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  4. #68 Hyperfokus | Heiliger Grahl oder notwendiges Übel?
Wenn ihr den Podcast schon länger hört, dann wisst ihr vielleicht
schon, dass ich (Anne) nicht der größte Fan von Hyperfokus bin.
Ich mag es nicht, wie ich mich dabei und danach fühle.

Viele beschreiben den Hyperfokus aber als eine Art Superkraft von
ADHS. In einer der Folgen zum Thema Spaß am Schreiben haben wir
kurz über Flow und Hyperfokus gesprochen und ich habe gemerkt,
dass ich die beiden in einen Topf werfe.

Deswegen machen wir heute mal eine ganze Folge zum Thema und
schauen uns an was der Unterschied zwischen Hyperfokus und Flow
ist, und wie wir Hyperfokus erleben.

3 Punkte aus der Folge:

Hyperfokus und Flow unterscheiden sich in mehreren Aspekten.
Ein wichtiger Unterschied ist die Freiwilligkeit. Während ein
Flow-Zustand unter den richtigen Voraussetzungen begünstigt und auf
eine bestimmte Sache ausgerichtet werden kann, ist Hyperfokus wie
Lotto spielen. Man weiß nie, woran sich das Gehirn festbeißt und
oft ist es etwas, das uns nicht weiterbringt. Auch das Empfinden
des Zustands unterscheidet sich. Aus einem Flow-Zustand geht man
erfüllt hervor, Hyperfokus fühlt sich eher angespannt und getrieben
an.Hyperfokus wird häufig als Superkraft dargestellt. Wenn man von
außen drauf guckt, dann ist es erstaunlich, was in einer
Hyperfokus-Phase alles erreicht werden kann, wenn sie mal in die
richtige Richtung geht. Von außen sieht man allerdings auch nur den
Output, nicht die Kosten.Hyperfokus ist nicht steuerbar, aber es
gibt durchaus ein paar Stellschrauben, an denen wir drehen können.
Wecker stellen, Ablenkungen minimieren, die Selbstversorgung
erleichtern – das sind Dinge, die den Hyperfokus angenehmer machen
können. Aber auch so etwas wie Co-Working oder
Accountability-Gruppen können helfen. Wenn man aus dem Hyperfokus
raus möchte hilft es, den Ort des Geschehens zu verlassen und einen
körperlichen Reiz zu setzen, also spazieren zu gehen oder kalt zu
duschen. 

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„#68 Hyperfokus | Heiliger Grahl oder notwendiges Übel?“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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