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Episoden

23 Minuten
Berge sind ein gefährlicher Ort – wie gut, dass dort nichts unbeobachtet bleibt. Neue Technologien sorgen für sichere Alpen und dafür, dass wir Naturgefahren nie mehr unerwartet ausgeliefert sind. Berge sind faszinierend, aber sie bergen seit jeher große Naturgefahren. Dass geologische Massenbewegungen verheerende Folgen haben können, zeigte kürzlich ein schweres Unglück im Hochgebirge von Nepal, bei dem riesige Mengen Eis und Gestein eine tödliche Sturzflut auslösten. Auch in den Alpen hinterlässt der Klimawandel Spuren und verstärkt Phänomene wie schmelzende Gletscher. Dennoch ist vieles schlicht geologische Erosion, wie sie seit Jahrtausenden stattfindet. Um gefährdete Orte wie Brienz in Graubünden oder wichtige Verkehrswege zu schützen, setzen Forschung und Praxis auf ein dichtes Überwachungsnetz. Experten nutzen modernste Technik aus dem Weltall, der Luft und direkt im Gestein. Sonden im Rutschhorizont messen den Wasserdruck, während Satelliten-Radar kleinste Verrutschungen im Millimeterbereich erkennen. LiDAR-Geräte an autonomen Drohnen vermessen den Boden selbst bei dichter Vegetation. Diese Daten helfen dabei, Warnsysteme zu verbessern und mit sekundenschnellen Alarmsystemen Menschenleben zu retten. - Host: Lena Waltle, NZZ Wissenschaftsredaktion - NZZ-Redaktor: Sven Titz, Meteorologe und Redaktor im NZZ Wissenschaftsressort In dieser Folge ausserdem mit dabei: - Simon Löw, emeritierter Professor für Ingenieurgeologie an der ETH Zürich - Martin Rub, Terradata [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
23 Minuten
Es gibt sie, die perfekte medizinische Probe. Sie enthält Proteine, Immunzellen, Gewebe - und sie ist ohne Nadel, Skalpell oder Wattestäbchen in der Nase verfügbar: Menstruationsblut. Doch es wird in der Medizin bisher kaum genutzt. Speichel, Blut, Urin, Stuhl, Haare, Hirnwasser - für alles gibt es medizinische Tests und alle liefern wertvolle Hinweise auf unsere Gesundheit. Warum nicht auch für Periodenblut? Der monatliche Zyklus bietet eine schmerzfreie Biopsie der Gebärmutterschleimhaut, die neue Wege in der Diagnostik von Endometriose, Unfruchtbarkeit oder Blutzuckerwerten eröffnet. Wissenschaftlerinnen erforschen in Projekten wie der ROSE-Studie das medizinische Potenzial dieser Probe, um Krankheiten früher zu erkennen und Wissenslücken in der Frauengesundheit zu schließen. Host: Lena Waltle Co-Host: Anna Weber, NZZ-Wissenschaftsredaktorin Produktion: Sarah Ziegler In dieser Folge sind ausserdem zu hören: - Christine Metz (Feinstein-Institut für molekulare Medizin) - Isabelle Guenaut (Gründerin Theblood) [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast) Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im [Newsletter ](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung)findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff. Mails an quantensprung@nzz.ch
20 Minuten
Ein kalifornisches Start-up will riesige Spiegel in den Orbit schicken, um Sonnenlicht nachts gezielt auf die Erde zu lenken. Damit liesse sich Strassenbeleuchtung ersetzen, Solarkraft rund um die Uhr betreiben oder Partys in der Wüste beleuchten. Doch die Idee von künstlichem Tageslicht hat Schattenseiten. Ökologen warnen vor Störungen natürlicher Tag-Nacht-Rhythmen und Astronomen fürchten eine massive Lichtverschmutzung am Himmel. In dieser Folge von Quantensprung beleuchten wir die Geschichte der Weltraumspiegel von den Anfängen bis zu den heutigen Plänen sowie mögliche Alternativen. Host: Lena Waltle NZZ-Redaktor: Leonid Leiva Ariosa, Wissenschaftsredaktor In dieser Folge mit dabei: Miles Timpe, Astrophysiker an der Universität Zürich und Forscher am Collegium Helveticum Olivier Hainaut, Astronom an der der Europäischen Südsternwarte in Garching bei München Quantensprung gibt es zum Hören – und Zum Lesen. Im Newsletter findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff aus dem Ressort Wissenschaft, Technik und Mobilität. Jetzt abonnieren. Mails an quantensprung@nzz.ch
24 Minuten
Mit einem Klick können die USA Europa von der besten KI der Welt abschneiden. Das hat die Abschaltung von Mythos im Juni deutlich gezeigt. Für Aldo Podestà, den CEO des Schweizer Unternehmens Giotto, war in diesem Moment klar: Europa braucht eigene Spitzen-KI. Und er sagt: Die kann er liefern. Sein 27-köpfiges Team aus Lausanne hat eine Künstliche Intelligenz entwickelt, die ebenso gut sein soll wie die Modelle der amerikanischen Konkurrenz, etwa Claude und Chat-GPT Pro. Zusätzlich soll Giotto auch noch sensible Daten schützen und besonders effizient und umweltschonend sein. In dieser Folge NZZ Quantensprung klären wir, wie eine kleine Schweizer Firma eine gute KI entwickeln konnte. Dabei spielen Open Source KI-Modelle aus China eine grosse Rolle - und ein ganz besonderer Wettbewerb, der die Intelligenz von KI messen soll. Ausserdem testen wir die KI von Giotto und bewerten, wie nützlich sie wirklich ist. Kann Giotto Europas Unabhängigkeit in Sachen KI sichern? Und was braucht es dafür ausserdem noch? Host: Anna Weber, NZZ-Wissenschaftsredaktion Co-Host: Ruth Fulterer, NZZ-Wissenschaftsredaktion In dieser Folge hörst du ausserdem: Aldo Podestà (CEO von Giotto AI) Und hier findest du die [Quantensprung-Folge zu Apertus](https://www.nzz.ch/podcast/die-schweiz-praesentiert-eine-alternative-zu-chat-gpt-die-kuenstliche-intelligenz-soll-fair-ueberpruefbar-und-unabhaengig-von-tech-konzernen-sein-ld.1906826). [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast) Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im [Newsletter](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung) findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff aus dem Ressort Wissenschaft, Technik und Mobilität. Jetzt abonnieren. Mails an quantensprung@nzz.ch
22 Minuten
Stell dir vor, wir würden jedem Menschen genau die gleichen Schuhe anziehen. In der Medizin machen wir oft genau das: Wir behandeln Menschen auf Basis von Durchschnittswerten, obwohl jeder ein Individuum ist. Die Vision der Präzisionsmedizin verspricht eine Abkehr von dieser Einheitsbehandlung hin zu maßgeschneiderten Therapien. Doch wie weit ist die Forschung wirklich? In dieser Folge von Quantensprung blicken wir auf das enorme Potenzial der Stratifizierung, also der Einteilung von Patienten in genetische Untergruppen. Am Beispiel der Krebsmedizin und der chronischen myeloischen Leukämie zeigt sich bereits, wie gezielte Therapien Leben verändern können. Um die komplexen Krankheitsursachen zu entschlüsseln, setzen Forschende auf sogenannte Multi-Omics-Analysen, die von der Genomik über die Proteomik bis zur Metabolomik das gesamte molekulare Bild des Körpers erfassen. Die riesige Datenflut stellt die Medizin jedoch vor logistische Probleme. Hier könnte Künstliche Intelligenz in Zukunft autonom Entscheidungen unterstützen und die passendsten Therapiewegen vorschlagen. Wir diskutieren, ob die Präzisionsmedizin den Hype hinter sich gelassen hat und wie die Errungenschaften breiter verfügbar gemacht werden können. Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion Co-Host: Georg Rüschemeyer, NZZ-Wissenschaftsredaktion In dieser Folge hörst du ausserdem: - Stefan Fröhling (Onkologe und Abteilungsleiter am Deutschen Krebsforschungszentrum), - Michael Snyder (Professor an der Universität Stanford) [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast) Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im Newsletter findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff aus dem Ressort Wissenschaft, Technik und Mobilität. Jetzt abonnieren. Mails an quantensprung@nzz.ch
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Über diesen Podcast

Können Organe im Labor entstehen? Liefert die Kernfusion bald saubere Energie für alle? Und können Nanobots Krebszellen zerstören? Jeden Freitag diskutiert Wissenschafts-Journalistin Lena Waltle mit dem NZZ-Wissenschafts- und Tech-Team Forschung, die bewegt. Zusammen sprechen sie über offene Fragen, Visionen und grosse Ideen. Welche Hürden müssen noch genommen werden, damit aus Innovation konkrete Zukunft wird? Passend zum Podcast erscheint jeden Freitag der NZZ Quantensprung-Newsletter. Er liefert die wichtigsten Infos auf einen Blick und bietet weiterführende Recherchen aus dem Wissenschaftsressort. Hier könnt ihr euch kostenlos anmelden.
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