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Testosteron – Was das Männerhormon Frauen bringt
08.06.2026
33 Minuten
Mit dem Alter sinkt der Testosteronspiegel nicht nur beim Mann, sondern auch bei der Frau. Meist bleibt dies unbemerkt, doch manche klagen über Libidoverlust oder weniger Energie im Alltag. «Puls» zeigt, wann eine Testosteron-Ersatztherapie etwas bringt, wie sie wirkt und wo Gefahren lauern. Mehr Testosteron für bessere Wechseljahre Jeanette Kusters Wechseljahre waren durch Energielosigkeit, Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen geprägt. Eine klassische Hormonersatztherapie sollte Linderung bringen. Seit sie zusätzlich niedrigdosiertes Testosteron verschrieben bekommt, hat sich ihr Zustand markant gebessert – sogar die Libido ist wieder erwacht. Zu wenig Testosteron für ein gutes Leben Stefano G. erlitt in seiner Jugend eine Hodenverletzung. Erst viele Jahre später zeigte sich, dass dieser Unfall die Testosteron-Produktion derart eingeschränkt hat, dass der tiefe Hormonwert mit ein Grund für diverse körperliche und psychische Probleme war. «Puls» zeigt, was die Testosteron-Ersatztherapie verändert hat, die den heute 59-Jährigen bis an sein Lebensende begleiten wird. Mehr Beachtung für das Potenzial von Testosteron Die englische Ärztin und Hormonspezialistin Louise Newson setzt sich für einen leichteren Zugang zur Testosterontherapie für Frauen in den Wechseljahren ein. Ihre Position weicht von den offiziellen Leitlinien ab und ist medizinisch umstritten. In Grossbritannien hat sie damit das Bewusstsein für die Menopause gefördert und eine Debatte angestossen, die in der Schweiz bislang ausgeblieben ist. «Puls»-Chat – Fragen und Antworten zum Thema «Testosteron» Wie macht sich Testosteronmangel im Alltag bemerkbar, und wann ist eine medizinische Ersatztherapie angezeigt? Hilft Testosteron Männern und Frauen gleichermassen bei Libidoverlust? Muss es dafür dauerhaft eingenommen werden oder nur bei Bedarf? Fördern die in Social Media angepriesenen Produkte tatsächlich das Abnehmen und den Muskelaufbau? Und wie könnte mir Testosteron in der Menopause helfen? Die Fachrunde weiss Rat, am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
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Sport und Schwangerschaft – Wie sicher und gesund trainieren?
01.06.2026
35 Minuten
Sportlich aktive Frauen sehen sich rund um die Schwangerschaft mit Vorurteilen und Halbwissen konfrontiert. Wie viel trainieren ist gesund? Welche Ratschläge sind veraltet? Wann wird’s riskant? «Puls» klärt auf und zeigt, wie viel Bewegung während und nach der Schwangerschaft jeder Frau guttut. Schwanger und Training – Möglich ohne Einschränkungen? Die ehemalige MMA-Profiboxerin Bestare Kicaj erwartet ihr zweites Kind und gibt sportlich auch fünf Wochen vor dem Entbindungstermin noch Vollgas. Profitieren Mutter und Kind von der körperlichen Aktivität? Wie viel Sport tut gut, und wo sind die Grenzen? «Puls»-Host Tama James-Vakeesan besucht die Hochschwangere im Training. Schwanger und Leistungssport – Das Unmögliche möglich machen Triathletin Nicola Spirig hat nicht nur sportliche Höchstleistungen vollbracht. Zwischen olympischem Gold und Silber und unzähligen weiteren sportlichen Erfolgen hat die Spitzensportlerin auch drei Kinder auf die Welt gebracht. «Puls» schaut mit der Sportlegende zurück: Wie gelingt der Spagat zwischen Spitzensport und Familiengründung? Sport nach der Geburt – Besser nicht übertreiben Das Kind ist da, das Mehrgewicht weg: Viele frischgebackene Mütter fühlen sich befreit und möchten sportlich endlich wieder Vollgas geben. Doch zu grosser Enthusiasmus kann sich mit einer Rektusdiastase oder noch Jahre später in Form von Inkontinenz und Senkungsbeschwerden rächen. Zwei Frauen sprechen offen über die Folgen eines übermässigen Sportpensums nach der Geburt. «Puls»-Chat zum Thema «Sport und Schwangerschaft» Wie viel Sport ist während der Schwangerschaft gesund? Wann ist es besser, sich zu schonen? Wann darf ich nach der Geburt wieder ins Training einsteigen, und welche Warnzeichen sollte ich besser nicht ignorieren? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
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Operation Ausland: Besser altern unter Palmen
18.05.2026
34 Minuten
Thailands Altersresorts für Ausländer: Auch Menschen aus der Schweiz lassen sich oder ihre Angehörigen dort betreuen – zu einem Bruchteil der hierzulande fälligen Kosten. Wie lebt es sich in der Fremde, und welches Pflegekonzept lohnt sich? «Puls» besucht vier Einrichtungen im Norden des Landes. Der schöne Schein kann trügen Was Angehörigen gefällt, muss nicht die beste Lösung für die zu pflegende Person sein: Diese Lehre hat André Argast nach einer regelrechten Odyssee durch thailändische Pflegeeinrichtungen ziehen müssen. Strandnähe und geschmackvolle Einrichtung zählen nichts, wenn das Personal schlecht ausgebildet oder unterbesetzt ist. In der Stadt Chiang Mai hat der Basler jetzt eine Lösung für seine demenzkranke Frau Simone gefunden: das «Vivocare» mit rund 40 Gästen, die meisten aus der Schweiz und in Langzeitpflege. Ein Schweizer Dorf in Thailand Martin Woodtli hält nicht viel von allzu grossen Pflegeeinrichtungen. Seine Institution für demenzkranke Menschen ist deshalb sehr familiär geprägt: In seinem Alzheimerdorf «Baan Kamlangchay» werden nicht mehr als vierzehn Gäste betreut. Untergebracht sind sie in Privathäusern eines Dorfs nahe Chiang Mai, diverse Liegenschaften dienen als Treffpunkte für das gemeinsame Essen und andere Aktivitäten. Rund um die Uhr werden die meist deutschsprachigen Personen von Pflegerinnen persönlich betreut. Dennoch kämpft Martin Woodtli mit dem Stigma, dass seine Gäste einfach aus der Schweiz abgeschoben wurden. Pflege nicht nur für Ausländer Urs und Rita Tobler haben sich das Leben nach der Pensionierung anders vorgestellt. Lange Jahre lebte das Unternehmerpaar in Japan und wollte auch den Lebensabend dort verbringen – bis ihnen Ritas Alzheimererkrankung einen dicken Strich durch diese Rechnung gemacht hat. So leben die beiden nun in Thailand, wo die Pflege ein Mass und eine Qualität haben, die in der Schweiz auch für sehr viel Geld nicht geboten werden kann. Mit dem «Tranquila Elderly Care» hat sich Urs Tobler bewusst für ein thailändisch geführtes Resort entschieden, das seine Türen immer mehr auch für Seniorinnen und Senioren aus dem Ausland öffnet. Vom Hotelier zum Altersheimdirektor Die Covid-Krise bewegte Matthias Froelich zu einem drastischen Schritt: Als immer mehr Touristen wegblieben, baute der eingefleischte Hotelier sein Wellnessresort «Ban Sabai» kurzerhand zu einem Altersresort um. Das Besondere: hier leben gesunde und kranke Menschen unter einem Dach – vor allem Paare mit einem gesunden und einem pflegebedürftigen Teil, die in eigenen Wohneinheiten untergebracht sind. Das Altersresort zielt auch auf die vielen in Chiang Mai lebenden Schweizer Auswanderinnen und Auswanderer ab. Und wer weiss, meint Froelich, «vielleicht bin ich ja eines Tages mein eigener Gast?»
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Tabu Pornografie – Wann wird die heimliche Lust zum Problem?
11.05.2026
33 Minuten
Fast alle tun es, niemand spricht darüber: Neun von zehn Männern und über die Hälfte aller Frauen konsumieren Pornos. «Puls» fragt, was das mit uns und unserer Sexualität macht. Wo liegen Risiken? Wann wird die Lust zur Sucht? Und könnte ein entspannterer Umgang mit dem Thema sogar eine Chance sein? Pornografie im Web – Gefragter als die Informationen der SBB Die drei grössten Pornoseiten verzeichnen in der Schweiz monatlich über 20 Millionen Klicks. Weniger als Google und Youtube, aber deutlich mehr als die SBB. Für vier Prozent der Männer und ein Prozent der Frauen ist die freie Verfügbarkeit pornografischer Inhalte ein echtes Problem: Sie leiden unter einer Pornografie-Nutzungsstörung (PNS), im Volksmund «Pornosucht» genannt. Zwei junge Männer erzählen «Puls», wie sie als Teenager mit Pornografie in Kontakt kamen und den Konsum bald nicht mehr im Griff hatten. Fragen über Themen und Wirkung der Therapie werden von einem Betroffenen und dem Therapeuten Franz Eidenbenz beantwortet. Pornografie in der Forschung – Wann wird die Lust zur Last? «Es ist nicht die Menge an Pornokonsum, die schädlich ist. Süchtig ist, wer seinen Konsum nicht mehr kontrollieren kann», sagt Rudolf Stark. Als einer von wenigen Wissenschaftlern forscht er an der Uni Giessen seit über 20 Jahren über Pornografie und Pornosucht. Eine Erkenntnis daraus: Je länger ein starker Pornokonsum anhält, desto schwieriger wird die Entwöhnung. Pornografie und Jugendliche – Sensibilisierung ist wichtig Wer in jungen Jahren die Kontrolle über seinen Pornokonsum verliert, hat es später nicht leicht, ein «normales» Verhältnis dazu zu entwickeln. Fachleute sprechen sich deshalb dafür aus, früh für das Thema zu sensibilisieren. Beim Besuch einer Schulklasse erfährt «Puls»-Host Tama James-Vakeesan, dass erste unfreiwillige Kontakte zu Pornobildern bereits mit sieben Jahren stattgefunden hatten. Ein schwieriger Moment für die junge Mutter. Pornografie und Partnerschaft – Risiko oder Chance? Die Sexual- und Paartherapeutin Ursina Donatsch erlebt in ihrem beruflichen Alltag, wie Pornografie Beziehungen belasten, aber auch bereichern kann. Ihr wichtigster Rat für Paare: darüber reden. «Puls»-Chat – Fragen und Antworten zum Thema Pornokonsum Ist mein Pornokonsum noch normal oder sollte ich mir Gedanken machen? Wie kann ich mit dem Thema in meiner Partnerschaft besser umgehen? Und wie soll ich reagieren, wenn Kinder oder Jugendliche mit pornografischen Inhalten konfrontiert wurden? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
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Hoffnungsträger Phagen – Mit Viren gegen resistente Bakterien
04.05.2026
36 Minuten
Bakteriophagen sind Viren, die sich in Bakterien vermehren und diese dabei zerstören. Die Phagentherapie könnte ein Ausweg aus der Antibiotikakrise sein und hat bereits erste Erfolge vorzuweisen. «Puls» zeigt, welche offenen Fragen auf dem Weg zu einer Zulassung in der Schweiz noch zu klären sind. Wenig Hilfe durch Antibiotika – Neue Hoffnung Viren Reto Weibel leidet seit Geburt an zystischer Fibrose, die unter anderem zu einer Verschleimung der Lunge führt. Im Schleim sammeln sich Bakterien an, die die Lunge angreifen und mit Antibiotika bekämpft werden müssen. Da die Wirkung dieser Medikamente wegen Resistenzen laufend abnimmt, sinkt auch die Lebensqualität deutlich. Eine experimentelle Phagentherapie könnte Besserung bringen – falls Reto Weibel dazu Zugang erhält. Hilfe durch Viren – Experiment gelungen José Vidal leidet an einer Lungeninfektion wegen antibiotikaresistenten Bakterien. Als kaum mehr Hoffnung auf Heilung besteht, greifen Genfer Ärzte zu einer experimentellen Therapie: Sie lassen ihn Bakteriophagen inhalieren – Viren, welche nur die krankmachenden Bakterien angreifen. Mit Erfolg. Der Infekt ist unter Kontrolle und José Vidals Lebensqualität hat sich deutlich verbessert. Einsatz trotz fehlender Evidenz – So macht es Belgien In Georgien ist die Phagentherapie seit Jahrzehnten Teil der medizinischen Grundversorgung. Was Menschen aus aller Welt nach Tiflis reisen lässt, um hartnäckige Infekte dort behandeln zu lassen. Nach den Regeln evidenzbasierter Medizin wurden die georgischen Therapieerfolge jedoch nie untersucht, was sie für eine Zulassung in der Schweiz wertlos macht. Belgien zeigt einen Ausweg aus dem Dilemma: Seit 2018 ist dort eine spezielle Regelung in Kraft, die den Einsatz von Phagenpräparaten erleichtert und deren geprüfte Anwendung sicherstellt. Einsatz für die Evidenz – Forschung in der Schweiz An den Unikliniken in Zürich, Bern, Genf und Lausanne wird rege an Phagen geforscht. So ist man in Lausanne etwa daran, ein Programm für personalisierte Phagentherapie zu etablieren. Es umfasst alle Phasen bis hin zur Produktion, Reinigung und Verabreichung der Phagenpräparate. Im Rahmen dieses Programms plant das Universitätsspital Lausanne nun eine klinische Studie für Patientinnen und Patienten mit Lungeninfekten. Wie weiter in der Schweiz? – Gemeinsame Suche nach Lösungen Das «Forum Phagentherapie» bringt in der Schweiz Expertinnen und Experten aus dem Gesundheitswesen, Patientinnen und Patienten sowie Politikerinnen und Politiker zusammen, um über die Rolle dieser experimentellen Behandlungsform zu diskutieren. «Puls» gibt Einblicke in die Arbeit des Forums zur Förderung der Phagentherapie in der Schweiz. «Puls»-Chat – Fragen und Antworten zum Thema «hartnäckige Infekte» Leiden Sie an einem hartnäckigen Infekt? Klingt er einfach nicht ab oder kehrt er immer wieder zurück? Gibt es Alternativen zum Einsatz von Antibiotika? Und wie kann ich mich vor resistenten Keimen schützen? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
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Über diesen Podcast

Information: Dieser Video Podcast wird per Ende Juli 2021 eingestellt. Künftige und bisherige Episoden finden Sie auf unserem Play SRF Portal (www.srf.ch/play). Das Gesundheitsmagazin «Puls» berichtet aktuell und hintergründig über Themen aus den Bereichen Medizin, Psychologie, Ernährung und Fitness. «Puls» fragt kritisch nach belegter Wirkung und Nebenwirkungen. Der konkrete Nutzen für das Publikum steht dabei im Zentrum.
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