Podcaster
Episoden
13.05.2026
50 Minuten
1990 gegründet. Kein Cloud, kein KI, kein LinkedIn.
Und trotzdem — oder genau deswegen — ist Opitz Consulting heute eine der beständigsten IT-Beratungen Deutschlands. Knapp 2/3 aller DAX-Konzerne als Kunden. Über 35 Jahre. Und ein Demeter-zertifizierter Bauernhof mit Scottish Highland Rindern auf dem Firmengelände.
In der aktuellen Episode von Masters of Data & AI spricht Rocky mit Rolf Scheuch — Mitgründer und Chief Strategy Officer von Opitz Consulting — über drei Jahrzehnte Wandel, Fehler und echten Unternehmergeist.
Ein paar Dinge, die hängengeblieben sind:
Zum Durchbruch 2003: Weg vom klassischen Codetippen, hin zu Frameworks und Templates — und damit zur automatisierten Code-Generierung in großem Maßstab. Das war der Moment, wo Opitz dem Markt einen Schritt voraus war. Mut zur Zukunft, ein halbes Jahr lang tief nachgedacht. Das war der echte Wendepunkt.
Zur größten Lessons Learned: Niederlassungen, die zu eigenständig wurden und auseinanderdrifteten — Synergien weg, Reibung drin. Und eine Schweizer Niederlassung, die sie wieder schließen mussten, weil der lokale Markt unterschätzt wurde. Unverblümt formuliert: „Das war Scheiße."
Zu KI und echtem Business Impact: Ein Automobilkunde wollte die Qualitätssicherung von Türen automatisieren. Tausende Audiodateien, neuronales Netz drauf — und plötzlich kann ein Lehrling mit den Ohren eines Meisters hören. Shopfloor-Kosten runter, Meisterstunden frei für anderes. Das ist KI mit echtem Hebel.
Zu Messen und Leads: Klare Ansage: Gartner-Konferenzen bringen keine Leads. Hannover Messe auch nicht mehr. Was funktioniert? Masterclasses. Wissen teilen. Relevanz zeigen. Der Rest kommt über Mundpropaganda und Partnernetzwerke — Oracle, AWS, Pyramid.
Zur Zukunft: Prozessuale KI wird die IT-Landschaft grundlegend verändern. Nicht als Chatbot-Spielzeug, sondern als System, das echte Transaktionen abschließt. Wer seine Kernprozesse darüber ansprechen kann, gewinnt. Alle anderen bleiben in der Dialogwüste stecken.
Und ja — die schönste Highland-Kuh Deutschlands 2018 hieß Robin. Und war Teil des Opitz-Portfolios.
____LinkedIn Profile____
LinkedIn Profile von Rolf Scheuch: https://www.linkedin.com/in/rolf-scheuch-6925a85b/
LinkedIn Profile von Rocky Khan: https://www.linkedin.com/in/khanrocky/
____Inspiration statt Businessbuch____
Kein Buch — Rolf informiert sich heute gezielt über das Internet und TED Talks. Fokus auf konkrete Fragen, akademische Quellen inklusive. Das Bücherregal mit 40 Titeln aus den 90ern steht noch — aber wird nicht mehr geöffnet.
Und trotzdem — oder genau deswegen — ist Opitz Consulting heute eine der beständigsten IT-Beratungen Deutschlands. Knapp 2/3 aller DAX-Konzerne als Kunden. Über 35 Jahre. Und ein Demeter-zertifizierter Bauernhof mit Scottish Highland Rindern auf dem Firmengelände.
In der aktuellen Episode von Masters of Data & AI spricht Rocky mit Rolf Scheuch — Mitgründer und Chief Strategy Officer von Opitz Consulting — über drei Jahrzehnte Wandel, Fehler und echten Unternehmergeist.
Ein paar Dinge, die hängengeblieben sind:
Zum Durchbruch 2003: Weg vom klassischen Codetippen, hin zu Frameworks und Templates — und damit zur automatisierten Code-Generierung in großem Maßstab. Das war der Moment, wo Opitz dem Markt einen Schritt voraus war. Mut zur Zukunft, ein halbes Jahr lang tief nachgedacht. Das war der echte Wendepunkt.
Zur größten Lessons Learned: Niederlassungen, die zu eigenständig wurden und auseinanderdrifteten — Synergien weg, Reibung drin. Und eine Schweizer Niederlassung, die sie wieder schließen mussten, weil der lokale Markt unterschätzt wurde. Unverblümt formuliert: „Das war Scheiße."
Zu KI und echtem Business Impact: Ein Automobilkunde wollte die Qualitätssicherung von Türen automatisieren. Tausende Audiodateien, neuronales Netz drauf — und plötzlich kann ein Lehrling mit den Ohren eines Meisters hören. Shopfloor-Kosten runter, Meisterstunden frei für anderes. Das ist KI mit echtem Hebel.
Zu Messen und Leads: Klare Ansage: Gartner-Konferenzen bringen keine Leads. Hannover Messe auch nicht mehr. Was funktioniert? Masterclasses. Wissen teilen. Relevanz zeigen. Der Rest kommt über Mundpropaganda und Partnernetzwerke — Oracle, AWS, Pyramid.
Zur Zukunft: Prozessuale KI wird die IT-Landschaft grundlegend verändern. Nicht als Chatbot-Spielzeug, sondern als System, das echte Transaktionen abschließt. Wer seine Kernprozesse darüber ansprechen kann, gewinnt. Alle anderen bleiben in der Dialogwüste stecken.
Und ja — die schönste Highland-Kuh Deutschlands 2018 hieß Robin. Und war Teil des Opitz-Portfolios.
____LinkedIn Profile____
LinkedIn Profile von Rolf Scheuch: https://www.linkedin.com/in/rolf-scheuch-6925a85b/
LinkedIn Profile von Rocky Khan: https://www.linkedin.com/in/khanrocky/
____Inspiration statt Businessbuch____
Kein Buch — Rolf informiert sich heute gezielt über das Internet und TED Talks. Fokus auf konkrete Fragen, akademische Quellen inklusive. Das Bücherregal mit 40 Titeln aus den 90ern steht noch — aber wird nicht mehr geöffnet.
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05.05.2026
54 Minuten
Nicht jeder Hype wird zur Plattform. Aber manche Technologien verändern alles — wenn man früh genug hinschaut.
Benjamin Bohne war bei Cloudera, Hortonworks, Confluent und MongoDB. Hat mehrere IPOs miterlebt. Und hat dabei ein System entwickelt, mit dem er früh erkennt, welche Technologien wirklich gewinnen — und welche nur laut sind.
In der aktuellen Episode von Masters of Data & AI spricht er über Technologie-Instinkt, Unternehmenskultur und was einen echten Sales Champion ausmacht.
Ein paar Dinge, die hängengeblieben sind:
Zum Thema Technologie-Bewertung: Bauchgefühl alleine reicht nicht. Benjamin schaut auf vier Dimensionen: Marktadaption, Business Impact, Partnerlandschaft und Architektur. Und er warnt: Sustainability Software steht in jedem Geschäftsbericht — aber kaum ein Unternehmen macht damit wirklich Geld. Hype und Priorität sind zwei verschiedene Dinge.
Zu Hidden Champions gerade jetzt: Datentransformation bleibt massiv unterschätzt. Ohne sauberes Datenfundament keine funktionierende KI. Unternehmen wie dbt Labs wachsen genau deshalb. Und europäische KI-Unternehmen wie Mistral gewinnen gerade geopolitisch bedingt massiv an Relevanz — ein Shift, den viele noch unterschätzen.
Zur Unternehmenskultur: Ein tolles Produkt rettet keine schlechte Kultur. Benjamin hat das selbst erlebt — ist für eine gehypte Technologie in ein Unternehmen gegangen, hat seine Due Diligence nicht gemacht, und war nach einem halben Jahr wieder weg. Kultur ist kein Soft Skill. Es ist ein Entscheidungskriterium.
Zum idealen Sales Player: Empathie ist nicht verhandelbar. Wer nicht auf Menschen eingehen kann, wird keinen Champion aufbauen. Dazu kommen Business-Verständnis, Coachability, Accountability — und ein belastbares Netzwerk. Erfahrung hilft, ist aber nicht alles. Was zählt: Kann jemand einen Deal Review in echtem Detail durchgehen?
Das Netzwerk bleibt der entscheidende Informationsvorsprung. Was KI liefert, sieht jeder. Was dein Netzwerk weiß — das nicht.
Wie seht ihr das — ist Technologie-Instinkt erlernbar, oder hat man ihn einfach?
️ Die ganze Episode jetzt auf Masters of Data, AI & BI — Link in den Kommentaren.
____LinkedIn Profile____
LinkedIn Profile von Benjamin Bohne: https://www.linkedin.com/in/benjamin-bohne-65132016/
LinkedIn Profile von Rocky Khan: https://www.linkedin.com/in/khanrocky/
____Business Buch____
Kein klassisches Businessbuch — Benjamin verlässt sich auf Fachliteratur, Open Source Communities und vor allem sein Netzwerk. Der beste Informationsvorsprung kommt nicht aus Büchern, sondern aus Gesprächen mit den richtigen Menschen.
Benjamin Bohne war bei Cloudera, Hortonworks, Confluent und MongoDB. Hat mehrere IPOs miterlebt. Und hat dabei ein System entwickelt, mit dem er früh erkennt, welche Technologien wirklich gewinnen — und welche nur laut sind.
In der aktuellen Episode von Masters of Data & AI spricht er über Technologie-Instinkt, Unternehmenskultur und was einen echten Sales Champion ausmacht.
Ein paar Dinge, die hängengeblieben sind:
Zum Thema Technologie-Bewertung: Bauchgefühl alleine reicht nicht. Benjamin schaut auf vier Dimensionen: Marktadaption, Business Impact, Partnerlandschaft und Architektur. Und er warnt: Sustainability Software steht in jedem Geschäftsbericht — aber kaum ein Unternehmen macht damit wirklich Geld. Hype und Priorität sind zwei verschiedene Dinge.
Zu Hidden Champions gerade jetzt: Datentransformation bleibt massiv unterschätzt. Ohne sauberes Datenfundament keine funktionierende KI. Unternehmen wie dbt Labs wachsen genau deshalb. Und europäische KI-Unternehmen wie Mistral gewinnen gerade geopolitisch bedingt massiv an Relevanz — ein Shift, den viele noch unterschätzen.
Zur Unternehmenskultur: Ein tolles Produkt rettet keine schlechte Kultur. Benjamin hat das selbst erlebt — ist für eine gehypte Technologie in ein Unternehmen gegangen, hat seine Due Diligence nicht gemacht, und war nach einem halben Jahr wieder weg. Kultur ist kein Soft Skill. Es ist ein Entscheidungskriterium.
Zum idealen Sales Player: Empathie ist nicht verhandelbar. Wer nicht auf Menschen eingehen kann, wird keinen Champion aufbauen. Dazu kommen Business-Verständnis, Coachability, Accountability — und ein belastbares Netzwerk. Erfahrung hilft, ist aber nicht alles. Was zählt: Kann jemand einen Deal Review in echtem Detail durchgehen?
Das Netzwerk bleibt der entscheidende Informationsvorsprung. Was KI liefert, sieht jeder. Was dein Netzwerk weiß — das nicht.
Wie seht ihr das — ist Technologie-Instinkt erlernbar, oder hat man ihn einfach?
️ Die ganze Episode jetzt auf Masters of Data, AI & BI — Link in den Kommentaren.
____LinkedIn Profile____
LinkedIn Profile von Benjamin Bohne: https://www.linkedin.com/in/benjamin-bohne-65132016/
LinkedIn Profile von Rocky Khan: https://www.linkedin.com/in/khanrocky/
____Business Buch____
Kein klassisches Businessbuch — Benjamin verlässt sich auf Fachliteratur, Open Source Communities und vor allem sein Netzwerk. Der beste Informationsvorsprung kommt nicht aus Büchern, sondern aus Gesprächen mit den richtigen Menschen.
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28.04.2026
43 Minuten
Würdest du wirklich all deine Daten der KI geben — und darauf vertrauen, dass niemand mitlest?
Genau diese Frage hat sich Christof Fetzer gestellt. Und daraus wurde ein Unternehmen.
In der aktuellen Episode von Masters of Data & AI spreche ich mit einem der wenigen Menschen, die gleichzeitig Serial Entrepreneur und aktiver Wissenschaftler sind — über 130 publizierte Papers, drei gegründete Firmen, und eine Technologie, die Daten selbst während der Verarbeitung in der Cloud vollständig verschlüsselt.
Ein paar Dinge, die hängengeblieben sind:
Zum Thema Confidential Computing: Die verbreitete Fehlannahme ist, dass ein Klick auf „Confidential VM" beim Cloud Provider ausreicht. Tut es nicht. Der Provider kann sich trotzdem Zugriff verschaffen. Echter Schutz bedeutet, dass selbst ein erfolgreicher Angriff nur verschlüsselte Daten liefert — wertlos ohne den Schlüssel.
Zum Use Case Automobilzulieferer: Konkurrenten müssen für ein gemeinsames Produkt zusammenarbeiten — aber keiner will sein IP offenlegen. Mit Confidential Computing können alle Modelle gemeinsam berechnet werden, ohne dass ein Zulieferer die Daten des anderen sieht. Resultat: schnellere Time-to-Market, ohne Anwälte, ohne Datenlecks.
Zu KI und Security: KI generiert Code — aber Code mit Bugs. Als Verteidiger musst du alle Schwachstellen finden. Als Angreifer reicht eine. Verschlüsselung auf Hardwareebene schließt diese Lücke, weil selbst ein Backdoor im Code nur verschlüsselte Daten ausliefert.
Zu Wachstum ohne Sales: Keine aktive Vertriebsmannschaft, kein Outbound. Stattdessen: wissenschaftliche Publikationen, eine Community Edition mit mehreren tausend Nutzern, und Entwickler, die das Tool intern weiterempfehlen. Erst testen, dann kaufen — und dann zahlen die Produktivkunden die Weiterentwicklung.
Gartner prognostiziert: In den nächsten vier bis fünf Jahren wird Confidential Computing zum Standard. Wer jetzt noch wartet, holt das nicht mehr auf.
____LinkedIn Profile____
LinkedIn Profile von Christof Fetzer: https://www.linkedin.com/in/christof-fetzer/
LinkedIn Profile von Rocky Khan: https://www.linkedin.com/in/khanrocky/
____Business Buch____
The Innovator's Dilemma von Clayton M. Christensen
Genau diese Frage hat sich Christof Fetzer gestellt. Und daraus wurde ein Unternehmen.
In der aktuellen Episode von Masters of Data & AI spreche ich mit einem der wenigen Menschen, die gleichzeitig Serial Entrepreneur und aktiver Wissenschaftler sind — über 130 publizierte Papers, drei gegründete Firmen, und eine Technologie, die Daten selbst während der Verarbeitung in der Cloud vollständig verschlüsselt.
Ein paar Dinge, die hängengeblieben sind:
Zum Thema Confidential Computing: Die verbreitete Fehlannahme ist, dass ein Klick auf „Confidential VM" beim Cloud Provider ausreicht. Tut es nicht. Der Provider kann sich trotzdem Zugriff verschaffen. Echter Schutz bedeutet, dass selbst ein erfolgreicher Angriff nur verschlüsselte Daten liefert — wertlos ohne den Schlüssel.
Zum Use Case Automobilzulieferer: Konkurrenten müssen für ein gemeinsames Produkt zusammenarbeiten — aber keiner will sein IP offenlegen. Mit Confidential Computing können alle Modelle gemeinsam berechnet werden, ohne dass ein Zulieferer die Daten des anderen sieht. Resultat: schnellere Time-to-Market, ohne Anwälte, ohne Datenlecks.
Zu KI und Security: KI generiert Code — aber Code mit Bugs. Als Verteidiger musst du alle Schwachstellen finden. Als Angreifer reicht eine. Verschlüsselung auf Hardwareebene schließt diese Lücke, weil selbst ein Backdoor im Code nur verschlüsselte Daten ausliefert.
Zu Wachstum ohne Sales: Keine aktive Vertriebsmannschaft, kein Outbound. Stattdessen: wissenschaftliche Publikationen, eine Community Edition mit mehreren tausend Nutzern, und Entwickler, die das Tool intern weiterempfehlen. Erst testen, dann kaufen — und dann zahlen die Produktivkunden die Weiterentwicklung.
Gartner prognostiziert: In den nächsten vier bis fünf Jahren wird Confidential Computing zum Standard. Wer jetzt noch wartet, holt das nicht mehr auf.
____LinkedIn Profile____
LinkedIn Profile von Christof Fetzer: https://www.linkedin.com/in/christof-fetzer/
LinkedIn Profile von Rocky Khan: https://www.linkedin.com/in/khanrocky/
____Business Buch____
The Innovator's Dilemma von Clayton M. Christensen
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21.04.2026
46 Minuten
Nach über zwei Dekaden im Beratungsgeschäft hätte Sascha Schmitz einfach weitermachen können.
Stattdessen hat er sich für einen Neustart entschieden — als Chief Strategy Officer bei sumIT in der Schweiz. Ein kleineres Unternehmen, ein neuer Markt, und eine klare technologische Wette: Databricks.
In der aktuellen Episode spricht er über den Wechsel, seine Strategie — und was echtes Vertrauen im Beratungsgeschäft wirklich bedeutet.
Ein paar Dinge, die hängengeblieben sind:
Zum Warum des Wechsels: Nicht Geld, nicht Titel — sondern Unternehmertum. Sascha wollte selbst gestalten, mit allen Risiken und allen Vorteilen. Summit bot ihm die größte unternehmerische Freiheit. Das war der ausschlaggebende Punkt.
Zur Technologiewette auf Databricks: Nicht weil es die einzig richtige Plattform ist — sondern weil man nur mit voller Überzeugung wirklich gutes Business Development machen kann. Und weil Plattformeinführungen in 90 % der Fälle Unternehmenstransformationen sind, keine reinen IT-Projekte.
Zum Trusted Advisor-Prinzip: Kunden kommen nach zehn Jahren wieder — wenn man ihnen wirklich geholfen hat. Nicht weil man der Günstigste war, sondern weil man das Problem gelöst hat. Vertrauen entsteht nicht durch Rechthaberei, sondern durch ehrliche Beratung auf Augenhöhe — und dann den Weg des Kunden konsequent mitzugehen.
Zur Führungsphilosophie: Intelligente Mitarbeiter einstellen und ihnen dann die Intelligenz verbieten — das ergibt keinen Sinn. Sascha setzt auf Stärken, nicht auf das Ausbügeln von Schwächen. Wer jemanden holt, der besser ist als man selbst, wächst. Wer ihn kleinhalten will, verliert beide.
Der Schweizer Markt für Databricks ist gerade offen. SumIT hat eine einzigartige Oracle-Expertise als Basis. Und Sascha hat 20 Jahre Financial Services im Gepäck. Die Kombination ist kein Zufall.
____LinkedIn Profile____
LinkedIn Profile von Sascha Schmitz: https://www.linkedin.com/in/sascha-schmitz-0747725b/
LinkedIn Profile von Rocky Khan: https://www.linkedin.com/in/khanrocky/
____Inspiration statt Businessbuch____
Kein Businessbuch — Sascha sagt, was ihn wirklich geprägt hat, war die Praxis. Kundensituationen über 20 Jahre. Fehler machen dürfen. Und daraus lernen.
Stattdessen hat er sich für einen Neustart entschieden — als Chief Strategy Officer bei sumIT in der Schweiz. Ein kleineres Unternehmen, ein neuer Markt, und eine klare technologische Wette: Databricks.
In der aktuellen Episode spricht er über den Wechsel, seine Strategie — und was echtes Vertrauen im Beratungsgeschäft wirklich bedeutet.
Ein paar Dinge, die hängengeblieben sind:
Zum Warum des Wechsels: Nicht Geld, nicht Titel — sondern Unternehmertum. Sascha wollte selbst gestalten, mit allen Risiken und allen Vorteilen. Summit bot ihm die größte unternehmerische Freiheit. Das war der ausschlaggebende Punkt.
Zur Technologiewette auf Databricks: Nicht weil es die einzig richtige Plattform ist — sondern weil man nur mit voller Überzeugung wirklich gutes Business Development machen kann. Und weil Plattformeinführungen in 90 % der Fälle Unternehmenstransformationen sind, keine reinen IT-Projekte.
Zum Trusted Advisor-Prinzip: Kunden kommen nach zehn Jahren wieder — wenn man ihnen wirklich geholfen hat. Nicht weil man der Günstigste war, sondern weil man das Problem gelöst hat. Vertrauen entsteht nicht durch Rechthaberei, sondern durch ehrliche Beratung auf Augenhöhe — und dann den Weg des Kunden konsequent mitzugehen.
Zur Führungsphilosophie: Intelligente Mitarbeiter einstellen und ihnen dann die Intelligenz verbieten — das ergibt keinen Sinn. Sascha setzt auf Stärken, nicht auf das Ausbügeln von Schwächen. Wer jemanden holt, der besser ist als man selbst, wächst. Wer ihn kleinhalten will, verliert beide.
Der Schweizer Markt für Databricks ist gerade offen. SumIT hat eine einzigartige Oracle-Expertise als Basis. Und Sascha hat 20 Jahre Financial Services im Gepäck. Die Kombination ist kein Zufall.
____LinkedIn Profile____
LinkedIn Profile von Sascha Schmitz: https://www.linkedin.com/in/sascha-schmitz-0747725b/
LinkedIn Profile von Rocky Khan: https://www.linkedin.com/in/khanrocky/
____Inspiration statt Businessbuch____
Kein Businessbuch — Sascha sagt, was ihn wirklich geprägt hat, war die Praxis. Kundensituationen über 20 Jahre. Fehler machen dürfen. Und daraus lernen.
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14.04.2026
45 Minuten
Prodyna hat jeden großen Tech-Wandel seit 1999 überlebt.
David, Chief Strategy Officer, war zu Gast bei Rocky im Masters of Data Podcast — und hat erklärt, wie man sich nicht einmal, sondern mehrfach komplett neu erfinden musste.
Das Muster ist immer dasselbe: Externer Schock erzwungene Transformation neue Chance für alle, die schnell handeln.
Open Source nach Lehman Brothers. Cloud ab 2019. Und jetzt KI.
Ein paar Dinge, die hängengeblieben sind:
Zu „Jede Aufgabe sollte mit einem Prompt beginnen": Wer etwas tut, ohne KI einzusetzen, soll sich fragen: Warum eigentlich nicht? Klingt simpel — aber genau dieser Kulturwandel ist schwerer als jede technische Migration.
Zum Ende des Tagessatz-Denkens: KI entkoppelt Output von Köpfen. Prodyna bewegt sich gezielt Richtung outcome-basierter Delivery. Kunden, die noch in Tagen und Köpfen rechnen, werden das bald spüren.
Zur Code-Verifikation als neuem Engpass: KI produziert Code schneller als jeder Mensch. Die Lücke? Genug qualifizierte Menschen, die prüfen ob er sicher ist und das richtige Problem löst.
Die meisten KI-Projekte aus 2023 laufen heute nicht mehr. Wer diese Welle übersteht, behandelt KI als strategische Entscheidung — nicht als Demo.
Wie seht ihr das — ist outcome-basierte Abrechnung die Zukunft, oder denken Kunden noch zu sehr in Tagessätzen?
____LinkedIn Profile____
LinkedIn Profile von David: https://www.linkedin.com/in/david-wainwright-917ab476/
LinkedIn Profile von Rocky Khan: https://www.linkedin.com/in/khanrocky/
____Inspiration statt Businessbuch____
Kein Buch — David liest täglich FAZ und Handelsblatt. Geopolitik ist für ihn ein zentraler Input für jede Technologiestrategie.
David, Chief Strategy Officer, war zu Gast bei Rocky im Masters of Data Podcast — und hat erklärt, wie man sich nicht einmal, sondern mehrfach komplett neu erfinden musste.
Das Muster ist immer dasselbe: Externer Schock erzwungene Transformation neue Chance für alle, die schnell handeln.
Open Source nach Lehman Brothers. Cloud ab 2019. Und jetzt KI.
Ein paar Dinge, die hängengeblieben sind:
Zu „Jede Aufgabe sollte mit einem Prompt beginnen": Wer etwas tut, ohne KI einzusetzen, soll sich fragen: Warum eigentlich nicht? Klingt simpel — aber genau dieser Kulturwandel ist schwerer als jede technische Migration.
Zum Ende des Tagessatz-Denkens: KI entkoppelt Output von Köpfen. Prodyna bewegt sich gezielt Richtung outcome-basierter Delivery. Kunden, die noch in Tagen und Köpfen rechnen, werden das bald spüren.
Zur Code-Verifikation als neuem Engpass: KI produziert Code schneller als jeder Mensch. Die Lücke? Genug qualifizierte Menschen, die prüfen ob er sicher ist und das richtige Problem löst.
Die meisten KI-Projekte aus 2023 laufen heute nicht mehr. Wer diese Welle übersteht, behandelt KI als strategische Entscheidung — nicht als Demo.
Wie seht ihr das — ist outcome-basierte Abrechnung die Zukunft, oder denken Kunden noch zu sehr in Tagessätzen?
____LinkedIn Profile____
LinkedIn Profile von David: https://www.linkedin.com/in/david-wainwright-917ab476/
LinkedIn Profile von Rocky Khan: https://www.linkedin.com/in/khanrocky/
____Inspiration statt Businessbuch____
Kein Buch — David liest täglich FAZ und Handelsblatt. Geopolitik ist für ihn ein zentraler Input für jede Technologiestrategie.
Mehr
Über diesen Podcast
Podcast für Unternehmer und unternehmerischen Erfolg im Data,
BI & KI Umfeld
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