Episoden

23 | Komfortzone
09.06.2026
21 Minuten
Ist die Komfortzone wirklich unser Feind – oder verstehen wir sie einfach falsch? "Verlass deine Komfortzone." Diesen Satz haben wir vermutlich alle schon einmal gehört. Oft klingt es so, als wäre die Komfortzone etwas, das uns klein hält und das wir möglichst schnell hinter uns lassen sollten. Aber stimmt das wirklich? In dieser Folge geht es darum, was die Komfortzone psychologisch eigentlich ist, warum unser Gehirn Sicherheit so sehr liebt und weshalb die Komfortzone zunächst einmal etwas sehr Wertvolles ist. Denn sie gibt uns Stabilität, Orientierung und Schutz. Gleichzeitig sprechen wir darüber, wann Sicherheit beginnt, uns zu begrenzen, warum persönliches Wachstum fast immer mit Unsicherheit verbunden ist und weshalb Selbstvertrauen selten vor einer neuen Erfahrung entsteht – sondern meist erst danach. Vielleicht geht es gar nicht darum, die Komfortzone zu verlassen. Vielleicht geht es darum, sie Schritt für Schritt zu erweitern. Eine Folge über Sicherheit, Wachstum und den Mut, den nächsten kleinen Schritt zu gehen.
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22 | Veränderung
02.06.2026
22 Minuten
Warum haben wir Angst vor Veränderung? Warum fällt es uns oft so schwer, etwas zu verändern, selbst dann, wenn wir wissen, dass es uns guttun würde? Veränderungen gehören zum Leben. Und trotzdem lösen sie häufig Unsicherheit, Zweifel und manchmal sogar Angst aus. Wir halten an Gewohntem fest, obwohl wir uns eigentlich nach Entwicklung sehnen. Doch warum ist das so? In dieser Folge geht es darum, warum unser Gehirn Veränderungen oft als Risiko wahrnimmt, weshalb wir lieber am Bekannten festhalten als ins Ungewisse aufzubrechen und warum jede Veränderung immer auch bedeutet, etwas loszulassen. Außerdem spreche ich darüber, weshalb Wachstum fast immer mit Unsicherheit beginnt und wie wir lernen können, Veränderungen nicht nur als Bedrohung, sondern auch als Chance zu betrachten. Vielleicht haben wir nicht Angst vor der Veränderung selbst. Vielleicht haben wir Angst vor dem, was wir dabei zurücklassen müssen. Eine Folge über Mut, Entwicklung und die Frage, warum jeder Neuanfang zunächst wie ein Schritt ins Unbekannte aussieht.
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21 | Entscheidungen
26.05.2026
18 Minuten
Warum haben wir Angst davor, falsch zu entscheiden? Manchmal verbringen wir mehr Zeit damit, über eine Entscheidung nachzudenken, als mit der Entscheidung selbst. Wir analysieren, vergleichen, zweifeln und haben oft vor allem Angst davor, die falsche Wahl zu treffen. Doch warum fühlen sich Entscheidungen manchmal so schwer an? Warum suchen wir nach Sicherheit, obwohl es sie oft gar nicht geben kann? In dieser Folge geht es darum, warum unser Gehirn Kontrolle und Vorhersehbarkeit liebt, weshalb Overthinking uns oft eher blockiert als hilft und warum wir glauben, dass es irgendwo die „perfekte“ Entscheidung geben muss. Außerdem spreche ich darüber, warum Fehler sich so bedrohlich anfühlen und weshalb Vertrauen manchmal wichtiger ist als absolute Sicherheit. Vielleicht geht es im Leben nicht darum, immer richtig zu entscheiden. Sondern darum, zu lernen, mit Unsicherheit umgehen zu können.
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20 | Im Moment
19.05.2026
21 Minuten
Warum fällt es uns so schwer, im Moment zu leben? Unser Körper ist oft im Hier und Jetzt. Aber unsere Gedanken sind meistens woanders. Wir denken an gestern, planen morgen oder verlieren uns in Sorgen, To-do-Listen und Gedankenspiralen. Und obwohl wir eigentlich leben möchten, verpassen wir manchmal genau den Moment, in dem unser Leben stattfindet. In dieser Folge geht es darum, warum es uns so schwerfällt, wirklich im Moment zu sein. Ich spreche darüber, warum unser Gehirn ständig vorausdenkt, weshalb Grübeln sich oft wie Kontrolle anfühlt und warum Stille für viele Menschen so unangenehm geworden ist. Außerdem geht es um die Frage, was Achtsamkeit psychologisch eigentlich bedeutet – ohne Kitsch und ohne Perfektionsanspruch. Vielleicht müssen wir nicht lernen, jeden Moment perfekt zu genießen. Vielleicht reicht es schon, wieder bewusster dort anzukommen, wo unser Leben gerade passiert.
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19 | Wahrnehmung
12.05.2026
32 Minuten
Sehen wir die Welt wirklich so, wie sie ist? Wir glauben oft, die Welt objektiv wahrzunehmen. Doch eigentlich erleben wir nie die Realität direkt – sondern immer nur die Interpretation unseres Gehirns. In dieser Folge geht es darum, wie Wahrnehmung psychologisch funktioniert und warum unser Gehirn ständig Informationen filtert, bewertet und ergänzt. Ich spreche darüber, weshalb wir Probleme oft stärker wahrnehmen als Positives, warum unser Denken von Erfahrungen und Erwartungen beeinflusst wird und welche psychologischen Mechanismen unsere Sicht auf die Welt prägen. Außerdem geht es um die Frage, warum zwei Menschen dieselbe Situation völlig unterschiedlich erleben können – und wie unsere Wahrnehmung beeinflusst, wie wir über uns selbst, andere Menschen und unser Leben denken. Vielleicht sehen wir die Welt nicht so, wie sie ist. Sondern so, wie unser Gehirn sie für uns zusammensetzt.
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Über diesen Podcast

Only One Question stellt die Fragen, die wir alle in uns tragen oder mit engen Vertrauten besprechen. Ein Podcast über das Leben, persönliche Entwicklung und Psychologie – ehrlich, ruhig und zum Weiterdenken.
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