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Beschreibung
vor 22 Stunden
Triggerwarnung: Explizite Schilderung körperlichen Unwohlseins
In dieser Folge wird es ziegig, zart und zwischendurch ziemlich
bewegend: Claudi und Anja sprechen mit Emma und Milli, zwei
sechsjährigen Ziegenschwestern, die bei Ricarda in einer größeren
Herde leben. Früher war dort alles klar verteilt, jede Ziege
hatte mit ihrem ganz eigenem Charakter ihren Platz im
freundlichen Gruppengefüge. Dann wurde Milli schwer krank. Sie
erkrankte an Listeriose, kämpfte fünf Wochen in der Tierklinik um
ihr Leben und kam verändert zurück: Zeitweise blind, unsicher auf
den Beinen und aus dem Gleichgewicht geraten. Vieles hat sich zum
Glück wieder gebessert, aber bis heute sieht Milli schlechter und
sendet offenbar andere Signale als früher.
Das Problem: Die Herde versteht sie nicht mehr richtig. Damit
Milli nicht zu grob behandelt wird, lebt sie derzeit von den
anderen getrennt – in Sichtweite, aber hinter einem Zaun. Claudi
spricht mit Milli darüber, wie sie selbst ihre neue Situation
erlebt, und mit Leitziege Emma, die plötzlich vor einer Schwester
steht, die noch dieselbe ist und doch irgendwie anders. Eine
berührende Kommunikation darüber, wie man mit Veränderung umgeht,
warum Missverständnisse nicht nur unter Menschen vorkommen und
wie Verständigung im besten Fall den Weg zurück in die
Gemeinschaft ebnen kann.
Außerdem sprechen Claudi und Anja mit Hauke, einem neunjährigen
Hörerhund, für den Autofahrten bisher vor allem Stress bedeuten.
Schon nach kurzer Zeit wird er unruhig, jault und gerät sichtlich
in Not, obwohl die Fahrt meist zu etwas Schönem führt, etwa in
den Wald oder in die Ferienwohnung. In der Kommunikation wird
buchstäblich spürbar, dass hinter diesem Verhalten keine bloße
Aufregung steckt, sondern ganz reales körperliches Unwohlsein.
Hauke sendet Claudi seine Reiseübelkeit so deutlich und
plastisch, dass ihr während des Gesprächs selbst kotzübel wird.
Und auch hier zeigt sich, wie unmittelbar Tierkommunikation
helfen kann: Haukes Mensch Tim hat bereits zurückgemeldet, dass
sich durch die neuen Erkenntnisse sehr schnell etwas zum Besseren
verändert hat.
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