Podcaster
Episoden
16.07.2026
28 Minuten
20 Kilo abnehmen bis zum Urlaub mit Proteinshakes und einem Schuss Sahne? Adaptogene, die Stress besiegen? Eine Kur, die die Leber auf Knopfdruck reinigt? Ernährungs-Influencer:innen versprechen auf Social Media Wunder. Ernährungsmediziner und AGES-Geschäftsführer Johannes Pleiner-Duxneuner analysiert Videos aus dem Netz und erklärt, was dran ist, was fehlt und woran man Desinformation sofort erkennt.
Proteinshakes statt Frühstück, Adaptogene gegen Stress, Saftkuren zum Entgiften der Leber, Darmreinigung über Nacht: Auf TikTok, Instagram und YouTube kursieren täglich Tausende Ernährungsvideos mit Heilsversprechungen, versteckter Werbung und Halbwahrheiten. Manche erreichen Millionen Menschen, die meist jung, sportbegeistert und auf der Suche nach dem schnellen Weg zur Wunschfigur sind.
In Folge 017 von “Mut zum Risiko” spricht Moderatorin Elisabeth Dottolo mit Ernährungsmediziner Johannes Pleiner und der Studentin Emily Kubera vom Wiener Uni-Projekt “Food Facts statt Fake News” am Podcast-Tisch Klartext. Gemeinsam nehmen sie fünf echte Social Media-Videos auseinander, nennen konkrete Warnsignale für Ernährungs-Fakenews und geben Hörer:innen das Werkzeug, das sie brauchen, um selbst zu erkennen: Fake News oder Food Fact !?
Was steckt in den fünf Challenge-Videos?
High-Protein-Diät & Proteinfasten: 16 kg in zwei Wochen – was wirklich passiert, wenn Muskelmasse schwindet statt Fett. Adaptogene & Biohacking: Ginseng, Reishi, Maca – die dünne Studienlage hinter dem großen Versprechen. Nahrungsergänzungsmittel: Warum ein Experte mit Medizin im Namen nicht automatisch ein Mediziner ist. Leber-Detox: Sellerie, Limette, Apfel – was die Leber wirklich kann und was Presssäfte daraus machen. Darmreinigung: Kefir, Leinsamen, Olivenöl – sinnvolle Lebensmittel in einem fragwürdigen Kontext.
Checkliste: Fünf Red Flags auf Social Media Extreme Versprechungen: 20 Kilo in 3 Wochen, garantiert Muskeln aufbauen – Extremversprechen sind fast immer ein Warnsignal. Versteckte Werbung: Greift die Person zufällig zum eigenen Produkt? Dann ist das kein Zufall. Falsche Autorität: Ein Medizin-klingender Profilname ersetzt keine abgeschlossene Ausbildung – Hintergrund immer überprüfen. Pseudowissenschaft: Studien belegen das – ohne Quellenangabe: Welche Studie? Bei wem? Mit welchem Effekt? Emotionaler Druck: Du MUSST zu dieser Community gehören – Community-Appelle manipulieren statt zu informieren.
Kapitel
00:00 - 03:59 Influencer-Video: 20 Kilo abnehmen bis zum Urlaub. Ernährungsmediziner: Was stimmt, was fehlt, was ist gefährlich?
04:00 - 07:16 Wie erkenne ich Falschinformationen? Taktiken und Querchecks. Wie gefährlich können Desinformationen wirklich werden?
07:17 - 08:35 Warum treffen Food Fake News junge Zielgruppen besonders hart?
08:36 - 09:53 Warnsignale – Checkliste: Fünf Red Flags auf Social Media
0954 - 11:47 Challenge-Start: Emily Kubera & das Projekt Food Facts statt Fake News
11:48 - 13:42 Challenge Video 1: High-Protein-Diät & Proteinfasten
13:43 - 15:44 Challenge Video 2: Adaptogene & Biohacking
15:45 - 18:20 Challenge Video 3: Nahrungsergänzungsmittel & selbsternannte Expert:innen
18:21 - 21:24 Challenge Video 4: Detox & Leberreinigung
21:25 - 24:04 Challenge Video 5: Darmreinigung & Mikrobiom
24:05 - 27:00 Takeaways: Hinterfragen, Querchecken, Wundermitteln misstrauen
27:01 - 27:48 Abschluss & Verabschiedung
Medienkompetenz als Schutz
Der AGES Risikobarometer 2024 zeigt: Österreicher:innen vertrauen bei Ernährungsfragen häufig schnell verfügbaren, emotional aufgeladenen Quellen, auch wenn sie der Wissenschaft widersprechen. Diese Folge dreht das Verhältnis um: Evidenzbasierte AGES-Expertise erklärt, was hinter den Trends steckt, und stärkt die Medienkompetenz besonders bei jungen Zielgruppen, die täglich mit diesen Inhalten konfrontiert sind.
Seriöse Quellen zum Querchecken
Österreichische Ernährungsempfehlungen Ernährungsempfehlungen auf einen Blick (AGES) Österreichische Gesellschaft für Ernährung (ÖGE) Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) AGES Risikobarometer: Risikoeinschätzung verschiedener Berufsgruppen
Disclaimer: in Gesprächen kommt es teilweise zur Verwendung der maskulinen Form. Diese ist als generisches Maskulinum zu verstehen. Alle Personenbezeichnungen beziehen sich, sofern nicht anders angemerkt, auf alle Geschlechter.
Proteinshakes statt Frühstück, Adaptogene gegen Stress, Saftkuren zum Entgiften der Leber, Darmreinigung über Nacht: Auf TikTok, Instagram und YouTube kursieren täglich Tausende Ernährungsvideos mit Heilsversprechungen, versteckter Werbung und Halbwahrheiten. Manche erreichen Millionen Menschen, die meist jung, sportbegeistert und auf der Suche nach dem schnellen Weg zur Wunschfigur sind.
In Folge 017 von “Mut zum Risiko” spricht Moderatorin Elisabeth Dottolo mit Ernährungsmediziner Johannes Pleiner und der Studentin Emily Kubera vom Wiener Uni-Projekt “Food Facts statt Fake News” am Podcast-Tisch Klartext. Gemeinsam nehmen sie fünf echte Social Media-Videos auseinander, nennen konkrete Warnsignale für Ernährungs-Fakenews und geben Hörer:innen das Werkzeug, das sie brauchen, um selbst zu erkennen: Fake News oder Food Fact !?
Was steckt in den fünf Challenge-Videos?
High-Protein-Diät & Proteinfasten: 16 kg in zwei Wochen – was wirklich passiert, wenn Muskelmasse schwindet statt Fett. Adaptogene & Biohacking: Ginseng, Reishi, Maca – die dünne Studienlage hinter dem großen Versprechen. Nahrungsergänzungsmittel: Warum ein Experte mit Medizin im Namen nicht automatisch ein Mediziner ist. Leber-Detox: Sellerie, Limette, Apfel – was die Leber wirklich kann und was Presssäfte daraus machen. Darmreinigung: Kefir, Leinsamen, Olivenöl – sinnvolle Lebensmittel in einem fragwürdigen Kontext.
Checkliste: Fünf Red Flags auf Social Media Extreme Versprechungen: 20 Kilo in 3 Wochen, garantiert Muskeln aufbauen – Extremversprechen sind fast immer ein Warnsignal. Versteckte Werbung: Greift die Person zufällig zum eigenen Produkt? Dann ist das kein Zufall. Falsche Autorität: Ein Medizin-klingender Profilname ersetzt keine abgeschlossene Ausbildung – Hintergrund immer überprüfen. Pseudowissenschaft: Studien belegen das – ohne Quellenangabe: Welche Studie? Bei wem? Mit welchem Effekt? Emotionaler Druck: Du MUSST zu dieser Community gehören – Community-Appelle manipulieren statt zu informieren.
Kapitel
00:00 - 03:59 Influencer-Video: 20 Kilo abnehmen bis zum Urlaub. Ernährungsmediziner: Was stimmt, was fehlt, was ist gefährlich?
04:00 - 07:16 Wie erkenne ich Falschinformationen? Taktiken und Querchecks. Wie gefährlich können Desinformationen wirklich werden?
07:17 - 08:35 Warum treffen Food Fake News junge Zielgruppen besonders hart?
08:36 - 09:53 Warnsignale – Checkliste: Fünf Red Flags auf Social Media
0954 - 11:47 Challenge-Start: Emily Kubera & das Projekt Food Facts statt Fake News
11:48 - 13:42 Challenge Video 1: High-Protein-Diät & Proteinfasten
13:43 - 15:44 Challenge Video 2: Adaptogene & Biohacking
15:45 - 18:20 Challenge Video 3: Nahrungsergänzungsmittel & selbsternannte Expert:innen
18:21 - 21:24 Challenge Video 4: Detox & Leberreinigung
21:25 - 24:04 Challenge Video 5: Darmreinigung & Mikrobiom
24:05 - 27:00 Takeaways: Hinterfragen, Querchecken, Wundermitteln misstrauen
27:01 - 27:48 Abschluss & Verabschiedung
Medienkompetenz als Schutz
Der AGES Risikobarometer 2024 zeigt: Österreicher:innen vertrauen bei Ernährungsfragen häufig schnell verfügbaren, emotional aufgeladenen Quellen, auch wenn sie der Wissenschaft widersprechen. Diese Folge dreht das Verhältnis um: Evidenzbasierte AGES-Expertise erklärt, was hinter den Trends steckt, und stärkt die Medienkompetenz besonders bei jungen Zielgruppen, die täglich mit diesen Inhalten konfrontiert sind.
Seriöse Quellen zum Querchecken
Österreichische Ernährungsempfehlungen Ernährungsempfehlungen auf einen Blick (AGES) Österreichische Gesellschaft für Ernährung (ÖGE) Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) AGES Risikobarometer: Risikoeinschätzung verschiedener Berufsgruppen
Disclaimer: in Gesprächen kommt es teilweise zur Verwendung der maskulinen Form. Diese ist als generisches Maskulinum zu verstehen. Alle Personenbezeichnungen beziehen sich, sofern nicht anders angemerkt, auf alle Geschlechter.
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10.06.2026
9 Minuten
Vor wenigen Tagen zeigte eine 19-jährige Caritasmitarbeiterin nach ihrer Rückkehr aus Uganda Krankheitssymptome. Der Verdacht: Ebola – ein Wort, das sofort Bilder von schweren Krankheitsausbrüchen und hoher Sterblichkeit hervorruft. Doch wie groß ist die Gefahr wirklich – vor allem jetzt, nach dem aktuellen Verdachtsfall in Österreich?
Was diese Krankheit eigentlich ist, wie in dem Fall der jungen Oberösterreicherin gehandelt wurde, und wieso nicht nur medizinische Faktoren entscheidend sind, ordnen wir in unserem neuen Format "Mut zum Risiko - Im Kontext" für euch ein – kurz, faktenbasiert und verständlich.
Vielen Dank an unsere Interviewpartner:innen:
Dr. med. univ. Alexander Indra, Leiter des Instituts für medizinische Mikrobiologie und Hygiene in der AGES
Marcus Bachmann, Berater für humanitäre Angelegenheiten von Médecins Sans Frontières / Ärzte ohne Grenzen – Österreich
Dr. Barbara Tucek, MSc, Leiterin der Abteilung Klinische Begutachtung Sicherheit & Wirksamkeit in der AGES
Kapitel:
0:50 - 2:47: Einordnung
2:48 - 3:23: Faktencheck & Risiko
3:24 - 6:35: Internationale Lage
6:36 - 8:20: Herausforderung Impfung & Behandlung
8:21 - 9:28: Fazit
Weiterführende Links:
https://www.who.int/health-topics/ebola
https://www.aerzte-ohne-grenzen.at/ebola
Ebola disease
Ebola disease outbreak in the Democratic Republic of the Congo and Uganda
Ebola | European Medicines Agency (EMA)
Disclaimer: in Gesprächen kommt es teilweise zur Verwendung der maskulinen Form. Diese ist als generisches Maskulinum zu verstehen. Alle Personenbezeichnungen beziehen sich, sofern nicht anders angemerkt, auf alle Geschlechter.
Was diese Krankheit eigentlich ist, wie in dem Fall der jungen Oberösterreicherin gehandelt wurde, und wieso nicht nur medizinische Faktoren entscheidend sind, ordnen wir in unserem neuen Format "Mut zum Risiko - Im Kontext" für euch ein – kurz, faktenbasiert und verständlich.
Vielen Dank an unsere Interviewpartner:innen:
Dr. med. univ. Alexander Indra, Leiter des Instituts für medizinische Mikrobiologie und Hygiene in der AGES
Marcus Bachmann, Berater für humanitäre Angelegenheiten von Médecins Sans Frontières / Ärzte ohne Grenzen – Österreich
Dr. Barbara Tucek, MSc, Leiterin der Abteilung Klinische Begutachtung Sicherheit & Wirksamkeit in der AGES
Kapitel:
0:50 - 2:47: Einordnung
2:48 - 3:23: Faktencheck & Risiko
3:24 - 6:35: Internationale Lage
6:36 - 8:20: Herausforderung Impfung & Behandlung
8:21 - 9:28: Fazit
Weiterführende Links:
https://www.who.int/health-topics/ebola
https://www.aerzte-ohne-grenzen.at/ebola
Ebola disease
Ebola disease outbreak in the Democratic Republic of the Congo and Uganda
Ebola | European Medicines Agency (EMA)
Disclaimer: in Gesprächen kommt es teilweise zur Verwendung der maskulinen Form. Diese ist als generisches Maskulinum zu verstehen. Alle Personenbezeichnungen beziehen sich, sofern nicht anders angemerkt, auf alle Geschlechter.
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29.05.2026
51 Minuten
Viele Menschen sind gerne draußen unterwegs, sammeln Pilze und pflücken Beeren, arbeiten im eigenen Garten oder spazieren mit dem Hund durch Wald und Wiese. In der Natur gibt es auch unsichtbare Begleiter: Parasiten wie die Echinokokken, besser bekannt als Bandwürmer. In dieser Folge von „Mut zum Risiko“ nimmt uns Dr. Walter Glawischnig, Leiter der Abteilung für Pathologie und Parasitologie der AGES in Innsbruck, mit in die faszinierende Welt dieser Organismen.
In Folge 015 reden wir über den kleinen Fuchsbandwurm, seinen Lebenszyklus und die Rolle von Füchsen und Nagetieren als End- bzw. Zwischenwirte. Vor allem im Westen Österreichs ist der kleine Fuchsbandwurm in der Fuchspopulation weit verbreitet.
Der Mensch kann im Lebenszyklus des kleinen Fuchsbandwurms als Fehlzwischenwirt fungieren, wenn er Eier des Parasiten aufnimmt, zum Beispiel über verunreinigte Lebensmittel aus dem Wald oder dem eigenen Garten. Dabei kann es zum Krankheitsbild der alveolären Echinokokkose kommen, bei dem die Leber langsam zerstört wird. Sie gilt als selten, kann jedoch schwer verlaufen und erfordert oft eine langwierige Behandlung.
Walter erklärt, worauf man achten sollte, um das eigene Risiko zu reduzieren und gibt auch konkrete Tipps für Hundebesitzer:innen.
Kapitel:
01:08 - 08:31: Einleitung, Aufgaben der Pathologie und Parasitologie, Einführung Parasiten
08:32 - 12:03: Bandwürmer und kleiner Fuchsbandwurm
12:03 - 16:54: Mensch und Maus als (Fehl-) Zwischenwirt
16:55 - 36:24: Erkrankung, Diagnose, Krankheitsfälle, Behandlung
36:25 - 42:37: Wer erkrankt? Risikofaktoren und Infektionsweg
42:38 - 46:13: Rolle von Hunden
46:14 - 51:24: Konkrete Tipps und Abschied
Weiterführende Links:
Fuchsbandwurm - AGES Zoonosen - AGES Bärlauch - AGES Fuchsbandwurm (alveoläre Echinokokkose)
Disclaimer: in Gesprächen kommt es teilweise zur Verwendung der maskulinen Form. Diese ist als generisches Maskulinum zu verstehen. Alle Personenbezeichnungen beziehen sich, sofern nicht anders angemerkt, auf alle Geschlechter.
In Folge 015 reden wir über den kleinen Fuchsbandwurm, seinen Lebenszyklus und die Rolle von Füchsen und Nagetieren als End- bzw. Zwischenwirte. Vor allem im Westen Österreichs ist der kleine Fuchsbandwurm in der Fuchspopulation weit verbreitet.
Der Mensch kann im Lebenszyklus des kleinen Fuchsbandwurms als Fehlzwischenwirt fungieren, wenn er Eier des Parasiten aufnimmt, zum Beispiel über verunreinigte Lebensmittel aus dem Wald oder dem eigenen Garten. Dabei kann es zum Krankheitsbild der alveolären Echinokokkose kommen, bei dem die Leber langsam zerstört wird. Sie gilt als selten, kann jedoch schwer verlaufen und erfordert oft eine langwierige Behandlung.
Walter erklärt, worauf man achten sollte, um das eigene Risiko zu reduzieren und gibt auch konkrete Tipps für Hundebesitzer:innen.
Kapitel:
01:08 - 08:31: Einleitung, Aufgaben der Pathologie und Parasitologie, Einführung Parasiten
08:32 - 12:03: Bandwürmer und kleiner Fuchsbandwurm
12:03 - 16:54: Mensch und Maus als (Fehl-) Zwischenwirt
16:55 - 36:24: Erkrankung, Diagnose, Krankheitsfälle, Behandlung
36:25 - 42:37: Wer erkrankt? Risikofaktoren und Infektionsweg
42:38 - 46:13: Rolle von Hunden
46:14 - 51:24: Konkrete Tipps und Abschied
Weiterführende Links:
Fuchsbandwurm - AGES Zoonosen - AGES Bärlauch - AGES Fuchsbandwurm (alveoläre Echinokokkose)
Disclaimer: in Gesprächen kommt es teilweise zur Verwendung der maskulinen Form. Diese ist als generisches Maskulinum zu verstehen. Alle Personenbezeichnungen beziehen sich, sofern nicht anders angemerkt, auf alle Geschlechter.
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21.04.2026
50 Minuten
Am 26. April 1986 erschütterte der Reaktorunfall von Tschernobyl ganz Europa. 40 Jahre später stellen sich viele noch immer dieselben Fragen: Spüren wir die Folgen heute noch? Und wären wir auf einen ähnlichen Unfall vorbereitet? In dieser Folge sprechen wir mit Christian Katzlberger, dem Leiter des Strahlenschutzes in der AGES, darüber, was damals in Österreich passiert ist und was wir daraus gelernt haben. Wir erklären, warum Österreich durch die radioaktive Wolke besonders betroffen war, wie das Strahlenfrühwarnsystem Leben schützte und warum Cäsium heute fast nur noch im Waldboden messbar ist. Außerdem räumen wir mit einem Mythos auf: Der größte Teil unserer Strahlenbelastung kommt nicht von Atomkraftwerken oder Kernwaffentests, sondern aus ganz natürlichen Quellen. Eine Folge voller Wissen statt Angst – und darüber, wie Strahlenschutz heute funktioniert.
Kapitel:
00:00 - 04:41 Einleitung: Erinnerungen an Tschernobyl & Fukushima 04:42 - 06:44 Was ist im Atomkraftwerk Tschernobyl tatsächlich passiert? 06:45 - 08:49 Die radioaktive Wolke traf Österreich stärker als andere Länder 08:50 - 14:49 Strahlenfrühwarnsystem & Schutzmaßnahmen in Österreich 14:52 - 22:17 Cäsium‑Belastung in Böden, Pilzen & Wild damals und heute 22:18 – 27:49 Strahlenkuchen: Radioaktivität im Alltag vor allem natürliche Strahlung 27:50 – 31:25 Risikowahrnehmung: Warum wir Risiken oft falsch einschätzen 31:26 - 37:47 Strahlenschutz: Wie überwacht Österreich Radioaktivität heute? 37:48 - 42:16 Was passiert im nuklearen Notfall? Notfallpläne und Schutzmaßnahmen 42:17 - 46:00 Was haben wir aus Tschernobyl gelernt? 46:01 - 49:39 Take-Home-Messages und Abschluss
Links:
40 Jahre Tschernobyl: Manche Pilze erinnern sich noch daran 40 Jahre Tschernobyl: Moderne Strahlenschutzsysteme schützen Österreich Nukleare Notfallvorsorge Radioaktivität und Strahlung in Österreich Radioaktivität in der Umwelt Cäsium-137-Belastung in Österreich Radon - Risiko, Radonmessung & Schutz
Gast: Mag. Dr. Christian Katzlberger, Leiter Strahlenschutz in der AGES
Moderation: Roland Achatz
Feedback: podcast@ages.at
www.ages.at/podcast
Disclaimer: in Gesprächen kommt es teilweise zur Verwendung der maskulinen Form. Diese ist als generisches Maskulinum zu verstehen. Alle Personenbezeichnungen beziehen sich, sofern nicht anders angemerkt, auf alle Geschlechter.
Kapitel:
00:00 - 04:41 Einleitung: Erinnerungen an Tschernobyl & Fukushima 04:42 - 06:44 Was ist im Atomkraftwerk Tschernobyl tatsächlich passiert? 06:45 - 08:49 Die radioaktive Wolke traf Österreich stärker als andere Länder 08:50 - 14:49 Strahlenfrühwarnsystem & Schutzmaßnahmen in Österreich 14:52 - 22:17 Cäsium‑Belastung in Böden, Pilzen & Wild damals und heute 22:18 – 27:49 Strahlenkuchen: Radioaktivität im Alltag vor allem natürliche Strahlung 27:50 – 31:25 Risikowahrnehmung: Warum wir Risiken oft falsch einschätzen 31:26 - 37:47 Strahlenschutz: Wie überwacht Österreich Radioaktivität heute? 37:48 - 42:16 Was passiert im nuklearen Notfall? Notfallpläne und Schutzmaßnahmen 42:17 - 46:00 Was haben wir aus Tschernobyl gelernt? 46:01 - 49:39 Take-Home-Messages und Abschluss
Links:
40 Jahre Tschernobyl: Manche Pilze erinnern sich noch daran 40 Jahre Tschernobyl: Moderne Strahlenschutzsysteme schützen Österreich Nukleare Notfallvorsorge Radioaktivität und Strahlung in Österreich Radioaktivität in der Umwelt Cäsium-137-Belastung in Österreich Radon - Risiko, Radonmessung & Schutz
Gast: Mag. Dr. Christian Katzlberger, Leiter Strahlenschutz in der AGES
Moderation: Roland Achatz
Feedback: podcast@ages.at
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Disclaimer: in Gesprächen kommt es teilweise zur Verwendung der maskulinen Form. Diese ist als generisches Maskulinum zu verstehen. Alle Personenbezeichnungen beziehen sich, sofern nicht anders angemerkt, auf alle Geschlechter.
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13.03.2026
38 Minuten
Honig- und Wildbienen sind entscheidend für Bestäubung, Biodiversität und unsere Ernährung. Doch was brauchen sie für ein gesundes Leben und welchen Gefahren sind sie ausgesetzt? AGES-Expertin Linde Morawetz bringt uns die Bienen näher, erklärt warum heimische Blütenpflanzen so wichtig sind und wie jede und jeder einen Beitrag zu deren Gesundheit leisten kann. Außerdem sprechen wir über Krankheiten und Schädlinge wie die Varroamilbe, die Amerikanische Faulbrut und die Asiatische Hornisse. Wir werfen einen Blick in aktuelle Projekte zum Bienenschutz und zeigen, wie Forschung und Imkerei zusammenarbeiten, um Bienen zu schützen.
Kapitel:
00:00 - 04:40: Einleitung und Vorstellung Expertin, Abteilung Bienengesundheit
04:41 - 06:05: Was sind Bienen?
06:06 - 11:07: Projekt Zukunft Biene, Faktoren für die Gesundheit der (Honig)biene
11:08 - 15:25: Bienensterben
15:26 - 24:13: Bienenkrankheiten und Schädlinge: Varoamilbe, Asiatische Hornisse, Amerikanische Faulbrut
24:13 - 25:46: Was kann man als Privatperson für Bienen tun?
25:47 - 28:19: Citizen Science Projekte
28:20 - 35:49: Zuhörer:innen Fragen und Arbeit zum Bienenschutz
35:50 - 38:04: Take-Home-Messages und Abschluss
Links:
Bienengesundheit & Bienenkrankheiten Warndienst Bienengesundheit Amerikanische Faulbrut Varroamilbe Vespa velutina - Bienengesundheit Tropilaelapsmilbe Kleiner Bienenstockkäfer Zukunft Biene Citizen Science-Projekt Urbanbee AGES Bienenstock Livestream
Gast: Mag. Dr. Linde Morawetz, Senior Expert für Bienengesundheit, Abteilung für Bienenkunde und Bienenschutz in der AGES
Moderation: Elisabeth Dottolo
Feedback: podcast@ages.at
www.ages.at/podcast
Disclaimer: in Gesprächen kommt es teilweise zur Verwendung der maskulinen Form. Diese ist als generisches Maskulinum zu verstehen. Alle Personenbezeichnungen beziehen sich, sofern nicht anders angemerkt, auf alle Geschlechter.
Kapitel:
00:00 - 04:40: Einleitung und Vorstellung Expertin, Abteilung Bienengesundheit
04:41 - 06:05: Was sind Bienen?
06:06 - 11:07: Projekt Zukunft Biene, Faktoren für die Gesundheit der (Honig)biene
11:08 - 15:25: Bienensterben
15:26 - 24:13: Bienenkrankheiten und Schädlinge: Varoamilbe, Asiatische Hornisse, Amerikanische Faulbrut
24:13 - 25:46: Was kann man als Privatperson für Bienen tun?
25:47 - 28:19: Citizen Science Projekte
28:20 - 35:49: Zuhörer:innen Fragen und Arbeit zum Bienenschutz
35:50 - 38:04: Take-Home-Messages und Abschluss
Links:
Bienengesundheit & Bienenkrankheiten Warndienst Bienengesundheit Amerikanische Faulbrut Varroamilbe Vespa velutina - Bienengesundheit Tropilaelapsmilbe Kleiner Bienenstockkäfer Zukunft Biene Citizen Science-Projekt Urbanbee AGES Bienenstock Livestream
Gast: Mag. Dr. Linde Morawetz, Senior Expert für Bienengesundheit, Abteilung für Bienenkunde und Bienenschutz in der AGES
Moderation: Elisabeth Dottolo
Feedback: podcast@ages.at
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Disclaimer: in Gesprächen kommt es teilweise zur Verwendung der maskulinen Form. Diese ist als generisches Maskulinum zu verstehen. Alle Personenbezeichnungen beziehen sich, sofern nicht anders angemerkt, auf alle Geschlechter.
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Über diesen Podcast
Wir leben in einer Welt voller Ungewissheit, aber auch voller
Wissen. Mit unseren Expertinnen und Experten besprechen wir
vermeintliche und tatsächliche Risiken, liefern wissenschaftliche
Lösungen und wertvolle Tipps. So können Sie Risiken im Alltag
besser einschätzen. Lassen Sie uns gemeinsam mutig sein!
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