Podcaster
Episoden
09.02.2026
16 Minuten
(Sehr Komplex und viele Informationen, hat selbst mich etwas
Überfordert) Nachteilsausgleich klingt nach einem klaren Prinzip,
wird aber in jedem Land unterschiedlich umgesetzt. In dieser Folge
vergleiche ich Deutschland, Österreich und die Schweiz und zeige,
wo sich die Systeme ähneln und wo sie sich deutlich unterscheiden.
Ich gehe darauf ein, wie Nachteilsausgleich in Schule und
Ausbildung geregelt ist, welche Rolle Diagnosen spielen, warum
Österreich oft von ausgleichenden Maßnahmen spricht und weshalb die
Schweiz den Nachteilsausgleich besonders klar strukturiert hat.
Ausgangspunkt ist eine konkrete Frage aus Österreich. Ziel der
Folge ist es, verständlich zu erklären, warum Chancengleichheit im
deutschsprachigen Raum sehr unterschiedlich organisiert ist und
warum Betroffene trotz ähnlicher Voraussetzungen völlig
verschiedene Erfahrungen machen.
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09.02.2026
11 Minuten
Deutschland Version Einfachere (Ersterteil des Podcast) [DACH
Version Komplex kommt um 18Uhr (Kompletter Podcast)]
Nachteilsausgleich soll Chancengleichheit schaffen. In der Praxis
erleben viele Betroffene jedoch das Gegenteil. In dieser Folge
spreche ich darüber, was Nachteilsausgleich in Deutschland
eigentlich bedeutet, wer Anspruch darauf hat und warum er so häufig
an fehlender Diagnose, unklaren Zuständigkeiten oder falschen
Bewertungen scheitert. Ich erkläre, wann Nachteilsausgleich gewährt
werden muss und wann nicht, warum nicht die Diagnose allein
entscheidend ist, sondern der konkrete Bedarf, und weshalb
besonders autistische Menschen, Menschen mit ADHS oder
Lernbeeinträchtigungen oft durchs Raster fallen. Die Folge
verbindet persönliche Erfahrungen mit einer sachlichen Einordnung
der rechtlichen und schulischen Grundlagen in Deutschland und
zeigt, wo das System fair sein will, aber in der Umsetzung versagt.
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02.02.2026
21 Minuten
Was bedeutet es, als autistischer Mensch sichtbar zu sein. Wann
hilft Aufklärung und wann wird sie zur Belastung. In dieser Folge
spreche ich darüber, warum dieser Podcast entstanden ist, wie mir
meine Projekte helfen, mich selbst besser zu verstehen und warum
Aufklärung oft mehr Energie kostet, als man von außen sieht.
Ausgehend von meinen eigenen Erfahrungen geht es um Öffentlichkeit,
Verantwortung, Erwartungen und Grenzen. Ich spreche darüber, wie
sich Autismus und ADHS im Alltag auswirken, warum Erfolg
unterschiedlich aussehen darf und weshalb es so wichtig ist, Sinn
in den eigenen Erfahrungen zu finden, ohne sich dabei selbst zu
verlieren. Diese Folge richtet sich besonders an neue Hörerinnen
und Hörer, die durch den TV-Beitrag auf diesen Podcast aufmerksam
geworden sind, aber auch an alle, die sich für Neurodivergenz,
Sichtbarkeit und ehrliche Aufklärungsarbeit interessieren.
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26.01.2026
27 Minuten
In dieser Folge spreche ich über Beziehungen, Liebe, Einsamkeit und
Dating aus einer neurodivergenten Perspektive. Es geht um Nähe, die
sich intensiv anfühlt und trotzdem unsicher ist. Um das Bedürfnis
nach Klarheit, das oft missverstanden wird. Und um Dating in einer
Zeit, in der Checklisten, Green Flags und Red Flags wichtiger
geworden sind als echtes Kennenlernen. Im persönlichen Teil teile
ich sehr offen meine eigenen Beziehungsmuster. Intensive Bindung,
emotionale Überforderung, Rückzug als Selbstschutz und das Gefühl,
nicht genug zu sein. Ich spreche darüber, warum Nähe für mich immer
ein Grundbedürfnis war und gleichzeitig mit Unsicherheit verbunden
blieb. Im fachlichen Teil ordne ich diese Erfahrungen ein. Wie
Autismus und ADHS Beziehungen beeinflussen. Warum Dating Apps und
moderne Dating Regeln neurodivergente Menschen besonders belasten.
Und was hinter dem Begriff Dating Burnout steckt. Diese Folge ist
keine Anleitung für perfektes Dating. Sie ist eine Einordnung. Für
alle, die Nähe wollen, sich aber immer wieder erschöpft, falsch
oder aussortiert fühlen.
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19.01.2026
14 Minuten
Hilfe anzunehmen gilt oft als Stärke. Für viele Menschen im
Autismus Spektrum und mit ADHS fühlt es sich jedoch genau
gegenteilig an. Nicht entlastend, sondern bedrohlich. Nicht
unterstützend, sondern kontrollierend. In dieser Folge geht es
darum, warum Hilfe annehmen für neurodivergente Menschen häufig
schwerer ist als Überlastung auszuhalten. Aus persönlicher
Perspektive wird beschrieben, wie Maskierung, Erklärungszwang und
früh gelernte Selbstständigkeit dazu führen, alles alleine zu
tragen. Auch dann, wenn es längst zu viel ist. Im zweiten Teil
folgt eine sachliche Einordnung. Es wird erklärt, welche Rolle
Autonomie, Reizverarbeitung, soziale Erfahrungen und
Selbstwirksamkeit bei Autismus und ADHS spielen. Warum
Hilfevermeidung keine Sturheit ist, sondern eine Schutzstrategie.
Und weshalb gut gemeinte Unterstützung ohne Verständnis
zusätzlichen Druck erzeugen kann. Diese Folge richtet sich an
Betroffene ebenso wie an Angehörige und Fachinteressierte, die
verstehen möchten, warum Hilfe nicht für alle gleich funktioniert.
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Über diesen Podcast
In diesem Podcast geht es um Autismus, ADHS und Neurodivergenz so,
wie sie im echten Leben stattfinden. Nicht als Theorie, nicht als
Diagnoseleitfaden, sondern aus der Perspektive eines spät
diagnostizierten Autisten, der gelernt hat, mit den eigenen
Besonderheiten umzugehen und sie einzuordnen. Ich spreche über
Alltag, Beziehungen, Arbeit, Überforderung, Stärken und
Missverständnisse. Über Dinge, die oft unausgesprochen bleiben und
über das, was in kurzen Medienbeiträgen meist keinen Platz findet.
Neben persönlichen Erfahrungen fließen fachliche Informationen ein,
verständlich erklärt und ohne Klischees. Der Podcast richtet sich
an Betroffene, Angehörige, Interessierte und alle, die Autismus und
ADHS differenzierter verstehen möchten. Ziel ist Aufklärung,
Einordnung und mehr Verständnis für die Vielfalt des Spektrums.
Ruhig, ehrlich und respektvoll. Für Menschen, die zuhören wollen,
statt vorschnell zu urteilen.
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