SO GEHT AMBULANT
Klartext für Entscheider und Praktiker im Gesundheitswesen: Echte Lösungen, neue Perspektiven und konkrete Erfahrungen zur ambulanten Versorgung.
Podcaster
Episoden
20.02.2026
1 Stunde 5 Minuten
Sanierung über reines Sparen verschiebt das Problem. Und
Ambulantisierung ohne klare Pfade und finanzielle Leitplanken ist
der schnellste Weg zu Doppelstrukturen. In dieser Dreierfolge
beantworten wir 10 Geschäftsführerfragen - aus Sanierung,
Klinikbetrieb und ambulanter Betreiberpraxis. - Erste 100 Tage:
Liquidität, Abschlussfähigkeit, Steuerungsroutine - Kostenfresser:
Personalquote, Speiseversorgung, Sachkosten, Einkauf - OP-Leistung:
Start 1. Schnitt, Wechsel, AEMP/Material, Tagessteuerung -
Zentral-OP ambulant-ready: Zufluss, Schleusen, Fast-Track,
Nachsorge - Struktur: AOP-Zentrum vs Integration, Leistungsprofil,
Zentren ohne Grundbetrieb zu killen Keine Theorie – sondern
Klartext. Verständlich, relevant, umsetzbar. 00:00 Ambulantisierung
parallel zur Sanierung: Warum „weiter wie früher“ Geld verbrennt
03:10 Frank Löscher: Ernst & Young, Artemed Klinikgruppe, heute
Sanierung bei der Oberender AG 09:40 Stabilisieren in 100 Tagen:
Liquidität sichern, Abschlussfähigkeit herstellen,
Steuerungsroutine aufsetzen 18:30 Kostenfresser im Haus:
Personalquote, BKT, medizinische Sachkosten, Einkauf und
Standardisierung 29:10 Zentral-OP ambulant-fähig machen:
Hybrid-DRGs, AOP-Katalog, Patientenzufluss, Trennung der Wege 40:20
OP trotz Auslastung nicht wirtschaftlich: wo Zeit wirklich verloren
geht und wie du den Tag steuerst 50:30 AOP-Zentrum oder
Integration? Leistungsprofil in der Region, Zentren aufbauen ohne
den Grundbetrieb zu gefährden Links zur Episode: LinkedIn:
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18.12.2025
52 Minuten
Hybrid-DRG und AOP werden zunehmen – ob man will oder nicht. Die
Frage ist: Organisiert man sie als "Rest" oder als sauberen
Prozess? • Warum die Sektorengrenze jeden OP-Prozess verzerrt •
Standardisierbar vs. nicht standardisierbar: das bessere Zielbild •
Technik, Räume oder Prozesse? Die Prioritäten-Logik •
OP-Kennzahlen, die wirklich steuern: OP-Minute, Schnittnahtzeit,
Wechselzeiten • Beispielprojekt: was Umsetzung wirklich braucht •
OP-Zentrum planen: drei Fragen, bevor man betoniert • OP-Statut vs.
OP-Alltag: Durchsetzung statt Papier „Keine Theorie – sondern
Klartext. Verständlich, relevant, umsetzbar.“ 00:00 —
Sektorengrenze: Die Mauer muss weg 02:02 — Bild vom OP-System:
Einstieg in den Fragenkatalog 15:41 — AOP/Hybrid-DRG: Der größte
Denkfehler in Krankenhäusern 23:16 — OP-Steuerung: Warum OP-Zahl
nichts sagt und OP-Minuten zählen 25:18 — Projekte & Umsetzung:
Was in Paderborn den Unterschied gemacht hat 34:46 — OP-Manager
& OP-Statut: Führung im Tagesgeschäft statt Papierlogik 49:49 —
Blick nach vorn: Primärversorgung, Preiswahrheit, Zielbild Links
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06.12.2025
1 Stunde 15 Minuten
KV RLP-Vorstandsvize Dr. med. Andreas Bartels zeigt, wie
Ambulantisierung, Honorare und Klinik-Kooperationen für Praxen
wirklich funktionieren. Hybrid-DRG, unterfinanzierte Eingriffe und
eine alternde Ärzteschaft: Die Ambulantisierung entscheidet, ob
Praxen investieren, verkaufen oder schließen. KV RLP-Vorstandsvize
Dr. med. Andreas Bartels spricht mit Philipp Henßler und Jascha
Rinke über ambulante OP-Prozesse, faire Vergütung und die Rolle der
Hybrid-DRG, über Entbudgetierung, Demografie und
Klinik-Kooperationen, über ein Tool zur Hybrid-DRG-Abrechnung,
mobile Arztpraxis und ASV als Brückenmodelle, über Physician
Assistants, Community Health Nurses, Nachwuchsgewinnung und
digitale Tools, die im Alltag wirklich Zeit sparen. Keine Theorie –
sondern Klartext. Verständlich, relevant, umsetzbar. 00:00 –
Lagebild und Einstieg in den Klartext 60 Prozent Hausärzte ohne
Nachfolge, Rolle der KV, warum Ambulantisierung jetzt Weichen
stellt. 02:00 – Vom Praxiskliniker zum KV-Vorstand Werdegang von
Andreas Bartels, Erfahrungen aus der Tagesklinik und Blick auf
ambulante OPs als Versorgungsmodell. 05:00 – Ambulante OPs,
EBM-Desaster und Hybrid-DRG Unterfinanzierte Eingriffe, Sachkosten,
neue AOP-Leistungen, Chancen und Grenzen der Hybrid-DRG für Praxen
und Klinikkooperationen. 18:30 – Ambulante Zentren, Sektorengrenzen
und Finanzierung Warum Praxiskliniken, Primärversorgungszentren und
INZ oft an Regeln scheitern und was ein Systembruch bei der
Finanzierung ändern würde. 29:30 – WebA, Abrechnung und Liquidität
für Operateure Wie die KV mit WebA Hybrid-DRG und ASV abrechnet,
Honorarflüsse stabilisiert und Bürokratie für Operateure reduziert.
34:30 – Entbudgetierung, Hausärzte und demografischer Druck Was
wirklich entbudgetiert ist, wo Hausärzte verlieren, warum
Sonografie und Schmerztherapie wackeln und wie die Demografie alles
verschärft. 38:30 – Physician Assistants, Netze und neue
Versorgungsmodelle Erwartungen an PAs und Community Health Nurses,
regionale Netze, Grenzen der Delegation und warum nicht jede neue
Rolle automatisch entlastet. 52:00 – Mobile Arztpraxis, ASV,
Digitalisierung und Ausblick Mobile Versorgung im ländlichen Raum,
bürokratische ASV-Wirklichkeit, digitale Vorbilder aus Estland und
Bartels’ Prioritäten bis 2027. Links zur Episode: LinkedIn:
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17.11.2025
1 Stunde 8 Minuten
Ambulante Chirurgie ist mehr als das Weglassen einer Nacht – und
sie wird in Deutschland systematisch unterfinanziert.
Sportorthopäde, OP-Zentrumsbetreiber und 1. Vorsitzender des
Berufsverbands für Arthroskopie Ralf Müller-Rath erklärt Jascha
Rinke, warum der EBM auf Daten aus den 90ern basiert, wieso
Hybrid-DRG zwei Dumping-Systeme verbindet und wie OP-Zentren
trotzdem überleben: Mischkalkulation, Prozessverdichtung, klare
Teamstrukturen. Wir sprechen über Fehlanreize, politische Eingriffe
in die Selbstverwaltung und darüber, wie ambulante OP-Zentren 2030
für Patienten und Betreiber wirklich aussehen können. Keine Theorie
– sondern Klartext. Verständlich, relevant, umsetzbar. 04:30 – Vom
Oberarzt zur eigenen Praxisklinik Ralf über seinen Weg in die
Selbstständigkeit, Pionierarbeit im Ambulatorium und den Aufbau
praxisklinischer Strukturen. 12:10 – Geschäftsmodell ambulantes
OP-Zentrum in der Realität Mischkalkulation aus EBM, GOÄ,
Selektivverträgen und Kooperationen – und warum EBM allein nicht
trägt. 20:45 – Wie EBM wirklich funktioniert AL und TL,
90er-Jahre-Daten, fehlerhafte OP-Modelle und verpasste
EBM-Reformen. 33:00 – Hybrid-DRG im Stresstest Handwerkliche
Fehler, Dumping-Effekte, fehlende Datenbasis und völlige
Intransparenz in der Kalkulation. 45:20 – Wie Praxiskliniken
trotzdem überleben Standort, Menge, Teamqualität, Verdichtung der
Prozesse – und die Grenzen dieser Strategie. 57:10 – Ambulantes
Operieren 2030 Zentrumsbildung, Nachwuchsmangel und welche Rolle
spezialisierte OP-Zentren künftig spielen. Links zur Episode:
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27.10.2025
1 Stunde 4 Minuten
„Wollt ihr nur Rendite abgreifen?“ – diese Frage beantwortet
Benedikt Porten klar: Ziel ist, Ambulantisierung möglich zu machen
und stabil zu betreiben. Die Anästhesie führt das OP-Zentrum,
Operateure sind Kunden, die Klinik kooperiert – der Investor
finanziert die Infrastruktur. Wir sprechen über Auslastung statt
Budgets, OP-Slots und Services, faire Umlagen, Verträge und
verlässliche Planbarkeit. Dazu: Nachfolge-Modelle,
Spezialisierung/Cluster, Krankenhaus-Partnerschaften und Hybrid-DRG
als Treiber. Keine Theorie – sondern Klartext. Verständlich,
relevant, umsetzbar. Shownotes 01:37 – Werdegang & Setup:
Anästhesie im Zentrum, vier Standbeine, Operateure als Kunden 04:29
– Dienstleister-Logik: Auslastung, schnelle Wechselzeiten,
Spezialisierung/Cluster 20:55 – Klinik-Kooperationen: anderes
Mindset, Auslastung statt Budgets, Sicherheit nötig 28:02 –
Abrechnung & Umlage: Anästhesie rechnet selbst, Infrastruktur
als Service 31:19 – Vergütung fair teilen: Transparenz, Preislogik,
Vollsortimenter vs. schlankes Modell 50:17 – Verträge &
Auswahl: Indikationen, Verlässlichkeit, Planbarkeit der Slots Links
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Über diesen Podcast
„So geht ambulant" – der Podcast im Gesundheitswesen, in dem
Praktiker zeigen, wie ambulante Versorgung wirklich funktioniert.
Dieser Podcast richtet sich an Entscheider, Praktiker und Umsetzer
im Gesundheitswesen – insbesondere an Klinikmanager,
niedergelassene Ärzte, MVZ-Leitungen, Praxisinhaber, Pflegekräfte,
Investoren und Nachwuchs. In Gesprächen mit Menschen, die ambulante
Versorgung seit Jahren erfolgreich gestalten, zeigen Philipp
Henßler und Jascha Rinke, wie Lösungen in der Praxis aussehen – mit
Klartext und Haltung. Verständlich, relevant, umsetzbar. Ob es um
Vergütung, Versorgungspfade, Betriebskonzepte, Ambulantisierung,
Krankenhausstrategie oder gesetzliche Rahmenbedingungen geht –
dieser Podcast ist Bühne und Toolbox für alle, die ambulante
Versorgung ernst nehmen. "So geht ambulant" ist eine Initiative der
RINKE+HENSSLER GmbH – für alle, die ambulante Versorgung
weiterdenken und umsetzen wollen.
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