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10.06.2026
13 Minuten
Professor Farid Hafez ist Politikwissenschaftler, Lehrender an der renommierten Universität College of William & Mary in Virginia sowie Senior Researcher an der Georgetown University. Am William & Mary College hält er Vorlesungen über rechtsextremen Populismus, Islamophobie, internationale Beziehungen und Terrorismus.
Derzeit befindet er sich auf Europatournee, um sein neues Buch „Governing Islam in Austria and Germany: From Colonial Times to the Present“ vorzustellen, das im April 2026 bei Oxford University Press erschienen ist. Am vergangenen Montag, dem 8. Juni 2026, war er zu Gast bei Katharina Ivanyi, Professorin am Institut für Orientalistik der Universität Wien. In diesem Interview resümiert Farid Hafez die Ergebnisse seiner Forschung, die sich über einen Zeitraum von 150 Jahren erstreckt, und ermutigt junge Menschen, sich von rassistischen Strukturen nicht entmutigen zu lassen. Er selbst, so erzählt er, wurde von seiner damaligen Schullehrerin nie an einem Gymnasium gesehen. Das Buch ist noch nicht auf Deutsch erschienen. Ein Interview von simon INOU.
Derzeit befindet er sich auf Europatournee, um sein neues Buch „Governing Islam in Austria and Germany: From Colonial Times to the Present“ vorzustellen, das im April 2026 bei Oxford University Press erschienen ist. Am vergangenen Montag, dem 8. Juni 2026, war er zu Gast bei Katharina Ivanyi, Professorin am Institut für Orientalistik der Universität Wien. In diesem Interview resümiert Farid Hafez die Ergebnisse seiner Forschung, die sich über einen Zeitraum von 150 Jahren erstreckt, und ermutigt junge Menschen, sich von rassistischen Strukturen nicht entmutigen zu lassen. Er selbst, so erzählt er, wurde von seiner damaligen Schullehrerin nie an einem Gymnasium gesehen. Das Buch ist noch nicht auf Deutsch erschienen. Ein Interview von simon INOU.
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22.05.2026
23 Minuten
Sade Soyoye ist dreißig, lebt und arbeitet in Salzburg. In diesem Interview spricht sie über Vorbilder, Familie, Beruf, Politik und Colorism. Sie kommt aus einem sehr von Politik geprägten Elternhaus und ist ihrer Mutter zutiefst dankbar dafür, dass sie heute in der Politik dort steht, wo sie ist. Ein Gespräch mit simon INOU.
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20.05.2026
7 Minuten
Das war am 28. April 2026 bei der Buchvorstellung von Dimitrie Sissi Mukanviligara in der Wiener Buchhandlung Bibliobox. „Do not accept to die“ oder auf Deutsch „Akzeptiere einfach nicht, zu sterben“ ist der Titel ihres Buches. Darin erzählt Frau Mukanviligara als Völkermord-Überlebende aus Ruanda ihre Erinnerungen, damit wie sie sagt, „die Getöteten nicht zum zweiten mal sterben“. In der Buchpräsentation erzählte sie von der immer wiederkehrenden Frage „Warum habe ich überlebt und nicht die anderen?“ – Bild: Bibliobox auf Instagram
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19.05.2026
59 Minuten
Während Ahlam Dorfer – gebürtige Libyerin und SPÖ-Gemeinderätin in Schardenberg im oberösterreichischen Schärding – erzählt, dass sie kaum rassistische Erfahrungen in ihrer Gemeinde gemacht hat, ist Rilwan Mogaji anderer Meinung. Der Unternehmer ist in Wien aufgewachsen – in einer rassistischen Gesellschaft, wie er sagt. Allerdings hat er Strategien entwickelt, wie er aus diesem Nachteil Vorteile ziehen kann. simon INOU im Gespräch mit zwei Pragmatiker:innen, die in Österreich ihren eigenen antirassistischen Weg gehen.
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18.05.2026
59 Minuten
> ZARA stellt zum ersten mal den Rassismus Report Online
> Eröffnung in den USA des Genozidmuseums über die Völker der Bamiléké aus Kamerun
> Der Wiener Aktionsplan gegen Rassismus wurde vorgestellt
> Schluss mit der endlosen Kopftuchdebatte
> Eröffnung in den USA des Genozidmuseums über die Völker der Bamiléké aus Kamerun
> Der Wiener Aktionsplan gegen Rassismus wurde vorgestellt
> Schluss mit der endlosen Kopftuchdebatte
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Über diesen Podcast
JOSÉPHINE – Antirassismus im Radio – Die Stimme für ein
antirassistisches Österreich
- Unsere Sendung trägt den Namen „JOSÉPHINE“ –
ein Name, der Verpflichtung und Inspiration zugleich ist. Wir
ehren damit Joséphine Soliman (1772–1801), eine
außergewöhnliche Frau, die als Erste in der österreichischen
Geschichte den Mut aufbrachte, offen gegen strukturellen
Rassismus aufzubegehren.
Ihr Kampf war ein zutiefst persönlicher: Ihr Vater, der
hochgeschätzte Intellektuelle und Freund Mozarts, Angelo
Soliman, wurde trotz seines Prestiges Opfer der
grausamen Entmenschlichung durch den Rassismus der
Habsburgermonarchie. Joséphine kämpfte unermüdlich für die Würde
ihres Vaters und gegen ein System, das Menschen nach ihrer
Herkunft wertete.
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