Podcaster
Episoden
24.02.2026
1 Minute
Edeltraud Sänger - Eine Gesellschaft, die sich
über immerwährenden Wachstum und Fortschritt definiert, die stark
auf Jugendlichkeit, Fitness und Geschwindigkeit fixiert ist, hat
wenig Platz für die Endlichkeit. Es stellt sich die Frage, was
das Leben ausmacht und wie das Alter und auch der Tod ihren Platz
in unserem Erdendasein finden können.
Birgit Spies ist im Gespräch mit der Seelsorgerin und
Pastorin i.R. Edeltraud Sänger.
Inhalt
03:43‘ Was macht das Leben aus?
05:09‘ Müssen wir unserem Leben einen Sinn geben?
05:50‘ Leben wir zu wenig in Gemeinschaften?
08:08‘ Der Umgang mit dem alten Menschen in unserer
Gesellschaft
12:27‘ Martin Buber: Der Mensch wird erst am Du zum Ich
13:39‘ Die Reduzierung des Alters auf den Kostenfaktor
15:32‘ Die Wachstumsgesellschaft und ihr Problem mit der
Endlichkeit
Fazit
Wir leben in einer Welt, die uns selbst, dem Lebendigen, Grenzen
setzt und uns zwingt, auch das Alter und den Tod als Teil im
Kreislauf des Lebens anzunehmen und in das Dasein zu integrieren.
Hier können Rituale, Begegnungen, Geschichten und auch religiöse
und spirituelle Erfahrungen Trost spenden und Akzeptanz schaffen.
Das wirkliche Leben jedoch spiegelt sich in der Begegnung, so
meinte es der Religionsphilosoph Martin Buber vor mehr als 100
Jahren. Denn der Mensch wird erst am DU zum ICH. In
Gemeinschaften können wir uns geborgen fühlen, gemeinsam lachen,
voneinander lernen, uns in Krisen gegenseitig stärken und bis zum
Lebensende begleiten. Soziale Geborgenheit bedeutet menschliche
Wärme, Vertrauen, Akzeptanz und Liebe.
Ist es vielleicht Zeit für deutlich mehr Menschlichkeit in
unserer Gesellschaft?
Webseite und Quellen zum Podcast
https://bildung.hypotheses.org/8738
Gastgeberin des Podcasts
Birgit Spies ist Professorin für Bildung und
Digitalisierung, Keynote-Speakerin, Beraterin
und Trainerin. Mehr zu Birgit Spies erfahren Sie
unter https://www.prof-birgit-spies.de.
Hier können Sie auch Keynote-Vorträge, Workshops
und Videokurse zu Bildung, Digitalisierung und Medien
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Musik:
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28.01.2026
28 Minuten
Gertrud Müller - Wir sind überflutet von Macht
und Gewalt. Beschämungen, toxische Beziehungen und
Falschinformationen sind als Machtmittel in Familien, Unternehmen
und in der Gesellschaft alltäglich. Doch wie entstehen Macht und
Gewalt? Und wie kann es uns gelingen, vom Kampfmodus in eine
kooperative Lebensweise zu wechseln?
Birgit Spies ist im Gespräch mit der Soziologin, Psychoonkologin
und Therapeutin Dr. Gertrud Müller.
Inhalt
02:26‘ Sind Macht und Gewalt im Menschen angelegt?
03:54‘ Macht als Möglichkeit, eigene Interessen gegen
Widerstreben durchzusetzen
05:08‘ Gewalt als erlernte Erfahrung
05:56‘ Gewalt als Mittel, um Macht durchzusetzen
06:12‘ Beschämung als Machtmittel
07:17‘ Beschämungen in der Gegenwart
07:51‘ Verändert Macht den Charakter eines Menschen?
09:16‘ Mechanismen der Macht: Falschinformation,
Unklarheiten
10:50‘ Toxische Beziehungen
12:17‘ Ungleichheiten im sozialen Gefüge
14:01‘ Macht als Fähigkeit, sich zusammenzuschließen
16:12‘ Gesellschaftliche Unterschiede als Machtmittel
17:23‘ Der Mensch als gegensätzliches Wesen
18:21‘ Der Ausweg aus Verstrickung und Gewalt
19:11‘ Aufbau innerer Stärke
22:16‘ Macht in Unternehmen
Fazit
Beschämungen, Falschinformationen und Gewalt sind mögliche Mittel
der Machtausübung. Es ist wichtig, dass Menschen die Strukturen
von Macht und Gewalt erkennen, um sich aus Zwängen, Unterdrückung
und Machtgefügen zu befreien. Dann können wir als freie und
selbstbestimmte Menschen unser Leben gestalten - so Dr. Gertrud
Müller.
Webseite und Quellen zum Podcast
https://bildung.hypotheses.org/8557
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17.12.2025
1 Minute
Ricarda Gades-Büttrich - Glück ist in aller
Munde und ein glückliches Leben scheint zur Pflicht zu werden.
Doch gibt es so tatsächlich etwas wie eine Glücksformel und
können wir lernen, glücklich zu sein?
Was macht uns wirklich glücklich? Und wie können wir dem
Hamsterrad der ewigen Suche nach – noch mehr - Glücksmomenten
entkommen? Fest steht: Glück ist ansteckend.
Birgit Spies ist im Gespräch mit der Gesundheitspsychologin Prof.
Dr. Ricarda Gades-Büttrich.
Inhalt
02:00‘ Müssen wir in die Ferne schweifen oder liegt das Glück vor
unserer Haustür?
03:27‘ Was ist Glück?
04:15‘ Glück ist verbunden mit positiven Emotionen – Freude,
Neugier, Stolz, Mitgefühl, Zufriedenheit, Dankbarkeit
06:29‘ Hedonistisches Glück – positive Emotionen für kurze
Zeit
07:00‘ Eudomonistisches Glück – Zufriedenheit, Wohlbefinden,
Sinnhaftigkeit
08:22‘ Was macht uns glücklich?
09:25‘ PERMA – Die Glückformel
09:55‘ E – Engagement
10:57‘ Bin ich meines Glückes Schmied? Glück ist ansteckend
11:45‘ R - Relationship – Beziehungen
13:31‘ M – Meaning – Sinnhaftigkeit im Leben
15:15‘ A – Accomplishment – Errungenschaften
16:50‘ Wie wirkt sich Glück aus? Die Nonnenstudie
19:01‘ Macht Geld glücklich?
20:21‘ Die Glücksfalle
24:25‘ Warum es wichtig ist zu wissen, was uns glücklich macht
Fazit
Glück ist, neben all den Dingen, die wir nicht beeinflussen
können, auch eine Frage der inneren Haltung. Wir können
herausfinden, worin unser Glück besteht und lernen, glücklicher
zu sein.
Dazu gehört es, dankbar und achtsam mit sich und anderen
umzugehen; Tätigkeiten zu finden, in denen man ganz aufgeht und
Raum und Zeit vergisst; sich intensiv um gute – reale und
menschliche - Beziehungen zu bemühen; Ausdauer in all seinem Tun
zu zeigen – auch, wenn es mühselig ist.
So kann das Leben als erfüllend und sinnvoll – als ein
glückliches Leben - wahrgenommen werden. Und Achtung: Glück ist
ansteckend!
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26.11.2025
1 Minute
Eva Bollandt-Ditzen - Burnoutgefährdete Lehrer,
überforderte Schüler, falsch verstandene Digitalisierung und zu
wenig Zeit für den eigentlichen Unterricht: Dies ist Alltag in
vielen Schulen.
Was brauchen Lehrer und Schüler, damit wieder interessiertes und
vertrauensvolles Lernen und Begegnen möglich sind? Und welche
Veränderungen braucht die Schule selbst, um junge Menschen
zuversichtlich, wissend und mutig in den Alltag einer unsicheren
Welt zu entlassen?
Birgit Spies ist im Gespräch mit der Gymnasiallehrerin Eva
Bollandt-Ditzen.
Inhalt
02:31‘ Das Lehrerdasein zwischen Begeisterung und
Überlastung
04:12‘ Psychische Belastungen der Schüler; Schule nicht mehr ohne
Sozialarbeiter und Schulpsychologen
05:16‘ Schule sollte den Fokus wieder auf Lehren, Lernen und
Beziehung legen
06:42‘ Schule braucht eine kluge Mediennutzung, die sich an den
Entwicklungsstufen der Schüler orientiert
09:52‘ Wie kann eine hilfreiche Digitalisierung der Schule
aussehen?
14:07‘ Schüler zwischen Interesse und Gleichgültigkeit
15:35‘ Wie können Lehrer, Eltern und Schüler gemeinsam an einem
Strang ziehen?
17:47‘ Was brauchen Lehrer, Eltern und Schüler für eine gute
Schule?
Fazit
Lehrer brauchen mehr Anerkennung und
Wertschätzung aus der Gesellschaft, damit die Schule ein echter
und vertrauensvoller Lern- und Begegnungsort sein kann.
Schüler brauchen Aufgaben, an denen sie wachsen
können und die mit Sinn angefüllt sind. Schulen
brauchen finanziellen Rückhalt und Freiraum, um Projekte umsetzen
und neue Wege ausprobieren zu können – so Eva
Bollandt-Ditzen.
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https://bildung.hypotheses.org/8254
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29.10.2025
28 Minuten
Mark Dahlhoff - Moralische Konventionen und
ethische Ideen sind kulturell geprägt. Sie werden zunehmend durch
Technik, Digitales und Künstliche Intelligenz verändert. Wie kann
sich der Mensch in einer digitalisierten Welt orientieren? Welche
Gestaltungsspielräume bleiben uns?
Birgit Spies ist im Gespräch mit dem Philosophen Mark
Dahlhoff.
Inhalt
01:55‘ Was ist der Mensch?
03:15‘ Der Mensch als Mängelwesen?
04:59‘ Philosophische Fragen
05:41‘ Unterscheidung zwischen Ethik und Moral
08:24‘ Digitalisierung zwischen Technikeuphorie und
Zukunftsängsten
10:08‘ Digitale Moral
12:52‘ Herausbildung von ethischen Ideen
15:02‘ Wie kann sich der Mensch in einer digitalisierten Welt
orientieren?
16:44‘ Narrative der Mediengeschichte
18:42‘ Kann es einen verantwortungsvollen Umgang mit Technik,
Digitalem und KI geben?
20:42‘ Haben wir Gestaltungsspielräume in der technischen
Entwicklung?
22:37‘ Wie kann eine postdigitale Welt aussehen?
Fazit
Mark Dahlhoff ist es wichtig, dass jüngere
Menschen befähigt werden, ihr Verhalten in einer digitalisierten
Welt in ihren Folgen zu verstehen und kritisch zu hinterfragen.
Es ist ihm aber ebenso wichtig, dass ältere Menschen ermutigt
werden, hilfreiche digitale Anwendungen zu nutzen.
Denn am Ende steht nichts weniger auf dem Spiel als eine
Gesellschaft, in der Menschen unterschiedlicher Generationen und
mit verschiedenen Ansichten miteinander leben wollen – und auch
müssen. Und in der Technik und Digitales als Hilfsmittel einem
sinnerfüllten Dasein des Menschen dienen.
Webseite und Quellen zum Podcast
https://bildung.hypotheses.org/7806
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Über diesen Podcast
Ich treffe Autoren, Fachleute und Wissenschaftler. Wir diskutieren
auf Augenhöhe und kommen ohne Umschweife und in verständlichen
Worten zur Sache: Wissen auf den Punkt gebracht! Neue Ideen,
Studien und Theorien rund um das Thema Bildung - Mensch -Medien
werden hinterfragt und aus ungewohnter Perspektive betrachtet. Der
Podcast "Strandgespräche" ist eine Einladung, um mitzudenken und
weiterzudenken. Ich bin Birgit Spies und als Pädagogin und
IT-Ingenieurin beschäftige ich mich ebenso leidenschaftlich mit
Medien, Psychologie, Neurowissenschaft und Philosophie. Ich gebe
mein Wissen als Keynote-Speakerin, Beraterin und Trainerin zu den
Themen Bildung, Medien und Digitalisierung weiter. Mehr zu mir
erfahren Sie unter https://www.prof-birgit-spies.de/. Abonnieren
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und weiterzudenken. Ausgezeichnet mit dem Hörfunkpreis 2025 und
gelistet im kuratierten Portal der Wissenschaftspodcasts.
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