GFCast - Der Podcast über achtsame Kommunikation Archiv
112 Episoden
26 Minuten
Eine Schlüsselunterscheidung: Fragen vs. Einfühlen, wie es jemandem geht
Es gibt Menschen, bei denen wir uns so wohl fühlen, dass wir gar nicht von ihrer Seite weichen wollen. Sie hören uns zu, sind für uns da und wenn sie etwas sagen, dann scheinen sie einen Draht zu uns gefunden zu haben, wenn sie treffen immerzu ins Schwarze. Wir erkennen, dass sie uns verstehen und wir sind oft sehr erleichtert darüber. Bei andere Menschen können wir nicht schnell genug flüchten, weil sie Dinge sagen und tun, die uns so gar nicht zusagen. Doch worin genau liegt der Unterschied?Hast Du Dich schon
einmal gefragt, wie Du einen anderen Menschen besser erreichen
kannst? Wie Du es schaffst, dass sich jemand Dir gegenüber öffnet
und anvertraut? Was machen Menschen genau, denen genau das gelingt? Das haben wir uns auch gefragt und betrachten deshalb heute den
Unterschied zwischen dem „Fragen vs. Einfühlen, wie es jemandem
geht“. Wie wirkt das eine und das Andere auf unser Gegenüber? Wann
ist was angebracht? Was schafft Verbindung, Offenheit und Vertrauen?
Darüber sprechen wir heute.Übungen:Was tun oder sagen die Menschen, bei denen Du Dich so unwohl fühlst?Was tun oder sagen die Menschen, bei deren Nähe Du Dich so gerne aufhältst?Bist Du Dir dessen bewusst, was Du tust, dass die einen flüchten und die anderen so gerne an Deiner Seite sind?Wie könntest Du Deine Kommunikationsart verbessern?Versetze Dich in den anderen hinein und frage Dich, wie es ihm wohl gehen mag.Biete der Person ein Gefühl und ein Bedürfnis an, um abzugleichen, ob Du richtig liegst, z.B.: "Bist Du frustriert, weil Du Dir Anerkennung wünschst?"
Wir wünschen Dir viel Freude mit dieser Folge. Wenn Du magst, hol Dir jetzt den Newsletter und bleib dran beim Thema GFK: https://podcast.gfk-trainer.de/episoden
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Hier erfährst Du mehr über uns und den GFCast:
https://gfcast.de
oder schreib uns: gfcast@gfk-trainer.de
Es gibt Menschen, bei denen wir uns so wohl fühlen, dass wir gar nicht von ihrer Seite weichen wollen. Sie hören uns zu, sind für uns da und wenn sie etwas sagen, dann scheinen sie einen Draht zu uns gefunden zu haben, wenn sie treffen immerzu ins Schwarze. Wir erkennen, dass sie uns verstehen und wir sind oft sehr erleichtert darüber. Bei andere Menschen können wir nicht schnell genug flüchten, weil sie Dinge sagen und tun, die uns so gar nicht zusagen. Doch worin genau liegt der Unterschied?Hast Du Dich schon
einmal gefragt, wie Du einen anderen Menschen besser erreichen
kannst? Wie Du es schaffst, dass sich jemand Dir gegenüber öffnet
und anvertraut? Was machen Menschen genau, denen genau das gelingt? Das haben wir uns auch gefragt und betrachten deshalb heute den
Unterschied zwischen dem „Fragen vs. Einfühlen, wie es jemandem
geht“. Wie wirkt das eine und das Andere auf unser Gegenüber? Wann
ist was angebracht? Was schafft Verbindung, Offenheit und Vertrauen?
Darüber sprechen wir heute.Übungen:Was tun oder sagen die Menschen, bei denen Du Dich so unwohl fühlst?Was tun oder sagen die Menschen, bei deren Nähe Du Dich so gerne aufhältst?Bist Du Dir dessen bewusst, was Du tust, dass die einen flüchten und die anderen so gerne an Deiner Seite sind?Wie könntest Du Deine Kommunikationsart verbessern?Versetze Dich in den anderen hinein und frage Dich, wie es ihm wohl gehen mag.Biete der Person ein Gefühl und ein Bedürfnis an, um abzugleichen, ob Du richtig liegst, z.B.: "Bist Du frustriert, weil Du Dir Anerkennung wünschst?"
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31 Minuten
Selbstklärung, wann und wo Du sie brauchst
Manchmal
sind wir nach einem Konflikt so verworren und verstrickt in uns
selbst, dass wir Selbstklärung brauchen, um zu verstehen, was
eigentlich vorgefallen ist. Wir reiben uns an etwas oder wundern uns,
warum das so schmerzvoll ist, obwohl vermeintlich nichts Großes
geschehen ist. Was war eigentlich los und warum beschäftigt uns das so sehr? Wir haben nicht immer jemanden parat, der uns
hilft, uns selbst zu verstehen. Für solche Situationen gibt es u.a.
das in der GFK-Welt sogenannte Tanzparkett, das uns bei der Selbstklärung
hilft. Doch keine Angst, es klingt vielleicht albern und ist das genaue Gegenteil davon. Es kann sehr dabei helfen sich selbst zu verstehen, Klarheit zu gewinnen und die erforderlichen Maßnahmen zur Abhilfe zu finden. Wie das funktioniert und warum es diesen Namen trägt, teilen
wir heute gerne mit Euch. In diesem Zusammenhang stellt Stefan Euch
auch seine eigene kostenfreie Selbstklärungs-App vor, die Dir gerade als
GFK-Anfänger eine große Unterstützung sein kann, die gewünschte
Klarheit über Deine Gefühle und Bedürfnisse zu erlangen.
Das Original-Tanzparkett von
Bridget
Belgrave und
Gina Lawrie:
http://www.life-resources-shop.com/products_de.html
Das Tanzparkett von uns findet Ihr hier:
Das GFCast Tanzparkett - Bodenanker Vorlage für Gewaltfreie Kommunikation
Die Introflect App
– Der GFK-Coach für Deine Hosentasche:
https://introflect.com
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warum das so schmerzvoll ist, obwohl vermeintlich nichts Großes
geschehen ist. Was war eigentlich los und warum beschäftigt uns das so sehr? Wir haben nicht immer jemanden parat, der uns
hilft, uns selbst zu verstehen. Für solche Situationen gibt es u.a.
das in der GFK-Welt sogenannte Tanzparkett, das uns bei der Selbstklärung
hilft. Doch keine Angst, es klingt vielleicht albern und ist das genaue Gegenteil davon. Es kann sehr dabei helfen sich selbst zu verstehen, Klarheit zu gewinnen und die erforderlichen Maßnahmen zur Abhilfe zu finden. Wie das funktioniert und warum es diesen Namen trägt, teilen
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Klarheit über Deine Gefühle und Bedürfnisse zu erlangen.
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35 Minuten
Ein Interview mit GFGast Jeannine Klingner
Unzufriedenheit im Job, eine hohe Krankheitsquote im Kollegium und Frustration durch Mehrarbeit, sind Normalzustand in manchen Unternehmen. Dass dies zu Burnout und einer hohen Fluktuationsrate im Betrieb führt, ist die natürliche Folge eines solchen Systems. Wer sich nicht traut das Unternehmen zu verlassen, weil er Angst hat keinen besseren Job zu finden, wird aus Hilflosigkeit zuweilen zu Mitteln wie Mobbing greifen, um sich selbst Abhilfe zu verschaffen. Es entsteht eine Abwärtsspirale der Unzufriedenheit und Erschöpfung.
Doch wie kann dies verändert werden? Wie kann die Zufriedenheit beim einzelnen wieder einkehren? Wie
können verschiedene Kommunikationstechniken sich auf die Stimmung,
Zusammenarbeit und den Zusammenhalt im Team auswirken?
Dieser Frage
hat sich Jeannine Klingner in ihrer Diplomarbeit gewidmet und hierzu
eine Studie in einem Seniorenwohn- und Pflegeheim in Steingaden, das
sie leitet, durchgeführt. Das Ergebnis ist verblüffend, in
Anbetracht des kurzen Untersuchungszeitraums. Innerhalb von 1,5
Monaten stieg die Zufriedenheit des Pflegepersonals von zunächst 10%
auf 89% hinauf. Wie das möglich ist, hörst Du in dieser Episode.
Kontakt zu Jeannine Klingner:
https://charlotte-von-kusserow.de/
Die Diplomarbeit, von der in der Folge die Rede ist, trägt den Titel:
„Kann leichtes Mentales Training die Stimmung, die Zusammenarbeit
und den Zusammenhalt in einem Unternehmen verändern?“ von Jeannine Klingner
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Doch wie kann dies verändert werden? Wie kann die Zufriedenheit beim einzelnen wieder einkehren? Wie
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Monaten stieg die Zufriedenheit des Pflegepersonals von zunächst 10%
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20 Minuten
Oder: Die Transformation
Heute sprechen wir davon wie schmerzvoll Vorwürfe sein können und was uns bewegt, wenn wir sie dennoch als Mittel unserer Wahl nutzen. Und Du erfährst welches Geschenk sich hinter Vorwürfen verbirgt!
Wir kennen es alle! Da ist jemand in unserem Leben, der uns echt das Leben schwer macht. So denken wir zumindest. Wenn der nicht wäre, wäre unser Leben nahezu perfekt. Dieser jemand fordert uns heraus, weil er Dinge sagt und tut, die uns so gar nicht schmecken. Am schwersten fällt es uns diese Person zu ertragen, wenn diese mit lauter Vorwürfen um sich wirft. Ganz gleich, ob sie gegen uns oder andere gerichtet sind. Umso häufiger dies geschieht und umso tiefer unsere wunden Punkte getroffen werden, umso schmerzhafter ist es für uns.
Doch was ist mit Menschen, die scheinbar so leicht mit solchen Vorwürfen umgehen können. Was können sie, was uns offensichtlich entgeht. Wie machen sie das? Das hört Ihr in dieser Folge ;) .
Übungen:
Was denkst Du über den anderen, wenn er das tut, was Dir nicht gefällt?Wie reagierst Du dann?Wie gehst Du mit dem anderen um?Wie gehst Du mit Dir selbst um?Was versucht die Person sich wohl damit zu erfüllen?
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Doch was ist mit Menschen, die scheinbar so leicht mit solchen Vorwürfen umgehen können. Was können sie, was uns offensichtlich entgeht. Wie machen sie das? Das hört Ihr in dieser Folge ;) .
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14 Minuten
Wenn Hörer fragen und wir antworten
Heute sagen wir „DANKE“!
In dieser Folge berichten wir von unserer Erfahrung aus unserem Workshop „Ich sehe was, was Du nicht siehst!“ vom GFK-Tag in Düsseldorf und feiern Euer Feedback dazu. Wir freuen uns über die ersten Rückmeldungen zum Podcast und beantworten Zuhörerfragen – nach bestem Wissen und Gewissen…
Vielen Dank, dass Ihr Euch die Zeit nehmt, um uns eine Rückmeldung zu geben! Nur so wissen wir, ob das, was wir hier mit Euch teilen mögen, auch zur Bereicherung Eures Lebens beträgt. Denn genau dafür beschäftigen wir uns so viel mit GFK. Deshalb freuen wir uns auf viele weitere Nachrichten von Euch und hoffen, dass Ihr Euer Leben täglich mehr genießen könnt, weil Ihr mithilfe der GFK immer mehr Ihr selbst seid und zur Leichtigkeit und innerem Frieden mit Euch und anderen findet.
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53 Minuten
Ein "Ja" zu Dir selbst
Wie ist das Leben, wenn wir tatsächlich im Hier und Jetzt leben und darauf achten, was wir in diesem Moment brauchen? Wenn wir nicht über unsere eigenen Bedürfnisse hinweggehen, sondern achtsam für sie sorgen? Wie kann sich unser Leben verändern, wenn wir wirklich in jedem Moment mit uns selbst verbunden sind?
Irina hat es ausprobiert: Dieser Lebensweg braucht die feste Entscheidung, sich selbst ernst zu nehmen und liebevoll mit sich selbst umgehen zu wollen. Bist Du bereit diesen Weg zu gehen und zu erkunden, wer Du wirklich bist?
Heute berichtet Irina von ihrer Erfahrung mit ihrer Selbstachtung, die durch den bewussten Blick auf die eigene Unzufriedenheit, und dem dahinter liegenden Wunsch nach Selbstbestimmung, ausgelöst wurde. Und dem Geschenk der Leichtigkeit, das sich dann zeigte. Übungen:Finde einen Weg für Dich, die Dir hilft im Hier und Jetzt zu sein, z.B. meditieren, angeln, Yoga etc. Mache ein Ritual daraus, das Du täglich durchführst und das Dich bewusster durchs Leben gehen lässt.Erinnere Dich an Situationen, wo Du auf Dein Bauchgefühl und Deine Intuition vertraut hast und dadurch reich beschenkt wurdest.Beobachte wie es Dir geht, wenn Du Dir selbst vertraust und Du Erfolge erzielst. Was könnte Dir helfen Dir selbst mehr zu vertrauen?Was könnte der nächste Schritt sein?
André Stern: Vortrag auf Youtube
„Das Ja-Experiment“ von Shonda Rhimes - bei Amazon auf englisch oder auf deutsch
"The 5 Second Rule: Transform your Life, Work, and Confidence with Everyday Courage“ von Mel Robbins - bei Amazon
[[DISCLAIMER_AMAZON]]
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Heute berichtet Irina von ihrer Erfahrung mit ihrer Selbstachtung, die durch den bewussten Blick auf die eigene Unzufriedenheit, und dem dahinter liegenden Wunsch nach Selbstbestimmung, ausgelöst wurde. Und dem Geschenk der Leichtigkeit, das sich dann zeigte. Übungen:Finde einen Weg für Dich, die Dir hilft im Hier und Jetzt zu sein, z.B. meditieren, angeln, Yoga etc. Mache ein Ritual daraus, das Du täglich durchführst und das Dich bewusster durchs Leben gehen lässt.Erinnere Dich an Situationen, wo Du auf Dein Bauchgefühl und Deine Intuition vertraut hast und dadurch reich beschenkt wurdest.Beobachte wie es Dir geht, wenn Du Dir selbst vertraust und Du Erfolge erzielst. Was könnte Dir helfen Dir selbst mehr zu vertrauen?Was könnte der nächste Schritt sein?
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16 Minuten
Eine Schlüsselunterscheidung
Verfällst Du oft in Selbstmitleid, anstatt Dir Selbstempathie zu geben? Worin liegt der Unterschied und wie wird beides jeweils herbeigeführt? Und was hat es mit der Opferhaltung bzw. Verantwortung und Aufrichtigkeit sich selbst gegenüber zu tun? Dies erfährst Du in der heutigen Episode. Wir Menschen neigen manchmal dazu uns selbst als Opfer zu sehen, wir sind überzeugt wie schlimm es uns doch geht und wir von allen Menschen am meisten zu leiden zu haben. Dabei entgeht uns all die Schönheit des Leben und vor allem die Wahrheit! Der Wechsel von Selbstmitleid zu Selbstempathie ist aus unserer Sicht eine Entscheidung. Solange uns das Leiden so sehr dient, dass wir es nicht aufgeben wollen, werden wir leiden. Dabei ist Empathie so viel schöner und liebevoller uns selbst gegenüber! Sie befähigt uns, uns selbst zu helfen. Sie lässt uns Verantwortung für uns selbst übernehmen und hilft uns geeignete Wege zu finden, um uns selbst zu helfen. Übungen:Bei welchem Thema bemitleidest Du Dich selbst?Inwiefern dient Dir das?Was könntest Du ab jetzt anders tun?Entscheide Dich bewusst Abstand vom Selbstmitleid zu nehmen und Dir stattdessen Empathie zu geben.
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51 Minuten
Ein Interview mit GFGast Klaus Karstädt
Klaus Karstädt ist seit 25 Jahren in der Erwachsenenbildung tätig und widmet einen Großteil davon der Gewaltfreien Kommunikation. Er spricht von einem "Schatz, den uns Marshall geschenkt hat", an dem er auch viele andere teilhaben lassen möchte, nachdem sein eigenes Leben so stark davon bereichert worden war. Wie er die GFK kennenlernte und worin seine Begeisterung für das Thema begründet liegt, hört Ihr in dieser Episode.
Unter anderem sprechen wir über den Unterschied zwischen dem gebissenen Apfel und mir: Wie wird das Werkzeug GFK ein Teil von mir, so dass es ein natürlicher Umgang wird?
Klaus bereichert uns in dieser Folge mit einem Feuerwerk an Tipps, die bedürfnisorientierte Haltung ins eigene Leben zu integrieren, unter anderem:
Konstruktivere Bitten formulierenSelbstgespräche und Gedanken transformieren: Wenn ich denke "Das klappt doch eh nicht" - Kann ich mein Anliegen erkennen, was ich gerade brauche
http://www.k-training.de/
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Klaus Karstädt ist seit 25 Jahren in der Erwachsenenbildung tätig und widmet einen Großteil davon der Gewaltfreien Kommunikation. Er spricht von einem "Schatz, den uns Marshall geschenkt hat", an dem er auch viele andere teilhaben lassen möchte, nachdem sein eigenes Leben so stark davon bereichert worden war. Wie er die GFK kennenlernte und worin seine Begeisterung für das Thema begründet liegt, hört Ihr in dieser Episode.
Unter anderem sprechen wir über den Unterschied zwischen dem gebissenen Apfel und mir: Wie wird das Werkzeug GFK ein Teil von mir, so dass es ein natürlicher Umgang wird?
Klaus bereichert uns in dieser Folge mit einem Feuerwerk an Tipps, die bedürfnisorientierte Haltung ins eigene Leben zu integrieren, unter anderem:
Konstruktivere Bitten formulierenSelbstgespräche und Gedanken transformieren: Wenn ich denke "Das klappt doch eh nicht" - Kann ich mein Anliegen erkennen, was ich gerade brauche
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31 Minuten
Eine Schlüsselunterscheidung
Was macht den Unterschied zwischen Lob und Wertschätzung aus? Was ist die jeweilige Intention? Und was hat es mit der Belohnung, Bestrafung und Abhängigkeit von Autoritäten zu tun?Was wohl die meisten von uns erfahren haben ist, wie es ist gelobt zu werden. Da ist jemand, meist eine Autorität, die uns sagt, was wir tolles geleistet haben. Solange wir auf der Gewinnerseite stehen, mag es sich auch noch angenehm anfühlen. Doch spätestens, wenn wir nicht mehr den Ansprüchen dieser Person genügen, werden wir feststellen, dass das Lob einen hohen Preis hat.Zum einen ist da jemand, der scheinbar entscheidet, ob meine Leistung genügt oder nicht. Schon von klein auf werden wir damit auf Leistungsdenken programmiert. Glaubenssätze wie: "Ich bin nicht genug.", "Ich kann das nicht." und "Ich bin ein Versager." rühren, aus unserer Sicht, genau aus diesem Denken heraus. Zum anderen lernen wir uns anzupassen, jemandem gefallen zu wollen und verlieren uns dabei selbst. Teilweise wissen wir nicht einmal, was wir selbst eigentlich wollen, weil unser Fokus so sehr nach außen gerichtet ist. Da bleibt die Selbstachtung und das Selbstbewusstsein teilweise ziemlich auf der Strecke. Das Pendant zum Lob, stellt die Wertschätzung da. Es ist kein Machtgefälle da, sondern beide Personen, gleich welchen Alters, begegnen sich auf Augenhöhe. Anstatt eines Urteils "gut" oder "nicht gut", drückt der Sprecher eher das aus, was es bei ihm bewirkt, und was es für ihn erfüllt, wenn sein Gegenüber dies oder jenes macht. Somit gibt er eher etwas von sich preis, anstatt ein Urteil über den anderen auszusprechen. Das bringt viel Transparenz in die Beziehung und würdigt beide Personen in ihrem Sein. Wie sich dies anhören kann, hört ihr in dieser Episode. :) Übungen:
Beobachte wie es Dir geht, wenn jemand Dich lobt. Wo lobst Du oder hörst es andere tun und wie könnte es in Form einer Wertschätzung klingen?
Wo seht ihr, dass andere ohne GFK auf natürliche Weise Wertschätzung ausdrücken?
Nimm Dir im Schriftverkehr, z.B. einer E-Mail bewusst Zeit, um Wetzschätzung auszudrücken.
Was hört Ihr lieber, Lob oder eine aufrichtige Wertschätzung? Was erreicht und erfüllt Euch eher? Schreibt uns gern darüber!
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Beobachte wie es Dir geht, wenn jemand Dich lobt. Wo lobst Du oder hörst es andere tun und wie könnte es in Form einer Wertschätzung klingen?
Wo seht ihr, dass andere ohne GFK auf natürliche Weise Wertschätzung ausdrücken?
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Take Your Time
Take Your Time - ist unser heutiges Motto. Ob es um das Fühlen, eine Entscheidungsfindung oder bewusstes Leben geht, hilft es uns, uns ausreichend Zeit zu nehmen, um Bewusstheit und Klarheit zu erlangen, worum es uns wirklich geht. Was das mit Immobilienmaklern, Kaffee und Zugehörigkeit zu tun hat, hörst Du in dieser Episode. Marshall B. Rosenberg hatte seinerzeit von einem Bekannten berichtet, der seinen Sohn im Krieg verloren hat, weil sie sich im Vorfeld nicht genug Zeit genommen haben, um sich bewusst zu machen, dass die Wahrscheinlichkeit sehr hoch sein wird, dass er ums Leben kommen könnte. Diese Geschichte hat Marshall sehr bewegt und geprägt, sodass er sich seitdem so viel Zeit genommen hat, wie er eben brauchte, um sich bewusst über seine Bedürfnisse und die geeigneten Strategien zu werden. Wenn wir uns die Zeit nicht nehmen, glauben wir oftmals, dass wir Zeit sparen. Wenn wir jedoch genau hinschauen, werden wir oftmals feststellen, dass das genaue Gegenteil der Fall ist. So kaufen wir zum Beispiel etwas aus dem Impuls heraus und stellen schon zu Hause fest, dass es ein Fehlkauf war und wir es gar nicht benötigen. Schlussendlich investieren wir dann viel mehr Zeit, um den Artikel zurückzubringen, als wenn wir uns einen Moment genommen hätten, um uns bewusst zu machen aus welcher Motivation heraus wir es kaufen möchten. Um hier nur ein banales Beispiel zu nennen. Sich Zeit zu nehmen ist heute ein Luxusgut und wäre es nicht schön, wenn wir es uns das wert sind? Zeit, um sich zu entspannen, um sich mit sich selbst zu verbinden und um sich seiner selbst bewusst zu werden. Wagst Du diese Entdeckungsreise?Übungen:
Im Streit bewusst innehalten und einen kurzen Moment einfach nur atmen, bevor Du etwas sagst. Dieser kurze Atemzug kann schon die Wendung bringen. Bewusst Worte im Gespräch und auch in Gedanken wählen.Finde die Lücke im Gespräch, die es Dir ermöglichst das Gespräch in eine andere Richtung zu wenden. Beobachte was passiert, wenn Du Dir mal Zeit gönnst, wofür auch immer. Was verändert sich? Wie geht es Dir?Gönne Dir stille Momente im Alltag, z.B. in Form einer kleinen Meditation oder einer Stillepause. Verlangsame im Alltag: Was nimmst Du plötzlich wieder wahr, weil Du den Automatismus herausnimmst? Unterbreche Gewohnheiten (rauchen, Schokolade, Kaffee etc.) und schaue, ob Du sie wirklich brauchst. Was erfüllst Du Dir damit?Experiment: Wenn Du etwas unbedingt kaufen möchtest: Warte 3 Tage und schaue was passiert. Willst Du es nach 3 Tagen immer noch?
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Take Your Time - ist unser heutiges Motto. Ob es um das Fühlen, eine Entscheidungsfindung oder bewusstes Leben geht, hilft es uns, uns ausreichend Zeit zu nehmen, um Bewusstheit und Klarheit zu erlangen, worum es uns wirklich geht. Was das mit Immobilienmaklern, Kaffee und Zugehörigkeit zu tun hat, hörst Du in dieser Episode. Marshall B. Rosenberg hatte seinerzeit von einem Bekannten berichtet, der seinen Sohn im Krieg verloren hat, weil sie sich im Vorfeld nicht genug Zeit genommen haben, um sich bewusst zu machen, dass die Wahrscheinlichkeit sehr hoch sein wird, dass er ums Leben kommen könnte. Diese Geschichte hat Marshall sehr bewegt und geprägt, sodass er sich seitdem so viel Zeit genommen hat, wie er eben brauchte, um sich bewusst über seine Bedürfnisse und die geeigneten Strategien zu werden. Wenn wir uns die Zeit nicht nehmen, glauben wir oftmals, dass wir Zeit sparen. Wenn wir jedoch genau hinschauen, werden wir oftmals feststellen, dass das genaue Gegenteil der Fall ist. So kaufen wir zum Beispiel etwas aus dem Impuls heraus und stellen schon zu Hause fest, dass es ein Fehlkauf war und wir es gar nicht benötigen. Schlussendlich investieren wir dann viel mehr Zeit, um den Artikel zurückzubringen, als wenn wir uns einen Moment genommen hätten, um uns bewusst zu machen aus welcher Motivation heraus wir es kaufen möchten. Um hier nur ein banales Beispiel zu nennen. Sich Zeit zu nehmen ist heute ein Luxusgut und wäre es nicht schön, wenn wir es uns das wert sind? Zeit, um sich zu entspannen, um sich mit sich selbst zu verbinden und um sich seiner selbst bewusst zu werden. Wagst Du diese Entdeckungsreise?Übungen:
Im Streit bewusst innehalten und einen kurzen Moment einfach nur atmen, bevor Du etwas sagst. Dieser kurze Atemzug kann schon die Wendung bringen. Bewusst Worte im Gespräch und auch in Gedanken wählen.Finde die Lücke im Gespräch, die es Dir ermöglichst das Gespräch in eine andere Richtung zu wenden. Beobachte was passiert, wenn Du Dir mal Zeit gönnst, wofür auch immer. Was verändert sich? Wie geht es Dir?Gönne Dir stille Momente im Alltag, z.B. in Form einer kleinen Meditation oder einer Stillepause. Verlangsame im Alltag: Was nimmst Du plötzlich wieder wahr, weil Du den Automatismus herausnimmst? Unterbreche Gewohnheiten (rauchen, Schokolade, Kaffee etc.) und schaue, ob Du sie wirklich brauchst. Was erfüllst Du Dir damit?Experiment: Wenn Du etwas unbedingt kaufen möchtest: Warte 3 Tage und schaue was passiert. Willst Du es nach 3 Tagen immer noch?
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38 Minuten
Ein Interview mit GFGast Maria Müller
Bist Du an der GFK so stark interessiert, dass Du sie so häufig wie möglich üben möchtest? Du möchtest sicherer in ihrer Anwendung werden und sie in einem geschützten Rahmen üben? Dann ist eine Übungsgruppe ein möglicher nächster Schritt für Dich. Was dabei zu beachten ist, wie Du sie findest und vieles mehr berichtet uns heute GFGast Maria Müller aus ihrem Erfahrungsschatz. Und auch was GFK mit Kundalini-Yoga zu tun hat.
Maria ist von Hause aus Erziehungswissenschaftlerin und gibt Trainings in der GFK in Dresden. Sie leitet seit 5 Jahren eine Übungsgruppe und teilt mit uns ihre Erfahrungen und Tipps zum Setting und den Konditionen, die sie für ratsam hält. Sie berichtet von den Vorteilen einer Übungsgruppe und den Voraussetzungen, die sinnvoll sind, um größtmöglich von den Übungen und dem Austausch zu profitieren, sowohl aus Sicht der Teilnehmer, als auch des Trainers. Kontakt mit Maria Müller und ihren Angeboten:https://tulpental.comHier findest Du eventuell eine Übungsgruppe, die zu Dir passt: https://www.gewaltfrei.de/gk802/ugruppen.php
Falls Du auch Übungsgruppen anbietest, ist unser gratis Bodenanker-Set als PDF-Download vielleicht auch nützlich:
https://podcast.gfk-trainer.de/tanzparkett/
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34 Minuten
Ein Interview mit GFGast Flora Lehmann
In dieser Episode haben wir Flora Lehmann zu Gast. Sie ist eine in Stuttgart ansässige Trainerin für Persönlichkeitsentwicklung und Kommunikation und bietet Coachings auf Basis der GFK an. Sie berichtet uns wie sie, aus der Frustration im Psychologiestudium heraus, zur Gewaltfreien Kommunikation kam, warum ihr die GFK so sehr am Herzen liegt und wie sie das in Coaching- und Trainingsituationen anwendet.
Sie erzählt uns von der Klarheit, Struktur und Orientierung, die ihr die GFK bietet und dem Coachee hilft sich selbst zu verstehen und die geeigneten Schritte zu definieren, um sein Ziel zu erreichen. Es ist die Atmosphäre von Mitgefühl, Achtsamkeit und Vertrauen, die dies aus ihrer Sicht möglich macht.
Flora lässt uns auch Einblick in die Themen, Herausforderungen, Hindernisse und auch Tabus im Coachingkontext haben und lässt uns daran teilhaben, wie sie damit umgeht, gepaart mit einigen Tipps. Wir hören von Erfolgsgeschichten. Und sie spricht sich auch für die Eigenfürsorge aus, zur Psychohygiene, Reflektion und zum Ausgleich des Coachs. Näheres erfährst Du beim Hören.
http://www.flora-lehmann.dehttp://www.empathie-werkstatt.ch
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17 Minuten
Eine Frage des Glaubens
Jeder von uns hat wohl Sätze, die er als Kind gern gehört hat oder hätte und heute noch gerne hört. Manchmal sind es keine konkreten Sätze, sondern eher die unausgesprochene Haltung im gemeinsamen Miteinander. Sie zeugen aus unserer Sicht von Vertrauen, Respekt, Fürsorge, Annahme, Liebe und vielem mehr.
In dieser Folge haben wir mit Eurer Hilfe einige dieser Sätze zusammengestellt. Vielen Dank an Diejenigen, die uns bei der Umfrage unterstützt haben! Ihr könnt sie als eine Art Meditation verwenden, als Grundlage zur Glaubenssatzarbeit oder mit anderen damit in den Austausch gehen. Hauptsache es gefällt ;) !
Hierbei wollen wir betonen, dass jeder Mensch unterschiedlich auf bestimmte Worte, sogenannte Modaloperatoren wie "dürfen", "können", "sollen" etc. reagiert, je nachdem welche Erfahrung er damit gemacht hat. Wenn ihr bei einer, der von uns verwendeten Worte einen Widerstand verspürt, so fühlt Euch gänzlich frei das Wort zu wählen, das Ihr gut hören könnt.
Wer die Folge mehrfach hören möchte, kann das Intro überspringen und bei 02:22 Min direkt mit den Sätzen einsteigen. Lasst es Euch gut gehen!
Wer die Sätze ausdrucken mag, um sich näher damit zu beschäftigen, hier sind sie:
Ich mag Dich, egal, was Du tust.
Du darfst alles ausprobieren, was Dir gut tut.
Ich mag Deinen Forscherdrang.
Du darfst Deine Freude zeigen.
Du hast ein Recht darauf hier zu sein.
Ich glaube an Dich.
Ich stehe zu Dir.
Du darfst gesund sein.
Du darfst Du selbst sein.
Du darfst anderen Deine Angst mitteilen.
Du darfst fühlen.
Du darfst "Nein" sagen.
Jeder darf für sich selbst seine eigene Verantwortung übernehmen.
Für Dich ist gesorgt.
Du darfst zeigen, wenn Du traurig bist.
Wir nehmen Dich ernst.
Du gehörst zu den Erwachsenen und kannst erfolgreich sein.
Mir gefällt, dass Dir Deine Eigenständigkeit wichtig ist.
Ich mag es, dass Du für Deine Bedürfnisse sorgst.
Deine Bedürfnisse sind in Ordnung.
Du kannst Dir Zeit lassen.
Du brauchst nicht krank, traurig, wütend oder durcheinander zu sein. Ich sehe Dich auch so.
Du darfst Einfluss haben und Dich beteiligen.
Du darfst die Welt so sehen, wie es Dir gefällt.
Lass Dir Zeit dabei herauszufinden, wer Du bist und was Du möchtest.
Wir stehen hinter Dir.
Ich kann nachvollziehen, worum es Dir geht.
Komm wir machen das ohne Stress und ganz in Ruhe zusammen.
Egal, was die anderen sagen: Tue, was Du möchtest und was Du für richtig hältst.
Ich freue mich, dass es Dich gibt.
Das, was Du gemacht hast, gefällt mir.
Das traue ich Dir zu und unterstütze Dich auch gern dabei.
Komm auf mich zu, wenn Du Unterstützung magst.
Lass uns gemeinsam Dein Zimmer aufräumen.
Möchtest Du Beistand?
Wir trauen Dir zu, dass Du für Dich selbst sorgen kannst.
Du darfst Deine eigenen Werte haben.
Du kannst es tun wie Du möchtest.
Du darfst anderer Meinung sein als ich.
Du darfst es leicht haben.
Mir gefällt es so sehr, wie Du heute aussiehst.
Ich liebe Dich so wie Du bist.
Deine Art zu fragen und nicht locker zu lassen, mag ich sehr.
Du kannst selbst entscheiden, ob Du dort weiter hingehen möchtest oder nicht.
Ich vertraue Dir.
Du kannst Deinen Gefühlen vertrauen.
Du bist immer willkommen.
Du kannst mitgestalten.
Wir sind für Dich da.
Wir unterstützen Dich.
Ich freue mich so sehr, dass Du Dein Ziel erreicht hast.
Ich glaube daran, dass Du es schaffst.
Es muss nicht immer ein Ergebnis dabei herauskommen, wenn Du etwas tust. Hauptsache Du hast Spaß dabei.
Schön, dass es Dich gibt.
Komm, setz Dich zu mir. Erzähl mal wie es Dir geht.
Komm auf mich zu, wenn Du Austausch magst.
Möchtest Du von mir beschützt sein?
Du darfst zeigen, wenn Du wütend bist.
Ich mag Dich, egal was Du tust.
Ich freue mich Dich zu sehen.
Wie schön, dass Du da bist.
Für mich ist es so, als würde die Sonne aufgehen, wenn Du den Raum betrittst.
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Ich mag Deinen Forscherdrang.
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Ich stehe zu Dir.
Du darfst gesund sein.
Du darfst Du selbst sein.
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Du darfst fühlen.
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19 Minuten
Eine Schlüsselunterscheidung
Hast Du Dir schon einmal Gedanken darüber gemacht, warum Dein Gegenüber mit Abwehr reagiert, wenn Du etwas von ihm möchtest? Es kann daran liegen, dass hinter Deiner Bitte im Grunde eine Forderung steht und Dein Gegenüber es bewusst oder unbewusst trotz Deiner "guten" Worte wahrnimmt.
Jeder Mensch möchte autonom seine Entscheidungen fällen und reagiert deshalb "allergisch", wenn er den Eindruck hat, dass ihm jemand diese Freiheit streitig machen will. Oft haben wir es nicht gelernt Bitten zu formulieren, so, dass der andere es gut hören kann und vor allem das ankommt, was wir wirklich gemeint haben. Erschwerend hinzu kommt, wenn wir denken und vielleicht sogar sagen: "Ich habe doch "bitte" gesagt! Warum reagierst Du so über?". Dabei merken wir unter Umständen gar nicht, dass wir dem anderen gar nicht die Wahlfreiheit lassen selbst zu entscheiden, ob er uns diese Bitte erfüllen möchte, sondern glauben ein Anrecht auf die Umsetzung zu haben, nur weil wir das Wort "Bitte" verwenden.
Dass dies zu viel Widerstand beim anderen führen kann, weil eben eine ganz klare Forderung dahintersteht, realisieren wir meistens erst dann, wenn wir selbst eine solche "Bitte im Wolfspelz" ausgesprochen bekommen. Dann erst bemerken wir, dass da etwas nicht stimmt. Dabei gibt es kein "richtig" oder "falsch", sondern zeigt uns einfach auf, dass wir andere Ergebnisse erzielen, je nachdem, ob wir unserem Gegenüber mit Respekt und Achtung begegnen und ihn in seiner Selbstbestimmung belassen oder eine Forderung stellen und mit Konsequenzen drohen, wenn der andere es nicht erfüllt.
Wie die Kommunikation für beide Seiten befriedigend verlaufen kann, indem wir die Kriterien einer erfolgversprechenden Bitte berücksichtigen, erörtern wir in dieser Folge.
Übungen:
Übe eine Bitte von einer Forderung zu unterscheiden. Siehe dazu die Kriterien in den Shownotes der vorherigen Folge 23.Bevor Du eine Bitte aussprichst: Überprüfe, ob es tatsächlich eine ist und ob Du mit einem "Nein." leben kannst. Probiere das Santa Klaus-Prinzip aus.
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Jeder Mensch möchte autonom seine Entscheidungen fällen und reagiert deshalb "allergisch", wenn er den Eindruck hat, dass ihm jemand diese Freiheit streitig machen will. Oft haben wir es nicht gelernt Bitten zu formulieren, so, dass der andere es gut hören kann und vor allem das ankommt, was wir wirklich gemeint haben. Erschwerend hinzu kommt, wenn wir denken und vielleicht sogar sagen: "Ich habe doch "bitte" gesagt! Warum reagierst Du so über?". Dabei merken wir unter Umständen gar nicht, dass wir dem anderen gar nicht die Wahlfreiheit lassen selbst zu entscheiden, ob er uns diese Bitte erfüllen möchte, sondern glauben ein Anrecht auf die Umsetzung zu haben, nur weil wir das Wort "Bitte" verwenden.
Dass dies zu viel Widerstand beim anderen führen kann, weil eben eine ganz klare Forderung dahintersteht, realisieren wir meistens erst dann, wenn wir selbst eine solche "Bitte im Wolfspelz" ausgesprochen bekommen. Dann erst bemerken wir, dass da etwas nicht stimmt. Dabei gibt es kein "richtig" oder "falsch", sondern zeigt uns einfach auf, dass wir andere Ergebnisse erzielen, je nachdem, ob wir unserem Gegenüber mit Respekt und Achtung begegnen und ihn in seiner Selbstbestimmung belassen oder eine Forderung stellen und mit Konsequenzen drohen, wenn der andere es nicht erfüllt.
Wie die Kommunikation für beide Seiten befriedigend verlaufen kann, indem wir die Kriterien einer erfolgversprechenden Bitte berücksichtigen, erörtern wir in dieser Folge.
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31 Minuten
Der 4te Schritt der GFK
In unserer heutigen Folge beschäftigen wir uns mit dem vierten und letzten Schritt der GFK, der Bitte. Wie versteht die gewaltfreie Kommunikation eine Bitte? Welche Formen der Bitte gibt es? Was macht eine Bitte erfolgversprechend, sodass unser Gegenüber sie gerne umsetzt und uns damit entgegenkommt? Und was erweist sich eher als hinderlich, wenn wir wollen, dass der Andere etwas für uns tut? All das hat in der GFK mit Augenhöhe, sich selbst und den anderen wichtig nehmen und Eigenverantwortung zu tun.
3 Arten der Bitte
Beziehungsbitten Was ist bei Dir angekommen? (Reden wir über das Gleiche?)
Wie geht es Dir damit?
Handlungsbitte (Tue bitte dies oder jedes...)
Eine Bitte ist dann erfolgsversprechend, wenn...
Positiv formuliert (gewünschtes Endergebnis, anstatt Negation)
Realistische Handlung (umsetzbar) vs. zum Mond fliegen für Otto Normalverbraucher vs. vorbeikommen, obwohl die Person gerade auf einem anderem Kontinent ist
konkret (Uhrzeit, Ort, welche Handlung) vs. sei nett, respektvoll (denn jeder versteht etwas Anderes darunter (Türaufhalten, Hand geben))Woran würdest Du es erkennen? (z.B. am Lächeln)
jetzt erfüllbar
Entscheidungsfreiheit beim anderen belassend, kann also mit einem "nein" leben
Sicherheit, dass die Bedürfnisse des Gebetenen auch zählen
3 Kriterien einer nicht erfolgsversprechenden Bitte
Es wird nur ein Gefühl oder eine Haltung erbeten (ehrlich, freundlich, brav; liebe mich etc.) Gefühl ist nicht produzierbar konkrete Handlung fehlt Vage
z.B. mehr (wie viel mehr?) vs. konkret: 20 Minuten täglich zuhören
"Nicht"Gehirn kann das "nicht" nicht verarbeiten, z.B. "komm nicht zu spät" oder "unterbrich mich nicht"es bleibt unklar, was stattdessen konkret erwünscht ist es dem anderen so leicht wie möglich machen
nicht im Konjunktiv
wirkt schwammig
hinterlässt den Eindruck, dass es dem Sprecher nicht wichtig ist
Übungen:
Test: Ist es eine Bitte oder Forderung? Kannst Du mit dem "Nein." leben? Wie würdest du es einem Kind sagen? Hilft zu üben es konkret zu machen.
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konkret (Uhrzeit, Ort, welche Handlung) vs. sei nett, respektvoll (denn jeder versteht etwas Anderes darunter (Türaufhalten, Hand geben))Woran würdest Du es erkennen? (z.B. am Lächeln)
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Sicherheit, dass die Bedürfnisse des Gebetenen auch zählen
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Test: Ist es eine Bitte oder Forderung? Kannst Du mit dem "Nein." leben? Wie würdest du es einem Kind sagen? Hilft zu üben es konkret zu machen.
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