Podcaster
Episoden
29.05.2026
20 Minuten
Paul leidet seit 16 Jahren an einer schweren Depression. Antidepressiva stabilisierten ihn zwar, doch mit starken Nebenwirkungen. Nun testet er eine ungewöhnliche Therapie mit Psilocybin, dem Wirkstoff aus Magic Mushrooms. Die Psychedelika fluten das Gehirn und lösen für einige Stunden starke Halluzinationen aus. Gerade für depressive Menschen, bei denen sonst nichts wirkt, sind sie eine grosse Hoffnung. Nur wenige Sitzungen sollen ihnen helfen, starre Denkmuster zu durchbrechen und langfristig ein zufriedenes Leben zu führen. In dieser Folge Quantensprung schildert Paul, wie sich ein Trip mit Psilocybin anfühlt, und was es in ihm ausgelöst hat. Ausserdem sprechen wir mit Experten über den aktuellen Stand der Forschung zu Psychedelika und finden heraus, wie sie wirken - und bei wem. Host: Anna Weber, NZZ-Wissenschaftsredaktorin Co-Host: Joscha Dutli, freier Journalist In dieser Folge hörst du ausserdem: - Paul, Patient in Psychedelika-assistierter Therapie (Name und Stimme von der Redaktion geändert) - Helena Aicher, Psychotherapeutin in Zürich - Gerhard Gründer, Psychiater und Leiter einer grossen Studie zur Wirksamkeit von Psilocybin Produktion: Sarah Ziegler Mails mit Kritik, Lob und Anregungen an quantensprung@nzz.ch Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im [Newsletter ](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung)findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du [hier](https://go.nzz.ch/carplay).
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22.05.2026
22 Minuten
Das Starship soll die Menschheit zum Mond und zum Mars bringen. Mit einer Länge von 124 Metern ist es die grösste Rakete, die je gebaut wurde, und soll bis zu 100 Tonnen Nutzlast ins All transportieren. Elon Musks ambitioniertes Ziel lautet: Bis zum Jahr 2050 möchte er eine Million Menschen auf dem Mars ansiedeln, um die Menschheit zu einer multiplanetaren Spezies zu machen. Dafür setzt SpaceX auf eine technologische Neuerung: Die vollständige Wiederverwendbarkeit beider Raketenstufen, um die enormen Kosten der Raumfahrt drastisch zu senken. Doch der Weg dorthin erfordert echte Rocket Science. Neben den modernsten Raptor-3-Triebwerken müssen extreme Herausforderungen wie das Auftanken im Orbit und die enorme Hitze beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre gemeistert werden. In dieser Folge von Quantensprung blicken wir auf die ersten Raketen von SpaceX zurück, analysieren die aktuellen Testflüge und besprechen mit Experten, wie ein Leben auf dem Mars in unserer Lebenszeit noch Wirklichkeit wird. Host: Lena Walte, NZZ-Wissenschaftsredaktorin Co-Host: Anna Weber, NZZ-Wissenschaftsredaktorin In dieser Folge hörst du ausserdem: - Martin Tajmar (Professor für Raumfahrt an der TU Dresden) - Hans Königsmann (deutscher Raumfahrtingenieur und ehemaliger SpaceX-Mitarbeiter) Produktion: Nadine Landert Am 30. Juni 2026 wagen wir uns noch weiter ins Unbekannte des Weltraums vor. Gemeinsam mit der Astronautin Rabea Rogge und dem ehemaligen Nasa-Chefwissenschafter und ETH-Professor Thomas Zurbuchen diskutieren wir über die Frage, wie das Weltall als Lebensraum erschlossen werden kann. Sie können dabei sein beim ersten «Quantensprung»-Live-Event im Kaufleuten in Zürich. Tickets und weitere Informationen findest du hier: https://live.nzz.ch/de/events/r/weltraum-quantensprung?utm_source=MoEngage&utm_medium=EMAIL&mktcid=nled&mktcval=229&kid=nl229&ga=1 Du kannst Quatensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im Newsletter findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff aus dem Ressort Wissenschaft, Technik und Mobilität. https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung/ Mails an quantensprung@nzz.ch Diesen Podcast und alle Artikel in der NZZ-App kannst du ab sofort auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto: https://go.nzz.ch/carplay
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15.05.2026
23 Minuten
Ein kleiner Fehler im Code kann Unternehmen und Organisationen weltweit lahmlegen. Das bewies der Cyberangriff NotPetya im Jahr 2017, der den Logistikriesen Maersk hunderte Millionen Dollar kostete. Während Hacker früher Wochen brauchten, um solche Sicherheitslücken zu finden, erledigt die neue KI Mythos von Anthropic diese Aufgabe heute in Minuten. KI-Modelle bieten also neue Werkzeuge für Hacker. Aber sie könnten auch zu einer viel sichereren digitalen Welt führen. Denn auch die Cyberabwehr setzt auf Künstliche Intelligenz. In dieser Folge von Quantensprung prüfen wir, wie Künstliche Intelligenz die IT-Welt so am Ende sicherer machen kann. Wir beleuchten, wie KI-Modelle Schwachstellen wie Speicherfehler automatisch aufspüren und warum sogenannte Zero-Day-Lücken für Unternehmen riskant sind. Du erfährst, wie Kanarienvögel vor Hacks warnen und warum KI ausgerechnet eine Gruppe namens «Advanced Persistent Teenagers» zu ziemlich guten Hackern macht. Wir befinden uns gerade am tiefsten Punkt der Sicherheit, aber es wir langfristig aufwärts gehen. Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion Co-Host: Ruth Fulterer, NZZ-Technologieredaktorin In dieser Folge hörst du ausserdem: - Andrei Kucharavy, Professor an der Fachhochschule Westschweiz für Cybersicherheit - Jim Hagemann Snabe, ehemaliger Vorstandvorsitzender von A.P. Moller-Maersk Produktion: Sarah Ziegler Fragen, Anregungen und Kritik gerne an quantensprung@nzz.ch Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im [Newsletter ](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung)findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du [hier](https://go.nzz.ch/carplay).
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08.05.2026
25 Minuten
Mücken nerven. Sie sirren, hinterlassen juckende Stiche - und vor allem übertragen sie weltweit tödliche Krankheiten wie Malaria oder Dengue. In dieser Folge von NZZ Quantensprung gehen wir der radikalen Frage nach: Könnten wir Mücken nicht einfach ausrotten? Im Laufe der Geschichte gab es schon viele Bemühungen, Mücken zu bekämpfen: vom massiven DDT-Einsatz auf Sardinien bis hin zu modernen Methoden wie der "Sterile Insekten Technik". Was in der Vergangenheit nie Erfolg hatte, könnte mit neuen gentechnischen Methoden klappen: Eine einzige im Labor genetisch veränderte Mücke könnte ihre ganze Art ausrotten. Doch was wären die ökologischen Folgen? Wir diskutieren, ob es sinnvoller wäre, statt der Mücke selbst nur die gefährlichen Erreger in ihrem Körper verschwinden zu lassen. Host: Anna Weber Co-Host: Esther Widmann In dieser Folge hörst du ausserdem: - Niels Verhulst, Professor an der Universität Zürich - Doreen Werner, Forschungsgruppenleiter am Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) Produktion: Sarah Ziegler Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im Newsletter findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff aus dem Ressort Wissenschaft, Technik und Mobilität. Mails an quantensprung@nzz.ch Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im [Newsletter ](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung)findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
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24.04.2026
23 Minuten
Vier Jahrzehnte nach der Katastrophe von Tschernobyl erlebt die Kernkraft eine Renaissance. Angesichts steigender Energiepreise, des Klimawandels und geopolitischer Instabilitäten rücken neue Technologien wie Small Modular Reactors (SMR) in den Fokus der Wissenschaft und Politik. Eine neue Ära der Kernenergie bricht an und in dieser Folge von Quantensprung wollen wir wissen, wie sie funktioniert. CO2-arm, sicher und grundlastfähig – das sind die Versprechen der Kernenergie. Wir beleuchten den technologischen Sprung von klassischen Druckwasserreaktoren hin zu innovativen Konzepten der vierten Generation, die mit flüssigem Natrium gekühlt werden und sogar Atommüll wiederverwerten könnten. Dabei blicken wir kritisch auf die wirtschaftlichen Herausforderungen, die Frage der Endlagerung und das Risiko der Proliferation. Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion Co-Host: Christian Speicher, NZZ-Wissenschaftsredaktion In dieser Folge hörst du ausserdem: - Andreas Pautz, Leiter des Zentrums für Nukleare Technologien am Paul-Scherrer-Institut - Annalisa Manera, Professorin an der ETH-Zürich Produktion: Antonia Moser Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du [hier](https://go.nzz.ch/carplay). Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im [Newsletter ](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung)findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
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Über diesen Podcast
Können Organe im Labor entstehen? Liefert die Kernfusion bald
saubere Energie für alle? Und können Nanobots Krebszellen
zerstören? Jeden Freitag diskutiert Wissenschafts-Journalistin Lena
Waltle mit dem NZZ-Wissenschafts- und Tech-Team Forschung, die
bewegt. Zusammen sprechen sie über offene Fragen, Visionen und
grosse Ideen. Welche Hürden müssen noch genommen werden, damit aus
Innovation konkrete Zukunft wird? Passend zum Podcast erscheint
jeden Freitag der NZZ Quantensprung-Newsletter. Er liefert die
wichtigsten Infos auf einen Blick und bietet weiterführende
Recherchen aus dem Wissenschaftsressort. Hier könnt ihr euch
kostenlos anmelden.
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