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#9 Kapitaldienstfähigkeit: Das eine Wort, das über Ihre Finanzierung entscheidet
31.07.2026
29 Minuten
WERKSTATT-DOKUMENT ZUR FOLGE — „Meine eine Seite – Kapitaldienstfähigkeit rechnen" Selbstdiagnose mit Ampelsystem, drei Sofortmaßnahmen und Gesprächseinladung. Kostenlos anfordern auf der Folgenseite: https://werkstatt-mittelstand.de/folgen/f09.html Beschreibung

Freitagabend, 18:20 Uhr. Ein Inhaber aus dem Sauerland ruft an – Metallverarbeitung, 50 Leute, 11 Millionen Euro Umsatz. Sein Bankentermin liegt drei Tage zurück, und eine Frage wird er nicht mehr los: „Wie stellt sich denn eigentlich Ihre Kapitaldienstfähigkeit dar?" Er führt den Betrieb seit über 18 Jahren – und wusste in dem Moment nicht, was er sagen soll.


In dieser Folge machen wir etwas, das wir so noch nie gemacht haben: Wir reden nur über dieses eine Wort. Denn die Rechnung dahinter entscheidet über jede Finanzierung – bei der Hausbank genauso wie beim Mezzanine-Geber, der Beteiligungsgesellschaft oder dem Family Office. Zwei Zahlen, ein Vergleich: Was bleibt verlässlich übrig, und trägt das Zins und Tilgung – auch im schwachen Jahr? Max rechnet das Beispiel vor, bei dem aus 600.000 Euro Ergebnis am Ende 10.000 Euro Luft werden. Dazu der Denkfehler, den fast jeder macht: Die Tilgung steht in keiner Ergebnisrechnung – deshalb ist trotz Gewinn kein Geld da. Und die drei Schritte, mit denen Sie die Rechnung zu Ihrer eigenen machen: die eine Seite, die zwei Stellschrauben, die Investitionsampel.


Wer diese Rechnung im Kopf hat, führt das Bankgespräch. Wer sie erst am Tisch zusammensuchen muss, gibt die Deutungshoheit über den eigenen Betrieb ab. Ein Wort, eine Seite, zwei Szenarien – und der Sieg gehört auch diesmal dem Inhaber, der angefangen hat zu rechnen. Ihre Gastgeber

Max Kummer (10FINANCE) und Sven Neumann (impacts4u) bringen zusammen fast fünf Jahrzehnte Erfahrung als Gesellschafter und Geschäftsführer mittelständischer Unternehmen mit. Direkt, ehrlich und aus der Praxis: Erkennen. Entscheiden. Machen.


Hinweis: Die initiale Analyse kann im Einzelfall förderfähig sein (BAFA). Quellen zur Folge

KfW-ifo-Kredithürde, veröffentlicht Anfang Juli 2026: Rund vier von zehn Mittelständlern (40 %), die mit ihrer Bank über einen Kredit verhandeln, berichten von restriktivem Verhalten – der höchste Wert seit Beginn der Messung. Mehr von uns

Web: https://werkstatt-mittelstand.de Spotify: https://open.spotify.com/show/2benKS14bz6NPK8B2ZpreW Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/us/podcast/werkstatt-mittelstand/id1890272116 YouTube: https://www.youtube.com/playlist?list=PLnUIshRKAd2yneVXfDmngrKFIBLigi0q8 Amazon Music: https://music.amazon.de/podcasts/59434bcc-4c61-4b93-b458-c92063b0ba83/werkstatt-mittelstand


Wer das bei sich prüfen will: Quickcheck auf https://10finance.de/quickcheck
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#8 Die richtige Mannschaft
17.07.2026
24 Minuten
WERKSTATT-DOKUMENT ZUR FOLGE — „Meine Mannschaft – die richtige Aufstellung" Selbstdiagnose mit Ampelsystem, drei Sofortmaßnahmen und Gesprächseinladung. Kostenlos anfordern auf der Folgenseite: https://werkstatt-mittelstand.de/folgen/f08.html


Erstgespräch mit Sven Neumann (impacts4u): https://my.meetergo.com/kontakt-104


Erstgespräch mit Max Kummer (10FINANCE): https://my.meetergo.com/mk10finance Beschreibung

Freitagabend, 18:20 Uhr. Ein Anruf – diesmal ein guter: Der größte Auftrag des Jahres ist bestätigt, und der Inhaber sagt einen Satz, den er seit Jahren nicht sagen konnte: Die Mannschaft steht. Wir können das.


In dieser Folge erzähle ich, wie er dahin gekommen ist. Vor einem Jahr passte seine Mannschaft nicht mehr zur Lage: eine Abteilung überbesetzt, an anderen Stellen fehlten Fachkräfte, die Personalkosten liefen aus dem Ruder. Er hat seine Mannschaft bewusst aufgestellt – mit einer Soll-Mannschaft aus der Auftragslage, mit dem Werkzeugkasten, der vor jeder Kündigung kommt, und mit Gesprächen, die mit offenen Karten geführt wurden. Max bringt die Zahlen: was Fehlbesetzung kostet, was Zögern kostet und woran man den Wendepunkt im Monatsbericht erkennt.


Der rote Faden der Staffel: Wer es vorher in einer Planung stehen hatte, hat noch Optionen. Hier heißt die Planung Soll-Mannschaft – und der Sieg gehört dem Inhaber. Quellen zur Folge

KfW-ifo-Mittelstandsbarometer, Frühjahr 2026: jedes fünfte KMU meldet Personalabbau; 12,8 % wollen die Belegschaft in den nächsten sechs Monaten verkleinern – so viele wie zuletzt 2009. ifo Beschäftigungsbarometer, Mai 2026: 93,9 Punkte; per Saldo bauen mehr Unternehmen Stellen ab als auf. Mehr von uns

Web: https://werkstatt-mittelstand.de Spotify: https://open.spotify.com/show/2benKS14bz6NPK8B2ZpreW Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/us/podcast/werkstatt-mittelstand/id1890272116 YouTube: https://www.youtube.com/playlist?list=PLnUIshRKAd2yneVXfDmngrKFIBLigi0q8 Amazon Music: https://music.amazon.de/podcasts/59434bcc-4c61-4b93-b458-c92063b0ba83/werkstatt-mittelstand


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#7 Wie ein Unternehmer sein JA von der Bank holte
03.07.2026
27 Minuten
WERKSTATT-DOKUMENT ZUR FOLGE — „Meine Optionen vor dem Bank-Nein" Selbstdiagnose mit Ampelsystem, drei Sofortmaßnahmen und Gesprächseinladung. Kostenlos anfordern auf der Folgenseite: https://werkstatt-mittelstand.de/folgen/f07.html Beschreibung

Freitagabend, 18:20 Uhr. Ein Anruf. Derselbe Inhaber wie vor einem Jahr, ein produzierender Betrieb aus dem Münsterland, fünfundvierzig Leute. Diesmal klingt er völlig anders: Die Bank hat zugesagt, die Linie steht für drei Jahre, der Zins ist besser als erhofft. Vor einem Jahr lag dieser Mann am selben Wochentag nachts um vier wach und rechnete, ob das nächste Quartal noch trägt.


Zwischen diesen beiden Freitagen lag kein Wunder. Was der Bank Sicherheit gegeben hat, war nicht der Umsatz, der war in den Jahren davor nicht schön. Sicherheit kam aus seiner Planung: Er konnte zeigen, wie die nächsten Monate laufen, und dass er das selbst sieht, bevor die Bank es sieht. In dieser Folge bauen Sven und ich seinen Weg nach, Schritt für Schritt. Ich bringe die Zahlen, Sven die menschliche Seite: warum die Sorge lähmt und fast keiner früh genug anfängt, obwohl er es besser weiß.


Der rote Faden: Wer früh sieht, behält Optionen. Gezeigt an einem Inhaber, dessen Schritte eins zu eins übertragbar sind, kein Ausnahmetalent. Das nehmen Sie aus dieser Folge mit

Zwischen dem wackeligen und dem guten Freitag lag kein Wunder, sondern übertragbare Schritte, die fast jeder Betrieb gehen kann. Was der Bank Sicherheit gibt, ist nicht der beste Umsatz, sondern eine Planung, die zeigt, dass Sie die nächsten Monate selbst sehen, bevor die Bank sie sieht. Eng und vorbei sind zwei verschiedene Dinge. Solange Sie zahlen können, haben Sie Optionen. Sie werden weniger, je länger Sie hoffen, statt nachzusehen. Die rollierende 13-Wochen-Liquidität zeigt den Engpass acht Wochen vorher, solange er noch lösbar ist. Die BWA zeigt ihn erst, wenn er vorbei ist. Der richtige Berater liest erst Ihre Zahlen, spricht die Sprache der Bank und widerspricht Ihnen auch. Er macht Sie verhandlungsfähig, nicht abhängig. Die Reihenfolge der Gespräche entscheidet: erst die eigenen Schlüsselleute, dann der Berater, dann die Bank, mit dem Plan in der Hand. Ihre Gastgeber

Max Kummer (10FINANCE) und Sven Neumann (impacts4u) bringen zusammen fast fünf Jahrzehnte Erfahrung als Gesellschafter und Geschäftsführer mittelständischer Unternehmen mit. Direkt, ehrlich und aus der Praxis: Erkennen. Entscheiden. Machen. Quellen zur Folge

IWH Halle, Insolvenztrend April 2026 (1.776 Fälle, höchster Stand seit Juni 2005). Creditreform, „Insolvenzen in Deutschland, Jahr 2025" (23.900 Unternehmensinsolvenzen, +8,3 %, höchster Stand seit über zehn Jahren; Kleinstunternehmen 81,6 % aller Fälle).
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#6 Wenn der Lieferant schneller bezahlt werden will
19.06.2026
20 Minuten
WERKSTATT-DOKUMENT ZUR FOLGE — „Die Working-Capital-Ampel" Selbstdiagnose mit Ampelsystem, drei Sofortmaßnahmen und Gesprächseinladung. Kostenlos anfordern auf der Folgenseite: https://werkstatt-mittelstand.de/folgen/f06.html


Erstgespräch vereinbaren: https://werkstatt-mittelstand.de/termin Beschreibung

Freitagabend, 18:20 Uhr. Einer meiner Mandanten ruft an. Sein Hauptlieferant hat ihm am Tag zuvor das Zahlungsziel halbiert, per Mail: ab nächstem Monat 14 statt 45 Tage. 60 Mitarbeiter, Metallverarbeitung, seit über zehn Jahren mit diesem Lieferanten, immer pünktlich gezahlt. Das einzige Vorzeichen im Nachhinein: Der Außendienst war zuletzt schneller wieder weg, als er da war.


In dieser Folge nehmen Max und ich diesen Fall auseinander. Eine gekürzte Zahlungsfrist ist ein doppeltes Signal: über den Lieferanten, der womöglich selbst unter Druck steht, und über Sie, wenn Sie in seiner Kundenliste nach hinten rutschen. Dahinter steht eine Zahl, die in keiner BWA auftaucht und trotzdem über Ihre Liquidität entscheidet: der Cash Conversion Cycle. Wir rechnen ihn vor und zeigen die vier Hebel, mit denen Sie ihn selbst verkürzen.


Die Lieferkette ist kein Rückspiegel. Sie ist Ihr Frühwarnsystem. Das nehmen Sie aus dieser Folge mit

Das doppelte Signal hinter einer gekürzten Zahlungsfrist: eine Nachricht über den Lieferanten und eine über Ihr eigenes Standing in seiner Kundenliste. Der Cash Conversion Cycle als zentrale Zahl: Lagerdauer plus Kundenzahlungsdauer minus Lieferantenzahlungsfrist. Im Beispiel 66 Tage bis zum Geldeingang, 52 Tage Lücke. Über 60 Tage ist ein Thema. Die vier Hebel, um den Zyklus selbst zu verkürzen: Kundenzahlungsziele, Lagerbestand, Lieferantenbeziehung und Auftragsmix. Drei Sofort-Schritte: den Cash Conversion Cycle heute berechnen, die fünf wichtigsten Lieferanten analysieren, und das Gespräch suchen, statt reflexhaft zu reagieren. Ihre Gastgeber

Max Kummer (10FINANCE) und Sven Neumann (impacts4u) bringen zusammen fast fünf Jahrzehnte Erfahrung als Gesellschafter und Geschäftsführer mittelständischer Unternehmen mit. Direkt, ehrlich und aus der Praxis: Erkennen. Entscheiden. Machen.


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Das Arbeitsblatt zur Folge gibt es kostenlos auf der Folgenseite.
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#5 Wenn Banken mehr Fragen stellen
05.06.2026
16 Minuten
WERKSTATT-DOKUMENT ZUR FOLGE — „Die Rating-Ampel" Selbstdiagnose mit Ampelsystem, drei Sofortmaßnahmen und Gesprächseinladung. Kostenlos anfordern auf der Folgenseite: https://werkstatt-mittelstand.de/folgen/f05.html


Erstgespräch mit Max Kummer (10FINANCE): https://my.meetergo.com/mk10finance Beschreibung

Ein Unternehmer, technischer Großhandel, 60 Mitarbeiter, geht bestens vorbereitet in ein Routinegespräch mit seiner Hausbank. Dann stellt die Bank Fragen, die sie vorher nie gestellt hat: monatliche BWAs, der Umsatzanteil der größten Kunden, Abhängigkeiten von Schlüsselpersonen. Was er nicht wusste: Die Bank hatte sein Rating längst geändert.


In dieser Folge zeige ich Ihnen, wie Banken wirklich entscheiden: die drei Säulen, auf denen jedes Rating ruht, die vier Frühsignale einer Verschiebung, und drei konkrete Schritte, mit denen Sie die Bankbeziehung wieder selbst steuern. Nicht die Bank hat im Beispiel versagt, die Kommunikation hat versagt. Wer die Muster kennt, hat Zeit zu navigieren, nicht nur zu reagieren.


Die Bank ist nicht Ihr Pflichttermin. Sie ist Ihr wichtigstes Kundengespräch. Das nehmen Sie aus dieser Folge mit

Die drei Säulen jedes Bank-Ratings: die Zahlen, die qualitative Bewertung von Branche, Führung und Abhängigkeiten, und die Kontoführung. Die vier Frühsignale, dass die Bank Sie anders einstuft: eine neu verhandelte Kreditlinie, steigende Dokumentationspflichten, ein Wechsel des Ansprechpartners, höhere Zinsen ohne Marktgrund. Drei Schritte zur aktiven Bankbeziehung: Ihr Rating erfragen, ein zusätzliches Gespräch auf Ihren Wunsch führen, einen qualifizierten Bericht mit Management Summary aufsetzen. Ihre Gastgeber

Max Kummer (10FINANCE) und Sven Neumann (impacts4u) bringen zusammen fast fünf Jahrzehnte Erfahrung als Gesellschafter und Geschäftsführer mittelständischer Unternehmen mit. Direkt, ehrlich und aus der Praxis: Erkennen. Entscheiden. Machen.


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Über diesen Podcast

Erkennen. Entscheiden. Machen. Ein Thema. Zwei Perspektiven. Drei umsetzbare Schritte. Der Podcast für Unternehmer im inhabergeführten Mittelstand. Max Kummer (10FINANCE · Externer CFO) und Sven Neumann (impacts4u · Interim CEO & Restrukturierung) sprechen alle zwei Wochen über das, was Unternehmer gerade wirklich beschäftigt: Kunden, die sich anders verhalten. Preise, die unter Druck geraten. Banken, die plötzlich Fragen stellen. Märkte, die sich drehen. Keine Theorie. Keine Beraterfloskeln. Sondern Praxis aus fast fünf Jahrzehnten als Gesellschafter und Geschäftsführer mittelständischer Unternehmen. Jede Folge liefert ein kostenloses Werkstatt-Dokument zum Herunterladen – kein Ratgeber, sondern ein Arbeitsdokument, das Sie ausfüllen und direkt anwenden können. Für Inhaber und Geschäftsführer von Unternehmen mit 5–200 Mitarbeitern aus Handel, Handwerk, Dienstleistung und Produktion. Neue Folge: Alle zwei Wochen am Freitag. Website: https://www.werkstatt-mittelstand.de Erstgespräch buchen: https://www.werkstatt-mittelstand.de/termin
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