Strandgespräche Archiv
25 Episoden
30 Minuten
Eberhard Freitag - Die Aufmerksamkeit von Kindern und Jugendlichen ist eine sprudelnde Geldquelle für Medienunternehmen. Süchtig machende Designs dienen der Bedürfnisbefriedigung und aktivieren das Belohnungszentrum. Früher digitaler Medienkonsum kann jedoch noch nicht kontrolliert und reflektiert werden, weshalb die Aufforderung "Jetzt leg doch mal dein Handy weg" weder bei Kindern noch bei Erwachsenen funktioniert.
Eltern und Lehrer sollten sich ihrer Vorbildrolle wieder bewusstwerden, ihr eigenes Medienverhalten hinterfragen, klare Regeln und Grenzen setzen und versuchen, Kinder und Jugendliche zu verstehen. Gemeinsam kann eine "Kultur des Digitalen" entwickelt werden.
Birgit Spies ist im Gespräch mit dem Pädagogen Eberhard Freitag.
Inhalt
00:00‘ Eberhard Freitag im Gespräch
02:20‘ Beratungsstelle für Mediensucht return in Hannover
03:38‘ Jetzt leg doch mal dein Handy weg!
04:33‘ Die Aufmerksamkeit von Kindern und Jugendlichen als Geldquelle für Medienunternehmen
04:59‘ Digitale Medien als Mittel zur Bedürfnisbefriedigung
07:26‘ Digitale Angebote aktiveren das Belohnungszentrum im Gehirn
08:47‘ Warum früher digitaler Medienkonsum noch nicht kontrolliert oder reflektiert werden kann
10:02‘ Was brauchen Kinder und Jugendliche, um gesund aufzuwachsen?
10:47‘ Medien als Schmiermittel im Familienalltag
11:59‘ Ab wann können Heranwachsende kontrolliert mit digitalen Medien umgehen?
13:35‘ Wenn das Handy abends in den Tresor kommt
14:52‘ Medienmündigkeit entwickeln
16:28‘ Wenn das Handy die Beziehung zwischen Kindern und Eltern stört
18:28‘ Eltern sollten als Vorbilder in der Mediennutzung wirken
19:16‘ Wenn digitale Medien die erzieherische und pädagogische Rolle von Eltern und Lehrern übernehmen
20:23‘ Der besinnungslosen Digitalisierung der Schulen Einhalt gebieten
21:52‘ Eltern sollte versuchen zu verstehen, warum ihre Kinder digitale Medien nutzen
22:48‘ Klare Regeln im Alltag
24:48‘ Eine Kultur des Digitalen zu entwickeln
25:17‘ Die Gefahr einer digitalen Verwilderung
26:06‘ Eine klare und wertschätzende Begleitung hilft dem einzelnen Menschen
Fazit
Kinder verfügen noch nicht über die nötige Reife, um ihren Medienkonsum selbst zu steuern und zu reflektieren. Erst ab ca. 12 Jahren entwickelt langsam sich die Fähigkeit zur Selbstkontrolle.
Eltern und Lehrer sollten versuchen herauszufinden, warum sich Heranwachsenden der realen Welt entziehen und der Faszination digitaler Medien erliegen. Konflikte können ehrlich angesprochen werden. Entsprechend des Entwicklungsstandes müssen Grenzen gesetzt und eingefordert werden, auch wenn es anstrengend ist.
Bildschirmfreie Zeiten können den Alltag erleichtern. Sie helfen, eine „Kultur des Digitalen“ entstehen zu lassen.
Webseite und Quellen zum Podcast
https://bildung.hypotheses.org/9964
Gastgeberin des Podcasts
Birgit Spies ist Professorin für Bildung und Digitalisierung, Keynote-Speakerin, Beraterin und Trainerin. Mehr zu Birgit Spies erfahren Sie unter https://www.prof-birgit-spies.de.
Hier können Sie auch Keynote-Vorträge, Workshops und Videokurse zu Bildung - Mensch - Medien buchen.
Musik: https://gemafreie-musik-online.de
Soundeffekte: pixabay.com
Eltern und Lehrer sollten sich ihrer Vorbildrolle wieder bewusstwerden, ihr eigenes Medienverhalten hinterfragen, klare Regeln und Grenzen setzen und versuchen, Kinder und Jugendliche zu verstehen. Gemeinsam kann eine "Kultur des Digitalen" entwickelt werden.
Birgit Spies ist im Gespräch mit dem Pädagogen Eberhard Freitag.
Inhalt
00:00‘ Eberhard Freitag im Gespräch
02:20‘ Beratungsstelle für Mediensucht return in Hannover
03:38‘ Jetzt leg doch mal dein Handy weg!
04:33‘ Die Aufmerksamkeit von Kindern und Jugendlichen als Geldquelle für Medienunternehmen
04:59‘ Digitale Medien als Mittel zur Bedürfnisbefriedigung
07:26‘ Digitale Angebote aktiveren das Belohnungszentrum im Gehirn
08:47‘ Warum früher digitaler Medienkonsum noch nicht kontrolliert oder reflektiert werden kann
10:02‘ Was brauchen Kinder und Jugendliche, um gesund aufzuwachsen?
10:47‘ Medien als Schmiermittel im Familienalltag
11:59‘ Ab wann können Heranwachsende kontrolliert mit digitalen Medien umgehen?
13:35‘ Wenn das Handy abends in den Tresor kommt
14:52‘ Medienmündigkeit entwickeln
16:28‘ Wenn das Handy die Beziehung zwischen Kindern und Eltern stört
18:28‘ Eltern sollten als Vorbilder in der Mediennutzung wirken
19:16‘ Wenn digitale Medien die erzieherische und pädagogische Rolle von Eltern und Lehrern übernehmen
20:23‘ Der besinnungslosen Digitalisierung der Schulen Einhalt gebieten
21:52‘ Eltern sollte versuchen zu verstehen, warum ihre Kinder digitale Medien nutzen
22:48‘ Klare Regeln im Alltag
24:48‘ Eine Kultur des Digitalen zu entwickeln
25:17‘ Die Gefahr einer digitalen Verwilderung
26:06‘ Eine klare und wertschätzende Begleitung hilft dem einzelnen Menschen
Fazit
Kinder verfügen noch nicht über die nötige Reife, um ihren Medienkonsum selbst zu steuern und zu reflektieren. Erst ab ca. 12 Jahren entwickelt langsam sich die Fähigkeit zur Selbstkontrolle.
Eltern und Lehrer sollten versuchen herauszufinden, warum sich Heranwachsenden der realen Welt entziehen und der Faszination digitaler Medien erliegen. Konflikte können ehrlich angesprochen werden. Entsprechend des Entwicklungsstandes müssen Grenzen gesetzt und eingefordert werden, auch wenn es anstrengend ist.
Bildschirmfreie Zeiten können den Alltag erleichtern. Sie helfen, eine „Kultur des Digitalen“ entstehen zu lassen.
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28 Minuten
Gerd Gigerenzer - Wir leben in einer zahlengetriebenen Gesellschaft. Politiker und Unternehmer berufen sich auf Statistiken. Sie vertrauen Algorithmen und den Datenbergen von Big Data. Auch im privaten Leben vertrauen Menschen inzwischen Apps und KI-Agenten mehr als sich selbst, ihren Freunden oder ihrer Familie. Doch nur allzu oft führen Statistiken und Informationen in die Irre.
„Der intuitive Geist ist ein Geschenk und der rationale Geist ein treuer Diener. Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat.“, so formulierte es einst Albert Einstein. Was wäre, wenn wir unserer Intuition, unserem Bauchgefühl wieder mehr vertrauen würden? Wenn wir Intuition und Intellekt wieder miteinander verbinden? Wenn wir anfangen würden nachzudenken, anstatt schnell zu handeln?
Birgit Spies ist im Gespräch mit dem Psychologen Prof. Dr. Gerd Gigerenzer.
Inhalt
00:00‘ Gerd Gigerenzer im Gespräch
03:42‘ Können wir unsrem Bauchgefühl, unserer Intuition vertrauen?
04:55‘ Intuition und Analyse müssen zusammengedacht werden
06:02‘ Intuition bildet sich im Leben heraus
07:04‘ Der intuitive Geist als Geschenk
07:35‘ Wann können wir Algorithmen vertrauen?
09:30‘ Menschliches Verhalten kann nicht vorhergesagt werden
12:02‘ Warum vertrauen Menschen Maschinen mehr als sich selbst?
12:55‘ Wann können wir Statistiken vertrauen?
13:13‘ Wir müssen lernen, Statistiken zu verstehen
16:40‘ Ist der Mensch optimierungsbedürftig?
18:30‘ Hat das Internet als Informationsquelle ausgedient?
22:07‘ Wie können wir lernen, gute Entscheidungen zu treffen?
24:02‘ Denken lernen
Fazit
Um gute Entscheidungen treffen zu können, muss ein Teil der Informationen ignoriert werden, denn: (1) Weniger ist mehr und ein Mehr an Informationen führt nicht zu besseren Lösungen. (2) Komplexe Probleme brauchen keine komplexen Lösungen. (3) In einer ungewissen Welt gibt es keine optimalen Lösungen.
Dennoch: Wissen ist das wirksamste Mittel gegen Angst. Statt nach Sicherheiten zu suchen, die es nicht gibt, sollten wir lernen, trotz der Ungewissheiten, die das Leben für uns bereithält, kluge Entscheidungen zu treffen.
Webseite und Quellen zum Podcast
https://bildung.hypotheses.org/9871
Gastgeberin des Podcasts
Birgit Spies ist Professorin für Bildung und Digitalisierung, Keynote-Speakerin, Beraterin und Trainerin. Mehr zu Birgit Spies erfahren Sie unter https://www.prof-birgit-spies.de.
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Musik: https://gemafreie-musik-online.de
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„Der intuitive Geist ist ein Geschenk und der rationale Geist ein treuer Diener. Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat.“, so formulierte es einst Albert Einstein. Was wäre, wenn wir unserer Intuition, unserem Bauchgefühl wieder mehr vertrauen würden? Wenn wir Intuition und Intellekt wieder miteinander verbinden? Wenn wir anfangen würden nachzudenken, anstatt schnell zu handeln?
Birgit Spies ist im Gespräch mit dem Psychologen Prof. Dr. Gerd Gigerenzer.
Inhalt
00:00‘ Gerd Gigerenzer im Gespräch
03:42‘ Können wir unsrem Bauchgefühl, unserer Intuition vertrauen?
04:55‘ Intuition und Analyse müssen zusammengedacht werden
06:02‘ Intuition bildet sich im Leben heraus
07:04‘ Der intuitive Geist als Geschenk
07:35‘ Wann können wir Algorithmen vertrauen?
09:30‘ Menschliches Verhalten kann nicht vorhergesagt werden
12:02‘ Warum vertrauen Menschen Maschinen mehr als sich selbst?
12:55‘ Wann können wir Statistiken vertrauen?
13:13‘ Wir müssen lernen, Statistiken zu verstehen
16:40‘ Ist der Mensch optimierungsbedürftig?
18:30‘ Hat das Internet als Informationsquelle ausgedient?
22:07‘ Wie können wir lernen, gute Entscheidungen zu treffen?
24:02‘ Denken lernen
Fazit
Um gute Entscheidungen treffen zu können, muss ein Teil der Informationen ignoriert werden, denn: (1) Weniger ist mehr und ein Mehr an Informationen führt nicht zu besseren Lösungen. (2) Komplexe Probleme brauchen keine komplexen Lösungen. (3) In einer ungewissen Welt gibt es keine optimalen Lösungen.
Dennoch: Wissen ist das wirksamste Mittel gegen Angst. Statt nach Sicherheiten zu suchen, die es nicht gibt, sollten wir lernen, trotz der Ungewissheiten, die das Leben für uns bereithält, kluge Entscheidungen zu treffen.
Webseite und Quellen zum Podcast
https://bildung.hypotheses.org/9871
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Birgit Spies ist Professorin für Bildung und Digitalisierung, Keynote-Speakerin, Beraterin und Trainerin. Mehr zu Birgit Spies erfahren Sie unter https://www.prof-birgit-spies.de.
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30 Minuten
Joachim Bauer - Soziale Verbundenheit ist die Grundmotivation des Menschen, denn unser Lebensstil und unsere Beziehungen steuern unsere Gene und wirken so auf Körper und Seele. Psychische Gesundheit beginnt in den Kindheitsjahren und benötigt auch im Erwachsenenalter ein reales, menschliches Gegenüber. Eine verfrühte Nutzung digitaler Angebote verhindert wichtige Entwicklungsschritte der Heranwachsenden, denn Intelligenz hat ihren Ursprung in realen Körpererfahrungen und der Interaktion mit der Umwelt.
Birgit Spies ist im Gespräch mit dem Arzt, Psychotherapeuten und Neurowissenschaftler Prof. Dr. Joachim Bauer.
Inhalt
02:25‘ Seelische Gesundheit
03:30‘ Was macht uns seelisch krank?
03:50‘ Psychische Gesundheit beginnt in den Kindheitsjahren
05:58‘ Gute soziale Beziehungen sind das A & O der psychischen Gesundheit
06:10‘ Soziale Verbundenheit als Grundmotivation des Menschen
07:40‘ Wie Lebensstile und Beziehungen unsere Gene steuern
09:05‘ Krankheiten entstehen durch Fehlregulation von Genen
10:20‘ Spielneurone und Resonanzsysteme
12:32‘ Warum braucht der Mensch die lebendige Wirklichkeit?
13:38‘ Digitale Medien als Ersatzhandlung zur Stimulation des Motivationssystems
14:43‘ Digitale Angebote aktiveren das Suchtzentrum
15:30‘ Wie entwickeln sich Kinder?
16:20‘ Kinder müssen sensomotorisch aktiviert werden
17:04‘ Digitale Angebote verhindern wichtige Entwicklungsschritte der Kinder
17:40‘ Intelligenz hat ihren Ursprung in realen Körpererfahrungen und der Interaktion mit der Welt
19:18‘ Was hat der Mensch der Maschine entgegenzusetzen?
20:30‘ Der KI-Hype: Künstliche Intelligenz ist nicht überall hilfreich
22:12‘ Entwicklung von Kindern und Jugendlichen kann durch digitale Angebote schwerwiegend beeinträchtigt werden
23:10‘ Der Mensch braucht eine gute soziale Umgebung, um sich zu entwickeln
23:52‘ Was ist eine menschliche Gesellschaft?
24:44‘ Heranwachsende brauchen reale Eltern, Erzieher und Lehrkräfte
25:26‘ Mitmensch darf nicht durch maschinelle Systeme, Roboter, Avatare und Chatbots ersetzt werden
27:00’ Optimismus erwächst aus der Begegnung mit der realen Welt, der Natur und anderen Mitmenschen
27:54‘ Sich Zeit nehmen, um zu sich zu kommen, zu Momenten, in denen wir bei uns sein können
Fazit
Unser seelisches Erleben spiegelt sich im Körper wider. Ein sinn-geleitetes Leben mit guten zwischenmenschlichen Beziehungen und einem ehrlichen und sozialen Miteinander aktiviert eine Vielzahl von Genen, die unserer Gesundheit dienen. Vielfältige reale Erlebnisse sind hilfreich, damit der Mensch in einer stark digital-technischen Welt - mit all seinen Gefühlen, seiner Kreativität, seinen sozialen Bedürfnissen - und - seinem lebendigen Körper nicht abhanden kommt.
Webseite & Quellen
https://bildung.hypotheses.org/9755
Gastgeberin
Birgit Spies ist Professorin für Bildung und Digitalisierung, Keynote-Speakerin und Beraterin. Mehr unter https://www.prof-birgit-spies.de.
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Birgit Spies ist im Gespräch mit dem Arzt, Psychotherapeuten und Neurowissenschaftler Prof. Dr. Joachim Bauer.
Inhalt
02:25‘ Seelische Gesundheit
03:30‘ Was macht uns seelisch krank?
03:50‘ Psychische Gesundheit beginnt in den Kindheitsjahren
05:58‘ Gute soziale Beziehungen sind das A & O der psychischen Gesundheit
06:10‘ Soziale Verbundenheit als Grundmotivation des Menschen
07:40‘ Wie Lebensstile und Beziehungen unsere Gene steuern
09:05‘ Krankheiten entstehen durch Fehlregulation von Genen
10:20‘ Spielneurone und Resonanzsysteme
12:32‘ Warum braucht der Mensch die lebendige Wirklichkeit?
13:38‘ Digitale Medien als Ersatzhandlung zur Stimulation des Motivationssystems
14:43‘ Digitale Angebote aktiveren das Suchtzentrum
15:30‘ Wie entwickeln sich Kinder?
16:20‘ Kinder müssen sensomotorisch aktiviert werden
17:04‘ Digitale Angebote verhindern wichtige Entwicklungsschritte der Kinder
17:40‘ Intelligenz hat ihren Ursprung in realen Körpererfahrungen und der Interaktion mit der Welt
19:18‘ Was hat der Mensch der Maschine entgegenzusetzen?
20:30‘ Der KI-Hype: Künstliche Intelligenz ist nicht überall hilfreich
22:12‘ Entwicklung von Kindern und Jugendlichen kann durch digitale Angebote schwerwiegend beeinträchtigt werden
23:10‘ Der Mensch braucht eine gute soziale Umgebung, um sich zu entwickeln
23:52‘ Was ist eine menschliche Gesellschaft?
24:44‘ Heranwachsende brauchen reale Eltern, Erzieher und Lehrkräfte
25:26‘ Mitmensch darf nicht durch maschinelle Systeme, Roboter, Avatare und Chatbots ersetzt werden
27:00’ Optimismus erwächst aus der Begegnung mit der realen Welt, der Natur und anderen Mitmenschen
27:54‘ Sich Zeit nehmen, um zu sich zu kommen, zu Momenten, in denen wir bei uns sein können
Fazit
Unser seelisches Erleben spiegelt sich im Körper wider. Ein sinn-geleitetes Leben mit guten zwischenmenschlichen Beziehungen und einem ehrlichen und sozialen Miteinander aktiviert eine Vielzahl von Genen, die unserer Gesundheit dienen. Vielfältige reale Erlebnisse sind hilfreich, damit der Mensch in einer stark digital-technischen Welt - mit all seinen Gefühlen, seiner Kreativität, seinen sozialen Bedürfnissen - und - seinem lebendigen Körper nicht abhanden kommt.
Webseite & Quellen
https://bildung.hypotheses.org/9755
Gastgeberin
Birgit Spies ist Professorin für Bildung und Digitalisierung, Keynote-Speakerin und Beraterin. Mehr unter https://www.prof-birgit-spies.de.
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Musik: https://gemafreie-musik-online.de | Soundeffekte: pixabay.com
28 Minuten
Luisa Conti -Auf Reisen schätzen wir andere Kulturen, anderes Essen, andere Sitten. Doch zu Hause scheint es uns manchmal schwerzufallen, uns auf andere Menschen und Kulturen einzulassen. Das Fremde wirkt befremdlich, aktiviert Stereotype und Vorurteile.
Dabei könnte das Unbekannte unseren eigenen Horizont erweitern und uns und die Gesellschaft bereichern, wenn wir uns darauf einlassen würden. Seit Jahrtausenden verschmelzen Kulturen, Religionen und Sprachen. Menschen kommen in ein Land; Menschen verlassen ein Land. Die Gründe dafür sind vielfältig.
Birgit Spies ist im Gespräch mit der Expertin für Interkulturelle Kommunikation Dr. Luisa Conti.
Inhalt
02:00‘ Ankommen in Deutschland
04:59‘ Anderes Land, andere Sitten und Gepflogenheiten
07:25‘ Warum es uns manchmal so schwerfällt, uns auf andere Menschen einzulassen
09:09‘ Menschen werden kulturell und durch Digitales geprägt
12:05‘ Wer ist der Fremde?
13:45‘ Das Bedürfnis nach Vereinfachung und stereotypes Denken
17:04‘ Die Notwendigkeit, auf die Gründe für Handeln zu schauen
20:00‘ Wie können Fremde zu Freunden werden?
21:57‘ Vorurteile vermeiden
Fazit
Es ist wichtig, dass wir nicht vereinfachen, nicht über DIE reden – über Arme, Reiche, Kranke, Diebe, Ausländer, Deutsche –, sondern immer die Besonderheit des einzelnen Menschen sehen. Das können auch Kinder schon lernen; dass wir uns und unsere Mitmenschen für die eigene Kultur UND für andere Kulturen sensibilisieren.
So können wir lernen, die Perspektive zu wechseln und unseren eigenen Horizont zu erweitern – und vielleicht erst einmal beobachten und wahrnehmen - anstatt zu bewerten, damit eines Tages aus Fremden Freunde werden.
Webseite und Quellen zum Podcast
https://bildung.hypotheses.org/9659
Gastgeberin des Podcasts
Birgit Spies ist Professorin für Bildung und Digitalisierung, Keynote-Speakerin, Beraterin und Trainerin. Mehr zu Birgit Spies erfahren Sie unter https://www.prof-birgit-spies.de.
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Dabei könnte das Unbekannte unseren eigenen Horizont erweitern und uns und die Gesellschaft bereichern, wenn wir uns darauf einlassen würden. Seit Jahrtausenden verschmelzen Kulturen, Religionen und Sprachen. Menschen kommen in ein Land; Menschen verlassen ein Land. Die Gründe dafür sind vielfältig.
Birgit Spies ist im Gespräch mit der Expertin für Interkulturelle Kommunikation Dr. Luisa Conti.
Inhalt
02:00‘ Ankommen in Deutschland
04:59‘ Anderes Land, andere Sitten und Gepflogenheiten
07:25‘ Warum es uns manchmal so schwerfällt, uns auf andere Menschen einzulassen
09:09‘ Menschen werden kulturell und durch Digitales geprägt
12:05‘ Wer ist der Fremde?
13:45‘ Das Bedürfnis nach Vereinfachung und stereotypes Denken
17:04‘ Die Notwendigkeit, auf die Gründe für Handeln zu schauen
20:00‘ Wie können Fremde zu Freunden werden?
21:57‘ Vorurteile vermeiden
Fazit
Es ist wichtig, dass wir nicht vereinfachen, nicht über DIE reden – über Arme, Reiche, Kranke, Diebe, Ausländer, Deutsche –, sondern immer die Besonderheit des einzelnen Menschen sehen. Das können auch Kinder schon lernen; dass wir uns und unsere Mitmenschen für die eigene Kultur UND für andere Kulturen sensibilisieren.
So können wir lernen, die Perspektive zu wechseln und unseren eigenen Horizont zu erweitern – und vielleicht erst einmal beobachten und wahrnehmen - anstatt zu bewerten, damit eines Tages aus Fremden Freunde werden.
Webseite und Quellen zum Podcast
https://bildung.hypotheses.org/9659
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Birgit Spies ist Professorin für Bildung und Digitalisierung, Keynote-Speakerin, Beraterin und Trainerin. Mehr zu Birgit Spies erfahren Sie unter https://www.prof-birgit-spies.de.
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Musik: https://gemafreie-musik-online.de
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30 Minuten
Johanna Degen - Datingplattformen sind die Antwort auf ein zentrales Lebensproblem: mangelnde Begegnung, Einsamkeit, Hunger nach Liebe und Gesehenwerden. Der öffentliche Raum hat seine Funktion als Ort der Begegnung verloren. Das Digitale hingegen wirkt als Ideengeber für das reale Leben und die Beziehungsgestaltung. Intime Beziehungen zwischen Chatbots und Menschen gehören ebenso zum Alltag wie parasoziale Beziehungen zu Influencern. Wie lassen sich Handlungsspielräume zurückerobern und Räume für wertschätzende Beziehungen öffnen?
Birgit Spies ist im Gespräch mit der Sozialpsychologin Dr. Johanna Degen.
Inhalt
02:04‘ Welche Bedeutung haben Liebe und Beziehung in digitalen Zeiten?
03:30‘ Wir hungern nach Liebe
03:58‘ Weshalb sind Datingplattform so erfolgreich?
04:45’ Warum sind wir online auf der Suche nach Beziehung?
05:35‘ Datingplattformen als Antwort auf ein Lebensproblem
06:44‘ Der öffentliche Raum hat seine Funktion als Ort der Begegnung verloren
07:38‘ Ein würdiges und sozial eingebettetes Leben ist immer weniger möglich
07:48‘ Wir haben ein Gemeinschaftsproblem
08:21‘ Einsamkeit und mangelnde Begegnung
09:42‘ Parasoziale Beziehung zu Influencern
10:40‘ Ungebremste Wirkung des Internets auf das soziale Selbst
13:10‘ Smartphone-Scrollen als Beruhigungsmittel
14:19‘ Verlorengegangene Intuition: Entfremdung von Körperwissen
16:02‘ Medienbilder als Anker im Gehirn und Ideengeber für Beziehungsgestaltung
18:55‘ Werte und Praxis in der Beziehungsgestaltung klaffen auseinander
19:33‘ Intimität mit Chatsbots und Avataren
20:33‘ Künstliche Intelligenz: Problematische Nutzung als Wahrheitsquelle
22:38‘ Wieviel Platz lässt das Digitale der Liebe und Beziehung noch?
24:22‘ Hilfreiche Mediennutzung, um ein gutes Leben zu führen
24:52‘ Der Mensch als Rohmaterial der Technik
25:40‘ Handlungsspielräume zurückerobern
26:48‘ Das Leben wartet auf uns
Fazit
Liebe, Intimität und Beziehungen verändern sich, wenn das Leben zunehmend digital stattfindet. Und trotzdem bleiben uns Handlungsspielräume: Den Raum für Ehrlichkeit, Verlässlichkeit und wertschätzende Intimität können und sollten wir zurückerobern, wenn wir nicht zum Rohmaterial der Technik werden wollen.
Webseite und Quellen zum Podcast
https://bildung.hypotheses.org/9318
Gastgeberin des Podcasts
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Birgit Spies ist im Gespräch mit der Sozialpsychologin Dr. Johanna Degen.
Inhalt
02:04‘ Welche Bedeutung haben Liebe und Beziehung in digitalen Zeiten?
03:30‘ Wir hungern nach Liebe
03:58‘ Weshalb sind Datingplattform so erfolgreich?
04:45’ Warum sind wir online auf der Suche nach Beziehung?
05:35‘ Datingplattformen als Antwort auf ein Lebensproblem
06:44‘ Der öffentliche Raum hat seine Funktion als Ort der Begegnung verloren
07:38‘ Ein würdiges und sozial eingebettetes Leben ist immer weniger möglich
07:48‘ Wir haben ein Gemeinschaftsproblem
08:21‘ Einsamkeit und mangelnde Begegnung
09:42‘ Parasoziale Beziehung zu Influencern
10:40‘ Ungebremste Wirkung des Internets auf das soziale Selbst
13:10‘ Smartphone-Scrollen als Beruhigungsmittel
14:19‘ Verlorengegangene Intuition: Entfremdung von Körperwissen
16:02‘ Medienbilder als Anker im Gehirn und Ideengeber für Beziehungsgestaltung
18:55‘ Werte und Praxis in der Beziehungsgestaltung klaffen auseinander
19:33‘ Intimität mit Chatsbots und Avataren
20:33‘ Künstliche Intelligenz: Problematische Nutzung als Wahrheitsquelle
22:38‘ Wieviel Platz lässt das Digitale der Liebe und Beziehung noch?
24:22‘ Hilfreiche Mediennutzung, um ein gutes Leben zu führen
24:52‘ Der Mensch als Rohmaterial der Technik
25:40‘ Handlungsspielräume zurückerobern
26:48‘ Das Leben wartet auf uns
Fazit
Liebe, Intimität und Beziehungen verändern sich, wenn das Leben zunehmend digital stattfindet. Und trotzdem bleiben uns Handlungsspielräume: Den Raum für Ehrlichkeit, Verlässlichkeit und wertschätzende Intimität können und sollten wir zurückerobern, wenn wir nicht zum Rohmaterial der Technik werden wollen.
Webseite und Quellen zum Podcast
https://bildung.hypotheses.org/9318
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Birgit Spies ist Professorin für Bildung und Digitalisierung, Keynote-Speakerin, Beraterin und Trainerin. Mehr zu Birgit Spies erfahren Sie unter https://www.prof-birgit-spies.de.
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28 Minuten
Claudia Schmiderer - Bilder sind so alt wie die Menschheit. Sie dienen als Erinnerungs- oder Informationsmittel. Mit ihnen lässt sich aber auch Geschichte schreiben. Sie können unser Denken manipulieren und verändern unseren Blick auf die Welt.
Die Masse gegenwärtiger Fotos jedoch fristet ihr Dasein als digitaler Müll in Smartphones. Wir finden kaum Zeit, um die Botschaft in den Bildern zu entziffern und ihre Bedeutung zu hinterfragen. Wir sehen, liken und teilen bevorzugt die Bilder, die unserem Denken entsprechen. Und Stück für Stück entsteht so ein verzerrtes Bild von der Wirklichkeit.
Birgit Spies ist im Gespräch mit der Publizistin, Dozentin und Grafikerin Claudia Schmiderer.
Inhalt
02:48‘ Was ist ein Bild? Der Unterschied zwischen picture und image
04:40‘ Fotografie als Reproduktionsmittel
06:16‘ Wie wir Bilder wahrnehmen
07:45‘ Wenn Bilder manipuliert und gefälscht werden
08:05‘ Wenn mit Bildern Geschichte gemacht wird
09:25‘ Politische und Kriegsbilder
12:37‘ Sich selbst ein Bild machen können
13:57‘ Smartphone-Fotos als digitaler Müll
15:07‘ Das verzerrte Bild von der Welt
16:26‘ Die fragmentierte Welt im Kopf
17:27‘ Wenn uns Bilder beeinflussen
20:22‘ Bilder lesen lernen
Fazit
Bilder prägen unser Denken, verändern unsere Wahrnehmung und beeinflussen, wie wir uns und die Welt sehen. Sie wirken, ob wir es wollen der nicht. Eine Welt ohne Bilder nicht gibt – und gab nie.
Da wir selbst tagtäglich millionenfach Bilder z.B. mit dem Smartphone produzieren und publizieren, sollten wir auch lernen, sie zu lesen – so wie wir lernen, Worte und ihre Zusammenhänge zu lesen – so Claudia Schmiderer.
Webseite und Quellen zum Podcast
https://bildung.hypotheses.org/9318
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Die Masse gegenwärtiger Fotos jedoch fristet ihr Dasein als digitaler Müll in Smartphones. Wir finden kaum Zeit, um die Botschaft in den Bildern zu entziffern und ihre Bedeutung zu hinterfragen. Wir sehen, liken und teilen bevorzugt die Bilder, die unserem Denken entsprechen. Und Stück für Stück entsteht so ein verzerrtes Bild von der Wirklichkeit.
Birgit Spies ist im Gespräch mit der Publizistin, Dozentin und Grafikerin Claudia Schmiderer.
Inhalt
02:48‘ Was ist ein Bild? Der Unterschied zwischen picture und image
04:40‘ Fotografie als Reproduktionsmittel
06:16‘ Wie wir Bilder wahrnehmen
07:45‘ Wenn Bilder manipuliert und gefälscht werden
08:05‘ Wenn mit Bildern Geschichte gemacht wird
09:25‘ Politische und Kriegsbilder
12:37‘ Sich selbst ein Bild machen können
13:57‘ Smartphone-Fotos als digitaler Müll
15:07‘ Das verzerrte Bild von der Welt
16:26‘ Die fragmentierte Welt im Kopf
17:27‘ Wenn uns Bilder beeinflussen
20:22‘ Bilder lesen lernen
Fazit
Bilder prägen unser Denken, verändern unsere Wahrnehmung und beeinflussen, wie wir uns und die Welt sehen. Sie wirken, ob wir es wollen der nicht. Eine Welt ohne Bilder nicht gibt – und gab nie.
Da wir selbst tagtäglich millionenfach Bilder z.B. mit dem Smartphone produzieren und publizieren, sollten wir auch lernen, sie zu lesen – so wie wir lernen, Worte und ihre Zusammenhänge zu lesen – so Claudia Schmiderer.
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28 Minuten
Doris Nitsche-Ruhland - Künstliche Intelligenz entfacht die uralte menschliche Sehnsucht, die Grenzen des eigenen Daseins zu überwinden, sich Himmel und Erde Untertan zu machen, für Körper und Geist Unangenehmes oder Beschwerliches an Maschinen oder Programme zu delegieren.
Die Diskussion um Künstliche Intelligenz bewegt sich zwischen Allmachtsphantasien und Katastrophenszenarien. Künstliche Intelligenz jedoch sollte als gemeinsame Gestaltungsaufgabe von Technologie, Bildung und Gesellschaft begriffen werden. Denn am Ende ist KI ein Werkzeug, dass man helfend und auch zerstörend einsetzen kann.
Birgit Spies ist im Gespräch mit der Informatikprofessorin Doris Nitsche-Ruhland.
Inhalt
02:52‘ Ist Künstliche Intelligenz für uns ein Traum oder ein Albtraum?
03:56‘ Was ist Künstliche Intelligenz?
05:18‘ Wann funktionieren Künstliche-Intelligenz-Systeme sehr gut?
07:17‘ Wie kommt eine Künstliche Intelligenz zu einem Ergebnis?
07:56‘ Wie arbeitet generative Künstliche Intelligenz?
09:25‘ Datenverzerrung und Bias in den Daten
10:55‘ Sind die Menschen bereit für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Künstlichen Intelligenz?
12:38‘ Probleme beim Einsatz generativer Künstlicher Intelligenz
13:17‘ Kognitive Demenz durch Künstliche Intelligenz
14:12‘ Wie arbeiten Neuronale Netzwerke? Wie kommt eine generative Künstliche Intelligenz zu einem Ergebnis?
16:32‘ Wann ist der Einsatz Künstlichen Intelligenz schwierig?
19:28‘ Entscheidungen, die den Menschen betreffen und Sozialkreditsysteme
20:41‘ Ethisches Nachdenken über Künstliche-Intelligenz-Systeme
22:11‘ Den Umgang mit Künstliche Intelligenz lernen: AI-Literacy
23:53‘ Diskussion rund um das Thema Künstliche Intelligenz
24:57‘ Künstliche Intelligenz als Werkzeug zwischen Grenzen und Möglichkeiten
Fazit
Es ist wichtig, dass die Diskussion zur Künstlichen Intelligenz stärker auf Verstehen, auf Gestaltung und auf Verantwortung ausgerichtet ist; dass wir die Möglichkeiten und Risiken gleichermaßen ernst nehmen und Künstliche Intelligenz aktiv gesellschaftlich gestalten. Dazu benötigen wir Wissen.
Wir müssen verstehen, wie Künstliche-Intelligenz-Systeme arbeiten, wo ihre Risiken liegen und wie wir ihre Ergebnisse kritisch bewertet werden können. Am Ende liegt die größte Stärke von KI liegt nicht darin, Menschen zu ersetzen, sondern darin, menschliche Fähigkeiten zu verstärken. KI ist ein Werkzeug! Und wie jedes Werkzeug kann man es positiv oder negativ einsetzen.
Webseite und Quellen zum Podcast
https://bildung.hypotheses.org/9116
Gastgeberin des Podcasts
Birgit Spies ist Professorin für Bildung und Digitalisierung, Keynote-Speakerin, Beraterin und Trainerin. Mehr zu Birgit Spies erfahren Sie unter https://www.prof-birgit-spies.de.
Hier können Sie auch Keynote-Vorträge, Workshops und Videokurse zu Bildung, Digitalisierung und Medien buchen.
Musik: https://gemafreie-musik-online.de
Soundeffekte: pixabay.com
Die Diskussion um Künstliche Intelligenz bewegt sich zwischen Allmachtsphantasien und Katastrophenszenarien. Künstliche Intelligenz jedoch sollte als gemeinsame Gestaltungsaufgabe von Technologie, Bildung und Gesellschaft begriffen werden. Denn am Ende ist KI ein Werkzeug, dass man helfend und auch zerstörend einsetzen kann.
Birgit Spies ist im Gespräch mit der Informatikprofessorin Doris Nitsche-Ruhland.
Inhalt
02:52‘ Ist Künstliche Intelligenz für uns ein Traum oder ein Albtraum?
03:56‘ Was ist Künstliche Intelligenz?
05:18‘ Wann funktionieren Künstliche-Intelligenz-Systeme sehr gut?
07:17‘ Wie kommt eine Künstliche Intelligenz zu einem Ergebnis?
07:56‘ Wie arbeitet generative Künstliche Intelligenz?
09:25‘ Datenverzerrung und Bias in den Daten
10:55‘ Sind die Menschen bereit für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Künstlichen Intelligenz?
12:38‘ Probleme beim Einsatz generativer Künstlicher Intelligenz
13:17‘ Kognitive Demenz durch Künstliche Intelligenz
14:12‘ Wie arbeiten Neuronale Netzwerke? Wie kommt eine generative Künstliche Intelligenz zu einem Ergebnis?
16:32‘ Wann ist der Einsatz Künstlichen Intelligenz schwierig?
19:28‘ Entscheidungen, die den Menschen betreffen und Sozialkreditsysteme
20:41‘ Ethisches Nachdenken über Künstliche-Intelligenz-Systeme
22:11‘ Den Umgang mit Künstliche Intelligenz lernen: AI-Literacy
23:53‘ Diskussion rund um das Thema Künstliche Intelligenz
24:57‘ Künstliche Intelligenz als Werkzeug zwischen Grenzen und Möglichkeiten
Fazit
Es ist wichtig, dass die Diskussion zur Künstlichen Intelligenz stärker auf Verstehen, auf Gestaltung und auf Verantwortung ausgerichtet ist; dass wir die Möglichkeiten und Risiken gleichermaßen ernst nehmen und Künstliche Intelligenz aktiv gesellschaftlich gestalten. Dazu benötigen wir Wissen.
Wir müssen verstehen, wie Künstliche-Intelligenz-Systeme arbeiten, wo ihre Risiken liegen und wie wir ihre Ergebnisse kritisch bewertet werden können. Am Ende liegt die größte Stärke von KI liegt nicht darin, Menschen zu ersetzen, sondern darin, menschliche Fähigkeiten zu verstärken. KI ist ein Werkzeug! Und wie jedes Werkzeug kann man es positiv oder negativ einsetzen.
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Musik: https://gemafreie-musik-online.de
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28 Minuten
Edeltraud Sänger - Eine Gesellschaft, die sich über immerwährenden Wachstum und Fortschritt definiert, die stark auf Jugendlichkeit, Fitness und Geschwindigkeit fixiert ist, hat wenig Platz für die Endlichkeit. Es stellt sich die Frage, was das Leben ausmacht und wie das Alter und auch der Tod ihren Platz in unserem Erdendasein finden können.
Birgit Spies ist im Gespräch mit der Seelsorgerin und Pastorin i.R. Edeltraud Sänger.
Inhalt
03:43‘ Was macht das Leben aus?
05:09‘ Müssen wir unserem Leben einen Sinn geben?
05:50‘ Leben wir zu wenig in Gemeinschaften?
08:08‘ Der Umgang mit dem alten Menschen in unserer Gesellschaft
12:27‘ Martin Buber: Der Mensch wird erst am Du zum Ich
13:39‘ Die Reduzierung des Alters auf den Kostenfaktor
15:32‘ Die Wachstumsgesellschaft und ihr Problem mit der Endlichkeit
Fazit
Wir leben in einer Welt, die uns selbst, dem Lebendigen, Grenzen setzt und uns zwingt, auch das Alter und den Tod als Teil im Kreislauf des Lebens anzunehmen und in das Dasein zu integrieren. Hier können Rituale, Begegnungen, Geschichten und auch religiöse und spirituelle Erfahrungen Trost spenden und Akzeptanz schaffen.
Das wirkliche Leben jedoch spiegelt sich in der Begegnung, so meinte es der Religionsphilosoph Martin Buber vor mehr als 100 Jahren. Denn der Mensch wird erst am DU zum ICH. In Gemeinschaften können wir uns geborgen fühlen, gemeinsam lachen, voneinander lernen, uns in Krisen gegenseitig stärken und bis zum Lebensende begleiten. Soziale Geborgenheit bedeutet menschliche Wärme, Vertrauen, Akzeptanz und Liebe.
Ist es vielleicht Zeit für deutlich mehr Menschlichkeit in unserer Gesellschaft?
Webseite und Quellen zum Podcast
https://bildung.hypotheses.org/8738
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Birgit Spies ist im Gespräch mit der Seelsorgerin und Pastorin i.R. Edeltraud Sänger.
Inhalt
03:43‘ Was macht das Leben aus?
05:09‘ Müssen wir unserem Leben einen Sinn geben?
05:50‘ Leben wir zu wenig in Gemeinschaften?
08:08‘ Der Umgang mit dem alten Menschen in unserer Gesellschaft
12:27‘ Martin Buber: Der Mensch wird erst am Du zum Ich
13:39‘ Die Reduzierung des Alters auf den Kostenfaktor
15:32‘ Die Wachstumsgesellschaft und ihr Problem mit der Endlichkeit
Fazit
Wir leben in einer Welt, die uns selbst, dem Lebendigen, Grenzen setzt und uns zwingt, auch das Alter und den Tod als Teil im Kreislauf des Lebens anzunehmen und in das Dasein zu integrieren. Hier können Rituale, Begegnungen, Geschichten und auch religiöse und spirituelle Erfahrungen Trost spenden und Akzeptanz schaffen.
Das wirkliche Leben jedoch spiegelt sich in der Begegnung, so meinte es der Religionsphilosoph Martin Buber vor mehr als 100 Jahren. Denn der Mensch wird erst am DU zum ICH. In Gemeinschaften können wir uns geborgen fühlen, gemeinsam lachen, voneinander lernen, uns in Krisen gegenseitig stärken und bis zum Lebensende begleiten. Soziale Geborgenheit bedeutet menschliche Wärme, Vertrauen, Akzeptanz und Liebe.
Ist es vielleicht Zeit für deutlich mehr Menschlichkeit in unserer Gesellschaft?
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28 Minuten
Gertrud Müller - Wir sind überflutet von Macht und Gewalt. Beschämungen, toxische Beziehungen und Falschinformationen sind als Machtmittel in Familien, Unternehmen und in der Gesellschaft alltäglich. Doch wie entstehen Macht und Gewalt? Und wie kann es uns gelingen, vom Kampfmodus in eine kooperative Lebensweise zu wechseln?
Birgit Spies ist im Gespräch mit der Soziologin, Psychoonkologin und Therapeutin Dr. Gertrud Müller.
Inhalt
02:26‘ Sind Macht und Gewalt im Menschen angelegt?
03:54‘ Macht als Möglichkeit, eigene Interessen gegen Widerstreben durchzusetzen
05:08‘ Gewalt als erlernte Erfahrung
05:56‘ Gewalt als Mittel, um Macht durchzusetzen
06:12‘ Beschämung als Machtmittel
07:17‘ Beschämungen in der Gegenwart
07:51‘ Verändert Macht den Charakter eines Menschen?
09:16‘ Mechanismen der Macht: Falschinformation, Unklarheiten
10:50‘ Toxische Beziehungen
12:17‘ Ungleichheiten im sozialen Gefüge
14:01‘ Macht als Fähigkeit, sich zusammenzuschließen
16:12‘ Gesellschaftliche Unterschiede als Machtmittel
17:23‘ Der Mensch als gegensätzliches Wesen
18:21‘ Der Ausweg aus Verstrickung und Gewalt
19:11‘ Aufbau innerer Stärke
22:16‘ Macht in Unternehmen
Fazit
Beschämungen, Falschinformationen und Gewalt sind mögliche Mittel der Machtausübung. Es ist wichtig, dass Menschen die Strukturen von Macht und Gewalt erkennen, um sich aus Zwängen, Unterdrückung und Machtgefügen zu befreien. Dann können wir als freie und selbstbestimmte Menschen unser Leben gestalten - so Dr. Gertrud Müller.
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https://bildung.hypotheses.org/8557
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Birgit Spies ist im Gespräch mit der Soziologin, Psychoonkologin und Therapeutin Dr. Gertrud Müller.
Inhalt
02:26‘ Sind Macht und Gewalt im Menschen angelegt?
03:54‘ Macht als Möglichkeit, eigene Interessen gegen Widerstreben durchzusetzen
05:08‘ Gewalt als erlernte Erfahrung
05:56‘ Gewalt als Mittel, um Macht durchzusetzen
06:12‘ Beschämung als Machtmittel
07:17‘ Beschämungen in der Gegenwart
07:51‘ Verändert Macht den Charakter eines Menschen?
09:16‘ Mechanismen der Macht: Falschinformation, Unklarheiten
10:50‘ Toxische Beziehungen
12:17‘ Ungleichheiten im sozialen Gefüge
14:01‘ Macht als Fähigkeit, sich zusammenzuschließen
16:12‘ Gesellschaftliche Unterschiede als Machtmittel
17:23‘ Der Mensch als gegensätzliches Wesen
18:21‘ Der Ausweg aus Verstrickung und Gewalt
19:11‘ Aufbau innerer Stärke
22:16‘ Macht in Unternehmen
Fazit
Beschämungen, Falschinformationen und Gewalt sind mögliche Mittel der Machtausübung. Es ist wichtig, dass Menschen die Strukturen von Macht und Gewalt erkennen, um sich aus Zwängen, Unterdrückung und Machtgefügen zu befreien. Dann können wir als freie und selbstbestimmte Menschen unser Leben gestalten - so Dr. Gertrud Müller.
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28 Minuten
Ricarda Gades-Büttrich - Glück ist in aller Munde und ein glückliches Leben scheint zur Pflicht zu werden. Doch gibt es so tatsächlich etwas wie eine Glücksformel und können wir lernen, glücklich zu sein?
Was macht uns wirklich glücklich? Und wie können wir dem Hamsterrad der ewigen Suche nach – noch mehr - Glücksmomenten entkommen? Fest steht: Glück ist ansteckend.
Birgit Spies ist im Gespräch mit der Gesundheitspsychologin Prof. Dr. Ricarda Gades-Büttrich.
Inhalt
02:00‘ Müssen wir in die Ferne schweifen oder liegt das Glück vor unserer Haustür?
03:27‘ Was ist Glück?
04:15‘ Glück ist verbunden mit positiven Emotionen – Freude, Neugier, Stolz, Mitgefühl, Zufriedenheit, Dankbarkeit
06:29‘ Hedonistisches Glück – positive Emotionen für kurze Zeit
07:00‘ Eudomonistisches Glück – Zufriedenheit, Wohlbefinden, Sinnhaftigkeit
08:22‘ Was macht uns glücklich?
09:25‘ PERMA – Die Glückformel
09:55‘ E – Engagement
10:57‘ Bin ich meines Glückes Schmied? Glück ist ansteckend
11:45‘ R - Relationship – Beziehungen
13:31‘ M – Meaning – Sinnhaftigkeit im Leben
15:15‘ A – Accomplishment – Errungenschaften
16:50‘ Wie wirkt sich Glück aus? Die Nonnenstudie
19:01‘ Macht Geld glücklich?
20:21‘ Die Glücksfalle
24:25‘ Warum es wichtig ist zu wissen, was uns glücklich macht
Fazit
Glück ist, neben all den Dingen, die wir nicht beeinflussen können, auch eine Frage der inneren Haltung. Wir können herausfinden, worin unser Glück besteht und lernen, glücklicher zu sein.
Dazu gehört es, dankbar und achtsam mit sich und anderen umzugehen; Tätigkeiten zu finden, in denen man ganz aufgeht und Raum und Zeit vergisst; sich intensiv um gute – reale und menschliche - Beziehungen zu bemühen; Ausdauer in all seinem Tun zu zeigen – auch, wenn es mühselig ist.
So kann das Leben als erfüllend und sinnvoll – als ein glückliches Leben - wahrgenommen werden. Und Achtung: Glück ist ansteckend!
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https://bildung.hypotheses.org/8464
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Was macht uns wirklich glücklich? Und wie können wir dem Hamsterrad der ewigen Suche nach – noch mehr - Glücksmomenten entkommen? Fest steht: Glück ist ansteckend.
Birgit Spies ist im Gespräch mit der Gesundheitspsychologin Prof. Dr. Ricarda Gades-Büttrich.
Inhalt
02:00‘ Müssen wir in die Ferne schweifen oder liegt das Glück vor unserer Haustür?
03:27‘ Was ist Glück?
04:15‘ Glück ist verbunden mit positiven Emotionen – Freude, Neugier, Stolz, Mitgefühl, Zufriedenheit, Dankbarkeit
06:29‘ Hedonistisches Glück – positive Emotionen für kurze Zeit
07:00‘ Eudomonistisches Glück – Zufriedenheit, Wohlbefinden, Sinnhaftigkeit
08:22‘ Was macht uns glücklich?
09:25‘ PERMA – Die Glückformel
09:55‘ E – Engagement
10:57‘ Bin ich meines Glückes Schmied? Glück ist ansteckend
11:45‘ R - Relationship – Beziehungen
13:31‘ M – Meaning – Sinnhaftigkeit im Leben
15:15‘ A – Accomplishment – Errungenschaften
16:50‘ Wie wirkt sich Glück aus? Die Nonnenstudie
19:01‘ Macht Geld glücklich?
20:21‘ Die Glücksfalle
24:25‘ Warum es wichtig ist zu wissen, was uns glücklich macht
Fazit
Glück ist, neben all den Dingen, die wir nicht beeinflussen können, auch eine Frage der inneren Haltung. Wir können herausfinden, worin unser Glück besteht und lernen, glücklicher zu sein.
Dazu gehört es, dankbar und achtsam mit sich und anderen umzugehen; Tätigkeiten zu finden, in denen man ganz aufgeht und Raum und Zeit vergisst; sich intensiv um gute – reale und menschliche - Beziehungen zu bemühen; Ausdauer in all seinem Tun zu zeigen – auch, wenn es mühselig ist.
So kann das Leben als erfüllend und sinnvoll – als ein glückliches Leben - wahrgenommen werden. Und Achtung: Glück ist ansteckend!
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28 Minuten
Eva Bollandt-Ditzen - Burnoutgefährdete Lehrer, überforderte Schüler, falsch verstandene Digitalisierung und zu wenig Zeit für den eigentlichen Unterricht: Dies ist Alltag in vielen Schulen.
Was brauchen Lehrer und Schüler, damit wieder interessiertes und vertrauensvolles Lernen und Begegnen möglich sind? Und welche Veränderungen braucht die Schule selbst, um junge Menschen zuversichtlich, wissend und mutig in den Alltag einer unsicheren Welt zu entlassen?
Birgit Spies ist im Gespräch mit der Gymnasiallehrerin Eva Bollandt-Ditzen.
Inhalt
02:31‘ Das Lehrerdasein zwischen Begeisterung und Überlastung
04:12‘ Psychische Belastungen der Schüler; Schule nicht mehr ohne Sozialarbeiter und Schulpsychologen
05:16‘ Schule sollte den Fokus wieder auf Lehren, Lernen und Beziehung legen
06:42‘ Schule braucht eine kluge Mediennutzung, die sich an den Entwicklungsstufen der Schüler orientiert
09:52‘ Wie kann eine hilfreiche Digitalisierung der Schule aussehen?
14:07‘ Schüler zwischen Interesse und Gleichgültigkeit
15:35‘ Wie können Lehrer, Eltern und Schüler gemeinsam an einem Strang ziehen?
17:47‘ Was brauchen Lehrer, Eltern und Schüler für eine gute Schule?
Fazit
Lehrer brauchen mehr Anerkennung und Wertschätzung aus der Gesellschaft, damit die Schule ein echter und vertrauensvoller Lern- und Begegnungsort sein kann. Schüler brauchen Aufgaben, an denen sie wachsen können und die mit Sinn angefüllt sind. Schulen brauchen finanziellen Rückhalt und Freiraum, um Projekte umsetzen und neue Wege ausprobieren zu können – so Eva Bollandt-Ditzen.
Webseite und Quellen zum Podcast
https://bildung.hypotheses.org/8254
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Was brauchen Lehrer und Schüler, damit wieder interessiertes und vertrauensvolles Lernen und Begegnen möglich sind? Und welche Veränderungen braucht die Schule selbst, um junge Menschen zuversichtlich, wissend und mutig in den Alltag einer unsicheren Welt zu entlassen?
Birgit Spies ist im Gespräch mit der Gymnasiallehrerin Eva Bollandt-Ditzen.
Inhalt
02:31‘ Das Lehrerdasein zwischen Begeisterung und Überlastung
04:12‘ Psychische Belastungen der Schüler; Schule nicht mehr ohne Sozialarbeiter und Schulpsychologen
05:16‘ Schule sollte den Fokus wieder auf Lehren, Lernen und Beziehung legen
06:42‘ Schule braucht eine kluge Mediennutzung, die sich an den Entwicklungsstufen der Schüler orientiert
09:52‘ Wie kann eine hilfreiche Digitalisierung der Schule aussehen?
14:07‘ Schüler zwischen Interesse und Gleichgültigkeit
15:35‘ Wie können Lehrer, Eltern und Schüler gemeinsam an einem Strang ziehen?
17:47‘ Was brauchen Lehrer, Eltern und Schüler für eine gute Schule?
Fazit
Lehrer brauchen mehr Anerkennung und Wertschätzung aus der Gesellschaft, damit die Schule ein echter und vertrauensvoller Lern- und Begegnungsort sein kann. Schüler brauchen Aufgaben, an denen sie wachsen können und die mit Sinn angefüllt sind. Schulen brauchen finanziellen Rückhalt und Freiraum, um Projekte umsetzen und neue Wege ausprobieren zu können – so Eva Bollandt-Ditzen.
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28 Minuten
Mark Dahlhoff - Moralische Konventionen und ethische Ideen sind kulturell geprägt. Sie werden zunehmend durch Technik, Digitales und Künstliche Intelligenz verändert. Wie kann sich der Mensch in einer digitalisierten Welt orientieren? Welche Gestaltungsspielräume bleiben uns?
Birgit Spies ist im Gespräch mit dem Philosophen Mark Dahlhoff.
Inhalt
01:55‘ Was ist der Mensch?
03:15‘ Der Mensch als Mängelwesen?
04:59‘ Philosophische Fragen
05:41‘ Unterscheidung zwischen Ethik und Moral
08:24‘ Digitalisierung zwischen Technikeuphorie und Zukunftsängsten
10:08‘ Digitale Moral
12:52‘ Herausbildung von ethischen Ideen
15:02‘ Wie kann sich der Mensch in einer digitalisierten Welt orientieren?
16:44‘ Narrative der Mediengeschichte
18:42‘ Kann es einen verantwortungsvollen Umgang mit Technik, Digitalem und KI geben?
20:42‘ Haben wir Gestaltungsspielräume in der technischen Entwicklung?
22:37‘ Wie kann eine postdigitale Welt aussehen?
Fazit
Mark Dahlhoff ist es wichtig, dass jüngere Menschen befähigt werden, ihr Verhalten in einer digitalisierten Welt in ihren Folgen zu verstehen und kritisch zu hinterfragen. Es ist ihm aber ebenso wichtig, dass ältere Menschen ermutigt werden, hilfreiche digitale Anwendungen zu nutzen.
Denn am Ende steht nichts weniger auf dem Spiel als eine Gesellschaft, in der Menschen unterschiedlicher Generationen und mit verschiedenen Ansichten miteinander leben wollen – und auch müssen. Und in der Technik und Digitales als Hilfsmittel einem sinnerfüllten Dasein des Menschen dienen.
Webseite und Quellen zum Podcast
https://bildung.hypotheses.org/7806
Gastgeberin des Podcasts
Birgit Spies ist Professorin für Bildung und Digitalisierung, Keynote-Speakerin, Beraterin und Trainerin. Mehr zu Birgit Spies erfahren Sie unter https://www.prof-birgit-spies.de.
Hier können Sie auch Keynote-Vorträge, Workshops und Videokurse zu Bildung, Digitalisierung und Medien buchen.
Musik: https://gemafreie-musik-online.de
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Birgit Spies ist im Gespräch mit dem Philosophen Mark Dahlhoff.
Inhalt
01:55‘ Was ist der Mensch?
03:15‘ Der Mensch als Mängelwesen?
04:59‘ Philosophische Fragen
05:41‘ Unterscheidung zwischen Ethik und Moral
08:24‘ Digitalisierung zwischen Technikeuphorie und Zukunftsängsten
10:08‘ Digitale Moral
12:52‘ Herausbildung von ethischen Ideen
15:02‘ Wie kann sich der Mensch in einer digitalisierten Welt orientieren?
16:44‘ Narrative der Mediengeschichte
18:42‘ Kann es einen verantwortungsvollen Umgang mit Technik, Digitalem und KI geben?
20:42‘ Haben wir Gestaltungsspielräume in der technischen Entwicklung?
22:37‘ Wie kann eine postdigitale Welt aussehen?
Fazit
Mark Dahlhoff ist es wichtig, dass jüngere Menschen befähigt werden, ihr Verhalten in einer digitalisierten Welt in ihren Folgen zu verstehen und kritisch zu hinterfragen. Es ist ihm aber ebenso wichtig, dass ältere Menschen ermutigt werden, hilfreiche digitale Anwendungen zu nutzen.
Denn am Ende steht nichts weniger auf dem Spiel als eine Gesellschaft, in der Menschen unterschiedlicher Generationen und mit verschiedenen Ansichten miteinander leben wollen – und auch müssen. Und in der Technik und Digitales als Hilfsmittel einem sinnerfüllten Dasein des Menschen dienen.
Webseite und Quellen zum Podcast
https://bildung.hypotheses.org/7806
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28 Minuten
Matthias Beier - Gegenwärtig verlagern wir unsere Prioritäten mehr auf das Äußere, können kaum noch friedlich aufeinander zugehen, erheben das Rationale über das Menschliche.
Ängste und Allmachtsphantasien bestimmen mehr und mehr unser Dasein. Wie kann die Gesellschaft die Mechanismen der Angst überwinden? Wie können Menschen wieder mehr mit ihren eigenen Wünschen und Bedürfnissen in Kontakt kommen?
Birgit Spies ist im Gespräch mit dem Psychologen, Soziologen und Theologen Matthias Beier.
Inhalt
03:00‘ Warum muss die Gesellschaft auf die Couch?
04:53‘ Mit welchen Ängsten leben die Menschen?
04:58‘ Biologische Ängste
05:17‘ Psychologische Ängste
05:47‘ Gruppenängste – Soziologische Ängste
06:15‘ Existenzielle Ängste
07:45‘ Metaphysische Ängste
09:13‘ Die Mechanismen der Angst
09:34‘ Der Mechanismus der Spaltung
11:22‘ Der Andere als Projektionsfläche für die eigenen Ängste
12:04‘ Identifikation mit Gruppen und/oder Führern
13:07‘ Allmachtsphantasien
14:30‘ Rationalisierung des menschlichen Seins
16:39‘ Borderline-Politik
18:28‘ Narzisstische Politik
22:15‘ Die Künstliche Intelligenz als Therapeut ist unmöglich
24:45‘ Allmachtsphantasien der IT-Konzerne
Fazit
Matthias Beier ist es wichtig, dass narzisstischer Politik Grenzen gesetzt werden; dass wir als Gesellschaft unsere Probleme und Ängste ehrlich und direkt ansprechen und behandeln, damit Menschen ihr wahres Selbst leben und gesunde Beziehungen mit anderen Menschen und anderen Ländern pflegen können.
Literatur, Links
Dr. Beier ist Autor des english-deutschsprachigen Blogs "Religion und Gesellschaft auf der Couch": https://matthiasbeier.substack.com/
Bücher von Matthias Beier: Gott ohne Angst https://shop.verlagsgruppe-patmos.de/gott-ohne-angst-172543.html
Nur durch Frieden bewahren wir uns selber https://shop.verlagsgruppe-patmos.de/nur-durch-frieden-bewahren-wir-uns-selber-011428.html
Webseite und Quellen
https://bildung.hypotheses.org/7125
Gastgeberin
Birgit Spies ist Professorin für Bildung und Digitalisierung, Keynote-Speakerin, Beraterin und Trainerin. https://www.prof-birgit-spies.de.
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Ängste und Allmachtsphantasien bestimmen mehr und mehr unser Dasein. Wie kann die Gesellschaft die Mechanismen der Angst überwinden? Wie können Menschen wieder mehr mit ihren eigenen Wünschen und Bedürfnissen in Kontakt kommen?
Birgit Spies ist im Gespräch mit dem Psychologen, Soziologen und Theologen Matthias Beier.
Inhalt
03:00‘ Warum muss die Gesellschaft auf die Couch?
04:53‘ Mit welchen Ängsten leben die Menschen?
04:58‘ Biologische Ängste
05:17‘ Psychologische Ängste
05:47‘ Gruppenängste – Soziologische Ängste
06:15‘ Existenzielle Ängste
07:45‘ Metaphysische Ängste
09:13‘ Die Mechanismen der Angst
09:34‘ Der Mechanismus der Spaltung
11:22‘ Der Andere als Projektionsfläche für die eigenen Ängste
12:04‘ Identifikation mit Gruppen und/oder Führern
13:07‘ Allmachtsphantasien
14:30‘ Rationalisierung des menschlichen Seins
16:39‘ Borderline-Politik
18:28‘ Narzisstische Politik
22:15‘ Die Künstliche Intelligenz als Therapeut ist unmöglich
24:45‘ Allmachtsphantasien der IT-Konzerne
Fazit
Matthias Beier ist es wichtig, dass narzisstischer Politik Grenzen gesetzt werden; dass wir als Gesellschaft unsere Probleme und Ängste ehrlich und direkt ansprechen und behandeln, damit Menschen ihr wahres Selbst leben und gesunde Beziehungen mit anderen Menschen und anderen Ländern pflegen können.
Literatur, Links
Dr. Beier ist Autor des english-deutschsprachigen Blogs "Religion und Gesellschaft auf der Couch": https://matthiasbeier.substack.com/
Bücher von Matthias Beier: Gott ohne Angst https://shop.verlagsgruppe-patmos.de/gott-ohne-angst-172543.html
Nur durch Frieden bewahren wir uns selber https://shop.verlagsgruppe-patmos.de/nur-durch-frieden-bewahren-wir-uns-selber-011428.html
Webseite und Quellen
https://bildung.hypotheses.org/7125
Gastgeberin
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Musik: https://gemafreie-musik-online.de
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28 Minuten
Thilo Weichert - Beinahe jeder Moment unseres Lebens wird in Form von Daten gespeichert und verkauft. Mit Big Data gilt Datenmaximierung statt Datenminimierung und drängt den Datenschutz an die Wand. Das verändert uns und unsere Gesellschaft. Wie digital souverän sind wir noch? Warum sollten wir uns dafür interessieren, was mit unseren Daten passiert?
Birgit Spies ist im Gespräch mit dem Juristen und Politikwissenschaftler Thilo Weichert.
Inhalt
02:30‘ Datenschutz im Rückblick
04:58‘ Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung und die EU-Datenschutz-Grundverordnung: Sind die gegenwärtigen Regelungen zum Datenschutz ausreichend?
06:50‘ Was bedeutet Datenschutz?
07:15‘ Worin liegt das Problem, wenn Daten an Andere weitergegeben werden?
09:17‘ Informationsfreiheit als Voraussetzung für freie Entscheidungen
10:24‘ Informationen über das eigene Denken und Tun sind schützenswert
11:45‘ Der europäische Gesundheitsdatennutzungsraum und die zentrale Datenspeicherung
13:10‘ Was ist digitale Souveränität?
16:05‘ Möglichkeiten, um anonym digitale Angebote zu nutzen
18:25‘ Von Datenminimierung zu Datenmaximierung
20:14‘ Eine Vielzahl von Informationen erfordert das Handeln des Gesetzgebers, um dafür einen passenden Rahmen zu schaffen
20:55‘ Überwachungspraktiken haben Hochkonjunktur, aber: mehr Überwachung trägt nicht zu mehr Sicherheit bei
24:08‘ Einsatz der fehlerhaften Palantir-Software bei der Polizei
24:35‘ Permanente Überwachung schränkt die persönliche Freiheit ein
25:52‘ Datensparsame digitale Möglichkeiten nutzen und sich zur Wehr setzen
Fazit
Thilo Weichert setzt sich gegen den Digitalzwang ein, eben dafür, dass wir Digitalisierung nicht mit Überwachung gleichsetzen und immer die Wahlfreiheit haben, auch analog zu bleiben.
Denn, wie der Medienwissenschaftler Ralf Lankau sagt: „Nicht Digitaltechnik ist das Problem, sondern die damit verbundenen Geschäftsmodelle, die auf personalisierten Daten und Nutzerprofilen beruhen, um Menschen und Gesellschaften zu kontrollieren und zu steuern.“
Literatur und Links
https://www.netzwerk-datenschutzexpertise.de
https://digitalcourage.de
https://bigbrotherawards.de
Webseite und Quellen
https://bildung.hypotheses.org/7072
Gastgeberin
Birgit Spies ist Professorin für Bildung und Digitalisierung, Keynote-Speakerin, Beraterin und Trainerin. https://www.prof-birgit-spies.de.
Hier können Sie auch Workshop, Videokurse und Keynote-Vorträge buchen.
Musik: https://gemafreie-musik-online.de
Soundeffekte: pixabay.com
Birgit Spies ist im Gespräch mit dem Juristen und Politikwissenschaftler Thilo Weichert.
Inhalt
02:30‘ Datenschutz im Rückblick
04:58‘ Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung und die EU-Datenschutz-Grundverordnung: Sind die gegenwärtigen Regelungen zum Datenschutz ausreichend?
06:50‘ Was bedeutet Datenschutz?
07:15‘ Worin liegt das Problem, wenn Daten an Andere weitergegeben werden?
09:17‘ Informationsfreiheit als Voraussetzung für freie Entscheidungen
10:24‘ Informationen über das eigene Denken und Tun sind schützenswert
11:45‘ Der europäische Gesundheitsdatennutzungsraum und die zentrale Datenspeicherung
13:10‘ Was ist digitale Souveränität?
16:05‘ Möglichkeiten, um anonym digitale Angebote zu nutzen
18:25‘ Von Datenminimierung zu Datenmaximierung
20:14‘ Eine Vielzahl von Informationen erfordert das Handeln des Gesetzgebers, um dafür einen passenden Rahmen zu schaffen
20:55‘ Überwachungspraktiken haben Hochkonjunktur, aber: mehr Überwachung trägt nicht zu mehr Sicherheit bei
24:08‘ Einsatz der fehlerhaften Palantir-Software bei der Polizei
24:35‘ Permanente Überwachung schränkt die persönliche Freiheit ein
25:52‘ Datensparsame digitale Möglichkeiten nutzen und sich zur Wehr setzen
Fazit
Thilo Weichert setzt sich gegen den Digitalzwang ein, eben dafür, dass wir Digitalisierung nicht mit Überwachung gleichsetzen und immer die Wahlfreiheit haben, auch analog zu bleiben.
Denn, wie der Medienwissenschaftler Ralf Lankau sagt: „Nicht Digitaltechnik ist das Problem, sondern die damit verbundenen Geschäftsmodelle, die auf personalisierten Daten und Nutzerprofilen beruhen, um Menschen und Gesellschaften zu kontrollieren und zu steuern.“
Literatur und Links
https://www.netzwerk-datenschutzexpertise.de
https://digitalcourage.de
https://bigbrotherawards.de
Webseite und Quellen
https://bildung.hypotheses.org/7072
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28 Minuten
Carl Bossard - Überfrachtete Lehrpläne, schwache Schulleistungen, der Lehrer als Coach: Bildung wird immer weniger Wert zugewiesen und findet damit immer weniger statt.
Lernen wird zunehmend auf die Aufnahme von Informationen reduziert. Hinzu kommen eine verstärkte Ökonomisierung und Digitalisierung des Unterrichts. In der Schule zeigt sich ein komplettes Systemversagen.
Was bedeutet es für den Menschen und die Gesellschaft, wenn wir auf Lernen und Bildung zunehmend verzichten?
Birgit Spies ist im Gespräch mit dem Schweizer Pädagogen Carl Bossard.
Inhalt
01:44‘ Unterrichten ist wie Segeln statt Bahnfahren
03:02‘ Die Bildungsidee
04:55‘ Bildung als die Kultivierung seiner selbst
05:32‘ Wie ereignet sich Bildung?
06:44‘ Über die tiefen Dimensionen des Lernen und die Wirkung des Lehrers
07:38‘ Der Pygmalion-Effekt und das Lernen
08:40‘ Lernen benötigt ein Gegenüber - eine vital präsente Person
09:10‘ 1. Sündenfall: Die Degradierung des Lehrers zum Coach
10:55‘ Über den verlorengegangen Wert des Wortes Pädagoge
11:42‘ Forderung zur Rückkehr zum Teaching
12:29‘ Wenn die Überladung der Lehrpläne tiefes Lernen verhindert
13:15‘ Schule erfüllt ihren Grundauftrag nicht
14:10‘ Lernen benötigt intensives Üben
15:15‘ Lernen als Ergebnis von verstehen, üben und anwenden
16:50‘ Das Systemversagen in der Schule
18:54‘ 2. Sündenfall: Die Digitalisierung der Schule
19:56‘ Warum kann eine Lehrperson nicht durch digitale Anwendungen ersetzt werden?
21:17‘ 3. Sündenfall: Die Ökonomisierung der Schule
21:46‘ Über Verfügungswissen und Orientierungswissen
23:16‘ Wir wissen nicht mehr um den Wert der Bildung und die Bedeutung der Lehrperson
23:49‘ Schule muss zur Mündigkeit führen, um Autor des eigenen Lebens zu werden; Bildung als Unverführbarkeit
24:57‘ Eine gute Schule ist nicht zu verordnen
Fazit
Carl Bossard setzt sich für die Renaissance einer guten Bildung ein: für wirksamen Unterricht durch die Stärkung der Lehrperson; für den Fokus auf die analogen Prozesse des Unterrichts und dafür, dass kein Kind die Schule verlässt, ohne die wesentlichen Grundkenntnisse zu beherrschen.
Eine gute Schule ist eine pädagogisch geführte Schule, in der Lehrer in eine gute Beziehung zu Schülern gehen und daran glauben, dass sie für den Schüler wichtig sind.
Links
Webseite Carl Bossard: https://www.carlbossard.ch
Klaus Zierer: Hattie für gestresste Lehrer 2. 0 https://paedagogik.de/alle-anzeigen-paedagogik/product/hattie-für-gestresste-lehrer-2-0-3469/
Webseite und Quellen
https://bildung.hypotheses.org/6782
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Birgit Spies ist Professorin, Keynote-Speakerin und Beraterin. https://www.prof-birgit-spies.de.
Musik: https://gemafreie-musik-online.de
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Lernen wird zunehmend auf die Aufnahme von Informationen reduziert. Hinzu kommen eine verstärkte Ökonomisierung und Digitalisierung des Unterrichts. In der Schule zeigt sich ein komplettes Systemversagen.
Was bedeutet es für den Menschen und die Gesellschaft, wenn wir auf Lernen und Bildung zunehmend verzichten?
Birgit Spies ist im Gespräch mit dem Schweizer Pädagogen Carl Bossard.
Inhalt
01:44‘ Unterrichten ist wie Segeln statt Bahnfahren
03:02‘ Die Bildungsidee
04:55‘ Bildung als die Kultivierung seiner selbst
05:32‘ Wie ereignet sich Bildung?
06:44‘ Über die tiefen Dimensionen des Lernen und die Wirkung des Lehrers
07:38‘ Der Pygmalion-Effekt und das Lernen
08:40‘ Lernen benötigt ein Gegenüber - eine vital präsente Person
09:10‘ 1. Sündenfall: Die Degradierung des Lehrers zum Coach
10:55‘ Über den verlorengegangen Wert des Wortes Pädagoge
11:42‘ Forderung zur Rückkehr zum Teaching
12:29‘ Wenn die Überladung der Lehrpläne tiefes Lernen verhindert
13:15‘ Schule erfüllt ihren Grundauftrag nicht
14:10‘ Lernen benötigt intensives Üben
15:15‘ Lernen als Ergebnis von verstehen, üben und anwenden
16:50‘ Das Systemversagen in der Schule
18:54‘ 2. Sündenfall: Die Digitalisierung der Schule
19:56‘ Warum kann eine Lehrperson nicht durch digitale Anwendungen ersetzt werden?
21:17‘ 3. Sündenfall: Die Ökonomisierung der Schule
21:46‘ Über Verfügungswissen und Orientierungswissen
23:16‘ Wir wissen nicht mehr um den Wert der Bildung und die Bedeutung der Lehrperson
23:49‘ Schule muss zur Mündigkeit führen, um Autor des eigenen Lebens zu werden; Bildung als Unverführbarkeit
24:57‘ Eine gute Schule ist nicht zu verordnen
Fazit
Carl Bossard setzt sich für die Renaissance einer guten Bildung ein: für wirksamen Unterricht durch die Stärkung der Lehrperson; für den Fokus auf die analogen Prozesse des Unterrichts und dafür, dass kein Kind die Schule verlässt, ohne die wesentlichen Grundkenntnisse zu beherrschen.
Eine gute Schule ist eine pädagogisch geführte Schule, in der Lehrer in eine gute Beziehung zu Schülern gehen und daran glauben, dass sie für den Schüler wichtig sind.
Links
Webseite Carl Bossard: https://www.carlbossard.ch
Klaus Zierer: Hattie für gestresste Lehrer 2. 0 https://paedagogik.de/alle-anzeigen-paedagogik/product/hattie-für-gestresste-lehrer-2-0-3469/
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