Nervensystem-Erste-Hilfe statt Positiv-Gelaber Diese Folge ist aus einem Moment entstanden, in dem ich gemerkt habe: Mir geht es gerade nicht gut. Nicht auf eine existenzielle Weise, nicht so, dass alles zusammenbricht – aber deutlich genug, dass mein Körper längst reagiert hat, bevor mein Kopf überhaupt Worte dafür hatte. Ich spreche darüber, was passiert, wenn sich Stress, alte Muster und dieser innere Anspruch, alles im Griff haben zu müssen, überlagern. Wenn das Nervensystem in Alarm geht, nicht weil eine Sache zu viel ist, sondern weil es einfach zu lange zu viel war. Und darüber, warum Symptome in solchen Momenten keine Schwäche sind und schon gar kein persönliches Versagen, sondern oft sehr logische Schutzreaktionen eines Systems, das versucht, uns zu halten. In dieser Folge geht es nicht um Durchhalten, nicht um Positivdenken und nicht um die nächste Optimierungsstrategie. Es geht um Ehrlichkeit auf Zellniveau. Um dieses stille, manchmal unbequeme Innehalten, in dem wir uns selbst wieder zuhören, statt uns weiter anzutreiben. Um die Kunst, es klein zu machen, wenn das große Ganze gerade nicht lösbar ist, und darum, warum genau darin oft mehr Selbstführung steckt als im nächsten „Ich zieh das jetzt noch durch“. Wenn du dich gerade müde fühlst vom Starksein, wenn dein Körper sich meldet, während dein Kopf noch versucht zu funktionieren, dann ist diese Folge vielleicht eine Einladung, kurz stehen zu bleiben und dich zu fragen, wie es dir wirklich geht – nicht, wie du wirken möchtest, sondern wie es sich gerade anfühlt, in dir zu sein.
Kommentare (5)
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Schade das keine Folge mehr kommen
Verführische Sexy Stimme Bettina mach weiter so
Ouuh diese verführerische Stimme
Tolle Podcast. Tolle stimme...
Freue mich schon auf weiteres neueFolge