Folge 41: Franziska Steiner-Kaufmann: «Ich will, dass meine Kinder mich auch auf dem Traktor sehen!»

Folge 41: Franziska Steiner-Kaufmann: «Ich will, dass meine Kinder mich auch auf dem Traktor sehen!»

Ostschweizer Frauen und ihre Geschichten im Mittelpunkt
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Wir rücken Ostschweizer Frauen ins Rampenlicht: Sie erzählen inspirierende Geschichten aus ihren Bildungs- und Berufswegen, berichten von prägenden Erfahrungen und beeindruckenden Erfolgen.

Beschreibung

vor 1 Woche

Das Engagement für die Gesellschaft und das Umfeld war Franziska
Steiner schon immer sehr wichtig. Ob als Jugendliche in der
Pfadi, in der Musikgesellschaft und im Fasnachtsverein oder heute
als Bäuerin, Mutter, Kantonsrätin und Präsidentin von Die Mitte
St. Gallen. 


Ihren beruflichen Werdegang begann Franziska Steiner als
Lehrerin. Ein Beruf, der alles vereint, was sie gerne macht: Mit
Menschen zusammen sein, jemanden weiterbringen, Herausforderungen
meistern und Dinge weiterentwickeln. Ein logischer Schritt, dass
die Gommiswalderin auch die Chance nutzte, in der Nachbargemeinde
für einige Jahre die Schulleitung zu übernehmen und in die
Politik einzusteigen.


 Dazu machte Franziska Steiner die Ausbildung zur Bäuerin
und übernahm zusammen mit ihrem Mann den Hof ihrer Eltern: «Es
ist streng, aber es ist wie mit vielem, wenn man es gerne macht,
merkt man nicht, dass es streng ist». Trotzdem alles unter einen
Hut zu bringen, ist nicht einfach, weil auf dem Hof vieles
jahreszeitabhängig ist und sich politische Sitzungen nicht
verschieben lassen. Doch der Hof und die Familie sind für
Franziska Steiner heilsam und umgekehrt tut ihr das Politische
als Mutter gut: «Man kann einen Beitrag leisten. Ich will nicht,
dass meine Kinder später in einem Zwei-Welten-System
leben!» 


Ein Gespräch über Rollen einnehmen, ausleben und aufbrechen –
zwischen Bauernhof-Idylle und politischem Parkett. 

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