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Episoden
13.05.2026
1 Stunde 2 Minuten
Warum erreicht die AfD in Sachsen-Anhalt Umfragewerte von über 40 Prozent, und warum ist der Graben zu den demokratischen Parteien hier tiefer als in jedem anderen Bundesland? Wie hängen Ausgrenzung, der Niedergang industrieller Kerne und die Angst vor dem sozialen Abstieg mit dem Erstarken rechter Kräfte zusammen? Und welche Rolle spielt eine Zivilgesellschaft, die trotz massiver Anfeindungen standhaft bleibt?
Elke Breitenbach spricht in dieser Folge von „Hinten Links Außen“ mit Henriette Quade (MdL Sachsen-Anhalt) über eine tiefgreifende Krise der Demokratie, die weit über Landesgrenzen hinausreicht. Die Folge analysiert das gefährliche Paradoxon eines Bundeslandes, in dem Migration politisch als „drängendstes Problem“ instrumentalisiert wird, während die reale Bedrohung in massiver Abwanderung, Überalterung und einem eklatanten Arbeitskräftemangel liegt.
Die Diskussion beleuchtet die strukturellen Ursachen des Rechtsrucks: Von den Folgen der Deindustrialisierung in Regionen wie Bitterfeld bis hin zu einer Rhetorik, die soziale Unsicherheit gezielt gegen marginalisierte Gruppen ausspielt. Ein zentrales Thema ist dabei die Verantwortung der demokratischen Parteien und die Frage, warum eine Kurskorrektur der CDU so entscheidend für die Schwächung rechter Strömungen wäre. Jenseits der harten politischen Analyse gibt die Folge aber auch Einblicke in die unersetzliche Arbeit der Zivilgesellschaft. Ob Opferberatungsstellen, Frauenprojekte oder antifaschistische Initiativen – es wird deutlich, warum diese Strukturen gerade jetzt Solidarität und Rückendeckung brauchen.
Ein eindringliches Gespräch über die Notwendigkeit, dort dranzubleiben, wo es politisch am schwierigsten ist, und die Vision eines Ostdeutschlands, das sich nicht über Ausgrenzung, sondern über demokratische Wehrhaftigkeit definiert.
Diese Folge wurde am 11.05.2026 aufgenommen.
Elke Breitenbach spricht in dieser Folge von „Hinten Links Außen“ mit Henriette Quade (MdL Sachsen-Anhalt) über eine tiefgreifende Krise der Demokratie, die weit über Landesgrenzen hinausreicht. Die Folge analysiert das gefährliche Paradoxon eines Bundeslandes, in dem Migration politisch als „drängendstes Problem“ instrumentalisiert wird, während die reale Bedrohung in massiver Abwanderung, Überalterung und einem eklatanten Arbeitskräftemangel liegt.
Die Diskussion beleuchtet die strukturellen Ursachen des Rechtsrucks: Von den Folgen der Deindustrialisierung in Regionen wie Bitterfeld bis hin zu einer Rhetorik, die soziale Unsicherheit gezielt gegen marginalisierte Gruppen ausspielt. Ein zentrales Thema ist dabei die Verantwortung der demokratischen Parteien und die Frage, warum eine Kurskorrektur der CDU so entscheidend für die Schwächung rechter Strömungen wäre. Jenseits der harten politischen Analyse gibt die Folge aber auch Einblicke in die unersetzliche Arbeit der Zivilgesellschaft. Ob Opferberatungsstellen, Frauenprojekte oder antifaschistische Initiativen – es wird deutlich, warum diese Strukturen gerade jetzt Solidarität und Rückendeckung brauchen.
Ein eindringliches Gespräch über die Notwendigkeit, dort dranzubleiben, wo es politisch am schwierigsten ist, und die Vision eines Ostdeutschlands, das sich nicht über Ausgrenzung, sondern über demokratische Wehrhaftigkeit definiert.
Diese Folge wurde am 11.05.2026 aufgenommen.
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22.04.2026
1 Minute
Wie sieht die Realität für queere Geflüchtete in Deutschland aus, wenn bürokratische Hürden auf prekäre Lebensumstände treffen? Warum ist eine spezialisierte Rechtsberatung für Schutzsuchende ein unverzichtbarer Baustein struktureller Gesundheitsprävention? Und wie können wir uns als Community gegen den aktuellen gesellschaftlichen Backlash behaupten, ohne dabei die eigene Resilienz zu verlieren?
Klaus Lederer begrüßt in dieser Folge von „Hinten Links Außen“ den Gast Stephan Jäkel von der Schwulenberatung Berlin. Gemeinsam blicken sie auf die wegweisende Arbeit der ersten queeren Erstaufnahmeeinrichtung Berlins und diskutieren, warum „One size fits all“-Lösungen im Umgang mit Menschen in Not regelmäßig scheitern.
Ein Gespräch über die Notwendigkeit einer neuen Repolitisierung, die Kraft von Bündnissen über die eigene Bubble hinaus und die motivierende Erkenntnis, dass Sichtbarkeit und Widerstand gerade dort wachsen, wo der Druck zunimmt.
Diese Folge wurde am 20.4.2026 in Berlin aufgenommen.
Klaus Lederer begrüßt in dieser Folge von „Hinten Links Außen“ den Gast Stephan Jäkel von der Schwulenberatung Berlin. Gemeinsam blicken sie auf die wegweisende Arbeit der ersten queeren Erstaufnahmeeinrichtung Berlins und diskutieren, warum „One size fits all“-Lösungen im Umgang mit Menschen in Not regelmäßig scheitern.
Ein Gespräch über die Notwendigkeit einer neuen Repolitisierung, die Kraft von Bündnissen über die eigene Bubble hinaus und die motivierende Erkenntnis, dass Sichtbarkeit und Widerstand gerade dort wachsen, wo der Druck zunimmt.
Diese Folge wurde am 20.4.2026 in Berlin aufgenommen.
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11.03.2026
56 Minuten
Wie lässt sich der Alltag zwischen Vollzeit-Ansprüchen, Kita-Schließzeiten und politischem Ehrenamt organisieren, wenn man auf sich allein gestellt ist? Warum sind Alleinerziehende in Berlin zwar eine riesige Gruppe, haben aber dennoch kaum eine wirksame politische Lobby? Und welche strukturellen Veränderungen sind nötig, damit Kinder für Frauen nicht länger ein programmiertes Armutsrisiko bedeuten?
Elke Breitenbach feiert das zweijährige Jubiläum von „Hinten Links Außen“ und spricht mit Maxi Häber, die als alleinerziehende Mutter in Berlin-Pankow nicht nur berufstätig, sondern auch antifaschistisch und parteipolitisch aktiv ist. Es geht um den persönlichen Weg vom „Einschlafen vor dem Fernseher“ aus Einsamkeit in der Kleinkindphase bis hin zur Kandidatur für das Abgeordnetehaus, um den täglichen Wecker um 04:30 Uhr und das Jonglieren mit starren Arbeitszeiten in der Verwaltung.
Maxi Häber beleuchtet, warum die Debatte um „Lifestyle-Teilzeit“ völlig an der Realität von Frauen vorbeigeht, die täglich enorme unbezahlte Care-Arbeit leisten, und warum das aktuelle System des Unterhaltsvorschusses Alleinerziehende finanziell systematisch benachteiligt. Sie thematisiert zudem den Mangel an bezahlbarem Wohnraum, der dazu führt, dass Wohnzimmer oft gleichzeitig Schlafzimmer sein müssen, und fordert innovative Betreuungsmodelle außerhalb starrer Kita-Öffnungszeiten, um echte berufliche Teilhabe zu ermöglichen.
Ein Gespräch über die Kraft von Netzwerken, die Notwendigkeit einer echten Kindergrundsicherung und die Vision einer Stadtpolitik, die die Höchstleistung von Alleinerziehenden endlich anerkennt und unterstützt.
Die Sendung wurde am 09.03.2026 in Berlin aufgezeichnet.
Elke Breitenbach feiert das zweijährige Jubiläum von „Hinten Links Außen“ und spricht mit Maxi Häber, die als alleinerziehende Mutter in Berlin-Pankow nicht nur berufstätig, sondern auch antifaschistisch und parteipolitisch aktiv ist. Es geht um den persönlichen Weg vom „Einschlafen vor dem Fernseher“ aus Einsamkeit in der Kleinkindphase bis hin zur Kandidatur für das Abgeordnetehaus, um den täglichen Wecker um 04:30 Uhr und das Jonglieren mit starren Arbeitszeiten in der Verwaltung.
Maxi Häber beleuchtet, warum die Debatte um „Lifestyle-Teilzeit“ völlig an der Realität von Frauen vorbeigeht, die täglich enorme unbezahlte Care-Arbeit leisten, und warum das aktuelle System des Unterhaltsvorschusses Alleinerziehende finanziell systematisch benachteiligt. Sie thematisiert zudem den Mangel an bezahlbarem Wohnraum, der dazu führt, dass Wohnzimmer oft gleichzeitig Schlafzimmer sein müssen, und fordert innovative Betreuungsmodelle außerhalb starrer Kita-Öffnungszeiten, um echte berufliche Teilhabe zu ermöglichen.
Ein Gespräch über die Kraft von Netzwerken, die Notwendigkeit einer echten Kindergrundsicherung und die Vision einer Stadtpolitik, die die Höchstleistung von Alleinerziehenden endlich anerkennt und unterstützt.
Die Sendung wurde am 09.03.2026 in Berlin aufgezeichnet.
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04.02.2026
60 Minuten
Was bedeutet es, als queere und taube Person den „Tanker“ der Verwaltung von innen heraus zu verändern? Wie wird Antidiskriminierungsarbeit in einem Berliner Bezirksamt konkret umgesetzt? Und welche Rolle spielt das Landesantidiskriminierungsgesetz (LADG) dabei, Bürger*innen eine Stimme gegen strukturelle Benachteiligung zu geben? Klaus Lederer spricht mit Martin Vahemäe-Zierold, dem Beauftragten für Queer und Antidiskriminierung im Bezirksamt Mitte, über die Herausforderungen und Chancen einer inklusiven Verwaltung. Es geht um den persönlichen Weg von der „geschlossenen Bubble“ der Gehörlosenschulen in der DDR bis hin zur Leitung einer kommunalen Beschwerdestelle, die tägliche Arbeit mit Gebärdensprachdolmetschenden und die Überwindung von Audismus im Berufsalltag. Martin Vahemäe-Zierold beleuchtet, warum Sichtbarkeit in der Verwaltung eine wichtige Vorbildfunktion hat und wie intersektionale Perspektiven helfen, die Überlagerung verschiedener Diskriminierungsformen besser zu verstehen. Er thematisiert zudem das Ringen um Fördergelder für queere Projekte, die Notwendigkeit von Schutzräumen in Stadtteilen wie Wedding oder Moabit und kritisiert das Konkurrenzdenken innerhalb marginalisierter Gruppen. Ein Gespräch über den mühsamen Prozess des strukturellen Wandels, die Kraft der Repräsentation und die Vision einer Stadtverwaltung, die so vielfältig ist wie die Menschen, für die sie arbeitet.
Die Folge wurde am 02.02.2026 in Berlin aufgenommen.
Die Folge wurde am 02.02.2026 in Berlin aufgenommen.
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21.01.2026
58 Minuten
Was bedeutet es, bei klirrender Kälte auf Berlins Straßen zu überleben? Wie hat sich die Kältehilfe in den letzten 30 Jahren von einer kleinen kirchlichen Initiative zu einem hochprofessionellen, aber oft anonymen System entwickelt? Und warum ist ein „warmes Bett“ für die Nacht allein noch lange keine nachhaltige Lösung gegen Obdachlosigkeit?
Elke Breitenbach spricht mit Robert Veltmann, Mitbegründer der GEBEWO und langjähriger Experte der Berliner Wohnungslosenhilfe, über die aktuelle Situation der Kältehilfe und die strukturellen Mängel im Hilfesystem. Es geht um die historische Entwicklung von familiären Kirchengemeinde-Angeboten der 90er-Jahre hin zu heutigen großen Notübernachtungen, die zunehmende Diversität der Gäste – von wohnungslosen Familien bis hin zu internationalen Hilfesuchenden – und die spezifischen Herausforderungen wie Suchterkrankungen und psychische Belastungen.
Robert Veltmann berichtet aus seiner aktuellen Praxis in der Nachtbereitschaft im Steglitzer Kreisel und reflektiert die Erfahrungen mit 24/7-Unterkünften während der Corona-Pandemie. Er beleuchtet, warum dauerhafte Perspektivarbeit in der klassischen Kältehilfe oft zu kurz kommt und welche Rolle Projekte wie „Housing First“ oder die Präventionsarbeit in den Bezirken spielen müssen, um Obdachlosigkeit nicht nur zu verwalten, sondern nachhaltig zu beenden.
Ein Gespräch über die Grenzen der Akuthilfe, das Ringen um die menschliche Würde in überfüllten Schlafsälen und die Hoffnung auf ein System, das mehr bietet als nur den Schutz vor dem Erfrierungstod.
Die Folge wurde am 19.01.2026 in Berlin aufgenommen.
Elke Breitenbach spricht mit Robert Veltmann, Mitbegründer der GEBEWO und langjähriger Experte der Berliner Wohnungslosenhilfe, über die aktuelle Situation der Kältehilfe und die strukturellen Mängel im Hilfesystem. Es geht um die historische Entwicklung von familiären Kirchengemeinde-Angeboten der 90er-Jahre hin zu heutigen großen Notübernachtungen, die zunehmende Diversität der Gäste – von wohnungslosen Familien bis hin zu internationalen Hilfesuchenden – und die spezifischen Herausforderungen wie Suchterkrankungen und psychische Belastungen.
Robert Veltmann berichtet aus seiner aktuellen Praxis in der Nachtbereitschaft im Steglitzer Kreisel und reflektiert die Erfahrungen mit 24/7-Unterkünften während der Corona-Pandemie. Er beleuchtet, warum dauerhafte Perspektivarbeit in der klassischen Kältehilfe oft zu kurz kommt und welche Rolle Projekte wie „Housing First“ oder die Präventionsarbeit in den Bezirken spielen müssen, um Obdachlosigkeit nicht nur zu verwalten, sondern nachhaltig zu beenden.
Ein Gespräch über die Grenzen der Akuthilfe, das Ringen um die menschliche Würde in überfüllten Schlafsälen und die Hoffnung auf ein System, das mehr bietet als nur den Schutz vor dem Erfrierungstod.
Die Folge wurde am 19.01.2026 in Berlin aufgenommen.
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Über diesen Podcast
"hinten links außen" ist der Podcast der linken Abgeordneten und
ehemaligen Berliner Senator:innen Elke Breitenbach und Klaus
Lederer. Mit spannenden Gäst:innen diskutieren sie immer
abwechselnd aktuelle Herausforderungen, politische Entwickungen und
Themen, die normalerweise zu kurz kommen. "hinten links außen"
gibts auf Twitch, YouTube und überall, wo es Podcasts gibt.
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