Podcaster
Episoden
05.04.2026
57 Minuten
Triggerwarnung: Explizite Schilderung körperlichen Unwohlseins
In dieser Folge wird es ziegig, zart und zwischendurch ziemlich bewegend: Claudi und Anja sprechen mit Emma und Milli, zwei sechsjährigen Ziegenschwestern, die bei Ricarda in einer größeren Herde leben. Früher war dort alles klar verteilt, jede Ziege hatte mit ihrem ganz eigenem Charakter ihren Platz im freundlichen Gruppengefüge. Dann wurde Milli schwer krank. Sie erkrankte an Listeriose, kämpfte fünf Wochen in der Tierklinik um ihr Leben und kam verändert zurück: Zeitweise blind, unsicher auf den Beinen und aus dem Gleichgewicht geraten. Vieles hat sich zum Glück wieder gebessert, aber bis heute sieht Milli schlechter und sendet offenbar andere Signale als früher.
Das Problem: Die Herde versteht sie nicht mehr richtig. Damit Milli nicht zu grob behandelt wird, lebt sie derzeit von den anderen getrennt – in Sichtweite, aber hinter einem Zaun. Claudi spricht mit Milli darüber, wie sie selbst ihre neue Situation erlebt, und mit Leitziege Emma, die plötzlich vor einer Schwester steht, die noch dieselbe ist und doch irgendwie anders. Eine berührende Kommunikation darüber, wie man mit Veränderung umgeht, warum Missverständnisse nicht nur unter Menschen vorkommen und wie Verständigung im besten Fall den Weg zurück in die Gemeinschaft ebnen kann.
Außerdem sprechen Claudi und Anja mit Hauke, einem neunjährigen Hörerhund, für den Autofahrten bisher vor allem Stress bedeuten. Schon nach kurzer Zeit wird er unruhig, jault und gerät sichtlich in Not, obwohl die Fahrt meist zu etwas Schönem führt, etwa in den Wald oder in die Ferienwohnung. In der Kommunikation wird buchstäblich spürbar, dass hinter diesem Verhalten keine bloße Aufregung steckt, sondern ganz reales körperliches Unwohlsein. Hauke sendet Claudi seine Reiseübelkeit so deutlich und plastisch, dass ihr während des Gesprächs selbst kotzübel wird. Und auch hier zeigt sich, wie unmittelbar Tierkommunikation helfen kann: Haukes Mensch Tim hat bereits zurückgemeldet, dass sich durch die neuen Erkenntnisse sehr schnell etwas zum Besseren verändert hat.
Wenn Ihr unseren Podcast unterstützen wollt, könnt Ihr uns hier einen Kaffee ausgeben: https://ko-fi.com/studioschnabel
In dieser Folge wird es ziegig, zart und zwischendurch ziemlich bewegend: Claudi und Anja sprechen mit Emma und Milli, zwei sechsjährigen Ziegenschwestern, die bei Ricarda in einer größeren Herde leben. Früher war dort alles klar verteilt, jede Ziege hatte mit ihrem ganz eigenem Charakter ihren Platz im freundlichen Gruppengefüge. Dann wurde Milli schwer krank. Sie erkrankte an Listeriose, kämpfte fünf Wochen in der Tierklinik um ihr Leben und kam verändert zurück: Zeitweise blind, unsicher auf den Beinen und aus dem Gleichgewicht geraten. Vieles hat sich zum Glück wieder gebessert, aber bis heute sieht Milli schlechter und sendet offenbar andere Signale als früher.
Das Problem: Die Herde versteht sie nicht mehr richtig. Damit Milli nicht zu grob behandelt wird, lebt sie derzeit von den anderen getrennt – in Sichtweite, aber hinter einem Zaun. Claudi spricht mit Milli darüber, wie sie selbst ihre neue Situation erlebt, und mit Leitziege Emma, die plötzlich vor einer Schwester steht, die noch dieselbe ist und doch irgendwie anders. Eine berührende Kommunikation darüber, wie man mit Veränderung umgeht, warum Missverständnisse nicht nur unter Menschen vorkommen und wie Verständigung im besten Fall den Weg zurück in die Gemeinschaft ebnen kann.
Außerdem sprechen Claudi und Anja mit Hauke, einem neunjährigen Hörerhund, für den Autofahrten bisher vor allem Stress bedeuten. Schon nach kurzer Zeit wird er unruhig, jault und gerät sichtlich in Not, obwohl die Fahrt meist zu etwas Schönem führt, etwa in den Wald oder in die Ferienwohnung. In der Kommunikation wird buchstäblich spürbar, dass hinter diesem Verhalten keine bloße Aufregung steckt, sondern ganz reales körperliches Unwohlsein. Hauke sendet Claudi seine Reiseübelkeit so deutlich und plastisch, dass ihr während des Gesprächs selbst kotzübel wird. Und auch hier zeigt sich, wie unmittelbar Tierkommunikation helfen kann: Haukes Mensch Tim hat bereits zurückgemeldet, dass sich durch die neuen Erkenntnisse sehr schnell etwas zum Besseren verändert hat.
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30.03.2026
22 Minuten
Sonderfolge
Wir haben viele, viele Nachrichten von euch bekommen, in denen ihr eure Sorgen und eure Gedanken um den gestrandeten Wahl in der Ostsee äußert. Unsere Gedanken dazu – und auch einen kurzen Talk mit dem Wal – hört ihr in dieser Sonderfolge.
Wir haben viele, viele Nachrichten von euch bekommen, in denen ihr eure Sorgen und eure Gedanken um den gestrandeten Wahl in der Ostsee äußert. Unsere Gedanken dazu – und auch einen kurzen Talk mit dem Wal – hört ihr in dieser Sonderfolge.
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15.03.2026
1 Stunde 27 Minuten
In dieser Folge sprechen Claudi und Anja mit zwei Tieren, die auf sehr unterschiedliche Weise etwas über das Leben im Jetzt zu sagen haben.
Zuerst mit einer Nacktschnecke, genauer gesagt einem Bierschnegel, der mit seiner Sippe auf einem Balkon lebt und dort bei seinen Kriechereien allabendlich ein großes Risiko in Kauf nimmt, denn im Dunkeln sind Schnegel auf Fliesen nun einmal nicht besonders auffällig. Die Menschen vor Ort geben sich alle Mühe, vorsichtig zu sein, trotzdem bleibt das nächtliche Überleben für einen Balkon-Schnegel naturgemäß eine heikle Angelegenheit. Umso überraschender ist die lässige Haltung, mit der dieser Schnegel auf die Dinge blickt: mit Sinn für Genuss, Gegenwart und die Entscheidung, sich nicht von jeder möglichen Katastrophe den Tag verderben zu lassen.
Dann sprechen wir mit Helga, einem Schwein, das vor der drohenden Schlachtung aus einem Ferkelproduktionsbetrieb gerettet wurde, also einem jener Systeme , in denen Tiere nicht als fühlende Wesen existieren, sondern als Einheiten in einer grausamen Produktionslogik. Nun darf Helga auf einem Lebenshof alt werden . Dort zeigte sich, dass das als nicht mehr produktionsfähig ausgemusterte Tier tatsächlich doch noch einmal unbemerkt schwanger war. Für Helga bedeutete diese Rettung also nicht nur, selbst dem Tod zu entkommen, sondern auch etwas erleben zu dürfen, das ihr in der brutalen Welt, aus der sie kam, niemals vergönnt gewesen wäre: Ihre Kinder zu behalten und bei sich aufwachsen zu sehen. Im Schnabel-Gespräch erzählt sie von diesem Glück.
Schnegel und Schwein machen auf sehr unterschiedliche Weise deutlich, wie viel Weisheit in Wesen steckt, denen Menschen oft nicht einmal ein volles Innenleben zugestehen.
Zuerst mit einer Nacktschnecke, genauer gesagt einem Bierschnegel, der mit seiner Sippe auf einem Balkon lebt und dort bei seinen Kriechereien allabendlich ein großes Risiko in Kauf nimmt, denn im Dunkeln sind Schnegel auf Fliesen nun einmal nicht besonders auffällig. Die Menschen vor Ort geben sich alle Mühe, vorsichtig zu sein, trotzdem bleibt das nächtliche Überleben für einen Balkon-Schnegel naturgemäß eine heikle Angelegenheit. Umso überraschender ist die lässige Haltung, mit der dieser Schnegel auf die Dinge blickt: mit Sinn für Genuss, Gegenwart und die Entscheidung, sich nicht von jeder möglichen Katastrophe den Tag verderben zu lassen.
Dann sprechen wir mit Helga, einem Schwein, das vor der drohenden Schlachtung aus einem Ferkelproduktionsbetrieb gerettet wurde, also einem jener Systeme , in denen Tiere nicht als fühlende Wesen existieren, sondern als Einheiten in einer grausamen Produktionslogik. Nun darf Helga auf einem Lebenshof alt werden . Dort zeigte sich, dass das als nicht mehr produktionsfähig ausgemusterte Tier tatsächlich doch noch einmal unbemerkt schwanger war. Für Helga bedeutete diese Rettung also nicht nur, selbst dem Tod zu entkommen, sondern auch etwas erleben zu dürfen, das ihr in der brutalen Welt, aus der sie kam, niemals vergönnt gewesen wäre: Ihre Kinder zu behalten und bei sich aufwachsen zu sehen. Im Schnabel-Gespräch erzählt sie von diesem Glück.
Schnegel und Schwein machen auf sehr unterschiedliche Weise deutlich, wie viel Weisheit in Wesen steckt, denen Menschen oft nicht einmal ein volles Innenleben zugestehen.
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22.02.2026
1 Stunde 7 Minuten
Dieses Mal wird’s prominent, wechselwarm und erstaunlich erkenntnisreich: Claudi und Anja sprechen mit zwei Schlangen, die gerade erst einen großen TV-Auftritt im Dschungelcamp hatten. In einer Dschungelprüfung waren sie gemeinsam mit Hardy Krüger jr. in einer Kiste eingesperrt, ihr klarer Auftrag: umschlängeln, gruseln, Quote machen.
Während man von den menschlichen Mitwirkenden bei derlei Spektakel ja mitunter schon währenddessen lautstark schrillend hört, wie sie diese Herausforderung so empfinden, fragt die tierischen Protagonist:innen leider anschließend niemand im Interview, wie sie das eigentlich erlebt haben. Studio Schnabel ändert das.
Im Gespräch zeigt sich, wie unterschiedlich selbst Tiere derselben Art dieselbe Situation wahrnehmen können: Während die erste Schlange die Kisten-Nummer neugierig und beinahe wie ein Abenteuer beschreibt, berichtet die andere von Stress und Unwohlsein.
Als Hörer:innentier meldet sich außerdem Kater Tommy: Er bekommt aus medizinischen Gründen täglich ein extrem unerquicklich schmeckendes Serum ins Maul massiert – und ergreift gern die Flucht, sobald das Fläschchen nur gezückt wird. Sein Mensch Lisa möchte wissen: Wie kann man ihm verständlich machen, dass das Ekelzeug leider wirklich sein muss, damit er etwas kooperativer wird? (Kleiner Spoiler: Tierkommunikation kann vieles erklären, aber Medizin nicht automatisch wohlschmeckender machen.)
Während man von den menschlichen Mitwirkenden bei derlei Spektakel ja mitunter schon währenddessen lautstark schrillend hört, wie sie diese Herausforderung so empfinden, fragt die tierischen Protagonist:innen leider anschließend niemand im Interview, wie sie das eigentlich erlebt haben. Studio Schnabel ändert das.
Im Gespräch zeigt sich, wie unterschiedlich selbst Tiere derselben Art dieselbe Situation wahrnehmen können: Während die erste Schlange die Kisten-Nummer neugierig und beinahe wie ein Abenteuer beschreibt, berichtet die andere von Stress und Unwohlsein.
Als Hörer:innentier meldet sich außerdem Kater Tommy: Er bekommt aus medizinischen Gründen täglich ein extrem unerquicklich schmeckendes Serum ins Maul massiert – und ergreift gern die Flucht, sobald das Fläschchen nur gezückt wird. Sein Mensch Lisa möchte wissen: Wie kann man ihm verständlich machen, dass das Ekelzeug leider wirklich sein muss, damit er etwas kooperativer wird? (Kleiner Spoiler: Tierkommunikation kann vieles erklären, aber Medizin nicht automatisch wohlschmeckender machen.)
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31.01.2026
1 Stunde 3 Minuten
TippEx ist zurück! Claudi und Anja geben ein erleichtertes, positives Update zur jungen Krähe mit den weißen Flügelspitzen, die nach Silvester verschwunden war. In der letzten Folge hatte Claudi mit ihr gesprochen, doch vieles blieb vage: Wie geht es ihr? Lebt sie noch? Nun ist TippEx glücklicherweise wieder bei Anjas und Juris Gassirunden aufgetaucht, etwas vorsichtiger, aber augenscheinlich gesund. Ein guter Anlass, um noch einmal darüber zu sprechen, was Tierkommunikation leisten kann – und wo ihre Grenzen liegen.
Richtig gut hat dafür das telepathisches Hundesitting bei Juri funktioniert, für das Claudi spontan einsprang, als Anja ihren mitunter ängstlichen Hund trotz Böllerei im Hinterhof für ein paar Stunden alleine lassen musste. Stunde für Stunde checkte Claudi bei ihm ein und schickte Beruhigungs-Updates. Im Podcast gleichen Anja und Claudi live ab, wie treffsicher Juris Beschreibung der gemeinsamen Wohnung war (Spoiler: Anja ist erleichtert, dass er eine gewisse Grundunordnung großzügig aussparte).
In der Live-Kommunikation führen die beiden schließlich ein Gespräch, das mitten ins Herz blökt: Barbara, ein überaus bezauberndes Schaf, erzählt, warum sie so glücklich ist, nicht mehr in einer riesigen Herde unterzugehen, sondern bei Eva endlich gesehen zu werden. Eine kleine Erinnerung daran, dass uns alle der Wunsch eint, jemand sein zu dürfen, egal, ob wir ein Fell haben oder nicht.
Richtig gut hat dafür das telepathisches Hundesitting bei Juri funktioniert, für das Claudi spontan einsprang, als Anja ihren mitunter ängstlichen Hund trotz Böllerei im Hinterhof für ein paar Stunden alleine lassen musste. Stunde für Stunde checkte Claudi bei ihm ein und schickte Beruhigungs-Updates. Im Podcast gleichen Anja und Claudi live ab, wie treffsicher Juris Beschreibung der gemeinsamen Wohnung war (Spoiler: Anja ist erleichtert, dass er eine gewisse Grundunordnung großzügig aussparte).
In der Live-Kommunikation führen die beiden schließlich ein Gespräch, das mitten ins Herz blökt: Barbara, ein überaus bezauberndes Schaf, erzählt, warum sie so glücklich ist, nicht mehr in einer riesigen Herde unterzugehen, sondern bei Eva endlich gesehen zu werden. Eine kleine Erinnerung daran, dass uns alle der Wunsch eint, jemand sein zu dürfen, egal, ob wir ein Fell haben oder nicht.
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Über diesen Podcast
Willkommen bei Studio Schnabel – dem Podcast, in dem die Tiere
sprechen. Claudi Widder, Tierkommunikatorin und Lehrerin für
telepathische Kommunikation, und Autorin und Journalistin Anja
Rützel treten telepathisch mit Hund, Katze, Nasenbär in Kontakt und
fragen für die dazugehörigen Menschen, was den Tieren auf dem
Herzen liegt – oder warum sie plötzlich in den Kochtopf kacken. Wer
selbst eine Frage an sein Tier hat, kann den Hosts auf ihrem
Instagram-Profil Studio_Schnabel eine Nachricht schreiben und mit
etwas Glück in einer der nächsten Folgen zuhören, was das Tier dazu
sagt
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