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Episoden

10 Minuten
Ein Vorgesetzter kommt in ein Meeting, setzt sich hin, sagt nichts weiter als "macht ruhig weiter" – und trotzdem verändert sich im Raum etwas. Jemand redet weniger, eine andere formuliert vorsichtiger, ein kritischer Punkt verschwindet aus der Diskussion. Macht muss nicht ausgeübt werden, um zu wirken. Es reicht, dass sie da ist. In dieser Folge geht es um die Kosten von Macht aus der Perspektive derjenigen, die weniger davon haben. Die Forschung kennt dazu im Kern drei Reaktionsmuster: Vorsicht, Widerstand und, wenn beides über lange Zeit nichts bewirkt, Rückzug. Es geht unter anderem um: - warum Mitarbeitende ihre Vorgesetzten oft genauer beobachten als umgekehrt – ein Muster, das sich sogar bei Rangordnungen unter Rhesusaffen zeigt - Reaktanz: das psychologische Phänomen, dass eingeschränkte Freiheit den Wunsch danach erst richtig weckt (mit einem klassischen Experiment von Jack Brehm) - warum aus wiederholter Machtlosigkeit irgendwann Rückzug werden kann – und was das mit erlernter Hilflosigkeit (Martin Seligman) zu tun hat - einen konkreten Hebel für Führung: Nicht jeder Einwand kann angenommen werden, aber jeder verdient eine erkennbare Reaktion Teil einer kurzen Reihe zum Thema Macht. In der nächsten Folge: die Macht der Machtlosen – wie Menschen auch ohne offizielle Position Einfluss nehmen können.
27 Minuten
Perfektionismus klingt erst einmal nach einer ziemlich guten Eigenschaft: hohe Ansprüche, sorgfältiges Arbeiten, gute Ergebnisse. Aber ist das wirklich Perfektionismus – oder einfach ein hoher Qualitätsanspruch? In dieser Folge schauen wir genauer hin. Denn Perfektionismus kann ganz unterschiedliche Formen annehmen: Die Ansprüche können sich gegen uns selbst richten, aus den vermeintlichen Erwartungen anderer entstehen – oder wir richten sie an die Menschen um uns herum. Wir sprechen darüber, warum Perfektionismus lange sogar hilfreich wirken kann, wann er anfängt, uns im Weg zu stehen und warum ausgerechnet Prokrastination eine seiner überraschenden Folgen sein kann. Außerdem geht es um die Fragen: - Was haben Selbstwert und Zugehörigkeit damit zu tun? - Warum hält sich die Vorstellung so hartnäckig, Perfektionismus führe zu besonderer Leistung? - Und was hilft, wenn der eigene Anspruch irgendwann mehr Kraft kostet, als er bringt? Und natürlich schauen wir auch auf uns selbst. Denn den Wunsch, etwas besonders gut zu machen, kennen wir bei unserem Podcast ziemlich gut. Eine Folge über hohe Ansprüche, Fehler, Leistung, Selbstkritik – und darüber, warum zwischen „Ich bin ein Fehler“ und „Mir ist ein Fehler passiert“ ein ziemlich großer Unterschied liegt. Du hast Fragen, Gedanken oder Themenwünsche für zukünftige Folgen? simone@simoneschweitzer.de Du möchtest Stimmigkeit im Job? ️ Standortbestimmung (Online): https://simoneschweitzer.com/stimmigkeitskompass/ ️ Oder melde dich direkt für ein kostenloses Sortier-Gespräch. Hier findest du mich: ️ Coaching & Psychotherapie für Menschen in der Arbeitswelt: https://simoneschweitzer.com ️ Für Teams: https://zusammen-arbeits-kultur.de ️ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/simone-schweitzer/ Hier meine Co-Moderatorin Tony Schmidt: https://www.linkedin.com/in/tschmi-dt/
11 Minuten
"Ich will mehr Verantwortung" sagt sich leicht im Bewerbungsgespräch. "Ich will mehr Macht" löst dagegen erstmal Stille aus. Dabei ist beides oft dasselbe. Auftakt einer fünfteiligen Serie zum Thema Macht – einem der präsentesten und gleichzeitig am wenigsten offen besprochenen Themen in Unternehmen. Mit Niklas Luhmanns Unterscheidung zwischen Autorität, Führung und Macht wird sichtbar, warum nur eine dieser drei Formen ohne Zustimmung auskommt – und was das mit Führungskräften macht, die sich in Entscheidungen im Kreis drehen. Eine These, die gegen den Zeitgeist steht: Macht und Hierarchie sind nicht das Problem, sondern lösen eines, über das kaum gesprochen wird. Teil 2: Wie Menschen auf Macht reagieren. Du hast Fragen, Gedanken oder Themenwünsche für zukünftige Folgen? simone@simoneschweitzer.de Du möchtest Stimmigkeit im Job? ️ Standortbestimmung (Online): https://simoneschweitzer.com/stimmigkeitskompass/ ️ Oder melde dich direkt für ein kostenloses Sortier-Gespräch. Hier findest du mich: ️ Coaching & Psychotherapie für Menschen in der Arbeitswelt: https://simoneschweitzer.com ️ Für Teams: https://zusammen-arbeits-kultur.de ️ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/simone-schweitzer/
28 Minuten
Der Kollege, der nicht grüßt. Die Termineinladung ohne Blick in den Kalender. Ständig unterbrochen werden, statt ausreden zu dürfen ... Tony bringt in dieser Hotseat-Folge ihren Ärger über solche Momente mit rein. Simone hält dagegen: mit Forschung, mit der Coach-Perspektive – und mit einem Satz, der erstmal wehtut: "Ich hab kein Recht darauf, dass mich jemand grüßt." Was daraus wird, wenn wir eine Beobachtung sofort zur Interpretation machen ("der ist einfach arrogant"). Wie man Grenzen ansprechen kann, ohne zu maßregeln. Und wo Tony und Simone nicht ganz einer Meinung sind: Gelten für Führungskräfte andere Maßstäbe als für alle anderen? Außerdem im Hotseat: • Feedback öffentlich oder unter vier Augen? Tony sagt: bei Wiederholungstätern darf's auch mal vor allen sein. Simone zeigt das Dilemma, das dabei sofort entsteht. • Ist Zu-früh-Kommen eigentlich unhöflich? Simones ungewöhnliche Antwort: Ja – und sie erklärt, warum zwei Minuten zu früh sie mehr stört als fünf Minuten zu spät. • Das spontane Du im Job: Warum es für die eine Generation Nähe bedeutet und für die andere ein Grenzüberschritt ist – und wie beide damit umgehen. • Warum Kultur nie auf dem Poster entsteht: der Satz, mit dem die Folge endet – und der zeigt, warum Vorbild wichtiger ist als jede Leitlinie. Du hast Fragen, Gedanken oder Themenwünsche für zukünftige Folgen? simone@simoneschweitzer.de Du möchtest Stimmigkeit im Job? ️ Standortbestimmung (Online): https://simoneschweitzer.com/stimmigkeitskompass/ ️ Oder melde dich direkt für ein kostenloses Sortier-Gespräch. Hier findest du mich: ️ Coaching & Psychotherapie für Menschen in der Arbeitswelt: https://simoneschweitzer.com ️ Für Teams: https://zusammen-arbeits-kultur.de ️ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/simone-schweitzer/ Hier meine Co-Moderatorin Tony Schmidt: https://www.linkedin.com/in/tschmi-dt/
9 Minuten
Nach einem schwierigen Gespräch, vor einer wichtigen Entscheidung oder nachts, wenn eigentlich Schlafenszeit wäre – die Gedanken hören einfach nicht auf, sich zu drehen. In dieser Solofolge geht Simone der Frage nach, warum das Gehirn so hartnäckig am Grübeln festhält und warum das eigentlich weniger mit Denken zu tun hat, als man glaubt. Darum geht's in dieser Folge: - Warum Nachdenken und Grübeln nicht dasselbe sind – und woran sich der Unterschied erkennen lässt - Wie das Gehirn Unsicherheit wie ein ungelöstes Problem behandelt und warum das bei den meisten Grübelthemen nicht funktioniert - Die drei Mechanismen, die Grübeln am Leben halten: das Grübeln über das Grübeln, der Kampf dagegen und der Versuch, es rein gedanklich zu lösen - Warum Grübeln oft weniger ein Denkproblem als ein Zeichen innerer Anspannung ist - Zwei einfache Fragen, mit denen sich das nächste Mal aus dem Gedankenkarussell aussteigen lässt Für dich, wenn: Du diese endlosen Gedankenschleifen aus eigener Erfahrung kennst – nach Meetings, vor Entscheidungen, in unsicheren Situationen – und verstehen möchtest, was dahintersteckt und was wirklich hilft. Du hast Fragen, Gedanken oder Themenwünsche für zukünftige Folgen? simone@simoneschweitzer.de Du möchtest Stimmigkeit im Job? ️ Standortbestimmung (Online): https://simoneschweitzer.com/stimmigkeitskompass/ ️ Oder melde dich direkt für ein kostenloses Sortier-Gespräch. Hier findest du mich: ️ Coaching & Psychotherapie für Menschen in der Arbeitswelt: https://simoneschweitzer.com ️ Für Teams: https://zusammen-arbeits-kultur.de ️ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/simone-schweitzer/
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Über diesen Podcast

Der Lebensbereich Arbeit nimmt im Leben vieler Menschen einen großen Raum ein. Nicht nur, weil wir Geld verdienen wollen oder müssen. Aber wie oft nehmen wir uns wirklich die Zeit, hinzuschauen, wenn es sich nicht mehr nach Leben, sondern Durchhalten anfühlt? ☕ Genau dafür gibt es diesen Podcast. Wir reden über Zusammenarbeit, Führung, Kommunikation, mentale Gesundheit, Veränderung und den ganz normalen Alltag. Ich spreche mit Gästen aus Wirtschaft, Coaching und Beratung über echte Erfahrungen, kluge Gedanken und psychologische Perspektiven. Für alle, die Arbeit nicht nur ertragen, sondern bewusst gestalten wollen – für sich selbst, im Team, in der Organisation. Ich bin Simone Schweitzer – Coach, Trainerin, Teamcoach und ehemalige Führungskraft. Früher bekannt als: „Moment noch! Der Stabilitäts-JobCast“ Lust auf Austausch, Feedback oder Themenwünsche? ➡️ Schreib mir: simone@simoneschweitzer.de Hier findest du mich: ➡️ Coaching: https://simoneschweitzer.com/ ➡️ Psychotherapie: https://simoneschweitzer.de/ ➡️ Teamentwicklung: https://zusammen-arbeits-kultur.de ➡️ LinkedIn https://www.linkedin.com/in/simone-schweitzer/
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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