Berta & Gamma

Berta & Gamma

Wir rücken Ostschweizer Frauen ins Rampenlicht: Sie erzählen inspirierende Geschichten aus ihren Bildungs- und Berufswegen, berichten von prägenden Erfahrungen und beeindruckenden Erfolgen.
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Wir rücken Ostschweizer Frauen ins Rampenlicht: Sie erzählen inspirierende Geschichten aus ihren Bildungs- und Berufswegen, berichten von prägenden Erfahrungen und beeindruckenden Erfolgen.
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Episoden

Folge 45: Rabea Huber – «Mein Problem ist, dass mich zu vieles begeistert.»
12.05.2026
47 Minuten
Rabea Huber ist Co-Geschäftsleiterin im Verein Chupferhammer und setzt sich mit grossem Engagement für Chancengerechtigkeit ein. Für sie ist klar: «Bei Chancengerechtigkeit braucht es ein Hinschauen und individuelle Lösungen. Nicht alle starten mit den gleichen Voraussetzungen ins Leben.» In ihrer Arbeit gestaltet sie Lebens- und Arbeitsräume für Menschen mit Behinderung: «Wir sprechen im Verein Chupferhammer von Menschen mit Behinderungen, weil unsere Gesellschaft sie behindert.»


Neben diesem Pensum engagiert sie sich als Präsidentin der Ludothek Rheineck und auch privat ist sie vielseitig eingebunden: als Mutter, Partnerin und Pferdebesitzerin ihres Wallachs Lupo.


Im Podcast spricht Rabea Huber darüber, warum sie schon beim dritten Date die Vereinbarkeit von Beruf und Familie thematisiert hat – und wie sie dieses Modell heute lebt. «Es ist wichtig, früh zu besprechen, wie ein Paar das Leben mit Kind organisieren möchte, nicht erst während der Schwangerschaft. Ich habe meinem Mann beim dritten Date gesagt, dass ich auch als Mutter weiterarbeiten möchte und zwar in Führungspositionen.»


Eine Folge über Engagement, klare Haltung und wie es gelingt, viele, viele Leidenschaften unter einen Hut zu bringen.
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Folge 44: Ursula über Rosina Dürr: «Wenn etwas herausfordernd ist, steckt sie nicht den Kopf in den Sand! Dieses Vertrauen hatte ich!»
14.04.2026
1 Stunde 4 Minuten
In den 90er-Jahren hat Ursula Dürr zusammen mit ihrem Mann die Verdunova AG in Sennwald aufgebaut. Angefangen auf dem eigenen Bauernhof, ist das Unternehmen heute ein innovatives KMU im Bereich der Produktion von tiefgefrorenen Gemüse- und Früchteprodukten. Seit fast drei Jahren wird die Verdunova AG von Tochter Rosina Dürr geführt: «In der Firma bin ich die Chefin, im Privaten frage ich Mama aber immer noch wegen einfacher Dinge um Rat – zum Beispiel, wie man die Waschmaschine einstellt.» 


In dieser Folge erzählt Ursula, wie leicht es fiel, das gemeinsame Lebenswerk an die nächste Generation weiterzugeben und umgekehrt, wie es für Rosina war, die ganze Verantwortung zu übernehmen. Und was die Unterschiede zwischen den beiden Generationen sind: «Die Gesprächskultur, welche junge Leute haben, ist eine andere. Sie reden mehr untereinander!», sagt Ursula Dürr. 


Die Kommunikation ist auch wichtig in der Mutter-Tochter-Beziehung, wenn sich die Rollen durch die Lebensumstände ändern: «Wir starten jeden Morgen mit einem gemeinsamen Kaffee und tauschen uns beruflich, aber auch privat aus.»
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Folge 43: Vittoria Kreis: «Ich würde mir wünschen, dass die Jungen mutiger sind. Und dass wir Älteren sie mehr unterstützen dabei.»
24.03.2026
47 Minuten
Innerhalb von nur drei Wochen übernimmt Vittoria Kreis das Traditionsgeschäft «Praliné Scherrer» in St. Gallen – als Marketingfachfrau, ohne Erfahrung im Schokoladengeschäft und ohne Confiseur. Was sie antreibt? Ihre Liebe zum Schönen. Für sie war schnell klar: Die kunstvollen Pralinen verdienen eine ebenso schöne Verpackung.


Die ersten Jahre werden schwierig, bringen sie zum Zweifeln und sind auch finanziell herausfordernd. Heute führt sie das Geschäft gemeinsam mit ihrer Tochter Romina Hengartner. «Meine Tochter war von Anfang an dabei und hat ihr Sackgeld bei Praliné Scherrer verdient. Seit Tag eins hat sie mich nie im Stich gelassen. Es war streng und ich war streng, aber wir waren immer ein Team.» Die Doppelrolle als Mutter und Geschäftspartnerin? Anspruchsvoll – und ein Prozess, der Zeit brauchte.


Ein Gespräch über Mut, Generationen, Unternehmergeist – und über eine Frau, die überzeugt ist: «Es gibt für alles eine Lösung.»
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Folge 42: Prisca Walliser: «Auch wenn die Welt voller Sex ist, gibt es noch immer so viel Scham und Tabus.»
10.03.2026
50 Minuten
Über 300 Babys hat Prisca Walliser als Hebamme beim ersten Atemzug begleitet – und dabei immer wieder erlebt, wie sehr eine Geburt ein Leben verändert. Auch als Paar. «Eine Geburt verändert das Bedürfnis nach Intimität. Viele Paare sind darauf unvorbereitet. Es wird leider zu wenig darüber gesprochen», sagt sie. 


Heute arbeitet Prisca Walliser als Sexualberaterin, hört zu, stellt Fragen und geht Biografien auf den Grund. Eine ihrer zentralen Fragen lautet: «Wie bin ich die Frau oder der Mann geworden, die oder der ich heute bin?» In dieser Folge sprechen wir darüber, wie Glaubenssätze aus der Kindheit unsere Sexualität bis ins Erwachsenenalter prägen – und lernen eine Frau kennen, über die ein Schüler einmal sagte: «Frau Walliser, Sie sind zwar alt, aber Sie sind cool.»
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Folge 41: Franziska Steiner-Kaufmann: «Ich will, dass meine Kinder mich auch auf dem Traktor sehen!»
24.02.2026
1 Minute
Das Engagement für die Gesellschaft und das Umfeld war Franziska Steiner schon immer sehr wichtig. Ob als Jugendliche in der Pfadi, in der Musikgesellschaft und im Fasnachtsverein oder heute als Bäuerin, Mutter, Kantonsrätin und Präsidentin von Die Mitte St. Gallen. 


Ihren beruflichen Werdegang begann Franziska Steiner als Lehrerin. Ein Beruf, der alles vereint, was sie gerne macht: Mit Menschen zusammen sein, jemanden weiterbringen, Herausforderungen meistern und Dinge weiterentwickeln. Ein logischer Schritt, dass die Gommiswalderin auch die Chance nutzte, in der Nachbargemeinde für einige Jahre die Schulleitung zu übernehmen und in die Politik einzusteigen.


 Dazu machte Franziska Steiner die Ausbildung zur Bäuerin und übernahm zusammen mit ihrem Mann den Hof ihrer Eltern: «Es ist streng, aber es ist wie mit vielem, wenn man es gerne macht, merkt man nicht, dass es streng ist». Trotzdem alles unter einen Hut zu bringen, ist nicht einfach, weil auf dem Hof vieles jahreszeitabhängig ist und sich politische Sitzungen nicht verschieben lassen. Doch der Hof und die Familie sind für Franziska Steiner heilsam und umgekehrt tut ihr das Politische als Mutter gut: «Man kann einen Beitrag leisten. Ich will nicht, dass meine Kinder später in einem Zwei-Welten-System leben!» 


Ein Gespräch über Rollen einnehmen, ausleben und aufbrechen – zwischen Bauernhof-Idylle und politischem Parkett. 
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Über diesen Podcast

«Die Schweiz hört nach Winterthur auf.» Es gibt kaum einen Ostschweizer, eine Ostschweizerin, der oder die diesen Spruch nicht schon einmal gehört hat. Doch wir beweisen: «Hier fängt das Leben erst richtig an.» Mit dem Ostschweizer Podcast «Berta & Gamma» bringen wir Geschichten und Gesichter von Ostschweizerinnen in die breite Öffentlichkeit. Gemeinsam rücken wir die Ostschweiz als Lebens- und Arbeitsraum in den Vordergrund und ermöglichen spannende Einblicke in innovative, wertvolle Organisationen und Unternehmen. So schaffen wir neue Vorbilder und Vorstellungen für ganze Generationen. Ps. Suchst du eine Referentin? Hier wirst du sicher fündig: https://www.alphaberta.ch
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