Logopädie im Gespräch Archiv
34 Episoden
28 Minuten
Wer vertritt eigentlich die Interessen von Studierenden und Auszubildenden in der Logopädie? In dieser Folge sind Mia Pscheidt und Jasmin Schütz aus der Bundesstudierendenvertretung (BSV) des dbl zu Gast. Die beiden engagieren sich ehrenamtlich für den Nachwuchs in unserem Beruf.
Darum geht es in dieser Folge:
Was die BSV ist, wie sie aufgebaut ist und welche Aufgaben sie im dbl übernimmt
Wie acht Mitglieder an sechs Studienorten zusammenarbeiten
Eigene Gestaltungsspielräume und die Zusammenarbeit mit dem Bundesvorstand
Die Haltung der BSV zur hochschulischen Ausbildung und zur Berufsgesetzreform, mit einem Blick ins Ausland
Was Studierende und Auszubildende gerade bewegt, von Prüfungsstress über KI bis zu Bewerbungsgesprächen
Angebote wie die ansprechBAR, das BSV-Forum auf dem dbl-Kongress und die Artikel im forum:logopädie
Wie du selbst Teil der BSV werden kannst und warum sich das Engagement lohnt
Du willst keine Infos für Studierende und Auszubildende mehr verpassen? Den Link zur Anmeldung für den BSV-Newsletter findest du in den Shownotes.
Darum geht es in dieser Folge:
Was die BSV ist, wie sie aufgebaut ist und welche Aufgaben sie im dbl übernimmt
Wie acht Mitglieder an sechs Studienorten zusammenarbeiten
Eigene Gestaltungsspielräume und die Zusammenarbeit mit dem Bundesvorstand
Die Haltung der BSV zur hochschulischen Ausbildung und zur Berufsgesetzreform, mit einem Blick ins Ausland
Was Studierende und Auszubildende gerade bewegt, von Prüfungsstress über KI bis zu Bewerbungsgesprächen
Angebote wie die ansprechBAR, das BSV-Forum auf dem dbl-Kongress und die Artikel im forum:logopädie
Wie du selbst Teil der BSV werden kannst und warum sich das Engagement lohnt
Du willst keine Infos für Studierende und Auszubildende mehr verpassen? Den Link zur Anmeldung für den BSV-Newsletter findest du in den Shownotes.
21 Minuten
Was passiert mit den Themen des dbl-Kongresses, wenn der letzte Vortrag vorbei ist? In dieser Folge spricht Hannah mit Prof. Dr. Meike Brockmann-Bauser. Sie ist Professorin für Logopädie an der Pädagogischen Hochschule Weingarten, Mitglied der AG Kongress und des Redaktionsrats von forum:logopädie. Gemeinsam schauen die beiden darauf, wie Kongress und Fachzeitschrift zusammenwirken und warum gerade jetzt der richtige Moment ist, ein eigenes Abstract einzureichen.
Darum geht es in dieser Folge:
Warum ausgewählte Beiträge des dbl-Kongresses 2026 in der Septemberausgabe von forum:logopädie noch einmal aufgegriffen wurden und was das mit Berufsidentität und hochschulischer Ausbildung zu tun hat
Meikes Kongresshighlights, vom Spracherwerb bei Kindern mit Cochlea-Implantat bis zur Versorgung von Menschen in Pflegeheimen und Kliniken
Was sich verändert, wenn ein Thema von der Bühne aufs Papier wandert
Wie die Redaktion von forum:logopädie mit Einreichungen umgeht
Warum Fallbeispiele aus dem Praxisalltag genauso spannend sein können wie große Studien
Praktische Tipps für alle, die zum ersten Mal ein Abstract einreichen
Warum gerade kleine Themen und Randthemen die Profession voranbringen
„Work in Progress“: das neue Format beim Kongress 2027 für Studien, die noch mitten in der Datenerhebung stecken
Jetzt einreichen: Der Call for Abstracts für den 55. dbl-Kongress 2027 in Würzburg läuft noch bis zum 12. Oktober. Alle Infos und Unterlagen findest du über den Link in den Shownotes und auf der Kongresswebsite des dbl.
Darum geht es in dieser Folge:
Warum ausgewählte Beiträge des dbl-Kongresses 2026 in der Septemberausgabe von forum:logopädie noch einmal aufgegriffen wurden und was das mit Berufsidentität und hochschulischer Ausbildung zu tun hat
Meikes Kongresshighlights, vom Spracherwerb bei Kindern mit Cochlea-Implantat bis zur Versorgung von Menschen in Pflegeheimen und Kliniken
Was sich verändert, wenn ein Thema von der Bühne aufs Papier wandert
Wie die Redaktion von forum:logopädie mit Einreichungen umgeht
Warum Fallbeispiele aus dem Praxisalltag genauso spannend sein können wie große Studien
Praktische Tipps für alle, die zum ersten Mal ein Abstract einreichen
Warum gerade kleine Themen und Randthemen die Profession voranbringen
„Work in Progress“: das neue Format beim Kongress 2027 für Studien, die noch mitten in der Datenerhebung stecken
Jetzt einreichen: Der Call for Abstracts für den 55. dbl-Kongress 2027 in Würzburg läuft noch bis zum 12. Oktober. Alle Infos und Unterlagen findest du über den Link in den Shownotes und auf der Kongresswebsite des dbl.
23 Minuten
Fast jede*r zweite Angestellte in der Logopädie leistet jede Woche unbezahlte Arbeit, das zeigt eine aktuelle Umfrage des dbl mit über 1150 Teilnehmenden. Gemeint sind nicht die Therapien selbst, sondern das, was drumherum passiert: Anrufe von Patient*innen, das Pflegen der Warteliste, Rezeptänderungen und vieles mehr, das im Praxisalltag Zeit kostet, aber nirgends erfasst oder vergütet wird.
In dieser Folge spricht Hannah mit Annika Hecht aus dem Bundesvorstand, die sich gemeinsam mit Sarah Leder intensiv mit diesem Thema beschäftigt hat.
Sie sprechen darüber
warum unbezahlte Arbeit ein strukturelles Problem ist statt eines Vorwurfs an einzelne Praxisinhaber*innen
wie sich Jahrzehnte der Unterfinanzierung in vielen Arbeitsverträgen niederschlagen und
was sich seit dem 1. Juli 2026 durch die neu verhandelten Kassensätze mit ausdrücklich mitberücksichtigten 15 Minuten Vor- und Nachbereitungszeit geändert hat.
Außerdem geht es um die spannenden Ergebnisse der Gehaltsumfrage:
Wer keine unbezahlte Arbeit leistet, schafft im Schnitt mehr Therapien in derselben Zeit, verdient etwas mehr und ist zufriedener mit der eigenen Gehaltssituation.
In dieser Folge spricht Hannah mit Annika Hecht aus dem Bundesvorstand, die sich gemeinsam mit Sarah Leder intensiv mit diesem Thema beschäftigt hat.
Sie sprechen darüber
warum unbezahlte Arbeit ein strukturelles Problem ist statt eines Vorwurfs an einzelne Praxisinhaber*innen
wie sich Jahrzehnte der Unterfinanzierung in vielen Arbeitsverträgen niederschlagen und
was sich seit dem 1. Juli 2026 durch die neu verhandelten Kassensätze mit ausdrücklich mitberücksichtigten 15 Minuten Vor- und Nachbereitungszeit geändert hat.
Außerdem geht es um die spannenden Ergebnisse der Gehaltsumfrage:
Wer keine unbezahlte Arbeit leistet, schafft im Schnitt mehr Therapien in derselben Zeit, verdient etwas mehr und ist zufriedener mit der eigenen Gehaltssituation.
42 Minuten
Gebärdensprache in der Logopädie: Für viele von uns ein Thema, das in Ausbildung und Studium mal kurz vorkam, im therapeutischen Alltag aber selten eine Rolle spielt.
In dieser Folge spricht Hannah mit Elisabeth Weiglin darüber:
wie Elisabeth zur Arbeit mit Gebärdensprache gekommen ist
welche Begriffe rund um Taubheit und Hörbehinderung gerade gebräuchlich sind
mit welchen Patient*innengruppen sie typischerweise arbeitet und
was jede Logopädin und jeder Logopäde über Gebärdensprache wissen sollte.
Es geht um die Besonderheiten bimodal bilingualer Therapie, um Code-Blending, um die Rolle von Gebärdensprache in der Frühförderung tauber Kinder mit und ohne Cochlea-Implantat, um Sprachdeprivation, um die Zusammenarbeit mit Eltern und um den aktuellen Stand der Diagnostik im deutschsprachigen Raum.
Eine Folge für alle, die ihren Blick auf Sprache und Kommunikation erweitern wollen, unabhängig davon, ob Gebärdensprache schon Teil des eigenen therapeutischen Alltags ist.
In den Shownotes haben wir euch wichtige Seiten rund um das Thema Gebärdensprache und auch das Transkript zur Folge verlinkt!
In dieser Folge spricht Hannah mit Elisabeth Weiglin darüber:
wie Elisabeth zur Arbeit mit Gebärdensprache gekommen ist
welche Begriffe rund um Taubheit und Hörbehinderung gerade gebräuchlich sind
mit welchen Patient*innengruppen sie typischerweise arbeitet und
was jede Logopädin und jeder Logopäde über Gebärdensprache wissen sollte.
Es geht um die Besonderheiten bimodal bilingualer Therapie, um Code-Blending, um die Rolle von Gebärdensprache in der Frühförderung tauber Kinder mit und ohne Cochlea-Implantat, um Sprachdeprivation, um die Zusammenarbeit mit Eltern und um den aktuellen Stand der Diagnostik im deutschsprachigen Raum.
Eine Folge für alle, die ihren Blick auf Sprache und Kommunikation erweitern wollen, unabhängig davon, ob Gebärdensprache schon Teil des eigenen therapeutischen Alltags ist.
In den Shownotes haben wir euch wichtige Seiten rund um das Thema Gebärdensprache und auch das Transkript zur Folge verlinkt!
33 Minuten
Erst die klassische Ausbildung, dann das Studium und immer wieder diese eine Frage: Warum macht man das eigentlich so? Für Nathalie Frey wurde aus dieser Neugier ein ganzer Karriereweg. Im Mai 2026 hat sie ihre Promotion abgeschlossen und heute verbindet sie wissenschaftliches Arbeiten mit ihrer Tätigkeit in der logopädischen Praxis.
In Folge 29 nimmt Hannah dich mit auf Nathalies Weg von der Katholischen Hochschule in Mainz über die Promotion an der Uni Würzburg bis zu ihrem neuen Postdoc-Projekt „Kinder sprachen Zukunft" in Paderborn. Nathalie erzählt, worum es in ihrer Dissertation ging, warum sie sich bewusst gegen die reine Uni-Laufbahn und für ein zweites Standbein in der Praxis entschieden hat und wie Forschung und Praxis einander bereichern. Sie spricht offen darüber, warum kritisches Hinterfragen die Patientenversorgung besser macht.
Ein inspirierendes Gespräch über Neugier, Forschung, Praxisnähe und die vielfältigen Karrierewege in der Logopädie.
Alle Infos und Links findest du in den Shownotes und auf der Website des dbl.
In Folge 29 nimmt Hannah dich mit auf Nathalies Weg von der Katholischen Hochschule in Mainz über die Promotion an der Uni Würzburg bis zu ihrem neuen Postdoc-Projekt „Kinder sprachen Zukunft" in Paderborn. Nathalie erzählt, worum es in ihrer Dissertation ging, warum sie sich bewusst gegen die reine Uni-Laufbahn und für ein zweites Standbein in der Praxis entschieden hat und wie Forschung und Praxis einander bereichern. Sie spricht offen darüber, warum kritisches Hinterfragen die Patientenversorgung besser macht.
Ein inspirierendes Gespräch über Neugier, Forschung, Praxisnähe und die vielfältigen Karrierewege in der Logopädie.
Alle Infos und Links findest du in den Shownotes und auf der Website des dbl.
32 Minuten
Heiße Temperaturen, inspirierende Vorträge und jede Menge Begegnungen: In dieser Folge blicken wir gemeinsam auf den dbl-Kongress 2026 in Weimar zurück.
Hannah Neufeld spricht mit Antje Krüger aus dem Bundesvorstand über ihre Eindrücke vom Kongress, besondere Begegnungen, fachliche Highlights und die einzigartige Atmosphäre vor Ort.
Außerdem geht es um:
spannende fachliche Impulse rund um Kindersprache, frühkindliche Entwicklung und historische Fallbesprechungen,
die Bedeutung von Austausch, Vernetzung und Community für die logopädische Profession,
aktuelle Entwicklungen rund um das neue Berufsgesetz und die hochschulische Ausbildung,
die Erfahrungen von Studierenden und Berufseinsteiger*innen auf dem Kongress,
die Rolle der Speakers Corner als Ort für Diskussion, Information und Mitgestaltung sowie
einen Ausblick auf den dbl-Kongress 2027 in Würzburg und die Themen, die die Logopädie künftig beschäftigen werden.
Freut euch auf einen persönlichen Rückblick voller Kongressstimmung, fachlicher Inspiration und Vorfreude auf das nächste Jahr.
Hannah Neufeld spricht mit Antje Krüger aus dem Bundesvorstand über ihre Eindrücke vom Kongress, besondere Begegnungen, fachliche Highlights und die einzigartige Atmosphäre vor Ort.
Außerdem geht es um:
spannende fachliche Impulse rund um Kindersprache, frühkindliche Entwicklung und historische Fallbesprechungen,
die Bedeutung von Austausch, Vernetzung und Community für die logopädische Profession,
aktuelle Entwicklungen rund um das neue Berufsgesetz und die hochschulische Ausbildung,
die Erfahrungen von Studierenden und Berufseinsteiger*innen auf dem Kongress,
die Rolle der Speakers Corner als Ort für Diskussion, Information und Mitgestaltung sowie
einen Ausblick auf den dbl-Kongress 2027 in Würzburg und die Themen, die die Logopädie künftig beschäftigen werden.
Freut euch auf einen persönlichen Rückblick voller Kongressstimmung, fachlicher Inspiration und Vorfreude auf das nächste Jahr.
33 Minuten
Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ist beschlossen und mit ihm kehrt die Grundlohnsummenanbindung in die Heilmittelversorgung zurück.
Doch was bedeutet das konkret für Logopädinnen und Logopäden, für Praxen und für die zukünftige Vergütungsentwicklung?
In dieser Folge spricht Gastgeberin Hannah Neufeld mit Stephan Olbrich aus dem Bundesvorstand über die Hintergründe des Gesetzes, die angespannte Finanzlage der gesetzlichen Krankenkassen und die Auswirkungen auf die Logopädie. Gemeinsam ordnen sie ein, warum die Branche überhaupt in den Fokus der Sparmaßnahmen geraten ist, welche Rolle die Vergütungssteigerungen der vergangenen Jahre spielen und weshalb die Rückkehr zur Grundlohnsummenanbindung sowohl Chancen als auch Risiken mit sich bringt.
Außerdem geht es um:
die möglichen Auswirkungen der neuen Regelungen auf Fachkräftemangel, Praxiswirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit,
das Engagement von dbl und SHV im Gesetzgebungsverfahren und die politischen Gespräche hinter den Kulissen,
die Bedeutung von Direktzugang, Prävention und Bürokratieabbau für die Zukunft der Logopädie sowie
die Möglichkeiten, wie sich Logopädinnen und Logopäden selbst politisch einbringen können.
Eine wichtige Folge für alle, die verstehen möchten, welche politischen Entscheidungen die Zukunft der logopädischen Versorgung beeinflussen und wie sich die Berufsgruppe weiterhin aktiv einbringen kann.
Doch was bedeutet das konkret für Logopädinnen und Logopäden, für Praxen und für die zukünftige Vergütungsentwicklung?
In dieser Folge spricht Gastgeberin Hannah Neufeld mit Stephan Olbrich aus dem Bundesvorstand über die Hintergründe des Gesetzes, die angespannte Finanzlage der gesetzlichen Krankenkassen und die Auswirkungen auf die Logopädie. Gemeinsam ordnen sie ein, warum die Branche überhaupt in den Fokus der Sparmaßnahmen geraten ist, welche Rolle die Vergütungssteigerungen der vergangenen Jahre spielen und weshalb die Rückkehr zur Grundlohnsummenanbindung sowohl Chancen als auch Risiken mit sich bringt.
Außerdem geht es um:
die möglichen Auswirkungen der neuen Regelungen auf Fachkräftemangel, Praxiswirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit,
das Engagement von dbl und SHV im Gesetzgebungsverfahren und die politischen Gespräche hinter den Kulissen,
die Bedeutung von Direktzugang, Prävention und Bürokratieabbau für die Zukunft der Logopädie sowie
die Möglichkeiten, wie sich Logopädinnen und Logopäden selbst politisch einbringen können.
Eine wichtige Folge für alle, die verstehen möchten, welche politischen Entscheidungen die Zukunft der logopädischen Versorgung beeinflussen und wie sich die Berufsgruppe weiterhin aktiv einbringen kann.
32 Minuten
In dieser Folge sprechen Hannah Neufeld und Dietlinde Schrey-Dern (Linda) über den aktuellen Stand der Akademisierung der Logopädie in Deutschland. Seit vielen Jahren setzt sich Linda berufspolitisch dafür ein, dass die Ausbildung auf Hochschulniveau angehoben wird und gibt uns einen ehrlichen Einblick in das, was bereits erreicht wurde und was noch fehlt.
Themen dieser Folge:
Wie Linda durch ihr europäisches Engagement zur Akademisierung fand
Der aktuelle Stand: Studiengänge, Zahlen und Entwicklungen
Warum Vielfalt der Ausbildungswege eine Chance sein kann
Praxis versus Theorie: ein oft missverstandener Gegensatz
Fachkräftemangel und die Frage, ob Akademisierung wirklich ein Risiko ist
Ein Blick zehn Jahre in die Zukunft der Logopädie
Warum ist das Berufsgesetz von 1980 immer noch die gesetzliche Grundlage unseres Berufs? Und was braucht es, damit sich das ändert?
Hört rein und findet es heraus.
Weitere Infos zum Thema Akademisierung und Berufsgesetzreform findet ihr in den Shownotes und auf der dbl-Website.
Themen dieser Folge:
Wie Linda durch ihr europäisches Engagement zur Akademisierung fand
Der aktuelle Stand: Studiengänge, Zahlen und Entwicklungen
Warum Vielfalt der Ausbildungswege eine Chance sein kann
Praxis versus Theorie: ein oft missverstandener Gegensatz
Fachkräftemangel und die Frage, ob Akademisierung wirklich ein Risiko ist
Ein Blick zehn Jahre in die Zukunft der Logopädie
Warum ist das Berufsgesetz von 1980 immer noch die gesetzliche Grundlage unseres Berufs? Und was braucht es, damit sich das ändert?
Hört rein und findet es heraus.
Weitere Infos zum Thema Akademisierung und Berufsgesetzreform findet ihr in den Shownotes und auf der dbl-Website.
49 Minuten
In dieser Folge sprechen wir über ein Thema, das auf den ersten Blick abstrakt klingt, aber unmittelbar Auswirkungen auf deinen Praxisalltag hat: die Leitlinien.
Zu Gast sind unsere Präsidentin Dagmar Karrasch und Sonja Utikal, Leitlinienexpertin aus der dbl-Geschäftsstelle.
Das erwartet dich in dieser Folge:
Was sind Leitlinien und warum sind sie mehr als eine Sammlung von Studien?
Warum sind Leitlinien rechtlich relevant und was bedeutet das für dich als Therapeut*in?
Wie bringt der dbl Logopädieexpertise in Leitlinien ein und welche Hürden sind dabei zu überwinden?
Was passiert, wenn Logopädie bei Leitlinien nicht beteiligt wird?
Warum hängen Leitlinienarbeit, Akademisierung und Berufsgesetzreform zusammen?
Wie kannst du selbst aktiv werden, wenn du deine Expertise einbringen möchtest?
Alle Links und Hinweise aus dieser Folge findest du in den Shownotes.
Zu Gast sind unsere Präsidentin Dagmar Karrasch und Sonja Utikal, Leitlinienexpertin aus der dbl-Geschäftsstelle.
Das erwartet dich in dieser Folge:
Was sind Leitlinien und warum sind sie mehr als eine Sammlung von Studien?
Warum sind Leitlinien rechtlich relevant und was bedeutet das für dich als Therapeut*in?
Wie bringt der dbl Logopädieexpertise in Leitlinien ein und welche Hürden sind dabei zu überwinden?
Was passiert, wenn Logopädie bei Leitlinien nicht beteiligt wird?
Warum hängen Leitlinienarbeit, Akademisierung und Berufsgesetzreform zusammen?
Wie kannst du selbst aktiv werden, wenn du deine Expertise einbringen möchtest?
Alle Links und Hinweise aus dieser Folge findest du in den Shownotes.
23 Minuten
In dieser Folge sprechen wir über eines der drängendsten Probleme in der Logopädie: den Fachkräftemangel – und was Praxisinhaberinnen und -inhaber konkret dagegen tun können.
Zu Gast ist Tanja Weskamp-Nimmergut, Gründerin und Inhaberin der Theralingua-Praxen und Coach für Heilmittelerbringer*innen rund um Existenzgründung, Wirtschaftlichkeit und Work-Life-Balance.
Hannah und Tanja sprechen darüber:
Wie sich Mitarbeitergewinnung in den letzten Jahren grundlegend verändert hat
Warum klassische Stellenanzeigen heute kaum noch wirken und was stattdessen funktioniert
Welche Rolle Praktikantenmanagement, Social-Media-Sichtbarkeit und Präsenz in der Öffentlichkeit spielen
Was neue Generationen von Arbeitgeber*innen erwarten
Wie Mitarbeiterbindung durch klare Strukturen, Entwicklungsperspektiven und flexible Zeitmodelle gelingt
Wie Digitalisierung dabei hilft, Bürokratie zu reduzieren und den Fokus aufs Therapieren zurückzubringen
Und wie sich wirtschaftliche Rentabilität und attraktive Arbeitsbedingungen vereinbaren lassen
Außerdem: Tanja und ihr Kollege Ron leiten beim dbl-Kongress in Weimar (19./20. Juni) einen kostenlosen Workshop zum Thema Bewerbungsgespräch.
Alle Infos in den Shownotes.
Zu Gast ist Tanja Weskamp-Nimmergut, Gründerin und Inhaberin der Theralingua-Praxen und Coach für Heilmittelerbringer*innen rund um Existenzgründung, Wirtschaftlichkeit und Work-Life-Balance.
Hannah und Tanja sprechen darüber:
Wie sich Mitarbeitergewinnung in den letzten Jahren grundlegend verändert hat
Warum klassische Stellenanzeigen heute kaum noch wirken und was stattdessen funktioniert
Welche Rolle Praktikantenmanagement, Social-Media-Sichtbarkeit und Präsenz in der Öffentlichkeit spielen
Was neue Generationen von Arbeitgeber*innen erwarten
Wie Mitarbeiterbindung durch klare Strukturen, Entwicklungsperspektiven und flexible Zeitmodelle gelingt
Wie Digitalisierung dabei hilft, Bürokratie zu reduzieren und den Fokus aufs Therapieren zurückzubringen
Und wie sich wirtschaftliche Rentabilität und attraktive Arbeitsbedingungen vereinbaren lassen
Außerdem: Tanja und ihr Kollege Ron leiten beim dbl-Kongress in Weimar (19./20. Juni) einen kostenlosen Workshop zum Thema Bewerbungsgespräch.
Alle Infos in den Shownotes.
48 Minuten
In dieser Folge sprechen wir über eine Diagnostikmethode, die in der Dysphagiebehandlung unverzichtbar und dennoch für viele Logopädinnen und Logopäden in Deutschland nur schwer oder gar nicht zugänglich ist: die FEES, die Fiberoptisch Endoskopische Evaluation des Schluckens.
Zu Gast ist Dina Ross – Logopädin mit über 26 Jahren Erfahrung, Inhaberin einer Praxis mit Schwerpunkt auf neurologischen und onkologischen Schluckstörungen und Fortbildnerin für mehrere hundert Kolleginnen und Kollegen pro Jahr.
Wir sprechen über:
Was die FEES leistet – und warum klinische Beurteilung allein nicht ausreicht
Wie der Versorgungsalltag wirklich aussieht
Unter welchen rechtlichen Bedingungen Logopäd*innen die FEES aktuell durchführen dürfen – und wo die Grenzen liegen
Was Österreich, Kanada und die USA besser machen
Welche strukturellen und gesetzlichen Änderungen nötig sind, damit die FEES flächendeckend Standard wird
Diese Folge richtet sich an alle, die in der Dysphagiebehandlung arbeiten – ambulant, stationär oder im Hausbesuch – und die verstehen wollen, warum der Zugang zur instrumentellen Schluckdiagnostik nicht nur eine fachliche, sondern eine berufspolitische Frage ist.
Zu Gast ist Dina Ross – Logopädin mit über 26 Jahren Erfahrung, Inhaberin einer Praxis mit Schwerpunkt auf neurologischen und onkologischen Schluckstörungen und Fortbildnerin für mehrere hundert Kolleginnen und Kollegen pro Jahr.
Wir sprechen über:
Was die FEES leistet – und warum klinische Beurteilung allein nicht ausreicht
Wie der Versorgungsalltag wirklich aussieht
Unter welchen rechtlichen Bedingungen Logopäd*innen die FEES aktuell durchführen dürfen – und wo die Grenzen liegen
Was Österreich, Kanada und die USA besser machen
Welche strukturellen und gesetzlichen Änderungen nötig sind, damit die FEES flächendeckend Standard wird
Diese Folge richtet sich an alle, die in der Dysphagiebehandlung arbeiten – ambulant, stationär oder im Hausbesuch – und die verstehen wollen, warum der Zugang zur instrumentellen Schluckdiagnostik nicht nur eine fachliche, sondern eine berufspolitische Frage ist.
22 Minuten
In dieser Folge sprechen wir über die Gehaltsrealität in der Logopädie und was eine bundesweite Umfrage mit über 1.100 Teilnehmenden darüber verrät.
Der dbl hat erstmals systematisch erhoben, was Angestellte in der Logopädie verdienen, wie sie ihre finanzielle Situation einschätzen und wo strukturelle Ungerechtigkeiten sichtbar werden.
Die Ergebnisse sind eindeutig: Der Median-Stundenlohn liegt bei 22,25 Euro, fast die Hälfte der Befragten geben an, auch unbezahlte Arbeit zu leisten und fast zwei Drittel können keine ausreichende Altersvorsorge aufbauen.
Hannah Neufeld spricht mit Sarah Leder, dbl-Vorstandsmitglied und Mitinitiatorin der Umfrage, über:
den Median-Stundenlohn und was er wirklich bedeutet
unbezahlte Vor- und Nachbereitungszeiten und warum das rechtlich nicht haltbar ist
den Gender Pay Gap in der Logopädie und warum er sich nicht im Stundenlohn zeigt, aber trotzdem existiert
fehlende Altersvorsorge und was das langfristig für die Berufsbiographie bedeutet
was Gehaltstransparenz leisten kann und wo ihre Grenzen liegen
welche Rolle Akademisierung und Berufsgesetzreform für eine bessere Bezahlung spielen könnten
Alle Ergebnisse der Umfrage findet ihr auf der dbl-Homepage – den Link dazu findet ihr in den Shownotes.
Der dbl hat erstmals systematisch erhoben, was Angestellte in der Logopädie verdienen, wie sie ihre finanzielle Situation einschätzen und wo strukturelle Ungerechtigkeiten sichtbar werden.
Die Ergebnisse sind eindeutig: Der Median-Stundenlohn liegt bei 22,25 Euro, fast die Hälfte der Befragten geben an, auch unbezahlte Arbeit zu leisten und fast zwei Drittel können keine ausreichende Altersvorsorge aufbauen.
Hannah Neufeld spricht mit Sarah Leder, dbl-Vorstandsmitglied und Mitinitiatorin der Umfrage, über:
den Median-Stundenlohn und was er wirklich bedeutet
unbezahlte Vor- und Nachbereitungszeiten und warum das rechtlich nicht haltbar ist
den Gender Pay Gap in der Logopädie und warum er sich nicht im Stundenlohn zeigt, aber trotzdem existiert
fehlende Altersvorsorge und was das langfristig für die Berufsbiographie bedeutet
was Gehaltstransparenz leisten kann und wo ihre Grenzen liegen
welche Rolle Akademisierung und Berufsgesetzreform für eine bessere Bezahlung spielen könnten
Alle Ergebnisse der Umfrage findet ihr auf der dbl-Homepage – den Link dazu findet ihr in den Shownotes.
18 Minuten
In dieser Folge sprechen wir über ein Thema, das viele Logopädiepraxen noch vor sich herschieben, obwohl die Zeit drängt: Digitalisierung.
Unser Gast Daniel Philipp von thevea, einem unserer Partner der Logopädie, kennt beide Seiten: Als ehemaliger Geschäftsführer eines Physiotherapie-Praxisverbunds mit zehn Standorten weiß er, was digitale Abläufe im Praxisalltag wirklich verändern und als Partner Manager bei thevea und der opta data Gruppe begleitet er heute Praxen auf diesem Weg.
Was hält Praxisinhaberinnen und -inhaber wirklich davon ab, den Schritt zu gehen: Zeit, Geld oder Angst vor Veränderung?
Warum die TI-Pflicht ab Oktober 2027 näher ist, als sie klingt und was das konkret für eure Planung bedeutet
Was die Praxisverwaltungssoftware (PVS) von thevea leisten kann und warum eine PVS die Grundlage für alles Weitere ist
Wie sich Digitalisierung langfristig rechnet, auch wenn das Geld gerade knapp ist
Wer jetzt anfängt, hat die Vorteile: mehr Betreuung, weniger Stress und keine Last-Minute-Überraschungen kurz vor der Pflicht-Deadline.
dbl-Mitglieder erhalten 10 % Rabatt bei thevea – alle Infos und den Link findet ihr in den Shownotes.
-bezahlte Werbung-
Unser Gast Daniel Philipp von thevea, einem unserer Partner der Logopädie, kennt beide Seiten: Als ehemaliger Geschäftsführer eines Physiotherapie-Praxisverbunds mit zehn Standorten weiß er, was digitale Abläufe im Praxisalltag wirklich verändern und als Partner Manager bei thevea und der opta data Gruppe begleitet er heute Praxen auf diesem Weg.
Was hält Praxisinhaberinnen und -inhaber wirklich davon ab, den Schritt zu gehen: Zeit, Geld oder Angst vor Veränderung?
Warum die TI-Pflicht ab Oktober 2027 näher ist, als sie klingt und was das konkret für eure Planung bedeutet
Was die Praxisverwaltungssoftware (PVS) von thevea leisten kann und warum eine PVS die Grundlage für alles Weitere ist
Wie sich Digitalisierung langfristig rechnet, auch wenn das Geld gerade knapp ist
Wer jetzt anfängt, hat die Vorteile: mehr Betreuung, weniger Stress und keine Last-Minute-Überraschungen kurz vor der Pflicht-Deadline.
dbl-Mitglieder erhalten 10 % Rabatt bei thevea – alle Infos und den Link findet ihr in den Shownotes.
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40 Minuten
In dieser Folge sprechen wir über ein Thema, das in unserer Branche längst überfällig ist:
Selbstfürsorge und Resilienz – nicht als Wellnessversprechen, sondern als echte Berufsgrundlage.
Laut AOK Fehlzeiten Report 2024 haben sich burnoutbedingte Fehltage in Deutschland innerhalb von zehn Jahren fast verdoppelt. Im Gesundheitswesen liegen die psychisch bedingten Fehltage noch einmal 20 % über diesem ohnehin hohen Durchschnitt. Und 61 % der Beschäftigten halten sich selbst für burnoutgefährdet.
Dazu spricht Hannah Neufeld mit Sabine Weyers, Studiengangskoordinatorin des Bachelorstudiengangs Logopädie an der FH Erlangen und Autorin einer Masterarbeit über Resilienz in therapeutischen Gesundheitsfachberufen.
Sie kennt das Thema nicht nur aus der Forschung – sondern auch aus eigener Erfahrung:
Was sind die Frühwarnsignale von Burnout – und warum ignorieren wir sie so oft?
Was bedeutet Selbstfürsorge konkret?
Wie lässt sich Resilienz lernen und gezielt stärken?
Welche Rolle spielen Supervision und kollegiale Beratung in der Praxis?
Was können Praxisinhaber*innen tun, um ein gesundes Arbeitsklima zu schaffen?
Und: Welche drei Tipps gibt Sabine Berufsanfängerinnen mit auf den Weg?
Selbstfürsorge und Resilienz – nicht als Wellnessversprechen, sondern als echte Berufsgrundlage.
Laut AOK Fehlzeiten Report 2024 haben sich burnoutbedingte Fehltage in Deutschland innerhalb von zehn Jahren fast verdoppelt. Im Gesundheitswesen liegen die psychisch bedingten Fehltage noch einmal 20 % über diesem ohnehin hohen Durchschnitt. Und 61 % der Beschäftigten halten sich selbst für burnoutgefährdet.
Dazu spricht Hannah Neufeld mit Sabine Weyers, Studiengangskoordinatorin des Bachelorstudiengangs Logopädie an der FH Erlangen und Autorin einer Masterarbeit über Resilienz in therapeutischen Gesundheitsfachberufen.
Sie kennt das Thema nicht nur aus der Forschung – sondern auch aus eigener Erfahrung:
Was sind die Frühwarnsignale von Burnout – und warum ignorieren wir sie so oft?
Was bedeutet Selbstfürsorge konkret?
Wie lässt sich Resilienz lernen und gezielt stärken?
Welche Rolle spielen Supervision und kollegiale Beratung in der Praxis?
Was können Praxisinhaber*innen tun, um ein gesundes Arbeitsklima zu schaffen?
Und: Welche drei Tipps gibt Sabine Berufsanfängerinnen mit auf den Weg?
31 Minuten
In dieser Folge sprechen wir über ein hochaktuelles Thema: Künstliche Intelligenz in der Logopädie.
Anika Thurmann, Logopädin und Forscherin an der Schnittstelle von KI und Therapiewissenschaften, gibt uns einen umfassenden Einblick in die Möglichkeiten und Grenzen von KI-Tools in der logopädischen Praxis.
Das erfahrt ihr:
Was müsst ihr bei der Nutzung von KI in der Therapie unbedingt beachtet – besonders beim Datenschutz und der Schweigepflicht?
Welche konkreten KI-Tools für Texterstellung, Bildgenerierung und Videos in der Praxis sind nützlich?
Wie kann KI die Therapievorbereitung erleichtern?
Warum ist KI nur ein Werkzeug?
Wo liegen Risiken?
Warum sollte KI-Kompetenz bereits in der Ausbildung verankert werden?
Drei praktische Tipps für den Einstieg in die KI-Nutzung in der Praxis
Anika betont: KI ist kein Ersatz für die therapeutische Beziehung, sondern ein kreatives Assistenzsystem, das uns entlasten kann – wenn wir es verantwortungsvoll einsetzen.
Save the Date: Anika Thurmann wird auf dem 54.dbl-Kongress 2026 in Weimar am 19. und 20. Juni das KI-Symposium moderieren und steht dort gerne für eure Fragen und den Austausch zur Verfügung!
Anika Thurmann, Logopädin und Forscherin an der Schnittstelle von KI und Therapiewissenschaften, gibt uns einen umfassenden Einblick in die Möglichkeiten und Grenzen von KI-Tools in der logopädischen Praxis.
Das erfahrt ihr:
Was müsst ihr bei der Nutzung von KI in der Therapie unbedingt beachtet – besonders beim Datenschutz und der Schweigepflicht?
Welche konkreten KI-Tools für Texterstellung, Bildgenerierung und Videos in der Praxis sind nützlich?
Wie kann KI die Therapievorbereitung erleichtern?
Warum ist KI nur ein Werkzeug?
Wo liegen Risiken?
Warum sollte KI-Kompetenz bereits in der Ausbildung verankert werden?
Drei praktische Tipps für den Einstieg in die KI-Nutzung in der Praxis
Anika betont: KI ist kein Ersatz für die therapeutische Beziehung, sondern ein kreatives Assistenzsystem, das uns entlasten kann – wenn wir es verantwortungsvoll einsetzen.
Save the Date: Anika Thurmann wird auf dem 54.dbl-Kongress 2026 in Weimar am 19. und 20. Juni das KI-Symposium moderieren und steht dort gerne für eure Fragen und den Austausch zur Verfügung!