Autismus Talk

Autismus Talk

Aufklärung fängt im Kopf an
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Aufklärung fängt im Kopf an
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Episoden

Persönliches Update: Warum es mir gerade nicht gut geht
24.06.2026
14 Minuten
In dieser etwas anderen Folge von Autismus Talk gibt es kein klassisches Schwerpunktthema. Stattdessen nehme ich euch mit in meine aktuelle Lebenssituation. Ich spreche offen darüber, warum der Podcast momentan nur alle zwei Wochen erscheint, weshalb ich mehrere Wochen krankgeschrieben war und welche Herausforderungen Autismus, ADHS und Depressionen für meinen Alltag und mein Berufsleben mit sich bringen. Außerdem erzähle ich von meinem neuen Antrag auf einen Pflegegrad, meinen Erfahrungen mit dem Integrationsfachdienst, dem Wohngeldantrag, der Rentenversicherung und meinem geplanten Aufenthalt in einer Tagesklinik. Mir ist wichtig, ehrlich zu zeigen, dass auch Aufklärung manchmal bedeutet, die eigenen Grenzen sichtbar zu machen. Vielleicht erkennt sich der eine oder andere in meinen Erfahrungen wieder oder bekommt dadurch ein besseres Verständnis dafür, wie belastend der Alltag mit einer unsichtbaren Behinderung sein kann. Vielen Dank, dass ihr diesen Weg gemeinsam mit mir geht.
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Wahrnehmung F10: Warum viele Autisten feste Strukturen brauchen
09.06.2026
15 Minuten
Warum sind feste Strukturen für viele Autisten so wichtig? Geht es wirklich nur darum, Veränderungen nicht zu mögen? In dieser Folge von Autismus Talk spreche ich über meine eigenen Erfahrungen mit Routinen, Planung und Vorhersehbarkeit. Ich erzähle, warum mein Kopf ständig mögliche Situationen durchspielt, weshalb ungeplante Gespräche für mich oft schwieriger sind als technische Probleme und warum das Ausfallen von Dingen, auf die ich mich freue, mich besonders belastet. Außerdem schauen wir uns an, was die Forschung zu diesem Thema sagt und warum feste Strukturen für viele Menschen im Autismus-Spektrum ein wichtiger Teil des Alltags sind.
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Wahrnehmung F9: Wenn selbst normale Tage zu viel werden
26.05.2026
22 Minuten
In dieser sehr persönlichen Folge von Autismus Talk spreche ich offen darüber, warum mich der Alltag als Autist so extrem erschöpft. Vom Schlafmangel über Reizüberflutung bis hin zu Arbeit, Einkaufen, Entscheidungen, sozialem Druck und Existenzängsten. Ich erzähle euch ehrlich, wie ein normaler Tag für mich aussieht und warum viele kleine Dinge zusammen irgendwann einfach zu viel werden. Es geht um das dauerhafte Funktionieren müssen, um das Gefühl nie wirklich abschalten zu können und darum, wie viel Energie alltägliche Situationen kosten können, die andere Menschen oft gar nicht wahrnehmen. Diese Folge ist ungefiltert, emotional und wahrscheinlich persönlicher als viele andere Folgen zuvor. https://www.twitch.tv/realmaik25 https://www.youtube.com/@RealMaik25
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Wahrnehmung F8: Warum soziale Situationen mich komplett erschöpfen
13.05.2026
20 Minuten
Soziale Situationen kosten viele Autisten deutlich mehr Energie, als Außenstehende oft vermuten. In dieser Folge spreche ich offen darüber, warum Gespräche, Gruppen, Blickkontakt und dauernde soziale Anpassung für mich so anstrengend sind. Gleichzeitig gebe ich auch einen sehr persönlichen Einblick in meine aktuelle Situation, meine Erschöpfung und warum der Podcast vorerst nur noch alle zwei Wochen erscheint. Außerdem geht es um die fachlichen Hintergründe hinter sozialer Überforderung, Masking und autistischem Burnout.
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Wahrnehmung F7: Warum Essen mehr ist als nur Geschmack
05.05.2026
11 Minuten
Geschmack ist kein einzelner Sinn, sondern entsteht durch das Zusammenspiel von Geschmack, Geruch und dem Gefühl im Mund. Bei Autismus wird diese Kombination oft anders verarbeitet. Das kann dazu führen, dass Lebensmittel intensiver, unangenehmer oder auch zu schwach wahrgenommen werden. In dieser Folge geht es darum, warum Konsistenz, Geruch und Vorhersehbarkeit eine so große Rolle spielen und weshalb Essen für viele Autisten deutlich komplexer ist, als es von außen wirkt.
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Über diesen Podcast

In diesem Podcast geht es um Autismus, ADHS und Neurodivergenz so, wie sie im echten Leben stattfinden. Nicht als Theorie, nicht als Diagnoseleitfaden, sondern aus der Perspektive eines spät diagnostizierten Autisten, der gelernt hat, mit den eigenen Besonderheiten umzugehen und sie einzuordnen. Ich spreche über Alltag, Beziehungen, Arbeit, Überforderung, Stärken und Missverständnisse. Über Dinge, die oft unausgesprochen bleiben und über das, was in kurzen Medienbeiträgen meist keinen Platz findet. Neben persönlichen Erfahrungen fließen fachliche Informationen ein, verständlich erklärt und ohne Klischees. Der Podcast richtet sich an Betroffene, Angehörige, Interessierte und alle, die Autismus und ADHS differenzierter verstehen möchten. Ziel ist Aufklärung, Einordnung und mehr Verständnis für die Vielfalt des Spektrums. Ruhig, ehrlich und respektvoll. Für Menschen, die zuhören wollen, statt vorschnell zu urteilen.

Kommentare (1)

axetal
Dennis vor 1 Jahr

Danke Maik. Ich supporte diesen Kanal auf alle denkbaren Möglichkeiten. Bei mir ist die selbe Diagnose gestellt worden. Gleiche Kormorbitäten und erst Diagnose ADHS. 5Jahre lang habe ich Symptome versucht zu kompensieren und mich immer wieder gefragt weshalb mir dies nicht gelingt. Durch lange recherche und Aktivitäten in Selbsthilfegruppen bei Facebook ist mir selber klar geworden das ich die falschen Auslöser versucht habe für mich greifbar für eine erfolgreiche Kompensation zu machen. Eine Diagnose als Erwachsener erklärt vieles und kann Klarheit schaffen. Dennoch macht es das Leben alles andere als einfacher. Wir müssen immer in Alltagssituationen darauf achten das wir den Ansprüchen der neurotypischen Gesellschaft einigermaßen entsprechen können und das kostet unfassbar viel Energie. Energie die uns eigentlich an anderen Stellen fehlt. Niemals einmal abschalten zu können selbst wenn wir schlafen. Es muss einfach mehr Verständnis geschaffen werden und da sind solche Kanäle genau das richtige. Wir suchen nicht nach den besten Ausreden sondern versuchen gesehen und verstanden zu werden. Denn wenn wir mal ehrlich sind ist es der Gegenwind der uns daran hindert unser ganzes Potenzial zu nutzen. Könnten wir das nämlich ungehindert dann wäre es möglich Höchstleistungen zu vollbringen zu denen Neuronormalos niemals in der Lage wären. MFG Dennis

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Wahrnehmung F7: Warum Essen mehr ist als nur Geschmack
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