In der fünften Folge von Kann der Elefant tanzen? wechseln die Hosts Ralf Junge-Pearl und Thorsten Rode die Perspektive und blicken auf die andere Seite des Schalters: die der Bürgerinnen und Bürger. Zu Gast ist Katharina Mager-Micijevic, Unternehmerin mit KI-Fokus, Host des Podcasts Wunderpanik und Mitgestalterin des Netzwerks Impact Now,
Als 17-mal umgezogene Bürgerin und Mutter schildert Katharina ihre alltäglichen Hürden im Behördenkontakt: von absurden Bezahl-Odysseen bei der Gewerbeanmeldung bis hin zu starren Terminbegrenzungen in Großstädten. Gemeinsam diskutieren sie darüber, wie eine radikal nutzerorientierte Verwaltung im Jahr 2035 aussehen muss, warum Vorbilder und Erlaubnisräume in der Führung essenziell sind und wieso Transparenz das Vertrauen in den Staat zurückbringt.
Die Highlights der Folge:
Der Elefant aus Bürgerinnensicht: Warum der Staat heute stellenweise laut trampelt und an wichtigen Stellen unsichtbar bleibt, statt rhythmisch im Takt mit den Menschen zu schwingen.
Die Vision 2035 (Schulanmeldung ohne Formularwust): Wie die Anmeldung zur weiterführenden Schule proaktiv vorbereitet auf dem Smartphone landet und Bürgerinnen und Bürger Daten nur noch korrigieren müssen, wenn sich etwas geändert hat.
Realitätscheck Gewerbeanmeldung: Eine absurde Anekdote über abgetippte WhatsApp-Texte, Kartenzahlung für die Anmeldung, aber Barzahlung für das Bußgeld ohne Wechselgeld im Rathaus .
Wirkzeuge & Nachnutzung (Impact Now): Warum Deutschland nicht 12 Millionen Konzeptpapiere braucht, sondern die Vernetzung und Skalierung bereits funktionierender kommunaler Lösungen.
Führung & Mut: Warum Verwaltungen Erlaubnisräume zum Ausprobieren brauchen und Zukunftsforscher sowie Vorbilder den Wandel beschleunigen können.
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