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Scham in der Schule: Ein Thema, über das noch immer zu wenig gesprochen wird |mit Heidemarie Brosche
26.05.2026
1 Stunde 9 Minuten
Scham begleitet viele Kinder durch ihren Schulalltag – oft still, unsichtbar und mit grossem Einfluss auf Lernen, Verhalten und Beziehungen. Gemeinsam mit der Autorin und ehemaligen Lehrerin Heidemarie Brosche spreche ich in dieser Folge darüber, warum Scham eines der meist unterschätzten Gefühle in der Schule ist.
Heidemarie Brosche, Autorin des Buches „Schäm dich (nicht)“, bringt jahrzehntelange Erfahrung aus der Schule mit und zeigt eindrücklich, wie schnell Kinder in Scham geraten können: durch Bewertungen, Vergleiche, blossstellende Situationen oder kleine Bemerkungen im Alltag. Denn wer sich schämt, fühlt sich unsicher, zieht sich zurück, greift andere an oder kann schlicht nicht mehr lernen.
Und vielleicht kennen wir dieses Gefühl auch selbst noch. Dieses Gefühl, nicht zu genügen. Falsch zu sein. Ausgelacht, blossgestellt oder nicht verstanden zu werden. Genau deshalb ist dieses Thema so wichtig.
In dieser Folge sprechen wir darüber:
– wie Scham entsteht und warum sie zutiefst menschlich ist
– weshalb emotionale Sicherheit eine Grundlage für Lernen ist
– wie Beschämung im Schulalltag oft unbewusst passiert
– was Kinder in schwierigen Momenten wirklich brauchen
– wie Lehrpersonen und Eltern achtsam reagieren können
– und wie wir Schule verändern können, ohne perfekt sein zu müssen
Diese Folge hat mich persönlich sehr berührt. Weil sie zeigt, wie viel Macht kleine Momente haben. Ein Blick. Ein Satz. Ein Augenrollen. Aber auch ein ehrliches Interesse, Verständnis oder eine ruhige Reaktion können für ein Kind einen riesigen Unterschied machen.
Es geht nicht darum, Schuldige zu suchen. Es geht darum hinzuschauen. Denn unser Verhalten als Erwachsene macht einen Unterschied. Kinder brauchen keine perfekten Lehrpersonen oder Eltern – sie brauchen reflektierte Erwachsene, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und Beziehung vor Beschämung zu stellen.
Diese Folge richtet sich an Lehrpersonen, Eltern und alle Menschen, die Kinder begleiten und Schule menschlicher gestalten möchten.
Wenn dich diese Folge berührt oder zum Nachdenken bringt, teile sie gerne weiter. Vielleicht erreicht sie genau den Menschen, der sie gerade hören muss.
Und wenn du meinen Podcast abonnierst, verpasst du keine neuen Folgen – gerade im Juni warten viele spannende Gespräche auf dich.
Alles Wichtige findest du unten verlinkt.
Bis bald,
deine Nina
www.ninabernoulli.com
https://www.instagram.com/schulzeit.mit.seele?igsh=MWxoaWlwbWFxZ2Zjag%3D%3D&utm_source=qr
https://www.h-brosche.de/about.html
https://www.amazon.de/Sch%C3%A4m-dich-nicht-weniger-Seiten/dp/3845842997
Heidemarie Brosche, Autorin des Buches „Schäm dich (nicht)“, bringt jahrzehntelange Erfahrung aus der Schule mit und zeigt eindrücklich, wie schnell Kinder in Scham geraten können: durch Bewertungen, Vergleiche, blossstellende Situationen oder kleine Bemerkungen im Alltag. Denn wer sich schämt, fühlt sich unsicher, zieht sich zurück, greift andere an oder kann schlicht nicht mehr lernen.
Und vielleicht kennen wir dieses Gefühl auch selbst noch. Dieses Gefühl, nicht zu genügen. Falsch zu sein. Ausgelacht, blossgestellt oder nicht verstanden zu werden. Genau deshalb ist dieses Thema so wichtig.
In dieser Folge sprechen wir darüber:
– wie Scham entsteht und warum sie zutiefst menschlich ist
– weshalb emotionale Sicherheit eine Grundlage für Lernen ist
– wie Beschämung im Schulalltag oft unbewusst passiert
– was Kinder in schwierigen Momenten wirklich brauchen
– wie Lehrpersonen und Eltern achtsam reagieren können
– und wie wir Schule verändern können, ohne perfekt sein zu müssen
Diese Folge hat mich persönlich sehr berührt. Weil sie zeigt, wie viel Macht kleine Momente haben. Ein Blick. Ein Satz. Ein Augenrollen. Aber auch ein ehrliches Interesse, Verständnis oder eine ruhige Reaktion können für ein Kind einen riesigen Unterschied machen.
Es geht nicht darum, Schuldige zu suchen. Es geht darum hinzuschauen. Denn unser Verhalten als Erwachsene macht einen Unterschied. Kinder brauchen keine perfekten Lehrpersonen oder Eltern – sie brauchen reflektierte Erwachsene, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und Beziehung vor Beschämung zu stellen.
Diese Folge richtet sich an Lehrpersonen, Eltern und alle Menschen, die Kinder begleiten und Schule menschlicher gestalten möchten.
Wenn dich diese Folge berührt oder zum Nachdenken bringt, teile sie gerne weiter. Vielleicht erreicht sie genau den Menschen, der sie gerade hören muss.
Und wenn du meinen Podcast abonnierst, verpasst du keine neuen Folgen – gerade im Juni warten viele spannende Gespräche auf dich.
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Bis bald,
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10.05.2026
24 Minuten
Zum vierten Mal war ich im
Reallabor Leipzig
– einem Ort des Zuhörens, des ehrlichen Hinschauens und des Wandels. Ein Ort, an dem nicht bewertet wird, sondern Menschen sich offen, echt und verbunden begegnen dürfen.
Jedes Mal berühren mich die Gespräche dort zutiefst: mit Schülerinnen und Schülern, die sich im aktuellen Schulsystem nicht gesehen fühlen. Mit Jugendlichen, die unter Leistungsdruck, Prüfungen und Hausaufgaben leiden und kaum noch Zeit für sich selbst haben. Mit Lehrpersonen, Eltern und Studierenden, die spüren: So kann es nicht weitergehen.
In dieser Folge erzählt Ute Puder, Mitbegründerin des Reallabors, wie dieser besondere Ort entstanden ist – aus dem Schmerz junger Menschen heraus. Schülerinnen und Schüler haben damals aufgeschrieben, was sie belastet: zu viel Druck, ständiges Funktionieren, fehlender Raum für echte Themen und für das, was sie wirklich bewegt.
Dieses Gespräch geht tief. Es beschreibt ehrlich, wie sich dieser Schmerz anfühlt und warum so viele Kinder und Jugendliche heute nicht mehr gerne zur Schule gehen. Gleichzeitig öffnet es einen Raum für Hoffnung und Veränderung. Denn genau darum geht es im Reallabor: Schule neu zu denken – menschlicher, verbundener und lebendiger.
Besonders wichtig ist mir: Hör diese Folge bis zum Ende. Denn dort geht es nicht mehr nur um die Probleme, sondern um die Kraft der Veränderung, um Verbindung, Liebe und konkrete neue Wege. Auch in dem Buch „Das Schuldrama“ von Ute Puder und Margret Rasfeld wird deutlich: Veränderung ist möglich.
Wenn du selbst Lehrerin, Lehrer, Mama, Papa oder Schülerin bzw. Schüler bist und spürst, dass Schule sich verändern darf, dann bist du nicht allein. Reallabore entstehen inzwischen an vielen Orten in Deutschland – und auch hier in Basel.
Wenn du dich vernetzen möchtest oder das Reallabor unterstützen willst – ideell oder finanziell –, melde dich gerne bei mir. Gemeinsam können wir Schule Schritt für Schritt zu einem Ort machen, an dem Kinder sich entfalten dürfen, gesehen werden und gerne hingehen.
Danke, dass du zuhörst.
Wenn dich diese Folge bewegt oder inspiriert, freue ich mich, wenn du den Podcast abonnierst und die Folge mit anderen Menschen teilst.
Alles Liebe,Nina
www.ninabernoulli.com
https://www.instagram.com/schulzeit.mit.seele?igsh=MWxoaWlwbWFxZ2Zjag%3D%3D&utm_source=qr
Mehr zum Reallabor Leipzig findest du hier:https://reallabor-leipzig.de
Instagram vom Reallabor:@dasreallabor
https://www.instagram.com/dasreallabor?igsh=MWpudnh5dGVic3V0dg==
Buch „Das Schuldrama“ von Margret Rasfeld & Ute Puder:https://www.droemer-knaur.de/buch/margret-rasfeld-ute-puder-das-schul-drama-9783963402852
Reallabor Leipzig
– einem Ort des Zuhörens, des ehrlichen Hinschauens und des Wandels. Ein Ort, an dem nicht bewertet wird, sondern Menschen sich offen, echt und verbunden begegnen dürfen.
Jedes Mal berühren mich die Gespräche dort zutiefst: mit Schülerinnen und Schülern, die sich im aktuellen Schulsystem nicht gesehen fühlen. Mit Jugendlichen, die unter Leistungsdruck, Prüfungen und Hausaufgaben leiden und kaum noch Zeit für sich selbst haben. Mit Lehrpersonen, Eltern und Studierenden, die spüren: So kann es nicht weitergehen.
In dieser Folge erzählt Ute Puder, Mitbegründerin des Reallabors, wie dieser besondere Ort entstanden ist – aus dem Schmerz junger Menschen heraus. Schülerinnen und Schüler haben damals aufgeschrieben, was sie belastet: zu viel Druck, ständiges Funktionieren, fehlender Raum für echte Themen und für das, was sie wirklich bewegt.
Dieses Gespräch geht tief. Es beschreibt ehrlich, wie sich dieser Schmerz anfühlt und warum so viele Kinder und Jugendliche heute nicht mehr gerne zur Schule gehen. Gleichzeitig öffnet es einen Raum für Hoffnung und Veränderung. Denn genau darum geht es im Reallabor: Schule neu zu denken – menschlicher, verbundener und lebendiger.
Besonders wichtig ist mir: Hör diese Folge bis zum Ende. Denn dort geht es nicht mehr nur um die Probleme, sondern um die Kraft der Veränderung, um Verbindung, Liebe und konkrete neue Wege. Auch in dem Buch „Das Schuldrama“ von Ute Puder und Margret Rasfeld wird deutlich: Veränderung ist möglich.
Wenn du selbst Lehrerin, Lehrer, Mama, Papa oder Schülerin bzw. Schüler bist und spürst, dass Schule sich verändern darf, dann bist du nicht allein. Reallabore entstehen inzwischen an vielen Orten in Deutschland – und auch hier in Basel.
Wenn du dich vernetzen möchtest oder das Reallabor unterstützen willst – ideell oder finanziell –, melde dich gerne bei mir. Gemeinsam können wir Schule Schritt für Schritt zu einem Ort machen, an dem Kinder sich entfalten dürfen, gesehen werden und gerne hingehen.
Danke, dass du zuhörst.
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Alles Liebe,Nina
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14.04.2026
56 Minuten
Neue Folge: Neue Autorität in der Schule
In dieser Folge spreche ich mit Andrea Muchenberger, Leiterin der Fachstelle Förderung und Integration im Volksschulbereich Basel sowie Coach für Neue Autorität und systemische Supervisorin bzw. systemischer Coach, über das Konzept der Neuen Autorität nach Haim Omer.
Gemeinsam tauchen wir ein in die Frage, was Neue Autorität eigentlich bedeutet – und warum sie heute für Schulen so wichtig ist. Dabei wird deutlich: Es geht nicht nur um ein Konzept, sondern um eine Haltung.
Ein zentraler Punkt ist die Selbstregulation von Lehrpersonen: Wie gelingt es, in herausfordernden Momenten ruhig zu bleiben, präsent zu sein und bewusst zu handeln statt impulsiv zu reagieren? Und wie entlastend ist es, wenn wir schwierige Situationen nicht alleine tragen müssen, sondern uns im Team austauschen, unterstützen und gemeinsam Verantwortung übernehmen?
Im Gespräch wird spürbar, wie wichtig Beziehung, Präsenz und ein tragfähiges Netzwerk im Schulalltag sind – für die emotionale Sicherheit von Kindern, Eltern und Fachpersonen.
Diese Folge ist besonders kraftvoll, weil Andrea die Neue Autorität anhand vieler Praxisbeispiele erklärt und greifbar macht.
Eine Folge für Lehrpersonen, pädagogische Fachpersonen und alle, die Schule mitgestalten und neue Wege gehen möchten.
Viel Freude beim Zuhören – und wenn dir die Folge gefällt, freue ich mich, wenn du den Podcast abonnierst und weiterempfiehlst.
www.ninabernoulli.com
Bücher zum Thema Neue Autorität:
Raus aus der Ohnmacht: Das Konzept Neue Autorität für die schulische Praxis : Haim Omer, Regina Haller: Amazon.de: Bücher„Neue Autorität" in der Schule: Präsenz und Beziehung im Schulalltag (Spickzettel für Lehrer: Systemisch Schule machen) : Lemme, Martin, Körner, Bruno: Amazon.de: Bücher
In dieser Folge spreche ich mit Andrea Muchenberger, Leiterin der Fachstelle Förderung und Integration im Volksschulbereich Basel sowie Coach für Neue Autorität und systemische Supervisorin bzw. systemischer Coach, über das Konzept der Neuen Autorität nach Haim Omer.
Gemeinsam tauchen wir ein in die Frage, was Neue Autorität eigentlich bedeutet – und warum sie heute für Schulen so wichtig ist. Dabei wird deutlich: Es geht nicht nur um ein Konzept, sondern um eine Haltung.
Ein zentraler Punkt ist die Selbstregulation von Lehrpersonen: Wie gelingt es, in herausfordernden Momenten ruhig zu bleiben, präsent zu sein und bewusst zu handeln statt impulsiv zu reagieren? Und wie entlastend ist es, wenn wir schwierige Situationen nicht alleine tragen müssen, sondern uns im Team austauschen, unterstützen und gemeinsam Verantwortung übernehmen?
Im Gespräch wird spürbar, wie wichtig Beziehung, Präsenz und ein tragfähiges Netzwerk im Schulalltag sind – für die emotionale Sicherheit von Kindern, Eltern und Fachpersonen.
Diese Folge ist besonders kraftvoll, weil Andrea die Neue Autorität anhand vieler Praxisbeispiele erklärt und greifbar macht.
Eine Folge für Lehrpersonen, pädagogische Fachpersonen und alle, die Schule mitgestalten und neue Wege gehen möchten.
Viel Freude beim Zuhören – und wenn dir die Folge gefällt, freue ich mich, wenn du den Podcast abonnierst und weiterempfiehlst.
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Bücher zum Thema Neue Autorität:
Raus aus der Ohnmacht: Das Konzept Neue Autorität für die schulische Praxis : Haim Omer, Regina Haller: Amazon.de: Bücher„Neue Autorität" in der Schule: Präsenz und Beziehung im Schulalltag (Spickzettel für Lehrer: Systemisch Schule machen) : Lemme, Martin, Körner, Bruno: Amazon.de: Bücher
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10.03.2026
1 Minute
Viele Lehrpersonen und Eltern tragen noch Bilder und Erfahrungen aus ihrer eigenen Schulzeit in sich. Diese prägen oft unbewusst, wie wir heute über Schule denken – und wie wir handeln.
Gemeinsam mit Rahel Tschopp spreche ich darüber, warum Schule noch so stark von Kontrolle geprägt ist und warum Lernen oft mit dem verwechselt wird, was Kinder sichtbar „leisten“.
Wir sprechen darüber,
warum Kinder Autonomie brauchen,
wie Projektlernen echte Wissenslust wecken kann
und weshalb Eltern eine wichtige Rolle spielen, wenn Schule sich verändern will.
Denn wenn Schulen neue Wege gehen – zum Beispiel mit selbstbestimmten Lernzeiten, Projekttagen oder Lernphasen draussen in der Natur – ist es wichtig, dass Eltern verstehen, warum diese Veränderungen stattfinden.
Schulentwicklung gelingt am besten, wenn Eltern mitgenommen werden. Wenn sie erleben können, dass Kinder auf diesen neuen Wegen oft sogar freudvoller, tiefer und nachhaltiger lernen.
Rahel war selbst Lehrerin, schulische Heilpädagogin und Schulleiterin. Heute begleitet sie mit ihrer Organisation Denkreise GmbH Schulen, die mutig neue Wege gehen wollen. Jedes Jahr besucht sie viele innovative Schulen, die neue Strukturen ausprobieren und Schule anders denken.
Denn unsere Welt hat sich verändert – und Schule steht vor der Aufgabe, darauf zu reagieren.
Diese Folge lädt dich ein, Schule neu zu betrachten:
Wie können Kinder ihre Neugier und ihre Wissensfreude wirklich entfalten?
Was gibt Lehrpersonen und Eltern mehr Sicherheit im Begleiten von Kindern?
Und wie kann Schule ein Ort werden, an dem Kinder gerne lernen und sich gesehen fühlen?
Hör in unser Gespräch rein – und vielleicht findest du darin den Mut für einen kleinen Schritt in deiner Schule, in deiner Familie oder in deinem Umfeld.
Für eine Schule, in der Kinder mit Freude lernen und gut auf die Welt von morgen vorbereitet werden.
Wenn dir diese Folge gefällt, freue ich mich sehr, wenn du sie weiterleitest, kommentierst und abonnierst. Das ist für mich unglaublich wichtig und stärkt mich, um weiter über emotionale Sicherheit in der Schule zu sprechen und Geschichten zu teilen.
Mehr über Rahel Tschopp und Denkreise: Website: https://www.denkreise.ch
Mehr über meine Arbeit und meinen Podcast:
Website: https://www.nina.bernoulli.ch
Instagram: @schulzeit.mit.seele
Gemeinsam mit Rahel Tschopp spreche ich darüber, warum Schule noch so stark von Kontrolle geprägt ist und warum Lernen oft mit dem verwechselt wird, was Kinder sichtbar „leisten“.
Wir sprechen darüber,
warum Kinder Autonomie brauchen,
wie Projektlernen echte Wissenslust wecken kann
und weshalb Eltern eine wichtige Rolle spielen, wenn Schule sich verändern will.
Denn wenn Schulen neue Wege gehen – zum Beispiel mit selbstbestimmten Lernzeiten, Projekttagen oder Lernphasen draussen in der Natur – ist es wichtig, dass Eltern verstehen, warum diese Veränderungen stattfinden.
Schulentwicklung gelingt am besten, wenn Eltern mitgenommen werden. Wenn sie erleben können, dass Kinder auf diesen neuen Wegen oft sogar freudvoller, tiefer und nachhaltiger lernen.
Rahel war selbst Lehrerin, schulische Heilpädagogin und Schulleiterin. Heute begleitet sie mit ihrer Organisation Denkreise GmbH Schulen, die mutig neue Wege gehen wollen. Jedes Jahr besucht sie viele innovative Schulen, die neue Strukturen ausprobieren und Schule anders denken.
Denn unsere Welt hat sich verändert – und Schule steht vor der Aufgabe, darauf zu reagieren.
Diese Folge lädt dich ein, Schule neu zu betrachten:
Wie können Kinder ihre Neugier und ihre Wissensfreude wirklich entfalten?
Was gibt Lehrpersonen und Eltern mehr Sicherheit im Begleiten von Kindern?
Und wie kann Schule ein Ort werden, an dem Kinder gerne lernen und sich gesehen fühlen?
Hör in unser Gespräch rein – und vielleicht findest du darin den Mut für einen kleinen Schritt in deiner Schule, in deiner Familie oder in deinem Umfeld.
Für eine Schule, in der Kinder mit Freude lernen und gut auf die Welt von morgen vorbereitet werden.
Wenn dir diese Folge gefällt, freue ich mich sehr, wenn du sie weiterleitest, kommentierst und abonnierst. Das ist für mich unglaublich wichtig und stärkt mich, um weiter über emotionale Sicherheit in der Schule zu sprechen und Geschichten zu teilen.
Mehr über Rahel Tschopp und Denkreise: Website: https://www.denkreise.ch
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Website: https://www.nina.bernoulli.ch
Instagram: @schulzeit.mit.seele
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04.03.2026
56 Minuten
Damit Kinder sicher lernen können, braucht es Lehrpersonen , die sich sicher fühlen.
Ein Gespräch über emotionale Sicherheit mit Saskia Niechzial Was wäre, wenn wir Schule radikal vom Kind her denken würden?
Was brauchen Kinder, damit sie gerne zur Schule gehen und sich emotional sicher fühlen? Und was brauchen Lehrpersonen, um genau diesen sicheren Raum jeden Tag halten zu können – trotz Druck, Reizüberflutung und hoher Erwartungen?
In diesem tiefgehenden und zugleich sehr praxisnahen Gespräch spreche ich mit Lehrerin, Buchautorin und Bildungsinfluencerin Saskia Niechzial über eines der zentralsten Themen unserer Zeit: emotionale Sicherheit in der Schule.
Wir beginnen bei den Kindern: Emotionale Sicherheit entsteht dort, wo Grundbedürfnisse ernst genommen werden – aufs WC gehen dürfen, wenn man muss. Etwas essen, wenn man Hunger hat. Sich bewegen dürfen. Nicht funktionieren müssen, wenn der Körper gerade etwas anderes braucht. Kleine Dinge – mit enormer Wirkung.
Wir sprechen darüber, wie Atmosphäre Lernen beeinflusst. Wie ein Schulzimmer gestaltet sein kann, damit es sich nicht kalt, sondern einladend anfühlt. Wie Beziehung, echtes Zuhören und Mitgestaltung Selbstwirksamkeit fördern – und warum Kinder stärker eingebunden werden sollten in das, was sie täglich betrifft.
Ein weiterer Schwerpunkt: neurodivergente Kinder. Sie brauchen nichts „Besonderes“ – sondern verlässlich erfüllte Grundbedürfnisse, Verständnis und Regulation. Wenn Sicherheit fehlt, rutschen sie schneller in Stressreaktionen wie Kampf, Flucht oder Erstarren. Wenn Sicherheit da ist, zeigen sie ihr Potenzial.
Und dann sprechen wir über eine Frage, die oft zu wenig gestellt wird: Wer hält eigentlich die, die alles halten sollen?
Viele Lehrpersonen arbeiten mit Herz. Sie begegnen Kindern auf Augenhöhe. Sie nehmen sie ernst als gleichwertige Menschen. Sie möchten Kinder nicht mehr vor die Tür stellen. Nicht mit Strafen oder Beschämung arbeiten. Sondern verstehen, begleiten und Sicherheit geben. .
Doch nicht alle erleben Unterstützung. Nicht alle arbeiten in tragenden Systemen. Und genau deshalb ist die Frage so wichtig: An was können Lehrpersonen sich halten? Wo finden sie Sicherheit, wenn sie selbst täglich Sicherheit geben?
Wir sprechen über Supervision – bereits im Studium und später im Berufsalltag. Über Räume, in denen Belastendes ausgesprochen werden darf, ohne Bewertung. Über Teamstrukturen, die tragen. Und darüber, wie wichtig es ist, Emotionen nicht nur zu halten, sondern auch wieder loslassen zu dürfen. Denn nur wer selbst Sicherheit erlebt, kann langfristig Sicherheit geben.
Dieses Gespräch richtet sich an Lehrpersonen, die Kinder auf Augenhöhe begleiten wollen. Die neue Wege gehen möchten – ohne Beschämung und Machtspiele. Schulleitungen, die tragfähige Strukturen schaffen möchten. Und Eltern, die Schule als Beziehungsraum verstehen.
Ein Interview voller Klarheit, Tiefe und Hoffnung – und der Einladung, im Kleinen zu beginnen. Mit einer einfachen, kraftvollen Frage:
Wie geht es dir hier wirklich?
Ich wünsche dir nun ganz viel Freude und Inspiration beim Hören.
Wenn dir der Podcast gefällt, freue ich mich riesig, wenn du ihn abonnierst, eine Bewertung dalässt oder einen Kommentar schreibst. Das ist eine wunderbare Wertschätzung meiner Arbeit – und hilft, dass diese wichtigen Themen noch mehr Menschen erreichen.
Mehr zu Saskia Niechzial:
Bücher für Erwachsene (u. a. Ein Kopf voller Gold): https://www.amazon.de/s?k=Saskia+Niechzial
Kinderbuch-Reihe Wilma Wolkenkopf: https://www.amazon.de/s?k=Wilma+Wolkenkopf+Saskia+Niechzial
Website: https://www.liniert-kariert.de
Instagram (liniert.kariert): https://www.instagram.com/liniert.kariert
Mehr von mir:
Meine Website: https://www.ninabernoulli.ch
Instagram – Schulzeit mit Seele: https://www.instagram.com/schulzeit.mit.seele
https://www.bs.ch/news/2026-real-talk-der-schule
Ein Gespräch über emotionale Sicherheit mit Saskia Niechzial Was wäre, wenn wir Schule radikal vom Kind her denken würden?
Was brauchen Kinder, damit sie gerne zur Schule gehen und sich emotional sicher fühlen? Und was brauchen Lehrpersonen, um genau diesen sicheren Raum jeden Tag halten zu können – trotz Druck, Reizüberflutung und hoher Erwartungen?
In diesem tiefgehenden und zugleich sehr praxisnahen Gespräch spreche ich mit Lehrerin, Buchautorin und Bildungsinfluencerin Saskia Niechzial über eines der zentralsten Themen unserer Zeit: emotionale Sicherheit in der Schule.
Wir beginnen bei den Kindern: Emotionale Sicherheit entsteht dort, wo Grundbedürfnisse ernst genommen werden – aufs WC gehen dürfen, wenn man muss. Etwas essen, wenn man Hunger hat. Sich bewegen dürfen. Nicht funktionieren müssen, wenn der Körper gerade etwas anderes braucht. Kleine Dinge – mit enormer Wirkung.
Wir sprechen darüber, wie Atmosphäre Lernen beeinflusst. Wie ein Schulzimmer gestaltet sein kann, damit es sich nicht kalt, sondern einladend anfühlt. Wie Beziehung, echtes Zuhören und Mitgestaltung Selbstwirksamkeit fördern – und warum Kinder stärker eingebunden werden sollten in das, was sie täglich betrifft.
Ein weiterer Schwerpunkt: neurodivergente Kinder. Sie brauchen nichts „Besonderes“ – sondern verlässlich erfüllte Grundbedürfnisse, Verständnis und Regulation. Wenn Sicherheit fehlt, rutschen sie schneller in Stressreaktionen wie Kampf, Flucht oder Erstarren. Wenn Sicherheit da ist, zeigen sie ihr Potenzial.
Und dann sprechen wir über eine Frage, die oft zu wenig gestellt wird: Wer hält eigentlich die, die alles halten sollen?
Viele Lehrpersonen arbeiten mit Herz. Sie begegnen Kindern auf Augenhöhe. Sie nehmen sie ernst als gleichwertige Menschen. Sie möchten Kinder nicht mehr vor die Tür stellen. Nicht mit Strafen oder Beschämung arbeiten. Sondern verstehen, begleiten und Sicherheit geben. .
Doch nicht alle erleben Unterstützung. Nicht alle arbeiten in tragenden Systemen. Und genau deshalb ist die Frage so wichtig: An was können Lehrpersonen sich halten? Wo finden sie Sicherheit, wenn sie selbst täglich Sicherheit geben?
Wir sprechen über Supervision – bereits im Studium und später im Berufsalltag. Über Räume, in denen Belastendes ausgesprochen werden darf, ohne Bewertung. Über Teamstrukturen, die tragen. Und darüber, wie wichtig es ist, Emotionen nicht nur zu halten, sondern auch wieder loslassen zu dürfen. Denn nur wer selbst Sicherheit erlebt, kann langfristig Sicherheit geben.
Dieses Gespräch richtet sich an Lehrpersonen, die Kinder auf Augenhöhe begleiten wollen. Die neue Wege gehen möchten – ohne Beschämung und Machtspiele. Schulleitungen, die tragfähige Strukturen schaffen möchten. Und Eltern, die Schule als Beziehungsraum verstehen.
Ein Interview voller Klarheit, Tiefe und Hoffnung – und der Einladung, im Kleinen zu beginnen. Mit einer einfachen, kraftvollen Frage:
Wie geht es dir hier wirklich?
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Kinderbuch-Reihe Wilma Wolkenkopf: https://www.amazon.de/s?k=Wilma+Wolkenkopf+Saskia+Niechzial
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https://www.bs.ch/news/2026-real-talk-der-schule
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Über diesen Podcast
Wie schön, dass du da bist! Ich bin Lehrerin, Coach und
Achtungstrainerin – seit 19 Jahren begleite ich Kinder mit ganzem
Herzen. Doch viele fühlen sich heute unter Druck, überfordert,
nicht richtig. Schule darf sich verändern – für mehr Menschlichkeit
und echte Verbindung. In diesem Podcast findest du Impulse: für
Lehrer:innen, die etwas bewegen wollen, für Eltern, die ihre Kinder
stärken möchten, und für Kinder und Jugendliche, die gehört werden
wollen. Echt. Berührend. Mutmachend.
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