Chemie kennt keine Liga

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Episoden

Schalke-Fieber, Transfer-Update und die Awards zum Saisonende
09.06.2026
57 Minuten
Die 47. Folge von „Chemie kennt keine Liga“ steht ganz im Zeichen des Saisonabschlusses beim Halleschen FC. Zunächst richtet sich der Blick auf das große Los im DFB-Pokal: Der HFC trifft in der ersten Runde auf Schalke 04. Für die Podcaster ist das nahezu das Wunschlos. Das Leuna-Chemie-Stadion dürfte ausverkauft sein, die Partie verspricht große Aufmerksamkeit und gleichzeitig eine realistische Außenseiterchance. Schalke bringt Strahlkraft und zahlreiche Fans mit, gilt aber trotz Bundesliga-Aufstiegs nicht als unbezwingbar. Ziel bleibt die Rückkehr des HFC in die 3. Liga Ein weiteres zentrales Thema ist der Amtsantritt von Marian Unger als Sportchef. Der ehemalige Torwarttrainer sieht sich gut vorbereitet und betont die Kontinuität zur bisherigen sportlichen Ausrichtung. Sein langfristiges Ziel bleibt die Rückkehr des HFC in die 3. Liga und die dauerhafte Etablierung dort. Bei der Kaderplanung vermeldet der Verein Fortschritte. Mit Stanley Ratifo wurden ein weiterer Offensivspieler verpflichtet, der in der Regionalliga seine Torgefahr bereits nachgewiesen hat. Marian Unger möchte den Großteil des Kaders bereits zum Trainingsauftakt beisammenhaben. Gleichzeitig bleibt Spielraum für mögliche Verstärkungen im Verlauf des Transferfensters. Offen sind zudem die Personalien Sven Müller sowie die Zukunft einiger weiterer Spieler. Den zweiten Teil der Folge bildet die große Saisonbilanz mit einer Reihe von Awards. Zum Spieler der Saison wird nach kurzer Diskussion Marius Hauptmann gekürt, der mit konstanten Leistungen, Vorlagen und seiner Vertragsverlängerung überzeugte. Weitere Nennungen erhalten Burim Halili, Pascal Schmedemann und Torwart Sven Müller. Das sind die Höhepunkte der Saison Als Höhepunkte der Saison werden unter anderem der Landespokalsieg gegen Halberstadt, der wichtige Erfolg gegen den 1. FC Magdeburg II sowie die starke Anfangsphase mit sechs Siegen in Folge genannt. Zu den Tiefpunkten zählen dagegen die vereinsinternen Machtkämpfe, die Fan-Ausschreitungen beim Spiel gegen Chemie Leipzig sowie weitere unschöne Vorfälle abseits des Platzes. Abgerundet wird die Folge durch zahlreiche augenzwinkernde Sonderpreise für besondere Tore, kuriose Szenen, bemerkenswerte Geschichten und skurrile Momente. So entsteht ein umfassender Rückblick auf eine Saison, die zwar das große Ziel Aufstieg verfehlte, dem HFC aber dennoch einen versöhnlichen Abschluss mit Pokalsieg und DFB-Pokal-Teilnahme bescherte.
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Das Meyer-Beben und seine Folgen
27.05.2026
34 Minuten
Die 46. Folge von „Chemie kennt keine Liga“ steht ganz im Zeichen eines echten Paukenschlags: Sportchef Daniel Meyer verlässt den Halleschen FC und wechselt überraschend zur SpVgg Greuther Fürth in die zweite Bundesliga. Die Nachricht platzte nur Stunden vor der Relegation der Fürther herein und wirbelte die ursprünglich geplante Saisonabschlussfolge der HFC-Experten komplett durcheinander. Fabian Wölfling und Tobias Lubert ordnen den Wechsel ausführlich ein. Ganz überraschend kam er rückblickend nicht mehr, da sich die Vertragsverlängerung mit dem HFC seit Wochen zog. Hinter den Kulissen liefen offenbar bereits Gespräche mit Fürth, vermittelt über eine Headhunter-Agentur. Meyer selbst spricht von einer Anfrage vor vier Wochen, vor zwei Wochen sei die Entscheidung gefallen. Dass der Wechsel nun mitten in der finalen Kaderplanung passiert, sorgt dennoch für Diskussionen. Die Journalisten sehen Meyers Zeit beim HFC zwiegespalten. Einerseits gelang es ihm nach dem Abstieg in die Regionalliga schnell, wieder eine konkurrenzfähige Mannschaft aufzubauen und den Verein sportlich zu stabilisieren. Andererseits wurde das große Ziel, die Rückkehr in die 3. Liga, klar verfehlt. Vor allem einige Top-Transfers wie Akono, Fakro oder Elesi erfüllten die Erwartungen nicht. Auch die turbulenten vergangenen Monate rund um Vereinsführung, Lizenzthemen und interne Machtkämpfe hätten laut Podcast ihren Anteil daran gehabt, dass Meyer sich schließlich neu orientierte. Der HFC verliert damit nach Präsident Jürgen Fox und Finanzchef Robert Marien innerhalb weniger Monate die nächste zentrale Figur. Die fehlende Kontinuität wird erneut als großes strukturelles Problem des Vereins benannt. Als Nachfolger übernimmt Marian Unger. Die interne Lösung hat Vorteile, weil Unger bereits tief in die Kaderplanung eingebunden war und alle laufenden Gespräche kennt. Gleichzeitig verzichten die Hallenser damit auf einen Neuanfang mit frischen Ideen und neuem Netzwerk. Sportlich gab es immerhin Grund zum Feiern: Der HFC gewann das Landespokalfinale gegen Halberstadt souverän mit 4:0 und qualifizierte sich damit erneut für den DFB-Pokal. Die Einnahmen könnten helfen, den Etat für die kommende Saison leicht anzuheben. Auch personell tut sich einiges: Mehrere Spieler wurden verabschiedet, darunter Fakhro, Elezi und Löhmannsröben. Neu verpflichtet wird Stürmer Sofian Benyamina, der mit seiner Erfahrung und Torquote glänzt. Offen bleibt weiterhin die Zukunft von Torhüter Sven Müller, dessen gesundheitliche Situation nach einer schweren Nackenverletzung weiter beobachtet wird.
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"Die Wucht des Vereins - daran muss man sich gewöhnen"
12.05.2026
60 Minuten
Als Kind schwärmte René Walther für Werner Peter, Stürmer des Halleschen FC in den 1970er und 1980er Jahren. Idole auf dem Platz hat er heute zwar nicht mehr, Fan des Klubs ist der Hallenser aber geblieben, wie er in der aktuellen Folge von „Chemie kennt keine Liga“, dem HFC-Podcast der Mitteldeutschen Zeitung sagt. „Nur die Spiele kann ich nicht mehr wirklich verfolgen.“ Als Präsident des Traditionsvereins hat er während der 90 Minuten viel zu tun, führt Gespräche, schüttelt Hände. Anfang April hat der 50-jährige Familienvater, im Job Geschäftsführer der halleschen Stadtwerke, die Nachfolge von Jürgen Fox angetreten. Im Podcast-Gespräch mit Tobias Lubert und Fabian Wölfling spricht er über die sportliche Saison, die ausstehende Vertragsverlängerung mit Sportchef Daniel Meyer, das Budget des Klubs und warum es ein Leitbild für den HFC braucht.
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Stabilität auf der Bank, Unsicherheit im Kader
28.04.2026
33 Minuten
In der 44. Folge des Podcasts steht zunächst ein Missgeschick im Fokus: Eine falsche Folge wurde veröffentlicht, wofür sich Host Julius Lukas entschuldigt. Danach geht es direkt in die inhaltlichen Themen rund um den Halleschen FC. Positiv ist die Vertragsverlängerung des Trainerteams um Sascha Prüfer und Robert Schröder bis 2027, inklusive Aufstiegsoption. Diese Entscheidung bringt auf der Trainerposition Planungssicherheit. Anders sieht es im Kader aus: Wichtige Spieler wie Halili, Löhmannsröben oder Hauptmann sollen gehalten werden, doch finanzielle Unsicherheiten – insbesondere wegen einer noch nicht finalisierten Sponsorenverlängerung – erschweren die Gespräche. Gleichzeitig kursieren Transfergerüchte rund um einen erfahrenen Torjäger, der eine Verstärkung wäre, die aber wohl auch einiges kosten würde. Auch auf der Torwartposition gibt es offene Fragen. Sven Müller ist aktuell die klare Nummer eins, doch es wird über seine zukünftige Rolle gesprochen. Nachwuchskeeper könnten perspektivisch nachrücken, während Luca Bendel wohl gehen wird. Ein großes Thema bleibt die Reform der Regionalliga. Neben dem favorisierten Kompassmodell sorgt ein neues „Phasenmodell“ aus Bayern für Unmut, da es den bisherigen Reformprozess infrage stellt. Vereine und Fans positionieren sich zunehmend deutlich, unter anderem mit Aktionen und Protesten. Unterstützung für das Kompassmodell kommt auch von prominenter Stelle. Sportlich bewegt sich der HFC solide, aber ohne Glanz durch die letzten Spiele. Ein glückliches 0:0 gegen Lok Leipzig und ein souveräner Sieg gegen Hertha II zeigen Licht und Schatten. Die Meisterschaft ist außer Reichweite, der Aufstieg ohnehin. Platz zwei bleibt das realistische Ziel.
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Die HFC-Chaostage sind beendet
14.04.2026
35 Minuten
In Folge 43 von „Chemie kennt keine Liga“ sprechen Host Julius Lukas und HFC-Experte Fabian Wölfling über eine entscheidende Phase beim Halleschen FC. Nach chaotischen Wochen zeichnet sich eine klare Entwicklung ab – geprägt von personeller Stabilität und strategischer Planung. Zentral ist die Wahl von René Walter zum neuen Präsidenten. Der bisherige Verwaltungsrat und Geschäftsführer der Stadtwerke Halle hat bereits erste Impulse gesetzt. So bleibt es dabei, dass Robert Marin keine aktive Rolle beim HFC mehr spielen wird. Damit entschärft sich auch der Konflikt mit Sportchef Daniel Meyer, dessen Verbleib nun sehr wahrscheinlich ist. Auch auf der Trainerbank setzt der HFC auf Kontinuität: Cheftrainer Robert Schröder sowie sein Team sollen verlängern. Mehrere Leistungsträger wie Fabrice Hartmann, Marius Hauptmann oder Burim Halili sollen gehalten werden – auch wenn bei einzelnen Spielern noch Unsicherheiten bestehen. Sportlich blickt der Podcast auf eine durchwachsene Woche zurück: Einem souveränen Sieg in Luckenwalde stehen Niederlagen gegen Meuselwitz und Altglienicke gegenüber. Dennoch bleibt der Trend insgesamt positiv: Der HFC ist eines der stärksten Rückrundenteams.
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Über diesen Podcast

"Chemie kennt keine Liga" ist der Podcast der Mitteldeutschen Zeitung über den Halleschen FC. Alle zwei Wochen sprechen die MZ-Sportreporter mit Host Julius Lukas über Siege und Niederlagen des HFC, über Top-Transfers und Flop-Transfers, über Fußballkultur auf und abseits des Rasens - ganz egal, in welcher Klasse der HFC gerade spielt. Denn: Chemie kennt keine Liga."
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