Cortisol und Kaffee Archiv
21 Episoden
41 Minuten
Warum die Perimenopause unsere Belastbarkeit verändern kann, weshalb Stress (und ADHS) die Situation zusätzlich erschweren können und welche Möglichkeiten moderne Menopausenmedizin bietet.
Mit Gynäkologin Dr. Mirjam Wagner.
Früher hast du alles irgendwie hinbekommen. Beruf, Familie, Termine, Verantwortung und den ganz normalen Alltagswahnsinn. Und plötzlich funktioniert das alles nicht mehr wie gewohnt. Du schläfst schlechter, bist schneller gereizt, fühlst dich erschöpft oder kannst dich kaum noch konzentrieren.
Ist das Stress? Sind es die Hormone? Oder steckt vielleicht eine bislang unerkannte ADHS dahinter?
In dieser Folge spricht Susanne mit Dr. Mirjam Wagner.
Gemeinsam schauen sie auf eine Lebensphase, in der mehrere Herausforderungen zusammentreffen können. Denn die Perimenopause beginnt nicht erst mit 50 und macht sich längst nicht nur durch Hitzewallungen bemerkbar. Gleichzeitig befinden sich viele Frauen mitten in einer anspruchsvollen Lebensphase: berufliche Verantwortung, Kinder, pflegebedürftige Eltern und wenig Zeit für die eigene Gesundheit.
Besonders spannend wird es, wenn zusätzlich eine ADHS im Spiel ist. Mirjam berichtet von Frauen, deren bisherige Bewältigungsstrategien plötzlich nicht mehr ausreichen. Susanne nennt dieses Zusammenspiel aus ADHS, Stress und Perimenopause ihre Mindstorm-Trias.
Aber wie erkennt man, ob Beschwerden hormonell bedingt sind? Warum schließen normale Hormonwerte die Perimenopause nicht aus? Und wann sind Laboruntersuchungen sinnvoll?
Natürlich geht es auch um die Behandlung: bioidentische Hormone, Progesteron, Östrogen, Nutzen und Risiken der Hormontherapie. Aber ebenso um Schlaf, Ernährung, Resilienz und die Frage, warum eine gute Behandlung mehr braucht als ein Rezept.
Und am Ende steht ein Gedanke, den viele Frauen lange aufgeschoben haben: Was wäre, wenn wir diese Lebensphase nutzen würden, um unsere eigene Gesundheit endlich zur Priorität zu machen?
Dr. med. Mirjam Wagner ist Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe mit Zusatzweiterbildung Ernährungsmedizin. Sie hat sich in Menopausenmedizin an der University of South Wales (UK) sowie zur Resilienztrainerin am Benson-Henry Institute for Mind Body Medicine (USA) weitergebildet.
Gemeinsam mit Dr. med. Rebekka Westphal ist sie Gründerin der privatärztlichen Praxis GYN² in Hamburg. Ihre Schwerpunkte liegen in den Bereichen Hormone, Beckenboden, Ernährung und Resilienz – mit einem modernen, ganzheitlichen und evidenzbasierten Ansatz.
Besonders beschäftigt sie sich mit PM(S/D)S, PCOS und Perimenopause. Denn gerade hier begegnen ihr immer wieder fehlendes Wissen, hartnäckige Mythen und medizinische Versorgungslücken. Sie möchte Orientierung schaffen, wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich vermitteln und dazu beitragen, dass Frauen ihre Gesundheit besser verstehen und fundierter mitgestalten können.
Ihr Wissen teilt sie nicht nur in der Praxis, sondern auch in ihrem Podcast PMS Talks, in ihren Büchern, auf Social Media und überall dort, wo sie Aufklärung leisten kann.
Webseite Praxis
Webseite Business
Social Media Praxis
Social Media Aufklärung
Podcast
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Früher hast du alles irgendwie hinbekommen. Beruf, Familie, Termine, Verantwortung und den ganz normalen Alltagswahnsinn. Und plötzlich funktioniert das alles nicht mehr wie gewohnt. Du schläfst schlechter, bist schneller gereizt, fühlst dich erschöpft oder kannst dich kaum noch konzentrieren.
Ist das Stress? Sind es die Hormone? Oder steckt vielleicht eine bislang unerkannte ADHS dahinter?
In dieser Folge spricht Susanne mit Dr. Mirjam Wagner.
Gemeinsam schauen sie auf eine Lebensphase, in der mehrere Herausforderungen zusammentreffen können. Denn die Perimenopause beginnt nicht erst mit 50 und macht sich längst nicht nur durch Hitzewallungen bemerkbar. Gleichzeitig befinden sich viele Frauen mitten in einer anspruchsvollen Lebensphase: berufliche Verantwortung, Kinder, pflegebedürftige Eltern und wenig Zeit für die eigene Gesundheit.
Besonders spannend wird es, wenn zusätzlich eine ADHS im Spiel ist. Mirjam berichtet von Frauen, deren bisherige Bewältigungsstrategien plötzlich nicht mehr ausreichen. Susanne nennt dieses Zusammenspiel aus ADHS, Stress und Perimenopause ihre Mindstorm-Trias.
Aber wie erkennt man, ob Beschwerden hormonell bedingt sind? Warum schließen normale Hormonwerte die Perimenopause nicht aus? Und wann sind Laboruntersuchungen sinnvoll?
Natürlich geht es auch um die Behandlung: bioidentische Hormone, Progesteron, Östrogen, Nutzen und Risiken der Hormontherapie. Aber ebenso um Schlaf, Ernährung, Resilienz und die Frage, warum eine gute Behandlung mehr braucht als ein Rezept.
Und am Ende steht ein Gedanke, den viele Frauen lange aufgeschoben haben: Was wäre, wenn wir diese Lebensphase nutzen würden, um unsere eigene Gesundheit endlich zur Priorität zu machen?
Dr. med. Mirjam Wagner ist Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe mit Zusatzweiterbildung Ernährungsmedizin. Sie hat sich in Menopausenmedizin an der University of South Wales (UK) sowie zur Resilienztrainerin am Benson-Henry Institute for Mind Body Medicine (USA) weitergebildet.
Gemeinsam mit Dr. med. Rebekka Westphal ist sie Gründerin der privatärztlichen Praxis GYN² in Hamburg. Ihre Schwerpunkte liegen in den Bereichen Hormone, Beckenboden, Ernährung und Resilienz – mit einem modernen, ganzheitlichen und evidenzbasierten Ansatz.
Besonders beschäftigt sie sich mit PM(S/D)S, PCOS und Perimenopause. Denn gerade hier begegnen ihr immer wieder fehlendes Wissen, hartnäckige Mythen und medizinische Versorgungslücken. Sie möchte Orientierung schaffen, wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich vermitteln und dazu beitragen, dass Frauen ihre Gesundheit besser verstehen und fundierter mitgestalten können.
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39 Minuten
Warum Menschen mit ADHS häufiger mit ihrem Selbstwert kämpfen – und was wir über Rejection Sensitivity, RSD, Perfektionismus und People-Pleasing wirklich wissen.
„Natürlich habe ich RSD. Ich habe ja eine ADHS.“
Aber ist das wirklich so?
Menschen mit ADHS haben im Durchschnitt tatsächlich einen niedrigeren Selbstwert. Gerade im schulischen und sozialen Bereich zeigen Studien Unterschiede. Doch bei Rejection Sensitivity und vor allem der viel zitierten Rejection Sensitive Dysphoria wird die wissenschaftliche Grundlage deutlich dünner.
In dieser Folge schaut Susanne deshalb genauer hin:
Was wissen wir wirklich über ADHS und Selbstwert?
Warum können aus „Mir gelingt etwas nicht“ irgendwann Gedanken wie „Mit mir stimmt etwas nicht“ werden?
Und welche Rolle spielen jahrelange Kritik, Zurückweisung und Schwierigkeiten mit der Emotionsregulation?
Es geht um RS und RSD, um Perfektionismus, People-Pleasing, Masking und einen Selbstwert, der davon abhängig wird, zu funktionieren, zu leisten und von anderen anerkannt zu werden.
Und um die entscheidende Frage: Müssen wir überhaupt wissen, ob all diese Muster durch die ADHS entstanden sind – oder ist viel wichtiger, zu erkennen, welchen Preis wir heute dafür zahlen?
Schlüsselthemen
ADHS und niedriger Selbstwert
Warum schulischer und sozialer Selbstwert besonders betroffen sein können
Von „Mir gelingt etwas nicht“ zu „Mit mir stimmt etwas nicht“
Kontingenter Selbstwert bei ADHS
Leistung und Anerkennung als Bedingungen für den eigenen Wert
Rejection Sensitivity – was wir darunter verstehen
RSD – Rejection Sensitive Dysphoria
Warum RSD kein diagnostisches ADHS-Kriterium ist
Was über RSD bei ADHS tatsächlich wissenschaftlich belegt ist
Emotionale Dysregulation und Zurückweisung
Perfektionismus und People-Pleasing
Masking und hohe Funktionalität
Spätdiagnostizierte Frauen mit ADHS
Überleistung, Anpassung und Erschöpfung
Selbstmitgefühl statt Selbstkritik
Zeitstempel
00:00 Wenn aus „Mir gelingt etwas nicht“ ein „Mit mir stimmt etwas nicht“ wird
01:45 ADHS und Selbstwert – warum eine zweite Folge?
04:30 Haben Menschen mit ADHS wirklich einen niedrigeren Selbstwert?
08:00 Schule, soziale Erfahrungen und Kritik
11:00 Wie ADHS den Selbstwert beeinflussen könnte
14:00 Kontingenter Selbstwert – „Ich bin okay, wenn …“
17:00 Zurückweisung und die Gedankenspirale im Kopf
20:00 Was ist Rejection Sensitivity?
23:00 Haben Menschen mit ADHS häufiger Rejection Sensitivity?
25:00 RS oder RSD – wo liegt der Unterschied?
27:00 Was über RSD bei ADHS wirklich bekannt ist
29:00 Selbstwert und Zurückweisung – wie hängt das zusammen?
31:00 Emotionale Dysregulation bei ADHS
33:00 Perfektionismus, People-Pleasing und Masking
35:00 Wenn Funktionieren den Akku leert
36:00 Was Menschen mit ADHS über ihren Selbstwert wissen sollten
37:00 Muss ich überhaupt wissen, ob es RSD ist?
38:00 Selbstmitgefühl statt Selbstbestrafung
39:00 Welchen Wert gibst du dir selbst?
Kennst du schon meinen TEDx Talk
„Unerkannt. Unverstanden. Unbeliebt.
ADHS bei Frauen“?
Hier bei YouTube
Im Podcast „All Eyes On“ war ich zu Gast und durfte über mein Herzensthema ADHS sprechen:
Hier geht’s zur Folge: Hyperfokus bis Hirnchaos bei YouTube, bei Spotify
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Was wissen wir wirklich über ADHS und Selbstwert?
Warum können aus „Mir gelingt etwas nicht“ irgendwann Gedanken wie „Mit mir stimmt etwas nicht“ werden?
Und welche Rolle spielen jahrelange Kritik, Zurückweisung und Schwierigkeiten mit der Emotionsregulation?
Es geht um RS und RSD, um Perfektionismus, People-Pleasing, Masking und einen Selbstwert, der davon abhängig wird, zu funktionieren, zu leisten und von anderen anerkannt zu werden.
Und um die entscheidende Frage: Müssen wir überhaupt wissen, ob all diese Muster durch die ADHS entstanden sind – oder ist viel wichtiger, zu erkennen, welchen Preis wir heute dafür zahlen?
Schlüsselthemen
ADHS und niedriger Selbstwert
Warum schulischer und sozialer Selbstwert besonders betroffen sein können
Von „Mir gelingt etwas nicht“ zu „Mit mir stimmt etwas nicht“
Kontingenter Selbstwert bei ADHS
Leistung und Anerkennung als Bedingungen für den eigenen Wert
Rejection Sensitivity – was wir darunter verstehen
RSD – Rejection Sensitive Dysphoria
Warum RSD kein diagnostisches ADHS-Kriterium ist
Was über RSD bei ADHS tatsächlich wissenschaftlich belegt ist
Emotionale Dysregulation und Zurückweisung
Perfektionismus und People-Pleasing
Masking und hohe Funktionalität
Spätdiagnostizierte Frauen mit ADHS
Überleistung, Anpassung und Erschöpfung
Selbstmitgefühl statt Selbstkritik
Zeitstempel
00:00 Wenn aus „Mir gelingt etwas nicht“ ein „Mit mir stimmt etwas nicht“ wird
01:45 ADHS und Selbstwert – warum eine zweite Folge?
04:30 Haben Menschen mit ADHS wirklich einen niedrigeren Selbstwert?
08:00 Schule, soziale Erfahrungen und Kritik
11:00 Wie ADHS den Selbstwert beeinflussen könnte
14:00 Kontingenter Selbstwert – „Ich bin okay, wenn …“
17:00 Zurückweisung und die Gedankenspirale im Kopf
20:00 Was ist Rejection Sensitivity?
23:00 Haben Menschen mit ADHS häufiger Rejection Sensitivity?
25:00 RS oder RSD – wo liegt der Unterschied?
27:00 Was über RSD bei ADHS wirklich bekannt ist
29:00 Selbstwert und Zurückweisung – wie hängt das zusammen?
31:00 Emotionale Dysregulation bei ADHS
33:00 Perfektionismus, People-Pleasing und Masking
35:00 Wenn Funktionieren den Akku leert
36:00 Was Menschen mit ADHS über ihren Selbstwert wissen sollten
37:00 Muss ich überhaupt wissen, ob es RSD ist?
38:00 Selbstmitgefühl statt Selbstbestrafung
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57 Minuten
Warum ein fragiler Selbstwert Stress verstärkt, welche RolleLeistung und Anerkennung spielen und wie Selbstmitgefühl helfen kann.
Wie viel bist du wert, wenn du einen Fehler machst?
Wenn dich jemand kritisiert?
Wenn du plötzlich nichts mehr leisten kannst?
Eigentlich genauso viel wie vorher. Nur fühlt es sich häufig nicht so an.
In dieser Folge spricht Susanne über Selbstwert,Selbstwertgefühl und vor allem über den sogenannten kontingenten Selbstwert.Dahinter steckt ein unsichtbarer Vertrag mit uns selbst:
Ich bin okay, wenn ...
Das funktioniert erstaunlich gut – solange wir dieseBedingungen erfüllen. Doch dafür zahlen viele einen hohen Preis.Perfektionismus, People-Pleasing, schlechte Abgrenzung und Vermeidung können kurzfristig schützen und gleichzeitig langfristig immer mehr Stress erzeugen.
Es geht darum, diese Muster zu erkennen, neue Erfahrungenzuzulassen und zu verstehen, warum ein einfaches „Ich liebe mich“ vor dem Spiegel nicht unbedingt hilft. Und am Ende steht eine vielleicht wichtigere Frage als „Wie kann ich meinen Selbstwert steigern?“:
Wie gehe ich eigentlich mit mir um, wenn ich mich gerade nicht besonders gut finde?
Schlüsselthemen
Selbstbewusstsein, Selbstkonzept und Selbstwert
Globaler und bereichsspezifischer Selbstwert
Selbstwert, Depression, Angst und Gesundheit
Kontingenter Selbstwert nach Crocker und Wolfe
Leistungsabhängiger und anerkennungsabhängiger Selbstwert
Perfektionismus als Schutzstrategie
People-Pleasing und fehlende Abgrenzung
Vermeidung und Angst vor Fehlern
Warum kurzfristig erfolgreiche Strategien langfristig Stresserzeugen
Wie du deine persönlichen Selbstwertbedingungen erkennst
Nein sagen ohne Rechtfertigung
Warum positive Affirmationen nach hinten losgehen können
Self-Affirmation statt Selbstbeweihräucherung
Selbstmitgefühl nach Kristin Neff
Achtsamkeit, gemeinsames Menschsein und Selbstfreundlichkeit
Zeitstempel
00:00 Was hat ein 10-Euro-Schein mit Selbstwert zu tun?
01:46 Warum Selbstwert für Stress so wichtig ist
04:30 Selbstbewusstsein, Selbstkonzept und Selbstwert
08:00 Globaler und bereichsspezifischer Selbstwert
10:00 Selbstwert, Depression und Gesundheit
14:00 Der kontingente Selbstwert
17:00 „Ich bin okay, wenn …“
20:00 Was ein Fehler mit deinem Selbstwert machen kann
23:00 Anerkennung und die ständige innere Google-Bewertung
26:00 Perfektionismus, People-Pleasing und Abgrenzung
30:00 Warum diese Strategien zunächst so gut funktionieren
33:00 Der langfristige Preis eines fragilen Selbstwerts
36:00 Wie du deine persönlichen Muster erkennst
40:00 Nein sagen und neue Erfahrungen machen
43:00 Perfekt unperfekt sein
46:00 Warum positive Affirmationen nicht immer helfen
49:00 Self-Affirmation und realistische Selbstbewertung
52:00 Selbstmitgefühl statt Selbstkritik
55:00 Die drei Komponenten des Selbstmitgefühls
58:00 Was du nach einem Fehler wirklich brauchst
60:00 Ausblick auf Selbstwert und ADHS
Bist Du eine Frau 35+ mit ADHS und möchtest souverän deine Fähigkeiten nutzen, anstatt zu viel, zu laut oder einfach nur erschöpft zu sein?
Dann schau hier!
Kennst du schon meinen TEDx Talk
„Unerkannt. Unverstanden. Unbeliebt.
ADHS bei Frauen“?
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Das funktioniert erstaunlich gut – solange wir dieseBedingungen erfüllen. Doch dafür zahlen viele einen hohen Preis.Perfektionismus, People-Pleasing, schlechte Abgrenzung und Vermeidung können kurzfristig schützen und gleichzeitig langfristig immer mehr Stress erzeugen.
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Wie gehe ich eigentlich mit mir um, wenn ich mich gerade nicht besonders gut finde?
Schlüsselthemen
Selbstbewusstsein, Selbstkonzept und Selbstwert
Globaler und bereichsspezifischer Selbstwert
Selbstwert, Depression, Angst und Gesundheit
Kontingenter Selbstwert nach Crocker und Wolfe
Leistungsabhängiger und anerkennungsabhängiger Selbstwert
Perfektionismus als Schutzstrategie
People-Pleasing und fehlende Abgrenzung
Vermeidung und Angst vor Fehlern
Warum kurzfristig erfolgreiche Strategien langfristig Stresserzeugen
Wie du deine persönlichen Selbstwertbedingungen erkennst
Nein sagen ohne Rechtfertigung
Warum positive Affirmationen nach hinten losgehen können
Self-Affirmation statt Selbstbeweihräucherung
Selbstmitgefühl nach Kristin Neff
Achtsamkeit, gemeinsames Menschsein und Selbstfreundlichkeit
Zeitstempel
00:00 Was hat ein 10-Euro-Schein mit Selbstwert zu tun?
01:46 Warum Selbstwert für Stress so wichtig ist
04:30 Selbstbewusstsein, Selbstkonzept und Selbstwert
08:00 Globaler und bereichsspezifischer Selbstwert
10:00 Selbstwert, Depression und Gesundheit
14:00 Der kontingente Selbstwert
17:00 „Ich bin okay, wenn …“
20:00 Was ein Fehler mit deinem Selbstwert machen kann
23:00 Anerkennung und die ständige innere Google-Bewertung
26:00 Perfektionismus, People-Pleasing und Abgrenzung
30:00 Warum diese Strategien zunächst so gut funktionieren
33:00 Der langfristige Preis eines fragilen Selbstwerts
36:00 Wie du deine persönlichen Muster erkennst
40:00 Nein sagen und neue Erfahrungen machen
43:00 Perfekt unperfekt sein
46:00 Warum positive Affirmationen nicht immer helfen
49:00 Self-Affirmation und realistische Selbstbewertung
52:00 Selbstmitgefühl statt Selbstkritik
55:00 Die drei Komponenten des Selbstmitgefühls
58:00 Was du nach einem Fehler wirklich brauchst
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40 Minuten
Warum manche Menschen trotz Rückschlägen weitermachen – und andere das Gefühl haben, nichts verändern zu können.
Warum geben manche Menschen auf, während andere auch nach Rückschlägen immer wieder aufstehen? Liegt das an der Persönlichkeit, am Umfeld oder daran, wie wir Herausforderungen bewerten?
In dieser Folge sprechen Susanne und Henner über die Psychologie der Selbstwirksamkeit. Sie erklären, warum Opferhaltung und Opfersein zwei völlig unterschiedliche Dinge sind, wie erlernte Hilflosigkeit entsteht und weshalb unsere Kontrollüberzeugung entscheidend dafür ist, ob wir handeln oder resignieren.
Anhand der wissenschaftlichen Modelle von Martin Seligman, Albert Bandura und Julian Rotter zeigen sie, warum wir häufig mehr Einfluss haben, als wir glauben, wie Selbstwirksamkeit entsteht und weshalb schon kleine Bewältigungserfahrungen langfristig Stress reduzieren und Veränderung ermöglichen.
Schlüsselthemen
Opferhaltung und Opfersein – ein wichtiger Unterschied
Erlernte Hilflosigkeit nach Martin Seligman
Selbstwirksamkeit nach Albert Bandura
Kontrollüberzeugung nach Julian Rotter
Warum Kontrollverlust Stress verstärkt
Wie Selbstwirksamkeit entsteht
Die vier Quellen der Selbstwirksamkeit
Warum Bewältigungserfahrungen so wichtig sind
Selbstwirksamkeit im Alltag, bei Stress und ADHS
Wie kleine Schritte nachhaltige Veränderungen ermöglichen
Zeitstempel
00:00 Opferhaltung ist nicht Opfersein
01:24 Warum wir über Selbstwirksamkeit sprechen
08:21 Erlernte Hilflosigkeit nach Martin Seligman
11:00 Selbstwirksamkeit nach Albert Bandura
13:34 Kontrollüberzeugung nach Julian Rotter
19:26 Warum Kontrolle Stress reduziert
21:52 Das Gelassenheitsgebet und psychologische Akzeptanz
22:14 Warum Passivität kurzfristig entlasten kann
25:23 Was Kontrollverlust im Gehirn bewirkt
27:07 Der Teufelskreis der Opferhaltung
28:53 Selbstwirksamkeit als Gegenpol
30:00 Die vier Quellen der Selbstwirksamkeit
32:38 Warum Fahrradfahren Selbstwirksamkeit erklärt
34:41 Bewältigungserfahrungen als Schlüssel für Veränderung
37:26 Warum sich auch äußere Strukturen verändern müssen
39:23 Der erste Schritt zu mehr Selbstwirksamkeit
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Warum geben manche Menschen auf, während andere auch nach Rückschlägen immer wieder aufstehen? Liegt das an der Persönlichkeit, am Umfeld oder daran, wie wir Herausforderungen bewerten?
In dieser Folge sprechen Susanne und Henner über die Psychologie der Selbstwirksamkeit. Sie erklären, warum Opferhaltung und Opfersein zwei völlig unterschiedliche Dinge sind, wie erlernte Hilflosigkeit entsteht und weshalb unsere Kontrollüberzeugung entscheidend dafür ist, ob wir handeln oder resignieren.
Anhand der wissenschaftlichen Modelle von Martin Seligman, Albert Bandura und Julian Rotter zeigen sie, warum wir häufig mehr Einfluss haben, als wir glauben, wie Selbstwirksamkeit entsteht und weshalb schon kleine Bewältigungserfahrungen langfristig Stress reduzieren und Veränderung ermöglichen.
Schlüsselthemen
Opferhaltung und Opfersein – ein wichtiger Unterschied
Erlernte Hilflosigkeit nach Martin Seligman
Selbstwirksamkeit nach Albert Bandura
Kontrollüberzeugung nach Julian Rotter
Warum Kontrollverlust Stress verstärkt
Wie Selbstwirksamkeit entsteht
Die vier Quellen der Selbstwirksamkeit
Warum Bewältigungserfahrungen so wichtig sind
Selbstwirksamkeit im Alltag, bei Stress und ADHS
Wie kleine Schritte nachhaltige Veränderungen ermöglichen
Zeitstempel
00:00 Opferhaltung ist nicht Opfersein
01:24 Warum wir über Selbstwirksamkeit sprechen
08:21 Erlernte Hilflosigkeit nach Martin Seligman
11:00 Selbstwirksamkeit nach Albert Bandura
13:34 Kontrollüberzeugung nach Julian Rotter
19:26 Warum Kontrolle Stress reduziert
21:52 Das Gelassenheitsgebet und psychologische Akzeptanz
22:14 Warum Passivität kurzfristig entlasten kann
25:23 Was Kontrollverlust im Gehirn bewirkt
27:07 Der Teufelskreis der Opferhaltung
28:53 Selbstwirksamkeit als Gegenpol
30:00 Die vier Quellen der Selbstwirksamkeit
32:38 Warum Fahrradfahren Selbstwirksamkeit erklärt
34:41 Bewältigungserfahrungen als Schlüssel für Veränderung
37:26 Warum sich auch äußere Strukturen verändern müssen
39:23 Der erste Schritt zu mehr Selbstwirksamkeit
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45 Minuten
Was die Erholungsforschung über Abschalten, Leisure Sickness und den perfekten Urlaub weiß.
Endlich Urlaub. Koffer gepackt, Abwesenheitsnotiz an, raus aus dem Alltag – und jetzt bitte Erholung auf Knopfdruck.
Nur funktioniert unser Nervensystem leider nicht ganz so einfach.
In dieser Folge sprechen Susanne und Henner darüber, warum ein Ortswechsel noch lange keine Erholung garantiert.
Warum werden manche ausgerechnet im Urlaub krank? Weshalb fällt es uns so schwer, die Arbeit wirklich zu Hause zu lassen?
Kann der Anspruch, den perfekten Urlaub zu erleben, selbst zum Stressor werden?
Es geht um Psychological Detachment, Leisure Sickness und die vier Säulen der Erholung. Aber auch um ganz alltägliche Urlaubsfallen: volle Besichtigungsprogramme, dienstliche E-Mails am Strand, Leistungsdruck beim Sport und den Gedanken, die kostbaren Urlaubstage unbedingt optimal nutzen zu müssen.
Und natürlich stellt sich die entscheidende Frage: Wie viel Planung, Nichtstun, Bewegung, Schlaf und Abenteuer brauchen wir eigentlich, damit unser Stresssystem tatsächlich Urlaub bekommt?
Schlüsselthemen
Warum Wegfahren allein noch keine Erholung bedeutet
Psychological Detachment – Abstand vom Alltag
Wie lange wir brauchen, um uns zu erholen
Die vier Säulen der Erholung
Warum Selbstbestimmung im Urlaub wichtig ist
Leisure Sickness – krank, sobald der Stress nachlässt
Perfektionismus und Leistungsdruck im Urlaub
Natur und Bewegung als Erholungsfaktoren
Schlaf und Regeneration
Smartphone und dienstliche E-Mails als Erholungskiller
Wie der Wiedereinstieg nach dem Urlaub besser gelingt
Zeitstempel
00:00 Was unser Gehirn im Urlaub wirklich braucht
02:11 Warum Urlaub nicht automatisch erholt
04:31 Urlaub aus Sicht der Stressmedizin
06:30 Warum schon die Tage vor dem Urlaub stressen
08:45 Wie lange brauchen wir zur Erholung?
10:18 Psychological Detachment – den Alltag zu Hause lassen
17:03 Die vier Säulen der Erholung
23:42 Kontrolle, Freiheit und Selbstbestimmung
25:33 Leisure Sickness – warum wir im Urlaub krank werden
28:21 Warum Abschalten so schwerfällt
30:29 Wenn der perfekte Urlaub zum Stressor wird
33:37 Natur und Bewegung als Erholungsfaktoren
36:53 Schlaf und Regeneration
40:39 Das Smartphone als Erholungskiller
41:44 Den Urlaub langsam ausschleichen
43:40 Urlaub beginnt im Nervensystem
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Endlich Urlaub. Koffer gepackt, Abwesenheitsnotiz an, raus aus dem Alltag – und jetzt bitte Erholung auf Knopfdruck.
Nur funktioniert unser Nervensystem leider nicht ganz so einfach.
In dieser Folge sprechen Susanne und Henner darüber, warum ein Ortswechsel noch lange keine Erholung garantiert.
Warum werden manche ausgerechnet im Urlaub krank? Weshalb fällt es uns so schwer, die Arbeit wirklich zu Hause zu lassen?
Kann der Anspruch, den perfekten Urlaub zu erleben, selbst zum Stressor werden?
Es geht um Psychological Detachment, Leisure Sickness und die vier Säulen der Erholung. Aber auch um ganz alltägliche Urlaubsfallen: volle Besichtigungsprogramme, dienstliche E-Mails am Strand, Leistungsdruck beim Sport und den Gedanken, die kostbaren Urlaubstage unbedingt optimal nutzen zu müssen.
Und natürlich stellt sich die entscheidende Frage: Wie viel Planung, Nichtstun, Bewegung, Schlaf und Abenteuer brauchen wir eigentlich, damit unser Stresssystem tatsächlich Urlaub bekommt?
Schlüsselthemen
Warum Wegfahren allein noch keine Erholung bedeutet
Psychological Detachment – Abstand vom Alltag
Wie lange wir brauchen, um uns zu erholen
Die vier Säulen der Erholung
Warum Selbstbestimmung im Urlaub wichtig ist
Leisure Sickness – krank, sobald der Stress nachlässt
Perfektionismus und Leistungsdruck im Urlaub
Natur und Bewegung als Erholungsfaktoren
Schlaf und Regeneration
Smartphone und dienstliche E-Mails als Erholungskiller
Wie der Wiedereinstieg nach dem Urlaub besser gelingt
Zeitstempel
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02:11 Warum Urlaub nicht automatisch erholt
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06:30 Warum schon die Tage vor dem Urlaub stressen
08:45 Wie lange brauchen wir zur Erholung?
10:18 Psychological Detachment – den Alltag zu Hause lassen
17:03 Die vier Säulen der Erholung
23:42 Kontrolle, Freiheit und Selbstbestimmung
25:33 Leisure Sickness – warum wir im Urlaub krank werden
28:21 Warum Abschalten so schwerfällt
30:29 Wenn der perfekte Urlaub zum Stressor wird
33:37 Natur und Bewegung als Erholungsfaktoren
36:53 Schlaf und Regeneration
40:39 Das Smartphone als Erholungskiller
41:44 Den Urlaub langsam ausschleichen
43:40 Urlaub beginnt im Nervensystem
Bist Du eine Frau 35+ mit ADHS und möchtest souverän deine Fähigkeiten nutzen, anstatt zu viel, zu laut oder einfach nur erschöpft zu sein?
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„Unerkannt. Unverstanden. Unbeliebt.
ADHS bei Frauen“?
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Im Podcast „All Eyes On“ war ich zu Gast und durfte über mein Herzensthema ADHS sprechen:
Hier geht’s zur Folge: Hyperfokus bis Hirnchaos bei YouTube, bei Spotify
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36 Minuten
Warum Stress in nahezu jeder Fachrichtung eine Rolle spielt – und weshalb eine Stress-sensible Medizin den Menschen als Ganzes betrachtet.
Bluthochdruck, chronische Schmerzen, Schlafstörungen oder Hauterkrankungen – behandelt wird meist die Erkrankung. Doch wie oft wird eigentlich nach Stress gefragt?
In dieser Folge stellen Susanne und Henner ihr Konzept der Stress-sensiblen Medizin vor. Sie erklären, warum Stress zwar keine eigenständige Erkrankung ist, aber Entstehung, Verlauf und Behandlung vieler Krankheiten beeinflussen kann. Es geht um Prävention, Lebensstil, Kommunikation und darum, den Menschen nicht nur anhand seiner Diagnose zu betrachten.
Außerdem erfährst du, warum eine Stress-sensible Medizin bei den Behandelnden selbst beginnt, weshalb die Arzt-Patienten-Beziehung ein wichtiger Bestandteil jeder Therapie ist und warum gute Medizin oft nicht mit einer neuen Behandlung, sondern mit einer anderen Haltung beginnt.
Schlüsselthemen
Was Stress-sensible Medizin bedeutet
Warum Stress viele Erkrankungen beeinflussen kann
Stress als biologischer und medizinischer Faktor
Die drei Säulen der Stress-sensiblen Medizin
Die Bedeutung gesunder Ärztinnen und Ärzte
Prävention und Lebensstil in der Medizin
Kommunikation und Arzt-Patienten-Beziehung
Der integrative Ansatz der Stress-sensiblen Medizin
Warum der Mensch mehr ist als seine Diagnose
Medizin neu denken
Zeitstempel
00:00 Was ist Stress-sensible Medizin?
02:07 Warum wir Medizin neu denken sollten
03:20 Warum Stress in der Sprechstunde häufiger Thema sein sollte
06:00 Das Konzept der Stress-sensiblen Medizin
08:59 Warum Stress nahezu jede Fachrichtung betrifft
10:03 Das biopsychosoziale Modell
14:00 Wie Stress unser Gesundheitsverhalten beeinflusst
15:14 Die erste Säule – gesunde Behandelnde
19:49 Die zweite Säule – der Mensch als Ganzes
24:11 Die dritte Säule – Kommunikation als Therapie
28:52 Warum ein integrativer Ansatz sinnvoll ist
32:10 Gute Medizin beginnt mit einer Haltung
33:35 Ausblick und Verabschiedung
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Bluthochdruck, chronische Schmerzen, Schlafstörungen oder Hauterkrankungen – behandelt wird meist die Erkrankung. Doch wie oft wird eigentlich nach Stress gefragt?
In dieser Folge stellen Susanne und Henner ihr Konzept der Stress-sensiblen Medizin vor. Sie erklären, warum Stress zwar keine eigenständige Erkrankung ist, aber Entstehung, Verlauf und Behandlung vieler Krankheiten beeinflussen kann. Es geht um Prävention, Lebensstil, Kommunikation und darum, den Menschen nicht nur anhand seiner Diagnose zu betrachten.
Außerdem erfährst du, warum eine Stress-sensible Medizin bei den Behandelnden selbst beginnt, weshalb die Arzt-Patienten-Beziehung ein wichtiger Bestandteil jeder Therapie ist und warum gute Medizin oft nicht mit einer neuen Behandlung, sondern mit einer anderen Haltung beginnt.
Schlüsselthemen
Was Stress-sensible Medizin bedeutet
Warum Stress viele Erkrankungen beeinflussen kann
Stress als biologischer und medizinischer Faktor
Die drei Säulen der Stress-sensiblen Medizin
Die Bedeutung gesunder Ärztinnen und Ärzte
Prävention und Lebensstil in der Medizin
Kommunikation und Arzt-Patienten-Beziehung
Der integrative Ansatz der Stress-sensiblen Medizin
Warum der Mensch mehr ist als seine Diagnose
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Zeitstempel
00:00 Was ist Stress-sensible Medizin?
02:07 Warum wir Medizin neu denken sollten
03:20 Warum Stress in der Sprechstunde häufiger Thema sein sollte
06:00 Das Konzept der Stress-sensiblen Medizin
08:59 Warum Stress nahezu jede Fachrichtung betrifft
10:03 Das biopsychosoziale Modell
14:00 Wie Stress unser Gesundheitsverhalten beeinflusst
15:14 Die erste Säule – gesunde Behandelnde
19:49 Die zweite Säule – der Mensch als Ganzes
24:11 Die dritte Säule – Kommunikation als Therapie
28:52 Warum ein integrativer Ansatz sinnvoll ist
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39 Minuten
„Du könntest doch, wenn du dich nur ein bisschen mehr anstrengen würdest.“ Diesen Satz hören viele Menschen mit ADHS über Jahre oder sogar Jahrzehnte.
Das Problem: Er stimmt häufig nicht. Die Wissenschaft zeigt, dass viele Schwierigkeiten bei ADHS nicht am fehlenden Wissen oder fehlenden Willen scheitern, sondern an der Umsetzung.
Doch die eigentliche Belastung ist oft eine andere. Wiederholte Kritik, Missverständnisse und das Gefühl, andere ständig zu enttäuschen, hinterlassen Spuren.
Aus Schuldgefühlen wird Scham. Aus einzelnen Fehlern entsteht ein negatives Selbstbild.
In dieser Folge sprechen Susanne und Henner darüber, warum Schuld und Scham bei ADHS häufig stärker belasten als die eigentlichen Symptome, weshalb besonders spät diagnostizierte Erwachsene betroffen sind und welche Rolle Selbstwert, Partnerschaft und Psychoedukation dabei spielen.
Außerdem geht es um die Frage, wie Angehörige unterstützen können, ohne in die Rolle eines Betreuers zu geraten, und warum gegenseitiges Verständnis häufig wichtiger ist als Perfektion.
Schlüsselthemen
Warum Schuld und Scham keine Kernsymptome der ADHS sind
Wie jahrelange Kritik das Selbstwertgefühl verändert
Der Unterschied zwischen Schuld und Scham
Exekutive Dysfunktion statt mangelnder Wille
Warum „Streng dich einfach mehr an“ nicht funktioniert
RSD und die besondere Empfindlichkeit gegenüber Kritik
Warum viele Erwachsene erst nach der Diagnose Erleichterung empfinden
Selbstwertprobleme bei spät diagnostizierter ADHS
Verhaltenstherapie, Psychoedukation und Selbstverständnis
Partnerschaft zwischen neurodivergenten und neurotypischen Menschen
Warum Verständnis wichtiger ist als Kontrolle
Kritik auf Verhalten statt auf Identität beziehen
Zeitstempel
00:00 Warum Schuld und Scham viele Menschen mit ADHS begleiten
01:39 Rückblick: Schuld und Scham bei ADHS
02:29 Warum die eigentlichen Symptome oft nicht das größte Problem sind
05:05 Schuld oder Scham – was ist der Unterschied?
07:40 „Streng dich doch einfach mehr an“
10:50 Exekutive Dysfunktion und wiederholte Kritik
14:07 Wie Schuld und Scham den Selbstwert verändern
15:32 Warum Frauen häufig erst spät diagnostiziert werden
18:00 Erleichterung nach der Diagnose – und was danach kommt
21:17 Partnerschaft zwischen neurodivergenten und neurotypischen Menschen
25:03 Die „ADHS-Steuer“ und typische Alltagsprobleme
27:02 Warum Vergessen nichts mit fehlender Wertschätzung zu tun hat
28:53 Wie Partnerschaften gelingen können
32:59 Beziehung auf Augenhöhe statt Betreuung
34:43 Humor, Kritik und gegenseitiges Verständnis
36:57 Warum wir eigentlich Schamfrei-Wochen brauchen statt Schuldfrei-Wochen
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Das Problem: Er stimmt häufig nicht. Die Wissenschaft zeigt, dass viele Schwierigkeiten bei ADHS nicht am fehlenden Wissen oder fehlenden Willen scheitern, sondern an der Umsetzung.
Doch die eigentliche Belastung ist oft eine andere. Wiederholte Kritik, Missverständnisse und das Gefühl, andere ständig zu enttäuschen, hinterlassen Spuren.
Aus Schuldgefühlen wird Scham. Aus einzelnen Fehlern entsteht ein negatives Selbstbild.
In dieser Folge sprechen Susanne und Henner darüber, warum Schuld und Scham bei ADHS häufig stärker belasten als die eigentlichen Symptome, weshalb besonders spät diagnostizierte Erwachsene betroffen sind und welche Rolle Selbstwert, Partnerschaft und Psychoedukation dabei spielen.
Außerdem geht es um die Frage, wie Angehörige unterstützen können, ohne in die Rolle eines Betreuers zu geraten, und warum gegenseitiges Verständnis häufig wichtiger ist als Perfektion.
Schlüsselthemen
Warum Schuld und Scham keine Kernsymptome der ADHS sind
Wie jahrelange Kritik das Selbstwertgefühl verändert
Der Unterschied zwischen Schuld und Scham
Exekutive Dysfunktion statt mangelnder Wille
Warum „Streng dich einfach mehr an“ nicht funktioniert
RSD und die besondere Empfindlichkeit gegenüber Kritik
Warum viele Erwachsene erst nach der Diagnose Erleichterung empfinden
Selbstwertprobleme bei spät diagnostizierter ADHS
Verhaltenstherapie, Psychoedukation und Selbstverständnis
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14:07 Wie Schuld und Scham den Selbstwert verändern
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55 Minuten
Apropos "Fehler":
Leider hatten wir bei dieser Folge diverse technische Schwierigkeiten beim Schneiden, deshalb sind zeitweise Wortteile "verschluckt". Bitte entschuldigen.
Fehler passieren. Überall und immer wieder. Auch Ärztinnen und Ärzten. Trotzdem sprechen wir kaum darüber, stattdessen entstehen Schuldgedanken, Scham, Angst und oft ein enormer innerer Druck.
In dieser Folge erzählen Susanne und Henner sehr persönliche Geschichten über eigene Fehler – von Medikamentenverwechslungen bis zu einem peinlichen Missgeschick in der Psychotherapie. Daraus entwickelt sich ein Gespräch über den Unterschied zwischen Schuld und Scham, das Second-Victim-Phänomen und die Frage, warum nicht der Fehler selbst, sondern der Umgang damit häufig die größte Belastung wird.
Eine Folge über Menschlichkeit, Verantwortung und die Bedeutung einer offenen Fehlerkultur – nicht nur in der Medizin.
Schlüsselthemen
Warum Fehler unvermeidbar sind – auch in der Medizin
Eigene Erfahrungen mit Behandlungsfehlern und Missgeschicken
Warum Fehler sofort eine Stressreaktion auslösen
Die Stresskaskade am Beispiel von Schuld und Scham
Wie Stress weitere Fehler begünstigen kann
Funktionale Angst versus übermäßige Angst vor Fehlern
Perfektionismus als Stressverstärker
Fehlerkultur in der Medizin und was wir von der Luftfahrt lernen können
CIRS, M&M-Konferenzen und offenes Lernen aus Fehlern
Warum Schuld etwas anderes ist als Scham
Schuld als Grundlage für Verantwortung und Wiedergutmachung
Wann Schuld ungesund wird
Das Second-Victim-Phänomen und seine Folgen
Warum so viele medizinische Fachpersonen betroffen sind
Scham als soziale Emotion und ihre neurobiologischen Folgen
Der Zusammenhang zwischen Scham und sozialer Angst
Hidden Curriculum – was wir unausgesprochen lernen
Warum Führungskräfte Fehlerkultur vorleben müssen
Offene Kommunikation nach Behandlungsfehlern
Warum Schweigen oft mehr Schaden anrichtet als der Fehler selbst
Wie eine gute Fehlerkultur Patientensicherheit und psychische Gesundheit verbessert
Zeitstempel
00:00 Einstieg: Warum wir über eigene Fehler sprechen
00:48 Einführung in Schuld, Scham und Stress
01:40 Ein Behandlungsfehler als Beispiel
03:05 Warum Fehler unvermeidbar sind
05:42 Eigene Fehler und was sie ausgelöst haben
07:55 Das peinliche Mikrofon-Erlebnis in der Psychotherapie
10:19 Warum Fehler so viel Stress erzeugen
14:24 Angst vor Fehlern und Perfektionismus
16:46 Fehlerkultur und Lernen aus Fehlern
20:30 CIRS und anonymes Fehlermanagement
23:50 Was Schuld wirklich bedeutet
28:15 Wann Schuld ungesund wird
31:00 Das Second-Victim-Phänomen
35:20 Was Scham von Schuld unterscheidet
39:40 Scham, soziale Angst und Rückzug
42:33 Hidden Curriculum und gelebte Fehlerkultur
45:00 Offene Kommunikation nach Behandlungsfehlern
50:48 Warum Ehrlichkeit Vertrauen erhält
51:41 Was eine gute Fehlerkultur ausmacht
53:13 Warum Fehlerkultur Leben retten kann
54:18 Verabschiedung
Broschüre Reden ist Gold (Aktion Patientensicherheit e.V.)
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In dieser Folge erzählen Susanne und Henner sehr persönliche Geschichten über eigene Fehler – von Medikamentenverwechslungen bis zu einem peinlichen Missgeschick in der Psychotherapie. Daraus entwickelt sich ein Gespräch über den Unterschied zwischen Schuld und Scham, das Second-Victim-Phänomen und die Frage, warum nicht der Fehler selbst, sondern der Umgang damit häufig die größte Belastung wird.
Eine Folge über Menschlichkeit, Verantwortung und die Bedeutung einer offenen Fehlerkultur – nicht nur in der Medizin.
Schlüsselthemen
Warum Fehler unvermeidbar sind – auch in der Medizin
Eigene Erfahrungen mit Behandlungsfehlern und Missgeschicken
Warum Fehler sofort eine Stressreaktion auslösen
Die Stresskaskade am Beispiel von Schuld und Scham
Wie Stress weitere Fehler begünstigen kann
Funktionale Angst versus übermäßige Angst vor Fehlern
Perfektionismus als Stressverstärker
Fehlerkultur in der Medizin und was wir von der Luftfahrt lernen können
CIRS, M&M-Konferenzen und offenes Lernen aus Fehlern
Warum Schuld etwas anderes ist als Scham
Schuld als Grundlage für Verantwortung und Wiedergutmachung
Wann Schuld ungesund wird
Das Second-Victim-Phänomen und seine Folgen
Warum so viele medizinische Fachpersonen betroffen sind
Scham als soziale Emotion und ihre neurobiologischen Folgen
Der Zusammenhang zwischen Scham und sozialer Angst
Hidden Curriculum – was wir unausgesprochen lernen
Warum Führungskräfte Fehlerkultur vorleben müssen
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00:00 Einstieg: Warum wir über eigene Fehler sprechen
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01:40 Ein Behandlungsfehler als Beispiel
03:05 Warum Fehler unvermeidbar sind
05:42 Eigene Fehler und was sie ausgelöst haben
07:55 Das peinliche Mikrofon-Erlebnis in der Psychotherapie
10:19 Warum Fehler so viel Stress erzeugen
14:24 Angst vor Fehlern und Perfektionismus
16:46 Fehlerkultur und Lernen aus Fehlern
20:30 CIRS und anonymes Fehlermanagement
23:50 Was Schuld wirklich bedeutet
28:15 Wann Schuld ungesund wird
31:00 Das Second-Victim-Phänomen
35:20 Was Scham von Schuld unterscheidet
39:40 Scham, soziale Angst und Rückzug
42:33 Hidden Curriculum und gelebte Fehlerkultur
45:00 Offene Kommunikation nach Behandlungsfehlern
50:48 Warum Ehrlichkeit Vertrauen erhält
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53:13 Warum Fehlerkultur Leben retten kann
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1 Stunde 27 Minuten
Warum Leistung, People Pleasing und fremde Erwartungen oft mehr Stress machen als die Arbeit selbst - mit Steffi Beyrich
Kann man Karriere machen, ohne sich ständig unter Druck zu setzen? Und warum haben gerade viele Frauen das Gefühl, immer noch etwas mehr leisten zu müssen als alle anderen?
In dieser Folge spricht Susanne mit Stephanie Beyrich – Rechtsanwältin, Pressesprecherin der Bundesrechtsanwaltskammer, Podcasterin und TEDx-Speakerin.
Ausgehend von ihrer eigenen Karriere diskutieren die beiden über Stress, Leistungsansprüche, Perfektionismus, People Pleasing, Selbstwert und die Frage, warum Frauen sich oft selbst deutlich strengere Maßstäbe setzen als ihr Umfeld.
Dabei geht es um Vorurteile gegenüber Frauen in Führungspositionen, um Karrierewege in Medizin und Jura, um Tattoos, Nasenringe, Erwartungen von außen und den Mut, den eigenen Weg zu gehen. Steffi erzählt offen, wie sie gelernt hat, sich von Perfektionismus und dem Wunsch, allen gefallen zu wollen, zu lösen – und warum viele Stressoren weniger mit der tatsächlichen Arbeitsmenge als mit den eigenen Bewertungen zu tun haben.
Eine ehrliche Folge über Erfolg, Selbstwirksamkeit, innere Freiheit und die Kunst, nicht mehr jede Erwartung erfüllen zu wollen.
Zeitstempel
00:00 Karriere ohne Stress – geht das überhaupt?
02:57 Vorstellung von Stephanie Beyrich
06:15 Stress, Workload und die Frage nach der Schuld
09:52 Warum viel Arbeit nicht automatisch Stress bedeutet
11:10 Karriere als Frau – leichter gesagt als getan
14:40 Männer- und Frauenkarrieren im Vergleich
18:52 Warum Frauen in Führungspositionen noch immer unterrepräsentiert sind
21:18 Vorbilder, Netzwerke und Mentoring
22:47 Würde mehr Geld wirklich weniger Stress bedeuten?
24:47 Fremde Erwartungen oder selbstgemachter Druck?
27:37 Perfektionismus und die unterschiedlichen Maßstäbe von Frauen und Männern
30:11 Warum 80 Prozent oft völlig ausreichen
34:00 Harmoniebedürfnis, Helfersyndrom und People Pleasing
39:26 Wie Steffi sich vom People Pleasing verabschiedet hat
43:32 Tattoos, Sichtbarkeit und die Angst vor Bewertung
46:06 Warum Veränderung oft mit kleinen Mutproben beginnt
47:48 Müssen Frauen angepasst sein, um Karriere zu machen?
50:50 Verantwortung, Druck und Abgrenzung
54:14 Leistung, Selbstwert und die Erwartungen der Eltern
59:46 Hausgemachter Stress und innere Antreiber
01:00:47 Wie Veränderung tatsächlich gelingt
01:02:05 Selbstwert trainieren wie einen Muskel
01:05:21 Inspiration statt Vergleich
01:07:25 Buchtipps und Kommunikation zwischen Frauen und Männern
01:27:09 Fazit und Verabschiedung
Mehr zu Steffi gibts hier:
https://de.linkedin.com/in/steffi-beyrich
https://youtube.com/@all_eyes_on_podcast?si=8-jrQSrYU1lQqO-e
https://www.instagram.com/all_eyes_on_podcast/
https://mastodon.social/@Orkan_der_rechtspflege
https://bsky.app/profile/orkanrechtspflege.bsky.social
https://open.spotify.com/show/102RBCZlVKQbVNjmPbAmk7?si=PrpPxvlgTBWkP1SSHwd8bw
https://youtube.com/@rechtinteressant_podcast?si=9Fhfx6BuindSynGA
Karin Kuschik- 50 Sätze
Karin Kuschik - 50 Fragen
Dr. Peter Modler - Das Arroganz Prinzip
Bronnie Ware - 5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen
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Ausgehend von ihrer eigenen Karriere diskutieren die beiden über Stress, Leistungsansprüche, Perfektionismus, People Pleasing, Selbstwert und die Frage, warum Frauen sich oft selbst deutlich strengere Maßstäbe setzen als ihr Umfeld.
Dabei geht es um Vorurteile gegenüber Frauen in Führungspositionen, um Karrierewege in Medizin und Jura, um Tattoos, Nasenringe, Erwartungen von außen und den Mut, den eigenen Weg zu gehen. Steffi erzählt offen, wie sie gelernt hat, sich von Perfektionismus und dem Wunsch, allen gefallen zu wollen, zu lösen – und warum viele Stressoren weniger mit der tatsächlichen Arbeitsmenge als mit den eigenen Bewertungen zu tun haben.
Eine ehrliche Folge über Erfolg, Selbstwirksamkeit, innere Freiheit und die Kunst, nicht mehr jede Erwartung erfüllen zu wollen.
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11:10 Karriere als Frau – leichter gesagt als getan
14:40 Männer- und Frauenkarrieren im Vergleich
18:52 Warum Frauen in Führungspositionen noch immer unterrepräsentiert sind
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22:47 Würde mehr Geld wirklich weniger Stress bedeuten?
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39:26 Wie Steffi sich vom People Pleasing verabschiedet hat
43:32 Tattoos, Sichtbarkeit und die Angst vor Bewertung
46:06 Warum Veränderung oft mit kleinen Mutproben beginnt
47:48 Müssen Frauen angepasst sein, um Karriere zu machen?
50:50 Verantwortung, Druck und Abgrenzung
54:14 Leistung, Selbstwert und die Erwartungen der Eltern
59:46 Hausgemachter Stress und innere Antreiber
01:00:47 Wie Veränderung tatsächlich gelingt
01:02:05 Selbstwert trainieren wie einen Muskel
01:05:21 Inspiration statt Vergleich
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43 Minuten
Wie du akuten Stress abmildern, deinen Stresszyklus vollenden und besser regenerieren kannst
Der Stressor ist da. Die innere Bewertung ist erfolgt. Der rote Knopf wurde gedrückt.
Was jetzt?
In dieser Folge geht es um die dritte Variable der Stresskaskade: die Stressreaktion. Wir schauen uns an, was dabei im Körper passiert, warum Stress so weitreichende Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden hat und vor allem, was du tun kannst, um die Stressreaktion abzumildern und den Stresszyklus wieder zu schließen. Praktisch, alltagstauglich und mit vielen Beispielen aus Medizin, Evolution und Alltag.
Schlüsselthemen
Die dritte Variable der Stresskaskade: die Stressreaktion
Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol einfach erklärt
Warum Stress den gesamten Körper beeinflusst
Stress, Entzündungen und langfristige Gesundheit
Warum die Stressreaktion nicht willentlich gestoppt werden kann
Alles-oder-Nichts: Wie die Stressreaktion funktioniert
Körper, Gedanken, Gefühle und Verhalten als vier Ebenen der Stressreaktion
Fight, Flight, Freeze und Fawn im Alltag
Warum Stressmanagement oft unterschätzt wird
Regulation und Regeneration: zwei unterschiedliche Ziele
Was Tiere uns über Stressbewältigung beibringen können
Der sichere Ort als biologische Strategie
Atmung als direkter Zugang zum Nervensystem
Warum Summen beruhigt
Gesang, Atmung und Stressregulation
Bewegung als natürlicher Stressabbau
Kaltes Wasser, Wärme und Sinnesreize nutzen
Die 5-4-3-2-1-Methode zur Zentrierung
Warum Selbstwirksamkeit entscheidend ist
Regeneration durch Schlaf, Bewegung und Entspannung
Warum nicht jede Entspannungsmethode für jeden funktioniert
ADHS, chronischer Stress und Schwierigkeiten mit Ruhe
Erst Bewegung, dann Entspannung
Michael Phelps, ADHS und Bewegung als Regulation
Das Zebra-Modell: Den Stresszyklus vollenden
Warum kleine Routinen wirksamer sind als große Vorsätze
Zeitstempel
00:03 Einstieg und Einführung in die Stressreaktion
02:16 Die dritte Variable der Stresskaskade
03:34 Was im Körper während einer Stressreaktion passiert
05:30 Sympathikus, Adrenalin und Noradrenalin
07:00 Die HPA-Achse und Cortisol
08:30 Stress, Entzündungen und langfristige Folgen
10:00 Warum die Stressreaktion nicht gestoppt werden kann
11:01 Warum Stress so viel Aufmerksamkeit verdient
13:42 Selbstwirksamkeit und Veränderung
15:34 Die vier Ebenen der Stressreaktion
17:30 Fight, Flight, Freeze und Fawn
19:44 Regulation und Regeneration – was ist der Unterschied?
20:30 Was Tiere bei Stress tun
21:30 Atmung, Parasympathikus und Beruhigung
23:08 Gesang, Summen und Atemarbeit
25:01 Bewegung als Stressabbau
26:23 Kaltes Wasser, Musik und Sinnesreize
29:13 Die 5-4-3-2-1-Methode
31:20 Regeneration im Alltag
32:42 Schlaf und Erholung
34:57 Die richtige Form von Entspannung finden
37:12 ADHS, chronischer Stress und innere Unruhe
39:30 Michael Phelps und Bewegung bei ADHS
40:30 Das Zebra und der vollendete Stresszyklus
41:30 Warum kleine Routinen besser funktionieren als große Pläne
42:32 Fazit und Verabschiedung
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Der Stressor ist da. Die innere Bewertung ist erfolgt. Der rote Knopf wurde gedrückt.
Was jetzt?
In dieser Folge geht es um die dritte Variable der Stresskaskade: die Stressreaktion. Wir schauen uns an, was dabei im Körper passiert, warum Stress so weitreichende Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden hat und vor allem, was du tun kannst, um die Stressreaktion abzumildern und den Stresszyklus wieder zu schließen. Praktisch, alltagstauglich und mit vielen Beispielen aus Medizin, Evolution und Alltag.
Schlüsselthemen
Die dritte Variable der Stresskaskade: die Stressreaktion
Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol einfach erklärt
Warum Stress den gesamten Körper beeinflusst
Stress, Entzündungen und langfristige Gesundheit
Warum die Stressreaktion nicht willentlich gestoppt werden kann
Alles-oder-Nichts: Wie die Stressreaktion funktioniert
Körper, Gedanken, Gefühle und Verhalten als vier Ebenen der Stressreaktion
Fight, Flight, Freeze und Fawn im Alltag
Warum Stressmanagement oft unterschätzt wird
Regulation und Regeneration: zwei unterschiedliche Ziele
Was Tiere uns über Stressbewältigung beibringen können
Der sichere Ort als biologische Strategie
Atmung als direkter Zugang zum Nervensystem
Warum Summen beruhigt
Gesang, Atmung und Stressregulation
Bewegung als natürlicher Stressabbau
Kaltes Wasser, Wärme und Sinnesreize nutzen
Die 5-4-3-2-1-Methode zur Zentrierung
Warum Selbstwirksamkeit entscheidend ist
Regeneration durch Schlaf, Bewegung und Entspannung
Warum nicht jede Entspannungsmethode für jeden funktioniert
ADHS, chronischer Stress und Schwierigkeiten mit Ruhe
Erst Bewegung, dann Entspannung
Michael Phelps, ADHS und Bewegung als Regulation
Das Zebra-Modell: Den Stresszyklus vollenden
Warum kleine Routinen wirksamer sind als große Vorsätze
Zeitstempel
00:03 Einstieg und Einführung in die Stressreaktion
02:16 Die dritte Variable der Stresskaskade
03:34 Was im Körper während einer Stressreaktion passiert
05:30 Sympathikus, Adrenalin und Noradrenalin
07:00 Die HPA-Achse und Cortisol
08:30 Stress, Entzündungen und langfristige Folgen
10:00 Warum die Stressreaktion nicht gestoppt werden kann
11:01 Warum Stress so viel Aufmerksamkeit verdient
13:42 Selbstwirksamkeit und Veränderung
15:34 Die vier Ebenen der Stressreaktion
17:30 Fight, Flight, Freeze und Fawn
19:44 Regulation und Regeneration – was ist der Unterschied?
20:30 Was Tiere bei Stress tun
21:30 Atmung, Parasympathikus und Beruhigung
23:08 Gesang, Summen und Atemarbeit
25:01 Bewegung als Stressabbau
26:23 Kaltes Wasser, Musik und Sinnesreize
29:13 Die 5-4-3-2-1-Methode
31:20 Regeneration im Alltag
32:42 Schlaf und Erholung
34:57 Die richtige Form von Entspannung finden
37:12 ADHS, chronischer Stress und innere Unruhe
39:30 Michael Phelps und Bewegung bei ADHS
40:30 Das Zebra und der vollendete Stresszyklus
41:30 Warum kleine Routinen besser funktionieren als große Pläne
42:32 Fazit und Verabschiedung
Möchtest du die wichtigsten Inhalte nochmal nachlesen? Dann schaue hier!
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1 Stunde 13 Minuten
Stress gehört zum Alltag. Angst auch. Aber hängen die beiden eigentlich immer zusammen? Oder gibt es Stress auch ohne Angst?
Genau darüber diskutiert Susanne mit Dr. Alexandra Kolbeck – Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie, Onkologie, Palliativmedizin, Coach für KrebspatientInnen und absolute Expertin für das Thema Angst.
Herausgekommen ist ein persönliches, tiefgehendes und erstaunlich praktisches Gespräch über unbewusste Muster, verkappte Ängste, innere Bewertungen und die Frage, warum wir oft viel gestresster sind, als wir denken.
Schlüsselthemen
Gibt es Stress ohne Angst – oder gehen beide meist Hand in Hand?
Warum Stress häufig unterschätzt oder falsch eingeordnet wird
Arbeit, Alltag, Familie: Stress entsteht nicht nur im Job
Stressor, innere Bewertung und Stressreaktion
Warum gleiche Situationen Menschen völlig unterschiedlich stressen
Bewusste und unbewusste Angst
Diffuse Ängste, versteckte Muster und alte Überlebensstrategien
Warum viele leistungsstarke Menschen ihre Ängste gar nicht bemerken
Ärztinnen, Perfektionismus und die Angst hinter dem Funktionieren
Stress, Angst und Neurobiologie: Was im Körper passiert
Sympathikus, Cortisol und automatische Stressreaktionen
Warum Stress gesellschaftlich akzeptierter ist als Angst
Krebs, Endlichkeit und diffuse Ängste
Kindheitserfahrungen, Glaubenssätze und „neuralgische Punkte“
Warum kleine Erfahrungen große Auswirkungen haben können
Die Komfortzone der Vermeidung – und was dahinter wartet
Praktische Veränderung: wahrnehmen, modulieren, meistern
Warum kleine Schritte oft der Schlüssel sind
Selbstwirksamkeit statt Ausgeliefertsein
Stress, Gesundheit und chronische Erkrankungen
Prävention, Selbstfürsorge und die Grenzen des reinen Wissens
Zeitstempel
00:03 Einführung und Ausgangsfrage: Gibt es Stress ohne Angst?
02:44 Gesprächsbeginn mit Dr. Alexandra Kolbeck
03:33 Stress im Praxisalltag und typische Missverständnisse über Stress
07:16 Warum Stress viel mit unserer eigenen Bewertung zu tun hat
10:31 Stress und Angst – wie ähnlich sind sie eigentlich?
13:53 Neurobiologie: Was im Körper bei Stress und Angst passiert
17:39 Warum Angst oft gesellschaftlich weniger akzeptiert ist als Stress
20:43 Krebs, diffuse Ängste und unbewusste Belastungen
24:21 Ärztinnen, Leistungsanspruch und versteckte Angst
27:20 Praktische Beispiele: Stress, Bewertungen und Alltag
31:23 Kindheitserfahrungen, Muster und Überlebensstrategien
34:18 Warum kleine Erlebnisse große Auswirkungen haben können
42:19 Was tun, wenn Stress und Angst erkannt werden?
42:30 Wahrnehmen, modulieren, meistern – ein praktischer Dreischritt
48:51 Kleine Schritte, Erfolgserlebnisse und Veränderung
51:15 Durch die Angst in die Freiheit
55:25 Was weniger Angst und Stress körperlich verändern können
58:11 Stress, Erkrankungen und fehlendes Bewusstsein für chronischen Stress
1:02:00 Prävention, Selbstfürsorge und warum Wissen allein nicht reicht
1:06:32 Abschlussfrage: Gibt es Stress ohne Angst?
1:10:50 Wissenschaftlicher Kurzblick auf Stress- und Angstsysteme
1:13:05 Verabschiedung
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Mehr über Dr. Alexandra Kolbeck, findest du hier.
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Schlüsselthemen
Gibt es Stress ohne Angst – oder gehen beide meist Hand in Hand?
Warum Stress häufig unterschätzt oder falsch eingeordnet wird
Arbeit, Alltag, Familie: Stress entsteht nicht nur im Job
Stressor, innere Bewertung und Stressreaktion
Warum gleiche Situationen Menschen völlig unterschiedlich stressen
Bewusste und unbewusste Angst
Diffuse Ängste, versteckte Muster und alte Überlebensstrategien
Warum viele leistungsstarke Menschen ihre Ängste gar nicht bemerken
Ärztinnen, Perfektionismus und die Angst hinter dem Funktionieren
Stress, Angst und Neurobiologie: Was im Körper passiert
Sympathikus, Cortisol und automatische Stressreaktionen
Warum Stress gesellschaftlich akzeptierter ist als Angst
Krebs, Endlichkeit und diffuse Ängste
Kindheitserfahrungen, Glaubenssätze und „neuralgische Punkte“
Warum kleine Erfahrungen große Auswirkungen haben können
Die Komfortzone der Vermeidung – und was dahinter wartet
Praktische Veränderung: wahrnehmen, modulieren, meistern
Warum kleine Schritte oft der Schlüssel sind
Selbstwirksamkeit statt Ausgeliefertsein
Stress, Gesundheit und chronische Erkrankungen
Prävention, Selbstfürsorge und die Grenzen des reinen Wissens
Zeitstempel
00:03 Einführung und Ausgangsfrage: Gibt es Stress ohne Angst?
02:44 Gesprächsbeginn mit Dr. Alexandra Kolbeck
03:33 Stress im Praxisalltag und typische Missverständnisse über Stress
07:16 Warum Stress viel mit unserer eigenen Bewertung zu tun hat
10:31 Stress und Angst – wie ähnlich sind sie eigentlich?
13:53 Neurobiologie: Was im Körper bei Stress und Angst passiert
17:39 Warum Angst oft gesellschaftlich weniger akzeptiert ist als Stress
20:43 Krebs, diffuse Ängste und unbewusste Belastungen
24:21 Ärztinnen, Leistungsanspruch und versteckte Angst
27:20 Praktische Beispiele: Stress, Bewertungen und Alltag
31:23 Kindheitserfahrungen, Muster und Überlebensstrategien
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42:19 Was tun, wenn Stress und Angst erkannt werden?
42:30 Wahrnehmen, modulieren, meistern – ein praktischer Dreischritt
48:51 Kleine Schritte, Erfolgserlebnisse und Veränderung
51:15 Durch die Angst in die Freiheit
55:25 Was weniger Angst und Stress körperlich verändern können
58:11 Stress, Erkrankungen und fehlendes Bewusstsein für chronischen Stress
1:02:00 Prävention, Selbstfürsorge und warum Wissen allein nicht reicht
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43 Minuten
Zwei Menschen. Gleiche Situation.
Völlig unterschiedliche Stressreaktionen.
Warum? Genau darum geht es in dieser Folge. Wir sprechen über die vielleicht wichtigste Variable im multimodalen Stressmanagement: die innere Bewertung. Denn nicht nur das, was passiert, beeinflusst deinen Stress – sondern vor allem die Bedeutung, die dein Gehirn der Situation gibt. Und genau darin liegt gleichzeitig auch eine enorme Chance.
Schlüsselthemen
Die zweite Variable der Stresskaskade: die innere Bewertung
Warum gleiche Situationen völlig unterschiedliche Reaktionen auslösen
Notarztsituationen als Beispiel für unterschiedliche Stressverarbeitung
ADHS und Stressbewertung
Das Chefkritik-Experiment: Wie Gedanken Gefühle und Körperreaktionen verändern
Warum Bewertung meist unbewusst abläuft
Die zwei zentralen Fragen unseres Gehirns: Gefahr und Ressourcen
Warum Arbeit an der inneren Bewertung anstrengend – aber wirksam – ist
Die Forschung von Lazarus zur Bedeutung der Bewertung
Operationsfilme, Stressreaktionen und physiologische Messungen
Aktuelle Forschung zu Burnout und emotionaler Bewertung
Kognitive Umstrukturierung und Cognitive Reappraisal
Warum Reframing nicht bedeutet, sich etwas schönzureden
Alfred Adler vs. Sigmund Freud
„Eingefrorene Bewertungen“ und Glaubenssätze
Warum Glaubenssätze veränderbar sind
„Ich bin halt so“ – warum das oft nicht stimmt
Neuroplastizität und lebenslanges Umlernen
Grenzen der Neubewertung: Nicht jeder Stressor ist ein „Säbelzahntiger“
Eva Asselmann, Volker Busch und moderne Stressforschung
Warum Entspannung allein oft nicht ausreicht
Psychotherapie und Coaching: unterschiedliche Wege zur inneren Bewertung
Warum nachhaltige Veränderung Zeit braucht
Innere Bewertung als zentraler Hebel im Stressmanagement
Zeitstempel
00:03 Einführung in die Folge
00:10 Einstieg über Notarztsituationen und unterschiedliche Reaktionen
00:57 Operationsbilder und emotionale Reaktionen
01:15 Warum „einfach positiv denken“ oft falsch verstanden wird
02:00 Thema der Folge: die innere Bewertung
02:06 Vorstellung und Einstieg
03:20 Notarztsituation als Beispiel für unterschiedliche Bewertungen
04:38 ADHS und Stressverarbeitung
05:35 Das Chefkritik-Experiment
07:42 Warum innere Bewertung oft Widerstand auslöst
08:30 Arbeit an der Bewertung vs. Arbeit am Stressor
09:30 Die drei Variablen der Stresskaskade
10:00 Wie unser Gehirn Gefahr und Ressourcen bewertet
11:58 Lazarus und die Stressforschung
12:41 Operationsfilm-Experiment und physiologische Stressreaktionen
15:00 Burnout-Forschung und emotionale Bewertung
16:30 Kognitive Umstrukturierung und Cognitive Reappraisal
18:40 Warum Reframing polarisiert
19:29 „Grün anmalen“ funktioniert nicht
20:30 Alfred Adler und eingefrorene Bewertungen
22:00 Glaubenssätze als alte Bewertungen
24:26 „Ich bin halt so“ – warum Veränderung möglich ist
25:17 Grenzen der Neubewertung und reale Stressoren
27:11 Eva Asselmann und das Buch „Too Much“
28:10 Persönlichkeit, Ressourcen und Bewertung
30:00 Volker Busch und subjektive Wahrnehmung
31:00 Warum unser Gehirn nie neutral bewertet
32:49 Veränderung und Stress
33:33 Gerd Kaluza und multimodales Stressmanagement
35:00 Warum Entspannung allein oft nicht reicht
36:00 Psychotherapie und innere Bewertung
38:01 Warum die innere Bewertung der schwierigste Hebel ist
39:33 „Wir sind die Stressbergführer“
39:38 Zusammenfassung der Stresskaskade
41:00 Stressreaktion und Regeneration
41:55 Abschluss und Verabschiedung
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Völlig unterschiedliche Stressreaktionen.
Warum? Genau darum geht es in dieser Folge. Wir sprechen über die vielleicht wichtigste Variable im multimodalen Stressmanagement: die innere Bewertung. Denn nicht nur das, was passiert, beeinflusst deinen Stress – sondern vor allem die Bedeutung, die dein Gehirn der Situation gibt. Und genau darin liegt gleichzeitig auch eine enorme Chance.
Schlüsselthemen
Die zweite Variable der Stresskaskade: die innere Bewertung
Warum gleiche Situationen völlig unterschiedliche Reaktionen auslösen
Notarztsituationen als Beispiel für unterschiedliche Stressverarbeitung
ADHS und Stressbewertung
Das Chefkritik-Experiment: Wie Gedanken Gefühle und Körperreaktionen verändern
Warum Bewertung meist unbewusst abläuft
Die zwei zentralen Fragen unseres Gehirns: Gefahr und Ressourcen
Warum Arbeit an der inneren Bewertung anstrengend – aber wirksam – ist
Die Forschung von Lazarus zur Bedeutung der Bewertung
Operationsfilme, Stressreaktionen und physiologische Messungen
Aktuelle Forschung zu Burnout und emotionaler Bewertung
Kognitive Umstrukturierung und Cognitive Reappraisal
Warum Reframing nicht bedeutet, sich etwas schönzureden
Alfred Adler vs. Sigmund Freud
„Eingefrorene Bewertungen“ und Glaubenssätze
Warum Glaubenssätze veränderbar sind
„Ich bin halt so“ – warum das oft nicht stimmt
Neuroplastizität und lebenslanges Umlernen
Grenzen der Neubewertung: Nicht jeder Stressor ist ein „Säbelzahntiger“
Eva Asselmann, Volker Busch und moderne Stressforschung
Warum Entspannung allein oft nicht ausreicht
Psychotherapie und Coaching: unterschiedliche Wege zur inneren Bewertung
Warum nachhaltige Veränderung Zeit braucht
Innere Bewertung als zentraler Hebel im Stressmanagement
Zeitstempel
00:03 Einführung in die Folge
00:10 Einstieg über Notarztsituationen und unterschiedliche Reaktionen
00:57 Operationsbilder und emotionale Reaktionen
01:15 Warum „einfach positiv denken“ oft falsch verstanden wird
02:00 Thema der Folge: die innere Bewertung
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03:20 Notarztsituation als Beispiel für unterschiedliche Bewertungen
04:38 ADHS und Stressverarbeitung
05:35 Das Chefkritik-Experiment
07:42 Warum innere Bewertung oft Widerstand auslöst
08:30 Arbeit an der Bewertung vs. Arbeit am Stressor
09:30 Die drei Variablen der Stresskaskade
10:00 Wie unser Gehirn Gefahr und Ressourcen bewertet
11:58 Lazarus und die Stressforschung
12:41 Operationsfilm-Experiment und physiologische Stressreaktionen
15:00 Burnout-Forschung und emotionale Bewertung
16:30 Kognitive Umstrukturierung und Cognitive Reappraisal
18:40 Warum Reframing polarisiert
19:29 „Grün anmalen“ funktioniert nicht
20:30 Alfred Adler und eingefrorene Bewertungen
22:00 Glaubenssätze als alte Bewertungen
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25:17 Grenzen der Neubewertung und reale Stressoren
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28:10 Persönlichkeit, Ressourcen und Bewertung
30:00 Volker Busch und subjektive Wahrnehmung
31:00 Warum unser Gehirn nie neutral bewertet
32:49 Veränderung und Stress
33:33 Gerd Kaluza und multimodales Stressmanagement
35:00 Warum Entspannung allein oft nicht reicht
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39:33 „Wir sind die Stressbergführer“
39:38 Zusammenfassung der Stresskaskade
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41:55 Abschluss und Verabschiedung
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27 Minuten
Warum Stress nicht immer von außen kommt – und wie du erkennst, wo du wirklich Einfluss hast
Multimodales Stressmanagement wird schnell missverstanden. Als würdest du dich einfach nur anpassen sollen.
Als wäre alles deine Verantwortung.
Diese Folge räumt damit auf. Ausgelöst durch einen kritischen Kommentar geht es um eine zentrale Frage:
Wer ist eigentlich „schuld“ an deinem Stress? Und was bringt dich wirklich weiter – Schuldzuweisung oder Handlungsspielraum?
An einem sehr persönlichen Beispiel wird klar, warum diese Unterscheidung entscheidend ist.
Schlüsselthemen
Was multimodales Stressmanagement wirklich bedeutet – und was nicht
Der Vorwurf der Täter-Opfer-Umkehr und warum er ernst zu nehmen ist
Warum es reale Täter und reale Opfer gibt – und das nicht relativiert werden darf
Die 50 bis 100 Stressreaktionen pro Tag und ihre Bedeutung
Schwarz-Weiß-Denken vs. Graustufen im Umgang mit Stressoren
Warum Schuld nicht immer hilfreich ist
Systemprobleme im Gesundheitswesen – und die Realität im Alltag
Opferrolle vs. Handlungsspielraum im eigenen Leben
Warum Warten auf Veränderung oft keine Lösung ist
Persönliche Verantwortung ohne Selbstbeschuldigung
Der TEDx Talk als Beispiel für selbst erzeugten Stress
Innere Antreiber: Perfektionismus, Anspruch, Anerkennung
Bewusste Entscheidungen und ihre Konsequenzen
Stress, der sich „lohnt“ – und Stress, der vermeidbar ist
Ressourcen stärken, wenn der Stressor nicht veränderbar ist
Warum Coaching keine Patentlösung ist
Individuelle Unterschiede im Umgang mit Stress
Die Bedeutung von Beobachtung statt vorschneller Bewertung
Ausblick: Akzeptanz als nächster wichtiger Schritt
Zeitstempel
00:03 Einführung in die Folge und Anlass durch kritischen Kommentar
00:13 Worum es bei multimodalem Stressmanagement geht – und worum nicht
01:23 Hinweis auf Newsletter und Kurs
01:42 Einstieg und Vorstellung
02:29 Der Vorwurf: Täter werden geschützt, Opfer in die Verantwortung gedrängt
04:20 Einordnung: reale Täter und reale Stressoren
04:51 50 bis 100 Stressreaktionen täglich – was das bedeutet
06:30 Schuldfrage und ihre Grenzen im Umgang mit Stress
08:38 Parallelen zum Gesundheitssystem und strukturellen Problemen
10:00 Opferrolle vs. aktiver Umgang mit der Realität
12:03 Graustufen statt Schwarz-Weiß-Denken
13:30 Grenzen von Reframing und Coaching-Ansätzen
15:00 Übergang zum persönlichen Beispiel TEDx Talk
16:00 Entscheidung für den TEDx Talk und erste Reaktionen
17:30 Drei Monate Stress – Auswirkungen auf Alltag und Umfeld
18:30 Wer ist der „Täter“ in diesem Stress?
19:30 Innere Antreiber und eigener Leistungsanspruch
20:30 Warum der Stress selbst erzeugt war
21:43 Rückblick: War es das wert?
22:30 Bewusste Entscheidungen trotz absehbarem Stress
23:30 Umgang mit Schuld und Verantwortung im Alltag
24:30 Unterstützung und gemeinsame Bewältigung
25:30 Ressourcen stärken, wenn Veränderung nicht möglich ist
26:12 Zusammenfassung der zentralen Botschaft
26:44 Ausblick auf kommende Themen
26:52 Abschluss und Verabschiedung
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An einem sehr persönlichen Beispiel wird klar, warum diese Unterscheidung entscheidend ist.
Schlüsselthemen
Was multimodales Stressmanagement wirklich bedeutet – und was nicht
Der Vorwurf der Täter-Opfer-Umkehr und warum er ernst zu nehmen ist
Warum es reale Täter und reale Opfer gibt – und das nicht relativiert werden darf
Die 50 bis 100 Stressreaktionen pro Tag und ihre Bedeutung
Schwarz-Weiß-Denken vs. Graustufen im Umgang mit Stressoren
Warum Schuld nicht immer hilfreich ist
Systemprobleme im Gesundheitswesen – und die Realität im Alltag
Opferrolle vs. Handlungsspielraum im eigenen Leben
Warum Warten auf Veränderung oft keine Lösung ist
Persönliche Verantwortung ohne Selbstbeschuldigung
Der TEDx Talk als Beispiel für selbst erzeugten Stress
Innere Antreiber: Perfektionismus, Anspruch, Anerkennung
Bewusste Entscheidungen und ihre Konsequenzen
Stress, der sich „lohnt“ – und Stress, der vermeidbar ist
Ressourcen stärken, wenn der Stressor nicht veränderbar ist
Warum Coaching keine Patentlösung ist
Individuelle Unterschiede im Umgang mit Stress
Die Bedeutung von Beobachtung statt vorschneller Bewertung
Ausblick: Akzeptanz als nächster wichtiger Schritt
Zeitstempel
00:03 Einführung in die Folge und Anlass durch kritischen Kommentar
00:13 Worum es bei multimodalem Stressmanagement geht – und worum nicht
01:23 Hinweis auf Newsletter und Kurs
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04:20 Einordnung: reale Täter und reale Stressoren
04:51 50 bis 100 Stressreaktionen täglich – was das bedeutet
06:30 Schuldfrage und ihre Grenzen im Umgang mit Stress
08:38 Parallelen zum Gesundheitssystem und strukturellen Problemen
10:00 Opferrolle vs. aktiver Umgang mit der Realität
12:03 Graustufen statt Schwarz-Weiß-Denken
13:30 Grenzen von Reframing und Coaching-Ansätzen
15:00 Übergang zum persönlichen Beispiel TEDx Talk
16:00 Entscheidung für den TEDx Talk und erste Reaktionen
17:30 Drei Monate Stress – Auswirkungen auf Alltag und Umfeld
18:30 Wer ist der „Täter“ in diesem Stress?
19:30 Innere Antreiber und eigener Leistungsanspruch
20:30 Warum der Stress selbst erzeugt war
21:43 Rückblick: War es das wert?
22:30 Bewusste Entscheidungen trotz absehbarem Stress
23:30 Umgang mit Schuld und Verantwortung im Alltag
24:30 Unterstützung und gemeinsame Bewältigung
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37 Minuten
Stress entsteht nicht einfach so. Er hat einen Auslöser. Und genau da liegt oft der Denkfehler: „Da kann ich ja nichts dran ändern.“ In dieser Folge schauen wir uns den Stressor genauer an – und räumen mit dem Mythos auf, dass er immer außerhalb unserer Einflussmöglichkeiten liegt. Es geht um Klarheit, Perspektivwechsel und darum, wo du tatsächlich Handlungsspielraum hast – auch wenn es sich erstmal nicht so anfühlt.
Schlüsselthemen:
Die Stresskaskade: Stressor, Bewertung, Reaktion – kurz und verständlich erklärt
Was ein Stressor überhaupt ist – und warum er nicht für alle gleich wirkt
Unterschied zwischen beeinflussbaren und nicht beeinflussbaren Stressoren
Akzeptanz als aktive Strategie, nicht als Aufgeben
Adlerperspektive: Abstand gewinnen und Handlungsspielräume erkennen
Arbeitsplatz als zentraler Stressor – von realen Belastungen bis zu eigenen Mustern
Warum du dich immer „mitnimmst“, egal wohin du gehst
Umgebungsfaktoren wie Lärm, Unterbrechungen und fragmentierte Arbeitszeit
Wiederkehrende Stressoren erkennen und gezielt angehen
Kochrezepte vs. echte Ursachenarbeit
Zeitmanagement-Tools: hilfreich, aber kein Allheilmittel
Aktive Prokrastination – beschäftigt sein statt wirksam handeln
Pragmatische Strategien: 5-Sekunden-Regel, 2–3-Minuten-Regel, 72-Stunden-Regel
ADHS und Stress: gleiche Kaskade, aber andere Verstärker
Warum individuelle Lösungen entscheidend sind – kein „one fits all“
Zeitstempel
00:03 Einführung und Überblick über die Folge
00:12 Wiederholung der Stresskaskade und Fokus auf den Stressor
01:13 Hinweis auf Newsletter und Kurs
01:36 Einstieg ins Thema und Vorstellung
02:29 Einordnung: Stress entsteht durch drei Variablen
04:16 Was ist ein Stressor und warum ist er schwer zu greifen
05:30 Bewertung in zwei Schritten: Bedrohung und Ressourcen
06:30 Unveränderbare Stressoren und Bedeutung von Akzeptanz
08:00 Beeinflussbare Stressoren und individuelle Handlungsspielräume
09:47 Arbeitsplatz als Stressor: System vs. eigene Anteile
11:43 Individuelle Wahrnehmung von Stressoren
12:30 Umweltfaktoren und Arbeitsbedingungen als Stressquelle
15:11 Praxisbeispiele: Lärm, Raum, Unterbrechungen
16:30 Fragmentierung der Arbeitszeit als unterschätzter Stressor
18:49 Strategien aus dem Alltag: Grenzen setzen und Kommunikation
20:00 Viele kleine Stressoren statt eines großen Problems
21:58 Wiederkehrende Stressoren erkennen und priorisieren
23:30 Grenzen von Tools und „Kochrezepten“
24:30 Kittlins Law: Problem klar formulieren
25:38 Aktive Prokrastination einfach erklärt
26:49 To-do-Listen sinnvoll nutzen – oder sich darin verlieren
27:30 Parkinson’s Law und Zeitdruck
29:10 ADHS und Produktivität unter Druck
30:30 Praktische Strategien: schnelle Entscheidungen und kleine Aufgaben
32:27 ADHS-spezifische Stressoren: Zeitblindheit, Hyperfokus, Impulsivität
34:38 Individuelle Unterschiede in Strategien und Lösungen
36:22 Ausblick auf die nächste Folge
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Die Stresskaskade: Stressor, Bewertung, Reaktion – kurz und verständlich erklärt
Was ein Stressor überhaupt ist – und warum er nicht für alle gleich wirkt
Unterschied zwischen beeinflussbaren und nicht beeinflussbaren Stressoren
Akzeptanz als aktive Strategie, nicht als Aufgeben
Adlerperspektive: Abstand gewinnen und Handlungsspielräume erkennen
Arbeitsplatz als zentraler Stressor – von realen Belastungen bis zu eigenen Mustern
Warum du dich immer „mitnimmst“, egal wohin du gehst
Umgebungsfaktoren wie Lärm, Unterbrechungen und fragmentierte Arbeitszeit
Wiederkehrende Stressoren erkennen und gezielt angehen
Kochrezepte vs. echte Ursachenarbeit
Zeitmanagement-Tools: hilfreich, aber kein Allheilmittel
Aktive Prokrastination – beschäftigt sein statt wirksam handeln
Pragmatische Strategien: 5-Sekunden-Regel, 2–3-Minuten-Regel, 72-Stunden-Regel
ADHS und Stress: gleiche Kaskade, aber andere Verstärker
Warum individuelle Lösungen entscheidend sind – kein „one fits all“
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00:12 Wiederholung der Stresskaskade und Fokus auf den Stressor
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08:00 Beeinflussbare Stressoren und individuelle Handlungsspielräume
09:47 Arbeitsplatz als Stressor: System vs. eigene Anteile
11:43 Individuelle Wahrnehmung von Stressoren
12:30 Umweltfaktoren und Arbeitsbedingungen als Stressquelle
15:11 Praxisbeispiele: Lärm, Raum, Unterbrechungen
16:30 Fragmentierung der Arbeitszeit als unterschätzter Stressor
18:49 Strategien aus dem Alltag: Grenzen setzen und Kommunikation
20:00 Viele kleine Stressoren statt eines großen Problems
21:58 Wiederkehrende Stressoren erkennen und priorisieren
23:30 Grenzen von Tools und „Kochrezepten“
24:30 Kittlins Law: Problem klar formulieren
25:38 Aktive Prokrastination einfach erklärt
26:49 To-do-Listen sinnvoll nutzen – oder sich darin verlieren
27:30 Parkinson’s Law und Zeitdruck
29:10 ADHS und Produktivität unter Druck
30:30 Praktische Strategien: schnelle Entscheidungen und kleine Aufgaben
32:27 ADHS-spezifische Stressoren: Zeitblindheit, Hyperfokus, Impulsivität
34:38 Individuelle Unterschiede in Strategien und Lösungen
36:22 Ausblick auf die nächste Folge
36:50 Abschluss und Verabschiedung
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40 Minuten
„Ich hätte gerne mal ein großes Blutbild.“
Diesen Satz hören Hausärztinnen und -Ärzte ständig. Gemeint ist damit aber oft etwas ganz anderes: die Hoffnung, endlich eine klare Erklärung für Müdigkeit, Erschöpfung, Infektanfälligkeit oder das diffuse Gefühl zu bekommen, dass irgendetwas nicht stimmt.
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum der Wunsch nach einem „großen Blutbild“ so verständlich ist, warum Labor trotzdem nicht einfach die Antwort auf alles liefert und weshalb gute (Stress-sensible) Medizin mehr braucht als einen Rundumschlag an Werten.
Wir schauen auf die typischen Missverständnisse zwischen Patientenseite und ärztlicher Sicht, auf sinnvolle Laborparameter bei Erschöpfung, auf häufig überschätzte Mikronährstoffe und auf die unbequeme Wahrheit, die viele nicht hören wollen: Nicht alles, was sich nach Mangel anfühlt, ist auch einer. Und nicht alles, was im Labor auffällig ist, erklärt wirklich die Beschwerden.
Es geht um Eisen, Vitamin D, Vitamin B12, Magnesium, Omega-3 und die Frage, wann Nahrungsergänzung sinnvoll sein kann und wann sie eher nach Pflaster auf einem kaputten Fass klingt.
Und natürlich geht es um das, worum es bei uns am Ende fast immer geht:
Stress.
Denn so unerquicklich das manchmal ist – chronischer Stress und schlechter Schlaf gehören bei Müdigkeit, Erschöpfung und Infektanfälligkeit sehr oft zu den Hauptverdächtigen.
Diese Folge ist für dich, wenn du verstehen willst, was Labor leisten kann, was nicht und warum Stress-sensible Medizin eben nicht einfach nur Werte bestimmt, sondern den ganzen Menschen anschaut.
Timestamps
00:00 Willkommen bei Cortisol und Kaffee
00:13 Warum so viele Menschen ein „großes Blutbild“ wollen
02:24 Worum es in dieser Folge wirklich geht
03:44 Großes Blutbild oder großes Missverständnis?
06:25 Warum der Wunsch nach Labor so oft mit Angst zu tun hat
10:19 Was Stress im Körper verändert
12:22 Mikronährstoffe: sinnvoll oder Social-Media-Mythos?
14:00 Welche Nährstoffe beim Thema Stress überhaupt relevant sind
19:18 Warum Auffüllen allein das Problem oft nicht löst
21:00 Diese Laborwerte sind bei Müdigkeit und Erschöpfung wirklich sinnvoll
25:13 Welche Werte oft selbst bezahlt werden müssen
26:47 Warum Vitamin D nicht einfach wahllos genommen werden sollte
29:37 Magnesium, Omega-3 und die pragmatische Sicht aus dem Praxisalltag
32:00 Die unbequeme Wahrheit über einfache Lösungen
34:17 Was bei Erschöpfung und Infektanfälligkeit am häufigsten dahintersteckt
36:00 Eisen, Vitamin D, Blutzucker, Bewegung, Medikamente: was wirklich häufig ist
37:44 Warum Labor nur ein Mosaikstein ist
38:39 Ausblick auf die nächste Folge: der Stressor
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In dieser Folge sprechen wir darüber, warum der Wunsch nach einem „großen Blutbild“ so verständlich ist, warum Labor trotzdem nicht einfach die Antwort auf alles liefert und weshalb gute (Stress-sensible) Medizin mehr braucht als einen Rundumschlag an Werten.
Wir schauen auf die typischen Missverständnisse zwischen Patientenseite und ärztlicher Sicht, auf sinnvolle Laborparameter bei Erschöpfung, auf häufig überschätzte Mikronährstoffe und auf die unbequeme Wahrheit, die viele nicht hören wollen: Nicht alles, was sich nach Mangel anfühlt, ist auch einer. Und nicht alles, was im Labor auffällig ist, erklärt wirklich die Beschwerden.
Es geht um Eisen, Vitamin D, Vitamin B12, Magnesium, Omega-3 und die Frage, wann Nahrungsergänzung sinnvoll sein kann und wann sie eher nach Pflaster auf einem kaputten Fass klingt.
Und natürlich geht es um das, worum es bei uns am Ende fast immer geht:
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Denn so unerquicklich das manchmal ist – chronischer Stress und schlechter Schlaf gehören bei Müdigkeit, Erschöpfung und Infektanfälligkeit sehr oft zu den Hauptverdächtigen.
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10:19 Was Stress im Körper verändert
12:22 Mikronährstoffe: sinnvoll oder Social-Media-Mythos?
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32:00 Die unbequeme Wahrheit über einfache Lösungen
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