Diss & Dat - auf dem Weg zum Doktortitel

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Erfahrungen auf dem Weg zum Doktortitel
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Erfahrungen auf dem Weg zum Doktortitel
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Episoden

KI im PhD: Zwischen Produktivitätsschub und Kontrollverlust
03.04.2026
1 Minute
Können KIs promovieren? Tabea und Daniel nehmen die Frage zum Anlass, über KI als Arbeitstool in der Forschung zu sprechen: Zwischen Schreibprozess, Literaturrecherche, Programmieren und dem Gefühl, dass sich gerade in Echtzeit die Spielregeln akademischer Arbeit verschieben. Es geht um echte Produktivitätsgewinne, neue Möglichkeiten beim Coden und Datenaufbereiten, aber auch um die Kehrseite: Kontrollverlust, inhaltsleere Texte, wachsende Ungleichheiten durch besseren Zugang zu teuren Tools und die Sorge, dass gerade Einstiegsjobs unter Druck geraten. Nebenbei wird klar: KI hilft enorm bei Sidequests, aber Denken, Verstehen und Kontrollieren bleibt (noch) Menschenarbeit.


Themen:


• KI als Forschungstool: Schreiben, Literaturrecherche, Coden und Datenaufbereitung


• Produktivitätsschub vs. Skill-Verlust: was leichter wird und was man trotzdem selbst können muss


• Agents, Automatisierung und neue Arbeitsweisen in der Forschung


• Warum Datenverständnis und Kontrolle wichtiger bleiben denn je


• KI beim Schreiben: sprachlich stark, inhaltlich oft leer ohne eigenen Kern


• Sidequests outsourcen: Mails, Struktur, kleine Alltagsprobleme und To-do-Listen


• Größere Frage dahinter: Arbeitsmarkt, Einstiegsjobs und neue Ungleichheiten durch KI-Zugang


Fazit:


KI ist im PhD längst mehr als Spielerei: Sie spart Zeit, senkt Einstiegshürden und kann viele nervige oder technische Aufgaben massiv beschleunigen. Gleichzeitig ersetzt sie weder Urteilsvermögen noch echtes Datenverständnis. Wer sie klug nutzt, gewinnt Produktivität – wer ihr blind vertraut, produziert schnell Fehler mit gutem Sound.


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Sprachbarrieren im PhD: Englisch, Academic Speak und Unsicherheit
16.03.2026
1 Minute
Wie viel Sprache steckt eigentlich im PhD? Tabea und Daniel sprechen darüber, wie Englisch, Deutsch und wissenschaftlicher Fachjargon den Promotionsalltag prägen. Es geht um Unsicherheit beim Sprechen, erste Präsentationen, internationale PhDs zwischen Forschung auf Englisch und Verwaltung auf Deutsch – und darum, warum Sprachsicherheit meist nicht vorab da ist, sondern erst unterwegs entsteht.


Themen:


Englisch im Alltag: Meetings, Hiwi-Runden und Forschung oft auf Englisch, Gespräche zwischendurch trotzdem häufig auf Deutsch Forschungssprache Englisch: Paper, Konferenzen, Publikationen und die Diss laufen in Economics praktisch komplett auf Englisch Erste Hürde Präsentation: Bewerbungsgespräch, auswendig gelernte Vorträge und die Angst, im Englischen nicht gut genug zu sein Lernen durchs Machen: warum Sprachsicherheit oft erst im Arbeitsalltag kommt und Perfektion keine Voraussetzung sein muss Academic Speak: nicht nur Englisch ist schwer, sondern auch die wissenschaftliche Sprache selbst Internationale PhDs: doppelte Herausforderung durch Englisch in der Forschung und Deutsch in Verwaltung und Lehre Teamdynamik und Verteilung: wie Sprachbarrieren auch Arbeit ungleich verteilen können und warum gute Führung dabei entscheidend ist Hilfen und Strategien: Coachings, Englischkurse, Vorbereitung und der Mut, trotzdem einfach anzufangen


Fazit:


Sprachbarrieren gehören für viele zum PhD dazu – und zwar nicht nur auf Englisch, sondern auch im akademischen Denken und im Umgang mit Verwaltung und Lehre. Entscheidend ist weniger perfektes Sprechen als die Bereitschaft, sich trotzdem zu zeigen, dazuzulernen und Schritt für Schritt Sicherheit aufzubauen. Oder anders gesagt: Viele haben genau dieselbe Angst – man ist damit definitiv nicht allein.


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Teil 2 mit Simon: Perfektionismus, Arbeitsmarkt und warum „einfach machen“ gewinnt
20.02.2026
1 Minute
Wir machen weiter mit Simon: Was hätte er gerne früher gewusst, lohnt sich der Doktortitel wirklich – und wofür braucht man ihn in Jura überhaupt? Es geht um Perfektionismus als Startbremse, Einsamkeit im Großprojekt und warum „Accountability Buddies“ den Unterschied machen. Außerdem sprechen wir über Arbeitsmärkte für Juristen, Staatsexamina als Eintrittsbarriere, internationale Mobilität (oder eben nicht), den Einfluss von KI und darüber, wie sich der Übergang vom Promotionsalltag in den Anwaltsjob anfühlt. Zum Schluss wird’s persönlich: Freundschaft seit der 6. Klasse, Stolz aufs jüngere Ich und ein gemeinsamer Blick darauf, wie man die Vorteile jeder Lebensphase wirklich nutzt.


Themen:


Was ich früher gern gewusst hätte: Struktur, Austausch, „einfach mal machen“ statt Perfektionsblockade Einsamkeit im Großprojekt: warum Umfeld und Routinen (Montagsrunde) so viel ausmachen Lohnt sich die Promotion? Nutzen im Job vs. Ego/„für den Grabstein“ Für welche Jobs braucht man in Jura wirklich einen Doktortitel? Academia, Notariat, konservative Kanzleien Arbeitsmarkt & Trends: Konjunktur, „Einpendeln“ nach Boom-Jahren, Rolle von generativer KI Staatsexamina als Markteintrittsbarriere: Schutz, aber wenig internationale Mobilität Schwierigkeitsranking: 1. Examen, 2. Examen, Promotion – und warum das erste oft am meisten Druck macht Job vs. Promotionsalltag: Freiheit, Flexibilität, Chef-Strukturen und Umgewöhnung Freundschaft & Disziplin: die „Feiern bis spät, trotzdem um 9 am Schreibtisch“-Story PhD später im Leben: Geld, Vergleich mit Peers, Zukunftsfragen und Vertrauen in den eigenen Weg


Fazit:


Weniger Perfektionismus, mehr Prozess: Wer früh Struktur mit anderen schafft, schneller ins Schreiben kommt und die eigenen Vorteile der jeweiligen Lebensphase aktiv nutzt, hat nicht nur bessere Chancen „durchzuziehen“, sondern erlebt die Zeit auch weniger als zermürbenden Vergleich mit anderen. Und ja: Promotion kann sich lohnen – aber sie ist kein Muss und kein Garantieschein.


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Dr. Simon zu Gast
30.01.2026
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Premiere mit Gast: Simon hat frisch in Jura promoviert und erzählt offen, wie sich eine Rechts-Dissertation von unseren PhD-Erfahrungen unterscheidet. Es geht um den typischen Zeitpunkt (nach dem ersten Staatsexamen), Themenfindung mit Honorarprof/ohne Lehrstuhl, Finanzierung zwischen Kanzlei-Job und Stipendium, den Wechsel an ein Forschungsinstitut – und warum ein Exposé Orientierung gibt. Außerdem: Was „Forschung“ in Jura heißt (Auslegung vs. Gestaltung, national vs. international), welche Methoden wo passen und wie sich Arbeitsalltag, Selbstzweifel und Seitenzahl anfühlen, wenn man im Grunde ein Buch schreibt. Teil 2 folgt.


Themen:


Warum viele in Jura nach dem ersten Staatsexamen promovieren (und selten nach dem zweiten) Themenfindung: konkrete Vorschläge vs. eigene Suche; Promovieren beim Honorarprof ohne klassischen Lehrstuhl Finanzierung & Setting: Kanzlei (WiMi), Stipendium, Forschungsinstitut; Zeitaufteilung Forschung/Job Was „juristische Forschung“ ist: Auslegung bestehender Regeln vs. „Wie sollte Recht sein?“ inkl. empirischer Ansätze National geprägte Publikationskultur vs. internationale Rezeption Methoden je Rechtsgebiet: Historie im Zivilrecht, Empirie im Wirtschaftsrecht, Philosophie im Strafrecht Arbeitsalltag & Mindset: Struktur, Tracken, Bibliothek/Büro, erster Entwurf, „zu dumm“-Gefühl im Jahr 1 Exposé als Klarheits-Booster, Deadline durch Auslandsaufenthalt, Endphase ohne Lehre, Co-Authored Papers Umfang & Handwerk: viel Fußnotenarbeit, 300+ Seiten möglich, stetiges Vorankommen statt Perfektion


Fazit: Jura-Promotion ist Marathon mit eigener Logik: Thema früh klären, Struktur erzwingen (Exposé!), Finanzierung passend wählen und ein Umfeld finden, das Ressourcen und Ruhe bietet. Empirie ist möglich, aber die Kernarbeit bleibt argumentatives Schreiben – stetig, sichtbar, zu Ende.


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Jahrescheck PhD: Fortschritt, Fairness und Vorsätze 2026
16.01.2026
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Wir beginnen mit einem chaotisch-charmanten Wortspiel, dann folgt der ehrliche Jahresrückblick: Wo stehen Tabea und Daniel im PhD, was hat 2025 gut funktioniert und was nicht? Es geht um Messlatten vs. Realität (30 % vs. 50 % Fortschritt), Admin-Bürde und implizite Aufgabenverteilung, Institutsklima und Führungslücken, Zweifel und Motivation, Schreibhürden, Bewerbungspläne (Postdoc ja/nein) sowie konkrete Ziele für 2026. Zum Abschluss ein sehr eigener Neujahrsgruß.


Themen:


Rückblick 2025: ehrliche Bestandsaufnahme zu Projekten, Lehre, Energie und Gesundheit Fortschritt im PhD: 30 % vs. 50 %, realistische Erwartungen und „zwei Prozent pro Monat“ Admin und implizite Aufgaben: Workload-Gerechtigkeit, Grenzen setzen, schwierige Gespräche Institut und Führung: Schutzräume, Rollenunklarheiten, wie man sich Zeit für Forschung schafft Größte Hürden: Schreiben zu Ende bringen, Drafts abschließen, Feedback annehmen Karrierepfade: In der Forschung bleiben oder nicht, selektive Postdoc-Optionen, CV doppelt denken (Academia/Industrie) Produktiv bleiben: Struktur, klare Regeln, zuerst am wirkungsstärksten Hebel arbeiten Ziele 2026: Projekte priorisieren, Pipeline ordnen, Fortschritt messbar machen – ohne Overpromise


Fazit:


Weniger Wunschdenken, mehr Prioritäten: Wer Admin-Lasten aktiv begrenzt, Schreibarbeit konsequent fertigstellt und Ziele an die echte Woche koppelt, kommt 2026 spürbar voran – auch wenn nicht jeder Plan auf Anhieb klappt. Kleine Schritte zählen, Konsistenz schlägt Perfektion.


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Über diesen Podcast

Wie überlebt man die Promotion mit halbwegs guter Laune? Tabea und Daniel nehmen euch alle zwei Wochen mit in ihren ehrlichen, oft chaotischen PHD-Alltag zwischen Dissertationsdruck, Selbstzweifeln und kleinen Erfolgen. Für alle, die promovieren. Oder es vorhaben. Oder es sich lieber nur anhören. Folgt uns gerne auch auf Instagram unter @dissunddat_podcast und teilt eure Erfahrungen und Fragen mit uns per Mail: DissUndDat@gmx.de!
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