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Episoden

1 Stunde 11 Minuten
Was passiert mit einem Menschen, wenn der Tod plötzlich nicht mehr nur ein abstrakter Gedanke ist?

Christian Rahn musste sich schon als Teenager mit dieser Frage auseinandersetzen. Mit gerade einmal 18 und 19 Jahren verlor er seine Eltern und musste lernen, sehr früh auf eigenen Beinen zu stehen. Der sichere „Heimathafen“, den viele Menschen noch lange selbstverständlich haben, war plötzlich verschwunden.

Doch das waren nicht die einzigen Momente, in denen Christian mit der Endlichkeit des Lebens konfrontiert wurde.

Jahre später überlebte er bei einem Tauchunfall in der Karibik nur knapp. Obwohl er bereits vor dem Tauchgang ein ungutes Gefühl bei einem anderen Taucher hatte, ging er mit ins Wasser. Wenig später wurde er schwer am Kopf verletzt und musste um sein Leben kämpfen.

Und dann, viele Jahre später, kam der nächste Warnschuss: Ein scheinbar harmloser Haarausfall führte zu Untersuchungen und extrem auffälligen Blutwerten. Es folgte eine lange Odyssee durch das Gesundheitssystem und schließlich die Diagnose einer seltenen Autoimmunerkrankung.

Was macht all das mit einem Menschen?

Christian erzählt offen über Angst, Wut, Familie, zerbrochene Beziehungen, Selbstständigkeit, Krankheit und die Frage, wem man seine Lebenszeit eigentlich schenken möchte.

Denn aus diesen Erfahrungen hat er eine klare Haltung entwickelt: Wir haben nur ein Leben – und das soll man nicht damit verbringen, Energie an Dinge und Menschen zu verschwenden, die einem nicht guttun. Heute lebt er bewusster, treibt wieder mehr Sport, ernährt sich anders und genießt vor allem die Zeit mit seiner Frau und seiner Familie.

Eine sehr persönliche Folge über Verlust, Überleben, Krankheit – und darüber, warum manchmal erst die Begegnung mit dem Tod dafür sorgt, dass wir anfangen, wirklich zu leben.

️ Time Stamps

00:01 Wer ist Christian Rahn wirklich?

02:18 Der frühe Verlust seiner Eltern

04:48 Wenn plötzlich der „Heimathafen“ fehlt

06:13 Familie, Verantwortung und Erwachsenwerden

08:55 Warum seine Eltern ihn zum Reisen motivierten

11:37 Der Einfluss seiner Eltern auf sein heutiges Leben

16:40 Familie kann man sich nicht aussuchen

18:32 Warum echte Freunde selten sind

20:53 Der Tauchunfall in der Karibik

27:28 Schuld, Wut und Verantwortung

29:57 Wie knapp war es wirklich?

31:25 Schadenersatz und Schmerzensgeld

32:54 Fast 100.000 Euro Behandlungskosten

35:42 Was der Unfall mit ihm gemacht hat

39:49 Der nächste Warnschuss: Krankheit

43:16 Was bedeutet ein TSH-Wert von 24?

46:14 Die Odyssee durch das Gesundheitssystem

50:42 Eine seltene Autoimmunerkrankung

54:07 Was die Krankheit psychisch verändert

55:51 Leben mit der Ungewissheit

58:14 Die Ärztin, die plötzlich anders hinschaut

01:04:36 Was bleibt nach all diesen Erfahrungen?

01:05:27 „Wir haben nur ein Leben“

01:08:23 Lebensfreude statt Energieverschwendung

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1 Stunde 14 Minuten
Was passiert, wenn man im Leben einfach immer wieder ins kalte Wasser springt?

Martin ist keiner, der lange darüber nachdenkt, was alles schiefgehen könnte. Er macht einfach. Genau diese Mischung aus Neugier, Mut und fehlendem Risikobewusstsein hat ihn durch ein außergewöhnliches Leben geführt: vom eher ziellosen Schüler über den Fallschirmjäger und Offizier bis hin zum Unternehmer mit mehreren Firmengründungen.

Doch die wohl verrückteste Geschichte beginnt erst mit Laufmaus.

Aus einer zufälligen Begegnung mit einem Arzt, einer ungewöhnlichen Idee und einer Portion Mut entsteht während der Corona-Pandemie ein Unternehmen. Martin investiert, geht ins Risiko und landet schließlich dort, wo viele Gründer unbedingt hinwollen: in der „Höhle der Löwen“.

Wie fühlt es sich an, wenn sich plötzlich die Studiotür öffnet und hinter ihr fünf Investoren warten? Was passiert wirklich hinter den Kulissen? Warum ist die Sendung für ein junges Unternehmen tatsächlich „50/50 – alles oder nichts“? Und wie laufen die Verhandlungen ab, wenn plötzlich mehrere Löwen um dein Unternehmen kämpfen?

Martin erzählt offen von der Nervosität vor dem Pitch, dem Tunnelblick beim Betreten des Studios, dem Laufband-Test und dem Moment, in dem ausgerechnet Maschmeyer und Glagau gemeinsam investieren.

Doch diese Geschichte hat kein klassisches Happy End.

Nach dem gigantischen Erfolg – 12.000 Laufmäuse in nur 36 Stunden ausverkauft – folgen strategische Fehler, unterschiedliche Vorstellungen der Gesellschafter, die Energiekrise und schließlich die Insolvenz.

️ Time Stamps

00:01 Wer ist Martin wirklich? – Die vielen Masken des Lebens

06:04 Ziellos durch die Schule – und trotzdem seinen Weg finden

08:48 Vom Rebellen zum Fallschirmjäger

13:45 Warum Martin die Offizierslaufbahn wieder aufgibt

24:37 Wie Martin plötzlich Mitarbeiter des Deutschen Bundestags wird

29:16 Sechs Unternehmen, drei Vereine und jede Menge Risiko

30:00 Die unglaubliche Entstehung der Laufmaus

33:21 Corona, 200.000 Euro Risiko und ein neues Unternehmen

35:18 Der Anruf von „Die Höhle der Löwen“

40:19 So läuft die Bewerbung wirklich ab

42:51 Der Tag im Studio – was hinter den Kulissen passiert

46:11 50/50 – die Höhle der Löwen als Chance oder Untergang

50:52 Tunnelblick: Die ersten Sekunden vor den Löwen

54:00 280.000 Euro Investment – und harte Verhandlungen

58:28 Was nach der Sendung wirklich passiert

01:00:37 Maschmeyer & Glagau investieren

01:01:45 12.000 Laufmäuse in 36 Stunden

01:03:05 Vom Erfolg in die Krise

01:06:16 Wie sind die Löwen wirklich als Menschen?

01:10:10 Was Martin heute macht

01:11:32 Die wichtigste Erkenntnis: Einfach machen!

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57 Minuten
Was passiert, wenn du jahrzehntelang Leistung gebracht hast – und plötzlich das Gefühl bekommst, nicht mehr gebraucht zu werden?

Alter ist eine der wenigen Eigenschaften, die jeden von uns irgendwann selbst betreffen wird. Trotzdem werden Menschen im Berufsleben häufig schon ab 50 oder 60 in eine Schublade gesteckt: zu alt, nicht mehr flexibel, nicht technikaffin genug, nicht kreativ genug.

Martina Frahn kennt diese Vorurteile aus eigener Erfahrung – und sie hat selbst lange genug in Unternehmen gearbeitet, um zu wissen, wie schnell solche Gedanken entstehen. Besonders ehrlich wird es, als sie erzählt, dass auch sie früher bei Bewerbungen älterer Menschen dachte: „Für die wird es schwer.“

Doch was macht diese Ablehnung mit Menschen, die eigentlich noch mitten im Leben stehen?

Wir sprechen über den schmerzhaften Moment, in dem erfahrene Leistungsträger plötzlich weniger Verantwortung bekommen, aus Projekten verschwinden oder sogar das Gefühl entwickeln, auf dem beruflichen Abstellgleis zu landen. Die Folgen können enorm sein – von Isolation und Selbstzweifeln bis hin zu ernsthaften psychischen Belastungen.

Aber diese Folge ist keine Abrechnung mit den Jungen.

Im Gegenteil: Martina zeigt, warum Offenheit keine Frage des Alters ist. Sie selbst hat sich neue Technologien immer wieder erschlossen, ihren eigenen Podcast technisch aufgebaut und sich vieles selbst beigebracht. Entscheidend ist nicht, wie alt jemand ist – sondern ob er bereit ist, neugierig zu bleiben.

Und genau darum geht es am Ende: Wie schaffen wir es, wieder den Menschen zu sehen – statt nur sein Alter?

Eine ehrliche, manchmal unbequeme Folge über Vorurteile, Wertschätzung, berufliche Identität, Generationenkonflikte und die Frage, wie wir miteinander umgehen wollen, wenn wir nicht selbst irgendwann genau dort stehen möchten.

️ Time Stamps

14:49 Warum ältere Kollegen nicht automatisch gegen Veränderungen sind

16:15 Erst den Menschen sehen – dann sein Alter

22:34 Können Ältere mit dem digitalen Wandel mithalten?

25:32 „Für die wird's schwer“ – Vorurteile bei Bewerbungen

30:02 Wenn Leistungsträger plötzlich aufs Abstellgleis geraten

31:23 Was berufliche Ausgrenzung mit Menschen macht

40:00 Warum Erfahrung heute oft unterschätzt wird

45:00 Generationen müssen voneinander lernen

53:02 Was Jung und Alt voneinander lernen können

54:07 Warum wir Menschen viel zu schnell abstempeln

55:18 Das Fazit: Offenheit statt Vorurteile

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1 Stunde 9 Minuten
Mallorca, Ballermann, Bühne, Partys und tausende Menschen vor einem. Für viele klingt das nach dem absoluten Traum. Doch wie wird man eigentlich Mallorca-Sängerin – und wie sieht die Realität hinter den Kulissen wirklich aus?

In dieser Folge erzählt Nadine ihre ganz persönliche und alles andere als gewöhnliche Geschichte. Eigentlich führte ihr Weg sie zunächst in völlig andere Bereiche: Forensik, soziale Arbeit und ein eigenes Café. Doch nachdem sie nach Mallorca gegangen war, entstand plötzlich eine Idee, mit der wohl kaum jemand gerechnet hätte: Warum nicht einfach mal am Ballermann auftreten?

Aus einer spontanen Idee wurde ein Treffen mit einem erfahrenen Musikproduzenten – und schließlich ihr erster eigener Song. Doch schnell wird klar: Die Welt der Mallorca-Musik ist deutlich härter, als viele von außen vermuten.

Wir sprechen über die ersten Schritte als Newcomerin, über die Frage, wie man überhaupt an Auftritte kommt und warum Talent allein oft nicht reicht. Nadine erzählt offen von Konkurrenz, Druck und davon, wie schwer es sein kann, sich in dieser Branche überhaupt einen Namen zu machen.

Besonders spannend wird es, als wir über die Realität für Frauen in der Szene sprechen. Welche Erwartungen gibt es? Wie groß ist der Druck? Und welche Erfahrungen machen Sängerinnen, wenn Karriere, Öffentlichkeit und persönliche Grenzen aufeinandertreffen?

Aber diese Folge ist auch eine Geschichte über Mut. Darüber, Dinge einfach auszuprobieren – selbst wenn niemand weiß, ob sie funktionieren werden.

Vom sozialen Projekt auf Mallorca bis auf die Bühne am Ballermann: Nadines Geschichte zeigt, dass das Leben manchmal genau dann eine völlig neue Richtung einschlägt, wenn man einfach den Mut hat, es zu versuchen.

Eine ehrliche Folge über Mallorca, Musik, die Schattenseiten der Branche und den Traum, auf der Bühne zu stehen.

️ Time Stamps

00:00 Wer ist Nadine?

24:53 Das soziale Projekt auf Mallorca

26:18 Der unerwartete Weg zum Ballermann

26:56 Die Idee: Eine Spätzlebar oder doch Sängerin?

28:45 Der erste Song entsteht

53:49 Wie hart ist der Weg für Newcomer wirklich?

55:48 Konkurrenz, Druck und die Realität für Frauen

57:58 Was machen erfolgreiche Ballermann-Stars anders?

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1 Stunde 12 Minuten
Warum geraten wir immer wieder an dieselben Menschen – obwohl wir längst wissen, dass sie uns nicht guttun?

Sabine Osterauer nimmt uns mit auf eine sehr persönliche Reise zu den eigenen Mustern. Sie erzählt von ihrer Kindheit, dem Gefühl, nicht dazuzugehören, und davon, wie früh sie gelernt hat, sich anzupassen, um akzeptiert zu werden.

Diese Prägungen begleiteten sie bis ins Erwachsenenleben. In Beziehungen suchte sie immer wieder nach Nähe, Anerkennung und Zugehörigkeit – und geriet dabei in toxische Dynamiken und an Menschen mit narzisstischen Verhaltensmustern. Eine Beziehung brachte sie schließlich sogar an einen Punkt, an dem sie nicht mehr leben wollte.

Heute blickt Sabine mit einem völlig anderen Verständnis auf diese Erfahrungen. Wir sprechen über Narzissmus, Lovebombing, Selbstwert, emotionale Abhängigkeit und die Frage, warum wir manchmal genau das suchen, was uns eigentlich verletzt.

Aber diese Folge geht noch weiter: Wie können Eltern ihren Kindern einen gesunden Selbstwert mitgeben? Warum müssen Kinder auch lernen zu scheitern? Und welchen Einfluss haben Social Media und ständige Vergleiche darauf, wie wir uns selbst wahrnehmen?

Ein besonders spannender Moment entsteht, als Sabine Patrick eine persönliche Persönlichkeitsanalyse gibt.

Und am Ende steht eine große Frage:

Wer bist du wirklich – wenn du einmal all das abziehst, was andere von dir erwarten?

Eine ehrliche, persönliche und bewegende Folge über alte Muster, Selbstwert, Beziehungen und den Mut, sich selbst wirklich kennenzulernen.

️ Time Stamps

00:00 Wer bist du wirklich, Sabine?

01:14 Kindheit und das Gefühl, nicht dazuzugehören

04:09 „Ich muss mich anpassen, um dazuzugehören“

07:32 Die Sehnsucht nach einem Menschen, der einen rettet

10:22 Narzissmus und toxische Dynamiken

12:40 Eine Beziehung, die bis zu Suizidgedanken führte

15:17 Liebe, Abhängigkeit und emotionale Muster

21:32 Wie Eltern Kinder wirklich stark machen können

25:00 Social Media und unser Selbstwert

29:19 Wenn Leistung über den eigenen Wert entscheidet

31:05 Warum Kinder auch scheitern dürfen

33:35 Was bedeutet Erfolg eigentlich?

39:52 Persönlichkeitsanalyse als Weg zur Selbsterkenntnis

46:46 Warum wir immer wieder ähnliche Partnertypen wählen

49:30 Wissen wir die Antwort vielleicht längst?

50:18 Sabine analysiert Patrick

56:02 Was unsere Beziehungen über uns verraten

01:00:26 Was ist der Sinn unseres Lebens?

01:03:33 Was bleibt von uns?

01:05:32 Warum wir öfter sagen sollten, was Menschen uns bedeuten

01:07:46 Leben wir ständig im Mangel?

01:10:09 Die kleinen Dinge, die wirklich zählen

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Über diesen Podcast

Ich bin Patrick Minßen – Podcaster, Sales Manager, Autor und jemand, der echte Gespräche liebt. In meinem Podcast „Ungepostet – Echt ist das neue mutig“ spreche ich mit Menschen, die bereit sind, hinter ihr Social-Media-Ich zu schauen. Ohne Fassade. Ohne Filter. Gemeinsam tauchen wir in ihre Lebensgeschichten ein: Wie sind sie zu dem geworden, was sie heute sind? Welche Brüche, Zweifel und Erkenntnisse haben sie geprägt? Mich interessiert, was Menschen wirklich denken – nicht, was sie posten. Wenn du ehrliche Worte, Tiefe und Mut zur Echtheit suchst, bist du hier richtig. Echte Geschichten. Mutige Menschen. Das ist Ungepostet!
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„Ungepostet - Echt ist das neue mutig“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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