Episoden

Folge 52: Zwischen Nähe und Professionalität – Grenzen im Team kultursensibel gestalten
16.02.2026
23 Minuten
Folge 52: Zwischen Nähe und Professionalität – Grenzen im Team kultursensibel gestalten Wie viel Privates gehört ins Team? Und wann wird persönliche Offenheit zur Überforderung für andere? In Folge 52 von Kulturklarheit geht es um ein sensibles, oft unausgesprochenes Thema in der Sozialen Arbeit: persönliche Grenzen im Team. Soziale Arbeit ist Beziehungsarbeit. Nähe gehört dazu. Vertrauen auch. Doch wenn private Belastungen, politische Positionen oder sehr persönliche Themen regelmäßig und ungefiltert in den Teamraum gelangen, kann aus Verbundenheit Überforderung entstehen. In dieser Folge spreche ich darüber: • warum professionelle Nähe bewusste Grenzen braucht • wie Teamräume ungewollt zu Entlastungsräumen werden • weshalb Grenzsetzung auch eine Machtfrage ist • wie Diskriminierungssensibilität in der Grenzklärung eine Rolle spielt • und was Teams konkret tun können, um Überforderung zu vermeiden, ohne Menschen zu beschämen Es geht nicht darum, Offenheit zu verbieten. Es geht darum, Strukturen zu schaffen, die sowohl Nähe als auch Professionalität ermöglichen. Eine Reflexionsfolge für Fachkräfte, Teams und Leitungen in der Sozialen Arbeit, Beratung, Bildung und interkulturellen Kontexten. Kulturklarheit – der Podcast für diskriminierungssensible und kultursensible Praxis Alle Infos zu meiner Arbeit findet ihr unter www.kulturklarheit.de Jeden Montag eine neue Folge!
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Folge 51: Wenn Haltung auf Alltag trifft Teams in der Sozialen Arbeit zwischen Anspruch und Realität
09.02.2026
11 Minuten
Folge 51: Wenn Haltung im Team keinen Platz hat Was passiert, wenn wir in Teams spüren, dass etwas nicht stimmt – es aber nicht aussprechen? Wenn professionelle Haltung da ist, aber im Alltag keinen Raum bekommt? In dieser Folge von Kulturklarheit geht es um Teamdynamiken in der Sozialen Arbeit und in anderen professionellen Kontexten, in denen kultursensible und diskriminierungssensible Praxis gefragt ist. Ich spreche darüber, • warum Haltung keine reine Privatsache ist, • wie Schweigen im Team entsteht und welche Folgen es hat, • weshalb Harmonie oft mit Konfliktvermeidung verwechselt wird, • und was Teams konkret brauchen, um schwierige Themen ansprechen zu können, ohne einzelne zu überfordern. Die Folge knüpft an frühere Episoden an, in denen es um Sprachlosigkeit, Belastung und professionelles Schweigen ging – und führt den Blick bewusst ins Team und in gemeinsame Verantwortung. Eine Einladung zur Reflexion für alle, die in der Sozialen Arbeit, Beratung, Bildung oder im interkulturellen Kontext tätig sind und sich fragen, wie Haltung im Team tatsächlich gelebt werden kann. Kulturklarheit – der Podcast für kultursensible und diskriminierungssensible Praxis. Mehr über meine Angebote unter : www.kulturklarheit.de Jeden Montag erscheint eine neue Folge !
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Folge 50: Was wir in der sozialen Arbeit nicht benennen und warum genau das krank macht
02.02.2026
13 Minuten
Folge 50: Was wir in der sozialen Arbeit nicht benennen – und warum genau das krank macht In dieser Jubiläumsfolge von Kulturklarheit spreche ich über ein Thema, das viele in der sozialen Arbeit, Bildung, Beratung und in NGOs kennen – aber selten offen aussprechen. Über strukturelle Überforderung. Über das permanente Aushalten. Über Loyalität, Schweigen und Scham. Und darüber, warum genau dieses Nicht-Benennen langfristig krank macht. Diese Folge lädt dazu ein, soziale Arbeit nicht nur individuell, sondern auch strukturell und kulturell zu betrachten. Sie verbindet trauma-informierte Perspektiven mit Fragen von Macht, Verantwortung und professioneller Haltung. Eine Folge für alle, die engagiert arbeiten – und spüren, dass es so nicht einfach „normal“ weitergehen kann. Kulturklarheit steht für Reflexion, Würde und eine Praxis, die Menschen nicht auf Funktion reduziert.
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Folge 49: Trauma verstehen heißt Gesellschaft verstehen
26.01.2026
30 Minuten
Folge 49: Trauma verstehen heißt Gesellschaft verstehen. In dieser Folge von Kulturklarheit geht es um trauma-informierte und kultursensible Praxis im interkulturellen Kontext. Trauma wird häufig als individuelles Problem verstanden – doch was, wenn Trauma auch gesellschaftlich entsteht? Ausgehend von Impulsen aus Dr. Gabor Matés „Der Mythos des Normalen“ und Emilia Roigs „Why We Matter“ spreche ich darüber, ​ was Trauma ist – und was nicht ​ warum Trauma uns vom Körper und vom Selbstkontakt trennt ​ wie Scham und Macht das Selbstbild prägen ​ weshalb Rassismus und Diskriminierung als chronische Traumatisierungen wirken können ​ und warum kollektive und transgenerationale Traumata in der Praxis oft übersehen werden Diese Folge richtet sich an Sozialarbeiterinnen, Pädagoginnen, Beraterinnen, Mediatorinnen und alle, die mit Menschen arbeiten und ihre professionelle Haltung vertiefen möchten. Trauma-informiert zu arbeiten bedeutet mehr als Methoden zu kennen. Es bedeutet, Kontext mitzudenken, Kultur ernst zu nehmen und Sicherheit gemeinsam herzustellen. Kulturklarheit – für eine reflektierte, würdige und verantwortungsvolle Praxis. Mehr Infos unter : www.kulturklarheit.de für direkte Anfragen unter info@kulturklarheit.de Jeden Montag erwartet dich eine neue Folge !
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Folge 48: Wenn Helfen zur Überforderung wird – Retterrollen, Co-Abhängigkeit und stille Erschöpfung
19.01.2026
16 Minuten
Folge 48: Wenn Helfen zur Überforderung wird – Retterrollen, Co-Abhängigkeit und stille Erschöpfung Viele Menschen in sozialen, pädagogischen und beratenden Berufen helfen mit großem Engagement. Doch was passiert, wenn Helfen nicht mehr Kraft gibt, sondern langsam erschöpft? In dieser Solo-Folge von Kulturklarheit spreche ich über die leisen Dynamiken hinter Überforderung im Helfen: über Retterrollen, Co-Abhängigkeit im professionellen Kontext und die oft unsichtbare, stille Erschöpfung, die sich einschleicht, wenn Grenzen zu lange überschritten werden. Aus meiner Perspektive als Sozialpädagogin, systemische Familientherapeutin, Mediatorin, Teamcoach und Supervisorin beleuchte ich, warum gerade engagierte Fachkräfte gefährdet sind, wie biografische Erfahrungen und berufliche Haltung zusammenwirken und weshalb Klarheit und geteilte Verantwortung kein Zeichen von Schwäche, sondern von Professionalität sind. In dieser Folge: • Wenn Helfen zur Identität wird • Die Retterrolle im Arbeitsalltag erkennen • Co-Abhängigkeit jenseits privater Beziehungen • Warnzeichen stiller Erschöpfung • Warum Supervision Schutzraum und kein Luxus ist • Eine Reflexionsübung zum Ausstieg aus Überforderung Eine Folge für alle, die viel geben – und lernen möchten, sich dabei nicht selbst zu verlieren. Mehr zu meiner Arbeit: www.kulturklarheit.de info@kulturklarheit.de
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Über diesen Podcast

Dieser Podcast ist für alle, die in der Arbeit oder im Privatleben mit unterschiedlichen Kulturen zu tun haben und ihre interkulturellen Kompetenzen stärken möchten. Freuen sie sich auf praxisnahe Inhalte, Expertenwissen und echte Lösungen.

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