Podcaster
Episoden
10.05.2026
49 Minuten
Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um Trauma und sexualisierte Gewalt.
In der letzten Folge stand Vanessa mit ihrer Geschichte im Mittelpunkt. Nun kommt ihr Ehemann Luigi zu Wort. Er erzählt, wie es ist, mit einer Frau verheiratet zu sein, die mit schweren Traumafolgen lebt und wie sehr diese Erfahrungen nicht nur das Leben der Betroffenen selbst, sondern auch den gemeinsamen Alltag, die Partnerschaft und die Sexualität prägen können.
Luigi spricht offen darüber, was es bedeutet, an der Seite eines Menschen zu stehen, dessen Vergangenheit immer wieder in die Gegenwart hineinwirkt. Er schildert, wie herausfordernd selbst scheinbar alltägliche Situationen sein können: ein gemeinsamer Einkauf, eine unerwartete Begegnung, ein Moment von Nähe. Dinge, die für andere banal erscheinen, können durch Trauma mit Anspannung, Überforderung oder innerem Alarm verbunden sein. Luigi macht deutlich, wie viel Aufmerksamkeit, Rücksicht und Feinfühligkeit es braucht, um Vanessa in solchen Momenten bestmöglich zu begleiten.
Gleichzeitig geht es in dieser Folge nicht nur um Unterstützung, sondern auch um die Frage, was es mit einem Partner macht, wenn Trauma Teil der Beziehung wird. Luigi spricht darüber, wie die Folgen von Gewalt auch die sexuelle Beziehung beeinflussen, wie Nähe gleichzeitig verbindend und herausfordernd sein kann und wie wichtig es ist, immer wieder gemeinsam herauszufinden, was Sicherheit, Vertrauen und Verbundenheit ermöglicht.
Im Gespräch mit Dania erörtert er zudem, was es heisst, Halt zu geben und dennoch mit den eigenen Gefühlen, Bedürfnissen und Grenzen in Kontakt zu bleiben. Wie kann Begleitung gelingen, ohne dass man sich selbst aus dem Blick verliert? Wie lässt sich für einen geliebten Menschen da sein, ohne die eigenen Bedürfnisse dauerhaft zurückzustellen? Und warum ist Selbstfürsorge nicht egoistisch, sondern auch für Angehörige ein wichtiger Teil eines tragfähigen Umgangs mit Trauma? Diese Folge öffnet den Blick auf eine Perspektive, die oft zu wenig Raum bekommt: jene der Partnerinnen und Partner. Sie zeigt, wie komplex das Leben an der Seite eines traumatisierten Menschen sein kann und wie wichtig es ist, auch dem eigenen Erleben Platz zu geben.
In der letzten Folge stand Vanessa mit ihrer Geschichte im Mittelpunkt. Nun kommt ihr Ehemann Luigi zu Wort. Er erzählt, wie es ist, mit einer Frau verheiratet zu sein, die mit schweren Traumafolgen lebt und wie sehr diese Erfahrungen nicht nur das Leben der Betroffenen selbst, sondern auch den gemeinsamen Alltag, die Partnerschaft und die Sexualität prägen können.
Luigi spricht offen darüber, was es bedeutet, an der Seite eines Menschen zu stehen, dessen Vergangenheit immer wieder in die Gegenwart hineinwirkt. Er schildert, wie herausfordernd selbst scheinbar alltägliche Situationen sein können: ein gemeinsamer Einkauf, eine unerwartete Begegnung, ein Moment von Nähe. Dinge, die für andere banal erscheinen, können durch Trauma mit Anspannung, Überforderung oder innerem Alarm verbunden sein. Luigi macht deutlich, wie viel Aufmerksamkeit, Rücksicht und Feinfühligkeit es braucht, um Vanessa in solchen Momenten bestmöglich zu begleiten.
Gleichzeitig geht es in dieser Folge nicht nur um Unterstützung, sondern auch um die Frage, was es mit einem Partner macht, wenn Trauma Teil der Beziehung wird. Luigi spricht darüber, wie die Folgen von Gewalt auch die sexuelle Beziehung beeinflussen, wie Nähe gleichzeitig verbindend und herausfordernd sein kann und wie wichtig es ist, immer wieder gemeinsam herauszufinden, was Sicherheit, Vertrauen und Verbundenheit ermöglicht.
Im Gespräch mit Dania erörtert er zudem, was es heisst, Halt zu geben und dennoch mit den eigenen Gefühlen, Bedürfnissen und Grenzen in Kontakt zu bleiben. Wie kann Begleitung gelingen, ohne dass man sich selbst aus dem Blick verliert? Wie lässt sich für einen geliebten Menschen da sein, ohne die eigenen Bedürfnisse dauerhaft zurückzustellen? Und warum ist Selbstfürsorge nicht egoistisch, sondern auch für Angehörige ein wichtiger Teil eines tragfähigen Umgangs mit Trauma? Diese Folge öffnet den Blick auf eine Perspektive, die oft zu wenig Raum bekommt: jene der Partnerinnen und Partner. Sie zeigt, wie komplex das Leben an der Seite eines traumatisierten Menschen sein kann und wie wichtig es ist, auch dem eigenen Erleben Platz zu geben.
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26.04.2026
1 Minute
Triggerwarnung: Dieser Text und die dazugehörige Podcastfolge handeln von sexualisierter Gewalt und Trauma.
Vanessa ist verheiratet. Sie lebt in einer liebevollen Beziehung, sie liebt und wird geliebt. Sie hat einen Mann an ihrer Seite, mit dem sie sich eine gemeinsame Sexualität wünscht und mit dem sie bereits vieles an Vertrauen aufgebaut hat. Dass sie überhaupt wieder so weit gehen konnte, ist alles andere als selbstverständlich. Denn Vanessa hat in ihrem Leben nicht einfach eine Gewalterfahrung gemacht, sondern viele. Massive, erschütternde und kaum vorstellbare Erfahrungen, die tiefe Spuren hinterlassen haben.
Und genau diese Vergangenheit liegt nicht einfach hinter ihr. Sie ist bis heute da. Manchmal leise und kaum greifbar. Manchmal mit voller Wucht. Manchmal schiebt sie sich fein zwischen Vanessa und ihren Mann, manchmal brutal, laut und unmissverständlich. Gerade dann, wenn eigentlich Nähe, Zärtlichkeit oder Lust entstehen könnten.
Im Gespräch mit Dania Schiftan erzählt Vanessa offen, wie tief diese Gewalterfahrungen ihre Beziehung zu ihrem Körper, zu Vertrauen und zu Sexualität geprägt haben. Und gleichzeitig wird in dieser Folge etwas anderes ebenso deutlich: wie beeindruckend ihr Weg ist. Wie viel Kraft es braucht, sich trotz allem wieder auf Bindung einzulassen. Wieder zu lieben. Sich berühren zu lassen. Sich überhaupt vorzustellen, dass Sexualität nicht nur Angst, Überforderung oder Kontrollverlust bedeuten muss.
Vanessa beschreibt den enormen inneren Zwiespalt, in dem sie sich bewegt. Da ist auf der einen Seite ihre Ehe, die ihr Halt, Liebe und eine wichtige Ressource bietet. Und auf der anderen Seite ist genau diese Nähe immer wieder auch eine Herausforderung. Der Wunsch nach Verbindung ist da und gleichzeitig reagiert ihr Körper mit Widerstand, Alarm und Schutz. Es ist ein ständiges Ringen zwischen Gegenwart und Vergangenheit, zwischen Sehnsucht und Überleben.
Diese Folge macht hörbar, wie zerstörerisch Gewalt nachwirken kann – auch Jahre später, auch in einer sicheren Beziehung. Und sie zeigt zugleich, dass Vanessa ihre Geschichte nicht nur für sich teilt. Sie spricht auch, weil es ihr ein Anliegen ist, anderen Mut zu machen. Weil sie sichtbar machen möchte, dass es ein Leben nach solchen Erfahrungen gibt. Kein einfaches, kein gradliniges, aber ein mögliches. Bevor du reinhörst: Spür in dich hinein, ob du heute bereit dafür bist. Und mach jederzeit Pause, wenn es zu viel wird.
Vanessa ist verheiratet. Sie lebt in einer liebevollen Beziehung, sie liebt und wird geliebt. Sie hat einen Mann an ihrer Seite, mit dem sie sich eine gemeinsame Sexualität wünscht und mit dem sie bereits vieles an Vertrauen aufgebaut hat. Dass sie überhaupt wieder so weit gehen konnte, ist alles andere als selbstverständlich. Denn Vanessa hat in ihrem Leben nicht einfach eine Gewalterfahrung gemacht, sondern viele. Massive, erschütternde und kaum vorstellbare Erfahrungen, die tiefe Spuren hinterlassen haben.
Und genau diese Vergangenheit liegt nicht einfach hinter ihr. Sie ist bis heute da. Manchmal leise und kaum greifbar. Manchmal mit voller Wucht. Manchmal schiebt sie sich fein zwischen Vanessa und ihren Mann, manchmal brutal, laut und unmissverständlich. Gerade dann, wenn eigentlich Nähe, Zärtlichkeit oder Lust entstehen könnten.
Im Gespräch mit Dania Schiftan erzählt Vanessa offen, wie tief diese Gewalterfahrungen ihre Beziehung zu ihrem Körper, zu Vertrauen und zu Sexualität geprägt haben. Und gleichzeitig wird in dieser Folge etwas anderes ebenso deutlich: wie beeindruckend ihr Weg ist. Wie viel Kraft es braucht, sich trotz allem wieder auf Bindung einzulassen. Wieder zu lieben. Sich berühren zu lassen. Sich überhaupt vorzustellen, dass Sexualität nicht nur Angst, Überforderung oder Kontrollverlust bedeuten muss.
Vanessa beschreibt den enormen inneren Zwiespalt, in dem sie sich bewegt. Da ist auf der einen Seite ihre Ehe, die ihr Halt, Liebe und eine wichtige Ressource bietet. Und auf der anderen Seite ist genau diese Nähe immer wieder auch eine Herausforderung. Der Wunsch nach Verbindung ist da und gleichzeitig reagiert ihr Körper mit Widerstand, Alarm und Schutz. Es ist ein ständiges Ringen zwischen Gegenwart und Vergangenheit, zwischen Sehnsucht und Überleben.
Diese Folge macht hörbar, wie zerstörerisch Gewalt nachwirken kann – auch Jahre später, auch in einer sicheren Beziehung. Und sie zeigt zugleich, dass Vanessa ihre Geschichte nicht nur für sich teilt. Sie spricht auch, weil es ihr ein Anliegen ist, anderen Mut zu machen. Weil sie sichtbar machen möchte, dass es ein Leben nach solchen Erfahrungen gibt. Kein einfaches, kein gradliniges, aber ein mögliches. Bevor du reinhörst: Spür in dich hinein, ob du heute bereit dafür bist. Und mach jederzeit Pause, wenn es zu viel wird.
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12.04.2026
50 Minuten
Seit Louisa Mutter geworden ist, ist ihr Alltag von viel äusserem Stress geprägt. Sie liebt ihr Kind, doch gleichzeitig hat sich ihr Leben tiefgreifend verändert. Zwischen Verantwortung, Organisation und den ständigen Anforderungen des Familienalltags bleibt kaum Raum, um bei sich selbst anzukommen. Die To-do-Liste ist lang, der Kopf permanent beschäftigt und die Partnerschaft gerät zunehmend in den Hintergrund. Was früher Verbindung ermöglicht hat, wird heute oft von Erschöpfung, Anspannung und dem Gefühl überlagert, mit allem allein zu sein.
Auch ihre Lust auf Sex ist seitdem fast verschwunden. Statt Nähe empfindet Louisa häufig Ärger – insbesondere dann, wenn die ungleiche Verteilung des Mental Loads spürbar wird. Es geht um all die unsichtbaren Aufgaben, die mitgedacht, organisiert und getragen werden müssen, und um die emotionale Last, die damit oft einhergeht. Wenn der Alltag dauerhaft überfordert, bleibt nicht nur die Leichtigkeit auf der Strecke, sondern oft auch das Gefühl von Verbundenheit – mit dem Partner und mit sich selbst.
Im Gespräch mit Dania geht es deshalb nicht nur um Lustverlust nach der Geburt eines Kindes, sondern um die Frage, was Frauen in dieser Lebensphase eigentlich alles leisten und wie sich diese Belastung auf Körper, Beziehung und Sexualität auswirken kann. Gemeinsam schauen sie darauf, wie Louisa wieder mehr Zugang zu sich selbst finden kann: zu ihren Bedürfnissen, ihren Grenzen und zu einem inneren Erleben, das im Familienalltag oft keinen Platz mehr hat. Es geht darum, sich inmitten von Erschöpfung, Verantwortung und Erwartungen wieder spüren zu lernen und ernst zu nehmen, was im eigenen Inneren passiert.
Die Folge richtet den Blick aber auch auf die eigene Geschichte. Denn wie wir Partnerschaft, Nähe, Verantwortung und Fürsorge heute leben, ist oft eng mit den Beziehungserfahrungen verknüpft, die wir in der Kindheit gemacht haben. Was wurde vorgelebt? Welche Rollenverteilungen galten als normal? Und wie stark prägt uns das bis heute - in dem, was wir aushalten, erwarten oder stillschweigend übernehmen?
Auch ihre Lust auf Sex ist seitdem fast verschwunden. Statt Nähe empfindet Louisa häufig Ärger – insbesondere dann, wenn die ungleiche Verteilung des Mental Loads spürbar wird. Es geht um all die unsichtbaren Aufgaben, die mitgedacht, organisiert und getragen werden müssen, und um die emotionale Last, die damit oft einhergeht. Wenn der Alltag dauerhaft überfordert, bleibt nicht nur die Leichtigkeit auf der Strecke, sondern oft auch das Gefühl von Verbundenheit – mit dem Partner und mit sich selbst.
Im Gespräch mit Dania geht es deshalb nicht nur um Lustverlust nach der Geburt eines Kindes, sondern um die Frage, was Frauen in dieser Lebensphase eigentlich alles leisten und wie sich diese Belastung auf Körper, Beziehung und Sexualität auswirken kann. Gemeinsam schauen sie darauf, wie Louisa wieder mehr Zugang zu sich selbst finden kann: zu ihren Bedürfnissen, ihren Grenzen und zu einem inneren Erleben, das im Familienalltag oft keinen Platz mehr hat. Es geht darum, sich inmitten von Erschöpfung, Verantwortung und Erwartungen wieder spüren zu lernen und ernst zu nehmen, was im eigenen Inneren passiert.
Die Folge richtet den Blick aber auch auf die eigene Geschichte. Denn wie wir Partnerschaft, Nähe, Verantwortung und Fürsorge heute leben, ist oft eng mit den Beziehungserfahrungen verknüpft, die wir in der Kindheit gemacht haben. Was wurde vorgelebt? Welche Rollenverteilungen galten als normal? Und wie stark prägt uns das bis heute - in dem, was wir aushalten, erwarten oder stillschweigend übernehmen?
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29.03.2026
50 Minuten
Claudine beschäftigt ihr eigenes Körperbild schon lange. Kurz vor ihrem 30. Geburtstag spürt sie gesellschaftliche Erwartungen besonders stark: an ihren Körper, an Weiblichkeit und an die Frage, wie ein Leben als Frau in diesem Alter idealerweise aussehen sollte. Mit diesem Lebensabschnitt verbinden sich für viele nicht nur Gedanken über das Älterwerden, sondern auch Überlegungen rund um einen möglichen Kinderwunsch, Fruchtbarkeit und die Vorstellungen davon, was ein weiblicher Körper leisten, darstellen oder verkörpern sollte.
Im Gespräch mit Dania geht es um genau diese Spannungsfelder: um Selbstbild, Unsicherheiten und den Wunsch, sich im eigenen Körper wohler, freier und mehr zuhause zu fühlen. Gemeinsam sprechen sie darüber, wie gesellschaftliche Normen, Rollenbilder und persönliche Erfahrungen dazu beitragen, dass Claudine ihren Körper immer wieder bewertet, hinterfragt oder an Erwartungen misst. Es geht um den Druck, zu einem bestimmten Zeitpunkt «angekommen» sein zu sollen, versöhnt mit sich selbst, zufrieden mit dem eigenen Aussehen, klar in den eigenen Lebensentscheidungen. Doch was passiert, wenn dieses Gefühl ausbleibt? Wenn der Körper nicht einfach ein Zuhause ist, sondern immer wieder auch Projektionsfläche für Zweifel, Scham, Sehnsucht oder Überforderung wird?
Gemeinsam stellen Dania und Claudine ein kleines Werkzeugköfferchen zusammen, das Claudine dabei unterstützen kann, ihre Selbstliebe weiter zu pflegen, mit sich selbst achtsamer umzugehen und dem Druck im Aussen bewusster zu begegnen. Es geht darum, innere und äussere Ansprüche besser einzuordnen. Immer mit der Perspektive, wie es gelingen kann, eine freundlichere und tragfähigere Beziehung zum eigenen Körper zu entwickeln – jenseits von Perfektionsansprüchen, Rollenvorgaben und dem Gefühl, längst weiter sein zu müssen.
Im Gespräch mit Dania geht es um genau diese Spannungsfelder: um Selbstbild, Unsicherheiten und den Wunsch, sich im eigenen Körper wohler, freier und mehr zuhause zu fühlen. Gemeinsam sprechen sie darüber, wie gesellschaftliche Normen, Rollenbilder und persönliche Erfahrungen dazu beitragen, dass Claudine ihren Körper immer wieder bewertet, hinterfragt oder an Erwartungen misst. Es geht um den Druck, zu einem bestimmten Zeitpunkt «angekommen» sein zu sollen, versöhnt mit sich selbst, zufrieden mit dem eigenen Aussehen, klar in den eigenen Lebensentscheidungen. Doch was passiert, wenn dieses Gefühl ausbleibt? Wenn der Körper nicht einfach ein Zuhause ist, sondern immer wieder auch Projektionsfläche für Zweifel, Scham, Sehnsucht oder Überforderung wird?
Gemeinsam stellen Dania und Claudine ein kleines Werkzeugköfferchen zusammen, das Claudine dabei unterstützen kann, ihre Selbstliebe weiter zu pflegen, mit sich selbst achtsamer umzugehen und dem Druck im Aussen bewusster zu begegnen. Es geht darum, innere und äussere Ansprüche besser einzuordnen. Immer mit der Perspektive, wie es gelingen kann, eine freundlichere und tragfähigere Beziehung zum eigenen Körper zu entwickeln – jenseits von Perfektionsansprüchen, Rollenvorgaben und dem Gefühl, längst weiter sein zu müssen.
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15.03.2026
1 Stunde 2 Minuten
Humane Papillomaviren (HPV) – ein Begriff, der bei vielen sofort Alarm auslöst. Ein positiver Befund, ein auffälliger Abstrich oder ein Hinweis im Arztgespräch kann verunsichern, Angst machen und gleichzeitig bleibt oft das Gefühl: „Ich weiss gar nicht genau, was das jetzt bedeutet.“ Genau hier setzt diese Folge von Helvetia kommt! an: verständlich und fundiert.
Zu Gast ist Dr. med. Claudia Foltys, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe. In ihrer Praxis begleitet sie Frauen rund um Vorsorge, Befunde und Prävention und erlebt täglich, wie viele Fragen, Mythen und Sorgen rund um HPV im Raum stehen. Gemeinsam mit Dania Schiftan beleuchtet sie, was HPV medizinisch bedeutet und was es psychologisch mit Betroffenen macht.
Dr. med. Claudia Foltys erklärt, was Humane Papillomaviren überhaupt sind, wie häufig sie vorkommen, wie eine Ansteckung passiert und weshalb HPV so oft ein Thema wird, obwohl man im Alltag selten darüber spricht. Sie ordnet ein, warum ein Befund zwar ernst genommen werden soll, aber nicht automatisch ein Grund zur Panik ist. Auch die Frage, was nach einem auffälligen Resultat typischerweise passiert (z. B. Kontrollen, weitere Abklärungen), wird nachvollziehbar erklärt, damit aus Unsicherheit wieder Handlungsfähigkeit werden kann.
Im Gespräch mit Dania Schiftan wird neben der medizinischen Perspektive auch die psychologische Ebene beleuchtet: Was passiert innerlich, wenn ein Befund kommt? Viele Betroffene rutschen in Katastrophengedanken („Was, wenn…?“), erleben Scham, Selbstvorwürfe oder das Gefühl, „schuld“ zu sein. Es geht auch um die emotionale Dynamik in Beziehungen: Wie spricht man mit Partner:innen über HPV? Wie geht man mit unangenehmen Gefühlen, Rückzug oder Unsicherheit in der Sexualität um?
Wichtig: Diese Folge dient der Information und Aufklärung und ersetzt keine medizinische Beratung. Wenn ihr selbst einen Befund habt, Symptome bemerkt oder euch etwas verunsichert, besprecht das bitte mit eurer Ärztin oder eurem Arzt – sie können eure Situation individuell einordnen.
Transparenz-Hinweis: Die erste Staffel von Helvetia kommt! wurde unterstützt von MSD Schweiz. Diese Zusammenarbeit ermöglicht es, wichtige Gesundheitsthemen sichtbar zu machen und fundiert aufzuklären.
Du hast selbst eine Geschichte, die du teilen möchtest – oder kennst jemanden, der perfekt in den Podcast passen würde? Dann melde dich unter podcast@chmedia.ch – wir freuen uns über spannende Persönlichkeiten und neue Stimmen für kommende Folgen. ️
Weitere Informationen zur Prävention von HPV findest du hier.
Zu Gast ist Dr. med. Claudia Foltys, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe. In ihrer Praxis begleitet sie Frauen rund um Vorsorge, Befunde und Prävention und erlebt täglich, wie viele Fragen, Mythen und Sorgen rund um HPV im Raum stehen. Gemeinsam mit Dania Schiftan beleuchtet sie, was HPV medizinisch bedeutet und was es psychologisch mit Betroffenen macht.
Dr. med. Claudia Foltys erklärt, was Humane Papillomaviren überhaupt sind, wie häufig sie vorkommen, wie eine Ansteckung passiert und weshalb HPV so oft ein Thema wird, obwohl man im Alltag selten darüber spricht. Sie ordnet ein, warum ein Befund zwar ernst genommen werden soll, aber nicht automatisch ein Grund zur Panik ist. Auch die Frage, was nach einem auffälligen Resultat typischerweise passiert (z. B. Kontrollen, weitere Abklärungen), wird nachvollziehbar erklärt, damit aus Unsicherheit wieder Handlungsfähigkeit werden kann.
Im Gespräch mit Dania Schiftan wird neben der medizinischen Perspektive auch die psychologische Ebene beleuchtet: Was passiert innerlich, wenn ein Befund kommt? Viele Betroffene rutschen in Katastrophengedanken („Was, wenn…?“), erleben Scham, Selbstvorwürfe oder das Gefühl, „schuld“ zu sein. Es geht auch um die emotionale Dynamik in Beziehungen: Wie spricht man mit Partner:innen über HPV? Wie geht man mit unangenehmen Gefühlen, Rückzug oder Unsicherheit in der Sexualität um?
Wichtig: Diese Folge dient der Information und Aufklärung und ersetzt keine medizinische Beratung. Wenn ihr selbst einen Befund habt, Symptome bemerkt oder euch etwas verunsichert, besprecht das bitte mit eurer Ärztin oder eurem Arzt – sie können eure Situation individuell einordnen.
Transparenz-Hinweis: Die erste Staffel von Helvetia kommt! wurde unterstützt von MSD Schweiz. Diese Zusammenarbeit ermöglicht es, wichtige Gesundheitsthemen sichtbar zu machen und fundiert aufzuklären.
Du hast selbst eine Geschichte, die du teilen möchtest – oder kennst jemanden, der perfekt in den Podcast passen würde? Dann melde dich unter podcast@chmedia.ch – wir freuen uns über spannende Persönlichkeiten und neue Stimmen für kommende Folgen. ️
Weitere Informationen zur Prävention von HPV findest du hier.
Mehr
Über diesen Podcast
Helvetia kommt! ist ein Podcast mit der Psychotherapeutin und
klinischen Sexologin Dania Schiftan. In jeder Folge steht eine
persönliche Geschichte im Mittelpunkt mit Themen, die uns alle
bewegen: Es geht um Partnerschaft, Sexualität, Beziehungen in all
ihren Facetten, Selbstwert und andere grosse Lebensthemen. Im
Gespräch begleitet Dania ihre Klientinnen und Klienten dabei, neue
Perspektiven zu entdecken, Zusammenhänge zu verstehen und
Veränderung zu ermöglichen.
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