Gruppendynamik
In diesem Podcast befassen wir uns mit Themen rund um Gruppendynamik und zwischenmenschliche Dynamik. Als erfahrene Praktiker und Forscher verbinden wir das Beste aus beiden Welten: Theorie und Praxis. Ihr könnt euch also sicher sein, dass wir genau wi...
In diesem Podcast befassen wir uns mit Themen rund um Gruppendynamik und zwischenmenschliche Dynamik. Als erfahrene Praktiker und Forscher verbinden wir das Beste aus beiden Welten: Theorie und Praxis. Ihr könnt euch also sicher sein, dass wir genau wi...
Podcaster
Episoden
03.10.2025
47 Minuten
Gurppendynamik ist ein spezielles Verfahren. Gibt es dann auch eine spezifische Haltung, die gruppendynamische Trainer:innen einnehmen (müssen)?
Mit 6 Interviewgästen machen wir uns auf die Suche nach "der gruppendynamischen Haltung".
Entstanden sind die Aufnahmen auf einer Fachtagung der Verbände DGGO, ÖGGO, ÖAGG und GD.DG zum Titel "Faszination Dynamik: Zwischen Unberechenbarkeit, Überraschung und Kontrolle – Auf der Suche nach der gruppendynamischen Haltung…" in Salzburg.
Mit 6 Interviewgästen machen wir uns auf die Suche nach "der gruppendynamischen Haltung".
Entstanden sind die Aufnahmen auf einer Fachtagung der Verbände DGGO, ÖGGO, ÖAGG und GD.DG zum Titel "Faszination Dynamik: Zwischen Unberechenbarkeit, Überraschung und Kontrolle – Auf der Suche nach der gruppendynamischen Haltung…" in Salzburg.
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23.08.2024
1 Minute
Even in group dynamics where much of the time is spent talking, the whole body remains engaged, as it does in all human activities. In this podcast series on group dynamics and the body, internal arts practitioner Shinichi Iova-Koga and Roland Schuster discuss Butoh dance and Dragon Dao Yin.
Butoh, influenced by various traditional and avant-garde perspectives, is a deeply expressive dance, while Dao Yin is a component of Daoist internal arts. Specifically, Dragon Dao Yin, taught by Shinichi Iova-Koga, integrates elements of Qi Gong and Dao Yin, though it fundamentally remains a Dao Yin practice.
Qi Gong is nourishing, like eating, as it builds and develops energy in the body. Dao Yin, on the other hand, focuses on cleansing, removing "pathogenic Qi" from the body. Although Dao Yin does not directly relieve tension, the process of removing "pathogenic Qi" can result in a more relaxed body.
Shinichi emphasizes that balancing the body is a continuous process.
https://www.inkboat.com/
info@inkboat.com
Butoh, influenced by various traditional and avant-garde perspectives, is a deeply expressive dance, while Dao Yin is a component of Daoist internal arts. Specifically, Dragon Dao Yin, taught by Shinichi Iova-Koga, integrates elements of Qi Gong and Dao Yin, though it fundamentally remains a Dao Yin practice.
Qi Gong is nourishing, like eating, as it builds and develops energy in the body. Dao Yin, on the other hand, focuses on cleansing, removing "pathogenic Qi" from the body. Although Dao Yin does not directly relieve tension, the process of removing "pathogenic Qi" can result in a more relaxed body.
Shinichi emphasizes that balancing the body is a continuous process.
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11.07.2024
35 Minuten
Dies ist der zweite von zwei Teilen eines Gesprächs zum Thema Autorität mit Professor Dr. Olaf Geramanis.
Olaf Geramanis: "Das Ausagieren von Macht und Einfluss sowie das Rebellieren gegen die Autorität der Trainer war über viele Jahre ein zentrales Thema in gruppendynamischen Trainings. Bis heute gibt es «Erzählungen» darüber, dass es ein «Gütekriterium» sei, wenn man als Trainerin oder Trainer während eines Trainings von den Teilnehmenden – samt Stuhl – vor die Türe getragen wurde. DA WAR WIRKLICH WAS LOS! Dementgegen stehen aktuellen die Beobachtungen, dass Teilnehmende in Trainingsgruppen, ebenso wie Mitarbeitende in Organisationen gar keine Probleme mehr mit Autoritäten haben, und zwar aus zwei Gründen: Erstens, weil es in einer Zeit von «Facilitators», «Begleiterinnen», «Gestaltern» und «Coachs» gar keine Autoritäten mehr gibt, und daraus folgt zweitens, dass man gegen «Autoritäten», die aufgehört haben, glaubwürdig, vorbildlich, massgeblich und ratgebend zu sein, die also ihrerseits nichts mehr aktiv anzubieten haben, weder ankämpfen muss, noch muss man sich von ihnen befreien. Richard Sennett schreibt 1985 in seinem Buch «Autorität»: «Solange man das Bedürfnis nach wirklichen Autoritätsgestalten nicht als eine positive, dem Erwachsenen gemäße Haltung akzeptiert, bleiben die verschleierten Autoritätsgestalten unangefochten. Das Tabu muss gebrochen werden, damit die Manipulation aufhört»"
Prof. Dr. Olaf Geramanis Dozent für angewandte Gruppendynamik und personenorientierte Beratung, Diplompädagoge (univ.), Coach, Supervisor und Organisationsberater (bso), Lehr-Trainer für Gruppendynamik (DGGO), Studiengangsleiter MAS Change und Organisationsdynamik FHNW www.organisationsdynamik.ch, Leiter der Changetagung www.changetagung.ch, Führungsberatung, Team- und Organisationsentwicklung E-Mail: olaf.geramanis@fhnw.ch
Olaf Geramanis: "Das Ausagieren von Macht und Einfluss sowie das Rebellieren gegen die Autorität der Trainer war über viele Jahre ein zentrales Thema in gruppendynamischen Trainings. Bis heute gibt es «Erzählungen» darüber, dass es ein «Gütekriterium» sei, wenn man als Trainerin oder Trainer während eines Trainings von den Teilnehmenden – samt Stuhl – vor die Türe getragen wurde. DA WAR WIRKLICH WAS LOS! Dementgegen stehen aktuellen die Beobachtungen, dass Teilnehmende in Trainingsgruppen, ebenso wie Mitarbeitende in Organisationen gar keine Probleme mehr mit Autoritäten haben, und zwar aus zwei Gründen: Erstens, weil es in einer Zeit von «Facilitators», «Begleiterinnen», «Gestaltern» und «Coachs» gar keine Autoritäten mehr gibt, und daraus folgt zweitens, dass man gegen «Autoritäten», die aufgehört haben, glaubwürdig, vorbildlich, massgeblich und ratgebend zu sein, die also ihrerseits nichts mehr aktiv anzubieten haben, weder ankämpfen muss, noch muss man sich von ihnen befreien. Richard Sennett schreibt 1985 in seinem Buch «Autorität»: «Solange man das Bedürfnis nach wirklichen Autoritätsgestalten nicht als eine positive, dem Erwachsenen gemäße Haltung akzeptiert, bleiben die verschleierten Autoritätsgestalten unangefochten. Das Tabu muss gebrochen werden, damit die Manipulation aufhört»"
Prof. Dr. Olaf Geramanis Dozent für angewandte Gruppendynamik und personenorientierte Beratung, Diplompädagoge (univ.), Coach, Supervisor und Organisationsberater (bso), Lehr-Trainer für Gruppendynamik (DGGO), Studiengangsleiter MAS Change und Organisationsdynamik FHNW www.organisationsdynamik.ch, Leiter der Changetagung www.changetagung.ch, Führungsberatung, Team- und Organisationsentwicklung E-Mail: olaf.geramanis@fhnw.ch
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04.07.2024
47 Minuten
Dies ist der erste von zwei Teilen eines Gesprächs zum Thema Autorität mit Professor Dr. Olaf Geramanis.
Olaf Geramanis: "Das Ausagieren von Macht und Einfluss sowie das Rebellieren gegen die Autorität der Trainer war über viele Jahre ein zentrales Thema in gruppendynamischen Trainings. Bis heute gibt es «Erzählungen» darüber, dass es ein «Gütekriterium» sei, wenn man als Trainerin oder Trainer während eines Trainings von den Teilnehmenden – samt Stuhl – vor die Türe getragen wurde. DA WAR WIRKLICH WAS LOS!
Dementgegen stehen aktuellen die Beobachtungen, dass Teilnehmende in Trainingsgruppen, ebenso wie Mitarbeitende in Organisationen gar keine Probleme mehr mit Autoritäten haben, und zwar aus zwei Gründen: Erstens, weil es in einer Zeit von «Facilitators», «Begleiterinnen», «Gestaltern» und «Coachs» gar keine Autoritäten mehr gibt, und daraus folgt zweitens, dass man gegen «Autoritäten», die aufgehört haben, glaubwürdig, vorbildlich, massgeblich und ratgebend zu sein, die also ihrerseits nichts mehr aktiv anzubieten haben, weder ankämpfen muss, noch muss man sich von ihnen befreien. Richard Sennett schreibt 1985 in seinem Buch «Autorität»: «Solange man das Bedürfnis nach wirklichen Autoritätsgestalten nicht als eine positive, dem Erwachsenen gemäße Haltung akzeptiert, bleiben die verschleierten Autoritätsgestalten unangefochten. Das Tabu muss gebrochen werden, damit die Manipulation aufhört»"
Prof. Dr. Olaf Geramanis Dozent für angewandte Gruppendynamik und personenorientierte Beratung, Diplompädagoge (univ.), Coach, Supervisor und Organisationsberater (bso), Lehr-Trainer für Gruppendynamik (DGGO), Studiengangsleiter MAS Change und Organisationsdynamik FHNW www.organisationsdynamik.ch, Leiter der Changetagung www.changetagung.ch, Führungsberatung, Team- und Organisationsentwicklung E-Mail: olaf.geramanis@fhnw.ch
Olaf Geramanis: "Das Ausagieren von Macht und Einfluss sowie das Rebellieren gegen die Autorität der Trainer war über viele Jahre ein zentrales Thema in gruppendynamischen Trainings. Bis heute gibt es «Erzählungen» darüber, dass es ein «Gütekriterium» sei, wenn man als Trainerin oder Trainer während eines Trainings von den Teilnehmenden – samt Stuhl – vor die Türe getragen wurde. DA WAR WIRKLICH WAS LOS!
Dementgegen stehen aktuellen die Beobachtungen, dass Teilnehmende in Trainingsgruppen, ebenso wie Mitarbeitende in Organisationen gar keine Probleme mehr mit Autoritäten haben, und zwar aus zwei Gründen: Erstens, weil es in einer Zeit von «Facilitators», «Begleiterinnen», «Gestaltern» und «Coachs» gar keine Autoritäten mehr gibt, und daraus folgt zweitens, dass man gegen «Autoritäten», die aufgehört haben, glaubwürdig, vorbildlich, massgeblich und ratgebend zu sein, die also ihrerseits nichts mehr aktiv anzubieten haben, weder ankämpfen muss, noch muss man sich von ihnen befreien. Richard Sennett schreibt 1985 in seinem Buch «Autorität»: «Solange man das Bedürfnis nach wirklichen Autoritätsgestalten nicht als eine positive, dem Erwachsenen gemäße Haltung akzeptiert, bleiben die verschleierten Autoritätsgestalten unangefochten. Das Tabu muss gebrochen werden, damit die Manipulation aufhört»"
Prof. Dr. Olaf Geramanis Dozent für angewandte Gruppendynamik und personenorientierte Beratung, Diplompädagoge (univ.), Coach, Supervisor und Organisationsberater (bso), Lehr-Trainer für Gruppendynamik (DGGO), Studiengangsleiter MAS Change und Organisationsdynamik FHNW www.organisationsdynamik.ch, Leiter der Changetagung www.changetagung.ch, Führungsberatung, Team- und Organisationsentwicklung E-Mail: olaf.geramanis@fhnw.ch
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Über diesen Podcast
In diesem Podcast befassen wir uns mit Themen rund um
Gruppendynamik und zwischenmenschliche Dynamik. Als erfahrene
Praktiker und Forscher verbinden wir das Beste aus beiden Welten:
Theorie und Praxis. Ihr könnt euch also sicher sein, dass wir genau
wissen, worüber wir sprechen. Wenn wir auf andere Experten im
Bereich stoßen, die sich mit bestimmten Themen befassen,
präsentieren wir ihre Ideen hier ebenfalls. Unsere Episoden decken
eine breite Palette von Themen ab, von der Kommunikation und
Konfliktlösung in Gruppen über Rollenverteilung und Führungsstile
bis hin zu kulturellen Einflüssen und Teamarbeit. Wir untersuchen
auch, wie Gruppendynamiken in verschiedenen Kontexten, wie
Arbeitsplatz, Familie oder sozialen Netzwerken, funktionieren.
Einige Episoden sind für jeden mit allgemeinem Interesse gut
geeignet und bieten leicht verständliche Informationen und
praktische Tipps für den Umgang mit Gruppen in alltäglichen
Situationen. Andere Episoden hingegen bieten einen tieferen
Einblick in bestimmte Themen, wie z.B. die Theorie der
Gruppenentwicklung, Entscheidungsfindung in Gruppen oder die
Auswirkungen von Macht und Status auf Gruppendynamiken. Diese
spezifischeren Episoden sind ideal für Fachleute, Studierende und
Menschen, die ihr Wissen in diesem Bereich vertiefen möchten. Unser
Podcast bietet also sowohl für Einsteiger als auch für
fortgeschrittene Zuhörer wertvolle Informationen und Einblicke in
die faszinierende Welt der Gruppendynamik und zwischenmenschlichen
Beziehungen.
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