Schmid und Landolt unstrukturiert Archiv
33 Episoden
46 Minuten
Diese Folge ist ein Heimspiel für unser aller Lieblingsorgan: das Hirn. Zu Gast ist Maria Brasser, Neurowissenschaftlerin, Hirncoach und Mitgründerin von hirncoach.ch – mit im Gepäck ein quietschendes Hirnmodell und jede Menge Forschung aus erster Hand.
Wir reden darüber, was gerade in unseren Köpfen passiert, während wir aufnehmen (Beta- bis Gamma-Frequenz, wenn ihr's wissen wollt), und warum schon die blosse Anwesenheit eines Handys unsere Gedächtnisleistung senkt – ohne dass wir es überhaupt anschauen. Maria erklärt, was der «Brain-Drain-Effekt» mit unseren Kindern macht, warum Suchtsysteme ein Leben lang bestehen bleiben können und weshalb fast alle Jugendlichen im Rückblick sagen, ihre Eltern hätten strenger sein sollen.
Nils wird dabei ungewohnt persönlich: Er outet sich als Vater, der in der Medienerziehung nicht immer alles richtig gemacht hat, und erzählt von der Schatztruhe, in der bei ihm zu Hause die Handys landen. Simon fragt nach, Maria liefert die Wissenschaft dazu – von Schlaf und dem glymphatischen System bis zur simplen Dankbarkeitsübung, die messbar etwas im Hirn verändert.
Was bleibt: Verbote allein bringen wenig. Was zählt, ist der offene Dialog – mit den Kindern und mit sich selbst.
Wer ist Maria Brasser und wie wird man «Hirncoach»
Was im Hirn passiert, wenn wir uns unterhalten
Der Brain-Drain-Effekt: Warum die blosse Anwesenheit eines Handys reicht
Sucht, Rauchen und Medien: «Wünschst du, hätte es nie angefangen?»
ADHS, Neurodivergenz und digitale Medien
Bildschirmzeit bei Jugendlichen: 7 bis 11 Stunden am Wochenende
Elternsein zwischen Kontrolle und Vertrauen
Morgenroutine fürs Hirn: Wasser, Licht und drei Minuten Vorfreude
Wir reden darüber, was gerade in unseren Köpfen passiert, während wir aufnehmen (Beta- bis Gamma-Frequenz, wenn ihr's wissen wollt), und warum schon die blosse Anwesenheit eines Handys unsere Gedächtnisleistung senkt – ohne dass wir es überhaupt anschauen. Maria erklärt, was der «Brain-Drain-Effekt» mit unseren Kindern macht, warum Suchtsysteme ein Leben lang bestehen bleiben können und weshalb fast alle Jugendlichen im Rückblick sagen, ihre Eltern hätten strenger sein sollen.
Nils wird dabei ungewohnt persönlich: Er outet sich als Vater, der in der Medienerziehung nicht immer alles richtig gemacht hat, und erzählt von der Schatztruhe, in der bei ihm zu Hause die Handys landen. Simon fragt nach, Maria liefert die Wissenschaft dazu – von Schlaf und dem glymphatischen System bis zur simplen Dankbarkeitsübung, die messbar etwas im Hirn verändert.
Was bleibt: Verbote allein bringen wenig. Was zählt, ist der offene Dialog – mit den Kindern und mit sich selbst.
Wer ist Maria Brasser und wie wird man «Hirncoach»
Was im Hirn passiert, wenn wir uns unterhalten
Der Brain-Drain-Effekt: Warum die blosse Anwesenheit eines Handys reicht
Sucht, Rauchen und Medien: «Wünschst du, hätte es nie angefangen?»
ADHS, Neurodivergenz und digitale Medien
Bildschirmzeit bei Jugendlichen: 7 bis 11 Stunden am Wochenende
Elternsein zwischen Kontrolle und Vertrauen
Morgenroutine fürs Hirn: Wasser, Licht und drei Minuten Vorfreude
19 Minuten
Der letzte Podcast aus dem Pool für diese Saison, und diesmal soll Nils allein erzählen. Funktioniert nur bedingt, weil er nach zwei Minuten sagt, er brauche einen Fragesteller, sonst stocke er.
Worum es geht: Nils baut ein eigenes Lehrstellenformat. ICP steht für Intrinsic Certified Professional, also intrinsisch zertifizierte Fachkraft. Fünf Tage im Betrieb, keine Berufsschule, keine Noten, die Theorie wird on the job erarbeitet. Und ja, am Schluss steht kein EFZ.
Angefangen hat es damit, dass das Lernhaus Sole eine ganz normale FaBe-Lehrstelle anbieten wollte. Hanna hätte die Berufsbildnerin sein sollen, formal wäre aber Nils dran gewesen, samt Kurs und Papierkram. Seine Reaktion darauf ist im Podcast nachhörbar und nicht ganz jugendfrei. Der Punkt dahinter: Die Strukturen wirken dem entgegen, was sie eigentlich wollen.
Simon spielt Advocatus Diaboli. Wie reagieren die Verbände? Was ist mit dem Ziel, dass 90 Prozent aller 20-Jährigen einen Sek-II-Abschluss haben? Und was heisst es für eine 15-Jährige, dieses Risiko einzugehen, wenn niemand garantieren kann, dass es später sur Dossier anerkannt wird?
Zum Schluss die offene Mediamatik-Lehrstelle, inklusive Dokumentarfilm und einer Reise nach Indien im Oktober.
Was ICP-Lehre heisst und warum bewusst nicht EFZ
Der Weg über die Nachholbildung sur Dossier
Warum die klassische FaBe-Lehrstelle gescheitert ist
Fünf Tage Betrieb statt Berufsschule
Das Risiko, am Schluss ohne eidgenössischen Abschluss dazustehen
Wie ABU anerkannt werden könnte
Für wen das Format gedacht ist
Die Mediamatik-Lehrstelle, der Dokumentarfilm und Indien
Gesucht: Betriebe, die jemanden mit ICP-Abschluss anstellen würden
Worum es geht: Nils baut ein eigenes Lehrstellenformat. ICP steht für Intrinsic Certified Professional, also intrinsisch zertifizierte Fachkraft. Fünf Tage im Betrieb, keine Berufsschule, keine Noten, die Theorie wird on the job erarbeitet. Und ja, am Schluss steht kein EFZ.
Angefangen hat es damit, dass das Lernhaus Sole eine ganz normale FaBe-Lehrstelle anbieten wollte. Hanna hätte die Berufsbildnerin sein sollen, formal wäre aber Nils dran gewesen, samt Kurs und Papierkram. Seine Reaktion darauf ist im Podcast nachhörbar und nicht ganz jugendfrei. Der Punkt dahinter: Die Strukturen wirken dem entgegen, was sie eigentlich wollen.
Simon spielt Advocatus Diaboli. Wie reagieren die Verbände? Was ist mit dem Ziel, dass 90 Prozent aller 20-Jährigen einen Sek-II-Abschluss haben? Und was heisst es für eine 15-Jährige, dieses Risiko einzugehen, wenn niemand garantieren kann, dass es später sur Dossier anerkannt wird?
Zum Schluss die offene Mediamatik-Lehrstelle, inklusive Dokumentarfilm und einer Reise nach Indien im Oktober.
Was ICP-Lehre heisst und warum bewusst nicht EFZ
Der Weg über die Nachholbildung sur Dossier
Warum die klassische FaBe-Lehrstelle gescheitert ist
Fünf Tage Betrieb statt Berufsschule
Das Risiko, am Schluss ohne eidgenössischen Abschluss dazustehen
Wie ABU anerkannt werden könnte
Für wen das Format gedacht ist
Die Mediamatik-Lehrstelle, der Dokumentarfilm und Indien
Gesucht: Betriebe, die jemanden mit ICP-Abschluss anstellen würden
28 Minuten
Die Drohne ist im Pool gelandet, Nils fischt noch Blätter heraus, und immerhin ist jetzt geklärt, dass die kleinen Körner im Wasser tatsächlich Raupenkot waren. Danach wird es ernst.
Auslöser für dieses Gespräch war ein Satz aus einem anderen Podcast: jemand habe ADHS gehabt, «bevor es cool geworden ist». Genau da hakt Simon ein. Denn zwischen uns beiden ist Neurodivergenz meistens ein Running Gag, und heute geht es einmal um die andere Seite. Wann merkst du, dass du ADHS hast, und wünschst dir, du hättest es nicht?
Nils erzählt von einer Impulskontrolle, die es faktisch nicht gibt, von zwei Wochen Struggeln vor einer Keynote, von Betreibungen wegen untergegangener Rechnungen und davon, warum er sich selbst für den schlechtesten Angestellten der Welt hält. Und davon, was daraus gefolgt ist: ein Leben, das um dieses Naturell herum gebaut ist. Seit einem Dreivierteljahr braucht er dafür kein Medikament mehr.
Dazwischen die Frage, was passiert, wenn Diagnosen über TikTok wandern, warum seine Eltern damals aus Angst vor Stigmatisierung abgeblockt haben, und weshalb Selbstfürsorge kein Egoismus ist, sondern die Voraussetzung dafür, überhaupt für andere da sein zu können.
Am Schluss die Antwort auf die Titelfrage: cool ist es nicht.
Der Drohnenabsturz und die Sache mit dem Raupenkot
«Bevor es cool geworden ist»: der Auslöser fürs Gespräch
Impulskontrolle, Hyperfokus und Weaponized Incompetence
Warum fremde Aufgaben nicht funktionieren
Die Keynote in Chur und ein Team, das rettet
«Ich bin der weltschlechteste Angestellte»
Rechnungen, Betreibungen und ein sehr konkreter ADHS-Hack
Kein Projekt mehr, für das er nicht brennt
Jesper Juul und die persönliche vor der sozialen Verantwortung
Diagnose über TikTok und die Angst vor Stigmatisierung
Ein Dreivierteljahr ohne Medikament
Auslöser für dieses Gespräch war ein Satz aus einem anderen Podcast: jemand habe ADHS gehabt, «bevor es cool geworden ist». Genau da hakt Simon ein. Denn zwischen uns beiden ist Neurodivergenz meistens ein Running Gag, und heute geht es einmal um die andere Seite. Wann merkst du, dass du ADHS hast, und wünschst dir, du hättest es nicht?
Nils erzählt von einer Impulskontrolle, die es faktisch nicht gibt, von zwei Wochen Struggeln vor einer Keynote, von Betreibungen wegen untergegangener Rechnungen und davon, warum er sich selbst für den schlechtesten Angestellten der Welt hält. Und davon, was daraus gefolgt ist: ein Leben, das um dieses Naturell herum gebaut ist. Seit einem Dreivierteljahr braucht er dafür kein Medikament mehr.
Dazwischen die Frage, was passiert, wenn Diagnosen über TikTok wandern, warum seine Eltern damals aus Angst vor Stigmatisierung abgeblockt haben, und weshalb Selbstfürsorge kein Egoismus ist, sondern die Voraussetzung dafür, überhaupt für andere da sein zu können.
Am Schluss die Antwort auf die Titelfrage: cool ist es nicht.
Der Drohnenabsturz und die Sache mit dem Raupenkot
«Bevor es cool geworden ist»: der Auslöser fürs Gespräch
Impulskontrolle, Hyperfokus und Weaponized Incompetence
Warum fremde Aufgaben nicht funktionieren
Die Keynote in Chur und ein Team, das rettet
«Ich bin der weltschlechteste Angestellte»
Rechnungen, Betreibungen und ein sehr konkreter ADHS-Hack
Kein Projekt mehr, für das er nicht brennt
Jesper Juul und die persönliche vor der sozialen Verantwortung
Diagnose über TikTok und die Angst vor Stigmatisierung
Ein Dreivierteljahr ohne Medikament
23 Minuten
Erste Folge im Pool. Nils auf der Luftmatratze, Simon am Ventil, das Mikrofon in gefährlicher Nähe zum Wasser und mittendrin der Satz, der alles zusammenfasst: «Scheisse, Mann. Was haben wir uns da angetan?»
Nach sechs Wochen Sommerpause reden wir darüber, was so eine Pause eigentlich mit einem macht. Nils war vor den Ferien wirklich an der Grenze seiner Energie, nach einem halben Jahr mit einer herausfordernden Konstellation im Lernhaus Sole. Jetzt ändert sich einiges: ein wöchentliches Gefäss, in dem Kinder ihre Projekte auf die Bühne bringen, mehr Coaching-Gespräche, ein umgebauter Raum, über 40 Kinder und Jugendliche und eine neue Lehrstelle. Und Ferien, findet Nils, sind das grösste Privileg am Lehrerberuf, nicht «unterrichtsfreie Zeit».
Der zweite Teil dreht sich um KI. Simon hat aus reiner Langeweile mit Claude zwei neue Websites für seine Podcasts gebaut, inklusive einer Volltextsuche über sämtliche Episoden. Nils erzählt von Marc, der seine Arcade unbedingt selber bauen wollte und warum genau dieser Reflex uns in der Schule anerzogen wird. Dazu die Frage, was wegfällt, wenn die Maschine plötzlich alles kann, und was dafür überhaupt erst entsteht.
Am Schluss: ein T-Shirt, ein Gewinner und eine neue Verlosung.
— Die erste Aufnahme im Pool und wie es fast schiefging
— Sechs Wochen Ferien: Privileg oder unterrichtsfreie Zeit?
— An der Energiegrenze: was Nils vor den Ferien gebraucht hat
— Was sich im Lernhaus Sole nach den Ferien ändert
— Team, Stellenprozente und eine neue Lehrstelle
— Vibe-Coding: neue Websites und die Suche über alle Episoden
— Von ChatGPT zu Claude und die Sache mit den Token
— Marc, die Arcade und der Satz «Ich will es selber gemacht haben»
— KI und Chancengerechtigkeit in der Berufswahl
— Der Prototyp der Profolio-KI
— T-Shirt-Verlosung mit Walliser Wein
Nach sechs Wochen Sommerpause reden wir darüber, was so eine Pause eigentlich mit einem macht. Nils war vor den Ferien wirklich an der Grenze seiner Energie, nach einem halben Jahr mit einer herausfordernden Konstellation im Lernhaus Sole. Jetzt ändert sich einiges: ein wöchentliches Gefäss, in dem Kinder ihre Projekte auf die Bühne bringen, mehr Coaching-Gespräche, ein umgebauter Raum, über 40 Kinder und Jugendliche und eine neue Lehrstelle. Und Ferien, findet Nils, sind das grösste Privileg am Lehrerberuf, nicht «unterrichtsfreie Zeit».
Der zweite Teil dreht sich um KI. Simon hat aus reiner Langeweile mit Claude zwei neue Websites für seine Podcasts gebaut, inklusive einer Volltextsuche über sämtliche Episoden. Nils erzählt von Marc, der seine Arcade unbedingt selber bauen wollte und warum genau dieser Reflex uns in der Schule anerzogen wird. Dazu die Frage, was wegfällt, wenn die Maschine plötzlich alles kann, und was dafür überhaupt erst entsteht.
Am Schluss: ein T-Shirt, ein Gewinner und eine neue Verlosung.
— Die erste Aufnahme im Pool und wie es fast schiefging
— Sechs Wochen Ferien: Privileg oder unterrichtsfreie Zeit?
— An der Energiegrenze: was Nils vor den Ferien gebraucht hat
— Was sich im Lernhaus Sole nach den Ferien ändert
— Team, Stellenprozente und eine neue Lehrstelle
— Vibe-Coding: neue Websites und die Suche über alle Episoden
— Von ChatGPT zu Claude und die Sache mit den Token
— Marc, die Arcade und der Satz «Ich will es selber gemacht haben»
— KI und Chancengerechtigkeit in der Berufswahl
— Der Prototyp der Profolio-KI
— T-Shirt-Verlosung mit Walliser Wein
2 Minuten
Heute sitzt Simon alleine in der Podcast-Lounge. Ist das der Anfang vom Ende oder der Start von etwas Neuem?
Wir werden weitere Episoden zu zweit produzieren. Doch in der Zwischenzeit probiert Simon etwas Neus aus und startet sein Herzensprojekt «Mein Traumberuf» wo er mit Menschen über ihren persönlichen und beruflichen Werdegang spricht.
Gönn' dir die erste Episode «Mein Traumberuf».
Wir werden weitere Episoden zu zweit produzieren. Doch in der Zwischenzeit probiert Simon etwas Neus aus und startet sein Herzensprojekt «Mein Traumberuf» wo er mit Menschen über ihren persönlichen und beruflichen Werdegang spricht.
Gönn' dir die erste Episode «Mein Traumberuf».
17 Minuten
Nils' Sohn sagt ihm, er rede zu langsam. Simons Frau hört den Podcast auf doppelter Geschwindigkeit. Hanna möchte am liebsten die ganze Version von Nils. Und Simon ist schlicht zu unstrukturiert, um dort weiterzuhören, wo er aufgehört hat.
So beginnt die dritte Episode der neuen Staffel – mit einer Diskussion über Aufmerksamkeit, Podcadenz und ESC-Songs, die kürzer werden, weil Algorithmen kurze Lieder belohnen. Und mit der ehrlichen Frage: Wie lange soll ein Podcast eigentlich sein?
Dann wird es konkreter. Simon und Nils reflektieren, was der Besuch bei Florian Knaus und time4 in ihnen ausgelöst hat. Nils formuliert eine These, die ihn nicht loslässt: Das öffentliche Schulsystem ist bereits zusammengebrochen. Man erkennt es nur noch nicht.
Und dann kommt der Aufruf: Simon und Nils suchen das Pandant für freies Lernen in der Volksschule. Eine öffentliche Schule, eine Klasse, eine Lehrperson, die selbstbestimmtes und freies Lernen konsequent umsetzt, nicht einfach einen abgestuften Lehrplan. Als Massstab dient eine Matrix von Denkreise, Rahel Tschopp mit acht Dimensionen: Ziele, Methode, Medien, Materialien, Inhalt, Zeitpunkt, Lernort und Sozialform. Damit eine Schule als solches Pandant gilt, müssen mindestens sechs dieser acht Dimensionen vollständig selbstbestimmt sein – die Schülerinnen und Schüler entscheiden also selbst, ohne Rücksprache mit der Lehrperson. Wer so jemanden kennt oder selbst so arbeitet, soll sich melden. Nils verspricht den tiefsten Respekt. Und ein T-Shirt.Themen dieser Episode
Zu langsam für TikTok: Warum Nils' Sohn ihm das ins Gesicht sagt
ESC und Algorithmen: Warum Songs kürzer werden – und was das über unsere Aufmerksamkeit sagt
Wie schnell hört ihr unseren Podcast? Schreibt es in die Kommentare – Gewinnchance T-Shirt
Reflexion nach Time4: Was der Besuch bei Florian ausgelöst hat
«Das öffentliche Schulsystem ist bereits zusammengebrochen – man erkennt es nur noch nicht»
Die Pandant-Schule: Simon und Nils suchen Lehrpersonen, die selbstbestimmtes Lernen wirklich leben
Selbstbestimmtes Lernen vs. abgestufter Lehrplan: Der Unterschied auf einer Tabelle
Kinder fälschen Markenlogos auf T-Shirts – und warum Nils das nicht abwürgen will
So beginnt die dritte Episode der neuen Staffel – mit einer Diskussion über Aufmerksamkeit, Podcadenz und ESC-Songs, die kürzer werden, weil Algorithmen kurze Lieder belohnen. Und mit der ehrlichen Frage: Wie lange soll ein Podcast eigentlich sein?
Dann wird es konkreter. Simon und Nils reflektieren, was der Besuch bei Florian Knaus und time4 in ihnen ausgelöst hat. Nils formuliert eine These, die ihn nicht loslässt: Das öffentliche Schulsystem ist bereits zusammengebrochen. Man erkennt es nur noch nicht.
Und dann kommt der Aufruf: Simon und Nils suchen das Pandant für freies Lernen in der Volksschule. Eine öffentliche Schule, eine Klasse, eine Lehrperson, die selbstbestimmtes und freies Lernen konsequent umsetzt, nicht einfach einen abgestuften Lehrplan. Als Massstab dient eine Matrix von Denkreise, Rahel Tschopp mit acht Dimensionen: Ziele, Methode, Medien, Materialien, Inhalt, Zeitpunkt, Lernort und Sozialform. Damit eine Schule als solches Pandant gilt, müssen mindestens sechs dieser acht Dimensionen vollständig selbstbestimmt sein – die Schülerinnen und Schüler entscheiden also selbst, ohne Rücksprache mit der Lehrperson. Wer so jemanden kennt oder selbst so arbeitet, soll sich melden. Nils verspricht den tiefsten Respekt. Und ein T-Shirt.Themen dieser Episode
Zu langsam für TikTok: Warum Nils' Sohn ihm das ins Gesicht sagt
ESC und Algorithmen: Warum Songs kürzer werden – und was das über unsere Aufmerksamkeit sagt
Wie schnell hört ihr unseren Podcast? Schreibt es in die Kommentare – Gewinnchance T-Shirt
Reflexion nach Time4: Was der Besuch bei Florian ausgelöst hat
«Das öffentliche Schulsystem ist bereits zusammengebrochen – man erkennt es nur noch nicht»
Die Pandant-Schule: Simon und Nils suchen Lehrpersonen, die selbstbestimmtes Lernen wirklich leben
Selbstbestimmtes Lernen vs. abgestufter Lehrplan: Der Unterschied auf einer Tabelle
Kinder fälschen Markenlogos auf T-Shirts – und warum Nils das nicht abwürgen will
45 Minuten
Wir sind zu Gast im Impacthub Zürich. Einem der Treffpunkte von time4.
Florian Knaus ist Lernbegleiter, Autodidakt in Mechanik, Musik und Psychologie und Gründer von Time4. Er hat sich nicht für eine klassische Lehre oder weiterführende Schule absolviert. Hat während der Schulzeit angefangen, Töffli zu kaufen, zu flicken und weiterzuverkaufen. Irgendwann hatte er 70 Mofas und eine eigene Werkstatt.
Florian ist in einer Freischule aufgewachsen – seine Eltern haben eine eigene Schule gegründet, weil der Kanton die häusliche Gemeinschaft aus drei Familien nicht mehr als Homeschooling anerkannte. Er hat nie ein Rechnungsblatt gelöst. Und er hat sich irgendwann gefragt: Warum funktioniert selbstbestimmtes Lernen und was passiert dabei im Gehirn?
Time4 ist seine Antwort: eine Ausbildung, die sich Jugendliche selbst bauen. Keine Lehrstelle, kein Stundenplan. Stattdessen: eigene Projekte, alle zwei bis drei Wochen ein gemeinsames Treffen, und ein Lernbegleiter, der Fragen stellt statt Stoff vorgibt. Nicht alle werden danach selbstständig. Eine Teilnehmerin arbeitet heute in einer Buchhandlung in Glarus – und liebt es.
Das Gespräch streift Neurologie, gesellschaftlichen Status, das Bildungssystem als Filtermaschine und die Frage, ob selbstbestimmtes Lernen wirklich auch im öffentlichen Schulsystem möglich ist.
Themen dieser Episode
Florian Knaus: Wer er ist und wie er aufgewachsen ist
Freischule statt Regelschule: Wenn Eltern eine Schule gründen
70 Velos und eine Werkstatt: Wie Florian Unternehmertum gelernt hat – ohne es zu lernen
Time4: Eine Ausbildung, die Jugendliche sich selbst bauen
Kein KV, kein Stundenplan – wie läuft ein Montag bei Time4?
Was das Bildungssystem als Filtermaschine tut – und was es dabei verliert
Gesellschaftlicher Status über Berufstitel: Warum uns diese Frage begleitet
Selbstbestimmtes Lernen in der öffentlichen Schule: Gibt es das?
Florian Knaus ist Lernbegleiter, Autodidakt in Mechanik, Musik und Psychologie und Gründer von Time4. Er hat sich nicht für eine klassische Lehre oder weiterführende Schule absolviert. Hat während der Schulzeit angefangen, Töffli zu kaufen, zu flicken und weiterzuverkaufen. Irgendwann hatte er 70 Mofas und eine eigene Werkstatt.
Florian ist in einer Freischule aufgewachsen – seine Eltern haben eine eigene Schule gegründet, weil der Kanton die häusliche Gemeinschaft aus drei Familien nicht mehr als Homeschooling anerkannte. Er hat nie ein Rechnungsblatt gelöst. Und er hat sich irgendwann gefragt: Warum funktioniert selbstbestimmtes Lernen und was passiert dabei im Gehirn?
Time4 ist seine Antwort: eine Ausbildung, die sich Jugendliche selbst bauen. Keine Lehrstelle, kein Stundenplan. Stattdessen: eigene Projekte, alle zwei bis drei Wochen ein gemeinsames Treffen, und ein Lernbegleiter, der Fragen stellt statt Stoff vorgibt. Nicht alle werden danach selbstständig. Eine Teilnehmerin arbeitet heute in einer Buchhandlung in Glarus – und liebt es.
Das Gespräch streift Neurologie, gesellschaftlichen Status, das Bildungssystem als Filtermaschine und die Frage, ob selbstbestimmtes Lernen wirklich auch im öffentlichen Schulsystem möglich ist.
Themen dieser Episode
Florian Knaus: Wer er ist und wie er aufgewachsen ist
Freischule statt Regelschule: Wenn Eltern eine Schule gründen
70 Velos und eine Werkstatt: Wie Florian Unternehmertum gelernt hat – ohne es zu lernen
Time4: Eine Ausbildung, die Jugendliche sich selbst bauen
Kein KV, kein Stundenplan – wie läuft ein Montag bei Time4?
Was das Bildungssystem als Filtermaschine tut – und was es dabei verliert
Gesellschaftlicher Status über Berufstitel: Warum uns diese Frage begleitet
Selbstbestimmtes Lernen in der öffentlichen Schule: Gibt es das?
17 Minuten
Willkommen in der neuen Staffel. Simon und Nils sind im Kraftwerk Impact Hub Zürich. Zum ersten Mal nicht zu Hause aufgenommen und raus aus der Komfortzone. Draussen gibt es Zebrakostüme, eine Schaltzentrale aus einem alten Kraftwerk, guten Kaffee und Eistee. Und drinnen beginnt «unstrukturiert» Staffel 2.
Was in der Frühlingspause alles passiert ist: Das Lernhaus Sole nun 40 Kinder aufgenommen. Es gibt einen T-Shirt-Drucker, einen Lasercutter, einen Apparel Printer – und demnächst «Unstrukturiert»-T-Shirts zum Verlosen. Wer eines will, schreibt es in die Kommentare.
Dann kündigen Simon und Nils an, was Staffel 2 bedeutet: Sie gehen raus. Zu den Menschen, die Bildung anders denken. Zu innovativen Lernorten, Projekten und Persönlichkeiten. Sie besuchen Time4 mit Florian Knaus, schauen sich Schulen an, die selbstbestimmtes Lernen wirklich leben – und suchen aktiv Lehrpersonen, die das im öffentlichen System umsetzen.
Ach ja: Simons Drucker macht nicht mehr Probleme, doch er hat die Winterpneus immer noch nicht gewechselt.
Themen dieser Episode
Start in Staffel 2: on Tour im Impact Hub Kraftwerk Zürich
Lernhaus Sole: 40 Kinder, T-Shirt-Drucker, Lasercutter – Making at its purest
«Wenn Kinder lieber zur Schule gehen als zu Hause zu chillen, läuft etwas grundlegend anders»
Staffel 2: Schmid und Landolt besuchen innovative Lernorte in der Schweiz
T-Shirt-Verlosung: Wer gewinnt ein customized «Unstrukturiert»-Shirt?
Im S&B Institut hat ist die neue Bürorakete gestartet – und eine Applikationsentwicklerin folgt im September
Nils sucht noch immer eine Kindergärtnerin mit Zertifikat für Kanton Glarus (auch auf Jamaikanisch)
Am 10. Juni ist Tag der offenen Tür im Lernhaus Sole
Was in der Frühlingspause alles passiert ist: Das Lernhaus Sole nun 40 Kinder aufgenommen. Es gibt einen T-Shirt-Drucker, einen Lasercutter, einen Apparel Printer – und demnächst «Unstrukturiert»-T-Shirts zum Verlosen. Wer eines will, schreibt es in die Kommentare.
Dann kündigen Simon und Nils an, was Staffel 2 bedeutet: Sie gehen raus. Zu den Menschen, die Bildung anders denken. Zu innovativen Lernorten, Projekten und Persönlichkeiten. Sie besuchen Time4 mit Florian Knaus, schauen sich Schulen an, die selbstbestimmtes Lernen wirklich leben – und suchen aktiv Lehrpersonen, die das im öffentlichen System umsetzen.
Ach ja: Simons Drucker macht nicht mehr Probleme, doch er hat die Winterpneus immer noch nicht gewechselt.
Themen dieser Episode
Start in Staffel 2: on Tour im Impact Hub Kraftwerk Zürich
Lernhaus Sole: 40 Kinder, T-Shirt-Drucker, Lasercutter – Making at its purest
«Wenn Kinder lieber zur Schule gehen als zu Hause zu chillen, läuft etwas grundlegend anders»
Staffel 2: Schmid und Landolt besuchen innovative Lernorte in der Schweiz
T-Shirt-Verlosung: Wer gewinnt ein customized «Unstrukturiert»-Shirt?
Im S&B Institut hat ist die neue Bürorakete gestartet – und eine Applikationsentwicklerin folgt im September
Nils sucht noch immer eine Kindergärtnerin mit Zertifikat für Kanton Glarus (auch auf Jamaikanisch)
Am 10. Juni ist Tag der offenen Tür im Lernhaus Sole
31 Minuten
Wir sind nochmals zu viert – Simon, Tanja, Nils und Hanna – und machen diesmal einen ehrlichen Blick in die Bücher: Wo stehen wir gerade? Was freut uns? Was fordert uns heraus?
Hanna erzählt von einem Jugendlichen, der zum Schnuppern ins Lernhaus Sole kam und danach sagte: «Heute war der schönste Freitag von meinem Leben.» Er konnte nicht glauben, dass ihn niemand zwingt, etwas zu tun. Das Lernhaus wächst – 35 Kinder, bald 40, wöchentlich kommen neue Familien zum Schnuppern.
Dann gibt es bei Profolio eine grosse Ankündigung: KI im Berufswahlprozess. Ein neu gestartetes Innosuisse-Projekt mit der Fachhochschule Graubünden bringt künstliche Intelligenz in den Berufswahlprozess. Nicht als Jobbörse, die automatisch passende Stellen vorschlägt – sondern als Coach, der Jugendliche dabei unterstützt, sich selbst besser kennenzulernen. Mit Reflexionsfragen, Bewerbungstraining und echtem Bezug auf das, was jemand bereits in Profolio erarbeitet hat.
Und dann ist da noch die «Office-Rakete»: Die neue Mitarbeiterin im S&B Institut startet am 1. Mai. Die letzten drei Monate des Wartens fühlen sich an wie Weihnachten.
Themen dieser Episode
Lernhaus Solé: 35 Kinder, bald 40 – und ein Jugendlicher, der seinen schönsten Freitag erlebt
Der Junge, der einen Klassenwechsel ermöglichte – und eine Sack Toblerone verdiente
Profolio KI-Projekt: Was KI in der Berufswahl leisten kann – und was nicht
Der Unterschied: KI als Jobvermittler vs. KI als Spiegel zur Selbstreflexion
Warum Jugendliche im Berufsprozess steckenbleiben – und wie man sie sanft anschubst
Chancengleichheit durch KI: Wer zu Hause keinen Support hat, bekommt ihn vom Chatbot
Die Office-Rakete: Neue Mitarbeiterin kommt am 1. Mai – Warten wie auf Weihnachten
Lernhaus sucht Kindergärtnerin: Wachstum braucht Menschen
Hanna erzählt von einem Jugendlichen, der zum Schnuppern ins Lernhaus Sole kam und danach sagte: «Heute war der schönste Freitag von meinem Leben.» Er konnte nicht glauben, dass ihn niemand zwingt, etwas zu tun. Das Lernhaus wächst – 35 Kinder, bald 40, wöchentlich kommen neue Familien zum Schnuppern.
Dann gibt es bei Profolio eine grosse Ankündigung: KI im Berufswahlprozess. Ein neu gestartetes Innosuisse-Projekt mit der Fachhochschule Graubünden bringt künstliche Intelligenz in den Berufswahlprozess. Nicht als Jobbörse, die automatisch passende Stellen vorschlägt – sondern als Coach, der Jugendliche dabei unterstützt, sich selbst besser kennenzulernen. Mit Reflexionsfragen, Bewerbungstraining und echtem Bezug auf das, was jemand bereits in Profolio erarbeitet hat.
Und dann ist da noch die «Office-Rakete»: Die neue Mitarbeiterin im S&B Institut startet am 1. Mai. Die letzten drei Monate des Wartens fühlen sich an wie Weihnachten.
Themen dieser Episode
Lernhaus Solé: 35 Kinder, bald 40 – und ein Jugendlicher, der seinen schönsten Freitag erlebt
Der Junge, der einen Klassenwechsel ermöglichte – und eine Sack Toblerone verdiente
Profolio KI-Projekt: Was KI in der Berufswahl leisten kann – und was nicht
Der Unterschied: KI als Jobvermittler vs. KI als Spiegel zur Selbstreflexion
Warum Jugendliche im Berufsprozess steckenbleiben – und wie man sie sanft anschubst
Chancengleichheit durch KI: Wer zu Hause keinen Support hat, bekommt ihn vom Chatbot
Die Office-Rakete: Neue Mitarbeiterin kommt am 1. Mai – Warten wie auf Weihnachten
Lernhaus sucht Kindergärtnerin: Wachstum braucht Menschen
33 Minuten
Heute sind Tanja Schmid und Hanna Landolt dabei. Endlich.
Wir starten mit einem Zitat von Jim Carrey: «Behind every strong man stands a woman rolling her eyes.» Ob wir zwei stark sind, lassen wir offen. Aber die Augen wurden definitiv gerollt.
Hanna hat nämlich in einer frühen Podcast-Episode gehört, wie Nils ganz locker sagte, Haushalt werde bei ihnen 50-50 geteilt. Sie hat ihn beim Wort genommen. Ersten Samstag gesaugt, zweiten Samstag gesaugt – dritten Samstag hat er eine Putzfrau vorgeschlagen. Unser Podcast hat Impact. Zumindest zu Hause.
Dann wird es tiefer: Wie ist das eigentlich, wenn man als Paar nicht nur zusammenlebt, sondern auch zusammen ein Gewerbe betreibt? Hanna und Nils führen das Lernhaus Sole gemeinsam. Tanja und Simon das S&B Institut und Profolio.
Beide Paare erzählen, was das bedeutet – die Stärken, die Herausforderungen, und warum man am Abend manchmal einfach sagen muss: «Jetzt ist Feierabend, wir reden nicht mehr über das Business.»
Und dann landet die Episode in grossen Fragen: Warum machen so viele Leute Jobs, die sie nicht erfüllen? Was ist der Unterschied zwischen extrinsischer und intrinsischer Motivation? Und: Ist das bedingungslose Grundeinkommen die Antwort darauf?
Themen dieser Episode
Tanja und Hanna: Wer sind unsere Frauen – aus ihrer eigenen Sicht
Die 50-50-Geschichte: Was passiert, wenn man Podcast-Aussagen ernst nimmt
Als Paar ein Gewerbe führen: Chancen, Grenzen und Feierabend-Regeln
Wenn man nie wirklich Feierabend hat – und wie man damit umgeht
Die Wunderfrage: Was wäre morgen anders, wenn über Nacht ein Wunder geschähe?
Arbeit, Sinn und Hausaufgaben: Warum Schule uns auf die falsche Arbeitswelt vorbereitet
Extrinsisch vs. intrinsisch: Wer arbeitet wirklich wegen dem Geld – und wer wegen dem Sinn?
Bedingungsloses Grundeinkommen: Simon bekennt Farbe
Wir starten mit einem Zitat von Jim Carrey: «Behind every strong man stands a woman rolling her eyes.» Ob wir zwei stark sind, lassen wir offen. Aber die Augen wurden definitiv gerollt.
Hanna hat nämlich in einer frühen Podcast-Episode gehört, wie Nils ganz locker sagte, Haushalt werde bei ihnen 50-50 geteilt. Sie hat ihn beim Wort genommen. Ersten Samstag gesaugt, zweiten Samstag gesaugt – dritten Samstag hat er eine Putzfrau vorgeschlagen. Unser Podcast hat Impact. Zumindest zu Hause.
Dann wird es tiefer: Wie ist das eigentlich, wenn man als Paar nicht nur zusammenlebt, sondern auch zusammen ein Gewerbe betreibt? Hanna und Nils führen das Lernhaus Sole gemeinsam. Tanja und Simon das S&B Institut und Profolio.
Beide Paare erzählen, was das bedeutet – die Stärken, die Herausforderungen, und warum man am Abend manchmal einfach sagen muss: «Jetzt ist Feierabend, wir reden nicht mehr über das Business.»
Und dann landet die Episode in grossen Fragen: Warum machen so viele Leute Jobs, die sie nicht erfüllen? Was ist der Unterschied zwischen extrinsischer und intrinsischer Motivation? Und: Ist das bedingungslose Grundeinkommen die Antwort darauf?
Themen dieser Episode
Tanja und Hanna: Wer sind unsere Frauen – aus ihrer eigenen Sicht
Die 50-50-Geschichte: Was passiert, wenn man Podcast-Aussagen ernst nimmt
Als Paar ein Gewerbe führen: Chancen, Grenzen und Feierabend-Regeln
Wenn man nie wirklich Feierabend hat – und wie man damit umgeht
Die Wunderfrage: Was wäre morgen anders, wenn über Nacht ein Wunder geschähe?
Arbeit, Sinn und Hausaufgaben: Warum Schule uns auf die falsche Arbeitswelt vorbereitet
Extrinsisch vs. intrinsisch: Wer arbeitet wirklich wegen dem Geld – und wer wegen dem Sinn?
Bedingungsloses Grundeinkommen: Simon bekennt Farbe
29 Minuten
Nils hat sich geweigert, Winterpneus aufzuziehen. Die Natur hat ihn dafür bestraft. Und das ist eigentlich eine gute Metapher für diese ganze Episode.
Simon und Nils sind wieder alleine, ohne Gast, dafür mit umso mehr Stoff. Es geht um Jahreszeiten, um Rhythmus und um die seltsame Erwartung, dass wir im Winter genauso produktiv sein sollen wie im Sommer. Die Natur hat das nicht vorgesehen. Und unser Körper auch nicht.
Dann landet die Episode unvermeidlich auf LinkedIn. Dem Mann, der stolz verkündet, seit Jahren keinen Winter mehr in der Schweiz verbracht zu haben. Dem 5am-Club, dem Nils eine Weile angehört hat – und dem er jetzt bewusst nicht mehr angehört. Und der Frage, warum Lebensoptimierung irgendwann selbst zum Leistungsdruck wird.
Und dann wird es ehrlich. Nils hat am Schluss der letzten Aufnahmesession keine Energie gehabt. Er hat danach nicht repostet. Nicht weil er faul war – sondern weil er einfach nichts Halbherziges rausstellen wollte. Simon sagt, was er dazu denkt. Und gemeinsam beschliessen sie: wöchentliche Podcastausgaben sind anspruchsvoll. Sie gönnen sich eine Frühlingspause.
Kein Skript. Keine Inszenierung. Einfach zwei, die schwätzen.
Themen dieser Episode
Winterpneus im April: Wie Nils im Schnee stecken blieb – und warum Simon das kennt
Saisonale Rhythmen: Warum wir im Winter gleich produktiv sein wollen wie im Sommer – und was das kostet
LinkedIn-Slang: Der Typ, der keinen Winter mehr in der Schweiz verbringt – und was das eigentlich aussagt
Der 5am-Club: Wer ist dabei, wer nicht – und warum beides okay ist
Lebensoptimierung als neuer Leistungsdruck: Wenn Meditieren zur Pflicht wird
Ehrliche Podcast-Bilanz: Was passiert, wenn man keine Energie hat – und trotzdem aufnimmt
Neue Kadenz: Warum wöchentlich zu viel ist und was sie stattdessen planen
Was den Podcast ausmacht: kein Skript, kaum Zensur, einfach schwätzen
Schmid und Landolt – UnstrukturiertDer Podcast über Bildung, Berufswahl, Neurodivergenz und das Leben dazwischen. Auf Spotify, Apple Podcasts, Podcast Republic und YouTube.
Simon und Nils sind wieder alleine, ohne Gast, dafür mit umso mehr Stoff. Es geht um Jahreszeiten, um Rhythmus und um die seltsame Erwartung, dass wir im Winter genauso produktiv sein sollen wie im Sommer. Die Natur hat das nicht vorgesehen. Und unser Körper auch nicht.
Dann landet die Episode unvermeidlich auf LinkedIn. Dem Mann, der stolz verkündet, seit Jahren keinen Winter mehr in der Schweiz verbracht zu haben. Dem 5am-Club, dem Nils eine Weile angehört hat – und dem er jetzt bewusst nicht mehr angehört. Und der Frage, warum Lebensoptimierung irgendwann selbst zum Leistungsdruck wird.
Und dann wird es ehrlich. Nils hat am Schluss der letzten Aufnahmesession keine Energie gehabt. Er hat danach nicht repostet. Nicht weil er faul war – sondern weil er einfach nichts Halbherziges rausstellen wollte. Simon sagt, was er dazu denkt. Und gemeinsam beschliessen sie: wöchentliche Podcastausgaben sind anspruchsvoll. Sie gönnen sich eine Frühlingspause.
Kein Skript. Keine Inszenierung. Einfach zwei, die schwätzen.
Themen dieser Episode
Winterpneus im April: Wie Nils im Schnee stecken blieb – und warum Simon das kennt
Saisonale Rhythmen: Warum wir im Winter gleich produktiv sein wollen wie im Sommer – und was das kostet
LinkedIn-Slang: Der Typ, der keinen Winter mehr in der Schweiz verbringt – und was das eigentlich aussagt
Der 5am-Club: Wer ist dabei, wer nicht – und warum beides okay ist
Lebensoptimierung als neuer Leistungsdruck: Wenn Meditieren zur Pflicht wird
Ehrliche Podcast-Bilanz: Was passiert, wenn man keine Energie hat – und trotzdem aufnimmt
Neue Kadenz: Warum wöchentlich zu viel ist und was sie stattdessen planen
Was den Podcast ausmacht: kein Skript, kaum Zensur, einfach schwätzen
Schmid und Landolt – UnstrukturiertDer Podcast über Bildung, Berufswahl, Neurodivergenz und das Leben dazwischen. Auf Spotify, Apple Podcasts, Podcast Republic und YouTube.
51 Minuten
Simon hat Reena an einem Event angequatscht. Sie stand auf der Bühne, machte Comedy – und fragt ins Publikum, ob ADHSler anwesend sind. Grund genug, um sie in diesen Podcast einzuladen.
Reena Krishnaraja ist 23 Jahre alt, SRF-Best-Talent und Stand-up Comedien aus Appenzell Ausserrhoden und eine der wenigen Frauen in der Schweizer Stand-up-Szene. Wie sie dazu gekommen ist? Durch Zufall, einen Lehrer, ein Abschlussprojekt an der Kanti – und weil Improvisation ihr einfach mehr liegt als einstudierte Texte.
In dieser Episode reden wir über das Handwerk des Witzig-Seins: warum Comedy nicht auf Kommando funktioniert, warum ein schlechter Auftritt manchmal besser ist als keiner, und was passiert, wenn man sich zu fest vorbereitet. Reena hatte gestern einen schlechten Auftritt – und war trotzdem guter Laune. Vor drei Jahren hätte sie das noch ins Loch gezogen.
Dann gibt es noch Nils Geschichte von seine Auftritt an der Landsgemeinde. Er hatte sich tagelang vorbereitet, bei jeder Partei im Kanton Glarus vorgetragen, Feedback eingeholt – und dann die schlechteste Rede seines Lebens gehalten. Die Leute haben ihn runtergeholt. Buchstäblich.
Ausserdem: ADHS als Innenperspektive – warum Reena so viel macht, nicht obwohl, sondern weil sie ADHS hat. Was Neurodiversität wirklich bedeutet. Und warum Nils Roger Federer in der Badi angesprochen hat.
PS. Falls du auch einen persönlichen «I ️ my Job» möchtest: https://sbinstitut.ch/produkt/i-love-my-job-button-mit-magnet/
Reena Krishnaraja ist 23 Jahre alt, SRF-Best-Talent und Stand-up Comedien aus Appenzell Ausserrhoden und eine der wenigen Frauen in der Schweizer Stand-up-Szene. Wie sie dazu gekommen ist? Durch Zufall, einen Lehrer, ein Abschlussprojekt an der Kanti – und weil Improvisation ihr einfach mehr liegt als einstudierte Texte.
In dieser Episode reden wir über das Handwerk des Witzig-Seins: warum Comedy nicht auf Kommando funktioniert, warum ein schlechter Auftritt manchmal besser ist als keiner, und was passiert, wenn man sich zu fest vorbereitet. Reena hatte gestern einen schlechten Auftritt – und war trotzdem guter Laune. Vor drei Jahren hätte sie das noch ins Loch gezogen.
Dann gibt es noch Nils Geschichte von seine Auftritt an der Landsgemeinde. Er hatte sich tagelang vorbereitet, bei jeder Partei im Kanton Glarus vorgetragen, Feedback eingeholt – und dann die schlechteste Rede seines Lebens gehalten. Die Leute haben ihn runtergeholt. Buchstäblich.
Ausserdem: ADHS als Innenperspektive – warum Reena so viel macht, nicht obwohl, sondern weil sie ADHS hat. Was Neurodiversität wirklich bedeutet. Und warum Nils Roger Federer in der Badi angesprochen hat.
PS. Falls du auch einen persönlichen «I ️ my Job» möchtest: https://sbinstitut.ch/produkt/i-love-my-job-button-mit-magnet/
26 Minuten
Heute ist Nils' Tochter Malea zu Gast. Und sie erklärt auf ihre ganz eigene Art, wie Lernen am Lernhaus Sole funktioniert.
Was macht man dort den ganzen Tag? Malea denkt kurz nach: «Ich mache halt immer wieder etwas anderes.» Das ist vielleicht die ehrlichste Beschreibung einer offenen Schule, die wir je gehört haben.
Wir erfahren, wie ein normaler – oder eben nicht normaler – Tag bei Maléa aussieht. Basteln für jemanden, der Geburtstag hat. Chillen in der Lernwabe. Das Mädchen-WC frisch dekorieren. Und Impro-Theater spielen, bei dem man mittendrin einfrieren muss, wenn jemand klatscht.
Dann gibt es noch die Geschichte mit der Lehrerin im Kebab-Laden. Nils begegnet ihr zufällig, sie fragt: «Wie lernen deine Kinder eigentlich Geld rausgeben – ohne klassischen Unterricht?» Maleas Antwort ist entwaffnend einfach.
Ausserdem: Wie die Grossmutter einer Schülerin jeden Montag Pullis nähen beibringt. Warum Lesen keine Kompetenz ist, die man in ein Lernmittel packen kann. Und – vielleicht das Highlight der Episode – Malea kündigt ihren eigenen Podcast an. Er heisst: Kicheralarm.
Was macht man dort den ganzen Tag? Malea denkt kurz nach: «Ich mache halt immer wieder etwas anderes.» Das ist vielleicht die ehrlichste Beschreibung einer offenen Schule, die wir je gehört haben.
Wir erfahren, wie ein normaler – oder eben nicht normaler – Tag bei Maléa aussieht. Basteln für jemanden, der Geburtstag hat. Chillen in der Lernwabe. Das Mädchen-WC frisch dekorieren. Und Impro-Theater spielen, bei dem man mittendrin einfrieren muss, wenn jemand klatscht.
Dann gibt es noch die Geschichte mit der Lehrerin im Kebab-Laden. Nils begegnet ihr zufällig, sie fragt: «Wie lernen deine Kinder eigentlich Geld rausgeben – ohne klassischen Unterricht?» Maleas Antwort ist entwaffnend einfach.
Ausserdem: Wie die Grossmutter einer Schülerin jeden Montag Pullis nähen beibringt. Warum Lesen keine Kompetenz ist, die man in ein Lernmittel packen kann. Und – vielleicht das Highlight der Episode – Malea kündigt ihren eigenen Podcast an. Er heisst: Kicheralarm.
19 Minuten
Wir starten mit einer Frage, die Simon bis heute beschäftigt: Warum verwechselt er immer 6 und 7? Nicht bei anderen Zahlen. Nur bei diesen zwei. Was harmlos klingt, führt uns direkt ins Thema – denn auch Projekte, Schulen und Ideen haben ihre eigenen Zahlendreher-Momente. Meistens irgendwo zwischen Jahr 3 und Jahr 5.
In dieser Episode sprechen wir über das sogenannte «verflixte 5. Jahr» – jenen Punkt, an dem die meisten Startups entweder einbrechen oder sich stabilisieren. Für das Lernhaus Solé und für Profolio ist dieser Moment gerade jetzt. Was das bedeutet, wie es sich anfühlt, und warum der Schneeball irgendwann anfängt, von selbst zu rollen – davon erzählt Nils aus dem Alltag im Lernhaus.
Ausserdem: Simon hat eine Spin-off Idee angekündigt. «Landolt und Schmid ultrastrukturiert.» Mit Krawatte. Simon glaubt es erst, wenn er es sieht.
Und dann werden wir noch persönlich: Wie sieht der Feierabend aus, wenn man den ganzen Tag mit Dutzenden Kindern und Jugendlichen in intensivem Kontakt war? Was hilft, um runterzukommen? Nils hört Hörbücher – und spielt gleichzeitig Blockblast. Was das mit ADHS zu tun haben könnte, und ob Simon das jemals hinkriegen würde, diskutieren wir bis zum Schluss.
Themen dieser Episode
Das verflixte 5. Jahr: Wann kippt ein Projekt vom Überleben zum Selbstläufer?
Lernhaus Sole: Wachstum auf 30 Kinder, bald 40 – und was das braucht
Profolio im 5. Jahr: neue Schulen kommen hinzu, ein Kanton zeigt Interesse
Die Schneeball-Metapher: Anstossen, wieder anstossen, und irgendwann loslassen
Spin-off-Idee: «Landolt und Schmid ultrastrukturiert»
Routinen als Schutz: Wie Nils mit einem intensiven Arbeitsalltag umgeht
Medienpolicy am Lernhaus Sole vs. zuhause – ein ehrlicher Vergleich
Hörbücher + Blockblast gleichzeitig: Konzentrationshack oder Einbildung?
Schmid und Landolt unstrukturiert
Der Podcast über Bildung, Berufswahl und das Leben dazwischen. Jede Woche neu auf Spotify, Apple Podcasts, Podcast Republic und YouTube.
In dieser Episode sprechen wir über das sogenannte «verflixte 5. Jahr» – jenen Punkt, an dem die meisten Startups entweder einbrechen oder sich stabilisieren. Für das Lernhaus Solé und für Profolio ist dieser Moment gerade jetzt. Was das bedeutet, wie es sich anfühlt, und warum der Schneeball irgendwann anfängt, von selbst zu rollen – davon erzählt Nils aus dem Alltag im Lernhaus.
Ausserdem: Simon hat eine Spin-off Idee angekündigt. «Landolt und Schmid ultrastrukturiert.» Mit Krawatte. Simon glaubt es erst, wenn er es sieht.
Und dann werden wir noch persönlich: Wie sieht der Feierabend aus, wenn man den ganzen Tag mit Dutzenden Kindern und Jugendlichen in intensivem Kontakt war? Was hilft, um runterzukommen? Nils hört Hörbücher – und spielt gleichzeitig Blockblast. Was das mit ADHS zu tun haben könnte, und ob Simon das jemals hinkriegen würde, diskutieren wir bis zum Schluss.
Themen dieser Episode
Das verflixte 5. Jahr: Wann kippt ein Projekt vom Überleben zum Selbstläufer?
Lernhaus Sole: Wachstum auf 30 Kinder, bald 40 – und was das braucht
Profolio im 5. Jahr: neue Schulen kommen hinzu, ein Kanton zeigt Interesse
Die Schneeball-Metapher: Anstossen, wieder anstossen, und irgendwann loslassen
Spin-off-Idee: «Landolt und Schmid ultrastrukturiert»
Routinen als Schutz: Wie Nils mit einem intensiven Arbeitsalltag umgeht
Medienpolicy am Lernhaus Sole vs. zuhause – ein ehrlicher Vergleich
Hörbücher + Blockblast gleichzeitig: Konzentrationshack oder Einbildung?
Schmid und Landolt unstrukturiert
Der Podcast über Bildung, Berufswahl und das Leben dazwischen. Jede Woche neu auf Spotify, Apple Podcasts, Podcast Republic und YouTube.
24 Minuten
Chaos auf der Welt – und was wir unseren Kindern sagen sollen
Nils wird heute von einem Schüler gefragt: «Bricht jetzt der Dritte Weltkrieg aus?» Eine einfache Frage – ohne einfache Antwort.
In dieser Episode reden Simon und Nils über geopolitische Unsicherheit, darüber wie Kinder Weltgeschehen auf TikTok erleben, und warum diese diffuse Angst kaum in der Schule aufgegriffen wird. Ausserdem: Was hat die Schweiz in den Weltkriegen eigentlich richtig gemacht? Sind unsere Bunker noch tauglich? Und was ist eigentlich das Dopamin-Dilemma unserer Zeit – wenn man stundenlang YouTube-Videos schaut, anstatt selbst etwas anzupacken?
Wie immer: unstrukturiert, ehrlich, und mit mehr Fragen als Antworten.
Nils wird heute von einem Schüler gefragt: «Bricht jetzt der Dritte Weltkrieg aus?» Eine einfache Frage – ohne einfache Antwort.
In dieser Episode reden Simon und Nils über geopolitische Unsicherheit, darüber wie Kinder Weltgeschehen auf TikTok erleben, und warum diese diffuse Angst kaum in der Schule aufgegriffen wird. Ausserdem: Was hat die Schweiz in den Weltkriegen eigentlich richtig gemacht? Sind unsere Bunker noch tauglich? Und was ist eigentlich das Dopamin-Dilemma unserer Zeit – wenn man stundenlang YouTube-Videos schaut, anstatt selbst etwas anzupacken?
Wie immer: unstrukturiert, ehrlich, und mit mehr Fragen als Antworten.