Podcaster
Episoden
18.06.2026
1 Stunde 16 Minuten
Veränderung ja - aber bitte ohne echte Veränderung?
Gemeinsam mit Jens Hartmann, Projektleiter Organisationsentwicklung der Justiz Mecklenburg-Vorpommern, sprechen wir über die Frage, wie Veränderungsprozesse in Organisationen zuverlässig misslingen. Etwa dann, wenn neue Ideen auf ohnehin schon überlastete Systeme treffen, wenn echte Beteiligung ausbleibt und die gelebte Kultur jeden noch so guten Plan einfach auffrisst.
Zum Glück bleiben wir nicht beim Scheitern. Wir sprechen darüber, was Organisationen brauchen, damit Veränderung tatsächlich gelingt, wie Wandel unter realen Bedingungen überhaupt in Bewegung kommt und warum die Geschichten, die wir uns über Veränderung erzählen, oft wirkmächtiger sind als jedes Konzept.
Mehr zu Jens findest du hier:
https://www.linkedin.com/in/jens-hartmann-a78229205
https://www.jenshartmann.dev
Ihr habt Feedback, Fragen, Anregungen? Schreibt sie uns gerne in die Kommentare oder per Mail.
Du findest uns hier:
https://linktr.ee/robeundrevolte
Gemeinsam mit Jens Hartmann, Projektleiter Organisationsentwicklung der Justiz Mecklenburg-Vorpommern, sprechen wir über die Frage, wie Veränderungsprozesse in Organisationen zuverlässig misslingen. Etwa dann, wenn neue Ideen auf ohnehin schon überlastete Systeme treffen, wenn echte Beteiligung ausbleibt und die gelebte Kultur jeden noch so guten Plan einfach auffrisst.
Zum Glück bleiben wir nicht beim Scheitern. Wir sprechen darüber, was Organisationen brauchen, damit Veränderung tatsächlich gelingt, wie Wandel unter realen Bedingungen überhaupt in Bewegung kommt und warum die Geschichten, die wir uns über Veränderung erzählen, oft wirkmächtiger sind als jedes Konzept.
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04.06.2026
47 Minuten
Neues Format, neuer Takt: In "3 Impulse für..." sprechen wir diesmal über etwas, das viele Jurist:innen bestens kennen : Stress ️
Keine klassische Interviewfolge, dafür drei hilfreiche Impulse, ehrliche Einordnungen und konkrete Tipps für alle, die zwischen Fristen, Mandaten, Erwartungsdruck und dem eigenen Anspruch manchmal vergessen, dass sie auch noch ein Nervensystem haben.
Kurz (... da arbeiten wir noch dran ), klar und mit Augenzwinkern. Für mehr Überblick im Kopf und weniger Hamsterrad im Alltag.
Diese Folge ist unser friendly reminder, dass Daueranspannung kein Qualitätsmerkmal ist.
Wie immer freuen wir uns über Feedback und Anregungen!
Mehr von uns gibt es hier: https://linktr.ee/robeundrevolte
Keine klassische Interviewfolge, dafür drei hilfreiche Impulse, ehrliche Einordnungen und konkrete Tipps für alle, die zwischen Fristen, Mandaten, Erwartungsdruck und dem eigenen Anspruch manchmal vergessen, dass sie auch noch ein Nervensystem haben.
Kurz (... da arbeiten wir noch dran ), klar und mit Augenzwinkern. Für mehr Überblick im Kopf und weniger Hamsterrad im Alltag.
Diese Folge ist unser friendly reminder, dass Daueranspannung kein Qualitätsmerkmal ist.
Wie immer freuen wir uns über Feedback und Anregungen!
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21.05.2026
1 Stunde 4 Minuten
Unser heutiger Gast ist Dr. Marc Petit:
Marc ist Vorsitzender Richter am Landgericht Lübeck, Mitglied des Schleswig-Holsteinischen Landesverfassungsgerichts, Leiter der zentralen Online-Redaktion der Justiz Schlewig-Holsteins und Mitglied im Sprecherrat der Neue Richter:innenvereinigung (NRV).
Mit Marc sprechen wir über eines unserer absoluten Herzensthemen:Wie lassen sich in großen Organisationen wie der Justiz Veränderungen anstoßen — und tatsächlich umsetzen?
Marc berichtet von Projekten in der Justiz Schleswig-Holsteins, die im Ergebnis zu mehr Kontakt der Justiz mit der „Außenwelt“ geführt haben.
Er hat die Social-Media-Präsenz der Justiz in Schleswig-Holstein initiiert und gemeinsam mit seinem Team von Grund auf aufgebaut. Natürlich interessiert uns, wie diese Idee entstanden ist und wie es inzwischen läuft. Und, noch spannender: Wen und was brauchte es, um aus dieser Idee ein erfolgreiches Projekt zu machen?
Außerdem geht es um ein weiteres innovatives Projekt: Feedback für Richter:innen — von außen!
Wir finden ja, dass es die Möglichkeit, sich als Richter:in in einem geeigneten Verfahren Rückmeldungen von den Parteien einzuholen, flächendeckend geben sollte.
Was meinst du dazu? Lass es uns gerne in den Kommentaren wissen.
Die Justiz in Schleswig-Holstein findest du hier
https://www.schleswig-holstein.de/DE/justiz
und hier: https://www.instagram.com/gerichtesh/
Und mehr über uns gibt es hier:
https://linktr.ee/robeundrevolte
Marc ist Vorsitzender Richter am Landgericht Lübeck, Mitglied des Schleswig-Holsteinischen Landesverfassungsgerichts, Leiter der zentralen Online-Redaktion der Justiz Schlewig-Holsteins und Mitglied im Sprecherrat der Neue Richter:innenvereinigung (NRV).
Mit Marc sprechen wir über eines unserer absoluten Herzensthemen:Wie lassen sich in großen Organisationen wie der Justiz Veränderungen anstoßen — und tatsächlich umsetzen?
Marc berichtet von Projekten in der Justiz Schleswig-Holsteins, die im Ergebnis zu mehr Kontakt der Justiz mit der „Außenwelt“ geführt haben.
Er hat die Social-Media-Präsenz der Justiz in Schleswig-Holstein initiiert und gemeinsam mit seinem Team von Grund auf aufgebaut. Natürlich interessiert uns, wie diese Idee entstanden ist und wie es inzwischen läuft. Und, noch spannender: Wen und was brauchte es, um aus dieser Idee ein erfolgreiches Projekt zu machen?
Außerdem geht es um ein weiteres innovatives Projekt: Feedback für Richter:innen — von außen!
Wir finden ja, dass es die Möglichkeit, sich als Richter:in in einem geeigneten Verfahren Rückmeldungen von den Parteien einzuholen, flächendeckend geben sollte.
Was meinst du dazu? Lass es uns gerne in den Kommentaren wissen.
Die Justiz in Schleswig-Holstein findest du hier
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und hier: https://www.instagram.com/gerichtesh/
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07.05.2026
1 Stunde 5 Minuten
S2 Folge 3 von ROBE & REVOLTE ️
Zu Gast ist Ingo Behrens – Präsident des Verwaltungsgerichts Hannover.
Wir sprechen mit Ingo darüber, wie Organisationen mit den vielfältigen Veränderungen unserer Zeit umgehen können.
Ausgangspunkt vieler Veränderungen am VG Hannover war die Corona-Pandemie. Plötzlich musste vieles gehen, was vorher (scheinbar) unmöglich war. Und genau daraus ist eine wichtige Erfahrung erwachsen: Veränderung kann gelingen.
Wir sprechen darüber, – warum es manchmal hilfreicher ist, (nur) zu fragen: „Steht eigentlich etwas elementar dagegen?“, statt jedes noch so kleine Risiko vorab zu analysieren, – weshalb Vertrauen, Selbstwirksamkeit und Hierarchieabbau entscheidend sind, – wie selbstorganisierte Teams, Desk Sharing und digitale Zusammenarbeit an einem Gericht funktionieren können, – warum das VG Hannover auf Instagram aktiv ist, – was das mit generationsübergreifender Zusammenarbeit zu tun hat, – weshalb Veränderung nicht bedeutet, dass immer alles glatt läuft, – und welche Chancen KI der Justiz möglicherweise bieten kann.
Eine Folge über den Mut, einfach mal zu machen. Und über die Frage, wie Organisationen vor die Linie kommen können, statt nur auf Veränderungen zu reagieren.
Das VG Hannover findest du hier: https://www.verwaltungsgericht-hannover.niedersachsen.de/startseite/
Den Instagram-Account des VG Hannover findest du hier: https://www.instagram.com/verwaltungsgericht.hannover
Und mehr über uns gibt es hier:
https://linktr.ee/robeundrevolte
Zu Gast ist Ingo Behrens – Präsident des Verwaltungsgerichts Hannover.
Wir sprechen mit Ingo darüber, wie Organisationen mit den vielfältigen Veränderungen unserer Zeit umgehen können.
Ausgangspunkt vieler Veränderungen am VG Hannover war die Corona-Pandemie. Plötzlich musste vieles gehen, was vorher (scheinbar) unmöglich war. Und genau daraus ist eine wichtige Erfahrung erwachsen: Veränderung kann gelingen.
Wir sprechen darüber, – warum es manchmal hilfreicher ist, (nur) zu fragen: „Steht eigentlich etwas elementar dagegen?“, statt jedes noch so kleine Risiko vorab zu analysieren, – weshalb Vertrauen, Selbstwirksamkeit und Hierarchieabbau entscheidend sind, – wie selbstorganisierte Teams, Desk Sharing und digitale Zusammenarbeit an einem Gericht funktionieren können, – warum das VG Hannover auf Instagram aktiv ist, – was das mit generationsübergreifender Zusammenarbeit zu tun hat, – weshalb Veränderung nicht bedeutet, dass immer alles glatt läuft, – und welche Chancen KI der Justiz möglicherweise bieten kann.
Eine Folge über den Mut, einfach mal zu machen. Und über die Frage, wie Organisationen vor die Linie kommen können, statt nur auf Veränderungen zu reagieren.
Das VG Hannover findest du hier: https://www.verwaltungsgericht-hannover.niedersachsen.de/startseite/
Den Instagram-Account des VG Hannover findest du hier: https://www.instagram.com/verwaltungsgericht.hannover
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23.04.2026
1 Stunde 6 Minuten
Sina Dörr gehört zu den prägenden Stimmen, wenn es um die digitale Zukunft der Justiz geht. Ihre praktischen Erfahrungen sind vielfältig: Sie ist als Richterin am Oberlandesgericht Köln tätig und hat in ihrer Laufbahn u.a. die gerichtsinterne Organisation eines Landgerichts geleitet, als Referentin im Bereich Legal Tech und Zugang zum Recht im Bundesministerium der Justiz gearbeitet und den Think Thank Legal Tech für die Justiz NRW aufgebaut und geleitet.
Wir sprechen mit Sina darüber, was passiert, wenn ein auf Stabilität angelegtes System wie die Justiz und eine sich rasant verändernde Außenwelt aufeinander treffen.
Die Anforderungen an die Rechtsprechungsarbeit steigen: Es geht um neue Kommunikationsgewohnheiten, Massenverfahren, zunehmende Komplexität und wachsende Datenmengen. Damit Gerichte – auch in Zeiten von Pensionierungswellen und Fachkräftemangel – nicht regelrecht lahmgelegt werden, braucht es mehr Tempo bei der Digitalisierung.
Gleichzeitig stellen sich weitere Fragen: Wie kann die Justiz mehr Menschen einen besseren Zugang zum Recht ermöglichen? Wie kann die Gewaltenteilung in Zeiten der digitalen Transformation sichergestellt werden? Wie bleibt die Justiz resilient und unabhängig?
Sich diesen Fragen zu stellen und die Digitalisierung in der Justiz voranzubringen, ist laut Sina ein "Vollkontaktsport", für Organisationen und für den Einzelnen. Und der erfordert auch den Mut zur kritischen Selbstreflexion: Was ist eigentlich unsere Aufgabe? Welche Werte leiten uns (wirklich)? Brauchen wir automatisierte Entscheidungen? Wer eignet sich für verwaltungsinterne Führungs- und Managementaufgaben und woran machen wir das fest? Wer entscheidet darüber, ob und welche Tools und Instrumente angeschafft werden und welche Kriterien liegen dieser Entscheidung zugrunde?
Geht es "nur" um Digitalisierungsprojekte oder müssen Kultur und Haltung gleich mit auf den Prüfstand?
Eine Folge über den Zustand der Justiz im Wandel. Wir freuen uns, wenn du reinhörst!
Mehr zu Sina erfährst du hier:
https://www.linkedin.com/in/sina-dörr-48a4211a6/
Das von Sina und Thomas Riehm herausgegebene Buch "Digitalisierung und Zivilverfahren" findest du hier:
https://www.degruyterbrill.com/de/document/doi/10.1515/9783111546018/html?srsltid=AfmBOornbFwFk2vNeSSdFrd7MAquxRlhbu0fARyQfVytv5-FsWVGs0F0
Und mehr über uns erfährst du hier: https://linktr.ee/robeundrevolte
Wir sprechen mit Sina darüber, was passiert, wenn ein auf Stabilität angelegtes System wie die Justiz und eine sich rasant verändernde Außenwelt aufeinander treffen.
Die Anforderungen an die Rechtsprechungsarbeit steigen: Es geht um neue Kommunikationsgewohnheiten, Massenverfahren, zunehmende Komplexität und wachsende Datenmengen. Damit Gerichte – auch in Zeiten von Pensionierungswellen und Fachkräftemangel – nicht regelrecht lahmgelegt werden, braucht es mehr Tempo bei der Digitalisierung.
Gleichzeitig stellen sich weitere Fragen: Wie kann die Justiz mehr Menschen einen besseren Zugang zum Recht ermöglichen? Wie kann die Gewaltenteilung in Zeiten der digitalen Transformation sichergestellt werden? Wie bleibt die Justiz resilient und unabhängig?
Sich diesen Fragen zu stellen und die Digitalisierung in der Justiz voranzubringen, ist laut Sina ein "Vollkontaktsport", für Organisationen und für den Einzelnen. Und der erfordert auch den Mut zur kritischen Selbstreflexion: Was ist eigentlich unsere Aufgabe? Welche Werte leiten uns (wirklich)? Brauchen wir automatisierte Entscheidungen? Wer eignet sich für verwaltungsinterne Führungs- und Managementaufgaben und woran machen wir das fest? Wer entscheidet darüber, ob und welche Tools und Instrumente angeschafft werden und welche Kriterien liegen dieser Entscheidung zugrunde?
Geht es "nur" um Digitalisierungsprojekte oder müssen Kultur und Haltung gleich mit auf den Prüfstand?
Eine Folge über den Zustand der Justiz im Wandel. Wir freuen uns, wenn du reinhörst!
Mehr zu Sina erfährst du hier:
https://www.linkedin.com/in/sina-dörr-48a4211a6/
Das von Sina und Thomas Riehm herausgegebene Buch "Digitalisierung und Zivilverfahren" findest du hier:
https://www.degruyterbrill.com/de/document/doi/10.1515/9783111546018/html?srsltid=AfmBOornbFwFk2vNeSSdFrd7MAquxRlhbu0fARyQfVytv5-FsWVGs0F0
Und mehr über uns erfährst du hier: https://linktr.ee/robeundrevolte
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Über diesen Podcast
ROBE & REVOLTE ist der Podcast für Jurist:innen, die offen für
Veränderungen sind! Wir sind Sarah und Franziska, ehemalige
Verwaltungsrichterinnen, mittlerweile Rechtsanwältinnen und
Coaches. In unserem Podcast ROBE & REVOLTE wollen wir
Denkanstöße liefern und Gespräche führen; für und mit allen, die
die Zukunft der Juristerei mitgestalten wollen. Mit Leichtigkeit,
Humor und Tiefgang. Gemeinsam beleuchten und hinterfragen wir den
status quo. Immer mit dem Fokus, wie’s vielleicht auch anders gehen
könnte. Ganz nach dem Motto: Wenn's dir nicht gefällt, mach neu!
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