Berta & Gamma
Wir rücken Ostschweizer Frauen ins Rampenlicht: Sie erzählen inspirierende Geschichten aus ihren Bildungs- und Berufswegen, berichten von prägenden Erfahrungen und beeindruckenden Erfolgen.
Podcaster
Episoden
24.03.2026
47 Minuten
Innerhalb von nur drei Wochen übernimmt Vittoria Kreis das Traditionsgeschäft «Praliné Scherrer» in St. Gallen – als Marketingfachfrau, ohne Erfahrung im Schokoladengeschäft und ohne Confiseur. Was sie antreibt? Ihre Liebe zum Schönen. Für sie war schnell klar: Die kunstvollen Pralinen verdienen eine ebenso schöne Verpackung.
Die ersten Jahre werden schwierig, bringen sie zum Zweifeln und sind auch finanziell herausfordernd. Heute führt sie das Geschäft gemeinsam mit ihrer Tochter Romina Hengartner. «Meine Tochter war von Anfang an dabei und hat ihr Sackgeld bei Praliné Scherrer verdient. Seit Tag eins hat sie mich nie im Stich gelassen. Es war streng und ich war streng, aber wir waren immer ein Team.» Die Doppelrolle als Mutter und Geschäftspartnerin? Anspruchsvoll – und ein Prozess, der Zeit brauchte.
Ein Gespräch über Mut, Generationen, Unternehmergeist – und über eine Frau, die überzeugt ist: «Es gibt für alles eine Lösung.»
Die ersten Jahre werden schwierig, bringen sie zum Zweifeln und sind auch finanziell herausfordernd. Heute führt sie das Geschäft gemeinsam mit ihrer Tochter Romina Hengartner. «Meine Tochter war von Anfang an dabei und hat ihr Sackgeld bei Praliné Scherrer verdient. Seit Tag eins hat sie mich nie im Stich gelassen. Es war streng und ich war streng, aber wir waren immer ein Team.» Die Doppelrolle als Mutter und Geschäftspartnerin? Anspruchsvoll – und ein Prozess, der Zeit brauchte.
Ein Gespräch über Mut, Generationen, Unternehmergeist – und über eine Frau, die überzeugt ist: «Es gibt für alles eine Lösung.»
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10.03.2026
50 Minuten
Über 300 Babys hat Prisca Walliser als Hebamme beim ersten Atemzug begleitet – und dabei immer wieder erlebt, wie sehr eine Geburt ein Leben verändert. Auch als Paar. «Eine Geburt verändert das Bedürfnis nach Intimität. Viele Paare sind darauf unvorbereitet. Es wird leider zu wenig darüber gesprochen», sagt sie.
Heute arbeitet Prisca Walliser als Sexualberaterin, hört zu, stellt Fragen und geht Biografien auf den Grund. Eine ihrer zentralen Fragen lautet: «Wie bin ich die Frau oder der Mann geworden, die oder der ich heute bin?» In dieser Folge sprechen wir darüber, wie Glaubenssätze aus der Kindheit unsere Sexualität bis ins Erwachsenenalter prägen – und lernen eine Frau kennen, über die ein Schüler einmal sagte: «Frau Walliser, Sie sind zwar alt, aber Sie sind cool.»
Heute arbeitet Prisca Walliser als Sexualberaterin, hört zu, stellt Fragen und geht Biografien auf den Grund. Eine ihrer zentralen Fragen lautet: «Wie bin ich die Frau oder der Mann geworden, die oder der ich heute bin?» In dieser Folge sprechen wir darüber, wie Glaubenssätze aus der Kindheit unsere Sexualität bis ins Erwachsenenalter prägen – und lernen eine Frau kennen, über die ein Schüler einmal sagte: «Frau Walliser, Sie sind zwar alt, aber Sie sind cool.»
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Folge 41: Franziska Steiner-Kaufmann: «Ich will, dass meine Kinder mich auch auf dem Traktor sehen!»
24.02.2026
1 Minute
Das Engagement für die Gesellschaft und das Umfeld war Franziska Steiner schon immer sehr wichtig. Ob als Jugendliche in der Pfadi, in der Musikgesellschaft und im Fasnachtsverein oder heute als Bäuerin, Mutter, Kantonsrätin und Präsidentin von Die Mitte St. Gallen.
Ihren beruflichen Werdegang begann Franziska Steiner als Lehrerin. Ein Beruf, der alles vereint, was sie gerne macht: Mit Menschen zusammen sein, jemanden weiterbringen, Herausforderungen meistern und Dinge weiterentwickeln. Ein logischer Schritt, dass die Gommiswalderin auch die Chance nutzte, in der Nachbargemeinde für einige Jahre die Schulleitung zu übernehmen und in die Politik einzusteigen.
Dazu machte Franziska Steiner die Ausbildung zur Bäuerin und übernahm zusammen mit ihrem Mann den Hof ihrer Eltern: «Es ist streng, aber es ist wie mit vielem, wenn man es gerne macht, merkt man nicht, dass es streng ist». Trotzdem alles unter einen Hut zu bringen, ist nicht einfach, weil auf dem Hof vieles jahreszeitabhängig ist und sich politische Sitzungen nicht verschieben lassen. Doch der Hof und die Familie sind für Franziska Steiner heilsam und umgekehrt tut ihr das Politische als Mutter gut: «Man kann einen Beitrag leisten. Ich will nicht, dass meine Kinder später in einem Zwei-Welten-System leben!»
Ein Gespräch über Rollen einnehmen, ausleben und aufbrechen – zwischen Bauernhof-Idylle und politischem Parkett.
Ihren beruflichen Werdegang begann Franziska Steiner als Lehrerin. Ein Beruf, der alles vereint, was sie gerne macht: Mit Menschen zusammen sein, jemanden weiterbringen, Herausforderungen meistern und Dinge weiterentwickeln. Ein logischer Schritt, dass die Gommiswalderin auch die Chance nutzte, in der Nachbargemeinde für einige Jahre die Schulleitung zu übernehmen und in die Politik einzusteigen.
Dazu machte Franziska Steiner die Ausbildung zur Bäuerin und übernahm zusammen mit ihrem Mann den Hof ihrer Eltern: «Es ist streng, aber es ist wie mit vielem, wenn man es gerne macht, merkt man nicht, dass es streng ist». Trotzdem alles unter einen Hut zu bringen, ist nicht einfach, weil auf dem Hof vieles jahreszeitabhängig ist und sich politische Sitzungen nicht verschieben lassen. Doch der Hof und die Familie sind für Franziska Steiner heilsam und umgekehrt tut ihr das Politische als Mutter gut: «Man kann einen Beitrag leisten. Ich will nicht, dass meine Kinder später in einem Zwei-Welten-System leben!»
Ein Gespräch über Rollen einnehmen, ausleben und aufbrechen – zwischen Bauernhof-Idylle und politischem Parkett.
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10.02.2026
47 Minuten
Angefangen beim LC Brühl Handball St. Gallen führte Karin Weigelt sportlicher Karriereweg bald in die internationalen Topligen. Über 10 Jahre spielte sie in Deutschland, Norwegen und Frankreich. Ebenfalls absolvierte sie 127 Länderspiele für die Schweizer Nati. Nach der Karriere erlebt Karin Weigelt eine Leere: «Ich konnte mir nicht vorstellen, was ich acht Stunden am Tag machen könnte, das mir so Spass macht wie der Sport.»
Dem Handball ist Karin Weigelt vielleicht auch deshalb treu geblieben. Heute ist sie beim Schweizerischen Handballverband zuständig für die Weiterentwicklung des Frauenhandballs. Ihr Herzensprojekt ist aktuell die Kampagne «starch gmacht», deren Ziel mehr Frauen im Handball, mehr Sichtbarkeit auf allen Ebenen und mehr weibliche Vorbilder sind.
In dieser Folge erklärt Karin Weigelt, warum der Satz «Du wirfst wie ein Mädchen» stolz machen soll. Zudem blickt sie auf die prägenden Zeit im Ausland zurück, zwischen Sporthalle und Studium, und darauf, was sie durch den Handball fürs Leben gelernt hat.
Dem Handball ist Karin Weigelt vielleicht auch deshalb treu geblieben. Heute ist sie beim Schweizerischen Handballverband zuständig für die Weiterentwicklung des Frauenhandballs. Ihr Herzensprojekt ist aktuell die Kampagne «starch gmacht», deren Ziel mehr Frauen im Handball, mehr Sichtbarkeit auf allen Ebenen und mehr weibliche Vorbilder sind.
In dieser Folge erklärt Karin Weigelt, warum der Satz «Du wirfst wie ein Mädchen» stolz machen soll. Zudem blickt sie auf die prägenden Zeit im Ausland zurück, zwischen Sporthalle und Studium, und darauf, was sie durch den Handball fürs Leben gelernt hat.
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23.12.2025
1 Minute
Zu trocken, zu kompliziert, zu abstrakt – das denken viele über den Themenbereich Wirtschaft. Nicht so Susanne Giger. Für sie ist Wirtschaft unser aller Leben und es ist eine Frage der Kommunikation. Nach dem HSG-Studium und einigen Jobs auf der Unternehmerseite wechselte sie deshalb in den Journalismus. Fast 25 Jahre arbeitete Susanne Giger als Wirtschaftsredaktorin beim Schweizer Radio und Fernsehen: «Wie erzähle ich eine Geschichte, dass sie Herzen berührt und man mir zuhört?» Eine Grundsatzfrage, welche sie bis heute auch als Medien- und Kommunikationstrainerin weitergibt.
Für Susanne Giger ist Neugierde essenziell im Leben und sie hat sich auch immer wieder aus ihrer Komfortzone gewagt. So kehrte sie 2018 in die Praxis zurück und übernahm ein Mandat im Verwaltungsrat von Coop: «Als Verwaltungsrätin denkt man immer noch einen Schritt weiter, das fand ich sehr spannend!» Zwei weitere Stiftungsmandate, die Susanne Giger am Herzen liegen, sind die Kartause Ittingen und die päpstliche Schweizergarde. Beide Engagements verbindet sie mit ihrer Thurgauer Herkunft und ihren persönlichen Werten.
Warum Diversität in Verwaltungsräten wichtig ist, weshalb es auch in der Wirtschaft Kreativität braucht und warum der Journalismus heute wichtiger denn je ist – darüber redet Susanne Brunner in dieser Folge. Und sie erzählt, warum ausgerechnet das Jassen beim Entscheid zum Wirtschaftsstudium mitgespielt hat.
Für Susanne Giger ist Neugierde essenziell im Leben und sie hat sich auch immer wieder aus ihrer Komfortzone gewagt. So kehrte sie 2018 in die Praxis zurück und übernahm ein Mandat im Verwaltungsrat von Coop: «Als Verwaltungsrätin denkt man immer noch einen Schritt weiter, das fand ich sehr spannend!» Zwei weitere Stiftungsmandate, die Susanne Giger am Herzen liegen, sind die Kartause Ittingen und die päpstliche Schweizergarde. Beide Engagements verbindet sie mit ihrer Thurgauer Herkunft und ihren persönlichen Werten.
Warum Diversität in Verwaltungsräten wichtig ist, weshalb es auch in der Wirtschaft Kreativität braucht und warum der Journalismus heute wichtiger denn je ist – darüber redet Susanne Brunner in dieser Folge. Und sie erzählt, warum ausgerechnet das Jassen beim Entscheid zum Wirtschaftsstudium mitgespielt hat.
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Über diesen Podcast
«Die Schweiz hört nach Winterthur auf.» Es gibt kaum einen
Ostschweizer, eine Ostschweizerin, der oder die diesen Spruch nicht
schon einmal gehört hat. Doch wir beweisen: «Hier fängt das Leben
erst richtig an.» Mit dem Ostschweizer Podcast «Berta & Gamma»
bringen wir Geschichten und Gesichter von Ostschweizerinnen in die
breite Öffentlichkeit. Gemeinsam rücken wir die Ostschweiz als
Lebens- und Arbeitsraum in den Vordergrund und ermöglichen
spannende Einblicke in innovative, wertvolle Organisationen und
Unternehmen. So schaffen wir neue Vorbilder und Vorstellungen für
ganze Generationen. Ps. Suchst du eine Referentin? Hier wirst du
sicher fündig: https://www.alphaberta.ch
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