Sind Mütter die besseren Eltern? Warum Vaterschaft unterschätzt wird & Kinder darunter leiden
21 Minuten
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Beschreibung
vor 2 Wochen
In dieser Solofolge spricht Host Nina Haffer
über Mutterschaft, Vaterschaft und darüber, was Elternschaft
eigentlich ausmacht – jenseits von Mythen, Rollenbildern und
gesellschaftlichen Erwartungen. Sie beleuchtet, warum Begriffe
wie Mutterinstinkt oder Daddy Issues so tief verankert sind,
obwohl wissenschaftliche Erkenntnisse ein deutlich komplexeres
Bild zeigen.
Nina erklärt, wie Bindung funktioniert, welche hormonellen und
neuronalen Prozesse bei Müttern und Vätern
ablaufen und warum weder Mütter automatisch die besseren Eltern
sind noch Väter biologisch im Nachteil. Außerdem spricht sie
darüber, warum Väter in Forschung, Familienalltag und Sprache oft
noch immer unterrepräsentiert sind und welche Folgen das für
Kinder und Gesellschaft haben kann.
In der Folge geht es unter anderem um:
Elternzeit & Statistik: Warum Mütter im
Durchschnitt doppelt so viel Zeit mit Kindern verbringen wie
Väter – und was Väter eigentlich gerne würden.
Wissenschaftliche Schieflagen: Wie
Forschungsdesigns Daddy Issues reproduzieren, weil Väter oft
gar nicht erst mitstudiert werden.
Bindung & Psychologie: Wieso
Vater–Kind-Bindung genauso entscheidend für Stressregulation,
emotionale Selbstregulation und Entwicklung ist wie
Mutter–Kind-Bindung.
Neurowissenschaften der Elternschaft: Welche
hormonellen und neuronalen Anpassungen bei beiden
Elternteilen stattfinden – und warum Elterninstinkt kein
biologisches Geschlecht kennt.
Mutterinstinkt – Mythos oder Realität? Warum
die Vorstellung eines automatischen, universellen Instinkts
wissenschaftlich nicht haltbar ist – und wie stark Kontext,
Stress, Schlaf und Erwartungen die frühe Bindung
beeinflussen.
Familienmodelle heute: Was Studien über
Adoptivfamilien, Stiefeltern, zwei Väter, eine Mutter oder
komplexe Familienkonstellationen wirklich zeigen – und warum
Qualität der Bindung wichtiger ist als Biologie.
Rolle von Vätern: Weshalb Abwesenheit eines
Vaters statistisch Risiken erhöhen kann, diese aber durch
stabile andere Bezugspersonen vollständig kompensiert werden
können.
Eine Folge für alle, die verstehen wollen, wie Elternschaft
entsteht, was Kinder wirklich brauchen, und warum Elterninstinkt
ein dynamisches, erlernbares menschliches Phänomen ist –
unabhängig von Geschlecht oder biologischer Rolle.
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Keywords: Elternschaft, Bindung, Mutterinstinkt,
Vaterinstinkt, Elterninstinkt, Kindheitsforschung,
Bindungspsychologie, Stressregulation, Oxytocin, Vaterschaft,
Mutterschaft, Stiefeltern, Adoptivfamilien, Rollenbilder,
Geschlechterrollen, Gesellschaft, Familienmodelle, mentale
Gesundheit, Kindesentwicklung
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