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Episoden

34 Minuten
Warum sagen wir Ja, obwohl wir Nein meinen? „Kannst du das noch übernehmen?“ – „Ja, klar.“ „Kommst du mit?“ – „Ja, gerne.“ „Ist das okay für dich?“ – „Ja.“ Und während wir Ja sagen, wissen wir manchmal längst: Eigentlich möchte ich Nein sagen. Warum fällt uns ein Nein so schwer? In dieser Folge geht es um unsere Grenzen und um die psychologischen Gründe, warum wir sie oft selbst überschreiten. Wir sprechen über unser Bedürfnis nach Zugehörigkeit, die Angst vor Ablehnung und Konflikten und darüber, warum wir die Bedürfnisse anderer manchmal besser wahrnehmen als unsere eigenen. Aber auch darüber, warum ein ehrliches Nein nicht egoistisch oder lieblos sein muss. Im Gegenteil: Ein klares Nein kann Beziehungen ehrlicher machen. Denn wenn wir Nein sagen können, wenn wir Nein meinen, bekommt auch unser Ja wieder Bedeutung. Vielleicht sind Grenzen keine Mauern, die uns von anderen trennen. Vielleicht sind sie das, was echte Nähe überhaupt erst möglich macht. Eine Folge über Zugehörigkeit, Ehrlichkeit und die Freiheit, die eigenen Grenzen ernst zu nehmen.
24 Minuten
Wer möchte ich sein? Wie wir unsere Identität verändern können. Wenn unsere Identität nicht vollständig festgeschrieben ist, stellt sich eine spannende Frage: Wer möchte ich eigentlich sein? Wir denken bei Veränderung oft an Ziele: mehr Sport, weniger Stress, mehr Selbstvertrauen, erfolgreicher sein, gelassener werden. Aber hinter all diesen Zielen steckt häufig eine viel grundlegendere Frage: Welche Art von Mensch möchte ich sein? In dieser Folge geht es darum, wie sehr wir unsere eigene Identität tatsächlich gestalten können. Wir sprechen darüber, wie unser Verhalten unser Selbstbild verändert, warum kleine Erfahrungen manchmal mehr bewirken als große Vorsätze und was es mit den sogenannten „Possible Selves“ auf sich hat – den Vorstellungen davon, wer wir in Zukunft sein könnten. Aber auch darum, wo die Grenzen der Selbstgestaltung liegen. Denn unsere Vorstellung davon, wer wir sein wollen, entsteht nicht unabhängig von unserer Umwelt. Familie, Beziehungen, Gesellschaft und soziale Erwartungen beeinflussen, welches Leben wir überhaupt für möglich halten. Vielleicht geht es deshalb gar nicht darum, die „beste Version“ unserer selbst zu werden. Vielleicht geht es darum, herauszufinden: Wer fühlt sich für mich richtig an? Eine Folge über Identität, Veränderung, Authentizität und die Freiheit, nicht für immer dieselbe Person bleiben zu müssen.
25 Minuten
Wer bin ich eigentlich? Wie unsere Identität entsteht – und warum wir uns selbst manchmal fremd werden Wer bist du? Eine scheinbar einfache Frage und doch eine der schwierigsten überhaupt. Wir sind Tochter, Mutter, Freundin, Partnerin, Kollegin, Führungskraft. Wir haben Eigenschaften, Werte, Erfahrungen und Geschichten, die wir mit uns verbinden. Aber welche dieser Dinge machen eigentlich unsere Identität aus? In dieser Folge geht es um die psychologische Frage, wie unser Gefühl für das eigene Ich überhaupt entsteht. Wir sprechen über soziale Rollen, Persönlichkeit, Erfahrungen und die Geschichten, die wir über uns selbst erzählen und darüber, warum wir uns manchmal verändern, ohne uns selbst zu verlieren. Denn vielleicht gibt es gar nicht dieses eine, unveränderliche „wahre Ich“. Vielleicht sind wir viel mehr eine Mischung aus dem, was wir erlebt haben, dem, was uns geprägt hat, den Menschen, mit denen wir verbunden sind – und dem, was wir aus all dem machen. Und vielleicht erklärt genau das, warum wir uns manchmal selbst fremd werden können. Eine Folge über Identität, Selbstbild und die Frage, wer wir eigentlich sind, wenn wir all die Rollen einmal beiseitelegen.
18 Minuten
Warum urteilen wir so streng über Entscheidungen, die wir in der Vergangenheit getroffen haben? „Ich hätte es doch besser wissen müssen.“ Kaum ein Gedanke ist so menschlich – und gleichzeitig so unfair. Im Rückblick wirken Entscheidungen oft glasklar. Die Warnzeichen scheinen offensichtlich, Fehler erscheinen vermeidbar und plötzlich glauben wir, wir hätten die Zukunft eigentlich vorhersehen können. Doch genau hier spielt uns unser Gehirn einen Streich. In dieser Folge der Serie „Die größten Denkfehler unseres Gehirns“ geht es um den Rückschaufehler, ein psychologisches Phänomen, das uns die Vergangenheit logischer und vorhersehbarer erscheinen lässt, als sie es damals tatsächlich war. Wir sprechen darüber, warum wir unser früheres Ich oft mit dem Wissen von heute beurteilen, weshalb wir dadurch unnötig streng mit uns selbst werden und wie ein bewussterer Blick auf unsere Vergangenheit zu mehr Selbstmitgefühl führen kann. Vielleicht waren deine Entscheidungen damals nicht perfekt. Aber vielleicht waren sie die besten Entscheidungen, die du mit dem Wissen und den Möglichkeiten dieses Moments treffen konntest. Eine Folge über Erinnerungen, Entscheidungen und die Erkenntnis, dass wir unser früheres Ich nicht mit den Erfahrungen beurteilen sollten, die erst Jahre später entstanden sind.
24 Minuten
Warum fühlen wir uns manchmal besonders sicher, obwohl wir noch so wenig wissen – und warum wachsen mit echtem Wissen oft auch die Zweifel? Warum wirken manche Menschen so unglaublich überzeugt von ihrer Meinung – während andere trotz großer Expertise immer wieder sagen: „Es kommt darauf an."? Die Antwort liegt in einem faszinierenden psychologischen Phänomen: dem Dunning-Kruger-Effekt. In dieser Folge der Serie „Die größten Denkfehler unseres Gehirns“ sprechen wir darüber, warum unser Gehirn das eigene Wissen manchmal überschätzt, weshalb gerade Anfänger ihre Fähigkeiten oft besonders selbstbewusst einschätzen und warum mit wachsender Erfahrung häufig auch die Erkenntnis wächst, wie komplex die Welt tatsächlich ist. Es geht um Metakognition – also die Fähigkeit, das eigene Wissen realistisch einzuschätzen – und um die Frage, warum Unsicherheit manchmal kein Zeichen von Unwissen ist, sondern von echtem Verständnis. Vielleicht bedeutet Wissen nicht, auf alles eine Antwort zu haben. Vielleicht bedeutet Wissen vor allem zu erkennen, wie viel es noch zu entdecken gibt. Eine Folge über Lernen, Selbstüberschätzung und die Kraft der intellektuellen Demut.
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Über diesen Podcast

Only One Question stellt die Fragen, die wir alle in uns tragen oder mit engen Vertrauten besprechen. Ein Podcast über das Leben, persönliche Entwicklung und Psychologie – ehrlich, ruhig und zum Weiterdenken.
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