Podcaster
Episoden
20.02.2026
1 Minute
Wir machen weiter mit Simon: Was hätte er gerne früher gewusst,
lohnt sich der Doktortitel wirklich – und wofür braucht man ihn
in Jura überhaupt? Es geht um Perfektionismus als Startbremse,
Einsamkeit im Großprojekt und warum „Accountability Buddies“ den
Unterschied machen. Außerdem sprechen wir über Arbeitsmärkte für
Juristen, Staatsexamina als Eintrittsbarriere, internationale
Mobilität (oder eben nicht), den Einfluss von KI und darüber, wie
sich der Übergang vom Promotionsalltag in den Anwaltsjob anfühlt.
Zum Schluss wird’s persönlich: Freundschaft seit der 6. Klasse,
Stolz aufs jüngere Ich und ein gemeinsamer Blick darauf, wie man
die Vorteile jeder Lebensphase wirklich nutzt.
Themen:
Was ich früher gern gewusst hätte: Struktur, Austausch,
„einfach mal machen“ statt Perfektionsblockade
Einsamkeit im Großprojekt: warum Umfeld und Routinen
(Montagsrunde) so viel ausmachen
Lohnt sich die Promotion? Nutzen im Job vs. Ego/„für den
Grabstein“
Für welche Jobs braucht man in Jura wirklich einen
Doktortitel? Academia, Notariat, konservative Kanzleien
Arbeitsmarkt & Trends: Konjunktur, „Einpendeln“ nach
Boom-Jahren, Rolle von generativer KI
Staatsexamina als Markteintrittsbarriere: Schutz, aber wenig
internationale Mobilität
Schwierigkeitsranking: 1. Examen, 2. Examen, Promotion – und
warum das erste oft am meisten Druck macht
Job vs. Promotionsalltag: Freiheit, Flexibilität,
Chef-Strukturen und Umgewöhnung Freundschaft & Disziplin:
die „Feiern bis spät, trotzdem um 9 am Schreibtisch“-Story
PhD später im Leben: Geld, Vergleich mit Peers,
Zukunftsfragen und Vertrauen in den eigenen Weg
Fazit:
Weniger Perfektionismus, mehr Prozess: Wer früh Struktur mit
anderen schafft, schneller ins Schreiben kommt und die eigenen
Vorteile der jeweiligen Lebensphase aktiv nutzt, hat nicht nur
bessere Chancen „durchzuziehen“, sondern erlebt die Zeit auch
weniger als zermürbenden Vergleich mit anderen. Und ja: Promotion
kann sich lohnen – aber sie ist kein Muss und kein
Garantieschein.
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30.01.2026
1 Minute
Premiere mit Gast: Simon hat frisch in Jura promoviert und
erzählt offen, wie sich eine Rechts-Dissertation von unseren
PhD-Erfahrungen unterscheidet. Es geht um den typischen Zeitpunkt
(nach dem ersten Staatsexamen), Themenfindung mit
Honorarprof/ohne Lehrstuhl, Finanzierung zwischen Kanzlei-Job und
Stipendium, den Wechsel an ein Forschungsinstitut – und warum ein
Exposé Orientierung gibt. Außerdem: Was „Forschung“ in Jura heißt
(Auslegung vs. Gestaltung, national vs. international), welche
Methoden wo passen und wie sich Arbeitsalltag, Selbstzweifel und
Seitenzahl anfühlen, wenn man im Grunde ein Buch schreibt. Teil 2
folgt.
Themen:
Warum viele in Jura nach dem ersten Staatsexamen promovieren
(und selten nach dem zweiten)
Themenfindung: konkrete Vorschläge vs. eigene Suche;
Promovieren beim Honorarprof ohne klassischen Lehrstuhl
Finanzierung & Setting: Kanzlei (WiMi), Stipendium,
Forschungsinstitut; Zeitaufteilung Forschung/Job
Was „juristische Forschung“ ist: Auslegung bestehender Regeln
vs. „Wie sollte Recht sein?“ inkl. empirischer Ansätze
National geprägte Publikationskultur vs. internationale
Rezeption
Methoden je Rechtsgebiet: Historie im Zivilrecht, Empirie im
Wirtschaftsrecht, Philosophie im Strafrecht
Arbeitsalltag & Mindset: Struktur, Tracken,
Bibliothek/Büro, erster Entwurf, „zu dumm“-Gefühl im Jahr 1
Exposé als Klarheits-Booster, Deadline durch
Auslandsaufenthalt, Endphase ohne Lehre, Co-Authored Papers
Umfang & Handwerk: viel Fußnotenarbeit, 300+ Seiten
möglich, stetiges Vorankommen statt Perfektion
Fazit: Jura-Promotion ist Marathon mit eigener Logik: Thema früh
klären, Struktur erzwingen (Exposé!), Finanzierung passend wählen
und ein Umfeld finden, das Ressourcen und Ruhe bietet. Empirie
ist möglich, aber die Kernarbeit bleibt argumentatives Schreiben
– stetig, sichtbar, zu Ende.
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16.01.2026
1 Minute
Wir beginnen mit einem chaotisch-charmanten Wortspiel, dann folgt
der ehrliche Jahresrückblick: Wo stehen Tabea und Daniel im PhD,
was hat 2025 gut funktioniert und was nicht? Es geht um
Messlatten vs. Realität (30 % vs. 50 % Fortschritt), Admin-Bürde
und implizite Aufgabenverteilung, Institutsklima und
Führungslücken, Zweifel und Motivation, Schreibhürden,
Bewerbungspläne (Postdoc ja/nein) sowie konkrete Ziele für 2026.
Zum Abschluss ein sehr eigener Neujahrsgruß.
Themen:
Rückblick 2025: ehrliche Bestandsaufnahme zu Projekten,
Lehre, Energie und Gesundheit
Fortschritt im PhD: 30 % vs. 50 %, realistische Erwartungen
und „zwei Prozent pro Monat“
Admin und implizite Aufgaben: Workload-Gerechtigkeit, Grenzen
setzen, schwierige Gespräche
Institut und Führung: Schutzräume, Rollenunklarheiten, wie
man sich Zeit für Forschung schafft
Größte Hürden: Schreiben zu Ende bringen, Drafts abschließen,
Feedback annehmen
Karrierepfade: In der Forschung bleiben oder nicht, selektive
Postdoc-Optionen, CV doppelt denken (Academia/Industrie)
Produktiv bleiben: Struktur, klare Regeln, zuerst am
wirkungsstärksten Hebel arbeiten
Ziele 2026: Projekte priorisieren, Pipeline ordnen,
Fortschritt messbar machen – ohne Overpromise
Fazit:
Weniger Wunschdenken, mehr Prioritäten: Wer Admin-Lasten aktiv
begrenzt, Schreibarbeit konsequent fertigstellt und Ziele an die
echte Woche koppelt, kommt 2026 spürbar voran – auch wenn nicht
jeder Plan auf Anhieb klappt. Kleine Schritte zählen, Konsistenz
schlägt Perfektion.
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22.12.2025
24 Minuten
Kurzer Cold-Open mit Advents-Kiten, dann direkt ins Thema: Tabea
und Daniel diskutieren „Academia is just a job“
(https://www.nature.com/articles/s41562-025-02376-2) – zwischen
Kreativität und Stress, Berufsbild und Berufung und der Frage, ob
Grenzen setzen Karriere kostet. Es geht um Anreize, mentale
Gesundheit, Machtasymmetrien für Juniors, sichtbare und
unsichtbare Care-/Housekeeping-Arbeit im Institut (Geschenke,
Kaffeemaschine, Tea Time) und darum, wie Balance und Begeisterung
zusammengehen. Jahresabschluss inklusive: Frohe Weihnachten,
guter Rutsch und vielleicht wieder zweiwöchiger Rhythmus.
Themen:
Kreativität unter Druck: Forschen als Sog vs. Produktdruck
und befristete Verträge
„It’s just a job“: Grenzen, Gesundheit, aber kein
Garantieschein auf dem Jobmarkt
Macht und Fairness: Wer kann Grenzen wirklich durchsetzen
(Juniors, Internationales, Frauen)
Academic Housekeeping: Care-Arbeit sichtbar machen und fair
verteilen (Geburtstage, Kaffee, Orga)
Drei Bs fürs neue Jahr: Balance, Boundaries und Begeisterung
ohne Burnout
Fazit: Academia ist mehr als ein Job, aber
weniger als Identität. Wer Grenzen setzt, Care-Arbeit teilt und
Begeisterung klug dosiert, bleibt länger kreativ und gesund.
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06.12.2025
23 Minuten
Neues Büro, dunkle Tage, helle Tricks: Tabea und Daniel sprechen
darüber, wie sie durch die kalte Jahreszeit kommen—von „Hygge“ im
Büro (Lichterketten > Leuchtstoffröhre), dem Prinzip des
Lichtschnappers (jede Minute Tageslicht mitnehmen), bis zu
Winter-Hobbys zwischen Snowboard, Klavier, Yoga und Laufen im
Nieselregen. Außerdem: soziale Energie vs. Sofa, Urlaub im Süden
(Kanaren!) und warum Sichtbarkeit manchmal den Ruf „immer im
Urlaub“ erzeugt. Finaler Showdown: Schnick-Schnack-Schnuck um die
Büro-Lichterkette.
Themen:
Büro-Upgrade/-Downgrade & Gemütlichkeits-Setup: Warmes
Licht statt Neon, Decke ja/nein, „cozy productivity“.
Lichtschnapper & Rhythmus: Helligkeit maximieren, mittags
rausgehen, Homeoffice clever timen.
Winter-Hobbys & Energie: Snowboarden, Puzzlen, Serien,
Klavier, Yoga, Laufen—warum es im Winter oft leichter fällt.
Sport & Gesellschaft: Energie tanken durch Bewegung und
Menschen (auch wenn’s nasskalt ist).
Timing & Außenwahrnehmung: Wenn Urlaube auffallen und
Semesterbetrieb drückt.
Bonus: Badewanne > Blues & die
zehn-Meter-Lichterketten-Frage.
Fazit: Winter ist kein Produktivitätskiller—mit
Licht, Struktur und kleinen Highlights wird’s erträglich,
manchmal sogar gut. Gemütlich einrichten, Tageslicht jagen, Sport
& Leute einplanen, Erwartungen runterdimmen. Und ja:
Lichterkette kaufen.
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Über diesen Podcast
Wie überlebt man die Promotion mit halbwegs guter Laune? Tabea und
Daniel nehmen euch alle zwei Wochen mit in ihren ehrlichen, oft
chaotischen PHD-Alltag zwischen Dissertationsdruck, Selbstzweifeln
und kleinen Erfolgen. Für alle, die promovieren. Oder es vorhaben.
Oder es sich lieber nur anhören. Folgt uns gerne auch auf Instagram
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