Podcaster
Episoden
16.05.2026
1 Stunde 16 Minuten
In dieser Folge bekommen wir zunächst eine kleine Erinnerung daran, warum es oft so viel angenehmer ist, mit Tieren zu sprechen, als sich mit dem zu beschäftigen, was Menschen einander alles antun.
Claudi ist auf eine besonders fiese Betrugsmasche aufmerksam geworden: Menschen, deren Tiere entlaufen sind und die in ihrer Sorge nach jedem Strohhalm greifen, werden von angeblichen Tierkommunikator*innen ausgenutzt. Statt Hilfe gibt es falsche Versprechen und Abzocke – also exakt das Gegenteil von dem, was Tierkommunikation im besten Fall sein kann.
Claudi hat deshalb auf ihrer Webseite eine Broschüre zusammengestellt, in der sie erklärt, woran man seriöse Angebote erkennt und wann lieber alle inneren Warnkrähen laut krächzen sollten. Ihr könnt sie hier downloaden: https://www.gespraeche-mit-tieren.com
Umso tröstlicher ist danach die Geschichte von Krähbert, einer Krähe mit einer ganz besonderen Menschenfreundschaft. Krähbert ist eng verbunden mit Kathi, die allerdings bald umziehen muss. Also sprechen Claudi und Anja mit Krähbert darüber, dass auch künftig für seine Erdnüsse gesorgt sein wird, künftig übernimmt nämlich Kathis Oma die Versorgungsstation.
Krähbert nimmt diese Information nicht nur erstaunlich pragmatisch auf, sondern handelt außerdem regelmäßige Besuche seines Menschen aus. Man muss schließlich nicht gleich jedes Bindungsmodell kündigen, nur weil sich die Zuständigkeiten bei den Snacks ändern.
Claudi ist auf eine besonders fiese Betrugsmasche aufmerksam geworden: Menschen, deren Tiere entlaufen sind und die in ihrer Sorge nach jedem Strohhalm greifen, werden von angeblichen Tierkommunikator*innen ausgenutzt. Statt Hilfe gibt es falsche Versprechen und Abzocke – also exakt das Gegenteil von dem, was Tierkommunikation im besten Fall sein kann.
Claudi hat deshalb auf ihrer Webseite eine Broschüre zusammengestellt, in der sie erklärt, woran man seriöse Angebote erkennt und wann lieber alle inneren Warnkrähen laut krächzen sollten. Ihr könnt sie hier downloaden: https://www.gespraeche-mit-tieren.com
Umso tröstlicher ist danach die Geschichte von Krähbert, einer Krähe mit einer ganz besonderen Menschenfreundschaft. Krähbert ist eng verbunden mit Kathi, die allerdings bald umziehen muss. Also sprechen Claudi und Anja mit Krähbert darüber, dass auch künftig für seine Erdnüsse gesorgt sein wird, künftig übernimmt nämlich Kathis Oma die Versorgungsstation.
Krähbert nimmt diese Information nicht nur erstaunlich pragmatisch auf, sondern handelt außerdem regelmäßige Besuche seines Menschen aus. Man muss schließlich nicht gleich jedes Bindungsmodell kündigen, nur weil sich die Zuständigkeiten bei den Snacks ändern.
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25.04.2026
1 Stunde 25 Minuten
In dieser Folge ziehen sich Claudi und Anja kurz den kleinen Trenchcoat der Ermittlungsarbeit an, denn es wird ausnahmsweise true-crimig bei Studio Schnabel. Es geht um ein junges Adlerweibchen mit dem fast schon beleidigend schnöden Namen F23, das in Florida aus seinem Horst verschwindet – was in diesem Fall besonders auffällt, weil dieser Horst von einer Webcam beobachtet wurde. Das Adlermädchen hatte also eine echte Community, die irgendwann sehr beunruhigt feststellte: Sie ist nicht mehr da.
Leider ist dies kein Fall mit glücklichem Ausgang. Claudi spricht mit dem gefiederten Opfer und kann dabei einen Verdacht bestätigen, der vielen schon im Kopf herumflog.
Danach besuchen Claudi und Anja wieder den Eibenshof, Heimat des schon bekannten Talkgast-Schweins Helga, wo heute zwei Puten auf uns warten, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Ute und Paula. Ute ist eine Art gefiederte Forschungsreisende. Seit sie aus der Mast befreit wurde, scheint sie jeden Winkel des Hofs erkunden zu wollen: Schweinematsch, Kaninchengehege, Wege, Ecken, Gerüche, alles wird geprüft, begangen, beschnabelt. Ute lebt, als hätte jemand endlich die Tür aufgemacht und sie wolle nun höflich, aber gründlich nachschauen, was es da draußen eigentlich alles gibt – und glücklicherweise ist das nicht nur eine Metapher, sondern jetzt ihr echtes Leben.
Paula dagegen ist sachter und sehr menschenbezogen – und in ihren Zuneigungen sehr entschieden. Franzi liebt sie. Florian wird von ihr regelmäßig über den Hof gejagt, was man natürlich nicht gutheißen muss, aber als Ausdruck einer klaren Haltung verstehen kann. Claudi versucht herauszufinden, worauf Paulas Empörung gründet.
Und dann erzählt Paula, wovon sie nachts träumt, und das ist einer der berührendsten Studio-Schnabel-Momente, die wir in diesem Podcast bislang erzählen durften. Man möchte Paulas Worte sofort guerillamäßig auf alle Supermarkt-Fleischpackungen kleben.
Wenn Ihr Paula, Ute, Helga und alle anderen Leute mit Federn, Borsten oder Fell auf dem tollen Eibenshof unterstützen wollt, findet Ihr hier Möglichkeiten: https://eibenshof.de/
Wenn Ihr unseren Podcast unterstützen wollt, könnt Ihr uns hier einen Kaffee kaufen: https://ko-fi.com/studioschnabel
Leider ist dies kein Fall mit glücklichem Ausgang. Claudi spricht mit dem gefiederten Opfer und kann dabei einen Verdacht bestätigen, der vielen schon im Kopf herumflog.
Danach besuchen Claudi und Anja wieder den Eibenshof, Heimat des schon bekannten Talkgast-Schweins Helga, wo heute zwei Puten auf uns warten, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Ute und Paula. Ute ist eine Art gefiederte Forschungsreisende. Seit sie aus der Mast befreit wurde, scheint sie jeden Winkel des Hofs erkunden zu wollen: Schweinematsch, Kaninchengehege, Wege, Ecken, Gerüche, alles wird geprüft, begangen, beschnabelt. Ute lebt, als hätte jemand endlich die Tür aufgemacht und sie wolle nun höflich, aber gründlich nachschauen, was es da draußen eigentlich alles gibt – und glücklicherweise ist das nicht nur eine Metapher, sondern jetzt ihr echtes Leben.
Paula dagegen ist sachter und sehr menschenbezogen – und in ihren Zuneigungen sehr entschieden. Franzi liebt sie. Florian wird von ihr regelmäßig über den Hof gejagt, was man natürlich nicht gutheißen muss, aber als Ausdruck einer klaren Haltung verstehen kann. Claudi versucht herauszufinden, worauf Paulas Empörung gründet.
Und dann erzählt Paula, wovon sie nachts träumt, und das ist einer der berührendsten Studio-Schnabel-Momente, die wir in diesem Podcast bislang erzählen durften. Man möchte Paulas Worte sofort guerillamäßig auf alle Supermarkt-Fleischpackungen kleben.
Wenn Ihr Paula, Ute, Helga und alle anderen Leute mit Federn, Borsten oder Fell auf dem tollen Eibenshof unterstützen wollt, findet Ihr hier Möglichkeiten: https://eibenshof.de/
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05.04.2026
57 Minuten
Triggerwarnung: Explizite Schilderung körperlichen Unwohlseins
In dieser Folge wird es ziegig, zart und zwischendurch ziemlich bewegend: Claudi und Anja sprechen mit Emma und Milli, zwei sechsjährigen Ziegenschwestern, die bei Ricarda in einer größeren Herde leben. Früher war dort alles klar verteilt, jede Ziege hatte mit ihrem ganz eigenem Charakter ihren Platz im freundlichen Gruppengefüge. Dann wurde Milli schwer krank. Sie erkrankte an Listeriose, kämpfte fünf Wochen in der Tierklinik um ihr Leben und kam verändert zurück: Zeitweise blind, unsicher auf den Beinen und aus dem Gleichgewicht geraten. Vieles hat sich zum Glück wieder gebessert, aber bis heute sieht Milli schlechter und sendet offenbar andere Signale als früher.
Das Problem: Die Herde versteht sie nicht mehr richtig. Damit Milli nicht zu grob behandelt wird, lebt sie derzeit von den anderen getrennt – in Sichtweite, aber hinter einem Zaun. Claudi spricht mit Milli darüber, wie sie selbst ihre neue Situation erlebt, und mit Leitziege Emma, die plötzlich vor einer Schwester steht, die noch dieselbe ist und doch irgendwie anders. Eine berührende Kommunikation darüber, wie man mit Veränderung umgeht, warum Missverständnisse nicht nur unter Menschen vorkommen und wie Verständigung im besten Fall den Weg zurück in die Gemeinschaft ebnen kann.
Außerdem sprechen Claudi und Anja mit Hauke, einem neunjährigen Hörerhund, für den Autofahrten bisher vor allem Stress bedeuten. Schon nach kurzer Zeit wird er unruhig, jault und gerät sichtlich in Not, obwohl die Fahrt meist zu etwas Schönem führt, etwa in den Wald oder in die Ferienwohnung. In der Kommunikation wird buchstäblich spürbar, dass hinter diesem Verhalten keine bloße Aufregung steckt, sondern ganz reales körperliches Unwohlsein. Hauke sendet Claudi seine Reiseübelkeit so deutlich und plastisch, dass ihr während des Gesprächs selbst kotzübel wird. Und auch hier zeigt sich, wie unmittelbar Tierkommunikation helfen kann: Haukes Mensch Tim hat bereits zurückgemeldet, dass sich durch die neuen Erkenntnisse sehr schnell etwas zum Besseren verändert hat.
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In dieser Folge wird es ziegig, zart und zwischendurch ziemlich bewegend: Claudi und Anja sprechen mit Emma und Milli, zwei sechsjährigen Ziegenschwestern, die bei Ricarda in einer größeren Herde leben. Früher war dort alles klar verteilt, jede Ziege hatte mit ihrem ganz eigenem Charakter ihren Platz im freundlichen Gruppengefüge. Dann wurde Milli schwer krank. Sie erkrankte an Listeriose, kämpfte fünf Wochen in der Tierklinik um ihr Leben und kam verändert zurück: Zeitweise blind, unsicher auf den Beinen und aus dem Gleichgewicht geraten. Vieles hat sich zum Glück wieder gebessert, aber bis heute sieht Milli schlechter und sendet offenbar andere Signale als früher.
Das Problem: Die Herde versteht sie nicht mehr richtig. Damit Milli nicht zu grob behandelt wird, lebt sie derzeit von den anderen getrennt – in Sichtweite, aber hinter einem Zaun. Claudi spricht mit Milli darüber, wie sie selbst ihre neue Situation erlebt, und mit Leitziege Emma, die plötzlich vor einer Schwester steht, die noch dieselbe ist und doch irgendwie anders. Eine berührende Kommunikation darüber, wie man mit Veränderung umgeht, warum Missverständnisse nicht nur unter Menschen vorkommen und wie Verständigung im besten Fall den Weg zurück in die Gemeinschaft ebnen kann.
Außerdem sprechen Claudi und Anja mit Hauke, einem neunjährigen Hörerhund, für den Autofahrten bisher vor allem Stress bedeuten. Schon nach kurzer Zeit wird er unruhig, jault und gerät sichtlich in Not, obwohl die Fahrt meist zu etwas Schönem führt, etwa in den Wald oder in die Ferienwohnung. In der Kommunikation wird buchstäblich spürbar, dass hinter diesem Verhalten keine bloße Aufregung steckt, sondern ganz reales körperliches Unwohlsein. Hauke sendet Claudi seine Reiseübelkeit so deutlich und plastisch, dass ihr während des Gesprächs selbst kotzübel wird. Und auch hier zeigt sich, wie unmittelbar Tierkommunikation helfen kann: Haukes Mensch Tim hat bereits zurückgemeldet, dass sich durch die neuen Erkenntnisse sehr schnell etwas zum Besseren verändert hat.
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30.03.2026
22 Minuten
Sonderfolge
Wir haben viele, viele Nachrichten von euch bekommen, in denen ihr eure Sorgen und eure Gedanken um den gestrandeten Wahl in der Ostsee äußert. Unsere Gedanken dazu – und auch einen kurzen Talk mit dem Wal – hört ihr in dieser Sonderfolge.
Wir haben viele, viele Nachrichten von euch bekommen, in denen ihr eure Sorgen und eure Gedanken um den gestrandeten Wahl in der Ostsee äußert. Unsere Gedanken dazu – und auch einen kurzen Talk mit dem Wal – hört ihr in dieser Sonderfolge.
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15.03.2026
1 Stunde 27 Minuten
In dieser Folge sprechen Claudi und Anja mit zwei Tieren, die auf sehr unterschiedliche Weise etwas über das Leben im Jetzt zu sagen haben.
Zuerst mit einer Nacktschnecke, genauer gesagt einem Bierschnegel, der mit seiner Sippe auf einem Balkon lebt und dort bei seinen Kriechereien allabendlich ein großes Risiko in Kauf nimmt, denn im Dunkeln sind Schnegel auf Fliesen nun einmal nicht besonders auffällig. Die Menschen vor Ort geben sich alle Mühe, vorsichtig zu sein, trotzdem bleibt das nächtliche Überleben für einen Balkon-Schnegel naturgemäß eine heikle Angelegenheit. Umso überraschender ist die lässige Haltung, mit der dieser Schnegel auf die Dinge blickt: mit Sinn für Genuss, Gegenwart und die Entscheidung, sich nicht von jeder möglichen Katastrophe den Tag verderben zu lassen.
Dann sprechen wir mit Helga, einem Schwein, das vor der drohenden Schlachtung aus einem Ferkelproduktionsbetrieb gerettet wurde, also einem jener Systeme , in denen Tiere nicht als fühlende Wesen existieren, sondern als Einheiten in einer grausamen Produktionslogik. Nun darf Helga auf einem Lebenshof alt werden . Dort zeigte sich, dass das als nicht mehr produktionsfähig ausgemusterte Tier tatsächlich doch noch einmal unbemerkt schwanger war. Für Helga bedeutete diese Rettung also nicht nur, selbst dem Tod zu entkommen, sondern auch etwas erleben zu dürfen, das ihr in der brutalen Welt, aus der sie kam, niemals vergönnt gewesen wäre: Ihre Kinder zu behalten und bei sich aufwachsen zu sehen. Im Schnabel-Gespräch erzählt sie von diesem Glück.
Schnegel und Schwein machen auf sehr unterschiedliche Weise deutlich, wie viel Weisheit in Wesen steckt, denen Menschen oft nicht einmal ein volles Innenleben zugestehen.
Zuerst mit einer Nacktschnecke, genauer gesagt einem Bierschnegel, der mit seiner Sippe auf einem Balkon lebt und dort bei seinen Kriechereien allabendlich ein großes Risiko in Kauf nimmt, denn im Dunkeln sind Schnegel auf Fliesen nun einmal nicht besonders auffällig. Die Menschen vor Ort geben sich alle Mühe, vorsichtig zu sein, trotzdem bleibt das nächtliche Überleben für einen Balkon-Schnegel naturgemäß eine heikle Angelegenheit. Umso überraschender ist die lässige Haltung, mit der dieser Schnegel auf die Dinge blickt: mit Sinn für Genuss, Gegenwart und die Entscheidung, sich nicht von jeder möglichen Katastrophe den Tag verderben zu lassen.
Dann sprechen wir mit Helga, einem Schwein, das vor der drohenden Schlachtung aus einem Ferkelproduktionsbetrieb gerettet wurde, also einem jener Systeme , in denen Tiere nicht als fühlende Wesen existieren, sondern als Einheiten in einer grausamen Produktionslogik. Nun darf Helga auf einem Lebenshof alt werden . Dort zeigte sich, dass das als nicht mehr produktionsfähig ausgemusterte Tier tatsächlich doch noch einmal unbemerkt schwanger war. Für Helga bedeutete diese Rettung also nicht nur, selbst dem Tod zu entkommen, sondern auch etwas erleben zu dürfen, das ihr in der brutalen Welt, aus der sie kam, niemals vergönnt gewesen wäre: Ihre Kinder zu behalten und bei sich aufwachsen zu sehen. Im Schnabel-Gespräch erzählt sie von diesem Glück.
Schnegel und Schwein machen auf sehr unterschiedliche Weise deutlich, wie viel Weisheit in Wesen steckt, denen Menschen oft nicht einmal ein volles Innenleben zugestehen.
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Über diesen Podcast
Willkommen bei Studio Schnabel – dem Podcast, in dem die Tiere
sprechen. Claudi Widder, Tierkommunikatorin und Lehrerin für
telepathische Kommunikation, und Autorin und Journalistin Anja
Rützel treten telepathisch mit Hund, Katze, Nasenbär in Kontakt und
fragen für die dazugehörigen Menschen, was den Tieren auf dem
Herzen liegt – oder warum sie plötzlich in den Kochtopf kacken. Wer
selbst eine Frage an sein Tier hat, kann den Hosts auf ihrem
Instagram-Profil Studio_Schnabel eine Nachricht schreiben und mit
etwas Glück in einer der nächsten Folgen zuhören, was das Tier dazu
sagt
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