Podcaster
Episoden
13.05.2026
20 Minuten
Soziale Situationen kosten viele Autisten deutlich mehr Energie, als Außenstehende oft vermuten. In dieser Folge spreche ich offen darüber, warum Gespräche, Gruppen, Blickkontakt und dauernde soziale Anpassung für mich so anstrengend sind. Gleichzeitig gebe ich auch einen sehr persönlichen Einblick in meine aktuelle Situation, meine Erschöpfung und warum der Podcast vorerst nur noch alle zwei Wochen erscheint. Außerdem geht es um die fachlichen Hintergründe hinter sozialer Überforderung, Masking und autistischem Burnout.
Mehr
05.05.2026
11 Minuten
Geschmack ist kein einzelner Sinn, sondern entsteht durch das Zusammenspiel von Geschmack, Geruch und dem Gefühl im Mund. Bei Autismus wird diese Kombination oft anders verarbeitet. Das kann dazu führen, dass Lebensmittel intensiver, unangenehmer oder auch zu schwach wahrgenommen werden. In dieser Folge geht es darum, warum Konsistenz, Geruch und Vorhersehbarkeit eine so große Rolle spielen und weshalb Essen für viele Autisten deutlich komplexer ist, als es von außen wirkt.
Mehr
28.04.2026
13 Minuten
Gerüche können für autistische Menschen extrem intensiv sein und sich kaum ausblenden lassen. In dieser Folge geht es darum, warum das so ist, was im Gehirn dabei passiert und weshalb selbst schwache Gerüche zu starker Belastung führen können.
Mehr
20.04.2026
9 Minuten
Warum fühlen sich Schmerzen für manche Autisten intensiver an und für andere kaum spürbar? In dieser Folge geht es um die Hintergründe der Schmerzverarbeitung im Autismus. Du bekommst einen persönlichen Einblick und erfährst im fachlichen Teil, was im Nervensystem und im Gehirn dabei passiert. Einfach erklärt und verständlich eingeordnet.
Mehr
13.04.2026
15 Minuten
Berührungen sind für viele Menschen etwas Selbstverständliches. Für andere können sie Stress, Schmerz oder sogar Ekel auslösen. In dieser Folge spreche ich offen über meine eigenen Erfahrungen mit Berührungen, Nähe und Körpergefühl im Autismus. Warum sich eine einfache Berührung falsch anfühlen kann. Wieso Kleidung zur Belastung wird. Und warum es nicht darum geht, ob man Nähe mag, sondern wie der Körper Reize überhaupt verarbeitet. Ich nehme dich mit in meinen Alltag und erkläre im zweiten Teil verständlich, was dabei im Körper passiert. Eine Folge für mehr Verständnis, weniger Missverständnisse und einen ehrlicheren Blick auf das, was viele nicht sehen.
Mehr
Über diesen Podcast
In diesem Podcast geht es um Autismus, ADHS und Neurodivergenz so,
wie sie im echten Leben stattfinden. Nicht als Theorie, nicht als
Diagnoseleitfaden, sondern aus der Perspektive eines spät
diagnostizierten Autisten, der gelernt hat, mit den eigenen
Besonderheiten umzugehen und sie einzuordnen. Ich spreche über
Alltag, Beziehungen, Arbeit, Überforderung, Stärken und
Missverständnisse. Über Dinge, die oft unausgesprochen bleiben und
über das, was in kurzen Medienbeiträgen meist keinen Platz findet.
Neben persönlichen Erfahrungen fließen fachliche Informationen ein,
verständlich erklärt und ohne Klischees. Der Podcast richtet sich
an Betroffene, Angehörige, Interessierte und alle, die Autismus und
ADHS differenzierter verstehen möchten. Ziel ist Aufklärung,
Einordnung und mehr Verständnis für die Vielfalt des Spektrums.
Ruhig, ehrlich und respektvoll. Für Menschen, die zuhören wollen,
statt vorschnell zu urteilen.
Kommentare (1)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.
Danke Maik. Ich supporte diesen Kanal auf alle denkbaren Möglichkeiten. Bei mir ist die selbe Diagnose gestellt worden. Gleiche Kormorbitäten und erst Diagnose ADHS. 5Jahre lang habe ich Symptome versucht zu kompensieren und mich immer wieder gefragt weshalb mir dies nicht gelingt. Durch lange recherche und Aktivitäten in Selbsthilfegruppen bei Facebook ist mir selber klar geworden das ich die falschen Auslöser versucht habe für mich greifbar für eine erfolgreiche Kompensation zu machen. Eine Diagnose als Erwachsener erklärt vieles und kann Klarheit schaffen. Dennoch macht es das Leben alles andere als einfacher. Wir müssen immer in Alltagssituationen darauf achten das wir den Ansprüchen der neurotypischen Gesellschaft einigermaßen entsprechen können und das kostet unfassbar viel Energie. Energie die uns eigentlich an anderen Stellen fehlt. Niemals einmal abschalten zu können selbst wenn wir schlafen. Es muss einfach mehr Verständnis geschaffen werden und da sind solche Kanäle genau das richtige. Wir suchen nicht nach den besten Ausreden sondern versuchen gesehen und verstanden zu werden. Denn wenn wir mal ehrlich sind ist es der Gegenwind der uns daran hindert unser ganzes Potenzial zu nutzen. Könnten wir das nämlich ungehindert dann wäre es möglich Höchstleistungen zu vollbringen zu denen Neuronormalos niemals in der Lage wären. MFG Dennis