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Tourismus To Go Archiv

83 Episoden
26 Minuten
Die Preise nach Bauchgefühl festlegen und beim Umsatz jeden Tag zum Samstag machen: So schaut ein Lokal auf dem Papier schnell nach einem guten Geschäft aus. Bis die ersten Rechnungen kommen. In dieser Folge von Tourismus To Go sprechen wir mit Gastronomie Club Wien-Obmann Thomas Peschta und den Unternehmensberatern Doris Knor und Klaus Piber darüber, wo Gastro-Konzepte kippen und wie ein früher Blick von außen helfen kann.

Im Mittelpunkt steht das One-on-One-Mentoring des Gastronomie Club Wien. Der Club finanziert das Erstgespräch mit einem passenden Experten. Gründer können ihre Idee prüfen lassen, bestehende Betriebe an Kalkulation und Geschäftsmodell arbeiten oder eine Übergabe vorbereiten.

Alle Informationen zum Mentoring und zur Kontaktaufnahme: gastronomieclub.wien/one-one-mentoring
25 Minuten
In einem Monat fit für den Service? Sibylle Kleboth traut sich das zu. Auch bei Alexander Grübling, der in dieser Folge von „Tourismus To Go“ schon einmal seinen möglichen Berufswechsel durchspielt. Die Gründerin von weinweitblick trainiert MitarbeiterInnen direkt im Restaurant: mit echten Gästen, konkreten Empfehlungen und Feedback nach dem Service.

Dabei erlebt sie Menschen, die fachlich viel mitbringen und trotzdem kaum ein Wort am Tisch herausbekommen. Sibylle erzählt, wie sie eine ukrainische Chemikerin beim Einstieg an der Rezeption begleitet hat, warum sie sich bei Quereinsteigern zuerst bedankt und weshalb sie Lehrlingen auch dann nachtelefoniert, wenn für diese Unterstützung niemand bezahlt.

Wir sprechen darüber, wie Mitarbeiter Sicherheit im Gästekontakt gewinnen, warum manche Kollegen ein ganzes Team zermürben und was sie Chefs entgegnet, die keine Schulung bezahlen wollen, weil die Leute ohnehin wieder gehen. 

Mehr über Sibylle Kleboth und weinweitblick: www.weinweitblick.at
16 Minuten
Ein Glas Wasser löscht den Durst. Aber das reicht nicht mehr. Getränke sollen heute hydrieren, beruhigen, die Verdauung unterstützen und am besten auch noch beim gesunden Älterwerden helfen. 

Die BrauBeviale, seit Jahrzehnten Treffpunkt der Brauindustrie, zieht daraus Konsequenzen. Vanessa Kratzer, Marketingchefin der Veranstalterin Yontex, erklärt im Podcast, warum auf der BrauBeviale jetzt auch Kollagen-Drinks und fermentierte Limonaden präsentiert werden. Alle Infos zur Messe unter www.braubeviale.com
34 Minuten
„Es sind nicht meine Freunde, es sind meine Kunden.“ Eva Eder sagt das über Gäste, auf deren Wiederkehr sie sich freut. Und liefert damit einen Satz, über den man länger nachdenken kann.

Die frühere Rechtsanwältin hatte genug vom Streiten. Heute steckt im Hotel Blü in Bad Hofgastein ihr halbes früheres Leben: die Wiener Wohnzimmercouch, ihre Bücher, Kunst. Gemeinsam mit einer Schulfreundin hat sie aus dem alten Salzburger Hof ein Hotel gemacht, in dem Besucher zuerst an der Bar stehen und manchmal die Rezeption suchen.

Mit Alexander Grübling spricht sie über einen Neustart ohne Branchenroutine, die Fachfrau hinter ihrer eigenen Leichtigkeit und Lesungen, für die die Bibliothek schnell zu klein wurde. 
13 Minuten
Wien hat nun wirklich keinen Mangel an Cafés. Trotzdem haben Sarp Akyaman und seine Schwester Dilara innerhalb eines Jahres gleich zwei Standorte von Bert Coffee & Matcha eröffnet. Die Idee: Specialty Coffee, Matcha und ein junges Konzept.

Sarp kommt nicht aus der klassischen Gastronomie. Er war im Handel, Geschäftsführer einer internationalen Modemarke und später Vice President bei einem E-Commerce-Scale-up in Berlin. Entsprechend nüchtern schaut er auch auf sein Gastro-Business: Umsatz pro Tag, Transaktionen, Durchschnittsbon, Personalkosten und Profitabilität werden laufend analysiert. Statt romantischer Café-Idee steht zuerst die Frage: Rechnet sich das überhaupt?

Mit Bella Kitzwögerer spricht Sarp Akyaman u. a. darüber, warum Gastro-Gründer ihre Kosten oft unterschätzen, weshalb sechs Monate Cash-Reserve sinnvoll sein können und wie Branding selbst dann funktioniert, wenn für große Marketingkampagnen kein Geld da ist. 

Mehr zu BERT Coffee & Matcha:

bertcoffee.com
14 Minuten
Drei Generationen am Tisch, dreimal Burger bestellt: Die Hüttengastronomie verändert sich. Horst Aldrian von Salomon Foodworld erzählt, warum ein fehlendes veganes Gericht gleich eine ganze Gruppe kosten kann – und weshalb eine Hüttenwirtin den gefragten Burger trotzdem wieder gestrichen hat. Wir sprechen über Convenience ohne Küchenromantik, die Grenzen der Speisekarte und die Frage, ob sich Hütten heute noch für einen ganzen Winter eindecken.

Tipp: Das Hüttenseminar - Am 20. Oktober 2026 zeigen Salomon Foodworld und Wiberg im Seminarzentrum NovaTaste in Salzburg Ideen für die alpine Gastronomie. Anmeldung bis 15. Oktober unter seminar(at)novataste.com. Alle Infos zum Seminar
23 Minuten
KI kann Bewerber finden. Aber kann sie dafür sorgen, dass sie am Montag auch gerne zur Arbeit kommen?

Nina Beyrl sagt: eher nicht. Die HR-Expertin, Leadership-Beraterin und Gründerin von EASE by Nina beschäftigt sich seit Jahren mit der Frage, warum Menschen in Unternehmen bleiben – oder irgendwann gehen.

In dieser Folge von Tourismus To Go sprechen wir darüber, warum der Fachkräftemangel in Hotellerie und Gastronomie manchmal eigentlich ein Bindungsproblem ist. Warum der beste Kellner nicht automatisch ein guter Restaurantleiter wird. Weshalb hervorragende Gastgeber ziemlich schlechte Chefs sein können. Und warum Mitarbeiterbindung nicht am ersten Arbeitstag beginnt, sondern schon beim Bewerbungsgespräch.
16 Minuten
7 Prozent vom Umsatz, aber ein Riesenthema in jeder Profiküche: Convenience. Manuel Hofer von Transgourmet erzählt, warum tiefgekühlte, halbierte Avocados genialer sind als frische, wie Fachkräftemangel den Griff zum Fertigprodukt erklärt und warum die eigene Frischeschiene Smart Cuisine noch nicht so durchgestartet ist wie geplant. 
28 Minuten
Die Bregenzer Festspiele haben gerade eine Rekordsaison mit rund 273.000 BesucherInnen hinter sich. Gerhard Stübe, seit 25 Jahren Geschäftsführer des Festspielhauses Bregenz, erklärt im Gespräch, warum volle Häuser allein keine Kostenkrise lösen, wie eine 30-prozentige Förderkürzung ein Ganzjahresgeschäft mit mehr als 200 Veranstaltungen trifft, und warum er die aktuelle Sparpolitik für ökonomisch widersprüchlich hält. Ein Gespräch über Kulturwirtschaft, Fördermathematik und die Frage, wann Erfolg tatsächlich reicht. 
20 Minuten
Ein Ort mit 60 Einwohnern. Ein Hotel mit 130 Mitarbeitenden. Wenn hier jemand kündigt, steht kein Ersatz vor der Tür, denn: der nächste Bewerber wohnt woanders. HR-Managerin Laura De Monte erklärt, wie das Hochschober auf der Turracher Höhe trotzdem Personal hält: mit Probearbeitstagen, einem Buddy-System und einer hauseigenen Akademie. Außerdem: Wieso die Chefin selbst am Abend Teller trägt. Und was passiert, wenn 20 Nationen unter einem Dach eine gemeinsame Sprache finden sollen. 
23 Minuten
580 Häuser weltweit. Zwei Universen unter einem Dach. Und ein Gütesiegel, das alle zwei Jahre knallhart geprüft wird.

Florian Moosbrugger führt seit 1999 das Hotel Post Lech am Arlberg, Mitglied bei Relais & Châteaux seit 1976. Seit Jänner ist er zusätzlich Delegierter für Deutschland und Österreich, das Bindeglied zwischen Paris und den Mitgliedsbetrieben. Im Gespräch erklärt er, warum die Vereinigung lieber Mitglieder verliert als Standards senkt, wie Daten zur neuen Währung werden und warum er künftig nicht mehr nur nach berühmten Häusern sucht, sondern nach den Persönlichkeiten von morgen.
27 Minuten
Kurt Zöchling hat sich getraut, wo andere nur diskutiert haben: ein Stadion, in dem im Winter Skispringer landen und im Sommer der Ball rollt. 60.000 Sitzplätze, ein Sporthotel mit sechshundert Zimmern, ein eigenes Sportmuseum, Gastronomie und Shoppingcenter. Warum ausgerechnet der Sport in seiner Rechnung nicht das große Geld bringt, wo die Arena stehen könnte und was noch fehlt, damit aus dem Modell auf dem Tisch echte Stahlträger werden: Kurt Zöchling im Gespräch bei Tourismus To Go. 
29 Minuten
Christian Chytil wollte nie ein großes Unternehmen führen. Er wollte ein Fax, ein paar Aufträge und die Freiheit, jederzeit wieder aufzuhören. Draus geworden ist Impacts Catering, einer der größten Eventcaterer Österreichs, und ein Auftrag, der zeigt, wie weit dieser Plan danebenlag: der Eurovision Song Contest 2026 in Wien.

Was macht man, wenn zwei Wochen vor dem größten Auftrag des Jahres die komplette Location abgeriegelt wird und selbst der eigene Laptop kontrolliert werden muss?

Vom ersten Schülerball mit 1.600 statt 400 Gästen bis zur Frage, wer heute überhaupt noch ein Cateringunternehmen gründen sollte: ein Gespräch über Freiheit, und Nachhaltigkeit, die sich am Ende immer rechnet.

Mehr zu Christian Chytil und Impacts Catering: https://www.impacts.at/

Mehr zu Webrestaurant.at, dem zweiten Standbein von Impacts Catering: https://www.webrestaurant.at/
27 Minuten
Mitarbeiterunterkünfte auf Vier-Sterne-Niveau, Benefits, glänzendes Employer Branding: Die Branche bemüht sich wie nie zuvor. Trotzdem bleibt der Nachwuchs aus, und wer kommt, geht oft schneller wieder, als die Probezeit dauert. Karin M. Lindner, seit vier Jahrzehnten Unternehmensentwicklerin in Gastronomie und Hotellerie, sagt: Das Problem liegt nicht im Recruiting. Es liegt viel früher, mitten im Alltag der Betriebe. 
21 Minuten
Ein Tankstellenbesitzer, ein Kneipp-Heftchen, eine Bank, die ihn für verrückt hält. So beginnt vor fünfzig Jahren die Geschichte des Ring Bio Hotels. Heute heißt das Wort dafür Longevity.

Roman Wilfinger führt das Familienunternehmen in dritter Generation, ohne dass er es geplant hatte. Im Gespräch erzählt er, wie der plötzliche Tod seines Vaters ihn ins kalte Wasser warf, wie er mit seinem 96-jährigen Großvater im Tagesgeschäft umgeht und warum ihm die wachsende Konkurrenz im Gesundheitsmarkt keine Sorgen macht.

Alle Infos zum Ring Bio Hotel: www.wilfinger-hotels.at/ring-bio-hotel

Alle Folgen von Tourismus To Go: www.gast.at/podcast-tourismus
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Der Podcast für Gastronomie, Hotellerie und all, die die Zukunft des Tourismus gestalten.