In dieser Folge nehme ich dich mit in die Tiefe des Waage-Neumonds und zu einer Frage, die unsere Beziehungen grundlegend verändern kann: Wie kann Verbundenheit gelingen, wenn die Bedürfnisse beider Menschen gleichermaßen zählen? Es geht um die Liebe, nach der wir uns sehnen, um alte Verletzungen und um die Muster, die wir aus unserer Kindheit in unsere Beziehungen mitnehmen.
Der Neumond lädt uns ein, ehrlich hinzuschauen: Wo fließt Liebe frei und wahrhaftig – und wo versuchen wir, sie durch Anstrengung, Anpassung oder das Erfüllen vermeintlicher Erwartungen aufrechtzuerhalten? Gemeinsam mit den astrologischen Qualitäten von Venus, Mars, Pluto und Jupiter erforsche ich, wie alte Bindungsverletzungen sichtbar werden und weshalb echte Harmonie nicht bedeutet, Ärger, Wünsche oder Grenzen zurückzustellen.
In dieser Folge spreche ich u. a. über:
den Waage-Neumond und die Frage, wie ein echtes Miteinander entstehen kann, in dem die Bedürfnisse beider Menschen zählen
unseren Beziehungs-Blueprint und die Prägungen aus Kindheit, Herkunftsfamilie und ersten Beziehungen
alte Verletzungen und die Überzeugungen, nicht liebenswert zu sein, nicht gewählt zu werden oder zu viel beziehungsweise zu wenig zu sein
die rückläufige Venus im Skorpion und die Einladung, tief verankerte Beziehungsmuster nach innen zu erforschen
die Spannung zwischen Nähebedürfnis, Selbstbehauptung, Begehren und Ärger – und das, was sichtbar wird, wenn Liebe nicht frei fließen kann
Macht, Kontrolle und Eifersucht sowie die Frage, wie frei wir uns innerhalb einer Bindung fühlen
den Unterschied zwischen echter Harmonie und Konfliktvermeidung, bei der wir unsere Wünsche und Grenzen zurückstellen
Parentifizierung und die Gewohnheit, Verantwortung für die Gefühle anderer zu übernehmen und eigene Bedürfnisse deshalb kleinzuhalten
die Erlaubnis, Sehnsüchte auszusprechen, ohne vom Gegenüber zu verlangen, sie erfüllen zu müssen
die numerologische Qualität der Eins am 10.10.2026 als Impuls für Neuanfang, Eigenständigkeit und Selbstführung
Dieser Neumond erinnert mich daran, dass Liebe nicht dadurch entsteht, dass wir uns selbst verlassen, um eine Verbindung aufrechtzuerhalten. Sie wird dort möglich, wo wir uns ehrlich zeigen, unsere Bedürfnisse ernst nehmen und dem anderen ebenfalls die Freiheit lassen, wahrhaftig zu sein.
Wie bringe ich mein eigenständiges Ich in ein Wir ein?
Vielleicht beginnt genau dort ein neuer Weg in der Liebe: nicht mit noch mehr Anstrengung, sondern mit dem Mut, uns selbst eine ehrliche Stimme zu geben.
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