Die Drohne ist im Pool gelandet, Nils fischt noch Blätter heraus, und immerhin ist jetzt geklärt, dass die kleinen Körner im Wasser tatsächlich Raupenkot waren. Danach wird es ernst.
Auslöser für dieses Gespräch war ein Satz aus einem anderen Podcast: jemand habe ADHS gehabt, «bevor es cool geworden ist». Genau da hakt Simon ein. Denn zwischen uns beiden ist Neurodivergenz meistens ein Running Gag, und heute geht es einmal um die andere Seite. Wann merkst du, dass du ADHS hast, und wünschst dir, du hättest es nicht?
Nils erzählt von einer Impulskontrolle, die es faktisch nicht gibt, von zwei Wochen Struggeln vor einer Keynote, von Betreibungen wegen untergegangener Rechnungen und davon, warum er sich selbst für den schlechtesten Angestellten der Welt hält. Und davon, was daraus gefolgt ist: ein Leben, das um dieses Naturell herum gebaut ist. Seit einem Dreivierteljahr braucht er dafür kein Medikament mehr.
Dazwischen die Frage, was passiert, wenn Diagnosen über TikTok wandern, warum seine Eltern damals aus Angst vor Stigmatisierung abgeblockt haben, und weshalb Selbstfürsorge kein Egoismus ist, sondern die Voraussetzung dafür, überhaupt für andere da sein zu können.
Am Schluss die Antwort auf die Titelfrage: cool ist es nicht.
Der Drohnenabsturz und die Sache mit dem Raupenkot
«Bevor es cool geworden ist»: der Auslöser fürs Gespräch
Impulskontrolle, Hyperfokus und Weaponized Incompetence
Warum fremde Aufgaben nicht funktionieren
Die Keynote in Chur und ein Team, das rettet
«Ich bin der weltschlechteste Angestellte»
Rechnungen, Betreibungen und ein sehr konkreter ADHS-Hack
Kein Projekt mehr, für das er nicht brennt
Jesper Juul und die persönliche vor der sozialen Verantwortung
Diagnose über TikTok und die Angst vor Stigmatisierung
Ein Dreivierteljahr ohne Medikament
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