NZZ Quantensprung Archiv
49 Episoden
21 Minuten
Mit der Optogenetik können Forscher Nervenzellen im Gehirn gezielt aktivieren und deaktivieren – allein indem sie Licht ein- oder ausschalten. Diese Technologie hat die Hirnforschung revolutioniert und wurde 2026 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Doch wie funktioniert das genau? In dieser Episode schauen wir uns an, wie Forscher Emotionen bei Mäusen steuern, Erinnerungen beeinflussen und welche Türen das für die Zukunft öffnet. Wir sprechen über die Ursprünge der Optogenetik bei einer unauffälligen Alge, den Einsatz bei Sehbehinderungen und das Potenzial für moderne Gehirn-Maschine-Schnittstellen. Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion Redaktion / Co-Host: Anna Weber, NZZ-Wissenschaftsredaktion Ausserdem in dieser Folge: Georg Nagel, Nobelpreisgewinner und emeritierter Professor an der Universität Würzburg Karl Deisseroth (Podcast-Ausschnitt) Quantensprung gibt es zum Hören – und zum Lesen. Im Newsletter findest gibt es wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff aus dem Ressort Wissenschaft, Technik und Mobilität. Jetzt abonnieren. **Quantensprung Live Podcast **Pioniergeist in den Alpen: Der Absturz der Dakota und die Evolution der modernen Flugrettung Datum: 26. Oktober 2026 Ort: Kaufleuten, Zürich Tickets und Infos: [https://live.nzz.ch/de/events/r/flugrettung](https://live.nzz.ch/de/events/r/flugrettung) Mails an quantensprung@nzz.ch [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
21 Minuten
In einer spezialisierten Brain Bank an der Boston University lagern die Gehirne von rund 1800 Verstorbenen, vor allem ehemaligen Profisportlern. Forscher untersuchen hier die Ursachen von CTE, einer chronischen Hirnkrankheit, die durch wiederholte Kopfstösse ausgelöst wird und zu schweren Persönlichkeitsveränderungen sowie Demenz führen kann. Bisher lässt sich CTE erst nach dem Tod eindeutig feststellen. Neue Ansätze wie spezielle PET-Scans und Biomarker im Blut sollen helfen, die verformten Tau-Proteine im Gehirn schon zu Lebzeiten nachzuweisen. Eine verlässliche Früherkennung ist die wichtigste Voraussetzung für künftige Immuntherapien. Das würde nicht nur Profiathleten schützen, sondern auch das grundlegende Verständnis von neurodegenerativen Erkrankungen voranbringen. Host: Lena Waltle Redaktor/Co-Host: Martin Amrein, NZZ-Wissenschaftsressort Ausserdem zu hören: - Gery Büsser, Chefarzt Sportmedizin, Schulthess Klinik - Jessy Mez, Neurologe & Forschungsleiter Brain Bank Boston Quantensprung gibt es zum Hören – und zum Lesen. Im Newsletter findest gibt es wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff aus dem Ressort Wissenschaft, Technik und Mobilität. Jetzt abonnieren. **Quantensprung Live Podcast: ** Pioniergeist in den Alpen: Der Absturz der Dakota und die Evolution der modernen Flugrettung Datum: 26. Oktober 2026 Ort: Kaufleuten, Zürich [Tickets und Infos bei NZZ Live](https://live.nzz.ch/de/events/r/flugrettung) Mails an quantensprung@nzz.ch [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
22 Minuten
Mit der Lösung eines der berühmten Millennium-Probleme hat OpenAI die Mathematiker aufgeschreckt. Tausende KI-Agenten arbeiteten parallel, um eine mathematische Vermutung rund um die Navier-Stokes-Gleichungen zu beweisen. Während einige Forscher aufgeregt über neue Werkzeuge sind, blicken viele Experten kritisch auf die Entwicklung. Denn während die KI das Ergebnis liefert, bleibt der genaue Lösungsweg für Menschen oft schwer nachvollziehbar. Zudem wirft der Einsatz offene Fragen beim Urheberrecht auf. Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion Redaktor / Co-Host: Christian Speicher, NZZ-Wissenschaftsjournalist In dieser Folge ausserdem mit dabei: Kevin Buzzard, britischer Mathematiker Moritz Kassmann, Vizepräsident der Deutschen Mathematiker-Vereinigung und Professor für Mathematik an der Universität Bielefeld Produktion: Simon Schaffer Künstliche Intelligenz, Mathematik, Millennium-Problem, OpenAI, Navier-Stokes, Kevin Buzzard, Moritz Kassmann, Sprachmodelle, Beweisassistent, Quantensprung Quantensprung gibt es zum Hören – und zum Lesen. Im Newsletter findest gibt es wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff aus dem Ressort Wissenschaft, Technik und Mobilität. [Jetzt abonnieren.](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung/) Mails an quantensprung@nzz.ch Quantensprung Live Podcast: Pioniergeist in den Alpen: Der Absturz der Dakota und die Evolution der modernen Flugrettung Datum: 26. Oktober 2026 Ort: Kaufleuten, Zürich Tickets und Infos: https://live.nzz.ch/de/events/r/flugrettung
22 Minuten
Tausende Satelliten kreisen um die Erde, und dank neuer Technologien wie «Direct to Cell» können sie Internetsignale bald direkt auf gewöhnliche Smartphones senden. Ganz ohne Satellitenschüsseln oder Mobilfunkmasten könnten Funklöcher in Bergtälern, Urwäldern oder auf hoher See der Vergangenheit angehören. Doch wie realistisch ist die Vision von globalem Mobilfunk aus dem All wirklich? Elon Musk drängt mit Starlink Mobile in den Telekommarkt. Doch bevor er der Deutschen Telekom oder der Swisscom Konkurrenz macht, muss er noch ein paar Hürden niederreissen – und droht an Hausdächern zu scheitern. In dieser Episode beleuchten wir die physikalischen Grenzen, technologische Innovationen wie Massive MIMO und die Frage, ob Satelliten eine Konkurrenz für klassische Mobilfunkanbieter darstellen oder gar Zensur in Autokratien umgehen können. Host: Lena Waltle, NZZ Wissenschaftsredaktion Redaktorin/Co-Host: Gioia da Silva, NZZ-Technologieredaktorin In dieser Folge ausserdem mit dabei: Pietro Ronchetti, Forscher an der ETH Zürich Produktion: Nadine Landert Quantensprung gibt es zum Hören – und zum Lesen. Im Newsletter findest gibt es wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff aus dem Ressort Wissenschaft, Technik und Mobilität. Jetzt [hier abonnieren](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung/). Mails an quantensprung@nzz.ch Quantensprung Live Podcast: Pioniergeist in den Alpen: Der Absturz der Dakota und die Evolution der modernen Flugrettung Datum: 26. Oktober 2026 Ort: Kaufleuten, Zürich Weitere Tickets und Infos für die Veranstaltung gibt es [auf dieser Seite](https://live.nzz.ch/de/events/r/flugrettung).
22 Minuten
Smart Glasses gelten im Silicon Valley als das neue grosse Ding. Meta verkauft die intelligenten Brillen millionenfach, Google, Apple und weitere Tech-Firmen haben Brillen angekündigt. Was können die Wearables wirklich? Unsere Tech-Korrespondentin Marie-Astrid Langer hat in San Francisco die neuesten Modelle getestet. In dieser Folge Quantensprung besprechen wir, welche Technologien winzig klein und leicht in der Brille verbaut sind, wie man sie mithilfe eines Armbands steuern kann und wie zukünftige Modelle sogar dreidimensionale Hologramme anzeigen könnten. Ausserdem: Durch Privacy by Design könnten Smart Glasses die Privatsphäre Dritter schützen. Host: Anna Weber, Wissenschaftsredaktorin NZZ-Redaktion: Marie-Astrid Langer, USA-Korrespondentin und Technologieredaktorin In dieser Folge ausserdem mit dabei: Marc Pollefeys, Informatiker und Professor an der ETH Zürich Quantensprung gibt es zum Hören – und zum Lesen. Im Newsletter findest gibt es wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff aus dem Ressort Wissenschaft, Technik und Mobilität. Jetzt abonnieren. Quantensprung Live Podcast: Pioniergeist in den Alpen: Der Absturz der Dakota und die Evolution der modernen Flugrettung Datum: 26. Oktober 2026 Ort: Kaufleuten, Zürich Tickets und Infos: https://live.nzz.ch/de/events/r/flugrettung Mails an quantensprung@nzz.ch
23 Minuten
Sind wir allein im Universum? Bisher kennen wir Aliens vor allem aus Science-Fiction-Filmen. Die Astrobiologie arbeitet daran, tatsächliche Spuren von ausserirdischem Leben im Weltall zu finden. Mithilfe moderner Teleskope und geplanter Raumfahrtmissionen suchen Forschende nach sogenannten Biosignaturen in den Atmosphären ferner Exoplaneten sowie nach Mikroorganismen direkt in unserem eigenen Sonnensystem. In dieser Folge von Quantensprung geht es darum, wie die Wissenschaft Leben im All definiert und nachweisen will, welche Rolle Gase wie Sauerstoff und Methan spielen und warum bereits der Fund einfacher Bakterien unser Weltbild grundlegend verändern würde. Ausserdem: Das SETI-Institut und die ETH Zürich haben eine neue internationale Forschungspartnerschaft geschlossen, um gemeinsam den Ursprung des Lebens und dessen Verbreitung im Universum zu untersuchen. Host: Lena Waltle, Wissenschaftsredaktorin NZZ-Redaktion: Anna Weber, Wissenschaftsredaktorin In dieser Folge ausserdem mit dabei: - Sascha Quanz (Astrophysiker und Professor an der ETH Zürich) - Sara Seager (Astrophysikerin und Forschende am MIT) - Bill Dimond (Leiter des SETI-Institut) Quantensprung gibt es zum Hören – und zum Lesen. Im Newsletter findest gibt es wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff aus dem Ressort Wissenschaft, Technik und Mobilität. [Jetzt abonnieren.](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung/) Mails an quantensprung@nzz.ch [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
23 Minuten
Berge sind ein gefährlicher Ort – wie gut, dass dort nichts unbeobachtet bleibt. Neue Technologien sorgen für sichere Alpen und dafür, dass wir Naturgefahren nie mehr unerwartet ausgeliefert sind. Berge sind faszinierend, aber sie bergen seit jeher große Naturgefahren. Dass geologische Massenbewegungen verheerende Folgen haben können, zeigte kürzlich ein schweres Unglück im Hochgebirge von Nepal, bei dem riesige Mengen Eis und Gestein eine tödliche Sturzflut auslösten. Auch in den Alpen hinterlässt der Klimawandel Spuren und verstärkt Phänomene wie schmelzende Gletscher. Dennoch ist vieles schlicht geologische Erosion, wie sie seit Jahrtausenden stattfindet. Um gefährdete Orte wie Brienz in Graubünden oder wichtige Verkehrswege zu schützen, setzen Forschung und Praxis auf ein dichtes Überwachungsnetz. Experten nutzen modernste Technik aus dem Weltall, der Luft und direkt im Gestein. Sonden im Rutschhorizont messen den Wasserdruck, während Satelliten-Radar kleinste Verrutschungen im Millimeterbereich erkennen. LiDAR-Geräte an autonomen Drohnen vermessen den Boden selbst bei dichter Vegetation. Diese Daten helfen dabei, Warnsysteme zu verbessern und mit sekundenschnellen Alarmsystemen Menschenleben zu retten. - Host: Lena Waltle, NZZ Wissenschaftsredaktion - NZZ-Redaktor: Sven Titz, Meteorologe und Redaktor im NZZ Wissenschaftsressort In dieser Folge ausserdem mit dabei: - Simon Löw, emeritierter Professor für Ingenieurgeologie an der ETH Zürich - Martin Rub, Terradata [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
23 Minuten
Es gibt sie, die perfekte medizinische Probe. Sie enthält Proteine, Immunzellen, Gewebe - und sie ist ohne Nadel, Skalpell oder Wattestäbchen in der Nase verfügbar: Menstruationsblut. Doch es wird in der Medizin bisher kaum genutzt. Speichel, Blut, Urin, Stuhl, Haare, Hirnwasser - für alles gibt es medizinische Tests und alle liefern wertvolle Hinweise auf unsere Gesundheit. Warum nicht auch für Periodenblut? Der monatliche Zyklus bietet eine schmerzfreie Biopsie der Gebärmutterschleimhaut, die neue Wege in der Diagnostik von Endometriose, Unfruchtbarkeit oder Blutzuckerwerten eröffnet. Wissenschaftlerinnen erforschen in Projekten wie der ROSE-Studie das medizinische Potenzial dieser Probe, um Krankheiten früher zu erkennen und Wissenslücken in der Frauengesundheit zu schließen. Host: Lena Waltle Co-Host: Anna Weber, NZZ-Wissenschaftsredaktorin Produktion: Sarah Ziegler In dieser Folge sind ausserdem zu hören: - Christine Metz (Feinstein-Institut für molekulare Medizin) - Isabelle Guenaut (Gründerin Theblood) [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast) Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im [Newsletter ](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung)findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff. Mails an quantensprung@nzz.ch
20 Minuten
Ein kalifornisches Start-up will riesige Spiegel in den Orbit schicken, um Sonnenlicht nachts gezielt auf die Erde zu lenken. Damit liesse sich Strassenbeleuchtung ersetzen, Solarkraft rund um die Uhr betreiben oder Partys in der Wüste beleuchten. Doch die Idee von künstlichem Tageslicht hat Schattenseiten. Ökologen warnen vor Störungen natürlicher Tag-Nacht-Rhythmen und Astronomen fürchten eine massive Lichtverschmutzung am Himmel. In dieser Folge von Quantensprung beleuchten wir die Geschichte der Weltraumspiegel von den Anfängen bis zu den heutigen Plänen sowie mögliche Alternativen. Host: Lena Waltle NZZ-Redaktor: Leonid Leiva Ariosa, Wissenschaftsredaktor In dieser Folge mit dabei: Miles Timpe, Astrophysiker an der Universität Zürich und Forscher am Collegium Helveticum Olivier Hainaut, Astronom an der der Europäischen Südsternwarte in Garching bei München Quantensprung gibt es zum Hören – und Zum Lesen. Im Newsletter findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff aus dem Ressort Wissenschaft, Technik und Mobilität. Jetzt abonnieren. Mails an quantensprung@nzz.ch
24 Minuten
Mit einem Klick können die USA Europa von der besten KI der Welt abschneiden. Das hat die Abschaltung von Mythos im Juni deutlich gezeigt. Für Aldo Podestà, den CEO des Schweizer Unternehmens Giotto, war in diesem Moment klar: Europa braucht eigene Spitzen-KI. Und er sagt: Die kann er liefern. Sein 27-köpfiges Team aus Lausanne hat eine Künstliche Intelligenz entwickelt, die ebenso gut sein soll wie die Modelle der amerikanischen Konkurrenz, etwa Claude und Chat-GPT Pro. Zusätzlich soll Giotto auch noch sensible Daten schützen und besonders effizient und umweltschonend sein. In dieser Folge NZZ Quantensprung klären wir, wie eine kleine Schweizer Firma eine gute KI entwickeln konnte. Dabei spielen Open Source KI-Modelle aus China eine grosse Rolle - und ein ganz besonderer Wettbewerb, der die Intelligenz von KI messen soll. Ausserdem testen wir die KI von Giotto und bewerten, wie nützlich sie wirklich ist. Kann Giotto Europas Unabhängigkeit in Sachen KI sichern? Und was braucht es dafür ausserdem noch? Host: Anna Weber, NZZ-Wissenschaftsredaktion Co-Host: Ruth Fulterer, NZZ-Wissenschaftsredaktion In dieser Folge hörst du ausserdem: Aldo Podestà (CEO von Giotto AI) Und hier findest du die [Quantensprung-Folge zu Apertus](https://www.nzz.ch/podcast/die-schweiz-praesentiert-eine-alternative-zu-chat-gpt-die-kuenstliche-intelligenz-soll-fair-ueberpruefbar-und-unabhaengig-von-tech-konzernen-sein-ld.1906826). [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast) Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im [Newsletter](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung) findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff aus dem Ressort Wissenschaft, Technik und Mobilität. Jetzt abonnieren. Mails an quantensprung@nzz.ch
22 Minuten
Stell dir vor, wir würden jedem Menschen genau die gleichen Schuhe anziehen. In der Medizin machen wir oft genau das: Wir behandeln Menschen auf Basis von Durchschnittswerten, obwohl jeder ein Individuum ist. Die Vision der Präzisionsmedizin verspricht eine Abkehr von dieser Einheitsbehandlung hin zu maßgeschneiderten Therapien. Doch wie weit ist die Forschung wirklich? In dieser Folge von Quantensprung blicken wir auf das enorme Potenzial der Stratifizierung, also der Einteilung von Patienten in genetische Untergruppen. Am Beispiel der Krebsmedizin und der chronischen myeloischen Leukämie zeigt sich bereits, wie gezielte Therapien Leben verändern können. Um die komplexen Krankheitsursachen zu entschlüsseln, setzen Forschende auf sogenannte Multi-Omics-Analysen, die von der Genomik über die Proteomik bis zur Metabolomik das gesamte molekulare Bild des Körpers erfassen. Die riesige Datenflut stellt die Medizin jedoch vor logistische Probleme. Hier könnte Künstliche Intelligenz in Zukunft autonom Entscheidungen unterstützen und die passendsten Therapiewegen vorschlagen. Wir diskutieren, ob die Präzisionsmedizin den Hype hinter sich gelassen hat und wie die Errungenschaften breiter verfügbar gemacht werden können. Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion Co-Host: Georg Rüschemeyer, NZZ-Wissenschaftsredaktion In dieser Folge hörst du ausserdem: - Stefan Fröhling (Onkologe und Abteilungsleiter am Deutschen Krebsforschungszentrum), - Michael Snyder (Professor an der Universität Stanford) [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast) Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im Newsletter findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff aus dem Ressort Wissenschaft, Technik und Mobilität. Jetzt abonnieren. Mails an quantensprung@nzz.ch
25 Minuten
Können wir ausgestorbene Tierarten wie das Mammut, den Dodo oder den Tasmanischen Tiger per Gentechnik wiederbeleben? In dieser Folge von Quantensprung geht es um De-Extinction: die Umkehr des Aussterbens. Wir schauen auf die Forschung der Biotech-Firma Colossal Bioscience, die an sogenannten Proxy-Tieren arbeitet – wie einem kälteresistenten Elefanten für die sibirische Tundra, der den Permafrostboden schützen soll. So wie einst das Mammut. Wir erklären Schritt für Schritt, wie aus fragmentierter Ancient DNA und der Crispr-Genschere Schattenwölfe entstehen. Und am Beispiel des Beutelmarders erklären wir, warum die Geneditierung schon heute eine riesige Chance für den Artenschutz ist. Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion Co-Host: Stephanie Lahrtz, NZZ-Wissenschaftsredaktion In dieser Folge hörst du ausserdem: - Andrew Pask (Biologieprofessor an der Universität Melbourne / Colossal Bioscience) - Gernot Segelbacher (Professor für Wildtierökologie in Freiburg und Mitglied der Weltnaturschutzunion IUCN) Produktion: Sarah Ziegler [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
55 Minuten
In dieser ersten Live-Ausgabe des Quantensprung-Podcasts im Kaufleuten in Zürich dreht sich alles um die Zukunft der Menschheit im Kosmos. Der Weltraum fasziniert die Menschheit seit jeher. Doch während wir früher nur mit Teleskopen in die Ferne blickten oder Sonden wie Voyager losschickten, stellt sich heute eine ganz neue Frage: Wie wird das All zu unserem echten Lebensraum? Es geht um die extremen Auswirkungen der Schwerelosigkeit auf den menschlichen Körper, bleibende Schäden an den Augen und die psychologischen Herausforderungen der Isolation. Gleichzeitig eröffnen sich im Orbit faszinierende Möglichkeiten, um etwa Organe im 3D-Druckverfahren herzustellen. Die Reise führt weiter zum Mond, wo im Rahmen der Artemis-Missionen eine dauerhafte Station entstehen soll, und schließlich zum Mars. Warum wir trotz fortschrittlicher Robotik und KI auch in Zukunft nicht auf menschliche Entdecker verzichten können und welche Rolle Schweizer Technologien dabei spielen, hören Sie in dieser Episode. Host: Lena Waltle, NZZ, Wissenschaftsredaktion In dieser Folge hörst du ausserdem: Thomas Zurbuchen, Astrophysiker, Professor für Weltraumtechnologie und Weltraumwissenschaft an der ETH Zürich, ehemaliger NASA-Wissenschaftsdirektor Rabea Rogge, Astronautin, Robotikforscherin und erste deutsche Frau im All Produktion: Simon Schaffer Weltall, Raumfahrt, Thomas Zurbuchen, Rabea Rogge, Mondstation, Artemis, Mars-Mission, Schwerelosigkeit, SpaceX, Robotik [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
20 Minuten
Haare sind weit mehr als eine kosmetische Stilfrage oder ein soziales Kommunikationsinstrument. Jedes der rund zwei Millionen Haare auf unserem Kopf ist streng genommen ein eigenes Mini-Organ. In dieser Folge von Quantensprung beschäftigen wir uns mit der Haarforschung und schauen uns an, wie Haare in Zukunft sogar Aufgaben von Leber und Niere übernehmen könnten. Doch um diese natürlichen Funktionen für die Medizin nutzbar zu machen, muss die Wissenschaft zuerst das Rätsel des Haarausfalls lösen. Wir sprechen über die Mechanismen hinter dem kreisrunden Haarausfall, bei dem das Immunprivileg der Haare zusammenbricht, und den klassischen männlichen Haarausfall, der genetisch hochkomplex ist. Neben den bekannten Medikamenten und ihren teils schweren Nebenwirkungen versprechen neue Ansätze mit Genscheren oder kuriosen Entdeckungen wie dem Geruchs- und Geschmackssinn der Haare echte Durchbrüche. Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion Co-Host: Manuel Stark, NZZ-Reporter In dieser Folge hörst du ausserdem: - Ralf Paus, Dermatologe und Haarforscher an der Universität Miami - Stefanie Heilmann-Heimbach, Humangenetikerin an der Universität Bonn Produktion: Sarah Ziegler Mails an quantensprung@nzz.ch Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im [Newsletter ](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung)findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff aus dem Ressort Wissenschaft, Technik und Mobilität. Jetzt abonnieren. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
24 Minuten
Es ist der Traum aller Fussballer. Der grösste Wunsch der Trainerteams. Die Hoffnung aller Fans: der Weltmeistertitel. Um das ersehnte Ziel zu erreichen, wird der Fussball immer professionalisierter. Immer weniger wird dem Zufall überlassen. Um auf dem höchsten Niveau zu bestehen, bedienen sich Mannschaften wissenschaftlicher Methoden. Ein ETH-Professor hat ein Analysetool entwickelt, das die Taktik ganzer Teams auf einen Blick entlarvt. In dieser Episode blicken wir hinter die Kulissen der Digitalisierung des Sports und zeigen, wie wissenschaftliche Methoden, Daten und Algorithmen genutzt werden, um Teams in Weltmeister-Form zu bringen. ETH-Professor Ulrik Brandes erklärt, wie aus Millionen von Positionsdaten taktische Muster entschlüsselt werden und was ein sogenannter Position Plot über das Spiel der Schweizer Nationalmannschaft verrät. Zudem beleuchten wir die psychologische Seite des Erfolgs: Der Sportpsychologe Darko Jekauz zeigt auf, wie Krisen auf dem Platz mathematisch berechenbar werden und wie Teams der emotionalen Abwärtsspirale durch gezieltes Achtsamkeitstraining entkommen können. Schliesslich räumen wir mit alten Mythen rund um das Elfmeterschiessen auf. Host: Lena Waltle Co-Host: Leonid Leiva Ariosa In dieser Folge hörst du ausserdem: - Ulrik Brandes (ETH-Professor) - Darko Jekauc (Sportpsychologe am Karlsruher Institut für Technologie) Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im Newsletter findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff aus dem Ressort Wissenschaft, Technik und Mobilität. [Jetzt abonnieren](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung/). Mails an quantensprung@nzz.ch «NZZ Live»-Veranstaltung: Von Science-Fiction zur Realität: Lebensraum Weltall? Ein Gespräch mit Thomas Zurbuchen und Rabea Rogge. Dienstag, 30. Juni 2026, 20.00 Uhr, Kaufleuten, Zürich [Tickets und weitere Informationen finden Sie hier](https://live.nzz.ch/de/events/r/weltraum-quantensprung).