Studium und dann? Archiv
41 Episoden
51 Minuten
Warum gehen Menschen demonstrieren, und können Demonstrationen wirklich etwas gegen den Rechtsruck und die daraus erwachsende Gefährdung unserer Demokratie ausrichten? Das sind die Fragen, mit denen sich Dr. Nina-Kathrin Wienkoop täglich auseinandersetzt. Als Politikwissenschaftlerin an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg und Vorstandsmitglied des Instituts für Protest und Bewegungsforschung (ipb) beobachtet sie Demonstrationen nicht nur, sondern analysiert sie und befragt systematisch Demonstrierende, so auch bei den „Demos gegen rechts", die medial große Aufmerksamkeit erhalten haben. Wie sich ihre Arbeit in diesem Kontext konkret gestaltet, welche Erkenntnisse sie dabei gewinnt und warum sie seitdem als Privatperson häufig nur noch ohne Schild an Demonstrationen teilnimmt, erzählt sie in dieser Episode.
Ihren akademischen Weg begann Nina mit einem Bachelorstudium in Ethnologie und Politikwissenschaften in Göttingen und einem anschließenden Master in Politischer Wissenschaft und Regierung an der Freien Universität Berlin. Hier kam sie im Rahmen der Friedens- und Konfliktforschung das erste Mal mit dem Thema Gruppendynamiken in Berührung: Wie entstehen diese, wer setzt sich durch, wer organisiert sich, wer bleibt still? Diese Fragen wurden schließlich die Grundlage für das, was in Ninas Promotion folgte: Für ihre Dissertation an der Leuphana Universität Lüneburg untersuchte sie, wie Protestbewegungen in Ländern, in denen demokratische Institutionen unter Druck geraten, als Schutzschild gegen die Aushöhlung der Demokratie wirken können. Konkret analysierte sie, was passiert, wenn Präsident:innen versuchen, nach Ablauf ihrer in der Verfassung festgesetzten Amtszeit weiter zu regieren, und welche Rolle zivilgesellschaftliche Mobilisierung dabei spielt, das zu verhindern. Für die Feldforschung reiste sie nach Westafrika, nach Burkina Faso und in den Senegal, lernte, in einem ganz neuen kulturellen Kontext zu forschen und auch die eigene Rolle als Wissenschaftlerin immer wieder kritisch zu hinterfragen. Diese Erfahrungen, berichtet sie, haben sie bis heute geprägt und haben ihr Verständnis von der eigenen Arbeit grundlegend beeinflusst.
Die Promotion selbst, die sie 2020 abschloss, beschreibt Nina als einen Weg, der sich Stück für Stück ergeben hat und nie vollständig vorgezeichnet war. Als Erstakademikerin gab es für sie von Anfang an eine klare innere Verbindung zwischen Bildung und der Freiheit, persönlich zu wachsen, sich entfalten und auf unterschiedlichste Arten einbringen zu dürfen. Diese Grundhaltung ließ sie auch ungewöhnliche berufliche Wege in Betracht ziehen: Den Entschluss, zu promovieren, fasste sie nicht aus dem inneren Wunsch, Professorin zu werden, sondern weil ihr eine Kollegin gezeigt hatte, dass nach einer Promotion ganz unterschiedliche Wege denkbar sind, um sich beruflich zu verwirklichen und zugleich einen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenleben zu leisten. Diese Erkenntnis beschreibt Nina als einen der prägendsten Momente ihrer Zeit an der Universität.
Hört rein und erfahrt die Antworten auf folgende Fragen: Wie läuft eine Demonstrant:innenbefragung in der Praxis ab? Warum plädiert Dr. Nina-Kathrin Wienkoop dafür, dass Streiten nicht das Gegenteil von Demokratie ist, sondern ihr Kern? Und was können wir selbst tun, wenn wir von der Politik müde sind und den Eindruck haben, als einzelne:r Wähler:in wenig bewirken zu können?
Viel Spaß beim Hören!
Moderiert wird diese Episode von: Helena Minner
Das Interview fand statt im Februar 2025
Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen: https://studium-und-dann.com/?p=16565
Ihren akademischen Weg begann Nina mit einem Bachelorstudium in Ethnologie und Politikwissenschaften in Göttingen und einem anschließenden Master in Politischer Wissenschaft und Regierung an der Freien Universität Berlin. Hier kam sie im Rahmen der Friedens- und Konfliktforschung das erste Mal mit dem Thema Gruppendynamiken in Berührung: Wie entstehen diese, wer setzt sich durch, wer organisiert sich, wer bleibt still? Diese Fragen wurden schließlich die Grundlage für das, was in Ninas Promotion folgte: Für ihre Dissertation an der Leuphana Universität Lüneburg untersuchte sie, wie Protestbewegungen in Ländern, in denen demokratische Institutionen unter Druck geraten, als Schutzschild gegen die Aushöhlung der Demokratie wirken können. Konkret analysierte sie, was passiert, wenn Präsident:innen versuchen, nach Ablauf ihrer in der Verfassung festgesetzten Amtszeit weiter zu regieren, und welche Rolle zivilgesellschaftliche Mobilisierung dabei spielt, das zu verhindern. Für die Feldforschung reiste sie nach Westafrika, nach Burkina Faso und in den Senegal, lernte, in einem ganz neuen kulturellen Kontext zu forschen und auch die eigene Rolle als Wissenschaftlerin immer wieder kritisch zu hinterfragen. Diese Erfahrungen, berichtet sie, haben sie bis heute geprägt und haben ihr Verständnis von der eigenen Arbeit grundlegend beeinflusst.
Die Promotion selbst, die sie 2020 abschloss, beschreibt Nina als einen Weg, der sich Stück für Stück ergeben hat und nie vollständig vorgezeichnet war. Als Erstakademikerin gab es für sie von Anfang an eine klare innere Verbindung zwischen Bildung und der Freiheit, persönlich zu wachsen, sich entfalten und auf unterschiedlichste Arten einbringen zu dürfen. Diese Grundhaltung ließ sie auch ungewöhnliche berufliche Wege in Betracht ziehen: Den Entschluss, zu promovieren, fasste sie nicht aus dem inneren Wunsch, Professorin zu werden, sondern weil ihr eine Kollegin gezeigt hatte, dass nach einer Promotion ganz unterschiedliche Wege denkbar sind, um sich beruflich zu verwirklichen und zugleich einen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenleben zu leisten. Diese Erkenntnis beschreibt Nina als einen der prägendsten Momente ihrer Zeit an der Universität.
Hört rein und erfahrt die Antworten auf folgende Fragen: Wie läuft eine Demonstrant:innenbefragung in der Praxis ab? Warum plädiert Dr. Nina-Kathrin Wienkoop dafür, dass Streiten nicht das Gegenteil von Demokratie ist, sondern ihr Kern? Und was können wir selbst tun, wenn wir von der Politik müde sind und den Eindruck haben, als einzelne:r Wähler:in wenig bewirken zu können?
Viel Spaß beim Hören!
Moderiert wird diese Episode von: Helena Minner
Das Interview fand statt im Februar 2025
Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen: https://studium-und-dann.com/?p=16565
34 Minuten
Irgendwo in einem Staatsforst bei Mülheim an der Ruhr steht Larissa Weber vor einer Gruppe von Grundschüler:innen, die noch nie im Wald waren und zunächst auch keine Lust haben, das zu ändern. Wenig später flitzen dieselben Kinder zwischen den Bäumen hin und her, bauen Tipis und fragen Larissa über Pflanzen und Tiere aus. Was noch alles in dieser Woche passiert ist und warum sie dieser Ausflug zu einem ihrer prägendsten beruflichen Erlebnisse zählt, davon berichtet Larissa in dieser Episode.
Unsere heutige Gästin hat bis 2023 Umweltwissenschaften im Bachelor an der Leuphana Universität Lüneburg studiert und arbeitete bereits als Werkstudentin bei der Arboretum Foundation in Hamburg, für die sie heute als Umweltwissenschaftlerin tätig ist. Die noch junge gemeinnützige Organisation, deren Aufbau Larissa von Anfang an miterlebt hat, hat sich getreu ihrem Motto „Deutschlands Schulen forsten auf“ auf Umweltbildungsprojekte mit Schulen spezialisiert: Sie bietet Walderlebnistage und Projektwochen an, pflanzt sogenannte Tiny Forests auf Schulgeländen und führt Aufforstungsaktionen in Staatswäldern durch, die durch den Klimawandel beschädigt wurden.
Wie sie im Gespräch mit Daniel berichtet, ist ihr Berufsalltag sehr vielfältig: Mal sitzt sie vor dem Schreibtisch und schreibt Förderanträge für Umweltstiftungen, mal ist sie mit Schulkindern im Wald und entwickelt Methoden, wie sich Natur mit allen Sinnen erleben lässt. An anderen Tagen spricht sie mit Schulleitungen über die Umsetzung eines Projekts oder packt selbst bei Pflanzaktionen mit an. Dass sie sich dabei oft auf neue Situationen einstellen muss, sieht sie nicht als Hindernis, sondern als Teil dessen, was ihre Arbeit so besonders macht.
Optimal auf ihre heutige Tätigkeit vorbereitet hat Larissa ihr Studium der Umweltwissenschaften an der Leuphana. Sie hat die Universität bewusst gewählt, weil es hier möglich ist, Nachhaltigkeitswissenschaften mit sozialem Fokus zu studieren. Zunächst legt das Studium Grundlagen in Ökologie und Chemie genauso wie in Nachhaltigkeitskommunikation und Statistik, in späteren Semestern werden verschiedene politisch, ökologisch oder sozialwissenschaftlich ausgerichtete Module angeboten. In ihrem Nebenfach Psychology and Society entwickelte Larissa gemeinsam mit Kommiliton:innen einen Workshop zu Klimagefühlen und Klimaangst, der Menschen dabei helfen sollte, engagiert und handlungsfähig zu bleiben, ohne „auszubrennen“.
Während ihrer Studentinnenzeit engagierte sich Larissa zudem unter anderem beim Klimaentscheid Lüneburg. In diesem Rahmen stellte sie mit einem kleinen Team ein Bürgerbegehren auf die Beine, schrieb Förderanträge und machte Öffentlichkeitsarbeit. Larissas Engagement zahlte sich schließlich aus, denn ihr Begehren war erfolgreich: Über 8.000 Lüneburger Unterschriften führten dazu, dass sich die Stadt verpflichtete, bis 2030 klimaneutral zu werden. Larissa erlebte, dass sie selbst ganz konkret einen Beitrag zum Klimaschutz leisten konnte, eine Motivation, die sie auch heute in ihrem Job weiterhin begleitet und ihr hilft, mit Herausforderungen umzugehen, seien es bürokratische Hürden oder erschöpfte Schulleitungen.
Hört rein und erfahrt die Antworten auf folgende Fragen: Wie gelingt es, Kinder für den Wald zu begeistern, die noch nie zuvor einen Fuß hineingesetzt haben? Warum ist es im Bereich Umweltbildung eine echte Stärke, wenn man Generalist:in ist und sich in viele Bereiche einarbeiten kann? Und was steckt hinter der Idee des „Waldparfüms"?
Viel Spaß beim Hören!
Moderiert wird diese Episode von: Daniel Persiel
Das Gespräch fand statt im November 2024
Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen: https://studium-und-dann.com/?p=13248
Unsere heutige Gästin hat bis 2023 Umweltwissenschaften im Bachelor an der Leuphana Universität Lüneburg studiert und arbeitete bereits als Werkstudentin bei der Arboretum Foundation in Hamburg, für die sie heute als Umweltwissenschaftlerin tätig ist. Die noch junge gemeinnützige Organisation, deren Aufbau Larissa von Anfang an miterlebt hat, hat sich getreu ihrem Motto „Deutschlands Schulen forsten auf“ auf Umweltbildungsprojekte mit Schulen spezialisiert: Sie bietet Walderlebnistage und Projektwochen an, pflanzt sogenannte Tiny Forests auf Schulgeländen und führt Aufforstungsaktionen in Staatswäldern durch, die durch den Klimawandel beschädigt wurden.
Wie sie im Gespräch mit Daniel berichtet, ist ihr Berufsalltag sehr vielfältig: Mal sitzt sie vor dem Schreibtisch und schreibt Förderanträge für Umweltstiftungen, mal ist sie mit Schulkindern im Wald und entwickelt Methoden, wie sich Natur mit allen Sinnen erleben lässt. An anderen Tagen spricht sie mit Schulleitungen über die Umsetzung eines Projekts oder packt selbst bei Pflanzaktionen mit an. Dass sie sich dabei oft auf neue Situationen einstellen muss, sieht sie nicht als Hindernis, sondern als Teil dessen, was ihre Arbeit so besonders macht.
Optimal auf ihre heutige Tätigkeit vorbereitet hat Larissa ihr Studium der Umweltwissenschaften an der Leuphana. Sie hat die Universität bewusst gewählt, weil es hier möglich ist, Nachhaltigkeitswissenschaften mit sozialem Fokus zu studieren. Zunächst legt das Studium Grundlagen in Ökologie und Chemie genauso wie in Nachhaltigkeitskommunikation und Statistik, in späteren Semestern werden verschiedene politisch, ökologisch oder sozialwissenschaftlich ausgerichtete Module angeboten. In ihrem Nebenfach Psychology and Society entwickelte Larissa gemeinsam mit Kommiliton:innen einen Workshop zu Klimagefühlen und Klimaangst, der Menschen dabei helfen sollte, engagiert und handlungsfähig zu bleiben, ohne „auszubrennen“.
Während ihrer Studentinnenzeit engagierte sich Larissa zudem unter anderem beim Klimaentscheid Lüneburg. In diesem Rahmen stellte sie mit einem kleinen Team ein Bürgerbegehren auf die Beine, schrieb Förderanträge und machte Öffentlichkeitsarbeit. Larissas Engagement zahlte sich schließlich aus, denn ihr Begehren war erfolgreich: Über 8.000 Lüneburger Unterschriften führten dazu, dass sich die Stadt verpflichtete, bis 2030 klimaneutral zu werden. Larissa erlebte, dass sie selbst ganz konkret einen Beitrag zum Klimaschutz leisten konnte, eine Motivation, die sie auch heute in ihrem Job weiterhin begleitet und ihr hilft, mit Herausforderungen umzugehen, seien es bürokratische Hürden oder erschöpfte Schulleitungen.
Hört rein und erfahrt die Antworten auf folgende Fragen: Wie gelingt es, Kinder für den Wald zu begeistern, die noch nie zuvor einen Fuß hineingesetzt haben? Warum ist es im Bereich Umweltbildung eine echte Stärke, wenn man Generalist:in ist und sich in viele Bereiche einarbeiten kann? Und was steckt hinter der Idee des „Waldparfüms"?
Viel Spaß beim Hören!
Moderiert wird diese Episode von: Daniel Persiel
Das Gespräch fand statt im November 2024
Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen: https://studium-und-dann.com/?p=13248
1 Stunde 11 Minuten
In Cannes auf berühmte Filmschaffende treffen und ein Publikum erleben, das einen Film minutenlang mit Standing Ovations feiert. Für Charlotte „Lotte" Peters ist das kein Traum, sondern eine Erinnerung und zugleich auch ein Ziel für die Zukunft: Sie war bereits als Zuschauerin bei dem französischen Filmfestival dabei und möchte als Produzentin mit einem eigenen Film eines Tages auf diesen roten Teppich zurückkehren.
Lotte hat bis 2021 Kulturwissenschaften im Bachelor an der Leuphana Universität Lüneburg studiert. Heute macht sie ihren Master in Film- und Fernsehproduktion an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf und arbeitet parallel dazu als Werkstudentin bei der Berliner Filmproduktionsfirma „Achtung Panda!". Lottes Arbeitgeber hat unter anderem den Berlinale-Film „Ellbogen" produziert und zählt zu den 75 führenden unabhängigen europäischen Produktionsfirmen. Unsere Gästin beschreibt ihren Arbeitsalltag dort als abwechslungsreich und von kreativen Tätigkeiten bestimmt: Sie lektoriert Stoffe aller Art, von Romanen über Treatments bis hin zu Drehbüchern, schreibt Gutachten darüber, welche Geschichten das Potenzial für eine Adaption haben, und begleitet auch darüber hinaus den weiten Weg von der Idee bis zum fertigen Film.
Wie dieser Weg genau aussieht, wissen die wenigsten. Lotte erklärt in dieser Episode, was Filmproduktion eigentlich bedeutet und wieso es entscheidend ist, sich früh mit Finanzierungsfragen und den praktischen Abläufen am Set zu befassen. Auch das komplizierte System der deutschen Filmförderung nimmt sie unter die Lupe und zeigt, warum zwischen der ersten Idee und der Kinopremiere eines Arthouse-Films manchmal viele Jahre liegen.
Neben ihrer Werkstudententätigkeit bei „Achtung Panda!" arbeitet Lotte selbst an zwei Projekten: Zum einen produziert sie im Rahmen ihres Masterstudiums den Dokumentarfilm „Frauen auf der Flucht" über Seenotrettung aus weiblicher Perspektive, entstanden in Zusammenarbeit mit dem RBB und mit Unterstützung der Berlin-Brandenburg-Filmförderung. Zum anderen arbeitet sie an ihrem Abschlussprojekt, einem Spielfilm über queere Sexarbeiter:innen mit dem Titel „The Melting Mood Of Ecstasy". Beide Projekte könnten unterschiedlicher kaum sein, und genau das macht sie für Lotte so spannend: Dokumentation und Drama fordern sie als Produzentin auf ganz verschiedene Weisen heraus.
Eine entscheidende Etappe auf ihrem Weg hin zur Arbeit als Filmproduzentin war Lottes Bachelorstudium in Kulturwissenschaften an der Leuphana. Queere und feministische Theorien, die sie an der Universität in Lüneburg kennenlernte, ermöglichten ihr einen neuen Blick auf gesellschaftliche Problemstellungen, mit denen sie sich jetzt in ihren eigenen Filmen auseinandersetzt. Was sie im Studium hier zudem gelernt hat, ist die Fähigkeit zur Selbstreflexion, ein Gefühl zu entwickeln, was für sie selbst richtig ist und sie sich ganz und gar lebendig fühlen lässt.
Hört rein und erfahrt die Antworten auf folgende Fragen: Warum reicht es nach Lottes Einschätzung in der Filmproduktion nicht, sich für gute Geschichten begeistern zu können, und welche weiteren Fähigkeiten sollte man mitbringen, wenn man in der Filmwelt Fuß fassen möchte? Wie sieht der Weg aus, wenn ein Roman für das Kino adaptiert werden soll? Und warum empfiehlt Lotte, unbedingt in unabhängige Programmkinos zu gehen und sich deutsche Filme anzusehen?
Viel Spaß beim Hören!
Moderiert wird diese Episode von: Helena Minner
Das Gespräch fand statt im August 2024
Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen: https://studium-und-dann.com/?p=13242
Lotte hat bis 2021 Kulturwissenschaften im Bachelor an der Leuphana Universität Lüneburg studiert. Heute macht sie ihren Master in Film- und Fernsehproduktion an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf und arbeitet parallel dazu als Werkstudentin bei der Berliner Filmproduktionsfirma „Achtung Panda!". Lottes Arbeitgeber hat unter anderem den Berlinale-Film „Ellbogen" produziert und zählt zu den 75 führenden unabhängigen europäischen Produktionsfirmen. Unsere Gästin beschreibt ihren Arbeitsalltag dort als abwechslungsreich und von kreativen Tätigkeiten bestimmt: Sie lektoriert Stoffe aller Art, von Romanen über Treatments bis hin zu Drehbüchern, schreibt Gutachten darüber, welche Geschichten das Potenzial für eine Adaption haben, und begleitet auch darüber hinaus den weiten Weg von der Idee bis zum fertigen Film.
Wie dieser Weg genau aussieht, wissen die wenigsten. Lotte erklärt in dieser Episode, was Filmproduktion eigentlich bedeutet und wieso es entscheidend ist, sich früh mit Finanzierungsfragen und den praktischen Abläufen am Set zu befassen. Auch das komplizierte System der deutschen Filmförderung nimmt sie unter die Lupe und zeigt, warum zwischen der ersten Idee und der Kinopremiere eines Arthouse-Films manchmal viele Jahre liegen.
Neben ihrer Werkstudententätigkeit bei „Achtung Panda!" arbeitet Lotte selbst an zwei Projekten: Zum einen produziert sie im Rahmen ihres Masterstudiums den Dokumentarfilm „Frauen auf der Flucht" über Seenotrettung aus weiblicher Perspektive, entstanden in Zusammenarbeit mit dem RBB und mit Unterstützung der Berlin-Brandenburg-Filmförderung. Zum anderen arbeitet sie an ihrem Abschlussprojekt, einem Spielfilm über queere Sexarbeiter:innen mit dem Titel „The Melting Mood Of Ecstasy". Beide Projekte könnten unterschiedlicher kaum sein, und genau das macht sie für Lotte so spannend: Dokumentation und Drama fordern sie als Produzentin auf ganz verschiedene Weisen heraus.
Eine entscheidende Etappe auf ihrem Weg hin zur Arbeit als Filmproduzentin war Lottes Bachelorstudium in Kulturwissenschaften an der Leuphana. Queere und feministische Theorien, die sie an der Universität in Lüneburg kennenlernte, ermöglichten ihr einen neuen Blick auf gesellschaftliche Problemstellungen, mit denen sie sich jetzt in ihren eigenen Filmen auseinandersetzt. Was sie im Studium hier zudem gelernt hat, ist die Fähigkeit zur Selbstreflexion, ein Gefühl zu entwickeln, was für sie selbst richtig ist und sie sich ganz und gar lebendig fühlen lässt.
Hört rein und erfahrt die Antworten auf folgende Fragen: Warum reicht es nach Lottes Einschätzung in der Filmproduktion nicht, sich für gute Geschichten begeistern zu können, und welche weiteren Fähigkeiten sollte man mitbringen, wenn man in der Filmwelt Fuß fassen möchte? Wie sieht der Weg aus, wenn ein Roman für das Kino adaptiert werden soll? Und warum empfiehlt Lotte, unbedingt in unabhängige Programmkinos zu gehen und sich deutsche Filme anzusehen?
Viel Spaß beim Hören!
Moderiert wird diese Episode von: Helena Minner
Das Gespräch fand statt im August 2024
Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen: https://studium-und-dann.com/?p=13242
32 Minuten
Während Helena die heutige Folge am Ende ihres Arbeitstages aufgenommen hat, beginnt ihr Gast Christophe Krech ihn erst, denn er ist ihr aus dem sonnigen Kalifornien zugeschaltet. Hier arbeitet er als Data Scientist bei „Experian“, einem der führenden globalen Informationsdienstleister mit Fokus auf Datenanalyse. Das Unternehmen hilft Firmen dabei, datenbasierte Entscheidungen zu treffen, zum Beispiel, indem es Modelle entwickelt, die in Echtzeit einschätzen, ob eine Online-Transaktion sicher ist oder nicht. Christophe erzählt, wie die Arbeit von Experian so dafür sorgt, dass Millionen Menschen sicherer im Internet einkaufen können, und gibt Einblicke in seine Rolle hierbei.
Optimal auf seinen heutigen Job vorbereitet hat ihn sein Masterstudium in Data Science (bis 2019) an der Hochschule Darmstadt, das er als Reise durch eine große Werkzeugkammer beschreibt: Zu Beginn lernte er besonders flexible, breit einsetzbare Tools kennen, klassische statistische Verfahren und Programmiersprachen, die die Student:innen in vielen Praxisprojekten nutzen konnten. Mit der Zeit wurden die Werkzeuge spezialisierter, und er entschied sich für eine Vertiefung in einem Bereich, der ihn bis heute fasziniert: erklärbare Machine-Learning-Verfahren, also die Frage, wie man komplexe KI-Modelle so aufbereiten kann, dass auch Menschen ohne technischen Hintergrund nachvollziehen können, wie eine künstlische Intelligenz zu einem bestimmten Ergebnis kommt. Er zeigt, warum es hier, aber auch im Bereich der Data Science insgesamt, nicht auf Perfektion ankommt, man aber oftmals einen langen Atem haben und am besten ein angstfreier, hartnäckiger Rätsellöser sein sollte.
Christophes Übergang vom Studium ins Berufsleben verlief fließend: Seine Masterarbeit schrieb er bereits bei „Experian“, sodass er am einen Tag als Student und am nächsten als festangestellter Data Scientist ins Büro kam. Was sich allerdings veränderte, war der Umfang, in dem er Verantwortung zu tragen hat: Im Studium, so beschreibt er es, ist man in erster Linie sich selbst gegenüber verantwortlich. Als Data Scientist hingegen liefern die eigenen Analysen die Grundlage dafür, dass Kolleg:innen ihre Aufgaben erfüllen und ein Produkt weiterentwickelt werden kann.
Heute besteht Christophes Arbeit, anders als man bei dem Begriff „Data Scientist" zunächst denken mag, allerdings nicht mehr hauptsächlich aus Programmieren und dem Auswerten von Datensätzen. Oft ist er mittlerweile zudem in einer beratenden Funktion tätig, die auf seinem technischen Hintergrund aufbaut, aber auch weit darüber hinausgeht. Welche Produkte sollen entwickelt werden? Was ist technologisch realistisch, was nicht? Wie beeinflusst künstliche Intelligenz die Geschäftsmodelle von Kunden? Dabei ist ein Thema für Christophe von zentraler Bedeutung: Woher kommen die Daten, auf denen Modelle basieren, und welche Vorurteile und Biases sind in ihnen bereits enthalten? Im Interview erklärt Christophe eindrücklich, was es bedeutet, wenn ein Machine-Learning-Verfahren problematische Muster reproduziert, und was man tun kann, damit KI fairer, transparenter und inklusiver wird.
Hört rein und erfahrt die Antworten auf folgende Fragen: Wie gestaltet sich der Arbeitsalltag als Data Scientist in einem weltweit agierenden Unternehmen? Warum ist Kommunikation die vielleicht wichtigste Fähigkeit in einem technischen Beruf? Und welches berühmte Zitat aus der Statistik nutzt Christophe, um das Mindset zu beschreiben, das man in diesem Feld entwickeln sollte?
Viel Spaß beim Hören!
Moderiert wird diese Episode von: Helena Minner
Das Gespräch fand statt im Oktober 2025
Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen: https://studium-und-dann.com/?p=13226
Optimal auf seinen heutigen Job vorbereitet hat ihn sein Masterstudium in Data Science (bis 2019) an der Hochschule Darmstadt, das er als Reise durch eine große Werkzeugkammer beschreibt: Zu Beginn lernte er besonders flexible, breit einsetzbare Tools kennen, klassische statistische Verfahren und Programmiersprachen, die die Student:innen in vielen Praxisprojekten nutzen konnten. Mit der Zeit wurden die Werkzeuge spezialisierter, und er entschied sich für eine Vertiefung in einem Bereich, der ihn bis heute fasziniert: erklärbare Machine-Learning-Verfahren, also die Frage, wie man komplexe KI-Modelle so aufbereiten kann, dass auch Menschen ohne technischen Hintergrund nachvollziehen können, wie eine künstlische Intelligenz zu einem bestimmten Ergebnis kommt. Er zeigt, warum es hier, aber auch im Bereich der Data Science insgesamt, nicht auf Perfektion ankommt, man aber oftmals einen langen Atem haben und am besten ein angstfreier, hartnäckiger Rätsellöser sein sollte.
Christophes Übergang vom Studium ins Berufsleben verlief fließend: Seine Masterarbeit schrieb er bereits bei „Experian“, sodass er am einen Tag als Student und am nächsten als festangestellter Data Scientist ins Büro kam. Was sich allerdings veränderte, war der Umfang, in dem er Verantwortung zu tragen hat: Im Studium, so beschreibt er es, ist man in erster Linie sich selbst gegenüber verantwortlich. Als Data Scientist hingegen liefern die eigenen Analysen die Grundlage dafür, dass Kolleg:innen ihre Aufgaben erfüllen und ein Produkt weiterentwickelt werden kann.
Heute besteht Christophes Arbeit, anders als man bei dem Begriff „Data Scientist" zunächst denken mag, allerdings nicht mehr hauptsächlich aus Programmieren und dem Auswerten von Datensätzen. Oft ist er mittlerweile zudem in einer beratenden Funktion tätig, die auf seinem technischen Hintergrund aufbaut, aber auch weit darüber hinausgeht. Welche Produkte sollen entwickelt werden? Was ist technologisch realistisch, was nicht? Wie beeinflusst künstliche Intelligenz die Geschäftsmodelle von Kunden? Dabei ist ein Thema für Christophe von zentraler Bedeutung: Woher kommen die Daten, auf denen Modelle basieren, und welche Vorurteile und Biases sind in ihnen bereits enthalten? Im Interview erklärt Christophe eindrücklich, was es bedeutet, wenn ein Machine-Learning-Verfahren problematische Muster reproduziert, und was man tun kann, damit KI fairer, transparenter und inklusiver wird.
Hört rein und erfahrt die Antworten auf folgende Fragen: Wie gestaltet sich der Arbeitsalltag als Data Scientist in einem weltweit agierenden Unternehmen? Warum ist Kommunikation die vielleicht wichtigste Fähigkeit in einem technischen Beruf? Und welches berühmte Zitat aus der Statistik nutzt Christophe, um das Mindset zu beschreiben, das man in diesem Feld entwickeln sollte?
Viel Spaß beim Hören!
Moderiert wird diese Episode von: Helena Minner
Das Gespräch fand statt im Oktober 2025
Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen: https://studium-und-dann.com/?p=13226
37 Minuten
Er hat sich als Kind selbst Trikots gebastelt, ist in Bremen aufgewachsen und seit er denken kann begeisterter Fußballfan. Heute arbeitet Jan-Luca Lossau als Marketing-Koordinator für den Frauenfußball bei seinem Herzensverein „SV Werder Bremen“. Als solcher verantwortet er Kampagnen sowie Kooperationen mit Werbepartnern und denkt darüber nach, wie der Frauenfußball als eigenständiges Geschäftsmodell funktionieren kann, unabhängig vom Männerfußball.
Lange Zeit war Jan-Luca allerdings fest überzeugt davon, dass sein beruflicher Weg ihn eher in die Musik führen würde. So entschied er sich, Kulturwissenschaften mit dem Schwerpunkt Musik an der Leuphana Universität Lüneburg zu studieren, stellte hier dank des interdisziplinären Studienmodells jedoch bald fest, dass ihn Medienwissenschaft und journalistische Arbeit ebenfalls sehr interessierten. Soziale Netzwerke begannen damals gerade, die Welt und die Art, wie Menschen das Internet nutzen, grundlegend zu verändern. Twitter und Instagram steckten noch in den Kinderschuhen, und Jan-Luca wollte verstehen, wie diese Netzwerke funktionieren und weshalb manche Menschen diese erfolgreicher nutzen als andere. Diesem Thema widmete er schließlich auch seine Bachelorarbeit, die er 2016 abschloss. Schon während des Studiums sammelte Jan-Luca auch praktische Erfahrungen als Redakteur: Bei „Radio Hamburg“ arbeitete er vor allem an den Wochenenden in einer Online-Redaktion, war Teil eines kleinen Teams, hatte viel Eigenverantwortung und schätzte genau das.
Nach dem Abschluss arbeitete er zunächst bei einer Sportkommunikationsagentur, wo er unter anderem eine FIFA-WM-Kampagne für einen Automobilhersteller sowie Projekte rund um Tops, digitale Sammelkarten als moderne Alternative zu Panini-Bildern, begleitete. Eine Kollegin, die er selbst als Koryphäe auf dem Gebiet Fußball bezeichnet, ermutigte ihn, sich auch beruflich näher mit einem Thema zu beschäftigen, für das er sich bereits seit Längerem interessierte: Frauenfußball, und das Potenzial, das dieser als Treiber gesellschaftlicher Veränderung hat.
Daraus ergab sich schließlich der Wechsel zum „SV Werder Bremen“. Was ihn hier in seiner Arbeit als Marketing-Koordinator antreibt, ist nicht nur seine Leidenschaft für Sport, sondern die Überzeugung, dass der Frauenfußball eine Möglichkeit darstellt, neue Zielgruppen anzusprechen, die dem Fußball bisher fernstanden. Zugleich könnten so alte Zielgruppen zurückgewonnen werden, die der Männerfußball über die Jahre ein Stück weit müde gemacht habe, wie er erklärt. Eines seiner persönlichen beruflichen Highlights als Marketing-Koordinator verrät er im Gespräch: Ein Spiel der Frauenmannschaft mit knapp 22.000 Zuschauer:innen und einer großartigen Atmosphäre, die er selbst schwer in Worte fassen kann.
Hört rein und erfahrt die Antworten auf folgende Fragen: Welche Fähigkeiten sollten Berufseinsteiger:innen im Sportmarketing mitbringen, und wie wichtig ist dabei echte Sportbegeisterung? Was hat Jan-Luca aus seinem Kulturwissenschaftsstudium mitgenommen, das ihm heute in seiner Arbeit im Marketing weiterhilft? Und welche Frage hat Jan-Luca in einem Vorstellungsgespräch bei einer Sportkommunikationsagentur so nachdenklich gemacht, dass sie ihn bis heute nicht loslässt?
Viel Spaß beim Hören!
Moderiert wird diese Episode von: Daniel Persiel
Das Gespräch fand statt im Juni 2024
Hier geht es zu Links und weiteren Informationen: https://studium-und-dann.com/?p=13218
Lange Zeit war Jan-Luca allerdings fest überzeugt davon, dass sein beruflicher Weg ihn eher in die Musik führen würde. So entschied er sich, Kulturwissenschaften mit dem Schwerpunkt Musik an der Leuphana Universität Lüneburg zu studieren, stellte hier dank des interdisziplinären Studienmodells jedoch bald fest, dass ihn Medienwissenschaft und journalistische Arbeit ebenfalls sehr interessierten. Soziale Netzwerke begannen damals gerade, die Welt und die Art, wie Menschen das Internet nutzen, grundlegend zu verändern. Twitter und Instagram steckten noch in den Kinderschuhen, und Jan-Luca wollte verstehen, wie diese Netzwerke funktionieren und weshalb manche Menschen diese erfolgreicher nutzen als andere. Diesem Thema widmete er schließlich auch seine Bachelorarbeit, die er 2016 abschloss. Schon während des Studiums sammelte Jan-Luca auch praktische Erfahrungen als Redakteur: Bei „Radio Hamburg“ arbeitete er vor allem an den Wochenenden in einer Online-Redaktion, war Teil eines kleinen Teams, hatte viel Eigenverantwortung und schätzte genau das.
Nach dem Abschluss arbeitete er zunächst bei einer Sportkommunikationsagentur, wo er unter anderem eine FIFA-WM-Kampagne für einen Automobilhersteller sowie Projekte rund um Tops, digitale Sammelkarten als moderne Alternative zu Panini-Bildern, begleitete. Eine Kollegin, die er selbst als Koryphäe auf dem Gebiet Fußball bezeichnet, ermutigte ihn, sich auch beruflich näher mit einem Thema zu beschäftigen, für das er sich bereits seit Längerem interessierte: Frauenfußball, und das Potenzial, das dieser als Treiber gesellschaftlicher Veränderung hat.
Daraus ergab sich schließlich der Wechsel zum „SV Werder Bremen“. Was ihn hier in seiner Arbeit als Marketing-Koordinator antreibt, ist nicht nur seine Leidenschaft für Sport, sondern die Überzeugung, dass der Frauenfußball eine Möglichkeit darstellt, neue Zielgruppen anzusprechen, die dem Fußball bisher fernstanden. Zugleich könnten so alte Zielgruppen zurückgewonnen werden, die der Männerfußball über die Jahre ein Stück weit müde gemacht habe, wie er erklärt. Eines seiner persönlichen beruflichen Highlights als Marketing-Koordinator verrät er im Gespräch: Ein Spiel der Frauenmannschaft mit knapp 22.000 Zuschauer:innen und einer großartigen Atmosphäre, die er selbst schwer in Worte fassen kann.
Hört rein und erfahrt die Antworten auf folgende Fragen: Welche Fähigkeiten sollten Berufseinsteiger:innen im Sportmarketing mitbringen, und wie wichtig ist dabei echte Sportbegeisterung? Was hat Jan-Luca aus seinem Kulturwissenschaftsstudium mitgenommen, das ihm heute in seiner Arbeit im Marketing weiterhilft? Und welche Frage hat Jan-Luca in einem Vorstellungsgespräch bei einer Sportkommunikationsagentur so nachdenklich gemacht, dass sie ihn bis heute nicht loslässt?
Viel Spaß beim Hören!
Moderiert wird diese Episode von: Daniel Persiel
Das Gespräch fand statt im Juni 2024
Hier geht es zu Links und weiteren Informationen: https://studium-und-dann.com/?p=13218
1 Stunde 15 Minuten
„Moin, ich bin Lara. Wenn Menschen mich fragen, was ich mache, sage ich: Ich beschäftige mich mit den schönen Dingen des Lebens.“ Diese entwaffnende Antwort gibt Helenas heutige Gästin Lara M. Gahlow allen, die behaupten, dass man nach einem kulturwissenschaftlichen Studium beruflich weder erfolgreich Fuß fassen, geschweige denn sich hierbei auch selbst verwirklichen könne. Dass das genaue Gegenteil der Fall ist, zeigt Lara jeden Tag als Solo-Selbstständige im Bereich Text, Lektorat und Kulturmanagement. Wie sie selbst sagt, hat sie Kultur, Kulinarik und Kommunikation zu ihrem Beruf gemacht. Lara hat das Glück, sich in ihrem Job mit Aufgaben beschäftigen zu können, die sie wirklich begeistern, sei es die Planung eines Kurzfilmfestivals, das Schreiben von Programmtexten für das Reeperbahn Festival oder das Lektorieren eines Graphic Novels.
Studiert hat Lara zunächst Kulturwissenschaften und Medien- und Kommunikationswissenschaften in Bremen, danach folgte ein kulturwissenschaftlicher Master an der Leuphana Universität Lüneburg. Sie ergänzte ihr Studium mit einem Auslandsaufenthalt in Litauen und einer Reise nach Malaysia, engagierte sich knapp neun Jahre ehrenamtlich bei einem Festival im Harz und nahm unterschiedliche Nebenjobs an. Die Erfahrungen, die sie so neben dem Studium gemacht hat, sind für sie heute genauso relevant, wenn nicht sogar noch wichtiger, als die Inhalte ihrer Vorlesungen und Seminare.
Den Einstieg in die Selbstständigkeit fand sie kurz nach dem Master in einer denkbar schwierigen Zeit, mitten in der Corona-Pandemie. Doch Lara schaffte es mit Flexibilität, einem Coworking-Space-Job und einem großen Netzwerk aus Festivalkontakten, sich eine Selbstständigkeit aufzubauen, die rasch erfolgreich wurde. Kulturförderprogramme wie „Neustart Kultur" schufen während der Pandemie Aufträge, die zu der Art von Arbeit passten, die Lara anbieten wollte. Seit sie vollständig selbstständig ist, hat sie nach eigener Aussage nie aktiv Kunden anwerben müssen.
Ihre Selbstständigkeit ermöglicht es ihr, sich auch intensiv dem literarischen Schreiben zu widmen. 2024 erhielt sie den Hamburger Literaturpreis für ihr Debüt, die Erzählung „Vorwiegend festkochend", aktuell arbeitet sie an ihrem ersten Roman. Im Gespräch mit Helena berichtet sie davon, was der Preis konkret für sie und vor allem für ihr Selbstvertrauen bedeutet hat.
Anfang diesen Jahres hat sie gemeinsam mit ihrem Kollegen Marcel Wicker zudem SOFT gegründet, ein Büro für sensible und progressive Kommunikationsarbeit. Beide sind in den Kontexten, in denen sie arbeiten, als Ansprechpersonen für Fragen rund um diskriminierungssensible Sprache und Bildsprache insbesondere in Bezug auf queere Menschen bekannt. Wie Lara berichtet, ist SOFT so entstanden, wie gute Dinge oft wachsen: langsam, mit dem richtigen Partner und aus einem echten Bedürfnis heraus.
Hört rein und erfahrt die Antwort auf folgende Fragen: Wie sieht Laras Arbeitsalltag als Solo-Selbstständige mit mehreren parallelen Projekten konkret aus? Was hat sie bei einer Lesung vor 100 Menschen gelernt, das sie so nicht erwartet hatte? Und warum glaubt sie, dass Zweifel und kreatives Schaffen untrennbar miteinander verbunden sind?
Viel Spaß beim Hören!
Moderiert wird diese Episode von: Helena Minner
Das Gespräch fand statt im Oktober 2025.
Hier geht es zu Links und weiteren Informationen: https://studium-und-dann.com/?p=13175
Studiert hat Lara zunächst Kulturwissenschaften und Medien- und Kommunikationswissenschaften in Bremen, danach folgte ein kulturwissenschaftlicher Master an der Leuphana Universität Lüneburg. Sie ergänzte ihr Studium mit einem Auslandsaufenthalt in Litauen und einer Reise nach Malaysia, engagierte sich knapp neun Jahre ehrenamtlich bei einem Festival im Harz und nahm unterschiedliche Nebenjobs an. Die Erfahrungen, die sie so neben dem Studium gemacht hat, sind für sie heute genauso relevant, wenn nicht sogar noch wichtiger, als die Inhalte ihrer Vorlesungen und Seminare.
Den Einstieg in die Selbstständigkeit fand sie kurz nach dem Master in einer denkbar schwierigen Zeit, mitten in der Corona-Pandemie. Doch Lara schaffte es mit Flexibilität, einem Coworking-Space-Job und einem großen Netzwerk aus Festivalkontakten, sich eine Selbstständigkeit aufzubauen, die rasch erfolgreich wurde. Kulturförderprogramme wie „Neustart Kultur" schufen während der Pandemie Aufträge, die zu der Art von Arbeit passten, die Lara anbieten wollte. Seit sie vollständig selbstständig ist, hat sie nach eigener Aussage nie aktiv Kunden anwerben müssen.
Ihre Selbstständigkeit ermöglicht es ihr, sich auch intensiv dem literarischen Schreiben zu widmen. 2024 erhielt sie den Hamburger Literaturpreis für ihr Debüt, die Erzählung „Vorwiegend festkochend", aktuell arbeitet sie an ihrem ersten Roman. Im Gespräch mit Helena berichtet sie davon, was der Preis konkret für sie und vor allem für ihr Selbstvertrauen bedeutet hat.
Anfang diesen Jahres hat sie gemeinsam mit ihrem Kollegen Marcel Wicker zudem SOFT gegründet, ein Büro für sensible und progressive Kommunikationsarbeit. Beide sind in den Kontexten, in denen sie arbeiten, als Ansprechpersonen für Fragen rund um diskriminierungssensible Sprache und Bildsprache insbesondere in Bezug auf queere Menschen bekannt. Wie Lara berichtet, ist SOFT so entstanden, wie gute Dinge oft wachsen: langsam, mit dem richtigen Partner und aus einem echten Bedürfnis heraus.
Hört rein und erfahrt die Antwort auf folgende Fragen: Wie sieht Laras Arbeitsalltag als Solo-Selbstständige mit mehreren parallelen Projekten konkret aus? Was hat sie bei einer Lesung vor 100 Menschen gelernt, das sie so nicht erwartet hatte? Und warum glaubt sie, dass Zweifel und kreatives Schaffen untrennbar miteinander verbunden sind?
Viel Spaß beim Hören!
Moderiert wird diese Episode von: Helena Minner
Das Gespräch fand statt im Oktober 2025.
Hier geht es zu Links und weiteren Informationen: https://studium-und-dann.com/?p=13175
48 Minuten
Menschen, die auf eine Herztransplantation warten oder sie gerade überstanden haben, befinden sich in einer Situation, die sie nicht nur körperlich, sondern auch psychisch fordert. Als Jelena Bohne ihr Praktikum an der Transplantationsmedizin des Wiener Universitätsklinikums absolvierte, traf sie genau auf diese Patient:innen und begegnete einer Seite der klinischen Psychologie, die sie bis dahin nicht kannte. Dass sie dort gelandet war, verdankte sie einem Zufall, und dennoch wurde das Praktikum zu einem der prägendsten Erlebnisse ihrer Studienzeit.
Jelena hat bis 2022 Psychologie im Bachelorstudium an der Leuphana Universität Lüneburg studiert. Anschließend wechselte sie an die Universität Wien, wo sie im Masterstudiengang Psychologie den Schwerpunkt klinische und Gesundheitspsychologie belegte. Im Sommer nach diesem Interview beginnt sie ihre Ausbildung zur psychologischen Psychotherapeutin mit dem Schwerpunkt Verhaltenstherapie für Erwachsene in Köln, zugleich arbeitet sie als Psychologin im Sozialpädiatrischen Zentrum einer Kinderklinik.
Dass sie einmal Psychologin sein würde, war für Jelena nach dem Abitur noch nicht absehbar. Zunächst entschied sie sich für ein Studium im Bereich Politik und Recht, ehe sie eine Freundin in Psychologievorlesungen begleitete und feststellte, dass sie sich eigentlich viel mehr für diesen Fachbereich begeistern konnte. Mutig beschloss sie, ihr Erststudium abzubrechen und sich stattdessen für Psychologie in Lüneburg zu bewerben. Sofort bekam sie einen Platz und stieß dort auf ein Studium, das ihr noch mehr bot, als sie erwartet hatte.
Jelena lobt das Studium an der Leuphana Universität für seine inhaltliche Vielfalt, vor allem das Leuphana Semester und das Komplementärstudium, in dem man gemeinsam mit Studierenden aus verschiedenen Fachbereichen Veranstaltungen zu unterschiedlichsten Themen besucht. Als studentische Hilfskraft war sie in ihrer Zeit in Lüneburg darüber hinaus am Institut für Sozial-, Organisations- und politische Psychologie tätig, wo sie Verhandlungsstudien begleitete. In diesem Rahmen wurden in Simulationen unter anderem die Frage untersucht, wie Menschen in Verhandlungssituationen Kompromisse finden und wie sich Bedingungen schaffen lassen, unter denen möglichst alle Beteiligten von einer Einigung profitieren. Für Jelena war das ein eindrücklicher Einblick in einen Bereich der psychologischen Forschung, der individuelles Verhalten mit größeren gesellschaftlichen Prozessen in Verbindung setzt.
Während des Masterstudiums in Wien spezialisierte Jelena sich auf die klinische Psychologie. Im Gespräch mit Helena verrät sie, warum ihr aus der Zeit in der österreichischen Hauptstadt eine etwas ungewöhnliche Lehrveranstaltung zu fernöstlichen Ansätzen in der Gesundheitsforschung besonders in Erinnerung geblieben ist.
Im Sommer nach diesem Interview beginnt für Jelena mit der etwa vier Jahre dauernden Ausbildung zur psychologischen Psychotherapeutin ein neuer Abschnitt. Das Gebiet der Verhaltenstherapie, für das sie sich entschieden hat, beschreibt sie als eine der wissenschaftlich am besten fundierten therapeutischen Schulen, die dem Menschen als Individuum besonders gerecht wird.
Hört rein und erfahrt die Antworten auf folgende Fragen: Was macht Verhaltenstherapie als therapeutischen Ansatz aus, und warum hat Jelena sich für eine Spezialisierung in diesem Feld entschieden? Wie hat sie den Weg in einen klinischen Masterstudiengang gefunden, obwohl das Studium an der Leuphana eigentlich thematisch anders ausgerichtet ist? Und warum empfiehlt Jelena, Praktika auch in Bereichen zu machen, an die man zunächst nicht gedacht hätte?
Viel Spaß beim Hören!
Moderiert wird diese Episode von Helena Minner.
Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen: https://studium-und-dann.com/?p=13105
Jelena hat bis 2022 Psychologie im Bachelorstudium an der Leuphana Universität Lüneburg studiert. Anschließend wechselte sie an die Universität Wien, wo sie im Masterstudiengang Psychologie den Schwerpunkt klinische und Gesundheitspsychologie belegte. Im Sommer nach diesem Interview beginnt sie ihre Ausbildung zur psychologischen Psychotherapeutin mit dem Schwerpunkt Verhaltenstherapie für Erwachsene in Köln, zugleich arbeitet sie als Psychologin im Sozialpädiatrischen Zentrum einer Kinderklinik.
Dass sie einmal Psychologin sein würde, war für Jelena nach dem Abitur noch nicht absehbar. Zunächst entschied sie sich für ein Studium im Bereich Politik und Recht, ehe sie eine Freundin in Psychologievorlesungen begleitete und feststellte, dass sie sich eigentlich viel mehr für diesen Fachbereich begeistern konnte. Mutig beschloss sie, ihr Erststudium abzubrechen und sich stattdessen für Psychologie in Lüneburg zu bewerben. Sofort bekam sie einen Platz und stieß dort auf ein Studium, das ihr noch mehr bot, als sie erwartet hatte.
Jelena lobt das Studium an der Leuphana Universität für seine inhaltliche Vielfalt, vor allem das Leuphana Semester und das Komplementärstudium, in dem man gemeinsam mit Studierenden aus verschiedenen Fachbereichen Veranstaltungen zu unterschiedlichsten Themen besucht. Als studentische Hilfskraft war sie in ihrer Zeit in Lüneburg darüber hinaus am Institut für Sozial-, Organisations- und politische Psychologie tätig, wo sie Verhandlungsstudien begleitete. In diesem Rahmen wurden in Simulationen unter anderem die Frage untersucht, wie Menschen in Verhandlungssituationen Kompromisse finden und wie sich Bedingungen schaffen lassen, unter denen möglichst alle Beteiligten von einer Einigung profitieren. Für Jelena war das ein eindrücklicher Einblick in einen Bereich der psychologischen Forschung, der individuelles Verhalten mit größeren gesellschaftlichen Prozessen in Verbindung setzt.
Während des Masterstudiums in Wien spezialisierte Jelena sich auf die klinische Psychologie. Im Gespräch mit Helena verrät sie, warum ihr aus der Zeit in der österreichischen Hauptstadt eine etwas ungewöhnliche Lehrveranstaltung zu fernöstlichen Ansätzen in der Gesundheitsforschung besonders in Erinnerung geblieben ist.
Im Sommer nach diesem Interview beginnt für Jelena mit der etwa vier Jahre dauernden Ausbildung zur psychologischen Psychotherapeutin ein neuer Abschnitt. Das Gebiet der Verhaltenstherapie, für das sie sich entschieden hat, beschreibt sie als eine der wissenschaftlich am besten fundierten therapeutischen Schulen, die dem Menschen als Individuum besonders gerecht wird.
Hört rein und erfahrt die Antworten auf folgende Fragen: Was macht Verhaltenstherapie als therapeutischen Ansatz aus, und warum hat Jelena sich für eine Spezialisierung in diesem Feld entschieden? Wie hat sie den Weg in einen klinischen Masterstudiengang gefunden, obwohl das Studium an der Leuphana eigentlich thematisch anders ausgerichtet ist? Und warum empfiehlt Jelena, Praktika auch in Bereichen zu machen, an die man zunächst nicht gedacht hätte?
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35 Minuten
Kinder im Kindergarten- und Vorschulalter sitzen um einen Spielteppich und lauschen gemeinsam gespannt einem Hörspiel. Was in vielen Hörer:innen nostalgische Erinnerungen an die eigene Kindheit weckt, möchte Gründerin Jenny Rink durch ihre „Tapari"-Spielteppiche zu einem interaktiven Erlebnis machen: Gemeinsam können die Kinder durch das Bewegen von Figuren auf dem Teppich entscheiden, wie sich die Hörspielgeschichte weiterentwickeln soll, und das ganz ohne Bildschirme.
Dass Jenny einmal ihr eigenes Start-up gründen würde, hätte sie, die von sich sagt, dass sie nicht „der klassische Gründertyp sei", lange Zeit nicht erwartet, auch wenn die erste Idee zu „Tapari" ihr bereits im Studium kam. Während Jenny Interactive Media Design im Bachelor an der Hochschule Darmstadt studierte, entwickelte sie im Wahlfach Creative Entrepreneurship gemeinsam mit einer Kommilitonin den ersten Businessplan für ihr eigenes Unternehmen. Zugleich baute sie im Kurs Physical Interaction den ersten Prototyp eines interaktiven Spielteppichs, bestehend aus einer einfachen Matte, einem Mikrocontroller und einem Raspberry Pi. Im Master Leadership in the Creative Industries, den sie ebenfalls an der Hochschule Darmstadt machte, vertiefte Jenny anschließend ihr Gespür für Storytelling und Transmedia, also die Frage, wie eine Geschichte über verschiedene Kanäle und Sinne hinweg erfahrbar gemacht werden kann.
Heute steckt all das in ihrem Start-up „Tapari". Die Gründung gewagt hat Jenny kurz nach dem Studium, mit Unterstützung des Hessen-Stipendiums, das sie sechs Monate lang nicht nur finanziell, sondern auch durch begleitende Workshops unterstützte. Weitere Förderung erhielt Jenny auch durch das Exist-Gründungsstipendium. Warum man sich trotz Zweifeln sich für diese Programme bewerben sollte und inwiefern sie die Entwicklung von „Tapari“ vorangebracht haben, verrät sie im Gespräch.
Inzwischen wurden ihre Spielteppiche in zehn Kindergärten getestet. Innerhalb einer Kindergartenwoche konnten die Kinder die erste „Tapari"-Geschichte erleben, in deren Mittelpunkt ein kleiner Drache mit einem ganz besonderen Problem steht: Er ist der Einzige, der kein Feuer spucken kann, und sucht auf fünf verschiedenen Wegen, durch Begegnungen mit fünf ganz unterschiedlichen Charakteren, nach einer Lösung.
Jenny selbst war während der Testphase zweimal die Woche vor Ort, beobachtete, wie Kinder spielten, und sammelte Feedback von Erzieher:innen. Was diese dabei häufig erwähnten, hat sie überrascht: Was sie am meisten an „Tapari" begeisterte, war nicht die Technologie, sondern die positiven Auswirkungen auf das Verhalten der Kinder untereinander. Durch die Teppiche entwickelten sie ganz eigene Methoden, um gemeinsam zu entscheiden, wie das Hörspiel weitergehen sollte.
Für die kommenden Monate hat Jenny einiges geplant: Mit einer Crowdfunding-Kampagne im Frühjahr nach diesem Interview möchte sie den Markteintritt vorbereiten, mit dem Ziel, „Tapari" pünktlich zum Weihnachtsgeschäft 2026 auf den Markt zu bringen. Dafür baut ihr Team derzeit industrielle Produktionsprozesse auf, um vom handgefertigten Prototyp zur Serienproduktion zu kommen und „Tapari" in größeren Stückzahlen anbieten zu können.
Hört rein und erfahrt die Antworten auf folgende Fragen: Wie beschreibt Jenny den Weg von der ersten Idee im Studium bis zum fertigen Produkt? Warum sollte man auch den Schritt der Start-up-Gründung wagen, wenn man nicht der geborene Unternehmer ist? Und welches Feedback hat sie von den Kindern erhalten, die den Spielteppich selbst ausprobieren durften?
Viel Spaß beim Hören!
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Dass Jenny einmal ihr eigenes Start-up gründen würde, hätte sie, die von sich sagt, dass sie nicht „der klassische Gründertyp sei", lange Zeit nicht erwartet, auch wenn die erste Idee zu „Tapari" ihr bereits im Studium kam. Während Jenny Interactive Media Design im Bachelor an der Hochschule Darmstadt studierte, entwickelte sie im Wahlfach Creative Entrepreneurship gemeinsam mit einer Kommilitonin den ersten Businessplan für ihr eigenes Unternehmen. Zugleich baute sie im Kurs Physical Interaction den ersten Prototyp eines interaktiven Spielteppichs, bestehend aus einer einfachen Matte, einem Mikrocontroller und einem Raspberry Pi. Im Master Leadership in the Creative Industries, den sie ebenfalls an der Hochschule Darmstadt machte, vertiefte Jenny anschließend ihr Gespür für Storytelling und Transmedia, also die Frage, wie eine Geschichte über verschiedene Kanäle und Sinne hinweg erfahrbar gemacht werden kann.
Heute steckt all das in ihrem Start-up „Tapari". Die Gründung gewagt hat Jenny kurz nach dem Studium, mit Unterstützung des Hessen-Stipendiums, das sie sechs Monate lang nicht nur finanziell, sondern auch durch begleitende Workshops unterstützte. Weitere Förderung erhielt Jenny auch durch das Exist-Gründungsstipendium. Warum man sich trotz Zweifeln sich für diese Programme bewerben sollte und inwiefern sie die Entwicklung von „Tapari“ vorangebracht haben, verrät sie im Gespräch.
Inzwischen wurden ihre Spielteppiche in zehn Kindergärten getestet. Innerhalb einer Kindergartenwoche konnten die Kinder die erste „Tapari"-Geschichte erleben, in deren Mittelpunkt ein kleiner Drache mit einem ganz besonderen Problem steht: Er ist der Einzige, der kein Feuer spucken kann, und sucht auf fünf verschiedenen Wegen, durch Begegnungen mit fünf ganz unterschiedlichen Charakteren, nach einer Lösung.
Jenny selbst war während der Testphase zweimal die Woche vor Ort, beobachtete, wie Kinder spielten, und sammelte Feedback von Erzieher:innen. Was diese dabei häufig erwähnten, hat sie überrascht: Was sie am meisten an „Tapari" begeisterte, war nicht die Technologie, sondern die positiven Auswirkungen auf das Verhalten der Kinder untereinander. Durch die Teppiche entwickelten sie ganz eigene Methoden, um gemeinsam zu entscheiden, wie das Hörspiel weitergehen sollte.
Für die kommenden Monate hat Jenny einiges geplant: Mit einer Crowdfunding-Kampagne im Frühjahr nach diesem Interview möchte sie den Markteintritt vorbereiten, mit dem Ziel, „Tapari" pünktlich zum Weihnachtsgeschäft 2026 auf den Markt zu bringen. Dafür baut ihr Team derzeit industrielle Produktionsprozesse auf, um vom handgefertigten Prototyp zur Serienproduktion zu kommen und „Tapari" in größeren Stückzahlen anbieten zu können.
Hört rein und erfahrt die Antworten auf folgende Fragen: Wie beschreibt Jenny den Weg von der ersten Idee im Studium bis zum fertigen Produkt? Warum sollte man auch den Schritt der Start-up-Gründung wagen, wenn man nicht der geborene Unternehmer ist? Und welches Feedback hat sie von den Kindern erhalten, die den Spielteppich selbst ausprobieren durften?
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51 Minuten
Lagos hat zweiundzwanzig Millionen Einwohner, die über zweihundert Volksgruppen angehören und mehr als fünfhundert Sprachen sprechen. Wer dort groß wird, weiß, was Multikulturalität bedeutet, nicht als theoretisches Konzept, sondern als gelebter Alltag. Genau diese Erfahrung bringt Omotunde „Tunde" Kasali in seinen Beruf mit: Als Manager bei Germany Trade and Invest arbeitet er heute in Berlin daran, deutsche und afrikanische Wirtschaftsakteure zusammenzubringen, und versteht beide Seiten aus eigener Erfahrung.
Tunde ist die erste international studierende Person im Podcast. Aufgewachsen in Nigeria, entschied er sich nach seinem Bachelorabschluss in Biochemie für ein Masterstudium im Ausland, an der Leuphana Universität Lüneburg. Es war für ihn schon früh klar, dass er sich in diesem ganz dem Thema nachhaltige Entwicklung widmen wollte. Wie kann wirtschaftliches Wachstum in Anbetracht der sozialen und ökologischen Herausforderungen der Zukunft aussehen? Und wie kann ein westafrikanisches Land wie Nigeria, mit all seinem Potenzial, aber auch seinen Problemen, nachhaltig wachsen?
Ausschlaggebend für das Studium an der Leuphana Universität im norddeutschen Lüneburg waren für ihn nicht nur die allgemein guten Studienbedingungen in Deutschland, sondern auch, dass Nachhaltigkeit hier nicht bloß ein Fach ist, sondern in der Hochschule in allen Bereichen stets mitgedacht wird. Sein englischsprachiges Masterstudium in Sustainability Science, das er 2017 abschloss, war von Beginn an sehr interdisziplinär aufgebaut: Biologie, Chemie, Physik, Politik und sogar Umweltrecht standen auf dem Stundenplan. Seine Masterarbeit schrieb er über Bildung zum Thema nachhaltige Entwicklung in Nigeria, wodurch er seine beiden Welten direkt miteinander verband.
Während seines Studiums in Lüneburg gründete er außerdem gemeinsam mit anderen international Studierenden die „Leuphana African Students Organization", eine Initiative, die neu ankommenden afrikanischen Student:innen helfen sollte, in der norddeutschen Kleinstadt Fuß zu fassen. Die Organisation unterstützt sie nicht nur bei der Wohnungssuche und Problemen mit der Bürokratie, sondern auch ganz allgemein beim Ankommen in Deutschland. Für Tunde, der nach seiner Kindheit in der Millionenstadt Lagos der Umzug in das kleine Lüneburg als ziemlichen Kulturschock erlebte, war die „Leuphana African Students Organization" ein echtes Herzensprojekt.
Nach dem Abschluss kehrte Tunde zunächst nach Nigeria zurück und begann im Deutschen Generalkonsulat in der Wirtschaftsabteilung zu arbeiten. Seitdem hat er seine Karriere ganz auf den Bereich deutsch-afrikanische Wirtschaftskooperationen ausgerichtet. Bei Germany Trade and Invest ist er heute für die Begleitung von Unternehmen im englisch- und portugiesischsprachigen Westafrika zuständig. Er koordiniert Branchenexperten und leitet ein Förderprogramm für deutsche Unternehmen, die in afrikanische Märkte einsteigen wollen. In Nigeria wie auch in Deutschland gelebt, studiert und gearbeitet zu haben, ist für Tunde dabei die Grundlage seiner Arbeit.
Davon und von vielem mehr erzählt er in dieser Episode und gibt uns unter anderem Antworten auf die folgenden Fragen: Was braucht es, um langfristige und für beide Seiten vorteilhafte Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und afrikanischen Staaten aufzubauen? Warum sollte man sich trauen, einen Teil seines Studiums im Ausland zu absolvieren? Und wie hilft Tunde sein Engagement in einem englischsprachigen Rhetorik-Club beruflich, aber auch privat?
Viel Spaß beim Hören!
Moderiert wird diese Episode von: Helena Minner.
Hier geht es zu Links und weiteren Informationen: https://studium-und-dann.com/?p=13099
Tunde ist die erste international studierende Person im Podcast. Aufgewachsen in Nigeria, entschied er sich nach seinem Bachelorabschluss in Biochemie für ein Masterstudium im Ausland, an der Leuphana Universität Lüneburg. Es war für ihn schon früh klar, dass er sich in diesem ganz dem Thema nachhaltige Entwicklung widmen wollte. Wie kann wirtschaftliches Wachstum in Anbetracht der sozialen und ökologischen Herausforderungen der Zukunft aussehen? Und wie kann ein westafrikanisches Land wie Nigeria, mit all seinem Potenzial, aber auch seinen Problemen, nachhaltig wachsen?
Ausschlaggebend für das Studium an der Leuphana Universität im norddeutschen Lüneburg waren für ihn nicht nur die allgemein guten Studienbedingungen in Deutschland, sondern auch, dass Nachhaltigkeit hier nicht bloß ein Fach ist, sondern in der Hochschule in allen Bereichen stets mitgedacht wird. Sein englischsprachiges Masterstudium in Sustainability Science, das er 2017 abschloss, war von Beginn an sehr interdisziplinär aufgebaut: Biologie, Chemie, Physik, Politik und sogar Umweltrecht standen auf dem Stundenplan. Seine Masterarbeit schrieb er über Bildung zum Thema nachhaltige Entwicklung in Nigeria, wodurch er seine beiden Welten direkt miteinander verband.
Während seines Studiums in Lüneburg gründete er außerdem gemeinsam mit anderen international Studierenden die „Leuphana African Students Organization", eine Initiative, die neu ankommenden afrikanischen Student:innen helfen sollte, in der norddeutschen Kleinstadt Fuß zu fassen. Die Organisation unterstützt sie nicht nur bei der Wohnungssuche und Problemen mit der Bürokratie, sondern auch ganz allgemein beim Ankommen in Deutschland. Für Tunde, der nach seiner Kindheit in der Millionenstadt Lagos der Umzug in das kleine Lüneburg als ziemlichen Kulturschock erlebte, war die „Leuphana African Students Organization" ein echtes Herzensprojekt.
Nach dem Abschluss kehrte Tunde zunächst nach Nigeria zurück und begann im Deutschen Generalkonsulat in der Wirtschaftsabteilung zu arbeiten. Seitdem hat er seine Karriere ganz auf den Bereich deutsch-afrikanische Wirtschaftskooperationen ausgerichtet. Bei Germany Trade and Invest ist er heute für die Begleitung von Unternehmen im englisch- und portugiesischsprachigen Westafrika zuständig. Er koordiniert Branchenexperten und leitet ein Förderprogramm für deutsche Unternehmen, die in afrikanische Märkte einsteigen wollen. In Nigeria wie auch in Deutschland gelebt, studiert und gearbeitet zu haben, ist für Tunde dabei die Grundlage seiner Arbeit.
Davon und von vielem mehr erzählt er in dieser Episode und gibt uns unter anderem Antworten auf die folgenden Fragen: Was braucht es, um langfristige und für beide Seiten vorteilhafte Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und afrikanischen Staaten aufzubauen? Warum sollte man sich trauen, einen Teil seines Studiums im Ausland zu absolvieren? Und wie hilft Tunde sein Engagement in einem englischsprachigen Rhetorik-Club beruflich, aber auch privat?
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Moderiert wird diese Episode von: Helena Minner.
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35 Minuten
Florian Acker begleitet Menschen mit Behinderungen in einem der grundlegendsten Lebensbereiche: dem Wohnen. Er tut dies seit über achtzehn Jahren und hat dabei, ausgehend von einem Plichtpraktikum, einen Beruf gefunden, den er als herausfordernd, abwechslungsreich und zugleich sehr sinnstiftend beschreibt. Heute ist Florian Bereichsleiter der Wohnassistenz bei der Lebenshilfe Bremervörde-Zeven, die unter anderem Wohngruppen und ambulant begleitetes Wohnen für Menschen mit geistigen und körperlichen Beeinträchtigungen anbietet. In seiner Funktion stellt Florian sicher, dass die Leistungsangebote seines Bereichs rechtlichen, vertraglichen und fachlichen Standards entsprechen. Außerdem entwickelt er Konzepte für die Personalakquise und -entwicklung und arbeitet an der Weiterentwicklung der Angebote. Besonders schätzt er den Gestaltungsspielraum, den ihm diese Leitungsrolle bietet, denn neue Ansätze auszuprobieren und eigene Ideen einzubringen, ist hier ausdrücklich erwünscht.
Parallel dazu ist er als freiberuflicher Referent und Berater zu Themen der Eingliederungshilfe tätig, ein Nebenjob, der unerwartet aus seiner Bachelorarbeit an der Leuphana Universität Lüneburg entstanden ist. In dieser Tätigkeit gibt Florian Fortbildungen und Seminare für Fachkräfte und angehende Sozialarbeiter:innen. Außerdem berät er Organisationen der Sozialwirtschaft zu fachlichen und strukturellen Fragen. Dadurch gewinnt er Einblicke in andere Organisationen und Teams, die er als ebenso lehrreich erlebt wie seine Haupttätigkeit.
Bevor er sich dazu entschied, berufsbegleitend Soziale Arbeit im Bachelor an der Leuphana Professional School zu studieren, hatte Florian bereits eine Ausbildung zum Erzieher absolviert und sich zusätzlich als systemischer Therapeuten und Berater qualifiziert. Angeregt durch den Wunsch, das Thema Soziale Arbeit aus einem wissenschaftlichen Blickwinkel zu betrachten, ohne beruflich pausieren zu müssen, beschloss er schließlich, neben dem Job den Weg an die Universität zu gehen.
Am Studium an der Leuphana begeisterte ihn vor allem, dass viele Lehrende direkt aus der Praxis kommen, also nicht nur Theorie vermitteln, sondern aus eigener Erfahrung wissen, wie die Sozialwirtschaft außerhalb des Seminarraums funktioniert. Den engen persönlichen Austausch mit den Dozent:innen schätzt Florian auch rückblickend sehr; einige Kontakte aus dieser Zeit bestehen bis heute.
Den Master Sozialmanagement, ebenfalls berufsbegleitend an der Leuphana Professional School, begann Florian, als er bereits in einer Leitungsrolle tätig war. Er hatte festgestellt, dass die Personalentwicklung sowie die betriebswirtschaftlichen und arbeitsrechtlichen Fragen, mit denen er sich nun beruflich beschäftigte, Wissen erforderten, das über den Bachelor hinausgeht. Im Master verschafften ihm Module zu BWL, Innovationsmanagement und der europäischen Dimension der Sozialwirtschaft ein tieferes Verständnis dafür, wie Sozialwirtschaft eigentlich funktioniert. Besonders wertvoll war für ihn dabei die direkte Verbindung von Theorie und Praxis: Was er in den Blockseminaren am Wochenende erarbeitete, konnte er in der folgenden Woche unmittelbar in seiner Leitungsarbeit anwenden.
Hört rein und erfahrt die Antworten auf folgende Fragen: Wie kann ein zunächst widerwillig angetretenes Pflichtpraktikum zur entscheidenden Weichenstellung im Berufsleben werden? Wie schafft man es, unterschiedliche Jobs und ein berufsbegleitendes Studium unter einen Hut zu bringen? Und was verbirgt sich hinter dem Konzept der Social Innovation Labs, das Florian aktuell in seiner Masterarbeit erforscht?
Viel Spaß beim Hören!
Moderiert wird diese Episode von: Daniel Persiel
Das Gespräch fand statt im Oktober 2026.
Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen: https://studium-und-dann.com/?p=13091
Parallel dazu ist er als freiberuflicher Referent und Berater zu Themen der Eingliederungshilfe tätig, ein Nebenjob, der unerwartet aus seiner Bachelorarbeit an der Leuphana Universität Lüneburg entstanden ist. In dieser Tätigkeit gibt Florian Fortbildungen und Seminare für Fachkräfte und angehende Sozialarbeiter:innen. Außerdem berät er Organisationen der Sozialwirtschaft zu fachlichen und strukturellen Fragen. Dadurch gewinnt er Einblicke in andere Organisationen und Teams, die er als ebenso lehrreich erlebt wie seine Haupttätigkeit.
Bevor er sich dazu entschied, berufsbegleitend Soziale Arbeit im Bachelor an der Leuphana Professional School zu studieren, hatte Florian bereits eine Ausbildung zum Erzieher absolviert und sich zusätzlich als systemischer Therapeuten und Berater qualifiziert. Angeregt durch den Wunsch, das Thema Soziale Arbeit aus einem wissenschaftlichen Blickwinkel zu betrachten, ohne beruflich pausieren zu müssen, beschloss er schließlich, neben dem Job den Weg an die Universität zu gehen.
Am Studium an der Leuphana begeisterte ihn vor allem, dass viele Lehrende direkt aus der Praxis kommen, also nicht nur Theorie vermitteln, sondern aus eigener Erfahrung wissen, wie die Sozialwirtschaft außerhalb des Seminarraums funktioniert. Den engen persönlichen Austausch mit den Dozent:innen schätzt Florian auch rückblickend sehr; einige Kontakte aus dieser Zeit bestehen bis heute.
Den Master Sozialmanagement, ebenfalls berufsbegleitend an der Leuphana Professional School, begann Florian, als er bereits in einer Leitungsrolle tätig war. Er hatte festgestellt, dass die Personalentwicklung sowie die betriebswirtschaftlichen und arbeitsrechtlichen Fragen, mit denen er sich nun beruflich beschäftigte, Wissen erforderten, das über den Bachelor hinausgeht. Im Master verschafften ihm Module zu BWL, Innovationsmanagement und der europäischen Dimension der Sozialwirtschaft ein tieferes Verständnis dafür, wie Sozialwirtschaft eigentlich funktioniert. Besonders wertvoll war für ihn dabei die direkte Verbindung von Theorie und Praxis: Was er in den Blockseminaren am Wochenende erarbeitete, konnte er in der folgenden Woche unmittelbar in seiner Leitungsarbeit anwenden.
Hört rein und erfahrt die Antworten auf folgende Fragen: Wie kann ein zunächst widerwillig angetretenes Pflichtpraktikum zur entscheidenden Weichenstellung im Berufsleben werden? Wie schafft man es, unterschiedliche Jobs und ein berufsbegleitendes Studium unter einen Hut zu bringen? Und was verbirgt sich hinter dem Konzept der Social Innovation Labs, das Florian aktuell in seiner Masterarbeit erforscht?
Viel Spaß beim Hören!
Moderiert wird diese Episode von: Daniel Persiel
Das Gespräch fand statt im Oktober 2026.
Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen: https://studium-und-dann.com/?p=13091
9 Minuten
Du studierst und weißt nicht, in welche Richtung du beruflich einmal gehen möchtest? Du gehst noch zur Schule und bist dir noch nicht sicher, was du studieren sollst? Du überlegst, dich weiterzubilden und möchtest mehr über die beruflichen Werdegänge inspirierender Menschen aus ganz unterschiedlichen Bereichen erfahren? Dann bist du bei unserem neuen Podcast „Studium und dann?“ genau richtig.
In der Pilotfolge sprechen Helena und Daniel mit Philip Dunkhase aus der Universitätskommunikation der Leuphana Universität Lüneburg. Schon seit über zwei Jahren gibt es an der Leuphana den Podcast „Karriere leupht“, in dem Studierende mit Absolvent*innen der Universität über ihr Studium und ihren Start ins Berufsleben sprechen. Jetzt haben wir beschlossen, das beliebte Format, das bereits mehrfach ausgezeichnet wurde, auch auf weitere deutsche Hochschulen auszuweiten, um euch als Hörer*innen noch diversere Studienangebote und berufliche Werdegänge vorstellen zu können.
Gemeinsam reden wir über die Idee hinter dem Podcast, klären, was das das Projekt mit Philips Erfahrungen im Studierendenmarketing und der Studienberatung zu tun hat und werfen zudem einen Blick hinter die Kulissen unseres kleinen, aber feinen Podcaststudios.
Wir freuen uns jederzeit über eure Anregungen, Lob und auch konstruktive Kritik! Nutzt dafür gern die Kommentarfunktion auf der Podcastplattform eures Vertrauens oder schreibt uns eine E-Mail an: podcast@studium-und-dann.com Wenn ihr selbst einmal Gast sein und uns von euren Erfahrungen in Studium und Beruf erzählen möchtet, kontaktiert uns ebenfalls gern unter: podcast@studium-und-dann.com Mehr Informationen findet ihr auf unserer Homepage studium-und-dann.com
In der Pilotfolge sprechen Helena und Daniel mit Philip Dunkhase aus der Universitätskommunikation der Leuphana Universität Lüneburg. Schon seit über zwei Jahren gibt es an der Leuphana den Podcast „Karriere leupht“, in dem Studierende mit Absolvent*innen der Universität über ihr Studium und ihren Start ins Berufsleben sprechen. Jetzt haben wir beschlossen, das beliebte Format, das bereits mehrfach ausgezeichnet wurde, auch auf weitere deutsche Hochschulen auszuweiten, um euch als Hörer*innen noch diversere Studienangebote und berufliche Werdegänge vorstellen zu können.
Gemeinsam reden wir über die Idee hinter dem Podcast, klären, was das das Projekt mit Philips Erfahrungen im Studierendenmarketing und der Studienberatung zu tun hat und werfen zudem einen Blick hinter die Kulissen unseres kleinen, aber feinen Podcaststudios.
Wir freuen uns jederzeit über eure Anregungen, Lob und auch konstruktive Kritik! Nutzt dafür gern die Kommentarfunktion auf der Podcastplattform eures Vertrauens oder schreibt uns eine E-Mail an: podcast@studium-und-dann.com Wenn ihr selbst einmal Gast sein und uns von euren Erfahrungen in Studium und Beruf erzählen möchtet, kontaktiert uns ebenfalls gern unter: podcast@studium-und-dann.com Mehr Informationen findet ihr auf unserer Homepage studium-und-dann.com