Podcaster
Episoden
27.03.2026
40 Minuten
In dieser Folge sprechen wir über ein Thema, das in unserer Branche längst überfällig ist: Selbstfürsorge und Resilienz – nicht als Wellnessversprechen, sondern als echte Berufsgrundlage.
Laut AOK Fehlzeiten Report 2024 haben sich burnoutbedingte Fehltage in Deutschland innerhalb von zehn Jahren fast verdoppelt. Im Gesundheitswesen liegen die psychisch bedingten Fehltage noch einmal 20 % über diesem ohnehin hohen Durchschnitt. Und 61 % der Beschäftigten halten sich selbst für burnoutgefährdet.
Dazu spricht Hannah Neufeld mit Sabine Weyers, Studiengangskoordinatorin des Bachelorstudiengangs Logopädie an der FH Erlangen und Autorin einer Masterarbeit über Resilienz in therapeutischen Gesundheitsfachberufen. Sie kennt das Thema nicht nur aus der Forschung – sondern auch aus eigener Erfahrung:
Was sind die Frühwarnsignale von Burnout – und warum ignorieren wir sie so oft? Was bedeutet Selbstfürsorge konkret? Wie lässt sich Resilienz lernen und gezielt stärken? Welche Rolle spielen Supervision und kollegiale Beratung in der Praxis? Was können Praxisinhaber*innen tun, um ein gesundes Arbeitsklima zu schaffen? Und: Welche drei Tipps gibt Sabine Berufsanfängerinnen mit auf den Weg?
Laut AOK Fehlzeiten Report 2024 haben sich burnoutbedingte Fehltage in Deutschland innerhalb von zehn Jahren fast verdoppelt. Im Gesundheitswesen liegen die psychisch bedingten Fehltage noch einmal 20 % über diesem ohnehin hohen Durchschnitt. Und 61 % der Beschäftigten halten sich selbst für burnoutgefährdet.
Dazu spricht Hannah Neufeld mit Sabine Weyers, Studiengangskoordinatorin des Bachelorstudiengangs Logopädie an der FH Erlangen und Autorin einer Masterarbeit über Resilienz in therapeutischen Gesundheitsfachberufen. Sie kennt das Thema nicht nur aus der Forschung – sondern auch aus eigener Erfahrung:
Was sind die Frühwarnsignale von Burnout – und warum ignorieren wir sie so oft? Was bedeutet Selbstfürsorge konkret? Wie lässt sich Resilienz lernen und gezielt stärken? Welche Rolle spielen Supervision und kollegiale Beratung in der Praxis? Was können Praxisinhaber*innen tun, um ein gesundes Arbeitsklima zu schaffen? Und: Welche drei Tipps gibt Sabine Berufsanfängerinnen mit auf den Weg?
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13.03.2026
31 Minuten
In dieser Folge sprechen wir über ein hochaktuelles Thema: Künstliche Intelligenz in der Logopädie. Anika Thurmann, Logopädin und Forscherin an der Schnittstelle von KI und Therapiewissenschaften, gibt uns einen umfassenden Einblick in die Möglichkeiten und Grenzen von KI-Tools in der logopädischen Praxis.
Das erfahrt ihr:
Was müsst ihr bei der Nutzung von KI in der Therapie unbedingt beachtet – besonders beim Datenschutz und der Schweigepflicht? Welche konkreten KI-Tools für Texterstellung, Bildgenerierung und Videos in der Praxis sind nützlich? Wie kann KI die Therapievorbereitung erleichtern? Warum ist KI nur ein Werkzeug? Wo liegen Risiken? Warum sollte KI-Kompetenz bereits in der Ausbildung verankert werden? Drei praktische Tipps für den Einstieg in die KI-Nutzung in der Praxis
Anika betont: KI ist kein Ersatz für die therapeutische Beziehung, sondern ein kreatives Assistenzsystem, das uns entlasten kann – wenn wir es verantwortungsvoll einsetzen.
Save the Date: Anika Thurmann wird auf dem 54.dbl-Kongress 2026 in Weimar am 19. und 20. Juni das KI-Symposium moderieren und steht dort gerne für eure Fragen und den Austausch zur Verfügung!
Das erfahrt ihr:
Was müsst ihr bei der Nutzung von KI in der Therapie unbedingt beachtet – besonders beim Datenschutz und der Schweigepflicht? Welche konkreten KI-Tools für Texterstellung, Bildgenerierung und Videos in der Praxis sind nützlich? Wie kann KI die Therapievorbereitung erleichtern? Warum ist KI nur ein Werkzeug? Wo liegen Risiken? Warum sollte KI-Kompetenz bereits in der Ausbildung verankert werden? Drei praktische Tipps für den Einstieg in die KI-Nutzung in der Praxis
Anika betont: KI ist kein Ersatz für die therapeutische Beziehung, sondern ein kreatives Assistenzsystem, das uns entlasten kann – wenn wir es verantwortungsvoll einsetzen.
Save the Date: Anika Thurmann wird auf dem 54.dbl-Kongress 2026 in Weimar am 19. und 20. Juni das KI-Symposium moderieren und steht dort gerne für eure Fragen und den Austausch zur Verfügung!
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20.02.2026
32 Minuten
In dieser Folge sprechen wir über ein dringendes Thema: Vertragsverhandlungen in der Logopädie. Stephan Olbrich aus dem dbl-Bundesvorstand gibt Einblicke, warum Verhandlungen oft Monate dauern und weit mehr sind als nur Termine am Verhandlungstisch.
Das erfahrt ihr:
Wer sitzt eigentlich am Verhandlungstisch – und was passiert davor und dazwischen? Warum können Ergebnisse erst nach 13 Monaten intensiver Arbeit verkündet werden? Welche Erfolge haben wir bei den Vergütungsverhandlungen 2024/25 erzielt? Was ändert sich beim Rahmenvertrag konkret? Wie funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Verbänden und GKV-Spitzenverband heute? Welche Themen stehen in den kommenden Verhandlungsrunden an?
Stephan erklärt den komplexen Prozess von der ersten Abstimmung der vier Leistungserbringerverbände über hunderte Stunden Online-Konferenzen bis zur finalen Unterschrift – und warum Diskretion während laufender Verhandlungen so wichtig ist.
Save the Date: Ende März gibt es zwei Online-Veranstaltungen für dbl-Mitglieder zu allen Neuerungen bei Vergütung und Vertrag!
Das erfahrt ihr:
Wer sitzt eigentlich am Verhandlungstisch – und was passiert davor und dazwischen? Warum können Ergebnisse erst nach 13 Monaten intensiver Arbeit verkündet werden? Welche Erfolge haben wir bei den Vergütungsverhandlungen 2024/25 erzielt? Was ändert sich beim Rahmenvertrag konkret? Wie funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Verbänden und GKV-Spitzenverband heute? Welche Themen stehen in den kommenden Verhandlungsrunden an?
Stephan erklärt den komplexen Prozess von der ersten Abstimmung der vier Leistungserbringerverbände über hunderte Stunden Online-Konferenzen bis zur finalen Unterschrift – und warum Diskretion während laufender Verhandlungen so wichtig ist.
Save the Date: Ende März gibt es zwei Online-Veranstaltungen für dbl-Mitglieder zu allen Neuerungen bei Vergütung und Vertrag!
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06.02.2026
28 Minuten
Nach der Winterpause geht es wieder los: In dieser Folge sprechen wir über ein Problem, das viele Logopäd*innen in Kliniken betrifft: die zu niedrige tarifliche Eingruppierung. Etwa 9-12% aller Logopädinnen arbeiten in Kliniken – doch viele sind zwischen Entgeltgruppe 6 und 9b eingruppiert, obwohl ihre Tätigkeit deutlich anspruchsvoller ist.
Sarah Leder, Vorstandsmitglied für die Interessenvertretung der Angestellten, erklärt:
Was DQR 4 für unsere Bezahlung bedeutet Warum die Entgeltgruppe 9b für viele eine "gläserne Decke" darstellt Wie sich Tätigkeitsbeschreibungen mit der Eingruppierung abgleichen lassen Welche Gehaltsunterschiede zwischen den Entgeltgruppen bestehen Warum keine klinische Tätigkeit im Bereich der Logopädie eine Eingruppierung unter E9b rechtfertigt
Außerdem sprechen wir über die Rolle von Gewerkschaften wie ver.di, werfen einen Blick auf die erfolgreiche Höhergruppierung der Hebammen und diskutieren, was eine flächendeckende Akademisierung für unsere Tarifverhandlungen bedeuten würde.
Die zentrale Botschaft: Zeit, für den Wert unserer Arbeit einzustehen!
Hinweis: Nehmt an unserer Gehaltsumfrage für Angestellte in der Praxis teil – den Link findet ihr in den Shownotes!
Sarah Leder, Vorstandsmitglied für die Interessenvertretung der Angestellten, erklärt:
Was DQR 4 für unsere Bezahlung bedeutet Warum die Entgeltgruppe 9b für viele eine "gläserne Decke" darstellt Wie sich Tätigkeitsbeschreibungen mit der Eingruppierung abgleichen lassen Welche Gehaltsunterschiede zwischen den Entgeltgruppen bestehen Warum keine klinische Tätigkeit im Bereich der Logopädie eine Eingruppierung unter E9b rechtfertigt
Außerdem sprechen wir über die Rolle von Gewerkschaften wie ver.di, werfen einen Blick auf die erfolgreiche Höhergruppierung der Hebammen und diskutieren, was eine flächendeckende Akademisierung für unsere Tarifverhandlungen bedeuten würde.
Die zentrale Botschaft: Zeit, für den Wert unserer Arbeit einzustehen!
Hinweis: Nehmt an unserer Gehaltsumfrage für Angestellte in der Praxis teil – den Link findet ihr in den Shownotes!
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28.11.2025
14 Minuten
In dieser Folge sprechen wir über ein dringendes Problem: Selbstständige Logopädinnen haben keinen gesetzlichen Mutterschutz. In einer Branche, in der über 90 % Frauen arbeiten, bedeutet das für viele finanzielle Existenzängste während der Schwangerschaft.
Annika Hecht, Schatzmeisterin im DBL-Bundesvorstand und selbst frisch gewordene Mutter, teilt ihre persönlichen Erfahrungen und erklärt:
Warum das Mutterschutzgesetz nur für Angestellte gilt Welche finanziellen Herausforderungen selbstständige Logopädinnen treffen Wie man sich als Selbstständige vorbereiten kann Was beim Elterngeld für Selbstständige zu beachten ist
Außerdem berichten wir, wie der DBL als erster Verband in Deutschland Mutterschutz in der Satzung verankert hat – und warum wir uns dem Bündnis "Mutterschutz für Selbstständige" angeschlossen haben, um politisch Druck zu machen.
Ein wichtiges Thema für die Zukunft unserer Profession!
Annika Hecht, Schatzmeisterin im DBL-Bundesvorstand und selbst frisch gewordene Mutter, teilt ihre persönlichen Erfahrungen und erklärt:
Warum das Mutterschutzgesetz nur für Angestellte gilt Welche finanziellen Herausforderungen selbstständige Logopädinnen treffen Wie man sich als Selbstständige vorbereiten kann Was beim Elterngeld für Selbstständige zu beachten ist
Außerdem berichten wir, wie der DBL als erster Verband in Deutschland Mutterschutz in der Satzung verankert hat – und warum wir uns dem Bündnis "Mutterschutz für Selbstständige" angeschlossen haben, um politisch Druck zu machen.
Ein wichtiges Thema für die Zukunft unserer Profession!
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Über diesen Podcast
Herzlich Willkommen bei „Logopädie im Gespräch – Zwischen Praxis
und Politik“, dem Podcast des Deutschen Bundesverbandes für
Logopädie e.V. (dbl). Wir bieten spannende und aktuelle Einblicke
in Berufspolitik, Professionsentwicklung und in unseren Verbands-
und Berufsalltag. Wir sprechen mit Expert*innen aus der Logopädie,
der Politik und anderen für uns relevanten Bereichen über Themen,
die uns und unsere Branche bewegen. Ob es um die Gestaltung
wirtschaftlicher Rahmenbedingungen, neue wissenschaftliche
Erkenntnisse, oder konkrete Fragen aus unser täglichen Arbeit geht:
wir werden hier sowohl die fachlichen als auch die politischen
Aspekte betrachten. Mit unserem Podcast möchten wir den Austausch
innerhalb unserer Fachwelt unterstützen und den Fokus auf uns –
also auch auf Euch - legen! Hört doch mal rein und erfahrt, wie wir
alle - zusammen - die Logopädie weiterentwickeln und gestalten.Wir
hören uns!
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