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  3. Studio Schnabel – der Telepfotie-Podcast Podcast

Episoden

34 Minuten
In dieser Folge hat das wilde Leben erneut zugeschlagen: die eine Hälfte unseres SchnabelDuos, unsere wundervolle Oooonscha ist leider krankheitsbedingt in dieser Folge nicht dabei.

Gemeinsam mit Spinne Hannelore und ihrer menschlichen Mitbewohnerin Franziska gebe ich mein Bestes, um euch zu entertainen und ein paar wichtige Weisheiten auf den Weg zu bringen :).

Außerdem erfahrt ihr, das Telepathie nichts mit Glauben zu tun hat, sondern viel mehr mit dem Vertrauen in sich selbst und die eigenen Wahrnehmungen.

Bitte entschuldigt die teilweise unterschiedlichen Qualitäten der Aufnahme - ich habe teilweise mit den OriginalDateien gearbeitet, die ich den Menschen geschickt habe- ist natürlich keine Studio Qualität, habe aber so gut wie möglich, das über die entsprechenden Programme versucht auszugleichen

Falls ihr es gar nicht aushaltet ohne Anja: skipped diese Folge. Am 30. August sind wir dann wieder vereint.
47 Minuten
Zum Abschluss ihres kleinen London-Spezials steigen Claudi und Anja noch einmal tief hinab – nicht nur ins U-Bahn-System, sondern auch in die gefährliche Unterwelt vorschneller menschlicher Urteile. Denn wer bei einer Maus, die in der Tube lebt, sofort an ein beklagenswertes Dasein ohne Sonne, Wiese und laue Sommerabende denkt, hat die Rechnung ohne die Maus gemacht.

Die erweist sich als äußerst eifrige Gesprächspartnerin und stellt schnell klar: Sie lebt nicht bedauerlicherweise unter der Erde, sondern ziemlich bewusst. Wo andere nur Neonlicht und gekachelte Gänge sehen, erkennt sie ein gut geheiztes, hervorragend angebundenes Wohngebiet mit zuverlässiger Lebensmittelversorgung. Vor allem aber fahren die meisten Fressfeinde erfreulicherweise nicht U-Bahn. Die vermeintlich arme kleine Tube-Maus empfindet sich deshalb keineswegs als benachteiligt, sondern als ausgesprochen privilegiert: fidel und jederzeit nur wenige Krümel vom nächsten Festmahl entfernt.

Was sie in dieser Folge erzählt, ist eine wichtige Erinnerung daran, dass ein Leben nicht schon deshalb traurig sein muss, weil wir selbst es uns so nicht ausgesucht hätten. Und dass Glück manchmal keine Blumenwiese braucht, sondern nur einen warmen Lüftungsschacht und Menschen, die ihr Sandwich nicht ordentlich aufessen.

Nicht zu Wort kommt dagegen eine Stubenfliege, die sich während der Aufnahme mit großer Hartnäckigkeit ins Bild drängte, Anja umkreiste und mehrfach demonstrativ auf dem Mikrofon Platz nahm. Ihr Anliegen wirkte dringend, ihre Medienstrategie allerdings etwas übergriffig. Da Claudi und Anja sich nun wieder den heimischen Tieren zuwenden, bekommt sie bei Studio Schnabel vielleicht bald doch noch eine eigene Audienz. Offenbar hat sie etwas mitzuteilen.

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Vielen Dank!
1 Stunde 39 Minuten
It finally happened. folks: Nach langer Ankündigung haben Claudi und Anja ihre London-Reise tatsächlich angetreten und dort nicht nur mit Tieren gesprochen, sondern einigen von ihnen zuvor sogar leibhaftig gegenübergestanden. Die mitgeführte Technik zeigte sich von diesem Vorhaben allerdings weniger begeistert, weshalb ein Teil der Folge später in Deutschland aufgenommen werden musste. Bitte entschuldigt also die Tonunterschiede: London war ready für die beiden, die Aufnahmegerätschaften nur bedingt.

Im Green Park betrieben Claudi und Anja zunächst Ko-fi-finanzierte Körnerdiplomatie (DANKE für alle Eure großzügigen Gaben!) mit erstaunlich zutraulichen Tauben und einem bemerkenswert durchtrainierten Muskelhörnchen. Wie die Tiere das üppige Mahl und die anschließende Begegnung mit zwei deutschen Tierpodcasterinnen fanden, fiel sehr unterschiedlich aus: Das Muskelhörnchen ließ sich von den dargebotenen Körnermassen ungefähr so sehr beeindrucken wie ein Türsteher von der Ankündigung, man sei die Schwippschwägerin von jemandem auf der Gästeliste.

Logistisch weniger leicht persönlich zu treffen waren die Aale, die tief unten in der Themse leben und von dort aus eine überraschend eigene Perspektive auf die Welt über der Wasseroberfläche pflegen. Gut, dass Telepathie ohne Tauchgang auskommt.

Und schließlich sprechen Claudi und Anja mit einem Raben aus dem Tower of London. Einer alten Weissagung zufolge fällt erst der Tower und schließlich das ganze Königreich, sobald der letzte Rabe diesen Ort verlässt. Eine staatstragende Verantwortung, die sich selbstverständlich Menschen für erst mal unbeteiligte Tier ausgedacht haben. Höchste Zeit also zu fragen, was der Betroffene selbst davon hält.

An dieser Stelle so viel: Dieser Rabe weiß Bescheid: He knows things.

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Royal Spezial

1 Stunde 26 Minuten
Zum festlichen Anlass der 30. Schnabelfolge wird es im Studio angemessen feierlich, ein bisschen staatstragend und wie immer natürlich sehr weich gepolstert: Claudi und Anja sprechen mit zwei royalen Gästen, Susan und Willow, zwei Corgis von Queen Elisabeth II.

Diese Folge ist darum ein wenig anders als sonst, was vor allem daran liegt, dass sich alle Beteiligten nicht mehr in ihren Körpern befinnden. Normalerweise gehört es ja zum Studio-Schnabel-Prinzip, nicht nur mit Tieren zu sprechen, sondern danach auch bei ihren Menschen anzuklopfen: Erkennen sie ihr Tier wieder? Was fangen sie mit dem an, was wir empfangen haben? Gibt es diese kleinen, schönen Momente der Validierung, in denen jemand überrascht sagt: Ja, das ist unverkennbar mein Hund, meine Katze oder mein Flusspferd, der, die oder das da sendet?

In diesem Fall war das leider nur eingeschränkt möglich, denn die Queen konnten wir aus oraktischen Gründen nicht mehr um eine Sprachnachricht bitten. Dafür erzählen Susan, der erste eigene Corgi der Queen, den sie 1944 zu ihrem 18. Geburtstag bekam, und Willow, der letzte Corgi aus ihrer direkten Zuchtlinie, der 2018 starb, umso eindrücklicher von ihrem Leben mit Elisabeth, wie sie sie nennen. Von Palästen und Teppichen, von Staatsbesuchen und Premierministern, aber vor allem von den Momenten, in denen all das keine Rolle spielte. Denn auch ein königliches Leben besteht aus Hundesicht am Ende nicht aus Protokoll, sondern aus Nähe, Gewohnheiten und gemeinsamen Wegen.

Und tatsächlich kommt einem die Queen durch diese Corgigespräche noch einmal ganz anders nah: Nicht als Monarchin, nicht als historische Figur, sondern als Hundemensch. Als eine, die lacht, wenn ein Corgi sich danebenbenimmt, und die in der Gesellschaft ihrer Hunde am wenigsten eine Rolle spielen musste.

Oder, wie Susan sagt: Am schönsten war es immer, wenn wir alleine waren.

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1 Stunde 16 Minuten
In dieser Folge bekommen wir zunächst eine kleine Erinnerung daran, warum es oft so viel angenehmer ist, mit Tieren zu sprechen, als sich mit dem zu beschäftigen, was Menschen einander alles antun.

Claudi ist auf eine besonders fiese Betrugsmasche aufmerksam geworden: Menschen, deren Tiere entlaufen sind und die in ihrer Sorge nach jedem Strohhalm greifen, werden von angeblichen Tierkommunikator*innen ausgenutzt. Statt Hilfe gibt es falsche Versprechen und Abzocke – also exakt das Gegenteil von dem, was Tierkommunikation im besten Fall sein kann.

Claudi hat deshalb auf ihrer Webseite eine Broschüre zusammengestellt, in der sie erklärt, woran man seriöse Angebote erkennt und wann lieber alle inneren Warnkrähen laut krächzen sollten. Ihr könnt sie hier downloaden: https://www.gespraeche-mit-tieren.com

Umso tröstlicher ist danach die Geschichte von Krähbert, einer Krähe mit einer ganz besonderen Menschenfreundschaft. Krähbert ist eng verbunden mit Kathi, die allerdings bald umziehen muss. Also sprechen Claudi und Anja mit Krähbert darüber, dass auch künftig für seine Erdnüsse gesorgt sein wird, künftig übernimmt nämlich Kathis Oma die Versorgungsstation.

Krähbert nimmt diese Information nicht nur erstaunlich pragmatisch auf, sondern handelt außerdem regelmäßige Besuche seines Menschen aus. Man muss schließlich nicht gleich jedes Bindungsmodell kündigen, nur weil sich die Zuständigkeiten bei den Snacks ändern.
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Über diesen Podcast

Willkommen bei Studio Schnabel – dem Podcast, in dem die Tiere sprechen. Claudi Widder, Tierkommunikatorin und Lehrerin für telepathische Kommunikation, und Autorin und Journalistin Anja Rützel treten telepathisch mit Hund, Katze, Nasenbär in Kontakt und fragen für die dazugehörigen Menschen, was den Tieren auf dem Herzen liegt – oder warum sie plötzlich in den Kochtopf kacken. Wer selbst eine Frage an sein Tier hat, kann den Hosts auf ihrem Instagram-Profil Studio_Schnabel eine Nachricht schreiben und mit etwas Glück in einer der nächsten Folgen zuhören, was das Tier dazu sagt

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