Maria Magdalena - die Rosenlinie: weibliche Mystik im 21. Jahrhundert
Erinnerung, Transformation & Gnade erfahren
Podcaster
Episoden
17.02.2026
1 Stunde 10 Minuten
Diese Woche trägt eine besondere Kraft:
Neumond im Wassermann, Beginn der Eclipse Season, Übergang ins
chinesische Feuerpferd-Jahr sowie seltene planetare
Konstellationen (Saturn trifft Neptun, Venus verbindet sich mit
Jupiter).
In dieser Folge spreche ich darüber, warum genau jetzt ein Reset
möglich ist.
Wir bewegen uns:
aus Kontrolle ins Vertrauen
aus Verstecken ins Leuchten
aus alten Masken in echte Sichtbarkeit
Die Zeitqualität fordert uns auf, den Traum unserer Seele wieder
ernst zu nehmen – nicht als Illusion, sondern als Realität, die
verkörpert werden will.
Themen dieser Episode:
Eclipse Season & kollektive Entwicklungsachse
Vom Jahr der Holzschlange ins Feuerpferd
Saturn & Neptun: Traum trifft Realität
Beziehungen, Resonanz & Seelenverbindungen
Warum Druck Teil von Evolution ist
Geführtes Embodiment-Ritual zur Integration
Fragen für dich:
Wo hältst du noch Kontrolle statt Vertrauen?
Welcher Traum aus deiner Kindheit ruft dich?
Mit welchen Menschen kannst du in deine größte Zukunft
wachsen?
Am Ende erwartet dich eine körperbasierte Integration – nicht
über den Kopf, sondern über deinen Körper.
Es ist Zeit.
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12.02.2026
26 Minuten
Verkörperung, Seelenreise & die Königin der
Archetypinnen
In dieser Folge tauche ich ein in die spirituelle Dimension Maria
Magdalenas.
Nicht historisch-forschend.
Nicht textkritisch.
Sondern verkörpert.
Ich spreche über Maria Magdalena als eine Frau, die Spiritualität
nicht vom Körper getrennt hat – sondern sie durch ihren Körper
gelebt hat. Ihre Nähe, ihre Salbung, ihre Präsenz, ihre
Standhaftigkeit: All das ist kein Symbol für Unterordnung,
sondern Ausdruck einer tief verkörperten Würde.
Diese Folge widmet sich der Frage:
Was bedeutet es, Spiritualität nicht nur zu denken – sondern zu
sein?
Ich spreche über die Reise der Seele, wie sie im Maria-Evangelium
anklingt:
über Angst als Trennung, über Erinnerung als Rückkehr, über
Erkenntnis als inneren Weg. Nicht als dogmatisches Konzept,
sondern als lebendige Erfahrung.
Und ich teile meine Sicht auf Maria Magdalena als Königin aller
Archetypinnen.
Nicht im Sinne von Hierarchie.
Sondern als Ur-Matrix weiblicher Kraft.
Die Muse.
Die Wilde.
Die Königin.
Die Gefährtin.
Die Wissende.
Die Verkörperte.
All diese Kräfte laufen in ihr zusammen – als Symbol für eine
weibliche Spiritualität, die nicht bittet, nicht kämpft, nicht
beweist, sondern erinnert.
Diese Folge ist eine Einladung:
Deine eigene Spiritualität zu verkörpern
Deine innere Autorität nicht abzugeben
Deine Seele nicht zu delegieren
Und das Göttliche nicht außerhalb von dir zu suchen
Maria Magdalena erscheint hier nicht als ferne Heilige, sondern
als lebendige Spiegelin:
Was, wenn Erlösung Erinnerung ist?
Was, wenn Wahrheit durch deinen Körper spricht?
Was, wenn du selbst Trägerin deiner Linie bist?
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09.02.2026
28 Minuten
In dieser Folge widme ich mich dem Evangelium der Maria aus einer
historisch-forschenden Perspektive.
Es geht nicht um Legenden, Spekulationen oder spirituelle
Ausschmückung, sondern um die Frage:
Was wissen wir tatsächlich – und wie ordnen
Forscher:innen diesen Text ein?
Ich führe Schritt für Schritt durch die textliche Überlieferung,
den historischen Kontext und die theologischen Besonderheiten des
Maria-Magdalena-Evangeliums und benenne dabei bewusst auch die
Grenzen unseres Wissens.
In dieser Folge spreche ich u. a. über:
die Textgrundlage des Maria-Evangeliums und
warum wir es nur fragmentarisch kennen
weshalb Fragmentarität in der antiken Textüberlieferung der
Normalfall ist
die Datierung ins 2. Jahrhundert und was
frühe Datierung bedeutet – und was nicht
warum frühe Datierung keinen
Augenzeugenbericht impliziert
das Maria-Evangelium als schriftliche Sammlung
mündlicher Überlieferungen
die Vielfalt der frühen Jesusbewegungen im 1. und 2.
Jahrhundert
warum es zu dieser Zeit noch kein einheitliches Christentum
gab
die besondere Stellung des Maria-Evangeliums als
mystisch-erkenntnisorientierter Text
die inhaltlichen Schwerpunkte: Seele, Angst, innere Ordnung
und Erkenntnis
warum der Text kein moralisches Erlösungsdrama darstellt,
sondern einen Bewusstseinsweg
die zentrale Konfliktszene zwischen Maria, Petrus und Andreas
weshalb Marias Autorität nicht inhaltlich, sondern aufgrund
ihres Geschlechts infrage gestellt wird
die Einordnung des Maria-Evangeliums innerhalb einer größeren
gnostischen Strömung
Gemeinsamkeiten mit anderen gnostischen Texten wie Thomas
oder Philippus
den Prozess der Kanonbildung im 4. Jahrhundert und seine
machtpolitischen Hintergründe
warum Texte mit direkter Gotteserfahrung und weiblicher
Autorität ausgeschlossen wurden
wie Begriffe wie Sünde, Buße und Erlösung ursprünglich
verstanden wurden
warum diese Begriffe erst später moralisch umgedeutet wurden
die Wiederentdeckung der gnostischen Schriften in der Moderne
den Einfluss dieser Texte auf die Tiefenpsychologie, u. a.
bei Carl Gustav Jung
die bewusste Benennung dessen, was wir nicht
wissen
warum offene Fragen kein Mangel, sondern Teil
wissenschaftlicher Redlichkeit sind
die notwendige Unterscheidung zwischen historischer Forschung
und spiritueller Deutung
weshalb das Maria-Evangelium historisch relevant bleibt, auch
ohne kanonischen Status
Diese Folge ist eine Grundlage.
Sie ordnet ein, klärt Begriffe und schafft Orientierung – ohne
etwas zu behaupten, was sich historisch nicht halten lässt.
Bevor wir deuten, erinnern oder spirituell weitergehen, braucht
es Klarheit.
Alle Infos, Angebote und unser Archiv findest du auf
www.rosenlinie-mariamagdalena.de und auch auf Instagram:
www.instagram.com/rosenlinie.mariamagdalena
Urheberrecht: Bild, Musik, Text Svenja Strohmeier
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09.02.2026
13 Minuten
In dieser Folge lese ich das Evangelium der Maria Magdalena in
einer zusammenhängenden Fassung vor.
Ohne Analyse.
Ohne Einordnung.
Ohne Erklärung.
Diese Folge ist ein Raum zum Lauschen.
Das Maria-Magdalena-Evangelium ist fragmentarisch überliefert.
Teile des Anfangs und der Mitte fehlen. Was geblieben ist, trägt
dennoch eine klare Stimme: eine Lehre über die Seele, über Angst
und Erkenntnis, über innere Ordnung und Freiheit.
Maria spricht hier nicht über Jesus – sie erinnert an das, was
sie empfangen hat.
Sie spricht zu den Jüngern in einer Zeit von Angst und
Orientierungslosigkeit.
Und sie tut es mit Autorität.
Diese Lesung ist eine Einladung, den Text nicht mit dem Verstand
zu sezieren, sondern ihn im eigenen Inneren wirken zu lassen.
Vielleicht hörst du ihn historisch. Vielleicht spirituell.
Vielleicht ganz körperlich. Alles davon ist richtig.
Nimm dir Zeit.
Hör langsam.
Und beobachte, was sich in dir bewegt.
Hinweis
Die Überlieferung des Evangeliums ist unvollständig. Fehlende
Passagen werden nicht ergänzt oder interpretiert. Die Lesung
folgt dem erhaltenen Textbestand.
Manches will nicht erklärt werden.
Manches will gehört werden.
Alle Infos, weiterführendes und Angebote findest du auf
www.rosenlinie-mariamagdalena.de und auf Instagram:
www.instagram.com/rosenlinie.mariamagdalena
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Musik, Grafik & Texte: Svenja Strohmeier
Evangelium: Berliner Kodex Maria Magdalena
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08.02.2026
1 Minute
Folge 1: Maria Magdalena, Gnosis & die Rückkehr des Weiblichen
In dieser ersten Folge öffne ich den Raum für das, worum es in
diesem Podcast wirklich geht: Erinnerung.
Erinnerung an weibliches Wissen, das über Jahrhunderte verdrängt,
verbrannt, verzerrt und aus der spirituellen Geschichte gelöscht
wurde – und das wir heute dringender brauchen denn je.
Ich nehme dich mit an den Anfang der Rosenlinie und gebe dir den
historischen, spirituellen und persönlichen Rahmen für diese
Reise.
In dieser Folge erfährst du u. a.:
warum so viele Frauen heute spüren, dass etwas Wesentliches
fehlt
weshalb das göttliche Weibliche systematisch abgewertet und
ausgelöscht wurde
warum die gnostischen Schriften keine „verlorenen
Bibelkapitel“, sondern Zeugnisse einer anderen
spirituellen Linie sind
was es mit den Funden von 1945 bei Nag Hammadi auf sich hat
warum viele dieser Texte als ketzerisch galten – und oft von
oder über Frauen sprechen
warum das Evangelium der Maria Magdalena fragmentarisch ist
und was das für uns bedeutet
weshalb Maria Magdalena keine Sünderin war, sondern Trägerin
von Erkenntnis, Apostelin und Gefährtin
wie und warum ihre Autorität von Petrus und Andreas infrage
gestellt wurde – nicht wegen des Inhalts, sondern wegen ihres
Frauseins
warum Erkenntnis in der Gnosis innerlich
geschieht – nicht durch Glauben, Buße oder Opfer
was Begriffe wie Sünde, Buße und Erlösung ursprünglich
wirklich bedeuteten
warum Angst als trennende Kraft verstanden wird – und
Erkenntnis als Rückkehr zur inneren Ordnung
weshalb diese Spiritualität nicht hierarchisch, sondern
beziehungsorientiert war
welche Rolle Sophia, die geliebte Weisheit, in den
gnostischen Texten spielt
warum Carl Gustav Jung diese Schriften kannte – und wie sehr
sie seine Psychologie geprägt haben
warum spirituelle Autorität ohne Amt und Zertifikat bis heute
Angst auslöst
weshalb ich Maria Magdalena als Königin-Mutter aller
weiblichen Archetypinnen verstehe
wie Archetypen, Körperwissen, Mystik, Schamanismus und
Volkswissen hier zusammenfließen
warum moderne Weiblichkeit zwischen Unterdrückung und
Überforderung zerrieben wird
weshalb diese Arbeit keine Männer ausschließt, sondern das
Gleichgewicht wiederherstellen will
warum es nicht um Glauben geht, sondern um Erkennen
und Erinnern
Diese Folge ist eine Einladung:
dir selbst zu vertrauen
deiner inneren Weisheit Raum zu geben
Spiritualität nicht im Außen zu suchen, sondern im Erleben
dich als souveräne Autorität deines eigenen Weges zu
begreifen
Am Ende teile ich, warum dieser Podcast kein fertiges System
liefert, sondern ein offener Forschungsraum ist – historisch,
psychologisch, mystisch und zutiefst menschlich.
Willkommen am Beginn der Rosenlinie.
Du findest uns unter www.rosenlinie-mariamagdalena.de mit unserem
Archiv und allen Angeboten und Möglichkeiten, Teil der Rosenlinie
zu werden oder erstmal nur einzutauchen in das
Mysterium.
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Über diesen Podcast
Dieser Podcast ist eine Erinnerungsarbeit. Er bewegt sich an der
Schnittstelle von Geschichte, Mystik und gelebter weiblicher
Erfahrung. Im Zentrum steht Maria Magdalena – nicht als kirchliche
Figur, nicht als Mythos, sondern als Wissende, Lehrende und
Trägerin einer weiblichen Erkenntnistradition, die weitgehend
verloren gegangen ist- als Königin aller weiblichen Archetypinnen
und als Jesu´ Gefährtin, nicht als die Prostituierte, zu der sie im
6. Jahrhundert durch die Kirche gemacht wurde. Dieser Podcast
öffnet gnostische Schriften wie das Maria-Evangelium, das
Thomas-Evangelium oder das Philippus-Evangelium und viele weitere
jenseits dogmatischer Lesarten. Es geht um Erkenntnis als inneren
Prozess, um Polarität als lebendige Spannung von Bewusstsein und
Verkörperung, um Weiblichkeit als eigenständigen spirituellen Weg.
Auch Traumaintegration und therapeutische Modelle finden ihren Weg
in ein rundes Hör- und Transformationserlebnis! Gleichzeitig
schlägt dieser Podcast Brücken: zum Mystizismus, zum Schamanismus,
zur weiblichen Weisheit vieler Kulturen. Zu einem Wissen, das nie
in Büchern bewahrt wurde, sondern in Körpern, in Liedern, in
Ritualen, im Volksglauben und im Alltag von Frauen. Ein Wissen, das
zyklisch denkt, relational fühlt und Wahrheit nicht trennt vom
Leben. Auch die jungianische Psychologie findet hier ihren Platz:
Weibliche Archetypinnen werden als innere Wegweiser verstanden –
nicht als Rollenbilder, sondern als seelische Kräfte. Die Liebende,
die Weise, die Jägerin, die Seherin, die Priesterin. Sie helfen,
innere Bewegungen zu lesen, Entwicklungsphasen zu verstehen und den
eigenen Weg bewusster zu gehen. Von Maria Magdalena aus entfaltet
sich die Rosenlinie: eine lebendige Linie weiblicher Erkenntnis,
die Geschichte, Psyche, Körper und spirituelle Erfahrung verbindet.
Alte Rituale und neue Sprache treffen aufeinander. Spiritualität
wird nicht abgehoben gedacht, sondern im Leben verankert – in
Beziehungen, im Nervensystem, im inneren Erleben. Dieser Podcast
richtet sich an Frauen, die spüren, dass etwas in ihnen erinnert
werden will. Nicht belehrt. Nicht gerettet. Sondern zurückgerufen.
Maria Magdalena – Rosenlinie ist kein Wissenspodcast im klassischen
Sinn. Er ist eine Einladung, sich wieder zu verbinden – mit einer
Weisheit, die älter ist als jede Institution und lebendig genug, um
heute gelebt zu werden.
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