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Christopher Oster - Der Mann der Versicherungen sexy gemacht hat
13.06.2026
1 Stunde 7 Minuten
Christopher Oster, Gründer von Clark – 250 Absagen. Dann Unicorn.


Es beginnt mit einem Versicherungsvertreter, der in den Hörsaal der EBS kommt. Er verspricht Cocktails für die Abschlussparty — und verkauft dafür Versicherungspakete an zweiundzwanzigjährige Studenten für bis zu 10.000 Euro pro Person.


Christopher Oster war einer dieser Studenten. Und dieser Moment hat ihn nicht mehr losgelassen.


Jahre später, nach BCG, nach Rocket Internet, nach Vimdu, gründet er Clark. Den digitalen Versicherungsmanager, der dieses System von Grund auf neu denkt. 76 Tage von der ersten Idee bis zum Launch. Dann 250 Investorengespräche, alle ohne Erfolg. Dann Media-for-Equity-Deals mit ProSieben und Axel Springer, weil kein VC Geld geben wollte. Und am Ende: Unicorn-Bewertung, fast 1.000 Mitarbeiter, internationales Geschäft.


In diesem Gespräch erzählt Christopher, wie er als Doktorand im Schlafanzug in einem Zug nach Berlin saß und nie wieder zurückgekommen ist. Wie 250 Nein-Antworten einen Menschen fast brechen — und warum man trotzdem weitermacht. Und warum er überzeugt ist: Wenn man sich nicht vorstellen kann, dass es wirklich groß wird, sollte man gar nicht erst anfangen.


Er ist bodenständig, ehrlich und gibt mehr preis als die meisten Gründer je würden.


UNFILTERED by UNHYDE – Der Unternehmer-Podcast für die nächste Generation.Neue Folgen immer auf Spotify, YouTube und Apple Podcasts.www.unhyde.me


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Ep. 22, Dirk Hoerig – Der unsichtbare Riese: Die Software hinter LEGO, Sephora und AT&T.
30.05.2026
1 Stunde 54 Minuten
Wenn du heute online einkaufst, läuft wahrscheinlich seine Infrastruktur darunter. Du


hast nur noch nie von ihm gehört.


200 Millionen Euro ARR. Kunden wie LEGO, Sephora, AT&T, BMW, Carhartt und Flink.


Einer der weltweit führenden Anbieter von Enterprise E-Commerce Software. Aufgebaut


aus München heraus. Fast ohne PR. Ohne große Hype-Welle.


Dirk Hörig hat nicht mit einer Idee auf dem Whiteboard angefangen. Er hat zehn Jahre


lang für andere Unternehmen Onlineshops gebaut und dabei die Probleme des Marktes


aus nächster Nähe erlebt. Mit einem Freund, den er beim Volleyball kennengelernt hat,


und einer kleinen Agentur, die eigentlich nur die Beachvolleyball-Karriere finanzieren


sollte.


2010 haben sie entschieden: E-Commerce Software muss komplett neu gedacht


werden. Was damals kaum jemand verstand, ist heute Standard.


In diesem Gespräch erzählt Dirk, wie er mit einem zehnminütigen Anruf beim REWE-


Vorstand das Unternehmen rettete. Wie Felix Baumgartner aus dem Weltall sprang und


dabei beinahe ihre Server lahmlegte. Wie sieben Vertriebsmitarbeiter fast 20 Millionen


Dollar ARR in einem Jahr schlossen. Und warum er überzeugt ist, dass zu jedem großen


Erfolg auch immer ein gutes Stück Glück gehört.


Seine ehrlichste Aussage aus dem Gespräch: „Ich habe meinen Businessplan von 2014


wiedergefunden. Und ich frage mich bis heute, wie da jemals jemand reinvestieren


konnte.
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Vom Olympiasieger zum Gründer der nächsten olympischen Sportart. | Mo Fürste
23.05.2026
50 Minuten
Mo Fürste — 3x Olympiasieger. Und dann nochmal bei null.


Als Hockeyspieler verdiente man in Deutschland kein Geld. Olympiasieger hin oder her. Während die Öffentlichkeit glaubte, olympische Athleten verdienten 6.500 Euro netto im Monat, waren es in Wahrheit durchschnittlich 636 Euro.


Moritz Fürste wusste das. Also studierte er nebenbei, spielte in der indischen Hockey-Liga, arbeitete in einer Hamburger Werbeagentur und gründete mit 33 Jahren HYROX.


617 Teilnehmer beim ersten Event. 1,6 Millionen heute. 15.000 Gym-Lizenznehmer in 40 Ländern. 135 Events pro Jahr. Und das Gespräch mit dem Internationalen Olympischen Komitee läuft bereits.


Über 200 Millionen Umsatz pro Jahr. Tendenz stark wachsend!


In diesem Gespräch erzählt Moritz, wie HYROX in der Corona-Krise kurz vor dem Ende stand und wie sie sich durch Testzentren retteten. Wie aus einem Hamburger Event ein globaler Sport wurde. Warum Deutschland eine Monosportkultur hat, die uns bei Olympia schadet. Und warum er überzeugt ist: Wer HYROX einmal macht, macht es für immer.


Sein stärkster Satz aus dem Gespräch:


„Im Leben gibt es kein Scoreboard. Das macht es so viel schwieriger als im Sport."
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Ep. 20, Christian Steiger – Er hat Lexware Office von innen heraus aufgebaut. $100M+ ARR.
16.05.2026
1 Stunde 9 Minuten
Christian Steiger, Geschäftsführer von Lexware – "Meine größte Angst ist nicht der Wettbewerb. Sondern wir selbst."


600.000 Unternehmen. Über 200 Millionen Euro ARR allein im Cloud-Bereich. 150.000 Neukunden in einem Jahr. Vollständig selbstfinanziert. Profitabel von Anfang an.


Christian Steiger hat Lexware nicht gegründet, er hat etwas Schwereres gemacht. Er hat innerhalb der Haufe Gruppe, einem der größten deutschen Medienhäuser, bei null angefangen. Mit einer Carte Blanche des CEOs. Mit einem eigenen Gebäude, losgelöst vom Konzern. Mit 800 Kundengesprächen bevor das erste Produkt fertig war.


Und er hat daraus eine der erfolgreichsten SaaS-Plattformen Deutschlands gebaut, ohne einen einzigen externen Euro Kapital.


Davor: Ein eigenes Startup, das zu früh für seine Zeit war. Livestreaming 2008, als noch niemand wusste was das Wort bedeutet. Safari-Streams aus Südafrika. 50.000 gleichzeitige Zuschauer bei der Geburt eines Bären in Kanada. Und der Moment, wo sein Konkurrent erkannte, was er nicht erkannt hatte und daraus Twitch wurde.


In diesem Gespräch reden wir über den feinen Unterschied zwischen einer Spielwiese und echtem Innovation-Commitment. Über 800 Kundengespräche als einzigen echten Produkttest. Über KI als Buchhalter der Zukunft und warum die Buchhaltung für Unternehmer irgendwann einfach verschwinden soll.


Über Familienunternehmen, die nachhaltiger denken als jedes VC-gebackte Startup. Über Paranoia als Führungsinstrument. Über Ausdauer als das, was Unternehmertum wirklich ausmacht, nicht Mut.


Und über den Europa-Park-Song, den fast alle kennen und der von ihm stammt.
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Ep.19, Christian Freiherr von Bechtolsheim - „Die meisten Reichen haben Angst zu verarmen"
09.05.2026
1 Stunde 27 Minuten
Christian Freiherr von Bechtolsheim – "Die meisten Reichen haben Angst zu verarmen"


Christian Freiherr von Bechtolsheim ist einer der einflussreichsten und gleichzeitig diskretesten Vermögensverwalter Deutschlands. 26 Jahre lang war er Vorstandssprecher der FOCAM AG, einem der renommiertesten Multi-Family-Offices Europas – mit über 3 Milliarden Euro in der Betreuung und Mandanten, die zu den bedeutendsten Unternehmerfamilien des Landes gehören.


In dieser Episode spricht er zum ersten Mal wirklich offen.


Über seine Familie, die sich bis 1135 zurückverfolgen lässt – und den Druck, den das bedeutet. Über seinen Vater, der traumatisiert aus dem Zweiten Weltkrieg zurückkam und dem der normale Alltag fremd wurde. Über den Rausschmiss in drei Minuten, Liebeskummer als Karrierewende, einen BND-Spion im eigenen Büro und die Geschichte, wie er ein verfallenes DDR-Ferienheim kaufte und darüber sein Leben neu baute.


Vor allem aber reden wir über Geld. Darüber, was Reichtum wirklich mit Menschen macht. Warum selbst die Reichsten in Deutschland ständig Angst haben, alles zu verlieren. Warum Unternehmerfamilien in der zweiten Generation so oft scheitern. Was ein Vermögensverwalter heute leisten muss – und warum er längst nicht mehr nur über Aktien redet, sondern über Erbschaft, Auswanderung, Stiftungen und das, was eine Familie wirklich zusammenhält.


Und am Ende: Was er der nächsten Generation mitgeben würde. Es hat nichts mit Geld zu tun.


Ein Gespräch über Haltung, Geschichte, Verantwortung – und das, was wirklich zählt.
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Über diesen Podcast

In diesem Business-Podcast geht es um ungefilterte Gespräche von erfolgreichen Persönlichkeiten. Gespräche, die inspirieren, bewegen und der jungen Generation Mut machen.
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