Jungs, wir müssen reden!

Jungs, wir müssen reden!

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Episoden

Ziemlich echte Freunde
30.04.2026
1 Stunde 4 Minuten
Jungs, wir müssen reden – Folge 5





Männerfreundschaften sind manchmal faszinierend.





Man sieht sich drei Jahre nicht, schreibt „Bier?“ – und alles ist wieder fast wie früher.





Ist praktisch, aber auch ein bisschen das Problem.





In der neuen Folge sprechen wir mit Prof. Claus-Christian Carbon darüber, wie Männerfreundschaften funktionieren, warum sie anders ticken als Frauenfreundschaften – und was man tun muss, damit sie nicht irgendwann nur noch aus alten WhatsApp-Gruppen und Geburtstags-Emojis bestehen.





Im Warm-up schauen wir auf Studien rund um Freundschaft, Einsamkeit und Gesundheit. Und ja: Fehlende soziale Beziehungen können gesundheitlich ungefähr so reinhauen wie Rauchen.





Nicht gerade romantisch. Aber offenbar braucht unser Körper nicht nur Protein, Schlaf und Bewegung – sondern auch Menschen, die uns aushalten.





Außerdem im Selbsttest: Morten war bei der Magen- und Darmspiegelung.





Die einzige Untersuchung die wirklich Krebs verhindert. 





Diese Folge ist für alle Männer, die gute Freunde haben – und sie vielleicht trotzdem viel zu selten anrufen.





Die Links zu den erwähnten Studien:


MELDUNG 1 – FREUNDSCHAFT IST EIN GESUNDHEITSFAKTOR https://journals.plos.org/plosmedicine/article?id=10.1371/journal.pmed.1000316





MELDUNG 2 – MÄNNER HABEN WENIGER ENGE FREUNDE https://www.americansurveycenter.org/research/the-state-of-american-friendship-change-challenges-and-loss/


https://www.n-tv.de/panorama/Viele-Deutsche-haben-keine-engen-Freunde-article21477430.html


MELDUNG 3 – EINSAMKEIT IST EIN RISIKO


https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5754055/MELDUNG 4 – FREUNDSCHAFT BRAUCHT INVESTITIONhttps://journals.sagepub.com/doi/10.1177/0265407518761225 Jetzt hören auf Spotify, Apple Podcasts & YouTube


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Prävention statt Reparatur
31.03.2026
1 Stunde 13 Minuten
️ Jungs, wir müssen reden!Folge 4: Prävention statt Reparatur


Waspassiert eigentlich, wenn wir unseren Körper einfach laufen lassen – und erstreagieren, wenn es zu spät ist?


In derneuen Folge von „Jungs, wir müssen reden!“ sprechen Ralph Wagner und MortenPüschel über ein Thema, das uns alle betrifft – aber viel zu oft verdrängtwird: Präventionsmedizin für Männer ab 35.


Zu Gast ist einer der führenden Experten in Deutschland, der ärztlicher Direktordes Lehrstuhls und Poliklinik für Präventive Sportmedizin und Sportkardiologiedes Klinikums der Technischen Universität München (TUM Klinikum): 


Prof. Dr. Martin Halle.


 


Erbeschäftigt sich seit Jahren genau mit der Frage, wie wir gesund älter werden –und hat sein Wissen aktuell auch in seinem neuen Buch Jung bleiben mitgesunden Gefäßen: So drehen Sie Ihre biologische Uhr zurück (GoldmannVerlag) zusammengefasst.


Mit ihmgehen wir dahin, wo es wirklich spannend wird – nicht Theorie, sondern Alltag:


Was bringt wirklich etwas – undwas ist nur gutes Gewissen? Wie vielBewegung reicht tatsächlich aus? WelcheVorsorgeuntersuchungen sind Pflicht – und welche werden völlig unterschätzt? Undwarum sind Impfungen plötzlich auch ein Thema für Herz und Hirn?


Warm-up: Vier Fakten, die man eigentlich nichtignorieren kann


Bevor wirins Gespräch gehen, schauen wir auf vier Studien, die ziemlich klar zeigen,worum es geht:


– Blutdruck: Werihn konsequent senkt, reduziert sein Risiko für Herzinfarkt & Schlaganfallum bis zu 27 % (https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa1511939) 


– Cholesterin: LDLrunter = bis zu 22 % weniger Risiko (https://www.thelancet.com/article/S0140-6736(10)61350-5/fulltext)


– Darmkrebs: Vorsorgekann die Sterblichkeit um bis zu 60 % senken (https://academic.oup.com/jnci/article-abstract/108/5/djv374/2412446?redirectedFrom=fulltext) 


– Impfungen: Grippeimpfungsenkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Probleme um bis zu 34 % (https://jamanetwork.com/journals/jamanetworkopen/fullarticle/2791733?utm_source=chatgpt.com)


Heißtübersetzt: Es gibtkaum einen Bereich, in dem man mit so wenig Aufwand so viel verhindern kann.


ImInterview: Klartext statt Gesundheitsfloskeln


ImGespräch mit Prof. Halle wird es dann konkret:


– Warumviele Männer erst kommen, wenn es eigentlich schon zu spät ist – Wieso „Ich fang morgen an“ kein Plan ist, sondern ein Muster – Welche drei Dinge du wirklich sofort ändern solltest – Und warum sein wichtigster Tipp überraschend simpel ist:  „Blutdruckmessen.“


🧊 Selbsttest: Kälte – Hype oder echter Effekt?


Und dannwird’s wieder praktisch.


Mortenstellt sich dem nächsten Selbstversuch: Kryotherapie bei –150 Grad.


– Waspassiert im Körper bei extremer Kälte? – Warum fühlt man sich danach wie neu gestartet? – Und ist das wirklich sinnvoll – oder einfach nur teurer Biohacking-Trend?


Ehrliches Fazit: hilfreich –aber kein Gamechanger.


Warum dudiese Folge hören solltest


Siezeigt: 


 wo du mit wenig Aufwandden größten Effekt hast  waswirklich zählt – und was du dir sparen kannst


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Sex ist auch eine Lösung
02.03.2026
52 Minuten
Was passiert eigentlich mit Lust, Nähe und Sexualität, wenn wir älter werden – und warum sprechen so wenige Männer offen darüber?In der dritten Folge von „Jungs, wir müssen reden!“ wagen sich Ralph Wagner und Morten Püschel an ein Thema, das viele beschäftigt – aber kaum einer laut ausspricht: Beziehung und Sex bei Männern in den besten Jahren.Zu Gast ist die Münchner Paar- und Sexualtherapeutin Patricia Koob. Mit ihr sprechen wir darüber, warum gerade die Lebensmitte für viele Paare ein Wendepunkt ist:Wenn die Kinder aus dem Haus sind, Routinen bröckeln und man zwar ein gutes Team ist – aber vielleicht kein Liebespaar mehr.Bevor wir ins Interview starten, schauen wir im Warm-up auf vier wissenschaftliche Perspektiven zum Thema:Warum Männer so ungern über Probleme sprechen – und wie stark traditionelle Rollenbilder das Hilfesuchverhalten beeinflussen.Warum gute Beziehungen ein echter Gesundheitsfaktor sind – und langfristig sogar stärker mit körperlicher Gesundheit zusammenhängen können als klassische Risikowerte.Welche Rolle Sexualität für Lebenszufriedenheit und allgemeine Gesundheit spielt.Und was mit unserem Testosteron zwischen 40 und 60 passiert. Studien zeigen, dass der Gesamt-Testosteronspiegel bei Männern ab dem mittleren Lebensalter im Schnitt um etwa 0,8–1,6 % pro Jahr sinkt – individuell sehr unterschiedlich und beeinflusst durch Faktoren wie Schlaf, Körperfett, Stress und Training.Im Gespräch mit Patricia Koob geht es dann um das, was Männer selten laut fragen:


Was ist normale Veränderung – und was ein Warnsignal?Wie groß ist der Einfluss von Stress und Leistungsdruck auf die Sexualität?Warum Pornografie zu einem mentalen Teufelskreis führen kann.Und weshalb Sex weit mehr ist als Penetration.Und dann kommt unser Selbsttest.Jetzt nicht auf falsche Gedanken kommen… es geht um Muskelkraft!Nach dem Interview testet Morten live im Studio seine Griffkraft. Klingt unspektakulär – ist es aber nicht.


Die Handkraft gilt in der Altersforschung als einer der robustesten Marker für die allgemeine Muskelkraft und funktionelle Leistungsfähigkeit – und steht damit in engem Zusammenhang mit gesunder Alterung und langfristiger Vitalität.Ein Podcast für Männer (und Frauen), die merken:Sex ist auch eine Lösung! ;)Patricia Koob:https://www.patricia-koob.de Studien und Quellen aus dem Infoblock:Seidler et al. (2016)„The Role of Masculinity in Men's Help-Seeking for Depression“American Journal of Men’s Healthhttps://journals.sagepub.com/doi/10.1177/1557988315625773Waldinger & Schulz (Harvard Study of Adult Development)https://adultdevelopmentstudy.org/TED-Talk von Robert Waldinger:https://www.ted.com/talks/robert_waldinger_what_makes_a_good_life_lessons_from_the_longest_study_on_happinessLindau et al. (2007)„A Study of Sexuality and Health among Older Adults in the United States“New England Journal of Medicinehttps://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa067423Travison et al. (2007)Journal of Clinical Endocrinology & Metabolismhttps://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17284658/Ergänzend:Harman et al. (2001)https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11158037/
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Hui Buh trifft Longevity
03.02.2026
1 Stunde 19 Minuten
Wie wird man eigentlich gesund alt – und was davon ist echte Wissenschaft, was nur gut erzählter Trend? 


In der zweiten Folge von „Jungs, wir müssen reden!“ gehen Ralph Wagner und Morten Püschel der großen Longevity-Frage auf den Grund: Was können wir heute tun, um morgen möglichst lange fit, klar im Kopf und lebensfroh zu bleiben? 


Zu Gast ist Regisseur Sebastian Niemann, der sich seit über 15 Jahren intensiv mit dem Thema Longevity beschäftigt. Er hilft dabei, belastbare Erkenntnisse von Hypes zu unterscheiden – und bringt dabei eine Perspektive mit, die man eher selten hört: Sebastian ist unter anderem der Macher der Hui Buh-Filme. Und genau deshalb klären wir in dieser Folge auch eine ganz entscheidende Frage: Warum wäre das Schlossgespenst Hui Buh eigentlich das perfekte Maskottchen für Longevity? (Über 600 Jahre alt, erstaunlich beweglich – und mental erstaunlich stabil.) 


Vor dem Interview werfen Morten und Ralph einen Blick in die Studienwelt und diskutieren drei aktuelle Forschungsergebnisse:


Warum bestimmte Sportarten – wie Tennis – besonders gut fürs lange Leben sind, wie stark sich Ernährung auf die Lebenserwartung auswirken kann und warum schon kleine Alltagsänderungen bei Schlaf, Bewegung und Ernährung überraschend große Effekte haben könnten. 


Und weil Theorie allein langweilig ist, gibt’s auch einen Selbsttest: Ralph ist in den ganz hohen Norden gefahren – auf der Suche nach Polarlichtern, Kälte, Weite und vielleicht ein bisschen innerer Ruhe. Ob das der Longevity hilft oder einfach nur sehr kalt war, klären wir ebenfalls in dieser Folge. 


Fundiert, neugierig, mit Augenzwinkern – für Männer (und Frauen), die dem Älterwerden nicht tatenlos zusehen wollen. 


Studien & Quellen aus den News (zum Nachlesen) 


Sportarten & Lebenserwartung (u. a. Tennis +9,7 Jahre) Copenhagen City Heart Study – Auswertung zu Sportarten und Mortalität https://www.deutsche-longevity-gesellschaft.de/blog/studie-zeigt-tennis-ist-die-beste-wahl-fuer-longevity?utm_source=chatgpt.com 


Ernährung & Lebenszeit (bis zu +10 Jahre) Fadnes et al. (2023): Estimating impact of dietary changes on life expectancy Nature Food – basierend auf UK Biobank Datenhttps://www.nature.com/articles/s43016-023-00868-w?utm_source=chatgpt.com 


Kleine Alltagsänderungen & gesunde Lebensjahre eClinicalMedicine (Lancet Group): Analyse mit ~60.000 Teilnehmenden https://www.thelancet.com/journals/eclinm/article/PIIS2589-5370(23)00440-1 





Sebastian Niemann


https://sebastian-niemann.de











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Reden ist GOLD
31.12.2025
32 Minuten
Reden ist GOLD.


Männer reden pro Tag 3000 Worte weniger als Frauen!


Alles Lüge oder wissenschaftlich erwiesen?


In der ersten Folge von "Jungs, wir müssen reden!" sprechen die Journalisten Ralph Wagner und Morten Püschel mit der Kommunikationsexpertin Prof. Heike Kugler.


Außerdem Vitamin D und K2, Stromstöße statt Muckibude und Mortens Transalp-Abenteuer.


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Über diesen Podcast

Jungs, wir müssen reden! Männer reden zu wenig. Über ihre Gesundheit. Über Druck. Über Ängste. Über das, was wirklich los ist. „Jungs, wir müssen reden!“ ist der Podcast für Männer ab 30, die keinen Bock mehr auf Oberflächlichkeit haben – aber auch nicht auf Betroffenheitskitsch. Die Hosts Ralph Wagner und Morten Püschel sprechen mit Experten, Ärztinnen, Coaches und spannenden Persönlichkeiten über alles, was Männer heute bewegt: körperliche Gesundheit, mentale Fitness, Beziehungen, Ernährung, Longevity, Leistungsdruck und die Frage, wie man gut älter wird – ohne sich selbst zu verlieren
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