Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. Moment noch! (Über)Leben in der Arbeitswelt mit Simone Schweitzer und Gästen Podcast

Episoden

24 Minuten
Anerkennung wollen ist zutiefst menschlich. Trotzdem sagen viele: „Brauche ich nicht, da stehe ich drüber.“ In dieser Folge gehen Simone und Tony der Frage nach, warum uns Anerkennung so wichtig ist und warum wir uns gleichzeitig so sehr dagegen wehren, darauf angewiesen zu sein. Der Kern ist ein Konflikt zweier Grundbedürfnisse: gesehen werden auf der einen Seite, Kontrolle über das eigene Leben auf der anderen. Anerkennung kann niemand selbst herstellen. Was mir jemand geben kann, kann er mir auch wieder nehmen. Hängt der Selbstwert daran, schwankt er mit jeder Mail und jedem Blick vom Chef. Simone und Tony schauen darauf, wo das herkommt („Mama, guck mal, ich hab ein Bild gemalt“), warum so viele Menschen Lob reflexhaft kleinreden und was sie dem anderen damit eigentlich wegnehmen. Sie fragen, was Anerkennung im Job bedeutet, wenn man nüchtern bleibt („Wofür werde ich eigentlich bezahlt?“), und was tatsächlich hilft, den eigenen Wert nicht komplett von außen bestimmen zu lassen. **Ihr erfahrt in dieser Folge:** - Was „kontingenter Selbstwert“ ist und warum er so anstrengend ist - Warum „Da stehe ich drüber“ oft ein Versuch ist, die Kontrolle zurückzuholen - Warum, wer Lob abwehrt, dem anderen indirekt Urteilsvermögen abspricht - Weshalb positive Selbstaussagen vor dem Spiegel gerade Menschen mit niedrigem Selbstwert eher schaden - Warum das leere Blatt am Abend gerade bei sehr leistungsorientierten Menschen so aufschlussreich ist - Wie verbunden sein und eigenständig bleiben zusammengehen **Erwähnte Forschung:** - Klaus Grawe: psychische Grundbedürfnisse (Bindung, Orientierung und Kontrolle, Selbstwerterhöhung, Lustgewinn) - Jennifer Crocker: kontingenter Selbstwert - Wood, Perunovic & Lee (2009): Positive Selbstaussagen und ihre Wirkung bei niedrigem Selbstwert Du hast Fragen, Gedanken oder Themenwünsche für zukünftige Folgen? simone@simoneschweitzer.de Du möchtest Stimmigkeit im Job? ️ Standortbestimmung (Online): https://simoneschweitzer.com/stimmigkeitskompass/ ️ Oder melde dich direkt für ein kostenloses Sortier-Gespräch. Hier findest du mich: ️ Coaching & Psychotherapie für Menschen in der Arbeitswelt: https://simoneschweitzer.com ️ Für Teams: https://zusammen-arbeits-kultur.de ️ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/simone-schweitzer/ Hier meine Co-Moderatorin Tony Schmidt: https://www.linkedin.com/in/tschmi-dt/
12 Minuten
Ehrgeizig oder berechnend? Durchsetzungsstark oder schwierig? Bei Frauen und Männern fällt die Antwort oft unterschiedlich aus – selbst bei gleicher Leistung und gleichem Verhalten. In Folge 4 meiner Kurzserie über Macht geht es um den Preis, den Frauen zahlen: beim Machtwollen, beim Machtbekommen und beim Machthaben. Ich spreche über Forschung zu Beförderungen, die gläserne Klippe und den schmalen Korridor zwischen „zu weich“ und „zu hart“. Außerdem erzähle ich von einem vermeintlichen Kompliment meines Mannes, über das ich mich damals gefreut habe – und dessen versteckte Botschaft uns beiden erst viele Jahre später aufgefallen ist. In dieser Folge: • Warum der offene Wunsch nach Macht bei Frauen andere Reaktionen auslösen kann als bei Männern. • Weshalb gute Leistung nicht automatisch zu einer guten Potenzialbewertung führt. • Was hinter dem Thomas-Kreislauf und der gläsernen Klippe steckt. • Warum Ärger unterschiedlich bewertet wird – und welche Rolle ein nachvollziehbarer Anlass spielt. • Wie wir eigene Vorurteile bemerken und unsere erste Bewertung hinterfragen können. In der nächsten Folge spreche ich mit Toni über Anerkennung: Wir brauchen sie – und wollen trotzdem nicht von ihr abhängig sein. Forschung und Quellen zur Folge: • Okimoto, T. G. & Brescoll, V. L. (2010): The Price of Power: Power Seeking and Backlash Against Female Politicians. Personality and Social Psychology Bulletin. • Benson, A., Li, D. & Shue, K. (2026): “Potential” and the Gender Promotion Gap. American Economic Review. • AllBright Stiftung (2017): Bericht zum Thomas-Kreislauf in deutschen Vorständen. • Ryan, M. K. & Haslam, S. A. (2005): The Glass Cliff: Evidence that Women are Over-Represented in Precarious Leadership Positions. British Journal of Management. • Heilman, M. E. et al. (2004): Penalties for Success: Reactions to Women Who Succeed at Male Gender-Typed Tasks. Journal of Applied Psychology. • Brescoll, V. L. & Uhlmann, E. L. (2008): Can an Angry Woman Get Ahead? Status Conferral, Gender, and Expression of Emotion in the Workplace. Psychological Science. Du hast Fragen, Gedanken oder Themenwünsche für zukünftige Folgen? simone@simoneschweitzer.de Du möchtest Stimmigkeit im Job? ️ Standortbestimmung (Online): https://simoneschweitzer.com/stimmigkeitskompass/ ️ Oder melde dich direkt für ein kostenloses Sortier-Gespräch. Hier findest du mich: ️ Coaching & Psychotherapie für Menschen in der Arbeitswelt: https://simoneschweitzer.com ️ Für Teams: https://zusammen-arbeits-kultur.de ️ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/simone-schweitzer/
27 Minuten
Sind die Menschen heute tatsächlich egoistischer, unfreundlicher und weniger rücksichtsvoll als früher? Oder entsteht dieser Eindruck, weil sich unser Zusammenleben grundlegend verändert hat? In dieser Folge von Moment noch! gehen wir der Frage nach, was Menschlichkeit eigentlich ausmacht und ob sie tatsächlich auf dem Rückzug ist. Dabei werfen wir einen Blick auf überraschende Forschungsergebnisse: Warum werden verlorene Geldbörsen mit besonders viel Geld häufiger zurückgegeben? Und was verraten Untersuchungen zur Entwicklung der Empathie über unsere Gesellschaft? Wir sprechen darüber, warum Stress und äußere Umstände unser Verhalten beeinflussen, ohne Rücksichtslosigkeit zu entschuldigen. Und darüber, wie schnell aus kleinen Enttäuschungen eine Negativspirale entstehen kann: Einer grüßt nicht mehr, der andere zieht sich zurück – und irgendwann begegnen sich beide mit Gleichgültigkeit. Doch es geht auch um größere gesellschaftliche Veränderungen. Durch Digitalisierung und nahezu unbegrenzte Kontaktmöglichkeiten hat sich unser soziales Umfeld verändert. Wir können heute freier entscheiden, mit wem wir Beziehungen eingehen und welche Gemeinschaften wir verlassen. Das schafft neue Möglichkeiten, hat aber auch seinen Preis: Zugehörigkeit, Verbindlichkeit und stabile Beziehungen entstehen immer seltener von selbst. In dieser Folge sprechen wir unter anderem darüber: • Was Ehrlichkeit, Empathie und Rücksichtnahme mit Menschlichkeit zu tun haben • Warum wir das Verhalten anderer oft vorschnell bewerten • Was wissenschaftliche Untersuchungen über unsere Mitmenschlichkeit aussagen • Wie sich Unfreundlichkeit und Misstrauen gegenseitig verstärken können • Warum mehr Wahlfreiheit nicht automatisch mehr Verbundenheit bedeutet • Weshalb stabile Beziehungen heute oft mehr bewusste Investition erfordern Am Ende steht eine Frage, die auch für unsere Arbeitswelt wichtig ist: Haben wir unsere Fähigkeit zur Menschlichkeit verloren – oder müssen wir unter veränderten Bedingungen neu lernen, wie Zusammenhalt entsteht? Eine Folge über Empathie, Verantwortung, gesellschaftlichen Wandel und die Bedeutung echter zwischenmenschlicher Beziehungen. Du hast Fragen, Gedanken oder Themenwünsche für zukünftige Folgen? simone@simoneschweitzer.de Du möchtest Stimmigkeit im Job? ️ Standortbestimmung (Online): https://simoneschweitzer.com/stimmigkeitskompass/ ️ Oder melde dich direkt für ein kostenloses Sortier-Gespräch. Hier findest du mich: ️ Coaching & Psychotherapie für Menschen in der Arbeitswelt: https://simoneschweitzer.com ️ Für Teams: https://zusammen-arbeits-kultur.de ️ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/simone-schweitzer/ Hier meine Co-Moderatorin Tony Schmidt: https://www.linkedin.com/in/tschmi-dt/
11 Minuten
Was machst du, wenn dein Chef etwas entscheidet, das du für falsch hältst? In dieser Folge starten wir im Kinderzimmer und schauen gemeinsam, welche Möglichkeiten Menschen im Arbeitsleben haben: argumentieren, verhandeln, Verbündete suchen, Nein sagen oder Entscheidungen still unterlaufen. Auch bewusstes Mittragen oder Gehen kommen infrage. Dabei geht es darum, die Risiken abzuwägen und herauszufinden, welcher Weg zu einem selbst passt.
30 Minuten
Manchmal reicht ein einziger Satz – und er sitzt. Wir denken noch Stunden später darüber nach, rechtfertigen uns innerlich oder fragen uns: Warum trifft mich das eigentlich so? Eine andere Bemerkung dagegen lässt uns völlig kalt. Was entscheidet darüber, welche Kritik uns erwischt? Und warum reagieren wir besonders empfindlich, wenn jemand an einem Bild rüttelt, das wir von uns selbst haben? In dieser Folge von „Moment noch! (Über)Leben in der Arbeitswelt“ sprechen Simone und Toni darüber, warum ein „So bin ich doch gar nicht!“ manchmal mehr über uns verrät, als uns lieb ist. Es geht um wunde Punkte, unser Selbstbild und die Seiten an uns, die wir lieber nicht sehen wollen. Aber: Nicht alles, was uns trifft, müssen wir bei uns selbst suchen. Manchmal ist Kritik unangebracht, respektlos oder schlicht eine Grenzüberschreitung. Wie lässt sich das eine vom anderen unterscheiden? In dieser Folge geht es unter anderem darum: – warum uns manche Bemerkungen treffen und andere überhaupt nicht – was unser Selbstbild damit zu tun hat – warum „So bin ich doch gar nicht!“ ein ziemlich interessanter Gedanke sein kann – was C. G. Jungs Konzept von Persona und Schatten damit zu tun hat – warum wir auch das sein können, was wir auf keinen Fall sein wollen – wann Selbstreflexion hilfreich ist – und wann wir eine Grenze setzen sollten – warum wir auf Kritik nicht sofort reagieren müssen – und was helfen kann, wenn eine Bemerkung genau unseren wunden Punkt erwischt Du hast Fragen, Gedanken oder Themenwünsche für zukünftige Folgen? simone@simoneschweitzer.de Du möchtest Stimmigkeit im Job? ️ Standortbestimmung (Online): https://simoneschweitzer.com/stimmigkeitskompass/ ️ Oder melde dich direkt für ein kostenloses Sortier-Gespräch. Hier findest du mich: ️ Coaching & Psychotherapie für Menschen in der Arbeitswelt: https://simoneschweitzer.com ️ Für Teams: https://zusammen-arbeits-kultur.de ️ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/simone-schweitzer/ Hier meine Co-Moderatorin Tony Schmidt: https://www.linkedin.com/in/tschmi-dt/
In Podcasts werben
Schalte jetzt Werbung in Podcasts.

Über diesen Podcast

Der Lebensbereich Arbeit nimmt im Leben vieler Menschen einen großen Raum ein. Nicht nur, weil wir Geld verdienen wollen oder müssen. Aber wie oft nehmen wir uns wirklich die Zeit, hinzuschauen, wenn es sich nicht mehr nach Leben, sondern Durchhalten anfühlt? ☕ Genau dafür gibt es diesen Podcast. Wir reden über Zusammenarbeit, Führung, Kommunikation, mentale Gesundheit, Veränderung und den ganz normalen Alltag. Ich spreche mit Gästen aus Wirtschaft, Coaching und Beratung über echte Erfahrungen, kluge Gedanken und psychologische Perspektiven. Für alle, die Arbeit nicht nur ertragen, sondern bewusst gestalten wollen – für sich selbst, im Team, in der Organisation. Ich bin Simone Schweitzer – Coach, Trainerin, Teamcoach und ehemalige Führungskraft. Früher bekannt als: „Moment noch! Der Stabilitäts-JobCast“ Lust auf Austausch, Feedback oder Themenwünsche? ➡️ Schreib mir: simone@simoneschweitzer.de Hier findest du mich: ➡️ Coaching: https://simoneschweitzer.com/ ➡️ Psychotherapie: https://simoneschweitzer.de/ ➡️ Teamentwicklung: https://zusammen-arbeits-kultur.de ➡️ LinkedIn https://www.linkedin.com/in/simone-schweitzer/
Podcast melden

„Moment noch! (Über)Leben in der Arbeitswelt mit Simone Schweitzer und Gästen“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Abonnenten

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz