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Episoden

35 Minuten
Viele Marken sprechen inzwischen von Community Marketing. Aber eine große Reichweite ist noch lange keine Community. Denn echte Community entsteht dort, wo Menschen nicht nur mit einer Marke kommunizieren, sondern miteinander. Wo sie sich austauschen, Inhalte teilen, die Marke aus eigenem Antrieb verteidigen und vor allem ein gemeinsames Gefühl oder Interesse teilen.

In dieser Folge spreche ich mit Natalie Frieb, Gründerin der Social- und Creator-Marketing-Agentur SO&CO. Seit über neun Jahren arbeitet sie in der Branche und ist besonders für außergewöhnliche Creator Events und Experiences bekannt.

Gemeinsam sprechen wir darüber, was Community Marketing wirklich bedeutet und warum viele Marken beim Aufbau einer Community am eigentlichen Kern vorbeiarbeiten.

In dieser Folge geht es darum:

Warum Follower noch lange keine Community sind,

was der Unterschied zwischen Community Management und echter Community Experience ist,

warum das Produkt bei Community Marketing nicht im Mittelpunkt stehen sollte,

welche Voraussetzungen eine Marke überhaupt mitbringen muss,

warum Community Building kein Nebenjob für einen Praktikanten ist und wie sich der ROI von Community Marketing trotzdem sichtbar machen lässt.

Außerdem geht es um die Zukunft von Community Marketing:

Warum Marken stärker in Nischen statt nur in Plattformen denken sollten,

weshalb Reddit, Discord, Substack und WhatsApp Communities wichtiger werden und

warum die stärksten Communities entstehen, wenn Marken ein Stück Kontrolle abgeben.

Natalie bringt dazu konkrete Cases mit: von Lululemon und 2.000 Community-Mitgliedern auf der Chinesischen Mauer über Krombacher in der Natur bis hin zu Rügenwalder Mühle und einem dreitägigen Mental-Health-Format.

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42 Minuten
Marketing für Investor*innen: Worauf wird geachtet und was bringt den Deal? - Mit Carsten Puschmann

200 Pitch Decks pro Woche, Sekunden, um einen ersten Eindruck zu hinterlassen und eine Entscheidung, die oft schon gefallen ist, bevor das erste Gespräch stattfindet. Wer heute Kapital einsammeln will, muss mehr liefern als ein gutes Produkt.

In dieser Folge spreche ich mit Carsten Puschmann, Investor und Serial Entrepreneur, der gemeinsam mit Family Offices in wachstumsstarke Startups in Deutschland und den USA investiert. Carsten schreibt regelmäßig fürs Handelsblatt und den Business Insider, ist Gast in TV-Formaten und hostet den Innovationspodcast How to Hack gemeinsam mit Business Punk.

In dieser Folge geht es darum:

Warum Investoren sich zuerst LinkedIn und Instagram anschauen, noch vor dem Pitch Deck,

welche Rolle die Personal Brand des Founders in der Frühphase wirklich spielt,

was Build in Public mit Fundraising zu tun hat und

warum Community vor Produkt kommen kann,

wann die Corporate Brand die Personal Brand ablöst und

wie lange das dauert,

warum Rebranding das Teuerste ist,

was ein Startup machen kann, und

welche kreativen Hebel wirklich Türen öffnen von der Senator Lounge bis zum Briefkasten von Lady Gagas Artist Managerin.

Zum Abschluss wird klar: Wer nicht sichtbar ist, wird nicht gesehen. Und wer sein Branding aufschiebt, zahlt es später doppelt.

Jetzt reinhören und verstehen, warum Investoren nicht in Produkte investieren, sondern in Menschen.

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34 Minuten
Morgens um 3:40 Uhr aufstehen, um 6:00 Uhr Schichtbeginn, danach Haushalt, Einkaufen, Video schneiden, Kommentare beantworten und das jeden Tag. Jasmin macht das nicht, weil sie berühmt werden will. Sie macht es, weil sie dafür brennt.

In dieser Folge spreche ich mit Jasmin von @jasminstagesschau, einer Content Creatorin, die ihren Alltag im Vollzeit-Schichtdienst auf TikTok zeigt – ungefiltert, ohne Hochglanz, ohne Inszenierung. Was als Leidenschaft für Make-up begann, ist heute ein Kanal mit einer Community, die mitzieht, mitfiebert und fragt, wo sie ist, wenn sie mal eine Woche nicht postet.

In dieser Folge geht es darum:

Wie man Content Creation und Vollzeitjob unter einen Hut bekommt, ohne auszubrennen,

warum Authentizität keine Strategie ist, sondern eine Haltung,

was passiert, wenn man aufhört zu posten und was das über die eigene Community aussagt,

warum man niemals wegen Geld oder Reichweite anfangen sollte und

wie man mit dem Gegenwind aus dem eigenen Umfeld umgeht, wenn man anfängt, sich sichtbar zu machen.

Zum Abschluss wird klar: Wer Content macht, um viral zu gehen, gibt früh auf. Wer Content macht, weil er nicht anders kann, baut etwas, das bleibt.

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37 Minuten
Flache Hierarchien. Familiäres Umfeld. Flexible Arbeitszeiten. Sätze, die niemanden mehr überzeugen, weil sie jeder schreibt und weil sie nichts mehr bedeuten. Dabei war Employer Branding noch nie so wichtig wie heute. Der demografische Wandel trifft gerade alle, die Konkurrenz um Talente war noch nie so groß und die meisten Unternehmen kämpfen mit denselben stumpfen Waffen.

In dieser Folge spreche ich mit Selina Schröter, Employer Branding Expertin und LinkedIn Top Voice Next Generation. Bei Siemens verantwortete sie mehrere Jahre lang Employer Branding mit Fokus auf junge Generationen unter anderem mit dem unkonventionellen Schritt, Siemens auf die Gamescom zu bringen. Heute coacht sie als Reverse Mentorin Vorstände und erklärt, warum Arbeitgebermarken nur dann relevant werden, wenn sie ihre Zielgruppe wirklich verstehen.

In dieser Folge geht es darum:

Warum schlechtes Employer Branding kein Kampagnenproblem ist, sondern ein Ehrlichkeitsproblem,

welche Buzzwords sofort Vertrauen kosten und wie Konkretheit gewinnt,

warum TikTok als Suchmaschine und KI als Berufsberatung die Spielregeln verändern,

wie lange Employer Branding wirklich braucht und warum nach drei Monaten niemand Bewerbungen zählen sollte,

wie Selina 3 Millionen Employer Branding Budget verteilen würde und was sie als erstes tun würde.

Zum Abschluss wird klar: Wer ehrlicher ist als die Konkurrenz, gewinnt. Der Aufwand dafür ist geringer als gedacht. Die nötige Geduld ist größer.

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31 Minuten
Eine Community lässt sich nicht kaufen, nicht per Redaktionsplan herbeiführen und nicht mit einem Launch Event erzwingen. Trotzdem ist es genau das, was gerade alle wollen. Laura Hutter hat es anders gemacht und hat mit Hidden Table eine Nischen Community rund um Fine Dining aufgebaut, die nicht nur existiert, sondern das Geschäftsmodell trägt.

In dieser Folge spreche ich mit Laura Hutter, Co-Founderin der Fine-Dining-App Hidden Table und Gründerin des Socialfood Collective. Sie verbindet Menschen, Marken und Ideen in der Genusswelt und weiß genau, warum die meisten Community-Versuche scheitern, bevor sie überhaupt begonnen haben.

In dieser Folge geht es darum:

Warum virale Reichweite für Nischen Communities oft das Falscheste ist,

was passieren kann, welche Fehler Laura beim Aufbau von Hidden Table gemacht hat und was sie heute anders machen würde,

wie Events wirklich zur Community beitragen und warum die meisten Brand Events das Gegenteil davon sind,

wie man eine unbesetzte Nische findet und den Mut aufbringt, sie zu besetzen,

wie lange Community-Aufbau wirklich dauert und warum Geduld die härteste Währung dabei ist.

Zum Abschluss wird klar: Community ist Beziehungsarbeit, kein Marketingtool. Wer die eigene Community melkt, verliert sie. Wer ihr Mehrwert gibt, gewinnt langfristig.

Jetzt reinhören und verstehen, warum echte Nischen Communities nicht skaliert werden, sondern gepflegt.

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Über diesen Podcast

In DAS URTEIL – Der Marketing Podcast nimmt Hans Neubert jede Woche eine aktuelle Marketing-Bewegung ins Kreuzverhör. Dabei geht es nicht um den nächsten Trend-Sound, sondern um die übergreifenden Fragen, die das Marketing wirklich bewegen. Ob AI, Nachhaltigkeits-Versprechen oder fragwürdige Deals... gemeinsam mit Expert:innen aus Brands, Agenturen und Medienhäusern prüfen wir auf Herz und Handwerk. Kein Blabla, sondern echte Einordnung mit Leuten, die wissen, wovon sie reden. Am Ende folgt DAS URTEIL: Trend oder Trash? Klartext, echte Insights und ein Urteil, das sitzt.
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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