Marien-Aus besiegelt! Und: die Ochsenkette
Auf das Rumoren folgen Konsequenzen: Robert Marien scheidet Ende
Juni beim HFC aus. Für die Personalie Daniel Meyer könnte das
entscheidend sein. Sportlich läuft es bei HFC hingegen bestens.
31 Minuten
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Beschreibung
vor 2 Tagen
Die 40. Folge von „Chemie kennt keine Liga“ steht ganz im Zeichen
einer Personalie, die beim Hallescher FC hohe Wellen schlägt:
Robert Marin wird den Verein zum 30. Juni verlassen. Bis dahin
bleibt er offiziell im Amt als kaufmännischer Leiter, danach endet
die „aktive Zusammenarbeit“ – eine Formulierung, die Raum für
Spekulationen lässt. Sein Vertrag läuft eigentlich noch bis 2027.
Hinter den Kulissen soll es schon länger geknirscht haben. Marin,
zuvor acht Jahre Vorstandsvorsitzender bei Hansa Rostock, galt als
durchsetzungsstark – eckte laut Podcast-Runde aber intern wie
extern an. Von schwierigen Gesprächen mit Sponsoren bis zu
Differenzen innerhalb der Vereinsgremien ist die Rede. Zwischen
Vorstand und Verwaltungsrat sollen zeitweise tiefe Gräben
entstanden sein. Letztlich scheint die nun gefundene Lösung ein
Kompromiss, um größeren Schaden vom Verein abzuwenden. Eng
verknüpft mit der Personalie ist die Zukunft von Sportchef Daniel
Meyer. Dessen Vertrag läuft im Sommer aus, doch der Vorstand soll
gewillt sein, mit ihm weiterzumachen. Meyer hatte nach dem Abstieg
eine komplett neue Mannschaft aufgebaut und den HFC direkt zur
Vizemeisterschaft geführt. Nach durchwachsenem Herbst stabilisiert
sich das Team nun sichtbar – auch dank defensiver Umstellung.
Sportlich läuft es aktuell: Drei Siege nach der Winterpause, kein
Gegentor. Das 2:0 bei Chemie Leipzig verlief trotz hoher
Sicherheitsvorkehrungen friedlich. Die vielzitierte „Ochsenkette“ –
vier gelernte Innenverteidiger in der Abwehr – sorgt für
Stabilität. Spieler wie Joscha Wosz oder Kilian Zaruba setzen zudem
offensive Akzente. Der HFC tritt pragmatischer auf, verzichtet bei
schwierigen Platzverhältnissen auf riskanten Kurzpass-Fußball und
findet Lösungen. Nun wartet mit dem Schlusslicht Zehlendorf die
Pflichtaufgabe, ehe am Samstag mit Chemnitzer FC ein echter
Härtetest ansteht. Die Chemnitzer präsentieren sich offensivstark –
es könnte zum Duell „Sturm gegen Bollwerk“ werden.
einer Personalie, die beim Hallescher FC hohe Wellen schlägt:
Robert Marin wird den Verein zum 30. Juni verlassen. Bis dahin
bleibt er offiziell im Amt als kaufmännischer Leiter, danach endet
die „aktive Zusammenarbeit“ – eine Formulierung, die Raum für
Spekulationen lässt. Sein Vertrag läuft eigentlich noch bis 2027.
Hinter den Kulissen soll es schon länger geknirscht haben. Marin,
zuvor acht Jahre Vorstandsvorsitzender bei Hansa Rostock, galt als
durchsetzungsstark – eckte laut Podcast-Runde aber intern wie
extern an. Von schwierigen Gesprächen mit Sponsoren bis zu
Differenzen innerhalb der Vereinsgremien ist die Rede. Zwischen
Vorstand und Verwaltungsrat sollen zeitweise tiefe Gräben
entstanden sein. Letztlich scheint die nun gefundene Lösung ein
Kompromiss, um größeren Schaden vom Verein abzuwenden. Eng
verknüpft mit der Personalie ist die Zukunft von Sportchef Daniel
Meyer. Dessen Vertrag läuft im Sommer aus, doch der Vorstand soll
gewillt sein, mit ihm weiterzumachen. Meyer hatte nach dem Abstieg
eine komplett neue Mannschaft aufgebaut und den HFC direkt zur
Vizemeisterschaft geführt. Nach durchwachsenem Herbst stabilisiert
sich das Team nun sichtbar – auch dank defensiver Umstellung.
Sportlich läuft es aktuell: Drei Siege nach der Winterpause, kein
Gegentor. Das 2:0 bei Chemie Leipzig verlief trotz hoher
Sicherheitsvorkehrungen friedlich. Die vielzitierte „Ochsenkette“ –
vier gelernte Innenverteidiger in der Abwehr – sorgt für
Stabilität. Spieler wie Joscha Wosz oder Kilian Zaruba setzen zudem
offensive Akzente. Der HFC tritt pragmatischer auf, verzichtet bei
schwierigen Platzverhältnissen auf riskanten Kurzpass-Fußball und
findet Lösungen. Nun wartet mit dem Schlusslicht Zehlendorf die
Pflichtaufgabe, ehe am Samstag mit Chemnitzer FC ein echter
Härtetest ansteht. Die Chemnitzer präsentieren sich offensivstark –
es könnte zum Duell „Sturm gegen Bollwerk“ werden.
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