Arte Alpe Adria | Kultur Momente

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Episoden

ATTERSEE: Servierte Tropfen – Bilddichtungen
20.05.2026
28 Minuten
Christian Ludwig Attersee gibt Einblicke in seine bildwerfende Attersee-Sprache, seine Liebe zur Malerei, die Höhen und Tiefen des Kunstbetriebs und erklärt, warum die künstliche Intelligenz außerstande ist, inspirierende Neuschöpfungen in der Kunst zu produzieren.


„Mit einem Stück Blei und einem Stück Papier kann man täglich die Welt verändern“ – Christian Ludwig Attersee


Attersees Bilder erkennt man auf den ersten Blick, sein Stil entzieht sich jeglicher kunsthistorischer Einordnung, denn er hat sich seinen eigenen unverwechselbaren Stil erschaffen. Der 86jährige Künstler und ehemalige Segelsportler – daher der Name ATTERSEE – hält sich mit Pilates, dem Tragen von Bildern und seinen Reisen körperlich fit; die mentale Fitness ist wohl seinem wachen Geist geschuldet, der tagtäglich in einen Dialog mit seinen Bildern, der Sprache und Musik tritt und nicht stillsteht. Welcher arrivierte Künstler probiert schon aus Neugier KI-Systeme aus, um danach über künstlerische Anwendungen der Künstlichen Intelligenz philosophieren zu können? Attersee ist – wie man es heute ausdrücken würde – ein Mehrfachtalent, also ein Multikünstler, der sowohl in der Musik, Sprach- und Bildenden Kunst gleichermaßen beheimatet ist. Die Titel seiner Gemälde sind in der typischen Attersee-Sprache verfasst und lauten u.a. ‚Servierte Tropfen‘, ‚Fischverliebt‘, ‚Herzhändler‘, ‚Halbmondliebe‘, ‚Dominolauf‘, ‚Gondelheimat‘ und ‚Das Würfelrätsel‘. Für ihn ist es wichtig zu betonen, dass er angewandte Kunst schafft, die also im täglichen Leben der Menschen eine Rolle spielt und die nicht fürs Museum gemacht ist, sondern vielmehr zum Alltag gehört; Attersees Werke sollen in Wohnräumen zur täglichen Auseinandersetzung mit Kunst anregen. Weitere Anwendungen seiner Kunst sind die Gestaltung von Bühnenbildern oder Designs von Weinetiketten und Briefmarken.


Die Ausstellung ‚Servierte Tropfen – Bilddichtungen aus letzter Zeit’ zeigt über 40 neuere Werke, darunter etliche aus diesem Jahr 2026 und ist bis Ende September im Alten Pfarrhof Saak/Nötsch, Galerie Walker, zu sehen.


Interview, Begleittext und Gestaltung des Beitrags: Dagmar Travner
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„Im Fluss“: Augentierchen, Eidechsen, Wüstenblumen | Alexandra Deutsch
06.05.2026
31 Minuten
Augentierchen, Eidechsen, Wüstenblumen Gespräch mit Alexandra Deutsch zur Ausstellung „Im Fluss“ im Schloss Ebenau im Rosental/Kärnten


„Im Fluss“ lautet der Titel der gemeinsamen Ausstellung von Alexandra Deutsch und Christine de Pauli im Schloss Ebenau/Galerie Walker im Rosental. Alexandra Deutsch, eine Künstlerin aus Wiesbaden, zeigt im weitläufigen Schloss eine Vielzahl dreidimensionaler Wand-Objekte aus geschöpftem Papier sowie zwei exotisch anmutende geknüpfte Wandteppiche. Kräftige Farben und pralle Formen dominieren ihre Werke, die durch wellenartige organische Linien für Veränderung und Energie stehen. In den abstakten Arbeiten gibt es viel zu entdecken: Augentierchen, Eidechsen, Wüstenblumen, terrassenförmige Landschaften und fließende Strömungen. 


Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner


Die Ausstellung „Im Fluss“ zeigt bis 7. Juni 2026 Werke von Alexandra Deutsch und  Christine de Pauli im Schloss Ebenau/Galerie Walker im Rosental. 


Das Gespräch mit Christine de Pauli („Meeresspiegelungen im Fluss“, Beitrag vom 15.4.) gibt es zum Nachhören hier https://cba.media/768769 und überall, wo es Podcasts gibt.
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Meeresspiegelungen „Im Fluss“ | Christine de Pauli
15.04.2026
30 Minuten
Meeresspiegelungen im Fluss – Zum 80. Geburtstag der Künstlerin Christine De Pauli


Gespräch mit der Künstlerin zur Ausstellung „Im Fluss“ in Schloss Ebenau/Galerie Walker im Rosental


„Wir müsssen uns das Staunen und die Freude an der Schönheit erhalten“ – Christine de Pauli


Eindrucksvolle, zu staunender Stille einladende Gemälde entführen Kunstinteressierte im Schloss Ebenau (Galerie Walker) im Rosental südlich von Klagenfurt an das Meer. Christine de Pauli zeigt im Rahmen der Ausstellung „Im Fluss“ Werke, die von Gewässern und Musik inspiriert sind. Impressionistisch anmutende Kunstschönheit geprägt von bewegter, schimmender Tonalität in Meeresblau im reflexiven Spiel von Sonnenlicht und Wellen.


Ein Gespräch mit der Künstlerin Christine de Pauli anlässlich ihres 80. Geburtstags.


Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner


Anmerkung: „Im Fluss“ ist der Titel der Ausstellung im Schloss Ebenau im Rosental mit den Künstlerinnen Christine de Pauli und Alexandra Deutsch anlässlich des 30jährigen Jubiläums der Galerie Walker. Das Gespräch mit Alexandra Deutsch folgt in der nächsten Sendung  am 20.5. bzw. zum Nachören nach Ausstrahlung hier: https://cba.media/773095


 
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Tabuisierung, Sprachlosigkeit, Fasten | Ina Loitzl
18.02.2026
29 Minuten
Tabuisierung, Sprachlosigkeit und zeitgemäßes Fasten Ein Aschermittwoch-Special mit Ina Loitzl


Gespräch mit Ina Loitzl über ihre Fastentuch-Installation „Lingua – sprachlos“ im Klagenfurter Dom, das Projekt „monstramus – wir zeigen“ im MMKK (beides 2023) sowie die Ausstellung „Waste Art – Wertloses wird Kunst“ in der Galerie Freihausgasse Villach (2022).


Im Jahr 2023 zierte ein außergewöhnliches Fastentuch den Klagenfurter Dom. Entworfen hat es die aus Klagenfurt stammende und nun in Wien lebende Ausnahmekünstlerin Ina Loitzl. Loitzls Arbeiten thematisieren Transformation und Ambivalenz, wobei sie die Grenzen gesellschaftlicher Tabubrüche und patriarchaler Wertevorstellungen auslotet. Die Freiheit von Kunst im Spannungsfeld von Religions- und Gesellschaftskritik kann nur durch die Macht des Dialogs bestehen bleiben.


Nachdenklich macht die von Ina Loitzl kuratierte Ausstellung „Waste Art – Wertloses wird Kunst“ aus dem Jahr 2022. Ina Loitzl fungierte hier als Künstlerin und Kuratorin und machte deutlich, dass auch das scheinbar Wertlose Bedeutung erlangen kann. Gerade in der Fastenzeit bekommt Verzicht, Reduktion, Umwertung eine neue Dimension. Wie beim Fasten hinterfrägt Loitzl in ihrer Ausstellung: Was brauchen wir wirklich? Was kann bestehen? Was hat Wert?


Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner


 


 
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„Neue Krippen“ im Kunstbahnhof Wörthersee in Velden | Barbara Ambrusch-Rapp
03.12.2025
38 Minuten
„Neue Krippen“ im Kunstbahnhof Wörthersee in Velden/Kärnten Barbara Ambrusch-Rapp über eine ungewöhnliche Krippen-Ausstellung


Zu einer ganz speziellen Krippenschau lädt Barbara Ambrusch-Rapp im Kunstbahnhof Wörthersee in Velden am Hausbahnsteig. Wir sprechen über zeitgenössische Interpretationen des Krippenmotivs, sowie die Auseinandersetzung von Kunstkritik, Zensur und Vandalismus. Aber auch und vor allem dreht es sich in der Ausstellung um Hoffnung und die positive Gestaltung unserer Welt und die Zukunft unseres Planeten, trotz aller widrigen Umstände. Es geht also um die ureigenste Bedeutung des lateinischen Adventus, nämlich der Ankunft des Erlösers.


Die Vernissage der Ausstellung „Neue Krippen“ findet am Freitag, den 5. 12. um 19 Uhr, Midissage am 6. und Finissage am 8. Dezember statt.


Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner


Weitere Info zur Ausstellung: https://www.kunstbahnhofwoerthersee.at/event/neue-krippen-in-kaernten-2/
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Über diesen Podcast

Kultur-Kritik, Grenz-Gänge und Zwischen-Räume in Kunst, Architektur, Literatur, Performance aus dem Raum Kärnten, Slowenien und Italien. Redaktion: Dagmar Travner Eine neue Folge von Arte Alpe Adria | KulturMomente gibt es an jedem 1. und 3. Mittwoch im Monat von 18:30-19:00 auf Radio Agora 105,5 und nach Ausstrahlung ab 19:00 als Podcast
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