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Episoden

10 Minuten
Vor 35 Jahren wurde die Initiative Minderheiten gegründet. Am Anfang dieser Initiative war ein Kollektiv von Menschen aus der weißen österreichischen Mehrheitsgesellschaft, darunter die Musikwissenschaftlerin Ursula Hemetek. Hier erzählt sie ihre persönliche Gründungsgeschichte.

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Bild: Sabine Hauswirth
13 Minuten
Professor Farid Hafez ist Politikwissenschaftler, Lehrender an der renommierten Universität College of William & Mary in Virginia sowie Senior Researcher an der Georgetown University. Am William & Mary College hält er Vorlesungen über rechtsextremen Populismus, Islamophobie, internationale Beziehungen und Terrorismus.

Derzeit befindet er sich auf Europatournee, um sein neues Buch „Governing Islam in Austria and Germany: From Colonial Times to the Present“ vorzustellen, das im April 2026 bei Oxford University Press erschienen ist. Am vergangenen Montag, dem 8. Juni 2026, war er zu Gast bei Katharina Ivanyi, Professorin am Institut für Orientalistik der Universität Wien. In diesem Interview resümiert Farid Hafez die Ergebnisse seiner Forschung, die sich über einen Zeitraum von 150 Jahren erstreckt, und ermutigt junge Menschen, sich von rassistischen Strukturen nicht entmutigen zu lassen. Er selbst, so erzählt er, wurde von seiner damaligen Schullehrerin nie an einem Gymnasium gesehen. Das Buch ist noch nicht auf Deutsch erschienen. Ein Interview von simon INOU.
23 Minuten
Sade Soyoye ist dreißig, lebt und arbeitet in Salzburg. In diesem Interview spricht sie über Vorbilder, Familie, Beruf, Politik und Colorism. Sie kommt aus einem sehr von Politik geprägten Elternhaus und ist ihrer Mutter zutiefst dankbar dafür, dass sie heute in der Politik dort steht, wo sie ist. Ein Gespräch mit simon INOU.
7 Minuten
Das war am 28. April 2026 bei der Buchvorstellung von Dimitrie Sissi Mukanviligara in der Wiener Buchhandlung Bibliobox. „Do not accept to die“ oder auf Deutsch „Akzeptiere einfach nicht, zu sterben“ ist der Titel ihres Buches. Darin erzählt Frau Mukanviligara als Völkermord-Überlebende aus Ruanda ihre Erinnerungen, damit wie sie sagt, „die Getöteten nicht zum zweiten mal sterben“. In der Buchpräsentation erzählte sie von der immer wiederkehrenden Frage „Warum habe ich überlebt und nicht die anderen?“ – Bild: Bibliobox auf Instagram
59 Minuten
Während Ahlam Dorfer – gebürtige Libyerin und SPÖ-Gemeinderätin in Schardenberg im oberösterreichischen Schärding – erzählt, dass sie kaum rassistische Erfahrungen in ihrer Gemeinde gemacht hat, ist Rilwan Mogaji anderer Meinung. Der Unternehmer ist in Wien aufgewachsen – in einer rassistischen Gesellschaft, wie er sagt. Allerdings hat er Strategien entwickelt, wie er aus diesem Nachteil Vorteile ziehen kann. simon INOU im Gespräch mit zwei Pragmatiker:innen, die in Österreich ihren eigenen antirassistischen Weg gehen.
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Über diesen Podcast

JOSÉPHINE – Antirassismus im Radio – Die Stimme für ein antirassistisches Österreich - Unsere Sendung trägt den Namen „JOSÉPHINE“ – ein Name, der Verpflichtung und Inspiration zugleich ist. Wir ehren damit Joséphine Soliman (1772–1801), eine außergewöhnliche Frau, die als Erste in der österreichischen Geschichte den Mut aufbrachte, offen gegen strukturellen Rassismus aufzubegehren. Ihr Kampf war ein zutiefst persönlicher: Ihr Vater, der hochgeschätzte Intellektuelle und Freund Mozarts, Angelo Soliman, wurde trotz seines Prestiges Opfer der grausamen Entmenschlichung durch den Rassismus der Habsburgermonarchie. Joséphine kämpfte unermüdlich für die Würde ihres Vaters und gegen ein System, das Menschen nach ihrer Herkunft wertete.
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„JOSÉPHINE - ANTIRASSISMUS im RADIO“

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