Podcaster
Episoden
05.06.2026
21 Minuten
In dieser Folge von AT.reloaded – Klartext Strafrecht: STEOP II geht es um Fahrlässigkeit, Rechtfertigungsgründe und Notwehr. Professorin Ingeborg Zerbes und Victoria Roman erklären, wann ein Verhalten objektiv sorgfaltswidrig ist, worin der Unterschied zwischen leichter und grober Fahrlässigkeit liegt und warum Fahrlässigkeitsdelikte nur strafbar sind, wenn das Gesetz sie ausdrücklich vorsieht.
Außerdem zeigt die Folge, wie Rechtfertigungsgründe in der Strafbarkeitsprüfung aufgebaut sind. Im Mittelpunkt steht die Notwehr nach § 3 StGB: Wann liegt ein gegenwärtiger oder unmittelbar drohender Angriff vor? Welche Rechtsgüter sind notwehrfähig? Und weshalb wird bei der Notwehr grundsätzlich nicht zwischen Angriff und Verteidigungsgut abgewogen? Eine kompakte Wiederholung für deine STEOP-Vorbereitung im Strafrecht.
Außerdem zeigt die Folge, wie Rechtfertigungsgründe in der Strafbarkeitsprüfung aufgebaut sind. Im Mittelpunkt steht die Notwehr nach § 3 StGB: Wann liegt ein gegenwärtiger oder unmittelbar drohender Angriff vor? Welche Rechtsgüter sind notwehrfähig? Und weshalb wird bei der Notwehr grundsätzlich nicht zwischen Angriff und Verteidigungsgut abgewogen? Eine kompakte Wiederholung für deine STEOP-Vorbereitung im Strafrecht.
Mehr
01.06.2026
30 Minuten
In dieser Folge von AT.reloaded – Klartext Strafrecht geht es um den Einstieg in den STEOP-Stoff des Strafrechts. Professorin Ingeborg Zerbes und Victoria Roman erklären, was Strafrecht von anderen Rechtsgebieten unterscheidet, warum es nur bei schwerwiegenden Verstößen gegen besonders hochwertige Rechtsgüter eingreift und welche Bedeutung Spezialprävention, Generalprävention und Schuldprinzip haben.
Im zweiten Teil der Folge steht der Fallaufbau im Mittelpunkt: Tatbestand, menschliche Handlung, Erfolgsdelikte, objektive Zurechnung sowie die Unterscheidung zwischen Vorsatz- und Fahrlässigkeitsdelikten. Anhand kurzer Beispiele wird gezeigt, worauf Du bei Kausalität, Adäquanz, Risikozusammenhang und Vorsatzformen achten musst, wenn Du strafrechtliche Fälle sauber prüfen willst.
Im zweiten Teil der Folge steht der Fallaufbau im Mittelpunkt: Tatbestand, menschliche Handlung, Erfolgsdelikte, objektive Zurechnung sowie die Unterscheidung zwischen Vorsatz- und Fahrlässigkeitsdelikten. Anhand kurzer Beispiele wird gezeigt, worauf Du bei Kausalität, Adäquanz, Risikozusammenhang und Vorsatzformen achten musst, wenn Du strafrechtliche Fälle sauber prüfen willst.
Mehr
22.05.2026
31 Minuten
In dieser Folge von AT.reloaded – Strafrecht Aktuell analysieren Professorin Ingeborg Zerbes und Nora Pentz den Zusammenhang zwischen Kampfsport und Strafrecht. Ausgangspunkt ist die Frage, ob Verletzungen im Kampfsport überhaupt strafrechtlich relevant sind, oder ob sie als sozialadäquates Risiko außerhalb des Tatbestands bleiben.
Die Folge zeigt, welche Rolle Freiwilligkeit, Regelverstöße und Einwilligung bei Körperverletzungen im Sport spielen. Besprochen werden unter anderem krasse Regelverstöße, etwa Schläge nach Kampfende, die Grenzen der Einwilligung nach § 90 StGB, die besondere Situation von Kindern und Jugendlichen im Training sowie die Frage, wie Doping die strafrechtliche Beurteilung verändern kann.
So wird deutlich: Kampfsport bewegt sich strafrechtlich in einem Spannungsfeld zwischen gesellschaftlich anerkannter Sportausübung, erlaubtem Risiko und strafbarer Körperverletzung.
Die Folge zeigt, welche Rolle Freiwilligkeit, Regelverstöße und Einwilligung bei Körperverletzungen im Sport spielen. Besprochen werden unter anderem krasse Regelverstöße, etwa Schläge nach Kampfende, die Grenzen der Einwilligung nach § 90 StGB, die besondere Situation von Kindern und Jugendlichen im Training sowie die Frage, wie Doping die strafrechtliche Beurteilung verändern kann.
So wird deutlich: Kampfsport bewegt sich strafrechtlich in einem Spannungsfeld zwischen gesellschaftlich anerkannter Sportausübung, erlaubtem Risiko und strafbarer Körperverletzung.
Mehr
08.05.2026
26 Minuten
In dieser Folge von AT.reloaded – Klartext Strafrecht Fälle geht es weiter mit dem Rücktritt vom Versuch nach § 16 StGB. Professorin Ingeborg Zerbes und Leo Korinek analysieren, wann bei mehraktigen Ausführungshandlungen ein Rücktritt noch möglich ist und wann bereits ein fehlgeschlagener Versuch vorliegt.
Im Mittelpunkt stehen drei Ansätze: die Tatplantheorie, die Einzelaktstheorie der Judikatur und die Tateinheitslehre, die stärker auf den einheitlichen Lebensvorgang abstellt. Anhand eines Falls rund um Melinda, die erst schießt und dann auf den Einsatz eines Messers verzichtet, wird gezeigt, wie unterschiedlich die Theorien zu bewerten sind und warum in der Prüfung vor allem eine saubere Argumentation zählt.
Zum Abschluss widmet sich die Folge dem Rücktritt bei mehreren Beteiligten. Dabei wird erklärt, warum das bloße Aufgeben des eigenen Beitrags oft nicht genügt und wann das Verhindern der Ausführung oder das Abwenden des Erfolgs erforderlich ist.
Im Mittelpunkt stehen drei Ansätze: die Tatplantheorie, die Einzelaktstheorie der Judikatur und die Tateinheitslehre, die stärker auf den einheitlichen Lebensvorgang abstellt. Anhand eines Falls rund um Melinda, die erst schießt und dann auf den Einsatz eines Messers verzichtet, wird gezeigt, wie unterschiedlich die Theorien zu bewerten sind und warum in der Prüfung vor allem eine saubere Argumentation zählt.
Zum Abschluss widmet sich die Folge dem Rücktritt bei mehreren Beteiligten. Dabei wird erklärt, warum das bloße Aufgeben des eigenen Beitrags oft nicht genügt und wann das Verhindern der Ausführung oder das Abwenden des Erfolgs erforderlich ist.
Mehr
24.04.2026
30 Minuten
In dieser Folge von AT.reloaded – Klartext Strafrecht Fälle analysieren Professorin Ingeborg Zerbes und Leo Korinek die Grundlagen des Rücktritts vom Versuch nach § 16 StGB. Im Mittelpunkt steht die Frage, wann ein strafbefreiender Rücktritt möglich ist, welche Unterschiede zwischen unbeendetem und beendetem Versuch bestehen und warum dabei die subjektive Sicht der Täterin oder des Täters entscheidend ist.
Anhand mehrerer Fallvarianten wird Schritt für Schritt gezeigt, wann die Aufgabe der Ausführung genügt, wann der Erfolg aktiv abgewendet werden muss und wann ein ernstliches Bemühen zur Erfolgsabwendung ausreicht. Eine wichtige begriffliche Grundlage dafür bietet auch die Folge „X wie X-beliebig“ aus der Reihe Strafrecht Begriffe A bis Z, in der die Abgrenzung zwischen Vorbereitungshandlung und Versuch erklärt wird.
Anhand mehrerer Fallvarianten wird Schritt für Schritt gezeigt, wann die Aufgabe der Ausführung genügt, wann der Erfolg aktiv abgewendet werden muss und wann ein ernstliches Bemühen zur Erfolgsabwendung ausreicht. Eine wichtige begriffliche Grundlage dafür bietet auch die Folge „X wie X-beliebig“ aus der Reihe Strafrecht Begriffe A bis Z, in der die Abgrenzung zwischen Vorbereitungshandlung und Versuch erklärt wird.
Mehr
Über diesen Podcast
Tauche mit AT.reloaded in die Welt des Strafrechts ein. Erlebe
praxisnahe Fälle und Lösungen, präsentiert von Ingeborg Zerbes.
Dein Schlüssel zu einem tieferen Verständnis für komplexe
Fragestellungen im Strafrecht.
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.