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17 Minuten
Mag. Julia Marte-Schwald hat einen ungewöhnlichen Zugang zum Lernen. Wer mit ihr über Pädagogik spricht, landet früher oder später im Stall – bei Cleo und ihren Eselkollegen. Denn für die Pädagogin sind die Tiere weit mehr als liebenswerte Begleiter: Sie sind geduldige Lernpartner, Beziehungsexperten und manchmal auch kleine Lehrmeister in Sachen Langsamkeit.

Text, Fotos und Podcast: Bandi Koeck

Seit August 2026 ist Marte-Schwald Schulleiterin am Schulstandort Eschen in Liechtenstein. Zuvor leitete sie die Praxisvolks- und Praxismittelschule an der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg in Feldkirch. Ihr beruflicher Weg führte sie von der klassischen Lehramtsausbildung über Legasthenietraining und Lerncoaching bis zur Schulentwicklung. Parallel dazu entstand aus ihrer Begeisterung für Tiere ein zweites pädagogisches Standbein: der Verein LEB – „Lernen, Erleben und Begegnen“.

Von der Tierärztin zur Pädagogin

Eigentlich schien ihr beruflicher Weg schon früh vorgezeichnet. Als Kind wollte Julia Marte-Schwald Tierärztin werden. Tiere gehörten immer zu ihrem Leben. Doch für das Studium hätte sie nach Wien gehen müssen – und dieser Weg ließ sich damals nicht mit ihrer Lebenssituation vereinbaren.

Stattdessen entschied sie sich für das Lehramt. Eine Entscheidung, die sie bis heute nicht bereut. Im Gegenteil: Für Marte-Schwald gehört der Lehrerberuf zu den schönsten Berufen überhaupt. Kinder und Jugendliche zu begleiten, ihnen Wissen und Fähigkeiten mitzugeben und damit ein Stück Gesellschaft mitzugestalten, empfindet sie als besondere Aufgabe.

Ihr Interesse geht dabei über den Unterricht hinaus. Schulentwicklung, Teamarbeit und Veränderungsprozesse faszinieren sie. Sie beschreibt es als besonders erfüllend, gemeinsam mit einem Team Visionen zu entwickeln, Konflikte auszuhalten und am Ende zu sehen, dass eine gemeinsame Idee tatsächlich Wirklichkeit wird.

Seit ihrem Start als Schulleiterin in Eschen steht eine große Aufgabe bevor: Zwei Schulen sollen zu einem gemeinsamen Schulstandort zusammengeführt werden. Für eine Pädagogin, die Entwicklung ausdrücklich als Chance begreift, ist das eine anspruchsvolle, aber passende Aufgabe.

Und dann kamen die Esel

Dass ausgerechnet Esel eine zentrale Rolle in ihrem pädagogischen Konzept spielen würden, war zunächst keineswegs geplant.

Marte-Schwald hatte bereits Pferde. Ihr Mann wollte ein eigenes Tier, um sich im Stall ebenfalls kümmern zu können – und entschied sich für einen Esel. Aus einem Esel wurden drei. Und aus der privaten Tierhaltung entwickelte sich schließlich ein pädagogisches Projekt.

Marte-Schwald beobachtete, dass die Esel viel Zeit im Stall verbrachten und vergleichsweise wenig Beschäftigung hatten. Während man mit Pferden reitet, sind Esel häufig einfach da. Also begann sie, intensiver mit ihnen zu arbeiten, absolvierte entsprechende Ausbildungen und besuchte Kurse.

Dabei entdeckte sie Eigenschaften, die die Tiere für die pädagogische Arbeit geradezu prädestinieren.

Esel lassen sich nicht einfach herumkommandieren. Sie machen mit, wenn sie den Sinn einer Aufgabe erkennen. Für Marte-Schwald liegt darin ein wesentlicher Unterschied zum Pferd: Beim Esel müsse man stärker über Beziehung arbeiten. Autorität allein funktioniere nicht.

Genau diese Eigenart macht die Tiere für sie so interessant. „Die akzeptieren nicht einfach so eine Autorität, da muss man wirklich an der Beziehung arbeiten“, beschreibt sie im Gespräch.

Die Kunst der Langsamkeit

Esel bringen etwas mit, das im hektischen Alltag selten geworden ist: Ruhe.

Sie sind keine Fluchttiere und strahlen eine besondere Gelassenheit aus. Im Umgang mit Kindern wirken sie entschleunigend. Diese Ruhe kann sich auf den Menschen übertragen – und auch Marte-Schwald selbst spricht davon, dass ihre Tiere sie „erden“.
51 Sekunden
Kurz vor der hundertsten Folge in einem kurzen Videobeitrag eine kleine Vorstellung:

Willkommen bei „derpodcaster.com“ – deiner wöchentlichen Dosis Vorarlberg, Liechtenstein, Schweiz, Deutschland bis Südtirol sowie den specials "derpodcaster auf Reisen"!

Aus einem gemütlichen Studio im Herzen des Ländles nimmt dich Bandi Koeck mit auf eine unterhaltsame Reise durch Kultur, Kunst und Leben. Mit einer einzigartigen Mischung aus spannenden Interviews, humorvollen Einblicken und tiefgründigen Gesprächen bringt dir dieser Podcast das Beste aus der deutschsprachigen Region und darüber hinaus. Lass dich von authentischen Geschichten inspirieren und sei Teil einer wachsenden Community von Gleichgesinnten.
43 Minuten
Hannes Steinhauser-Teufel ist kein Mensch für einfache Antworten. Der 1971 in Bregenz geborene und heute in Feldkirch lebende Lehrer, Reisende, Rechercheur und leidenschaftliche Autodidakt kann sich stundenlang mit einer geologischen Formation, einer antiken Schiffsreise, einem griechischen Wort oder einer medizinischen Fragestellung beschäftigen. Auffällig ist dabei weniger die Zahl seiner Interessen als die Konsequenz, mit der er ihnen nachgeht. Hat ihn ein Thema gepackt, will er es genau wissen. Und wenn eine etablierte Erklärung für ihn nicht schlüssig erscheint, beginnt die eigentliche Arbeit erst.

Steinhauser-Teufel ist ein kritischer Freigeist im eigentlichen Sinn: nicht deshalb, weil er grundsätzlich gegen etablierte Auffassungen wäre, sondern weil er ihnen nicht allein aufgrund ihrer Autorität vertraut. Er möchte Quellen sehen, Zusammenhänge verstehen, Begriffe auf ihre ursprüngliche Bedeutung zurückführen und Widersprüche aufspüren. Seine Neugier bewegt sich dabei erstaunlich frei zwischen Naturwissenschaft, Geschichte, Religion, Medizin, Sprache, Archäologie und körperlicher Selbsterfahrung.

Seine Denkweise ist von einem Grundimpuls geprägt: Was wissen wir tatsächlich – und was glauben wir nur zu wissen?

Seine Beschäftigung mit der Geologie begann schon in der Kindheit. Aufgewachsen am Blasenberg bei Feldkirch, blickte Steinhauser-Teufel früh auf die Landschaft, die später zu einem seiner großen Forschungsfelder werden sollte. Die Erklärung, die er in der Volksschule für die Entstehung der Illschluchten bekam, überzeugte ihn bereits damals nicht vollständig. Die Ill, so wurde es vermittelt, habe sich über Jahrtausende und Jahrmillionen ihren Weg durch das Gestein gegraben. Für den jungen Hannes passte dieses Bild jedoch nicht recht zu den geradlinigen Schluchten und den auffallend schmalen Bergkämmen der Umgebung.

Bemerkenswert ist, dass aus diesem kindlichen Zweifel keine Ablehnung von Wissenschaft entstand, sondern ein lebenslanges Bedürfnis, wissenschaftliche Erklärungen selbst zu prüfen. Die Landschaft vor seiner Haustür wurde für ihn zu einem offenen Geschichtsbuch.

Heute beschäftigt er sich intensiv mit der Entstehung der Alpen und mit den geologischen Vorgängen, die Vorarlberg, die Ostschweiz, Tirol und Liechtenstein geprägt haben. Dabei interessiert ihn besonders die lange Geschichte der Region vor dem Menschen – eine Zeit, in der die heutige Alpenlandschaft noch nicht existierte und große Teile Europas unter dem Meer lagen.

Steinhauser-Teufel verweist auf die Tethys, jenes urzeitliche Meer, das im Zusammenhang mit der Entwicklung des Superkontinents Pangaea eine zentrale Rolle spielte. Die Region des heutigen Alpenraums war einst von Meer bedeckt. Aus Ablagerungen, Bewegungen der Erdkruste und späteren geologischen Prozessen entstand schließlich die Landschaft, die wir heute als Alpen kennen.

Dabei begnügt er sich nicht mit der geläufigen Darstellung. Er entwickelt eigene Erklärungsansätze und stellt insbesondere Fragen nach der Wirkung gewaltiger Eismassen und deren Druck auf die Erdkruste. Seine Überlegungen stehen teilweise deutlich außerhalb etablierter wissenschaftlicher Erklärungsmodelle. Gerade das macht die Geologie für ihn interessant: Sie ist für ihn kein abgeschlossenes Kapitel, sondern ein Feld, in dem Beobachtung, Überlieferung und Interpretation miteinander ringen.

Ähnlich kritisch nähert sich Steinhauser-Teufel dem Thema Klima. Er weist die Bezeichnung „Klimaleugner“, die ihm zugeschrieben wird, zurück und bezeichnet sich selbst vielmehr als „Klimabefürworter“. Seine Vorstellung eines stabilen Klimasystems basiert auf der Annahme, dass natürliche Rückkopplungsmechanismen eine wesentlich größere Rolle spielen, als dies in öffentlichen Debatten häufig dargestellt werde.
16 Minuten
Norbert Perger ist Aufgussmeister im Südtiroler Pustertal. Er jongliert Handtücher auf einem Finger, lässt Vulkane in der Sauna ausbrechen und sitzt privat kaum je in einer Kabine.

Es zischt, es duftet nach Wacholder und Zitrone, und ein Handtuch kreist durch die 90 Grad heiße Luft. Dann balanciert es plötzlich auf einem einzigen Finger, als hätte die Schwerkraft frei. In Ehrenburg (Casteldarne) im Südtiroler Pustertal ist das keine Zirkusnummer, sondern ein ganz normaler Aufguss bei Norbert Perger.

Mit Wellness hatte Norbert Perger ursprünglich wenig am Hut. Der Jahrgang 1970 ist gelernter Maler und Lackierer und Trockenbauer. Den Bademeisterschein machte er in jungen Jahren, praktiziert hat er ihn nie. Dann wurde in seiner Gegend ein öffentliches Schwimmbad gebaut, es fehlten Bademeister, und Perger hatte „die Schnauze voll" von der Arbeit auf dem Bau.

Er wechselte kurzfristig die Branche. Ein Jahr lang war er Bademeister, dann rutschte er Stück für Stück in den Saunabereich. Das war vor 13, 14 Jahren, und Schulungen oder Kurse gab es damals nicht. Die Kolleginnen und Kollegen zeigten ihm, was sie konnten, und es dauerte „lange, lange, lange", bis er selbst etwas konnte. Learning by doing, im wörtlichsten Sinn.

Man würde annehmen, dass jemand mit diesem Beruf privat ein Hitze-Junkie ist. Perger sagt das Gegenteil: Wenn er nicht gerade aufgießt, sitzt er vielleicht zweimal im Jahr in einer Kabine. Der Grund ist einfach. Rund 500 Kabinen im Jahr macht er beruflich, da muss er in der Freizeit nicht auch noch reinliegen.

Perger gießt nicht nur Wasser auf. Er arbeitet gern mit Eis, und das hat handfeste Gründe. Wasser braucht zum Verdampfen mehr Sauerstoff als Eis, und mehr Sauerstoff in der Kabine macht das Schwitzen leichter. Außerdem ist Eis der ideale Duftträger: Ätherische Öle mischen sich nicht mit Wasser, auf dem Eis lassen sie sich einfach aufbringen. Aus dem Eis formt er auch Schneekugeln, Herzen oder Pyramiden.

Seine Öle bezieht er am liebsten von einer Ölbrennerei aus der Nachbarschaft, rund zehn Kilometer entfernt. Sie sind biologisch, und die Wege sind kurz. Bei der Show, bei der wir dabei waren, kamen Wacholder, Lavendel, Lärche, Eukalyptus und Zitrone zum Einsatz. Im Dampfbad bietet er zudem jeden Tag ein anderes Peeling an, etwa Echinacea mit Blutorange, Rosmarin oder Latschenkiefer.

Und das Bier? Ein Bieraufguss sieht spektakulär aus, wenn die Flasche über den Ofen kippt. Perger empfiehlt aber, das Bier lieber hinterher zu genießen. Hefeweizen müsste man im Verhältnis 1:10 verdünnen, für die Steine ist es nicht ideal, und danach riecht die Kabine nach Toastbrot.

Wer denkt, ein Aufguss bestehe aus Wedeln und Schwitzen, kennt Perger nicht. Er hat schon Aufgüsse rund um die Schlümpfe, ein Bergwerk und Lasershows inszeniert. Er hat sich als Gladiator verkleidet und Party-Aufgüsse mit Technomusik veranstaltet. Sein größter Coup war ein Vulkan mit Trockeneis und rotem Licht, der mitten in der Sauna Rauch spuckte: „gigantisch".

Sein Erfolgsrezept ist ein Lächeln. „Wenn man einem Gast ein Lächeln aufs Gesicht zaubern kann, dann hat man schon gewonnen." Dazu braucht es aber auch die Gäste: „Es braucht immer die Gäste dazu."

Das Handtuch-Jonglieren auf einem Finger hat er in drei Monaten täglichen Übens gelernt, ohne Stangen oder andere Hilfsmittel, nur mit einem normalen Textilhandtuch. Nicht jedes Handtuch fliegt gleich. Länge und Gewicht verändern das Flugverhalten, und viele seiner Tricks funktionieren mit einem fremden Handtuch nicht mehr. Perger vergleicht das mit Skifahrern, die mit der Ausrüstung der Konkurrenz auch nicht ihr Bestes zeigen.

Perger ist zweisprachig aufgewachsen und spricht fließend Deutsch und Italienisch. Als wir ihn fragen, ob er sich eher als Südtiroler, Italiener oder Altösterreicher fühlt, antwortet er ehrlich: Er fühlt sich als Südtiroler. Als Österreicher würde er sich nicht bezeichnen, als Italiener auch nicht. I
8 Minuten
Sie kennt die Welt des Films ebenso wie die Bühne, Hollywood ebenso wie Vorarlberg: Laura Bilgeri ist eine jener Künstlerinnen, die sich nur schwer auf ein einziges Genre festlegen lassen. Als Schauspielerin stand sie unter anderem mit internationalen Größen wie Wesley Snipes vor der Kamera, als Sängerin entwickelt sie ihre eigenen Songs und mit ihrer „Jazz Affair“ widmet sie sich gleichzeitig den zeitlosen Klassikern des American Songbook.

Bei ihrem Auftritt in Frastanz zeigte sich einmal mehr, wie selbstverständlich sich diese unterschiedlichen Seiten miteinander verbinden lassen. Als Support Act von Alvaro Soler präsentierte Bilgeri gemeinsam mit ihrer Band ihre eigenen Songs und sorgte dabei für einen rockigen Auftakt. Für die Künstlerin war der Auftritt in mehrfacher Hinsicht eine Premiere: Zum ersten Mal spielte sie in Frastanz und zugleich in einem Zelt. Gerade die Akustik stellte dabei eine besondere Herausforderung dar, denn ein Zelt verändert seinen Klang erheblich, sobald sich zahlreiche Menschen darin befinden.

„Es gibt ein erstes Mal für alles“, beschreibt Bilgeri die Situation gelassen. Trotz des sommerlichen Kaiserwetters freute sie sich auf die ungewohnte Konzertumgebung. Ihr Ziel war klar: das Publikum für den späteren Headliner Alvaro Soler musikalisch in Stimmung zu bringen. Support Acts seien eine besondere Gelegenheit, vor vielen Menschen die eigene Musik vorzustellen. Langfristig gibt es für Bilgeri dabei auch eine klare Perspektive: selbst irgendwann als Headlinerin auf der Bühne zu stehen.

Musikalisch bewegt sich Laura Bilgeri derzeit bewusst zwischen zwei sehr unterschiedlichen Projekten. Auf der einen Seite steht ihre eigene Popmusik, die sie als ihr „Pop-Baby“ bezeichnet. Die Songs schreibt sie selbst – gemeinsam mit ihrem Produzenten Lukas Pitschner. Bilgeri übernimmt dabei die Texte, während Pitschner die Musik komponiert und gleichzeitig als Schlagzeuger Teil ihrer Live-Band ist.

Auf der anderen Seite steht die „Jazz Affair“. Hier zeigt sich eine ganz andere musikalische Seite der Sängerin. Bilgeri bezeichnet sich selbst als „alte Seele“, wenn es um Musik geht, und ihre Vorliebe gilt insbesondere dem American Songbook. Im Mittelpunkt stehen Lieblingssongs aus den 1930er-, 1940er- und 1950er-Jahren.

Was zunächst wie ein Gegensatz klingt, passt für Bilgeri ganz selbstverständlich zusammen. Ihre Liebe zum Jazz ist nicht nur eine Bühnenidee, sondern Teil ihres privaten Musikgeschmacks. Die zeitlosen Melodien und die Atmosphäre dieser Ära faszinieren sie seit Jahren.

Nach dem Auftakt der „Jazz Affair“ im März wurde das Projekt im Herbst weitergeführt. Geplant war eine Tour durch Ostösterreich mit Auftritten unter anderem in Wien und Graz sowie weiteren Stationen. Für diese Konzerte war eine siebenköpfige Band vorgesehen. Die größere Big-Band-Besetzung mit rund 20 Musikern soll zu einem späteren Zeitpunkt wieder zum Einsatz kommen.

Dass Laura Bilgeri heute zwischen Musik und Film pendelt, hat eine besondere Vorgeschichte. Einen großen Teil ihres bisherigen Lebens verbrachte sie in Los Angeles, wo sie arbeitete und lebte. Hollywood wurde zu einem wichtigen Bestandteil ihrer beruflichen Biografie.

Bekannt wurde sie unter anderem durch ihre Rolle in „Der Atem des Himmels“, die zugleich einen frühen wichtigen Schritt in ihre Filmkarriere markierte. Später folgten internationale Produktionen und Begegnungen mit bekannten Schauspielern. Besonders die Arbeit in Los Angeles prägte Bilgeri nachhaltig.

Dass sie heute wieder stärker musikalisch in Erscheinung tritt, hat auch mit einer unerwarteten Entwicklung während der Lockdowns zu tun. Bilgeri erzählt, dass sie durch diese Zeit zur Musik gekommen sei. Obwohl die Musik inzwischen einen wichtigen Platz in ihrem Leben einnimmt, bezeichnet sie diesen Bereich ihrer Karriere selbst noch als vergleichsweise jung.
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Über diesen Podcast

Bandi Koeck erzählt Geschichten, die sonst niemand hört. Als Journalist interviewte er prominente Persönlichkeiten aus Musik, Kultur und Sport. Doch irgendwann erkannte er: Die wichtigsten Geschichten beginnen oft dort, wo niemand zuhört. Deshalb wurde er Lehrer. Heute begleitet er junge Menschen dabei, ihre eigene Geschichte zu schreiben – weil er aus eigener Erfahrung weiß, wie es sich anfühlt, nicht gehört zu werden. Sein 14-jähriges Ich trägt er bis heute in sich. Ehrlich tiefgründig, inspirierend. Podcast über Bildung, Gesellschaft, Kunst, Storytelling, Mut und Menschen, die bewegen....
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