Berta & Gamma
Wir rücken Ostschweizer Frauen ins Rampenlicht: Sie erzählen inspirierende Geschichten aus ihren Bildungs- und Berufswegen, berichten von prägenden Erfahrungen und beeindruckenden Erfolgen.
Wir rücken Ostschweizer Frauen ins Rampenlicht: Sie erzählen inspirierende Geschichten aus ihren Bildungs- und Berufswegen, berichten von prägenden Erfahrungen und beeindruckenden Erfolgen.
Podcaster
Episoden
Folge 48: Rebekka Ray: «Ich bin als Person eine Brückenbauerin. Das ist auch mein Zugang zur Kunst.»
23.06.2026
47 Minuten
Kunst gehört für Rebekka Ray nicht hinter Museumsmauern, sondern mitten ins Leben.
Als Bereichsleiterin Baukulturelle Bildung beim Schweizer Heimatschutz setzt sie sich dafür ein, dass wir unsere Umgebung bewusster wahrnehmen – und hinterfragen, warum wir uns an manchen Orten zu Hause fühlen und an anderen nicht. Mit ihrer Arbeit bringt sie Menschen dazu, genauer hinzusehen, den öffentlichen Raum neu zu entdecken und ihre eigene Rolle darin zu erkennen.
Ihr Weg führt sie von der Primarlehrerin über das Kunstgeschichte-Studium in die Kulturvermittlung. «Ich war ein trockener Schwamm, der im Studium das Wissen aufsaugen wollte», sagt sie. Heute verbindet sie Fachwissen mit dem Wunsch, Kultur für alle zugänglich zu machen.
Auch Museen sieht sie in der Verantwortung, sich zu öffnen: «Ich finde es problematisch, dass man in Museen vieles nicht darf.» Gleichzeitig beobachtet sie einen Wandel – hin zu Institutionen, die Vermittlung stärker mitdenken und neue Zugänge schaffen.
Warum sie sich als Brückenbauerin versteht, weshalb sie ihre eigenen Fähigkeiten oft erst im Nachhinein erkennt und welchen Beitrag sie bis ins hohe Alter leisten möchte – darüber spricht Rebekka Ray in dieser Podcast-Folge.
Als Bereichsleiterin Baukulturelle Bildung beim Schweizer Heimatschutz setzt sie sich dafür ein, dass wir unsere Umgebung bewusster wahrnehmen – und hinterfragen, warum wir uns an manchen Orten zu Hause fühlen und an anderen nicht. Mit ihrer Arbeit bringt sie Menschen dazu, genauer hinzusehen, den öffentlichen Raum neu zu entdecken und ihre eigene Rolle darin zu erkennen.
Ihr Weg führt sie von der Primarlehrerin über das Kunstgeschichte-Studium in die Kulturvermittlung. «Ich war ein trockener Schwamm, der im Studium das Wissen aufsaugen wollte», sagt sie. Heute verbindet sie Fachwissen mit dem Wunsch, Kultur für alle zugänglich zu machen.
Auch Museen sieht sie in der Verantwortung, sich zu öffnen: «Ich finde es problematisch, dass man in Museen vieles nicht darf.» Gleichzeitig beobachtet sie einen Wandel – hin zu Institutionen, die Vermittlung stärker mitdenken und neue Zugänge schaffen.
Warum sie sich als Brückenbauerin versteht, weshalb sie ihre eigenen Fähigkeiten oft erst im Nachhinein erkennt und welchen Beitrag sie bis ins hohe Alter leisten möchte – darüber spricht Rebekka Ray in dieser Podcast-Folge.
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09.06.2026
40 Minuten
Manchmal führt der Weg nach Hause genau dorthin, wo man zuerst weg wollte.
Anna Lehmann lebt 10 Jahre fernab des kleinen Thurgauer Dorfs Lanterswil. Als Architektin gestaltet sie Räume, plant Projekte und baut sich ein Leben ausserhalb der Familienbäckerei auf. Doch als die Zukunft des Betriebs plötzlich auf dem Spiel steht, trifft sie eine Entscheidung, die alles verändert und sie herausfordert: «Am Anfang habe ich das Wort ‹Chefin› nicht einmal benutzt. Erst nach fünf Jahren konnte ich es benutzen.»
Statt sofort Veränderungen durchzusetzen, nimmt sie sich Zeit, zuzuhören und zu verstehen. «Ein paar Jahre schaute ich nur, wie es lief und beobachtete es. Erst nach einer Weile veränderten wir Dinge.»
Heute leitet sie den Bio Beck Lehmann mit einer Haltung, die sie aus ihrem ersten Beruf mitbringt: «Die Aufgaben als Architektin und Chefin einer Bäckerei sind gar nicht so verschieden.» Denn in beiden Welten gehe es darum, Handwerk, Menschen und Bedürfnisse zusammenzubringen.
Wie aus einer Architektin eine Bäckerei-Unternehmerin wird, warum Führung für sie zunächst ungewohnt ist und was sie auf diesem Weg über sich selbst lernt – darüber spricht Anna Lehmann in dieser Folge.
Anna Lehmann lebt 10 Jahre fernab des kleinen Thurgauer Dorfs Lanterswil. Als Architektin gestaltet sie Räume, plant Projekte und baut sich ein Leben ausserhalb der Familienbäckerei auf. Doch als die Zukunft des Betriebs plötzlich auf dem Spiel steht, trifft sie eine Entscheidung, die alles verändert und sie herausfordert: «Am Anfang habe ich das Wort ‹Chefin› nicht einmal benutzt. Erst nach fünf Jahren konnte ich es benutzen.»
Statt sofort Veränderungen durchzusetzen, nimmt sie sich Zeit, zuzuhören und zu verstehen. «Ein paar Jahre schaute ich nur, wie es lief und beobachtete es. Erst nach einer Weile veränderten wir Dinge.»
Heute leitet sie den Bio Beck Lehmann mit einer Haltung, die sie aus ihrem ersten Beruf mitbringt: «Die Aufgaben als Architektin und Chefin einer Bäckerei sind gar nicht so verschieden.» Denn in beiden Welten gehe es darum, Handwerk, Menschen und Bedürfnisse zusammenzubringen.
Wie aus einer Architektin eine Bäckerei-Unternehmerin wird, warum Führung für sie zunächst ungewohnt ist und was sie auf diesem Weg über sich selbst lernt – darüber spricht Anna Lehmann in dieser Folge.
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26.05.2026
51 Minuten
Mit 21 Jahren landet Franziska Ryser «um die Liste zu füllen, nicht mit der Absicht, gewählt zu werden» auf der Liste der Jungen Grünen für das St.Galler Stadtparlament – und wird prompt gewählt. «Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es geschätzt wird, wenn sich junge Personen engagieren. Da gibt es viel Goodwill. Man muss die 21-Jährigen hören. Es ist eine so wichtige Perspektive. Diese Generation wird heute getroffene Entscheidungen, die teilweise erst in 10 bis 15 Jahren Wirkung haben, viel stärker erleben.»
Seit 2019 vertritt Franziska Ryser den Kanton St.Gallen im Nationalrat. «Vor meiner Wahl in den Nationalrat war ich nie im Bundeshaus. Es war ein grosser Schritt. Es gab so viele erste Male: das erste Mal im Nationalratssaal, das erste Mal abstimmen.»
Welche Auswirkungen ihre Mutterrolle auf ihr politisches Engagement hat und welche Zukunft sie sich für kommende Generationen wünscht, erzählt sie in dieser Podcastfolge.
Seit 2019 vertritt Franziska Ryser den Kanton St.Gallen im Nationalrat. «Vor meiner Wahl in den Nationalrat war ich nie im Bundeshaus. Es war ein grosser Schritt. Es gab so viele erste Male: das erste Mal im Nationalratssaal, das erste Mal abstimmen.»
Welche Auswirkungen ihre Mutterrolle auf ihr politisches Engagement hat und welche Zukunft sie sich für kommende Generationen wünscht, erzählt sie in dieser Podcastfolge.
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12.05.2026
47 Minuten
Rabea Huber ist Co-Geschäftsleiterin im Verein Chupferhammer und setzt sich mit grossem Engagement für Chancengerechtigkeit ein. Für sie ist klar: «Bei Chancengerechtigkeit braucht es ein Hinschauen und individuelle Lösungen. Nicht alle starten mit den gleichen Voraussetzungen ins Leben.» In ihrer Arbeit gestaltet sie Lebens- und Arbeitsräume für Menschen mit Behinderung: «Wir sprechen im Verein Chupferhammer von Menschen mit Behinderungen, weil unsere Gesellschaft sie behindert.»
Neben diesem Pensum engagiert sie sich als Präsidentin der Ludothek Rheineck und auch privat ist sie vielseitig eingebunden: als Mutter, Partnerin und Pferdebesitzerin ihres Wallachs Lupo.
Im Podcast spricht Rabea Huber darüber, warum sie schon beim dritten Date die Vereinbarkeit von Beruf und Familie thematisiert hat – und wie sie dieses Modell heute lebt. «Es ist wichtig, früh zu besprechen, wie ein Paar das Leben mit Kind organisieren möchte, nicht erst während der Schwangerschaft. Ich habe meinem Mann beim dritten Date gesagt, dass ich auch als Mutter weiterarbeiten möchte und zwar in Führungspositionen.»
Eine Folge über Engagement, klare Haltung und wie es gelingt, viele, viele Leidenschaften unter einen Hut zu bringen.
Neben diesem Pensum engagiert sie sich als Präsidentin der Ludothek Rheineck und auch privat ist sie vielseitig eingebunden: als Mutter, Partnerin und Pferdebesitzerin ihres Wallachs Lupo.
Im Podcast spricht Rabea Huber darüber, warum sie schon beim dritten Date die Vereinbarkeit von Beruf und Familie thematisiert hat – und wie sie dieses Modell heute lebt. «Es ist wichtig, früh zu besprechen, wie ein Paar das Leben mit Kind organisieren möchte, nicht erst während der Schwangerschaft. Ich habe meinem Mann beim dritten Date gesagt, dass ich auch als Mutter weiterarbeiten möchte und zwar in Führungspositionen.»
Eine Folge über Engagement, klare Haltung und wie es gelingt, viele, viele Leidenschaften unter einen Hut zu bringen.
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14.04.2026
1 Stunde 4 Minuten
In den 90er-Jahren hat Ursula Dürr zusammen mit ihrem Mann die Verdunova AG in Sennwald aufgebaut. Angefangen auf dem eigenen Bauernhof, ist das Unternehmen heute ein innovatives KMU im Bereich der Produktion von tiefgefrorenen Gemüse- und Früchteprodukten. Seit fast drei Jahren wird die Verdunova AG von Tochter Rosina Dürr geführt: «In der Firma bin ich die Chefin, im Privaten frage ich Mama aber immer noch wegen einfacher Dinge um Rat – zum Beispiel, wie man die Waschmaschine einstellt.»
In dieser Folge erzählt Ursula, wie leicht es fiel, das gemeinsame Lebenswerk an die nächste Generation weiterzugeben und umgekehrt, wie es für Rosina war, die ganze Verantwortung zu übernehmen. Und was die Unterschiede zwischen den beiden Generationen sind: «Die Gesprächskultur, welche junge Leute haben, ist eine andere. Sie reden mehr untereinander!», sagt Ursula Dürr.
Die Kommunikation ist auch wichtig in der Mutter-Tochter-Beziehung, wenn sich die Rollen durch die Lebensumstände ändern: «Wir starten jeden Morgen mit einem gemeinsamen Kaffee und tauschen uns beruflich, aber auch privat aus.»
In dieser Folge erzählt Ursula, wie leicht es fiel, das gemeinsame Lebenswerk an die nächste Generation weiterzugeben und umgekehrt, wie es für Rosina war, die ganze Verantwortung zu übernehmen. Und was die Unterschiede zwischen den beiden Generationen sind: «Die Gesprächskultur, welche junge Leute haben, ist eine andere. Sie reden mehr untereinander!», sagt Ursula Dürr.
Die Kommunikation ist auch wichtig in der Mutter-Tochter-Beziehung, wenn sich die Rollen durch die Lebensumstände ändern: «Wir starten jeden Morgen mit einem gemeinsamen Kaffee und tauschen uns beruflich, aber auch privat aus.»
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Über diesen Podcast
«Die Schweiz hört nach Winterthur auf.» Es gibt kaum einen
Ostschweizer, eine Ostschweizerin, der oder die diesen Spruch nicht
schon einmal gehört hat. Doch wir beweisen: «Hier fängt das Leben
erst richtig an.» Mit dem Ostschweizer Podcast «Berta & Gamma»
bringen wir Geschichten und Gesichter von Ostschweizerinnen in die
breite Öffentlichkeit. Gemeinsam rücken wir die Ostschweiz als
Lebens- und Arbeitsraum in den Vordergrund und ermöglichen
spannende Einblicke in innovative, wertvolle Organisationen und
Unternehmen. So schaffen wir neue Vorbilder und Vorstellungen für
ganze Generationen. Ps. Suchst du eine Referentin? Hier wirst du
sicher fündig: https://www.alphaberta.ch
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