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Episoden

1 Stunde 39 Minuten
Sparen ist keine Reform. 1,5 Mrd. Euro pro Tag fließen in ein System, das die moderne Medizin längst überholt hat. Prof. Heinz Lohmann hat Krankenhäuser geplant, mit dem LBK Hamburg eines der größten Klinikunternehmen Deutschlands geführt und den Begriff Gesundheitswirtschaft geprägt, als er noch Provokation war – er ordnet die Reformlage aus sechs Jahrzehnten Erfahrung ein. Minimalinvasive Chirurgie, invasive Kardiologie und moderne Diagnostik haben die Trennung „schwer krank = stationär, leicht krank = ambulant" aufgelöst. Finanzierung, Planung und Regulatorik hängen hinterher. Und der Deckel auf ambulante Operationen im GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz bremst ausgerechnet den Bereich, der wachsen müsste. In dieser Folge sprechen wir über: - „Der Rasenmäher ist der legitime Erbe der Gießkanne" – warum Sparen keine Reform ist - Vom Kaufhaus über das Einkaufszentrum in die Wohnung: die Analogie für den Umbau der Kliniklandschaft - „Ein Haus für Kranke, ob liegend oder stehend" – warum der Begriff Krankenhaus bleiben darf - Warum die meisten Pflegeheim-Mitarbeiter selbst nie ins Pflegeheim wollen – und was das über Patientenorientierung sagt - LBK Hamburg: 75 % gegen Privatisierung und trotzdem umgesetzt - Pflegepersonaluntergrenzen: warum sie die Pflege von der Digitalisierung abhängen - Vorhaltefinanzierung als Rückfall ins Selbstkostendeckungsprinzip Keine Theorie – sondern Klartext. Verständlich, relevant, umsetzbar. KAPITEL 00:00 – Einstieg & Gast-Vorstellung 03:00 – Vom Wiederaufbau in Emden in den öffentlichen Dienst 08:00 – 1,5 Mrd. pro Tag: „Mit der einen Hand helft ihr, mit der anderen kassiert ihr" 14:00 – Die Medizin ist weiter als ihr System 20:00 – Vom Kaufhaus zum Einkaufszentrum – und weiter in die Wohnung 26:00 – Rasenmäher statt Reform – und warum das Krankenhaus ein Haus für Kranke bleibt 33:00 – Das Krankenhaus der Zukunft: Plattform, Kontinuum, Befugnis für die Pflege 40:00 – Warum Pflegeheim-Mitarbeiter nie ins Pflegeheim wollen 44:00 – LBK-Privatisierung, Volksentscheid und Milliarden für Prävention 50:00 – Entökonomisierung, AOP-Deckel, drei Thesen und der Satz für Montagmorgen LINKS LinkedIn: https://linkedin.com/company/sogehtambulant Spotify: https://open.spotify.com/show/7bkx0YMwlxPw1Cv9obyTEp Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/so-geht-ambulant/id1812622672 Website: sogehtambulant.de Kontakt: podcast@sogehtambulant.de
60 Minuten
In dieser Jubiläumsfolge sprechen Philipp Henßler und Jascha Rinke ohne Gast - dafür mit Blick hinter die Kulissen und auf ein Jahr SO GEHT AMBULANT. Als der Podcast im April 2025 startete, war Ambulantisierung ein Thema für Vorreiter. Heute spüren Hybrid-DRGs, AOP-Katalog und das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz jeder Klinik und jeder Praxis nach. Zeit für eine Bilanz: Was hat sich bestätigt, wo haben wir unsere Meinung geändert - und was kommt in Jahr 2? In dieser Folge sprechen wir über: - Backstage: warum Folge 1 zweimal aufgenommen wurde - und was ein Glas Weißwein damit zu tun hat - Die Zahlen: über 6.000 YouTube-Abonnenten, 77.000 Aufrufe für die Kardiologie-Folge, fast eine halbe Million gesamt - Der Ritt durch 18 Folgen: vom OP-Zentrum im Wohnzimmer bis zur ambulanten Reha - Standardisierbar vs. komplex: die 2 Gates, die über den Fast-Track-Pfad entscheiden - Warum Physician Assistants weiter zu den unterschätzten Potenzialen im System gehören - Das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz als Zeitenwende: entschieden wird künftig nach Kassenlage - Ausblick Jahr 2: Gesetzes-Special, APN-Folge und eure Gästewünsche Keine Theorie – sondern Klartext. Verständlich, relevant, umsetzbar. LINKS LinkedIn: https://linkedin.com/company/sogehtambulant Spotify: https://open.spotify.com/show/7bkx0YMwlxPw1Cv9obyTEp Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/so-geht-ambulant/id1812622672 Website: sogehtambulant.de Kontakt: podcast@sogehtambulant.de
1 Stunde 35 Minuten
40% der Reha-Patienten würden von einer Nachsorge profitieren, analog erreicht sie kaum jemanden. Hier siehst du, wie sich genau diese Lücke schließen lässt. Prof. Dr. Marc Baenkler, CEO Deutschland der MEDIAN Unternehmensgruppe, und Sven Schunter, stell. Geschäftsbereichsleiter Digital Health und zusammen mit Judith Dittmer, Geschäftsbereichsleiterin Digital Health Geschäftsführer der MEDIAN ReHealth GmbH, zeigen, wie sie ambulante Reha beim größten Reha-Anbieter Deutschlands konkret umsetzen. Die Krankenhausreform drückt auf die Verweildauern, Reha rückt näher an die Akutversorgung. Gleichzeitig warten Patienten in Deutschland oft bis zu einem Jahr auf einen Reha-Platz und acht bis neun Monate auf einen Psychotherapieplatz. Genau hier setzt das Digitale Gesundheitszentrum an: heute aus der Reha entlassen, morgen in der Nachsorge. In dieser Folge sprechen wir über: - Warum die richtige Frage „Was muss noch stationär sein?" lautet und was das im Alltag ändert - Warum ambulante Reha vollwertig ist: dieselben Qualitätsstandards wie stationär - Warum der stationäre Bedarf trotzdem steigt: Multimorbidität, Alter, zerfallende Familienstrukturen - Wo die Patient Journey heute bricht und wie man die Übergänge schließt - Better-in-Better-out: Wie man mit Reha vor der OP das Outcome verbessert - Wie digitale Nachsorge die Reichweite von unter 10% auf fast 40% hebt - Welche Vertragslogiken Transformation ermöglichen und warum Ergebnisqualität der Hebel ist Keine Theorie – sondern Klartext. Verständlich, relevant, umsetzbar. LINKS LinkedIn: https://linkedin.com/company/sogehtambulant Spotify: https://open.spotify.com/show/7bkx0YMwlxPw1Cv9obyTEp Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/so-geht-ambulant/id1812622672 Website: sogehtambulant.de Kontakt: podcast@sogehtambulant.de
1 Stunde 12 Minuten
Ambulant operieren ist in vielen Spitälern ein Verlustgeschäft – und trotzdem schreibt die Politik es vor. Wie geht ein Regionalspital damit um? Dr. med. Andreas Gattiker ist CEO und Spitaldirektor der Spitäler Schaffhausen – Arzt, langjähriger Spitalmanager und jemand, der Versorgung konsequent aus operativer Verantwortung heraus denkt. In der Schweiz verschiebt sich die Versorgung gerade massiv: „Ambulant vor Stationär" (AvS) ist seit 2023 für 18 Eingriffsgruppen Pflicht, TARDOC hat zum 1.1.2026 den alten TARMED abgelöst, und ab 2028 soll EFAS die Finanzierung von ambulant und stationär angleichen. Was davon im Spitalalltag wirklich ankommt – und was nur Druck erzeugt – zeigt diese erste Schweiz-Folge ganz konkret. In dieser Folge sprechen wir über: - Warum die Medizin per se immer weniger invasiv wird – und was das für die Ambulantisierung heißt - Wieso ambulantes Operieren strukturell defizitär ist und über den stationären Bereich quersubventioniert wird, wenn die Prozesse nicht angepasst werden - Wie ein kleines Haus über Kooperationen Spezialisten teilt statt sie selbst vorzuhalten („Coopetition") - Was TARDOC, AvS und EFAS operativ verändern – und wo die Tarife weiter unterfinanziert sind - Warum Kultur den Laden zusammenhält, nicht Struktur oder Prozesse - Wie ein flexibler Spitalneubau auf kürzere Aufenthalte und mehr ambulante Ströme ausgelegt wird Keine Theorie – sondern Klartext. Verständlich, relevant, umsetzbar. KAPITEL 00:00 – Einstieg & Gast-Vorstellung 02:30 – Vom Krankenbett über Wetzikon und Obwalden nach Schaffhausen 07:00 – Warum Kultur ein Haus zusammenhält – nicht die Struktur 12:00 – Was ein Regionalspital ambulant heute wirklich leistet 17:30 – Warum die Medizin immer weniger invasiv wird 22:00 – Coopetition: Spezialisten teilen statt selbst vorhalten 27:30 – Wo ambulant defizitär ist – und warum man es trotzdem macht 33:00 – Das Krankenversicherungssystem der Schweiz kurz erklärt 38:00 – Brüche zwischen Notfall, Reha, Psychiatrie und Hospital at Home 43:00 – TARDOC, AVOS und EFAS: Fortschritt oder neue Komplexität? 49:00 – Neubau: flexibel für eine Versorgung, die sich jährlich ändert 54:00 – Regionalspital 2030 & der Wunsch an die Politik LINKS LinkedIn: https://linkedin.com/company/sogehtambulant Spotify: https://open.spotify.com/show/7bkx0YMwlxPw1Cv9obyTEp Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/so-geht-ambulant/id1812622672 Website: sogehtambulant.de Kontakt: podcast@sogehtambulant.de
2 Stunden 4 Minuten
Nur 15 % der Praxen nutzen KI – aber 80 % planen es. Was hält sie auf? Und was passiert, wenn eine KI 170.000 Anrufe übernimmt, EKGs per Klick befundet und Prozesse automatisiert, für die heute drei Leute zuständig sind? Arne Westphal, ehemals Senior Vice President bei CGM, heute Head of AI bei Dr. Sandrock & Partner, und Maximilian Huber, Lead-Entwickler der für sie selbst intern entwickelten KI-Plattform heydok, zeigen, wie die größte kardiologische partnerschaftliche Praxisgruppe Deutschlands (33 Standorte, 400.000+ Fälle/Jahr) den digitalen Umbau konkret umsetzt. Wer Dr. med. Markus Sandrocks ärztliche Perspektive hören will: Folge 14. Heute geht es um die Technik dahinter – und um die Frage, was jede Praxis davon lernen kann. In dieser Folge sprechen wir über: Warum die großen Praxissoftware-Anbieter das KI-Problem bisher nicht gelöst haben Wie die KI-Telefonassistentin „Frau Schneider" arbeitet – live demonstriert mit Terminbuchung und Rezeptanfrage Was eine digitale Assistenzplattform von einem KI-Anrufbeantworter unterscheidet EKG-Befundung per Klick: 70 % Genauigkeit bei der Vorhersage einer Interventionspflicht – aus dem Ruhe-EKG Vibe Coding und MCP: Warum Praxen eigene Tools in Tagen statt Monaten bauen können Drei Thesen zur modernen Praxis 2029 – und was das für MFAs, Ärzte und Patienten bedeutet Keine Theorie – sondern Klartext. Verständlich, relevant, umsetzbar. LINKS LinkedIn: / sogehtambulant Spotify: https://open.spotify.com/show/7bkx0YM... Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast... Website: sogehtambulant.de Kontakt: podcast@sogehtambulant.de
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Über diesen Podcast

„So geht ambulant" – der Podcast im Gesundheitswesen, in dem Praktiker zeigen, wie ambulante Versorgung wirklich funktioniert. Dieser Podcast richtet sich an Entscheider, Praktiker und Umsetzer im Gesundheitswesen – insbesondere an Klinikmanager, niedergelassene Ärzte, MVZ-Leitungen, Praxisinhaber, Pflegekräfte, Investoren und Nachwuchs. In Gesprächen mit Menschen, die ambulante Versorgung seit Jahren erfolgreich gestalten, zeigen Philipp Henßler und Jascha Rinke, wie Lösungen in der Praxis aussehen – mit Klartext und Haltung. Verständlich, relevant, umsetzbar. Ob es um Vergütung, Versorgungspfade, Betriebskonzepte, Ambulantisierung, Krankenhausstrategie oder gesetzliche Rahmenbedingungen geht – dieser Podcast ist Bühne und Toolbox für alle, die ambulante Versorgung ernst nehmen. "So geht ambulant" ist eine Initiative der RINKE+HENSSLER GmbH – für alle, die ambulante Versorgung weiterdenken und umsetzen wollen.
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„SO GEHT AMBULANT“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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