Podcaster
Episoden
10.03.2026
1 Stunde 12 Minuten
George Orwells 1984 steht in dieser Folge im Mittelpunkt – gelesen nicht nur literarisch, sondern auch politisch. Zu Gast ist der Politikwissenschaftler Jakob Kullik, der den Roman aus einer bereichernden Perspektive auf Macht, Herrschaft und gesellschaftliche Steuerung betrachtet. Entlang der zentralen Handlungsstränge – Winston und Julia, der Gedanke des Widerstands und die Schlüsselfigur O’Brien – geht es um Überwachung, Sprache und die Frage, warum 1984 bis heute so wirksam ist.
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13.01.2026
1 Stunde 2 Minuten
Im Rahmen der an der Technischen Universität Chemnitz 2025 veranstalteten Tagung: “memento STALINGRAD – Multiperspektivische Betrachtungen der Geschichte, Rezeption und Aktualität einer Schlacht” fand eine Podiumsdiskussion zwischen dem Historiker Jörg Baberowski und dem Sozialpsychologen Harald Welzer statt. Immer wieder von der Schlacht um Stalingrad ausgehend und zu ihr zurückkehrend, standen im Fokus der Veranstaltung – in ständiger Rückkopplung an aktuelle weltpolitische Geschehnisse – Verhandlungen von Themen wie Erinnerungskultur und Umgang mit den Phänomenen Krieg und Gewalt sowie des ‘Nutzens und Nachteils der Historie für das Leben‘.
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11.12.2025
1 Stunde 42 Minuten
Im Juni dieses Jahres fand an der TU Chemnitz eine interdisziplinäre Tagung zum Thema Stalingrad statt. Am Vorabend der Veranstaltung war der russische Schriftsteller Viktor Jerofejew zu einem Abend über „Krieg und Frieden“ eingeladen. Das Podcast-Spezial präsentiert einen Mitschnitt dieser außergewöhnlichen Veranstaltung. Eugen Wenzel, Organisator der Tagung, und Jakob Kullik aus der Politikwissenschaft führen durch den Abend. Zunächst wird ein Auszug aus "Der Große Gopnik" von Christoph Grube gelesen. Anschließend diskutieren Wenzel und Kullik mit Viktor Jerofejew über Krieg, Frieden und die gegenwärtige weltpolitische Lage. Jerofejews intime Kenntnis Russlands und seine langjährige literarische Auseinandersetzung mit den politischen Verwerfungen seines Landes verleihen dem Gespräch besondere Tiefe und Aktualität.
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20.05.2025
38 Minuten
In seinem Roman "Der Lärm der Zeit" widmet sich der britische Schriftsteller Julian Barnes dem Leben des sowjetischen Komponisten Dmitri Schostakowitsch – einem Künstler, der im Spannungsfeld zwischen persönlicher Integrität und politischer Anpassung stand. Zum 50. Todestag Schostakowitschs beleuchtet diese Folge, wie Barnes Literatur und Musikgeschichte miteinander verwebt. Im Zentrum stehen Fragen nach künstlerischer Freiheit unter totalitären Bedingungen, nach Angst, Ironie und dem Preis der inneren Emigration. Dabei geht es auch darum, wie Barnes die Geschichte dieses Ausnahmekomponisten erzählt: wie der Roman gebaut ist, welchen Ton er trifft – und wie er sich der stillen Zerrissenheit seines Protagonisten annähert. - Ein Nachdenken über Musik, Macht, Lärm und Schweigen.
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24.04.2025
40 Minuten
Kaum ein anderer deutscher Roman hat eine ganze Generation so geprägt wie Erich Maria Remarques Im Westen nichts Neues. Die Folge geht der Frage nach, warum gerade dieses Buch zum vielleicht erfolgreichsten deutschen Roman des 20. Jahrhunderts wurde. Im Fokus stehen der Erzählstil, das besondere erzählerische Potential sowie einzelne exemplarische Passagen, die die emotionale Wucht und literarische Dichte des Textes verdeutlichen. Abschließend wird diskutiert, warum Remarques Roman auch knapp 100 Jahre nach seinem Erscheinen nichts an Aktualität verloren hat – und weshalb es sich immer noch lohnt, ihn zu lesen. Ein Podcast über Literatur, Erinnerung und die Kraft des Erzählens.
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Über diesen Podcast
Streifzüge durch die Welt der Bücher
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