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Episoden

45 Minuten
MARINA war Tumblr, Theater, Ehrgeiz, Existenzkrise und ein bisschen Größenwahn – und The Family Jewels hat das alles 2010 auf ein Album gepackt. Wir hören uns durch ihr Debüt, sprechen darüber, warum „Oh No!“ bis heute unskipbar ist, warum „Numb“ für mich der absolute Höhepunkt bleibt und bei welchen Songs ich mittlerweile leider sagen muss: totgehört.

Dazu gibt’s Marinas etwas wilde Origin Story: erfolglose Castings, GarageBand im Schlafzimmer und natürlich den legendären Versuch, sich als Mann verkleidet in eine Reggae-Boyband einzuschleusen. Wir klären außerdem, wer „the Diamonds“ eigentlich waren, warum daraus irgendwann nur noch MARINA wurde und wie aus einer Freundschaft mit Charli XCX, einem gemeinsamen Song und ein paar Zitronen einer der absurdesten Pop-Beefs der 2010er wurde.

Und weil es offenbar thematisch zu Shampain passen musste: Falls ich in dieser Folge stellenweise ein bisschen lalle, ist das dem Alkoholgenuss geschuldet, den ich unmittelbar davor erleben durfte. Professionell wie immer.
47 Minuten
Grüße aus Griechenland - wo andere Urlaub machen und ich offenbar beschlossen habe, „Dangerously in Love“ von Beyoncé aufzuarbeiten.

Wir reden über eine Zeit, in der Beyoncé noch ein bisschen weniger Weltkulturerbe und ein bisschen mehr lässig cool war. Ich muss nämlich gestehen: Irgendwann auf ihrem Weg zur unantastbaren Queen B hat sie mich als Fan verloren. Vielleicht vermisse ich einfach die Beyoncé, die noch nicht bei jedem Auftritt wirkte, als würde gleich ein nationales Denkmal enthüllt.

Und dann wäre da noch „Me, Myself and I“: ein wirklich guter Song, der inzwischen leider zum Dating-Prompt-Endgegner mutiert ist. Gefühlt hat jede zweite Person den dort stehen. Independent. Self-love. Me, myself and… ihr wisst schon.

Aber vor allem geht’s um den Moment, in dem aus Beyoncé von Destiny’s Child plötzlich einfach Beyoncé wurde. Dangerously in Love war 2003 ihr erstes Soloalbum – voll mit R&B, großen Balladen, absurden Vocals und Hits, die ihren Weg vom Girlgroup-Superstar zu einer der wichtigsten Popkünstlerinnen ihrer Generation eingeläutet haben. Also: Wie viel Destiny’s Child steckt da noch drin? Wie viel von der späteren Queen B hört man schon?
1 Stunde 10 Minuten
In dieser Folge wird’s musikalisch, nerdig und stellenweise so detailreich, dass mein Gehirn kurz davor war, wegen Überfüllung zu schließen. Zu Gast ist Christoph Etzlsdorfer aka DJ EcleKtric - ein wandelndes Madonna-Lexikon, bei dem ich mich ernsthaft frage, warum ihm im DACH-Raum noch niemand offiziell den Titel „Madonna-Experte“ verliehen hat. Falls es dafür eine Prüfung gibt: Er hat bestanden. Mit Auszeichnung.

Gemeinsam nehmen wir uns Madonnas Album "Music" vor - und Christoph weiß dazu nicht nur viel, sondern wirklich ALLES. Wer hat wo produziert? Welcher Sound kommt woher? Welche musikalischen Einflüsse verstecken sich in welchem Song? Was passierte im Studio? Und welche Information ist so nischig, dass man sich fragt, woher ein Mensch so etwas überhaupt wissen kann? Christoph weiß es. Natürlich. Ohne Spickzettel!

Da er selbst DJ ist, geht es diesmal besonders tief in die Produktion: Sounds, Kompositionen, Beats, Einflüsse und die Frage, warum "Music" so klingt, wie es klingt. Ich nicke dabei zwischendurch fachkundig, während mein Gehirn verzweifelt versucht, die letzten 47 Madonna-Fakten zwischenzuspeichern.

Eine Folge für Madonna-Fans, Musiknerds und alle, die endlich wissen wollen, wie viel Madonna-Wissen in einen einzelnen Menschen passt. Spoiler: erschreckend viel.

Folgt Christoph unbedingt auf Instagram: https://www.instagram.com/eclektric/ 
39 Minuten
Katy Perry, Zuckerwatte, fünf Nummer-eins-Hits und eine Pop-Ära, die heute fast schon wie ein eigenes Universum wirkt: In dieser Folge geht es um Teenage Dream.

Wir schauen uns an, warum das Album 2010 so riesig wurde, welche Geschichten hinter Songs wie „Teenage Dream“, „Firework“, „E.T.“ und „The One That Got Away“ stecken und welche Tracks es ursprünglich gar nicht aufs Album geschafft haben. Außerdem: Songs, die Katy Perry für andere Artists geschrieben hat, versteckte Demos und Outtakes, die Complete Confection, ein Albumcover, das tatsächlich nach Zuckerwatte roch – und die Frage, warum diese Ära bis heute als einer der größten Pop-Momente der 2010er gilt.

Plus: Wie erfolgreich war Teenage Dream eigentlich im DACH-Raum – und wie nah war Katy Perry daran, mit einem einzigen Album sechs Nummer-eins-Hits zu landen?

#35 | THE FAME

47 Minuten
34 Folgen lang habe ich mich nicht getraut, dieses Album zu besprechen. Nicht, weil ich nichts dazu zu sagen hätte, sondern weil Lady-Gaga-Fans bekanntlich überall sind, jedes Demo kennen, jede japanische Bonustrack-Version besitzen und sofort aus dem Gebüsch springen, wenn man bei „Again Again“ die falsche Edition nennt.

Jetzt ist es aber so weit: Wir sprechen über "The Fame", Lady Gagas Debütalbum von 2008, über die verschiedenen CD-Versionen, gestrichene Songs, Bonustracks, Songwriter-Credits, frühe Gaga-Demos und die Frage, wie viel von der späteren Pop-Ikone damals schon komplett durchgeplant war.

Außerdem klären wir, warum „Poker Face“ mehr erzählt, als viele damals verstanden haben, welche Songs ursprünglich bei anderen Artists landen sollten und was Martin Kierszenbaum alias „Cherry Cherry Boom Boom“ mit all dem zu tun hat.

Unter meinen Freund*innen werde ich übrigens gerne als Lady-Gaga-Hater bezeichnet. Das stimmt so nicht. Ich bin einfach nur kein besonders großer Fan - was im Gaga-Universum vermutlich bereits als Hassverbrechen gilt.

Eine Folge über ein Album, das ich lange vermieden habe, eine Künstlerin, vor deren Fanbase ich gesunden Respekt habe, und die große Hoffnung, dass die Little Monsters mich nach dieser Episode zumindest am Leben lassen.
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Über diesen Podcast

Auf meiner Reise zu mir selbst öffne ich die Schublade voller CDs aus den frühen 2000ern – Christina Aguilera, Anastacia, Pink, Avril Lavigne, No Angels und viele mehr. Jede Folge ist eine Mischung aus persönlichen Geschichten, Erkenntnissen über mein Leben und der Musik, die mich geprägt hat. Zwischen Skip or Repeat, Booklet-Check und Poptrivia tauchen wir ein in die Hits meiner Jugend und entdecken, wie sie mich zu der Person gemacht haben, die ich heute bin – ehrlich, humorvoll und manchmal ein bisschen nostalgisch. Jeden Montag gibt es eine neue Folge! Folg mir gerne auf Instagram für Hintergrundinfos zu den einzelnen Folgen (wie zB Booklet-Pics!): @nichtbrumanrockner
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„Zwischen Intro & Outro“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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