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vor 6 Tagen
Günstig Strom beziehen, clever laden – so gelingt die
Elektrifizierung der Logistik
Der Strompreis ist der Dreh- und Angelpunkt für einen
wirtschaftlichen Betrieb des Elektro-Lkw. Dem eigenen
Energiesystem kommt dabei eine hohe Bedeutung zu. Die
Ladeinfrastruktur ist ein wichtiger Teil davon, damit die
Elektro-Trucks überhaupt am Depot laden können, ebenso ein
Lastmanagement, um teure Peaks zu vermeiden. Maßgeblich für einen
wirtschaftlichen Betrieb aber ist ein günstiger Stromeinkauf oder
eine günstige Stromgewinnung zum Beispiel über selbst erzeugten
Sonnenstrom. Können Flottenbetreiber ihn auch noch speichern,
sind sie im Vorteil. Sie können ihn auch nutzen, wenn die Sonne
nicht scheint.
Das eigene Elektro-Ökosystem ist ein komplexes Gebilde. Eine
vernünftige Planung ist entscheidend, damit die Elektrifizierung
im Unternehmen auch wirklich eine Erfolgsgeschichte wird. Groß
denken, ist wichtig. Trotzdem können Flottenbetreiber auch klein
beginnen und ihre Ladeinfrastruktur und Speicherkapazitäten
Schritt für Schritt dem wachsenden Bedarf anpassen, wie Stefan
Häfner, Vertriebsleiter beim Energie-Spezialisten CITYWATT aus
Ruderting (Landkreis Passau), in Episode #4 unseres Podcasts
AntriebsWEDE & ModeRATHMANN erläutert.
Dabei gebe es keine Standardlösung. „Wir schauen uns jeden Kunden
einzeln an, was er für einen Bedarf hat und welche
Voraussetzungen mit Blick auf die Energie vorliegen.“ Wie viel
Strom muss er aus dem Netz beziehen, um seine Elektro-Lkw zu
laden, wie viel Energie bezieht er bereits aus PV-Anlagen und aus
Blockheizkraftwerken? Braucht er den Strom für sich selbst oder
sollen Dritte bei ihm laden? Viele Fragen sind im Vorfeld zu
klären.
Vertriebsprofi Stefan Häfner gibt in der Podcast-Episode
wertvolle Tipps, was Speditionen und Werkverkehre bei der
Transformation im Blick behalten müssen, wie sie vorgehen und wie
viel Zeit sie einplanen sollten. Steht das eigene Energiesystem,
braucht es im zweiten Schritt meistens auch Lösungen für das
Laden unterwegs. Auch hieran hat das Unternehmen CITYWATT, das
zur Praml Group gehört, gedacht. Die Gruppe betreibt bundesweit
bereits mehr als 50 Ladeparks, weitere sind im Aufbau. Spediteure
profitieren von einem Heavy-User Tarif und können für 37,2 Cent
laden (Stand März 2026). Das macht den Einsatz von E-Trucks auch
im Fernverkehr planbar.
Viel Freude beim Anhören. Wir freuen uns über Euer Feedback, Eure
Bewertung und Eure Kommentare.
Kontakt:
Matthias Rathmann #ModeRATHMANN
matthias@rathmann-communications.de
Christoph Wede #AntriebsWEDE
christoph.wede@emobilityconsult.com
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