Podcaster
Episoden
10.03.2026
1 Minute
Viele Lehrpersonen und Eltern tragen noch Bilder und Erfahrungen
aus ihrer eigenen Schulzeit in sich. Diese prägen oft unbewusst,
wie wir heute über Schule denken – und wie wir handeln.
Gemeinsam mit Rahel Tschopp spreche ich darüber, warum Schule
noch so stark von Kontrolle geprägt ist und warum Lernen oft mit
dem verwechselt wird, was Kinder sichtbar „leisten“.
Wir sprechen darüber,
warum Kinder Autonomie brauchen,
wie Projektlernen echte Wissenslust wecken kann
und weshalb Eltern eine wichtige Rolle spielen, wenn Schule sich
verändern will.
Denn wenn Schulen neue Wege gehen – zum Beispiel mit
selbstbestimmten Lernzeiten, Projekttagen oder Lernphasen
draussen in der Natur – ist es wichtig, dass Eltern verstehen,
warum diese Veränderungen stattfinden.
Schulentwicklung gelingt am besten, wenn Eltern mitgenommen
werden. Wenn sie erleben können, dass Kinder auf diesen neuen
Wegen oft sogar freudvoller, tiefer und nachhaltiger lernen.
Rahel war selbst Lehrerin, schulische Heilpädagogin und
Schulleiterin. Heute begleitet sie mit ihrer Organisation
Denkreise GmbH Schulen, die mutig neue Wege gehen wollen. Jedes
Jahr besucht sie viele innovative Schulen, die neue Strukturen
ausprobieren und Schule anders denken.
Denn unsere Welt hat sich verändert – und Schule steht vor der
Aufgabe, darauf zu reagieren.
Diese Folge lädt dich ein, Schule neu zu betrachten:
Wie können Kinder ihre Neugier und ihre Wissensfreude wirklich
entfalten?
Was gibt Lehrpersonen und Eltern mehr Sicherheit im Begleiten von
Kindern?
Und wie kann Schule ein Ort werden, an dem Kinder gerne lernen
und sich gesehen fühlen?
Hör in unser Gespräch rein – und vielleicht findest du darin den
Mut für einen kleinen Schritt in deiner Schule, in deiner Familie
oder in deinem Umfeld.
Für eine Schule, in der Kinder mit Freude lernen und gut auf die
Welt von morgen vorbereitet werden.
Wenn dir diese Folge gefällt, freue ich mich sehr, wenn
du sie weiterleitest, kommentierst und abonnierst.
Das ist für mich unglaublich wichtig und stärkt mich, um weiter
über emotionale Sicherheit in der Schule zu sprechen und
Geschichten zu teilen.
Mehr über Rahel Tschopp und Denkreise:
Website: https://www.denkreise.ch
Mehr über meine Arbeit und meinen Podcast:
Website:
https://www.nina.bernoulli.ch
Instagram:
@schulzeit.mit.seele
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04.03.2026
56 Minuten
Damit Kinder sicher lernen können, braucht es Lehrpersonen , die
sich sicher fühlen.
Ein Gespräch über emotionale Sicherheit mit Saskia
Niechzial
Was wäre, wenn wir Schule radikal vom Kind her denken würden?
Was brauchen Kinder, damit sie gerne zur Schule gehen und sich
emotional sicher fühlen?
Und was brauchen Lehrpersonen, um genau diesen sicheren Raum
jeden Tag halten zu können – trotz Druck, Reizüberflutung und
hoher Erwartungen?
In diesem tiefgehenden und zugleich sehr praxisnahen Gespräch
spreche ich mit Lehrerin, Buchautorin und Bildungsinfluencerin
Saskia Niechzial über eines der zentralsten Themen unserer Zeit:
emotionale Sicherheit in der Schule.
Wir beginnen bei den Kindern:
Emotionale Sicherheit entsteht dort, wo Grundbedürfnisse ernst
genommen werden – aufs WC gehen dürfen, wenn man muss. Etwas
essen, wenn man Hunger hat. Sich bewegen dürfen. Nicht
funktionieren müssen, wenn der Körper gerade etwas anderes
braucht. Kleine Dinge – mit enormer Wirkung.
Wir sprechen darüber, wie Atmosphäre Lernen beeinflusst. Wie ein
Schulzimmer gestaltet sein kann, damit es sich nicht kalt,
sondern einladend anfühlt. Wie Beziehung, echtes Zuhören und
Mitgestaltung Selbstwirksamkeit fördern – und warum Kinder
stärker eingebunden werden sollten in das, was sie täglich
betrifft.
Ein weiterer Schwerpunkt: neurodivergente
Kinder.
Sie brauchen nichts „Besonderes“ – sondern verlässlich erfüllte
Grundbedürfnisse, Verständnis und Regulation. Wenn Sicherheit
fehlt, rutschen sie schneller in Stressreaktionen wie Kampf,
Flucht oder Erstarren. Wenn Sicherheit da ist, zeigen sie ihr
Potenzial.
Und dann sprechen wir über eine Frage, die oft zu wenig gestellt
wird:
Wer hält eigentlich die, die alles halten
sollen?
Viele Lehrpersonen arbeiten mit Herz.
Sie begegnen Kindern auf Augenhöhe.
Sie nehmen sie ernst als gleichwertige Menschen.
Sie möchten Kinder nicht mehr vor die Tür stellen.
Nicht mit Strafen oder Beschämung arbeiten.
Sondern verstehen, begleiten und Sicherheit geben. .
Doch nicht alle erleben Unterstützung. Nicht alle arbeiten in
tragenden Systemen. Und genau deshalb ist die Frage so
wichtig:
An was können Lehrpersonen sich halten?
Wo finden sie Sicherheit, wenn sie selbst täglich Sicherheit
geben?
Wir sprechen über Supervision – bereits im Studium und später im
Berufsalltag. Über Räume, in denen Belastendes ausgesprochen
werden darf, ohne Bewertung. Über Teamstrukturen, die tragen. Und
darüber, wie wichtig es ist, Emotionen nicht nur zu halten,
sondern auch wieder loslassen zu dürfen. Denn nur wer selbst
Sicherheit erlebt, kann langfristig Sicherheit geben.
Dieses Gespräch richtet sich an
Lehrpersonen, die Kinder auf Augenhöhe begleiten wollen.
Die neue Wege gehen möchten – ohne Beschämung und
Machtspiele.
Schulleitungen, die tragfähige Strukturen schaffen möchten.
Und Eltern, die Schule als Beziehungsraum verstehen.
Ein Interview voller Klarheit, Tiefe und Hoffnung – und der
Einladung, im Kleinen zu beginnen.
Mit einer einfachen, kraftvollen Frage:
Wie geht es dir hier wirklich?
Ich wünsche dir nun ganz viel Freude und Inspiration beim Hören.
Wenn dir der Podcast gefällt, freue ich mich riesig, wenn du ihn
abonnierst, eine Bewertung dalässt oder einen Kommentar
schreibst.
Das ist eine wunderbare Wertschätzung meiner Arbeit – und hilft,
dass diese wichtigen Themen noch mehr Menschen erreichen.
Mehr zu Saskia Niechzial:
Bücher für Erwachsene (u. a. Ein Kopf voller Gold):
https://www.amazon.de/s?k=Saskia+Niechzial
Kinderbuch-Reihe Wilma Wolkenkopf:
https://www.amazon.de/s?k=Wilma+Wolkenkopf+Saskia+Niechzial
Website:
https://www.liniert-kariert.de
Instagram (liniert.kariert):
https://www.instagram.com/liniert.kariert
Mehr von mir:
Meine Website:
https://www.ninabernoulli.ch
Instagram – Schulzeit mit Seele:
https://www.instagram.com/schulzeit.mit.seele
https://www.bs.ch/news/2026-real-talk-der-schule
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08.02.2026
59 Minuten
Herzlich willkommen zu dieser Folge meines Podcasts!
Heute spreche ich mit Fabian Grolimund, Psychologe, Lerncoach und
Autor über alles, was Kinder für erfolgreiches und motiviertes
Lernen brauchen.
Wir gehen der Frage nach, wie Lernen im Gehirn funktioniert,
warum eine positive Lernatmosphäre so entscheidend ist und welche
Rolle Beziehung zu Lehrpersonen und Gefühle beim Lernen spielen.
Ein wichtiger Punkt ist auch, warum Kinder mit ihren Gefühlen
ernst genommen werden müssen – und weshalb gut gemeinte Sätze wie
„Doch, das kannst du“ oder „Das ist doch nicht schwer“ bei
Kindern oft Druck, Frust oder das Gefühl von
Nicht-verstanden-werden auslösen.
Fabian erklärt, was solche Aussagen innerlich bei Kindern
bewirken können und was stattdessen hilft, um Sicherheit, Mut und
Motivation zu fördern.
Außerdem sprechen wir über Überforderung, Ampelsysteme, das
Kämpferherz und darüber, welche Faktoren Motivation wirklich
beeinflussen.
Freut euch auf viele praxisnahe Impulse für Eltern, Lehrpersonen
und alle, die Kinder begleiten.
Wenn euch die Folge gefällt, folgt mir für mehr und schreibt
gerne einen Kommentar oder eure Erfahrungen – ich freu mich
darauf!
Eure Nina
Wichtige Links
Webseite „Mit Kindern lernen“ – Tipps, Angebote und
Lernstrategien
https://www.mit-kindern-lernen.ch/
Podcast „Deine Prise Psychologie“ – Themen rund ums Lernen,
Motivation und Gefühle
https://open.spotify.com/show/5mqB2AeGf6nB08Jmzhh7VS?si=-beDLmPqTiiOs9rkA-5kmA
Akademie für Lerncoaching – Weiterbildung, Seminare und
Lernbegleitung
https://www.weiterbildung-lerncoaching.ch/
Bücher von Fabian Grolimund
Erfolgreich lernen mit ADHS und ADS
Vom Aufschieber zum Lernprofi
Clever lernen (mit Stefanie Rietzler)
Kinderbuch: Lotte, träumst du schon wieder?
Kinderbuch: Ungeheuer wütend
Mehr Infos und Materialien findet ihr auf
mit-kindern-lernen.ch.
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07.02.2026
27 Minuten
Heute habe ich wieder ein spannenden Gast in einer knackigen
Folge.
Seit dem Sommer leite ich an meiner Schule gemeinsam mit einer
weiteren Lehrperson und zwei Schulsozialarbeitenden das
Familienklassenzimmer. Bei uns kommen Kinder mit ihren Eltern –
oder einem Elternteil – während eines Morgens gemeinsam in die
Schule. Acht Familien nehmen jeweils teil, das Programm dauert
zwölf Wochen.
In dieser Podcastfolge durfte ich mit Eia Asen
Psychiater und Mitbegründer des Familienklassenzimmers, sprechen.
Er erzählt, wie das Familienklassenzimmer ursprünglich in England
entstanden ist, wie ein typischer Morgen abläuft und welche
Erfahrungen er über viele Jahre hinweg gesammelt hat. Außerdem
spricht er darüber, was das Familienklassenzimmer den Kindern,
den Familien und auch der Schule bringt.
In dieser Folge erfährst du außerdem:
wie ein Familienklassenzimmer konkret aufgebaut ist
welche Haltung der Arbeit zugrunde liegt
warum es so wichtig ist, dass Schule und Eltern
nicht gegeneinander, sondern miteinander für das Kind
arbeiten – ohne Schuldzuweisungen
Eine inspirierende Folge für alle, die sich für Schule,
Beziehungsgestaltung, Zusammenarbeit mit Eltern und neue
pädagogische Wege interessieren.
In den Show Notes findest du Literatur von Eia
Asen sowie Hinweise darauf, wo man sich aktuell zum Thema
Familienklassenzimmer und multifamiliensystemische Arbeit
weiterbilden kann.
Über Kommentare freue ich mich sehr – und auch, wenn du den
Podcast weiterempfiehlst.
Alles LiebeNina
Empfehlenswerte Literatur von Eia Asen
Fachliteratur zur Multifamilientherapie &
Systemischem Arbeiten
Praxis der Multifamilientherapie —
Eia Asen & Michael Scholz– Ein praxisnahes
Standardwerk mit Methoden, Übungen und vielen Beispielen zur
Multifamilientherapie; gut geeignet für Fachpersonen in Schule,
Jugendhilfe und Beratung.
Handbuch der Multifamilientherapie
— Eia Asen & Michael Scholz (Hrsg.)– Umfangreiches
Nachschlagewerk mit theoretischen Grundlagen, aktuellen
Konzepten und praktischen Techniken der MFT.
Systemische Multifamilientherapie: Konzepte und
Interventionen — Eia Asen, Emma Morris &
Noël Pommepuy– Überblick über Prinzipien und konkrete
Interventionen, auch für Settings wie Schulen und soziale
Dienste.
Systemic Multi-Family Therapy: Concepts and
Interventions — Eia Asen, Emma Morris, Noël
Pommepuy (engl.)– Neuere englischsprachige Ausgabe zur
multifamilientherapeutischen Arbeit inklusive schulischer
Anwendungen.
Weitere Titel von Eia Asen zum Thema Familie
So gelingt Familie — Eia
Asen– Ein eher allgemeinverständliches Buch zu
familiären Dynamiken und Beziehungen im Alltag.
Weiterbildung: Multifamilienarbeit (MFA) Mehr
Infos und Anmeldung unter:
https://neue-autoritaet.ch/angebot/zertifikatslehrgaenge/multifamilienarbeit
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26.01.2026
52 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Lukas Fehlings über Universal
Design for Learning (UDL) – und darüber, wie aus pädagogischer
Haltung konkrete Praxis in der Gestaltung von Lernumgebungen
entstehen kann.
Lukas ist seit vielen Jahren im Bildungsbereich tätig und setzt
sich intensiv mit inklusiven, beziehungsorientierten Lernformen
auseinander.
Viele Bildungsangebote orientieren sich noch immer an einem
„Durchschnittskind“. Wer davon abweicht, braucht oft
nachträgliche Anpassungen, Sonderlösungen oder zusätzliche
Unterstützung. Das ist nicht nur aufwendig, sondern führt häufig
auch zu Ausgrenzung, Ungleichheit und Stigmatisierung.
UDL setzt genau hier an.
Lernumgebungen werden von Anfang an so gestaltet, dass Vielfalt
selbstverständlich mitgedacht wird. Unterschiedliche Bedürfnisse
gelten nicht als Abweichung, sondern als Normalität. So entstehen
Lernangebote, die für viele Kinder und Jugendliche direkt
zugänglich sind – ohne spätere Sonderwege.
Ein zentrales Thema dieser Folge ist die Stärkung der Learner
Agency:
Kinder und Jugendliche werden befähigt, ihr Lernen aktiv
mitzugestalten – selbstwirksam, reflektiert, kreativ und
handlungsorientiert.
Lukas beschreibt Lernen mit dem Bild eines Buffets:
Nicht alle brauchen dasselbe, nicht zur gleichen Zeit und nicht
auf die gleiche Weise. Wahlmöglichkeiten fördern Motivation,
Sicherheit und Selbstwirksamkeit – ohne dass Lernen ständig
maximal herausfordernd sein muss. Lernen darf auch im sicheren
Bereich stattfinden, dort, wo Vertrauen, Freude und Stabilität
entstehen.
In dieser Folge erfährst du:
-was Universal Design for Learning (UDL) wirklich bedeutet
-wie Lehrpersonen mit kleinen Veränderungen große Wirkung
erzielen können
-warum UDL weniger Methode und mehr pädagogische Haltung ist
-wie Lernumgebungen gestaltet werden können, ohne zu
stigmatisieren
-die drei Grundprinzipien von UDL:
-vielfältige Zugänge zu Inhalten
-vielfältige Möglichkeiten des Handelns und des
Ausdrucks
-vielfältige Formen der Motivation und Beteiligung
Diese Folge richtet sich an Lehrpersonen, pädagogische Fachkräfte
und Eltern, die Lernumgebungen zugänglicher, gerechter und
menschlicher gestalten möchten – und nach einer Haltung suchen,
aus der sich konkrete, umsetzbare Schritte für den Schul- und
Familienalltag ableiten lassen.
Ich freu mich immer über Kommentare, Fragen oder auch Impulsen.
Ich freu mich auch wenn dir meine Podcast abonniert oder
weiterempfiehlt.
Alles Liebe Ninawww.ninabernoulli.com
Insta: schulzeit.mit.seele
Hier noch wichtige Liks zum Podcast mit Lukas Fehlings:
Begründer von UDL: CAST Universal Design for Learning
Guidelines
Padlet FSU: Universal Design For Learning - Von der Haltung
zur Handlung –
LUDIA: Introducing LUDIA Blog | Beth Stark
Beitrag Lukas Fehlings & Katie Novak: From a Spark to a
Movement: Five Steps to Scale UDL Beyond Your Own Learning
Environment
UDL beim SZH: Universal Design for Learning
Mehr
Über diesen Podcast
Wie schön, dass du da bist! Ich bin Lehrerin, Coach und
Achtungstrainerin – seit 19 Jahren begleite ich Kinder mit ganzem
Herzen. Doch viele fühlen sich heute unter Druck, überfordert,
nicht richtig. Schule darf sich verändern – für mehr Menschlichkeit
und echte Verbindung. In diesem Podcast findest du Impulse: für
Lehrer:innen, die etwas bewegen wollen, für Eltern, die ihre Kinder
stärken möchten, und für Kinder und Jugendliche, die gehört werden
wollen. Echt. Berührend. Mutmachend.
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