Kann der Elefant tanzen?

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Episoden

Die Verwaltung der Zukunft ist empathisch und effizient – mit Flora Geske
17.08.2026
45 Minuten
In dieser Episode sprechen wir mit Flora Geske (Co-Gründerin des GovTech Unternehmens SUMM AI) über die Herausforderungen und Chancen, die mit der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung verbunden sind, und betonen die Notwendigkeit von Effizienz und Empathie in Verwaltungsprozessen. Flora teilt ihre Erfahrungen als Gründerin eines Start-ups, das KI-Lösungen für Kommunen entwickelt, und spricht über die Bedeutung von Mut und Frustrationstoleranz in der Zusammenarbeit mit der Verwaltung. Zudem wird die Rolle der IT-Dienstleister und die Notwendigkeit einer zentralen Datenhaltung thematisiert. Die Bedeutung von Sichtbarkeit für kommunale Vertreter und die Notwendigkeit einer zentralen Datenhaltung mit offenen Schnittstellen werden hervorgehoben, um die Digitalisierung voranzutreiben und eine bessere Zusammenarbeit zwischen Start-ups und etablierten Anbietern zu ermöglichen.





Die Highlights der Folge:


Die digitale Verwaltung muss effizient und empathisch sein. Mut und Frustrationstoleranz sind entscheidend für Veränderungen.


Zentrale Datenhaltung ist notwendig, um Prozesse zu optimieren.


Es braucht mehr Sichtbarkeit für GovTech-Lösungen. Technologische Entwicklungen erfordern ein Umdenken in der Verwaltung. Es ist keine technische Frage, sondern eine Frage der Pragmatik. Optimismus ist wichtig für die Sichtbarkeit von GovTech.
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Der Staat braucht mutige Führung – mit Ralph Brinkhaus
03.08.2026
56 Minuten
In der neuen Folge unseres Podcasts "Kann der Elefant tanzen?" entwickeln wir gemeinsam mit unserem Gast Ralph Brinkhaus (Vorsitzender der AG Digitales und Staatsmodernisierung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion) eine Zielvision für die deutsche Verwaltung im Jahr 2035.





Ralph Brinkhaus vergleicht den aktuellen Staat mit einem Elefanten, der die Musik zwar schon hört, aber wegen mangelnder Umsetzungskraft, fehlender Zielorientierung und oft zu dogmatischem Datenschutz noch nicht im Takt tanzt. Für 2035 skizziert er die Vision eines Staates, der vorrangig als „Prozess-Eigner“ statt als Ausführer auftritt, in dem Künstliche Intelligenz und Automatisierung Routineaufgaben übernehmen. Dies soll einerseits den demografischen Wandel abfedern und andererseits Freiräume für essenzielle Gestaltungsaufgaben wie Stadt- oder Kitaplanung schaffen, während die Rathäuser primär als empathische analoge Rückfallebene dienen. Um diesen Wandel zu realisieren, fordert Brinkhaus die konsequente Umsetzung der Registermodernisierung nach dem „Once Only“-Prinzip, die Abkehr von starren Beamtenlaufbahnen zugunsten agiler Projektarbeit sowie einen Kulturwandel hin zu mehr Risikobereitschaft, Fehlertoleranz und „Freude am Gelingen“. Da es für diesen fundamentalen Umbau keine einzelne Wunderwaffe gibt, benennt er als das absolute "Unabdingbare" den unbedingten, mutigen Führungswillen an der Spitze sowie die systematische Befähigung und Ausbildung von Führungskräften.





Die Highlights der Folge:


Der Staat als Prozess-Eigner: Warum in Zukunft Künstliche Intelligenz Routineaufgaben komplett übernehmen wird und wie wir diesen Umstand nutzen können, um den demografischen Wandel der ausscheidenden "Boomer-Generation" abzufedern. Das Ende starrer Hierarchien: Warum klassische Laufbahnen ausgedient haben und die Verwaltung künftig in agilen Projekten organisiert sein muss, um Talente nach Fähigkeiten statt nach Dienstjahren einzusetzen. Neuer Kulturwandel: Wir brauchen dringend mehr "Freude am Gelingen"! Statt Misserfolge zu beweinen, müssen wir anfangen, Erfolge zu feiern und unsere "Verwaltungshelden" sichtbar zu machen.





Am Ende der Folge verdichten wir das Gespräch auf einen entscheidenden Satz für unser "Manifest des Unabdingbaren".
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Trailer "Kann der Elefant tanzen?"
19.07.2026
2 Minuten
Die deutsche Verwaltung digitalisiert – aber sie digitalisiert in viele Richtungen gleichzeitig.


Fachverfahren treffen auf KI-Automatisierung, Workflow-Engines, Law as Code und Register as a Service. NOOTS, Registermodernisierung und Deutschland-Stack setzen Rahmen, aber es fehlt das Entscheidende: eine gemeinsame, klare Zielvision.


Kann der Elefant tanzen? stellt diese Vision nicht als Behauptung in den Raum, sondern entwickelt sie kollektiv – Folge für Folge, Blickwinkel für Blickwinkel. Jede Episode gehört einer Perspektive des Ökosystems: Verwaltung auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene, Spitzenverbände, Wissenschaft, Startups, Fachverfahrenshersteller, große und Boutique-Beratungen, Data- & KI-Expert:innen – und nicht zuletzt Bürger:innen und Wirtschaft.
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Über diesen Podcast

Kann ein Staat tanzen? Die deutsche Verwaltung ist stark, verlässlich und gedächtnisreich – wie ein Elefant. Aber schwerfällig. Fachverfahren treffen auf KI, Workflow-Engines, Law as Code und Register as a Service. NOOTS, Registermodernisierung und Deutschland-Stack legen das Fundament. Was fehlt, ist keine weitere Technologie – es ist eine gemeinsame Zielvision für 2035. Genau die erträumen Ralf Junge Pearl und Thorsten Rode in diesem Podcast. In jeder Folge nehmen sie sich einen Blickwinkel vor.
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Trailer "Kann der Elefant tanzen?"
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