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Episoden
27.05.2026
30 Minuten
Johanna Degen - Datingplattformen sind die Antwort auf ein zentrales Lebensproblem: mangelnde Begegnung, Einsamkeit, Hunger nach Liebe und Gesehenwerden. Der öffentliche Raum hat seine Funktion als Ort der Begegnung verloren. Das Digitale hingegen wirkt als Ideengeber für das reale Leben und die Beziehungsgestaltung. Intime Beziehungen zwischen Chatbots und Menschen gehören ebenso zum Alltag wie parasoziale Beziehungen zu Influencern. Wie lassen sich Handlungsspielräume zurückerobern und Räume für wertschätzende Beziehungen öffnen?
Birgit Spies ist im Gespräch mit der Sozialpsychologin Dr. Johanna Degen. Inhalt
02:04‘ Welche Bedeutung haben Liebe und Beziehung in digitalen Zeiten? 03:30‘ Wir hungern nach Liebe 03:58‘ Weshalb sind Datingplattform so erfolgreich? 04:45’ Warum sind wir online auf der Suche nach Beziehung? 05:35‘ Datingplattformen als Antwort auf ein Lebensproblem 06:44‘ Der öffentliche Raum hat seine Funktion als Ort der Begegnung verloren 07:38‘ Ein würdiges und sozial eingebettetes Leben ist immer weniger möglich 07:48‘ Wir haben ein Gemeinschaftsproblem 08:21‘ Einsamkeit und mangelnde Begegnung 09:42‘ Parasoziale Beziehung zu Influencern 10:40‘ Ungebremste Wirkung des Internets auf das soziale Selbst 13:10‘ Smartphone-Scrollen als Beruhigungsmittel 14:19‘ Verlorengegangene Intuition: Entfremdung von Körperwissen 16:02‘ Medienbilder als Anker im Gehirn und Ideengeber für Beziehungsgestaltung 18:55‘ Werte und Praxis in der Beziehungsgestaltung klaffen auseinander 19:33‘ Intimität mit Chatsbots und Avataren 20:33‘ Künstliche Intelligenz: Problematische Nutzung als Wahrheitsquelle 22:38‘ Wieviel Platz lässt das Digitale der Liebe und Beziehung noch? 24:22‘ Hilfreiche Mediennutzung, um ein gutes Leben zu führen 24:52‘ Der Mensch als Rohmaterial der Technik 25:40‘ Handlungsspielräume zurückerobern 26:48‘ Das Leben wartet auf uns Fazit
Liebe, Intimität und Beziehungen verändern sich, wenn das Leben zunehmend digital stattfindet. Und trotzdem bleiben uns Handlungsspielräume: Den Raum für Ehrlichkeit, Verlässlichkeit und wertschätzende Intimität können und sollten wir zurückerobern, wenn wir nicht zum Rohmaterial der Technik werden wollen. Webseite und Quellen zum Podcast
https://bildung.hypotheses.org/9318 Gastgeberin des Podcasts
Birgit Spies ist Professorin für Bildung und Digitalisierung, Keynote-Speakerin, Beraterin und Trainerin. Mehr zu Birgit Spies erfahren Sie unter https://www.prof-birgit-spies.de.
Hier können Sie auch Keynote-Vorträge, Workshops und Videokurse zu Bildung, Digitalisierung und Medien buchen.
Musik: https://gemafreie-musik-online.de Soundeffekte: pixabay.com
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02:04‘ Welche Bedeutung haben Liebe und Beziehung in digitalen Zeiten? 03:30‘ Wir hungern nach Liebe 03:58‘ Weshalb sind Datingplattform so erfolgreich? 04:45’ Warum sind wir online auf der Suche nach Beziehung? 05:35‘ Datingplattformen als Antwort auf ein Lebensproblem 06:44‘ Der öffentliche Raum hat seine Funktion als Ort der Begegnung verloren 07:38‘ Ein würdiges und sozial eingebettetes Leben ist immer weniger möglich 07:48‘ Wir haben ein Gemeinschaftsproblem 08:21‘ Einsamkeit und mangelnde Begegnung 09:42‘ Parasoziale Beziehung zu Influencern 10:40‘ Ungebremste Wirkung des Internets auf das soziale Selbst 13:10‘ Smartphone-Scrollen als Beruhigungsmittel 14:19‘ Verlorengegangene Intuition: Entfremdung von Körperwissen 16:02‘ Medienbilder als Anker im Gehirn und Ideengeber für Beziehungsgestaltung 18:55‘ Werte und Praxis in der Beziehungsgestaltung klaffen auseinander 19:33‘ Intimität mit Chatsbots und Avataren 20:33‘ Künstliche Intelligenz: Problematische Nutzung als Wahrheitsquelle 22:38‘ Wieviel Platz lässt das Digitale der Liebe und Beziehung noch? 24:22‘ Hilfreiche Mediennutzung, um ein gutes Leben zu führen 24:52‘ Der Mensch als Rohmaterial der Technik 25:40‘ Handlungsspielräume zurückerobern 26:48‘ Das Leben wartet auf uns Fazit
Liebe, Intimität und Beziehungen verändern sich, wenn das Leben zunehmend digital stattfindet. Und trotzdem bleiben uns Handlungsspielräume: Den Raum für Ehrlichkeit, Verlässlichkeit und wertschätzende Intimität können und sollten wir zurückerobern, wenn wir nicht zum Rohmaterial der Technik werden wollen. Webseite und Quellen zum Podcast
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29.04.2026
28 Minuten
Claudia Schmiderer - Bilder sind so alt wie die Menschheit. Sie dienen als Erinnerungs- oder Informationsmittel. Mit ihnen lässt sich aber auch Geschichte schreiben. Sie können unser Denken manipulieren und verändern unseren Blick auf die Welt.
Die Masse gegenwärtiger Fotos jedoch fristet ihr Dasein als digitaler Müll in Smartphones. Wir finden kaum Zeit, um die Botschaft in den Bildern zu entziffern und ihre Bedeutung zu hinterfragen. Wir sehen, liken und teilen bevorzugt die Bilder, die unserem Denken entsprechen. Und Stück für Stück entsteht so ein verzerrtes Bild von der Wirklichkeit.
Birgit Spies ist im Gespräch mit der Publizistin, Dozentin und Grafikerin Claudia Schmiderer. Inhalt
02:48‘ Was ist ein Bild? Der Unterschied zwischen picture und image 04:40‘ Fotografie als Reproduktionsmittel 06:16‘ Wie wir Bilder wahrnehmen 07:45‘ Wenn Bilder manipuliert und gefälscht werden 08:05‘ Wenn mit Bildern Geschichte gemacht wird 09:25‘ Politische und Kriegsbilder 12:37‘ Sich selbst ein Bild machen können 13:57‘ Smartphone-Fotos als digitaler Müll 15:07‘ Das verzerrte Bild von der Welt 16:26‘ Die fragmentierte Welt im Kopf 17:27‘ Wenn uns Bilder beeinflussen 20:22‘ Bilder lesen lernen Fazit
Bilder prägen unser Denken, verändern unsere Wahrnehmung und beeinflussen, wie wir uns und die Welt sehen. Sie wirken, ob wir es wollen der nicht. Eine Welt ohne Bilder nicht gibt – und gab nie.
Da wir selbst tagtäglich millionenfach Bilder z.B. mit dem Smartphone produzieren und publizieren, sollten wir auch lernen, sie zu lesen – so wie wir lernen, Worte und ihre Zusammenhänge zu lesen – so Claudia Schmiderer. Webseite und Quellen zum Podcast
https://bildung.hypotheses.org/9318 Gastgeberin des Podcasts
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Die Masse gegenwärtiger Fotos jedoch fristet ihr Dasein als digitaler Müll in Smartphones. Wir finden kaum Zeit, um die Botschaft in den Bildern zu entziffern und ihre Bedeutung zu hinterfragen. Wir sehen, liken und teilen bevorzugt die Bilder, die unserem Denken entsprechen. Und Stück für Stück entsteht so ein verzerrtes Bild von der Wirklichkeit.
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02:48‘ Was ist ein Bild? Der Unterschied zwischen picture und image 04:40‘ Fotografie als Reproduktionsmittel 06:16‘ Wie wir Bilder wahrnehmen 07:45‘ Wenn Bilder manipuliert und gefälscht werden 08:05‘ Wenn mit Bildern Geschichte gemacht wird 09:25‘ Politische und Kriegsbilder 12:37‘ Sich selbst ein Bild machen können 13:57‘ Smartphone-Fotos als digitaler Müll 15:07‘ Das verzerrte Bild von der Welt 16:26‘ Die fragmentierte Welt im Kopf 17:27‘ Wenn uns Bilder beeinflussen 20:22‘ Bilder lesen lernen Fazit
Bilder prägen unser Denken, verändern unsere Wahrnehmung und beeinflussen, wie wir uns und die Welt sehen. Sie wirken, ob wir es wollen der nicht. Eine Welt ohne Bilder nicht gibt – und gab nie.
Da wir selbst tagtäglich millionenfach Bilder z.B. mit dem Smartphone produzieren und publizieren, sollten wir auch lernen, sie zu lesen – so wie wir lernen, Worte und ihre Zusammenhänge zu lesen – so Claudia Schmiderer. Webseite und Quellen zum Podcast
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31.03.2026
1 Minute
Doris Nitsche-Ruhland - Künstliche Intelligenz entfacht die uralte menschliche Sehnsucht, die Grenzen des eigenen Daseins zu überwinden, sich Himmel und Erde Untertan zu machen, für Körper und Geist Unangenehmes oder Beschwerliches an Maschinen oder Programme zu delegieren.
Die Diskussion um Künstliche Intelligenz bewegt sich zwischen Allmachtsphantasien und Katastrophenszenarien. Künstliche Intelligenz jedoch sollte als gemeinsame Gestaltungsaufgabe von Technologie, Bildung und Gesellschaft begriffen werden. Denn am Ende ist KI ein Werkzeug, dass man helfend und auch zerstörend einsetzen kann.
Birgit Spies ist im Gespräch mit der Informatikprofessorin Doris Nitsche-Ruhland. Inhalt
02:52‘ Ist Künstliche Intelligenz für uns ein Traum oder ein Albtraum? 03:56‘ Was ist Künstliche Intelligenz? 05:18‘ Wann funktionieren Künstliche-Intelligenz-Systeme sehr gut? 07:17‘ Wie kommt eine Künstliche Intelligenz zu einem Ergebnis? 07:56‘ Wie arbeitet generative Künstliche Intelligenz? 09:25‘ Datenverzerrung und Bias in den Daten 10:55‘ Sind die Menschen bereit für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Künstlichen Intelligenz? 12:38‘ Probleme beim Einsatz generativer Künstlicher Intelligenz 13:17‘ Kognitive Demenz durch Künstliche Intelligenz 14:12‘ Wie arbeiten Neuronale Netzwerke? Wie kommt eine generative Künstliche Intelligenz zu einem Ergebnis? 16:32‘ Wann ist der Einsatz Künstlichen Intelligenz schwierig? 19:28‘ Entscheidungen, die den Menschen betreffen und Sozialkreditsysteme 20:41‘ Ethisches Nachdenken über Künstliche-Intelligenz-Systeme 22:11‘ Den Umgang mit Künstliche Intelligenz lernen: AI-Literacy 23:53‘ Diskussion rund um das Thema Künstliche Intelligenz 24:57‘ Künstliche Intelligenz als Werkzeug zwischen Grenzen und Möglichkeiten Fazit
Es ist wichtig, dass die Diskussion zur Künstlichen Intelligenz stärker auf Verstehen, auf Gestaltung und auf Verantwortung ausgerichtet ist; dass wir die Möglichkeiten und Risiken gleichermaßen ernst nehmen und Künstliche Intelligenz aktiv gesellschaftlich gestalten. Dazu benötigen wir Wissen.
Wir müssen verstehen, wie Künstliche-Intelligenz-Systeme arbeiten, wo ihre Risiken liegen und wie wir ihre Ergebnisse kritisch bewertet werden können. Am Ende liegt die größte Stärke von KI liegt nicht darin, Menschen zu ersetzen, sondern darin, menschliche Fähigkeiten zu verstärken. KI ist ein Werkzeug! Und wie jedes Werkzeug kann man es positiv oder negativ einsetzen. Webseite und Quellen zum Podcast
https://bildung.hypotheses.org/9116 Gastgeberin des Podcasts
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Die Diskussion um Künstliche Intelligenz bewegt sich zwischen Allmachtsphantasien und Katastrophenszenarien. Künstliche Intelligenz jedoch sollte als gemeinsame Gestaltungsaufgabe von Technologie, Bildung und Gesellschaft begriffen werden. Denn am Ende ist KI ein Werkzeug, dass man helfend und auch zerstörend einsetzen kann.
Birgit Spies ist im Gespräch mit der Informatikprofessorin Doris Nitsche-Ruhland. Inhalt
02:52‘ Ist Künstliche Intelligenz für uns ein Traum oder ein Albtraum? 03:56‘ Was ist Künstliche Intelligenz? 05:18‘ Wann funktionieren Künstliche-Intelligenz-Systeme sehr gut? 07:17‘ Wie kommt eine Künstliche Intelligenz zu einem Ergebnis? 07:56‘ Wie arbeitet generative Künstliche Intelligenz? 09:25‘ Datenverzerrung und Bias in den Daten 10:55‘ Sind die Menschen bereit für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Künstlichen Intelligenz? 12:38‘ Probleme beim Einsatz generativer Künstlicher Intelligenz 13:17‘ Kognitive Demenz durch Künstliche Intelligenz 14:12‘ Wie arbeiten Neuronale Netzwerke? Wie kommt eine generative Künstliche Intelligenz zu einem Ergebnis? 16:32‘ Wann ist der Einsatz Künstlichen Intelligenz schwierig? 19:28‘ Entscheidungen, die den Menschen betreffen und Sozialkreditsysteme 20:41‘ Ethisches Nachdenken über Künstliche-Intelligenz-Systeme 22:11‘ Den Umgang mit Künstliche Intelligenz lernen: AI-Literacy 23:53‘ Diskussion rund um das Thema Künstliche Intelligenz 24:57‘ Künstliche Intelligenz als Werkzeug zwischen Grenzen und Möglichkeiten Fazit
Es ist wichtig, dass die Diskussion zur Künstlichen Intelligenz stärker auf Verstehen, auf Gestaltung und auf Verantwortung ausgerichtet ist; dass wir die Möglichkeiten und Risiken gleichermaßen ernst nehmen und Künstliche Intelligenz aktiv gesellschaftlich gestalten. Dazu benötigen wir Wissen.
Wir müssen verstehen, wie Künstliche-Intelligenz-Systeme arbeiten, wo ihre Risiken liegen und wie wir ihre Ergebnisse kritisch bewertet werden können. Am Ende liegt die größte Stärke von KI liegt nicht darin, Menschen zu ersetzen, sondern darin, menschliche Fähigkeiten zu verstärken. KI ist ein Werkzeug! Und wie jedes Werkzeug kann man es positiv oder negativ einsetzen. Webseite und Quellen zum Podcast
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24.02.2026
1 Minute
Edeltraud Sänger - Eine Gesellschaft, die sich über immerwährenden Wachstum und Fortschritt definiert, die stark auf Jugendlichkeit, Fitness und Geschwindigkeit fixiert ist, hat wenig Platz für die Endlichkeit. Es stellt sich die Frage, was das Leben ausmacht und wie das Alter und auch der Tod ihren Platz in unserem Erdendasein finden können.
Birgit Spies ist im Gespräch mit der Seelsorgerin und Pastorin i.R. Edeltraud Sänger. Inhalt
03:43‘ Was macht das Leben aus? 05:09‘ Müssen wir unserem Leben einen Sinn geben? 05:50‘ Leben wir zu wenig in Gemeinschaften? 08:08‘ Der Umgang mit dem alten Menschen in unserer Gesellschaft 12:27‘ Martin Buber: Der Mensch wird erst am Du zum Ich 13:39‘ Die Reduzierung des Alters auf den Kostenfaktor 15:32‘ Die Wachstumsgesellschaft und ihr Problem mit der Endlichkeit Fazit
Wir leben in einer Welt, die uns selbst, dem Lebendigen, Grenzen setzt und uns zwingt, auch das Alter und den Tod als Teil im Kreislauf des Lebens anzunehmen und in das Dasein zu integrieren. Hier können Rituale, Begegnungen, Geschichten und auch religiöse und spirituelle Erfahrungen Trost spenden und Akzeptanz schaffen.
Das wirkliche Leben jedoch spiegelt sich in der Begegnung, so meinte es der Religionsphilosoph Martin Buber vor mehr als 100 Jahren. Denn der Mensch wird erst am DU zum ICH. In Gemeinschaften können wir uns geborgen fühlen, gemeinsam lachen, voneinander lernen, uns in Krisen gegenseitig stärken und bis zum Lebensende begleiten. Soziale Geborgenheit bedeutet menschliche Wärme, Vertrauen, Akzeptanz und Liebe.
Ist es vielleicht Zeit für deutlich mehr Menschlichkeit in unserer Gesellschaft? Webseite und Quellen zum Podcast
https://bildung.hypotheses.org/8738 Gastgeberin des Podcasts
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Wir leben in einer Welt, die uns selbst, dem Lebendigen, Grenzen setzt und uns zwingt, auch das Alter und den Tod als Teil im Kreislauf des Lebens anzunehmen und in das Dasein zu integrieren. Hier können Rituale, Begegnungen, Geschichten und auch religiöse und spirituelle Erfahrungen Trost spenden und Akzeptanz schaffen.
Das wirkliche Leben jedoch spiegelt sich in der Begegnung, so meinte es der Religionsphilosoph Martin Buber vor mehr als 100 Jahren. Denn der Mensch wird erst am DU zum ICH. In Gemeinschaften können wir uns geborgen fühlen, gemeinsam lachen, voneinander lernen, uns in Krisen gegenseitig stärken und bis zum Lebensende begleiten. Soziale Geborgenheit bedeutet menschliche Wärme, Vertrauen, Akzeptanz und Liebe.
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28.01.2026
28 Minuten
Gertrud Müller - Wir sind überflutet von Macht und Gewalt. Beschämungen, toxische Beziehungen und Falschinformationen sind als Machtmittel in Familien, Unternehmen und in der Gesellschaft alltäglich. Doch wie entstehen Macht und Gewalt? Und wie kann es uns gelingen, vom Kampfmodus in eine kooperative Lebensweise zu wechseln?
Birgit Spies ist im Gespräch mit der Soziologin, Psychoonkologin und Therapeutin Dr. Gertrud Müller. Inhalt
02:26‘ Sind Macht und Gewalt im Menschen angelegt? 03:54‘ Macht als Möglichkeit, eigene Interessen gegen Widerstreben durchzusetzen 05:08‘ Gewalt als erlernte Erfahrung 05:56‘ Gewalt als Mittel, um Macht durchzusetzen 06:12‘ Beschämung als Machtmittel 07:17‘ Beschämungen in der Gegenwart 07:51‘ Verändert Macht den Charakter eines Menschen? 09:16‘ Mechanismen der Macht: Falschinformation, Unklarheiten 10:50‘ Toxische Beziehungen 12:17‘ Ungleichheiten im sozialen Gefüge 14:01‘ Macht als Fähigkeit, sich zusammenzuschließen 16:12‘ Gesellschaftliche Unterschiede als Machtmittel 17:23‘ Der Mensch als gegensätzliches Wesen 18:21‘ Der Ausweg aus Verstrickung und Gewalt 19:11‘ Aufbau innerer Stärke 22:16‘ Macht in Unternehmen Fazit
Beschämungen, Falschinformationen und Gewalt sind mögliche Mittel der Machtausübung. Es ist wichtig, dass Menschen die Strukturen von Macht und Gewalt erkennen, um sich aus Zwängen, Unterdrückung und Machtgefügen zu befreien. Dann können wir als freie und selbstbestimmte Menschen unser Leben gestalten - so Dr. Gertrud Müller. Webseite und Quellen zum Podcast
https://bildung.hypotheses.org/8557 Gastgeberin des Podcasts
Birgit Spies ist Professorin für Bildung und Digitalisierung, Keynote-Speakerin, Beraterin und Trainerin. Mehr zu Birgit Spies erfahren Sie unter https://www.prof-birgit-spies.de.
Hier können Sie auch Keynote-Vorträge, Workshops und Videokurse zu Bildung, Digitalisierung und Medien buchen.
Musik: https://gemafreie-musik-online.de Soundeffekte: pixabay.com
Birgit Spies ist im Gespräch mit der Soziologin, Psychoonkologin und Therapeutin Dr. Gertrud Müller. Inhalt
02:26‘ Sind Macht und Gewalt im Menschen angelegt? 03:54‘ Macht als Möglichkeit, eigene Interessen gegen Widerstreben durchzusetzen 05:08‘ Gewalt als erlernte Erfahrung 05:56‘ Gewalt als Mittel, um Macht durchzusetzen 06:12‘ Beschämung als Machtmittel 07:17‘ Beschämungen in der Gegenwart 07:51‘ Verändert Macht den Charakter eines Menschen? 09:16‘ Mechanismen der Macht: Falschinformation, Unklarheiten 10:50‘ Toxische Beziehungen 12:17‘ Ungleichheiten im sozialen Gefüge 14:01‘ Macht als Fähigkeit, sich zusammenzuschließen 16:12‘ Gesellschaftliche Unterschiede als Machtmittel 17:23‘ Der Mensch als gegensätzliches Wesen 18:21‘ Der Ausweg aus Verstrickung und Gewalt 19:11‘ Aufbau innerer Stärke 22:16‘ Macht in Unternehmen Fazit
Beschämungen, Falschinformationen und Gewalt sind mögliche Mittel der Machtausübung. Es ist wichtig, dass Menschen die Strukturen von Macht und Gewalt erkennen, um sich aus Zwängen, Unterdrückung und Machtgefügen zu befreien. Dann können wir als freie und selbstbestimmte Menschen unser Leben gestalten - so Dr. Gertrud Müller. Webseite und Quellen zum Podcast
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Über diesen Podcast
Ich treffe Autoren, Fachleute und Wissenschaftler. Wir diskutieren
auf Augenhöhe und kommen ohne Umschweife und in verständlichen
Worten zur Sache: Wissen auf den Punkt gebracht! Neue Ideen,
Studien und Theorien rund um das Thema Bildung - Mensch -Medien
werden hinterfragt und aus ungewohnter Perspektive betrachtet. Der
Podcast "Strandgespräche" ist eine Einladung, um mitzudenken und
weiterzudenken. Ich bin Birgit Spies und als Pädagogin und
IT-Ingenieurin beschäftige ich mich ebenso leidenschaftlich mit
Medien, Psychologie, Neurowissenschaft und Philosophie. Ich gebe
mein Wissen als Keynote-Speakerin, Beraterin und Trainerin zu den
Themen Bildung, Medien und Digitalisierung weiter. Mehr zu mir
erfahren Sie unter https://www.prof-birgit-spies.de/. Abonnieren
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und weiterzudenken. Ausgezeichnet mit dem Hörfunkpreis 2025 und
gelistet im kuratierten Portal der Wissenschaftspodcasts.
Kommentare (1)
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Großartiges Podcast-Format. Informative Gespräche mit klugen Menschen. Danke.