Strandgespräche

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Bildung - Mensch - Medien: Gespräche mit Tiefgang
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Episoden

#19 Künstliche Intelligenz zwischen Traum und Albtraum
31.03.2026
1 Minute
Doris Nitsche-Ruhland - Künstliche Intelligenz entfacht die uralte menschliche Sehnsucht, die Grenzen des eigenen Daseins zu überwinden, sich Himmel und Erde Untertan zu machen, für Körper und Geist Unangenehmes oder Beschwerliches an Maschinen oder Programme zu delegieren.


Die Diskussion um Künstliche Intelligenz bewegt sich zwischen Allmachtsphantasien und Katastrophenszenarien. Künstliche Intelligenz jedoch sollte als gemeinsame Gestaltungsaufgabe von Technologie, Bildung und Gesellschaft begriffen werden. Denn am Ende ist KI ein Werkzeug, dass man helfend und auch zerstörend einsetzen kann.


Birgit Spies ist im Gespräch mit der Informatikprofessorin Doris Nitsche-Ruhland. Inhalt

02:52‘ Ist Künstliche Intelligenz für uns ein Traum oder ein Albtraum? 03:56‘ Was ist Künstliche Intelligenz? 05:18‘ Wann funktionieren Künstliche-Intelligenz-Systeme sehr gut? 07:17‘ Wie kommt eine Künstliche Intelligenz zu einem Ergebnis? 07:56‘ Wie arbeitet generative Künstliche Intelligenz? 09:25‘ Datenverzerrung und Bias in den Daten 10:55‘ Sind die Menschen bereit für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Künstlichen Intelligenz? 12:38‘ Probleme beim Einsatz generativer Künstlicher Intelligenz 13:17‘ Kognitive Demenz durch Künstliche Intelligenz 14:12‘ Wie arbeiten Neuronale Netzwerke? Wie kommt eine generative Künstliche Intelligenz zu einem Ergebnis? 16:32‘ Wann ist der Einsatz Künstlichen Intelligenz schwierig? 19:28‘ Entscheidungen, die den Menschen betreffen und Sozialkreditsysteme 20:41‘ Ethisches Nachdenken über Künstliche-Intelligenz-Systeme 22:11‘ Den Umgang mit Künstliche Intelligenz lernen: AI-Literacy 23:53‘ Diskussion rund um das Thema Künstliche Intelligenz 24:57‘ Künstliche Intelligenz als Werkzeug zwischen Grenzen und Möglichkeiten Fazit

Es ist wichtig, dass die Diskussion zur Künstlichen Intelligenz stärker auf Verstehen, auf Gestaltung und auf Verantwortung ausgerichtet ist; dass wir die Möglichkeiten und Risiken gleichermaßen ernst nehmen und Künstliche Intelligenz aktiv gesellschaftlich gestalten. Dazu benötigen wir Wissen. 


Wir müssen verstehen, wie Künstliche-Intelligenz-Systeme arbeiten, wo ihre Risiken liegen und wie wir ihre Ergebnisse kritisch bewertet werden können. Am Ende liegt die größte Stärke von KI liegt nicht darin, Menschen zu ersetzen, sondern darin, menschliche Fähigkeiten zu verstärken. KI ist ein Werkzeug! Und wie jedes Werkzeug kann man es positiv oder negativ einsetzen. Webseite und Quellen zum Podcast

https://bildung.hypotheses.org/9116 Gastgeberin des Podcasts

Birgit Spies ist Professorin für Bildung und Digitalisierung, Keynote-Speakerin, Beraterin und Trainerin. Mehr zu Birgit Spies erfahren Sie unter https://www.prof-birgit-spies.de.


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#18 Über das Leben, das Alter und den Tod
24.02.2026
1 Minute
Edeltraud Sänger - Eine Gesellschaft, die sich über immerwährenden Wachstum und Fortschritt definiert, die stark auf Jugendlichkeit, Fitness und Geschwindigkeit fixiert ist, hat wenig Platz für die Endlichkeit. Es stellt sich die Frage, was das Leben ausmacht und wie das Alter und auch der Tod ihren Platz in unserem Erdendasein finden können.


Birgit Spies ist im Gespräch mit der Seelsorgerin und Pastorin i.R. Edeltraud Sänger. Inhalt

03:43‘ Was macht das Leben aus? 05:09‘ Müssen wir unserem Leben einen Sinn geben? 05:50‘ Leben wir zu wenig in Gemeinschaften? 08:08‘ Der Umgang mit dem alten Menschen in unserer Gesellschaft 12:27‘ Martin Buber: Der Mensch wird erst am Du zum Ich 13:39‘ Die Reduzierung des Alters auf den Kostenfaktor 15:32‘ Die Wachstumsgesellschaft und ihr Problem mit der Endlichkeit Fazit

Wir leben in einer Welt, die uns selbst, dem Lebendigen, Grenzen setzt und uns zwingt, auch das Alter und den Tod als Teil im Kreislauf des Lebens anzunehmen und in das Dasein zu integrieren. Hier können Rituale, Begegnungen, Geschichten und auch religiöse und spirituelle Erfahrungen Trost spenden und Akzeptanz schaffen.


Das wirkliche Leben jedoch spiegelt sich in der Begegnung, so meinte es der Religionsphilosoph Martin Buber vor mehr als 100 Jahren. Denn der Mensch wird erst am DU zum ICH. In Gemeinschaften können wir uns geborgen fühlen, gemeinsam lachen, voneinander lernen, uns in Krisen gegenseitig stärken und bis zum Lebensende begleiten. Soziale Geborgenheit bedeutet menschliche Wärme, Vertrauen, Akzeptanz und Liebe.


Ist es vielleicht Zeit für deutlich mehr Menschlichkeit in unserer Gesellschaft? Webseite und Quellen zum Podcast

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#17 Über Macht und Gewalt
28.01.2026
28 Minuten
Gertrud Müller - Wir sind überflutet von Macht und Gewalt. Beschämungen, toxische Beziehungen und Falschinformationen sind als Machtmittel in Familien, Unternehmen und in der Gesellschaft alltäglich. Doch wie entstehen Macht und Gewalt? Und wie kann es uns gelingen, vom Kampfmodus in eine kooperative Lebensweise zu wechseln?


Birgit Spies ist im Gespräch mit der Soziologin, Psychoonkologin und Therapeutin Dr. Gertrud Müller. Inhalt

02:26‘ Sind Macht und Gewalt im Menschen angelegt? 03:54‘ Macht als Möglichkeit, eigene Interessen gegen Widerstreben durchzusetzen 05:08‘ Gewalt als erlernte Erfahrung 05:56‘ Gewalt als Mittel, um Macht durchzusetzen 06:12‘ Beschämung als Machtmittel 07:17‘ Beschämungen in der Gegenwart 07:51‘ Verändert Macht den Charakter eines Menschen? 09:16‘ Mechanismen der Macht: Falschinformation, Unklarheiten 10:50‘ Toxische Beziehungen 12:17‘ Ungleichheiten im sozialen Gefüge 14:01‘ Macht als Fähigkeit, sich zusammenzuschließen 16:12‘ Gesellschaftliche Unterschiede als Machtmittel 17:23‘ Der Mensch als gegensätzliches Wesen 18:21‘ Der Ausweg aus Verstrickung und Gewalt 19:11‘ Aufbau innerer Stärke 22:16‘ Macht in Unternehmen Fazit

Beschämungen, Falschinformationen und Gewalt sind mögliche Mittel der Machtausübung. Es ist wichtig, dass Menschen die Strukturen von Macht und Gewalt erkennen, um sich aus Zwängen, Unterdrückung und Machtgefügen zu befreien. Dann können wir als freie und selbstbestimmte Menschen unser Leben gestalten - so Dr. Gertrud Müller. Webseite und Quellen zum Podcast

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#16 Die Glücksfalle
17.12.2025
1 Minute
Ricarda Gades-Büttrich - Glück ist in aller Munde und ein glückliches Leben scheint zur Pflicht zu werden. Doch gibt es so tatsächlich etwas wie eine Glücksformel und können wir lernen, glücklich zu sein?


Was macht uns wirklich glücklich? Und wie können wir dem Hamsterrad der ewigen Suche nach – noch mehr - Glücksmomenten entkommen? Fest steht: Glück ist ansteckend.


Birgit Spies ist im Gespräch mit der Gesundheitspsychologin Prof. Dr. Ricarda Gades-Büttrich. Inhalt

02:00‘ Müssen wir in die Ferne schweifen oder liegt das Glück vor unserer Haustür? 03:27‘ Was ist Glück? 04:15‘ Glück ist verbunden mit positiven Emotionen – Freude, Neugier, Stolz, Mitgefühl, Zufriedenheit, Dankbarkeit 06:29‘ Hedonistisches Glück – positive Emotionen für kurze Zeit 07:00‘ Eudomonistisches Glück – Zufriedenheit, Wohlbefinden, Sinnhaftigkeit 08:22‘ Was macht uns glücklich? 09:25‘ PERMA – Die Glückformel 09:55‘ E – Engagement 10:57‘ Bin ich meines Glückes Schmied? Glück ist ansteckend 11:45‘ R - Relationship – Beziehungen 13:31‘ M – Meaning – Sinnhaftigkeit im Leben 15:15‘ A – Accomplishment – Errungenschaften 16:50‘ Wie wirkt sich Glück aus? Die Nonnenstudie 19:01‘ Macht Geld glücklich? 20:21‘ Die Glücksfalle 24:25‘ Warum es wichtig ist zu wissen, was uns glücklich macht Fazit

Glück ist, neben all den Dingen, die wir nicht beeinflussen können, auch eine Frage der inneren Haltung. Wir können herausfinden, worin unser Glück besteht und lernen, glücklicher zu sein.


Dazu gehört es, dankbar und achtsam mit sich und anderen umzugehen; Tätigkeiten zu finden, in denen man ganz aufgeht und Raum und Zeit vergisst; sich intensiv um gute – reale und menschliche - Beziehungen zu bemühen; Ausdauer in all seinem Tun zu zeigen – auch, wenn es mühselig ist.


So kann das Leben als erfüllend und sinnvoll – als ein glückliches Leben - wahrgenommen werden. Und Achtung: Glück ist ansteckend! Webseite und Quellen zum Podcast

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#15 Über das Lehrerdasein, die Schule und das Digitale
26.11.2025
1 Minute
Eva Bollandt-Ditzen - Burnoutgefährdete Lehrer, überforderte Schüler, falsch verstandene Digitalisierung und zu wenig Zeit für den eigentlichen Unterricht: Dies ist Alltag in vielen Schulen.


Was brauchen Lehrer und Schüler, damit wieder interessiertes und vertrauensvolles Lernen und Begegnen möglich sind? Und welche Veränderungen braucht die Schule selbst, um junge Menschen zuversichtlich, wissend und mutig in den Alltag einer unsicheren Welt zu entlassen?


Birgit Spies ist im Gespräch mit der Gymnasiallehrerin Eva Bollandt-Ditzen. Inhalt

02:31‘ Das Lehrerdasein zwischen Begeisterung und Überlastung 04:12‘ Psychische Belastungen der Schüler; Schule nicht mehr ohne Sozialarbeiter und Schulpsychologen 05:16‘ Schule sollte den Fokus wieder auf Lehren, Lernen und Beziehung legen 06:42‘ Schule braucht eine kluge Mediennutzung, die sich an den Entwicklungsstufen der Schüler orientiert 09:52‘ Wie kann eine hilfreiche Digitalisierung der Schule aussehen? 14:07‘ Schüler zwischen Interesse und Gleichgültigkeit 15:35‘ Wie können Lehrer, Eltern und Schüler gemeinsam an einem Strang ziehen? 17:47‘ Was brauchen Lehrer, Eltern und Schüler für eine gute Schule? Fazit

Lehrer brauchen mehr Anerkennung und Wertschätzung aus der Gesellschaft, damit die Schule ein echter und vertrauensvoller Lern- und Begegnungsort sein kann. Schüler brauchen Aufgaben, an denen sie wachsen können und die mit Sinn angefüllt sind. Schulen brauchen finanziellen Rückhalt und Freiraum, um Projekte umsetzen und neue Wege ausprobieren zu können – so Eva Bollandt-Ditzen. Webseite und Quellen zum Podcast

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Über diesen Podcast

Ich treffe Autoren, Fachleute und Wissenschaftler. Wir diskutieren auf Augenhöhe und kommen ohne Umschweife und in verständlichen Worten zur Sache: Wissen auf den Punkt gebracht! Neue Ideen, Studien und Theorien rund um das Thema Bildung - Mensch -Medien werden hinterfragt und aus ungewohnter Perspektive betrachtet. Der Podcast "Strandgespräche" ist eine Einladung, um mitzudenken und weiterzudenken. Ich bin Birgit Spies und als Pädagogin und IT-Ingenieurin beschäftige ich mich ebenso leidenschaftlich mit Medien, Psychologie, Neurowissenschaft und Philosophie. Ich gebe mein Wissen als Keynote-Speakerin, Beraterin und Trainerin zu den Themen Bildung, Medien und Digitalisierung weiter. Mehr zu mir erfahren Sie unter https://www.prof-birgit-spies.de/. Abonnieren Sie den Podcast "Strandgespräche" und empfehlen ihn weiter. So erhalten Sie einmal im Monat eine neue Einladung, um mitzudenken und weiterzudenken. Ausgezeichnet mit dem Hörfunkpreis 2025 und gelistet im kuratierten Portal der Wissenschaftspodcasts.

Kommentare (1)

JohannesWeber
Johannes vor 6 Monaten

Großartiges Podcast-Format. Informative Gespräche mit klugen Menschen. Danke.

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