Podcaster
Episoden
25.02.2026
33 Minuten
Dr. Laura Dalhaus hat diese Folge noch während des CDU-Parteitags
aufgenommen. Denn die Unions-Arbeitnehmer drängen auf ein
zentrales Gremium für Sozialpolitik. Der Unmut wird lauter. Vom
Kanzler wird gefordert, nicht selbst ein umfassendes Konzept für
eine Sozialstaatsreform auszuarbeiten, aber mal die Vorschläge zu
koordinieren.
Die 75minütige Eröffnungsrede von Friedrich Merz sei wie der
Besuch bei einem durchschnittlichen Italiener – kann man machen,
wird aber nicht in Erinnerung bleiben.
Laura stellt klar: Wenn wir innenpolitisch nicht die Kurve
kriegen, dann brauchen wir uns um AfD, Außenpolitik und Trump gar
nicht mehr zu kümmern.
Es gab einen Antrag auf eine Zuckersteuer. Ein Bündnis aus 46
Verbänden unterstützt den Antrag, die Parteispitze bremst. Es
gibt kein logisches Argument, gegen eine Zuckersteuer zu sein.
Doch es wird jede Debatte über Steuererhöhung vermieden. Über die
Steuer könnte man 16 Milliarden Euro an Folgekosten für die
Behandlung von Übergewicht und Diabetes sparen.
Tabak- und Alkoholsteuer werden auch gefordert. Doch Gesundheit
scheint bei der Bundesregierung keinen Wert zu haben.
Die ePa soll Dreh- und Angelpunkt der Versorgung werden. Doch
Hausärzt:innen und Verbraucherschützer sind ernüchtert.
Laura regt sich sehr oft über Medisign aus. Beispielsweise wurden
die neuen Arztausweise fehl konfiguriert und jetzt wieder
zurückgerufen.
Das Geld von Spahn’s Maskendesaster könnte uns helfen. Aber das
ist weg.
Der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz Andreas Philippi
will unbedingt die Krankenhausreform durchdrücken. Die
Ärzteschaft sieht ein Krankenhaussterben.
Das Primärarztsystem soll auch gefördert werden. Das verlangt
eine Neuordnung der bisherigen Struktur.
Die Situationen in Krankenhäusern sind unzumutbar.
Die Urologen kritisieren die Regresspraxis. Prüfverfahren nehmen
zu und verändern die Ärzt:innen. 52% überlegen, die kurative
Medizin zu verlassen, nach einer Umfrage des Marburger Bunds.
Laura regt sich da sehr drüber auf. Wenn die Bedingungen weiter
so schlecht bleiben, können wir noch so viele
Medizin-Studienplätze schaffen – es will trotzdem keiner mehr als
Arzt arbeiten. Die Politik scheitert aber auch schon am
Medizinstudium.
Die einzige Praxis für Kinderpsychiatrie in Herford ist
überlastet, 600 Patient:innen auf der Warteliste. Wir dürfen bei
den Kindern und Jugendlichen nicht sparen.
Laura hat einen Patienten, der an Long-Covid erkrankt ist. Die TK
hat entschieden, dass die Krankschreibung ausläuft. Das darf sie
gar nicht.
Zum Schluss spricht Laura noch über die Vorteile eines
Primärversorgungssystems und darüber, wie wichtig die Etablierung
von PAs und PCM ist.
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18.02.2026
1 Stunde 20 Minuten
Wie bringt man Menschen dazu, wirklich mit dem Rauchen aufzuhören
und wie schädlich sind E-Zigaretten wirklich?
Darüber spricht Dr. Laura Dalhaus in dieser neuen Folge von „5
Minus – Das Gesundheitssystem verfehlt das Klassenziel“ mit Dr.
Hans-Jörg Baumann. Dieser ist Pneumologe, seit 5 Jahren
niedergelassen, vorher tätig als Chefarzt.
Auch er hält präventive Maßnahmen für wichtig, fragt sich
allerdings, ob eine Tabaksteuer alleine hilft. Denn dadurch
fühlen sich viele Menschen bestraft.
Er hat richtig Spaß daran, mit Menschen über das Rauchen zu
sprechen und bietet in seiner Praxis sogar Rauchentwöhnung an.
Für ihn ist klar: Rauchen ist sehr individuell, genauso wie die
Gründe, weiterzumachen oder aufzuhören. Es gibt kein Schema F.
Dass Rauchen schädlich ist, wissen wir ja sowieso alle.
Er geht gerne auf die Suche nach dem Ursprung und sucht nach
einem Ersatz.
Viele haben beim Rauch-Stopp Angst, Gewicht zuzulegen. Hans-Jörg
kann Entwarnung geben: Hier handelt es sich im Schnitt um 2-4
Kilo, die nehmen wir im Durchschnitt auch an Weihnachten zu.
Laura hat schon Erfahrung mit einem Patienten gemacht, der durch
Nikotinkaugummis seinen Konsum stark verringern konnte. Hier ist
zu differenzieren, ob es sich um eine starke oder weniger starke
Nikotinabhängigkeit handelt.
Akupunktur und Hypnose können unterstützen, allerdings fragt sich
Hans-Jörg, ob diese Maßnahmen auch das Verhalten in typischen
Rauch-Situationen verändert.
Bei jungen Menschen rezeptiert Laura gerne DIGAs. Hans-Jörg fand
die Preise der DIGAs damals sehr teuer, mittlerweile hat sich das
angepasst und er findet das für digital affine Menschen sehr gut.
Neu auf den Markt gekommen sind E-Zigaretten. Ein großes Problem
ist dabei der Dual-Use, den 70-80% der Raucher praktizieren.
Dadurch entstehen zwei Schädigungsmechanismen.
Wir wissen nicht, ob E-Zigaretten weniger schädlich sind als
klassische. Die Datenlage ist zu gering und es ist schwieriger zu
tracken, wie viel konsumiert wird.
Die Wiederholung des Reizes ist ein Problem.
Von Fachgesellschaften wird nicht empfohlen, dies als Instrument
gegen Nikotinabhängigkeit zu nutzen.
E-Zigaretten sind allerdings auch ein Problem, weil die Produkte
auf Kinder und Jugendliche abzielen durch die verschiedenen,
süßen Geschmacksrichtungen. Zudem betteln Entsorgungsbetriebe
darum, die Einweg-Geräte zu verbieten – diese entfachen immer
wieder Feuer. Zudem landen umgerechnet etwa 80-90 Auto-Akkus
wöchentlich auf dem Müll. Frankreich und Belgien führen mit einem
Verbot voran.
Krankheiten, die oft auf das Rauchen zurückzuführen sind, sind
beispielsweise COPD, was als Volkskrankheit bezeichnet werden
kann. Mittlerweile gibt es sehr teure Autoimmun-Therapien – aber
nur, wenn man mit dem Rauchen aufhört.
Hans-Jörg ist ein Fan vom Primärversorgungssystem. Mit einem
Husten muss man erstmal nicht zum Pneumologen. Allerdings
betrachtet er den Übergang vom aktuellen zu einem
Primärarztsystem als kompliziert. Beide sind sich einig, dass die
Preise der Leistungen angepasst werden müssten, um die Versorgung
zu verbessern.
Laura möchte sich damit beschäftigen, ein Verbot von
Einmalzigaretten durch eine Petition anzustoßen.
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11.02.2026
58 Minuten
Deutschland hat kein besonders leistungsfähiges Gesundheitssystem
im internationalen Vergleich. Durch Sparen werden die Ergebnisse
nicht besser. Ein Kosten-Outcome-Problem. Doch was tragen die
verschiedenen Akteure im Gesundheitssystem zur erfolgreichen
Debatte bei?
Dr. Laura Dalhaus zitiert aus einem Interview mit Professor
Jürgen Windeler.
Als Prävention werden Vorsorgeuntersuchungen und Checks verkauft,
statt an Ernährung und Bildung zu arbeiten. Außerdem bekommen wir
Medikamente viel zu früh ins System, in Deutschland brauchen wir
nur 50 Tage dafür (in anderen Ländern mehr als 4mal so viel),
trotzdem sind wir nicht gesünder.
Windeler empfiehlt, dass die Überversorgung qualitätsgesichert
zurückgefahren wird.
Es wird darüber diskutiert, die Tabaksteuer zu erhöhen. Das ist
eine Form der Prävention und würde auch Geld in die Kassen
bringen. Allerdings will Gesundheitsministerin Warken auf
Aufklärung und Freiwilligkeit setzen. Wir haben in der
Vergangenheit aber schon gemerkt, dass Verhaltensprävention nicht
funktioniert.
Die Lösung am Reformhimmel? Es könnte die HZV sein
(Hausarztzentrierte Versorgung). Dafür brauchen wir aber nicht
nur Hausärzt:innen, sondern Teamarbeit in Form von
nicht-ärztlichen Berufsgruppen wie Primary Care Managern und
Physician Assistants.
Wichtig ist dabei aber auch, Zeit für das Wesentliche zu
schaffen. Da hilft vor allem Bürokratieabbau.
Laura macht sich in dieser Folge vielleicht unbeliebt bei den
fachärztlichen Kolleg:innen, doch sie erzählt von Bereichen, die
unfassbar ausgenutzt werden. Manche Patient:innen beschweren sich
darüber, dass sie ohne Hausarztvermittlungsfall keine Termine
mehr bekommen.
Der Bundesrechnugnshof hat festgestellt, dass die 2,9 Milliarden
für Terminvermittlung nichts bringen. Die Wartezeiten sind sogar
gestiegen.
Und wenn man den Bundesrechnungshof angreift, befinden man sich
auf dünnem Eis!
Die Kliniken sind der größte Kostenfaktor im Gesundheitssystem.
Warken’s Klinikpläne könnte die Kosten noch steigern, sie möchte
nämlich die Kriterien von Lauterbach lockern.
Wir müssen dann aber auch über ärztliche Weiterbildung reden.
Politik hat nicht verstanden, dass ein fertiger Medizinstudent
noch kein fertiger Arzt ist. Fachärzt:innen wachsen nicht auf
Bäumen. Spezialfächer drohen, bei dieser Reform die Verlierer der
Krankenhausreform zu werden.
Wie soll medizinische Qualität aufrechterhalten werden, wenn
bestimmte Leistungsgruppen komplett verschwinden?
Die Umstellung auf Hybrid-DRGs ist dafür verantwortlich, dass
einige Kliniken bereits in die Insolvenz gezwungen werden.
Darunter leidet wieder die Weiterbildung – wie soll man lernen,
wenn man nicht die Möglichkeit dazu hat?
Ein weiterer Aufreger: Bei höherwertigen Eingriffen werden die
Sachkosten nicht bewertet - die Platte muss der Chirurg also
selbst bezahlen.
Und dann kommt Friedrich Merz um die Ecke und erzählt was von
Teilzeit-Lifestyle – ein Brandbeschleuniger für das ärztliche
Personal und die Pflege im Krankenhaus!
Zu dieser Debatte kommt dann noch das Thema Behandlungsfehler.
Aus dem GKV-Spitzenverband kam dann auch noch eine hirnrisse
Idee: Die psychotherapeutischen Honorare sollen um 10% abgesenkt
werden.
Das kann man nicht einfach machen. Bei der Psychotherapie geht es
sofort um die gesamte Existenz! Zudem arbeiten diese Menschen
wirklich sehr viel unter sowieso schon schlechten Bedingungen.
Wie kann man diesen einfach 10% Vergütung streichen wollen?
Der Wirtschaftsrat der CDU sagt außerdem, dass wir jetzt unsere
zahnärztlichen Behandlungen bezahlen sollen. Sollen wir uns dahin
bewegen, dass wir die soziale Klasse der Menschen an den Zähnen
ablesen können?
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04.02.2026
1 Stunde 12 Minuten
Wie steht es um den Rettungsdienst im Gesundheitssystem? Und
warum diskutieren gerade so viele darüber, dass Patient:innen den
RTW selbst zahlen sollen?
Darüber diskutiert Laura Dalhaus in der neuen Folge von „5 Minus
– Das Gesundheitssystem verfehlt das Klassenziel“ mit Lucas
Glaser, der nicht nur privat Medizin studiert, sondern auch schon
lange im Rettungsdienst tätig ist.
Er blickt sehr positiv darauf, wie sich die Qualität der
Versorgung und der Ausbildung in der präklinischen Versorgung
verbessert hat in den letzten Jahren.
Auf der anderen Seite sieht er aber auch die Möglichkeit eines
Bore-Outs. Das Personal ist hochkompetent und stark ausgebildet,
aber ist oft mit Situationen konfrontiert, die nicht in das
Anforderungsprofil passen. Es gibt viele Lapalien-Einsätze, bei
denen man sich wie ein begleitetes Taxi fühlt.
Als low-hanging-fruit sieht er, die Parallelstruktur zwischen
Kassenärztlichem Notdienst und Leitstelle des Rettungsdienstes
aufzulösen.
Laura sieht als großes Problem, dass Rettungsdienst Ländersache
ist. Dadurch gibt es teilweise in nebeneinanderliegenden Dörfern
keine einheitlichen Strukturen. Niemand will seine Kompetenzen
abgeben, was Reformen unmöglich macht.
Beim Rettungsdienst gibt es zwei Konzepte:
Scoop and Run, das heißt, die Patient:innen werden eingesammelt
und zum Krankenhaus gebracht.
Stay and Play, das bedeutet, dass Ärzt:innen direkt mit zum
Notfall und Patienten kommen.
Laura betont, dass wir die Notärzt:innen auch in Kliniken und
Schockräumen brauchen und nicht unbedingt im Auto. Hier bewegen
wir uns in Deutschland gerade dahin, dass Notfallmedizin ein
eigenständiges Fach wird – das ist allerdings alles
hochpolitisch.
Lucas hat sich mit den Budgets beschäftigt: Als Rettungsdienst
kann man kein Minus machen. Es gibt feste Summen, die der
Rettungsdienst kostet (was u.a. daran liegt, dass der größte
Kostentreiber die Fixkosten sind).
Wieviel die einzelnen Krankenkassen zahlen müssen, ist abhängig
von der Menge der Transportscheine. Er erklärt, dass die
RTW-Einsätze nur etwa 1,5% der GKV-Ausgaben ausmachen und hier
ein Rechenfehler vorliegt, wenn darüber gesprochen wird, dass
Einsparungen am Rettungsdienst das Gesundheitssystem retten
könnten: Das ist nicht so!
Er erklärt, dass wir uns dafür entscheiden müssen, wie gut wir
versorgen wollen.
Denn RTWs sind oft unterwegs für Dinge, für die sie nicht gemacht
sind.
Viele Patient:innen rufen einen Rettungswagen, weil sie so
hoffen, im Krankenhaus „schneller dran“ zu sein.
Das Problem liegt in der Patientengruppe, die genau in der Mitte
ist: Sie sind kein Notfall, den man direkt sieht und auch nicht
gesund, sondern sie KÖNNTEN etwas haben, es ist aber nicht klar.
Lucas fragt sich, ob vielleicht mehr Menschen dadurch sterben,
weil wir überversorgen bzw. die Masse der Patient:innen zu viel
ist.
Laura erklärt, dass dies auch ihr Alltag ist. Hier ist es
wichtig, ein Bauchgefühl zu entwickeln, dass etwas nicht stimmt.
Je mehr SOPs es gibt und je weniger Platz es nach rechts und
links gibt, desto weniger wird dieses Bauchgefühl ausgebildet.
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28.01.2026
43 Minuten
Laura trägt heute ein HZV-Shirt (HZV = Hausarztzentrierte
Versorgung, ein freiwilliges Primärarztsystem). Denn die Unis
Heidelberg und Frankfurt haben Ergebnisse von Forschungen
veröffentlicht: 1,36 Mio unkoordinierte Facharztkontakte weniger,
24.650 verhinderte Krankenhausaufnahmen, 24.400 zusätzliche
Influenza-Impfungen bei älteren Versicherten, 4,3% geringere
Gesamtkosten pro Versicherten, 10% geringere Krankenhauskosten,
90.000 Krankenhaustage weniger, 5.700 verhinderte Herzinfarkte,
736 Amputationen weniger, 9.200 verhinderte diabetesbedingte
Komplikationen.
Unser Gesundheitssystem profitiert davon nachhaltig und unsere
Gesundheit auch!
Ein heiß diskutiertes Thema in den Medien: Die Tele-AU.
Die will der Kanzler gerne abschaffen.
Das würde aber wirklich gar kein Problem lösen.
Der Krankenstand und die Telefon-AU kann man nicht vermischen.
Der Grund für die erhöhten Zahlen ist auch eine konsequentere
Datenerfassung über die elektronische Krankschreibung.
Laura würde eine Teil-Krankschreibung begrüßen. Jemand mit einer
gerissenen Achillessehne könnte im Home Office 3-4 Stunden
arbeiten. Auch bei psychischen Erkrankungen kann Arbeit
Stabilität und einen Anker bieten, hier fänd Laura eine
Teil-Krankschreibung eine echte Revolution.
Gesundheitsversorgung muss sich am Menschen orientieren, nicht an
der Zuständigkeit. Die Sektorentrennung wird immer versucht zu
überbrücken, eine Strukturreform erfolgt nicht.
Der CEO eine PVS-Systems sagt, dass Termine keine Ware sind. Wie
viel privatwirtschaftliches Engagement ist hier gewünscht, wenn
man auf Doctolib etc schaut?
Von Warken wurde eine Notfallreform vorgestellt. Darin ist ein
Vorschlag zu einem 24-7-Angebot, sowohl für Telemedizin als auch
Hausbesuche. Wer soll das machen? Laura kann sich nicht klonen!
Unter Jens Spahn wurde das Pflegebudget eingeführt. Damit sind
die Pflegepersonalkosten kein Teil der diagnosebezogenen
Fallpauschalen mehr, sondern werden vollständig von den
Krankenkassen übernommen.
Viele Kliniken haben Unterstützungskräfte entlassen und
Pflegekräfte machen Dinge, die nicht zu pflegerischen Aufgaben
gehören.
Sogar Warken bestätigt, dass es Hinweise auf Missbrauch gibt –
macht aber nix!
Die TK hat festgestellt, dass Arzneimittelpreise in Deutschland
zu hoch sind. Alleine bei den 30 umsatzstärksten Medikamenten
ließe sich durch Angleichungen an das internationale Preisniveau
4,37 Milliarden Euro sparen.
Baas, mit dem Laura sonst selten einer Meinung ist (hier aber
schon), schlägt folgendes vor:
Absenken der Umsatzsteuer auf 7%
Hersteller-Rabatt auf Patent-Arzneimittel auf 17% erhöhen
Einführung von Arzneimittel-Fokuslisten
Ferdinand Gerlach stellt die These, dass die verschlafene
digitale Transformation in Deutschland ein Segen für
Tech-Giganten ist. Zum Beispiel für Amazon, die sind in den USA
schon health care anbieten.
Ein Beispiel für fehlende Digitalisierung: Bei der elektronischen
Patientenakte haben Heilmittelerbringer wie Physio- und
Ergotherapeuten keine Schreibrechte, nur Leserechte.
Jede dritte Praxis denkt über einen PVS-Wechsel nach.
Wenn wir über Zukunft sprechen, dann auch über Kinder und
Jugendliche. Eine Gesundheitskrise, vor allem in Bezug auf
psychische Erkrankungen, steht uns bevor.
Martin Holtmann warnt vor einer Resilienzromantik: Man kann trotz
aller Bemühungen erkranken.
Vermitteln wir Kindern das Gegenteil von Selbstwirksamkeit? Wir
erwarten viel von Jugendlichen, aber geben wir ihnen auch die
nötigen Bedingungen?
Das Nadelöhr, (damit wir auch alle mehr arbeiten können, wie Merz
das gerne hätte,) ist u.a. die Kinderbetreuung.
Die Leopoldina-Gesellschaft fordert die Politik zu einer
nationalen Adipositas-Strategie auf. Wir haben Folgekosten von
über 100 Milliarden Euro pro Jahr bei Menschen mit...
Mehr
Über diesen Podcast
5 Minus - Das Gesundheitssystem verfehlt das Klassenziel. Das
Gesundheitssystem kollabiert und das hat Konsequenzen. Darüber
spreche ich mit Menschen, um Ideen und Lösungswege zu entwickeln.
Denn Politik hat leider in den letzten 20 Jahren bewiesen, dass sie
es aus unterschiedlichen Gründen nicht kann. Wir starten einen
Versuch. https://linktr.ee/LauraDalhaus
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